Stromspeicher

Wie viele Stromspeicher braucht die Energiewende? Speicherbedarf von 270 TWh?

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Beim Umstieg auf erneuerbare Energien spielt die Frage, wie der erzeugte Strom zwischengespeichert werden kann, eine entscheidende Rolle. Je höher der Anteil des unregelmäßig verfügbaren Stroms aus Wind und Sonne am Strommix wird, desto stärker sind wir auf Stromspeicher angewiesen. Doch wie viele und welche Stromspeicher brauchen wir, um die Stromversorgung wetterunabhängig stabil zu halten? […]

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In Schleswig-Holstein entsteht ein riesiger Batteriespeicher!

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In Schleswig-Holstein entsteht der größte Batteriespeicher in Kontinentaleuropa. Die EnspireMe GmbH, ein Joint Venture des niederländischen Energieversorgers Eneco und der Mitsubishi Corporation, errichtet den Speicher am Standort Jardelund. Er soll lokal erzeugten überschüssigen Windstrom zwischenspeichern und so an einem Tag bis zu 5.300 Haushalte versorgen können.

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Lithium-Akkus: Was ist die beste Speichertechnologie?

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Die Energiewende braucht Stromspeicher, die den erzeugten grünen Strom zwischenspeichern. Dabei gibt es verschiedene Technologien, die unterschiedliche Eigenschaften haben. Bei Lithium-Ionen-Speichern setzen viele Hersteller auf die bewährten Lithium-NCM-Zellen. Doch es gibt in diesem Bereich Alternativen, die viele Vorteile haben, wie zum Beispiel die relativ neue Lithium-Eisenphosphat-Technologie.

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E.ON Aura und SolarCloud – Solarstrom zum Festpreis

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Seit April hat E.ON die SolarCloud im Programm. Der Energieversorger bietet seinen Kunden damit ein Modell, bei dem überschüssiger Solarstrom auf einem virtuellen Konto gespeichert wird. Das Guthaben kann bei Bedarf flexibel abgerufen werden. Zunächst gilt das Angebot jedoch nur für Neukunden, die eine Photovoltaikanlage und den Solarspeichers E.ON Aura bestellen. Eine Ausweitung ist geplant.

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Weltweit größter Batterie-Speicherpool ensteht in Deutschland und Österreich

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Der international tätige österreichische Projektierer Luna will einen grenzüberschreitenden Batteriespeicher-Pool errichten. In Deutschland und Österreich sollen an mehreren Standorten Großspeicher auf Lithium-Ionen-Basis mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt entstehen. Die vernetzten Speicher sollen dann ausschließlich Primärregelleistung bereitstellen. Insbesondere soll dieser Großspeicher Netzschwankungen ausgleichen.

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Die sonnen GmbH will es mit Tesla aufnehmen

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Der Markt für Heimspeicher wächst stark, jede zweite Photovoltaikanlage wird inzwischen mit Stromspeicher verkauft. Der bayerische Speicherhersteller sonnen (vormals Sonnenbatterie GmbH) ist ganz vorne mit dabei, doch in den USA liegt Tesla mit der Tesla Powerwall vorn. Das soll sich ändern. Hierzu expandiert sonnen in die USA mit eigner Fertigung, Vertrieb und der Einführung der […]

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SMA Sunny Home Manager auch für Stromspeicher von Powerball Systems nutzbar

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Ab sofort sind die Stromspeicher der Powerball Systems AG SMA-kompatibel. Bislang war es für fremde Systeme nicht möglich, das Energiemanagement von SMA zu nutzen. Der Sunny Home Manager hat ausschließlich hauseigene SMA-Produkte zugelassen. Die Powerball-Entwickler haben für das SMA-System eine Software entwickelt, so dass der Sunny Home Manager jetzt auch Daten von Powerball-Systemspeichern verarbeiten und […]

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Wirklich Eigenstrom: Herstellerunabhängige Stromcommunity von Polarstern

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Die Energiewende bringt neue Geschäftsmodelle für Stromversorger mit sich. Der Ökostromanbieter Polarstrom hat das Community-Modell „Wirklich Eigenstrom“ für Besitzer von Solaranlagen mit Stromspeicher entwickelt. Stromüberschüsse fließen erst in den Speicher, und wenn der leer ist, bezieht der Kunde Polarstern-Ökostrom zum monatlichen Festpreis aus dem Netz. Künftig sollen Mitglieder vernetzt werden und Strom untereinander austauschen können. […]

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Investoren wetten auf Kobalt-Knappheit durch Stromspeicher-Boom

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Investoren kaufen derzeit verstärkt Kobalt in der Erwartung, dass die Verknappung die Preise steigen lässt. Das Metall ist einer der Hauptbestandteile von Lithium-Ionen-Batterien, die in Elektroautos verbaut werden. Die steigende Nachfrage aus der Elektromobilität hat bereits einen spürbaren Einfluss auf die Preisentwicklung von Kobalt. Der Preis von Kobalt ist seit September um fast 50 Prozent […]

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Halten Stromclouds was sie versprechen?

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Den neuesten Trend im Strommarkt stellen derzeit Stromgemeinschaften, auch „Clouds“, „Crowds“ oder „Communities“ dar. Diese neudeutschen Modewörter bezeichnen die Gemeinschaft von Prosumern (=Stromerzeuger und -verbraucher in einem) und Consumern (=Stromverbraucher), in der Ökostrom getauscht wird. Der Clou soll dabei sein, dass der Ökostrom, den ich als Mitglied gerade nicht brauche, von einem anderen Community Mitglied […]

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Stromspeicher

stromspeicherMit der Hilfe eines Stromspeicher wird erzeugte Energie für die spätere Nutzung gespeichert. Auf Grund technischer Schwierigkeiten, ungenügender Kapazität oder Stillstandsverlusten kann die Speicherung einer Energieform ungünstig sein und es sich anbieten, die Energie in eine andere Form umzuwandeln und so zu speichern. Im Bedarfsfall wird die Energie zurückgewandelt.

Die klassischen speicherfähigen Energieträger sind Kohle, Gas, Erdöl und Uran, da sie sich auch über weite Entfernungen zwischen Lagerstelle und Kraftwerk transportieren lassen. Die Nutzung regenerativer Energien nimmt auch aus dem Grund zu, weil es beim Transport durch die Fernleitungen generell zu Verlusten kommt. Durch die Möglichkeit der Speicherung von Energie können daher Maßnahmen getroffen werden, die für eine Stromversorgung mit konstanter Leistung sorgen.

Die verschiedenen Arten von Stromspeichern werden in der Regel in folgende Kategorien unterteilt:

Zu den mechanischen Energiespeichern gehören etwa Druckluft- und Pumpspeicherkraftwerke sowie Federn, die potentielle Energien bzw. Lageenergien nutzen. Auch Schwungräder, die kinetische bzw. Bewegungsenergien speichern, gehören in diese Kategorie.

Chemische Energie wird in anorganischer Form z.B. durch Batterien, wiederaufladbare Akkus, Wasserstoff oder Redox-Flow-Zellen gespeichert. Hier wird thermische oder elektrische Energie, die sich in der Regel schlecht speichern lässt, mittels chemischer Reaktionen indirekt gespeichert. In diese Kategorie fällt etwa der Bleiakkumulator, der als Starterbatterie in Fahrzeugen verwendet wird. Er arbeitet auf Grundlage von „Redox-Reaktionen“, einer Kombination von Reduktion und Oxidation.

Auch eine andere Form der galvanischen Zelle, die „Redox-Flow-Zelle“, funktioniert nach diesem Prinzip. Sie besteht aus zwei Halbzellen, die eine Membran verbindet, und nutzt eine Lösung von Salzen in einem Lösungsmittel aus anorganischen oder organischen Säuren als Elektrolyt.

Elektrische Energiespeicher werden unterteilt in Kurzzeitspeicher, Langzeitspeicher und Elektro-Chemische Speicher. Immanente Kurzzeitspeicher sind Kondensatoren, die auch als „Super Caps“ bezeichnet werden, Schwungmassen und supraleitende magnetische Energiespeicher, kurz SMES. Vor allem für den kontinuierlichen Netzempfang sind Kurzzeitspeicher von hoher Bedeutung. Für eine längerfristige Energienutzung und für die Spitzenbedarfsdeckung kommen Pumpspeicherkraftwerke, Akkumulatoren und Druckluftspeicherwerke zum Einsatz. Als Elektro-Chemische Speicher kommen vor allem Akkus und Batterien zum Einsatz, etwa als Antrieb in Elektrofahrzeugen oder zum kurzfristigen Ausgleichs eines hohen Strombedarfs. Eine weitere erfolgversprechende Methode dieser Kategorie könnte Wasserstoff als elektrischer Energiespeicher sein. In der Praxis wird dieses Verfahren jedoch noch nicht angewandt.

Thermische Energiespeicher sind Wärme- bzw. Fernwärmespeicher, die sich wiederum in Hoch- und Niedertemperatur und Kurz- und Langzeitspeicher unterteilen lassen. Die Wirtschaftlichkeit einer Speicherung von Nachtstrom ist mittlerweile fraglich, weitaus mehr Interesse gilt Solarkollektoren zur Nutzung von Strahlenenergie der Sonne.

In der Regel steht die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens bei der Energiespeicherung im Vordergrund, der Fokus liegt auf Investitions- und Betriebskosten der Anlage und Gesamtwirkungsgrad. Vor allem bei großen Anlagen geht es nicht um eine kurzfristige Erhöhung der Leistung. Bei kleinen Anlagen kann dies manchmal der Fall sein, wenn die Leistungsabgabe der ursprünglichen Energiequelle nicht ausreicht.

Im Zuge der Energiewende wird sich langfristig ein zusätzlicher Bedarf an Stromspeichern ergeben. Auf wirtschaftlicher Ebene konkurrieren die Speichermethoden dabei mit Alternativen wie Demand Side Management, Demand Response, der Nutzung von zusätzlichen Stromleitungen oder Synergieeffekten. Ab der zweiten Phase der Energiewende, in der wir uns in Deutschland mittlerweile befinden, müssen zusätzliche Maßnahmen erfolgen. Hier wird auch der Einsatz von Kurzfristspeichern sinnvoll. Langzeitspeicher werden erst zu einem späteren Zeitpunkt notwendig, wenn es im Stromnetz längere Stromüberschüsse gibt.

Bildquelle: © BirgitH / pixelio – www.pixelio.de

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