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Enevate: In nur 5 Minuten 75% vom Elektroauto-Akku laden

Das kalifornische Unternehmen Enevate hat die vierte Generation seiner Batteriezellen angekündigt. Die Lithium-Ionen-Zellen von Enevate lassen sich extrem schnell laden und jetzt auch in...
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Mikro-Superkondensatoren: Neuste Entwicklungen

Forscher an der TU Ilmenau haben sehr leistungsfähige Mikro-Superkondensatoren entwickelt, die besonders für das Internet der Dinge interessant sind. Der Schlüssel ist ein neues...
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Aktuelle Entwicklungen bei Lithium-Schwefel-Batterien

Lithium-Schwefel-Batterien sind eine aussichtsreiche Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus. Bisher sind größere Lithium-Schwefel-Batterien aber noch nicht langlebig genug. Jetzt haben Forscher eine Schwefel-Kathode mit neuem Aufbau...
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Batterieforschung: Neue Festkörper-Elektrolyte

Festkörper-Batterien sind langlebige und leistungsfähige Energiespeicher. Auf der Suche nach dem besten Elektrolyten hat Dr. Daniel Mutter vom Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM herausgefunden,...
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Entwicklung von IBM und Daimler: Batterien aus Meerwasser

IBM Research hat eine neue Batteriechemie aus Materialien entwickelt, die in Meerwasser enthalten sind. Die Kathodenmaterialien und der Elektrolyt sind damit frei von Nickel...
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Northvolt expandiert in das Batterie-Recycling

Northvolt plant die Massenproduktion von Batteriezellen in Europa. Jetzt steigt das schwedische Unternehmen mit dem Programm „Revolt“ auch ins Batterie-Recycling ein. Das Ziel ist,...
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Nobelpreisträger John Goodenough: Auf der Suche nach der Glasbatterie

Immer wieder hört man von neuen Akku-Technologien, die alle Probleme auf einmal lösen sollen. Gesucht wird eine Batterie, die sich schnell aufladen lässt, aus...
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Die besten Alternativen zu Lithium-Ionen-Akkus

 In der Batterieherstellung will Europa den Anschluss an Asien nicht verlieren. Deshalb entstehen hier in den nächsten Jahren mehrere große Batteriefabriken, in denen Lithium-Ionen-Zellen...
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Probleme bei Lithium-Metall-Batterien: Neue Erkenntnisse

Lithium-Metall-Batterien haben eine deutlich höhere Energiedichte als Lithium-Ionen-Akkus. Doch bisher lassen sie sich nicht wieder aufladen. Anders als bisher vermutet sind der Grund dafür...
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Stehen Superkondensatoren aus Graphen vor dem Durchbruch?

Superkondensatoren versprechen viel, können aber noch nicht mit aktuellen Batterien mithalten. Um das zu ändern, arbeiten diverse Unternehmen daran, Superkondensatoren immer weiter zu verbessern....
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Biegsame Superkondensatoren aus porösem Kohlenstoff-Nanoverbundstoff

Superkondensatoren zum Anziehen? Chinesische Wissenschaftler haben ein neues Elektrodenmaterial entwickelt, das biegsam, leicht und für Textilien geeignet ist. Zugleich sind diese neuen Elektroden aus...
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Superkondensatoren: Gemeinsame Entwicklung von Lamborghini und MIT

Lamborghini und das MIT haben einen neuen synthetischen Kunststoff entwickelt, der die Energiedichte von Superkondensatoren deutlich erhöhen soll. Auf Basis dieses patentierten Materials soll...
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Superkondensatoren: Verbesserte Leistung dank neuartigem Elektrolyt

US-Forschern ist es gelungen, eine neue Elektrolytklasse für Batterien zu entwickeln. Eine neuartige Flüssigkeit könnte helfen, die Leistung und Haltbarkeit von Superkondensatoren zu steigern....
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Mit dieser neuen Batterie lassen sich Elektroautos in zehn Minuten laden

Wieder eine neue Batterierevolution: US-Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, um Batterien viel schneller als bisher laden zu können. Ein Elektroauto hätte mit der neuen...

Stromspeicher – Forschung

Im Zuge der Energiewende wird die Forschung an Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger immer bedeutsamer. Im Rahmen von großangelegten Energieforschungsprogrammen wurde hierfür vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Budget zur Verfügung gestellt, das sich vor allem auf drei große Bereiche verteilt:

Wind zu Wasserstoff – Power-to-Gas

Da die Menge der Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz nicht konstant und einer ständigen Veränderung unterworfen ist, muss innerhalb kurzer Zeit reagiert und flexibel geregelt werden können. Mit sogenannten Elektrolyseuren soll Wasserstoff daher in Zukunft deutlich effizienter und flexibler erzeugt werden. Bereits heute wird die Wichtigkeit der „Power-to-Gas“ Technologie, bei der Wasserstoff in Methan umgewandelt und so auf einfache Weise über das Erdgasnetz verteilt wird, von der Energiewirtschaft erkannt. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist aber noch nicht möglich. Deshalb konzentrieren sich die aktuellen Projekte auf eine verbesserte Technik, die eine ökonomisch sinnvolle Nutzung ermöglichen.

Die Forschungsschwerpunkte liegen in der Speicherung des Wasserstoffs in geologischen Speichern und einer sinnvollen Wiederverstromung. Im Mittelpunkt steht jedoch das Erreichen eines möglichst hohen Wirkungsgrades. Dies soll durch die Zerlegung von Wasser zu speicherbarem Wasserstoff und Sauerstoff durch Elektrolyse ermöglicht werden.

Beispielprojekte Wind zu Wasserstoff

Im Rahmen eines Projektes an der TU Berlin werden neue Elektrolysekatalysatoren entwickelt, die aktiver und preisgünstiger sind. Diese Elektrolysekatalysatoren können die Wirtschaftlichkeit der Energiespeicherung in Form von Wasserstoff verbessern.

Aus einem Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen und Industrie hat sich das Projekt „ekolyser“ gegründet. Das Ziel ist die Entwicklung verbesserter Komponenten für flexible PEM- Elektrolyseure. Die Beladung mit teuren Katalysatoren soll durch eine verbesserte Standzeit von Membranen und den Einsatz von metallischen Bipolarplatten reduziert werden.

„LastElSys“ ist ein Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Hydrogenics GmbH, in dem lastwechselresistente Membran-Eletrolyse-Einheiten für PEM-Elektrolysesysteme entwickelt werden sollen.

Batterien im Verteilnetz

Werden Batterien direkt im Verteilnetz eingesetzt, können sie zu einem verbesserten Netzbetrieb beitragen und den Ausbaubedarf reduzieren. Strom kann außerdem gezielt vor Ort genutzt und gespeichert werden.

Die Forschungsprojekte in diesem Bereich beschäftigen sich mit neuen Konzepten zur Speicherung und Vernetzung dezentraler Speicher sowie mit elektrischen oder elektrochemischen und mechanischen Speichern. Mit elektrischen/elektrochemischen Speichern wird elektrische Energie wie die in Batterien, Redox-Flow oder Doppelschicht-Kondensatoren gespeichert. Mechanische Speicher sind Druckluft-Speicher, Pumpspeicherkraftwerke oder Schwungräder.

Beispielprojekte Batterien im Verteilernetz

Die TU Clausthal untersucht die Optimierung von Herstellungsprozessen der Komponenten von Redox-Flow-Batterien, um die Effizienz zu steigern und Herstellungskosten zu senken.

In Kooperation mit Netzdienstleistern und Forschungseinrichtungen wird im Projekt „Smart Region Pellworm“ ein hybrides Speichersystem entwickelt, um Stabilität und Kosteneffizienz zu steigern.

In einem Verbundprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie, der Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG, der Freudenberg Forschungsdienste KG und der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg werden die Komponenten von Vanadium-Redox-Flow-Batterien erforscht, um diese zukünftig aufwändiger vernetzen und zu größeren Einheiten hochskalieren zu können.

Wärme speichern

Um Optionen der thermischen Speicherung wirtschaftlicher zu gestalten, werden in diesem Bereich Grundlagenforschung und technologieorientierte Ansätze gefördert. Leistung und Energiedichte sollen vergrößert und Speicherverluste minimiert werden. Zu diesem Zweck wird der Fokus auf Speicherung von Latentwärme im Phasenwechsel und Reaktionswärme in chemischen Reaktionen gelegt. Es werden die Eigenschaften von bereits bekannten Phasenwechselmaterialien optimiert. Weiterhin werden auch ganz neue Materialien in ihrer Eignung erforscht und weiterentwickelt.