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Entwicklung von IBM und Daimler: Batterien aus Meerwasser

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Northvolt expandiert in das Batterie-Recycling

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Intilion stellt ersten Gewerbespeicher vor

Die Intilion GmbH bringt ihren ersten Gewerbespeicher auf den Markt: Scalebloc ist ein skalierbares Speichersystem mit 68,5 Kilowattstunden bis 1 Megawattstunde Kapazität. Intilion ist eine...
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Die neuen Speicherlösungen von DHYBRID für Hybridkraftwerke und Microgrids

Dhybrid ist ein Spezialist für Hybridkraftwerke, also für Kraftwerke, die konventionelle und erneuerbare Energieerzeugung kombinieren. Jetzt erweitert der Anbieter sein Portfolio um Lithium-Ionen-Speicher für...
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Salzwasserbatterien: BlueSky Energy expandiert

BlueSky Energy verdreifacht seinen Umsatz und erschließt neue Märkte: Der Hersteller von Salzwasserbatterien aus Österreich kann sich über gute Verkaufszahlen seiner Speicherlösungen freuen, die...
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Heimspeicher von LG Chem und SMA

SMA und LG Chem bringen einen gemeinsamen Heimspeicher heraus. Dieser soll besonders leicht zu handhaben sein und sich von einer Person transportieren und installieren...
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Tesla Powerwall 2 nun auch in der Schweiz erhältlich

Tesla bringt die Powerwall 2 jetzt auch in die Schweiz. Nachdem der Vorgänger Powerwall 1 bereits 2015 für kurze Zeit in der Schweiz verkauft...
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Nobelpreisträger John Goodenough: Auf der Suche nach der Glasbatterie

Immer wieder hört man von neuen Akku-Technologien, die alle Probleme auf einmal lösen sollen. Gesucht wird eine Batterie, die sich schnell aufladen lässt, aus...
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Die besten Alternativen zu Lithium-Ionen-Akkus

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Neuer Auslieferungsrekord bei SENEC

Pünktlich zum Jahresende kann Senec noch einen Rekord vermelden: Der Leipziger Speicherhersteller lieferte im Oktober und November über 1.000 SENEC.Home-Speicher aus. Seit der neue...
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Probleme bei Lithium-Metall-Batterien: Neue Erkenntnisse

Lithium-Metall-Batterien haben eine deutlich höhere Energiedichte als Lithium-Ionen-Akkus. Doch bisher lassen sie sich nicht wieder aufladen. Anders als bisher vermutet sind der Grund dafür...
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Batteriekosten fallen deutlich schneller als erwartet

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Viessmann liefert Europas größtes Eisspeichersystem an IKEA

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sonnen beteiligt erstmals auch seine Kunden an den Erlösen seines virtuellen Kraftwerks. Die neue sonnenBatterie 10 ermöglicht einen höheren Eigenverbrauch und mehr Stabilität für...

Stromspeicher

Mit der Hilfe eines Stromspeicher wird erzeugte Energie für die spätere Nutzung gespeichert. Auf Grund technischer Schwierigkeiten, ungenügender Kapazität oder Stillstandsverlusten kann die Speicherung einer Energieform ungünstig sein und es sich anbieten, die Energie in eine andere Form umzuwandeln und so zu speichern. Im Bedarfsfall wird die Energie zurückgewandelt.

Die klassischen speicherfähigen Energieträger sind Kohle, Gas, Erdöl und Uran, da sie sich auch über weite Entfernungen zwischen Lagerstelle und Kraftwerk transportieren lassen. Die Nutzung regenerativer Energien nimmt auch aus dem Grund zu, weil es beim Transport durch die Fernleitungen generell zu Verlusten kommt. Durch die Möglichkeit der Speicherung von Energie können daher Maßnahmen getroffen werden, die für eine Stromversorgung mit konstanter Leistung sorgen.

Die verschiedenen Arten von Stromspeichern werden in der Regel in folgende Kategorien unterteilt:

Mechanische Energiespeicher

Zu den mechanischen Energiespeichern gehören etwa Druckluft- und Pumpspeicherkraftwerke sowie Federn, die potentielle Energien bzw. Lageenergien nutzen. Auch Schwungräder, die kinetische bzw. Bewegungsenergien speichern, gehören in diese Kategorie.

Chemische Stromspeicher

Chemische Energie wird in anorganischer Form z.B. durch Batterien, wiederaufladbare Akkus, Wasserstoff oder Redox-Flow-Zellen gespeichert. Hier wird thermische oder elektrische Energie, die sich in der Regel schlecht speichern lässt, mittels chemischer Reaktionen indirekt gespeichert. In diese Kategorie fällt etwa der Bleiakkumulator, der als Starterbatterie in Fahrzeugen verwendet wird. Er arbeitet auf Grundlage von „Redox-Reaktionen“, einer Kombination von Reduktion und Oxidation.

Auch eine andere Form der galvanischen Zelle, die „Redox-Flow-Zelle“, funktioniert nach diesem Prinzip. Sie besteht aus zwei Halbzellen, die eine Membran verbindet, und nutzt eine Lösung von Salzen in einem Lösungsmittel aus anorganischen oder organischen Säuren als Elektrolyt.

Elektrische Stromspeicher

Elektrische Energiespeicher werden unterteilt in Kurzzeitspeicher, Langzeitspeicher und Elektro-Chemische Speicher. Immanente Kurzzeitspeicher sind Kondensatoren, die auch als „Super Caps“ bezeichnet werden, Schwungmassen und supraleitende magnetische Energiespeicher, kurz SMES. Vor allem für den kontinuierlichen Netzempfang sind Kurzzeitspeicher von hoher Bedeutung. Für eine längerfristige Energienutzung und für die Spitzenbedarfsdeckung kommen Pumpspeicherkraftwerke, Akkumulatoren und Druckluftspeicherwerke zum Einsatz. Als Elektro-Chemische Speicher kommen vor allem Akkus und Batterien zum Einsatz, etwa als Antrieb in Elektrofahrzeugen oder zum kurzfristigen Ausgleichs eines hohen Strombedarfs. Eine weitere erfolgversprechende Methode dieser Kategorie könnte Wasserstoff als elektrischer Energiespeicher sein. In der Praxis wird dieses Verfahren jedoch noch nicht angewandt.

Thermische Energiespeicher

Thermische Energiespeicher sind Wärme- bzw. Fernwärmespeicher, die sich wiederum in Hoch- und Niedertemperatur und Kurz- und Langzeitspeicher unterteilen lassen. Die Wirtschaftlichkeit einer Speicherung von Nachtstrom ist mittlerweile fraglich, weitaus mehr Interesse gilt Solarkollektoren zur Nutzung von Strahlenenergie der Sonne.

Wirtschaftlichkeit von Stromspeichern

In der Regel steht die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens bei der Energiespeicherung im Vordergrund, der Fokus liegt auf Investitions- und Betriebskosten der Anlage und Gesamtwirkungsgrad. Vor allem bei großen Anlagen geht es nicht um eine kurzfristige Erhöhung der Leistung. Bei kleinen Anlagen kann dies manchmal der Fall sein, wenn die Leistungsabgabe der ursprünglichen Energiequelle nicht ausreicht.

Bedarf an Stromspeichern

Im Zuge der Energiewende wird sich langfristig ein zusätzlicher Bedarf an Stromspeichern ergeben. Auf wirtschaftlicher Ebene konkurrieren die Speichermethoden dabei mit Alternativen wie Demand Side Management, Demand Response, der Nutzung von zusätzlichen Stromleitungen oder Synergieeffekten. Ab der zweiten Phase der Energiewende, in der wir uns in Deutschland mittlerweile befinden, müssen zusätzliche Maßnahmen erfolgen. Hier wird auch der Einsatz von Kurzfristspeichern sinnvoll. Langzeitspeicher werden erst zu einem späteren Zeitpunkt notwendig, wenn es im Stromnetz längere Stromüberschüsse gibt.