Invenox: Innovative Batteriemodule mit hoher Energiedichte

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invenox-batteriemodule-energiedichteDie Invenox GmbH aus Garching ist ein 2014 gegründetes Spin-Off der TU München, das Batteriemodule auf Lithium-Ionen-Basis herstellt. Das besondere an der CONCHIFERA-Technologie des jungen Unternehmens: Die verwendeten Rundzellen des Typs 18650 werden nicht wie bei anderen Herstellern zeitaufwändig einzeln verschweißt, sondern zwischen zwei Aluminiumkernleiterplatten verklemmt. Das ermöglicht den schnellen Austausch einzelner defekter Zellen und deren gezielte Weiterverwendung oder Recycling. Der Kontakt wird dabei mit einem hoch leitfähigen, elastischen Material namens FANTASTIUM hergestellt, das außerdem eine hohe Vibrationsresistenz ermöglicht.

Hohe Energiedichte der Module dank der kompakten Anordnung der Zellen

Durch die Verwendung der standardisierten 18650-Rundzellen und den zeitsparenden Herstellungsprozess sind die Module kostengünstig und weisen aufgrund der kompakten Anordnung eine herausragende Energiedichte auf. Da bei der Herstellung auf Schweißen verzichtet wird, gelangt keine Wärme in die Zelle. Wärme kann sich ungünstig auf den Alterungsprozess auswirken. Die verwendeten Aluminiumkernleiterplatten dienen neben der Verschaltung auch gleichzeitig als Kühlfläche. Die Kühlung (mit Luft oder Flüssigkeit) erfolgt über die elektrischen Polkontakte der Zelle statt über die Mantelfläche, was die Lebensdauer  erhöht.

Invenox gibt an, dass die Kosten für die Module weniger als 400 Euro/Kilowattstunde betragen und die Energiedichte bei bis zu 680 Wh/I liegen kann. Die Kapazität der Module reicht dabei individuell von 0,6 Kilowattstunden bis hin zu mehreren hundert Kilowattstunden. Auch die elektrische Spannungslage ist flexibel und kann von 12, 24, 36 bis zu 48 Volt betragen. Mehrere Module können außerdem zu einem Hochvoltspeicher zusammengeschaltet werden. Auch das Batteriemanagementsystem wurde von Invenox selbst entwickelt. Es überwacht die Spannung der einzelnen Zellen und die Temperaturverteilung im Modul, damit eine Über- oder Unterladung oder Übertemperatur vermieden werden kann. Es liefert auch Informationen zum Ladezustand und der Alterung. Die CONCHIFERA-Technologie ist international zum Patent angemeldet.

Invenox entstand, nachdem Studenten und spätere Doktoranden an der TU München ein Elektrofahrzeug entwickeln wollten. Jedoch waren sie mit der bestehenden Batterietechnik unzufrieden. Also entwickelten sie ihre eigene Technologie und orientierten sich dabei am Vorbild Tesla. Sie verbanden viele kleine Batterien durch Platinen. So können Module in verschiedenen Größen und Formen hergestellt werden. Vor zwei Jahren gründeten die Doktoranden schließlich Invenox, die Firma hat inzwischen 16 Mitarbeiter. Neben den Modulen bietet das Unternehmen Kunden auch komplette Batteriesysteme inklusive Konstruktion, Aufbau und Verschaltung.

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Quellen / Weiterlesen:
INVENOX GmbH: Mehr Power – smarterworld.de
Neuer Standort – Kraftpakete made in Garching – Süddeutsche.de
Invenox – Technologie
Bildquelle: Invenox GmbH

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