Tesla Model S im Crashtest mit Mängeln! (Videos)

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tesla-model-s-sicherheitTesla-Chef Elon Musk betont gerne, dass seine Elektroautos die sichersten der Welt seien. Beim aktuellen Crashtest der US-Versicherungswirtschaft verfehlte das Tesla Model S allerdings jetzt die Bestnote. Zudem bemängelten die Prüfer die schlechte Qualität der Frontscheinwerfer. Weiterhin werden fehlende Assistenzsystem zur Kollisionsvermeidung kritisiert.

Das Model S schnitt nur in vier von fünf Kategorien gut ab

Das Insurance Institut for Highway Safety (IIHS) testet die Fahrzeuge in insgesamt fünf Kategorien. Dabei muss überall mindestens die Note „gut“ verliehen werden, damit das Fahrzeug die höchste Bewertung „Top Safety Pick“ erreicht. Getestet werden unter anderem der Seitenaufprallschutz, die Kopfstützen und die Dachstabilität. Zudem muss das Auto mit einem Assistenzsystem zur Kollisionsvermeidung ausgestattet sein. Für die Auszeichnung „Top Safety Pick+“ muss das Fahrzeug zusätzlich über sehr gute Frontscheinwerfer verfügen.

Das Tesla Model S erreichte in allen getesteten Kategorien gute Noten, ausgenommen im sogenannten kleinen Überlappungstest mit 25 Prozent Überdeckung. Dabei wird das Fahrzeug mit 64 km/h und 25 Prozent der Fahrzeugbreite gegen eine starre Barriere gefahren. Solche Kollisionen kommen im Straßenverkehr besonders häufig vor. Die Prüfer bewerteten das Tesla Model S mit „akzeptabel“, das ist eine Abstufung unter „gut“. Beim Test zeigte sich, dass sich der Dummy trotz Sicherheitsgurt beim Aufprall zu weit nach vorn bewegte, so dass sein Kopf durch den Airbag auf das Lenkrad aufschlug. Bei einem realen Unfall hätte dies zu Kopfverletzungen geführt, so dass das Tesla Model S die Bestnote in dieser Kategorie verfehlte.

Tesla Model S P100D: Probleme bei der Dachstabilität

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Ein ebenfalls getestetes Model S P100D wurde in punkto Dachstabilität nur mit der Note „akzeptabel“ bewertet. Diese ist wichtig, damit die Insassen geschützt sind, falls sich das Fahrzeug überschlägt. Das Modell S P100D hat zwar dieselbe Dachstruktur wie die anderen Versionen, ist jedoch wegen des größeren Akkus schwerer.

Auch die Scheinwerfer vom Tesla Model S sind mangelhaft

Auch die Frontscheinwerfer des getesteten Tesla Model S fielen bei den Prüfern durch und kassierten ein „mangelhaft“. Das IIHS empfahl Tesla hier eine Nachbesserung. Tesla kündigte an, zusammen mit den Zulieferern an verbesserten Scheinwerfern arbeiten zu wollen. Auch das Problem beim Überlappungstest soll behoben werden. Es habe bereits im Januar eine Änderung im Herstellungsprozess gegeben. Das überarbeitete Tesla Model S soll in den nächsten Wochen vom IIHS nochmals überprüft und die Bewertung ggf. verbessert werden. „Wir sind entschlossen, die sichersten Autos der Welt zu bauen“, kommentierte der US-Autobauer das Ergebnis. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte dem Tesla Model S im Jahr 2013 ein Sicherheitsrating von 5 Sternen verliehen.

US Institut testet vier Fahrzeuge auf Sicherheit

Insgesamt testete das Institut der US-Versicherungswirtschaft zwei Elektroautos, das Tesla Model S und den BMW i3 und zwei Plug In Hybriden, den Chevrolet Volt und den Toyota Prius Prime. In dem nachfolgenden Video und der Tabelle sind die Ergebnisse der Tests zusammengefasst.

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© Insurance Institute for Highway Safety, Highway Loss Data Institute

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Quellen / Weiterlesen:
Tesla muss die Sicherheit des Model S verbessern | Manager Magazin
IIHS-Crashtest: Tesla Model S erhält keine „Top Safety Pick 2016“-Auszeichnung | Teslamag
Near miss: Two all-electric cars fall short of earning an IIHS safety Award | Insurance Institute for Highway Safety, Highway Loss Data Institute

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  1. Als Besitzer eines TESLA S 70D Modell 2015/2016 Erstzulassung März 2016 ist mir die schwache
    Leistung der Frontscheinwerfer aufgefallen.
    Ich hatte vorher ein VW Eos mit Xenon Scheinwerfern mit Kurvenlicht , die bedeutend heller waren.
    Es wäre schön wenn bei Tesla stärkere Beleuchtung nachrüstbar wäre, schließlich gibt es keine Scheinwerferreinigung und die Höchstgeschwindigkeit liegt über 225 km/h.
    Im Winter vereisen die Scheinwerfergläser durch Sprühnebel der vorherfahrenden Fahrzeuge und die
    Abwärme durch Scheinwerfer reicht nicht aus um Vereisung abzuschmelzen.
    Tesla hat dies scheinbar nicht für Autos für nach Nordeuropa exportierte Fahrzeuge vorgesehen.
    ganz schön mangelhaft

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