E-Mobility: Der erste elektrische Golf

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e-mobility-vw-golfDer VW Golf gehört zu einem der beliebtesten deutschen Kraftfahrzeuge in der Kompaktklasse. Schon seit 1974 gibt es den Golf, der aktuell in der Version 7 auf dem Markt erschienen ist. Der ausgereifte Kompakte ist jetzt auch als so genannter E-Golf mit einem rein elektrischen Antrieb erhältlich. Mit den 24,2 kWh großen Lithium-Ionen-Akkus hat der VW E-Golf eine Reichweite von bis zu 190 km und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h.

Der neue E-Golf von VW im Vergleich zum BMW i3

Während auch der bayerische Automobilhersteller BMW mit seinem i3 auf dem E- Automarkt punkten möchte, ist der neue E-Golf dagegen etwas größer und bietet mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Abstriche müssen Kunden dagegen in Bezug auf Optik, Aufmerksamkeitswert und wegen der Carbon-Finessen des BMW i3 hinnehmen. Der VW Golf ist hier ein wenig unauffälliger. Ein Pluspunkt ist jedoch die höhere Reichweite mit bis zu 190 km. Hierfür sorgen die im VW Golf verbauten 24,2 kWh großen Lithium-Ionen-Akkus. Sind die Akkus einmal vollgeladen, überzeugt der VW E-Golf mit seinen 85 kW mit einem kraftvollem Spurt und erreicht Tempo 100 in ca. 10,7 Sekunden. Momentan sorgt eine Elektronik dafür, dass die Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h begrenzt wird. Dies dürfte für den normalen Alltag vollkommen ausreichen. Ein besonderer Vorteil ist, dass beim Ausrollen oder Bergabfahren der meiste Teil der Bewegungsenergie wieder zurück in den Lithium-Ionen-Akku fließt.

Beim VW E-Golf kann die Rekuperationsstärke in vier Stufen eingestellt werden

Ein wesentlicher Vorteil bei Elektrofahrzeugen ist, dass in Brems- und Schubphasen die kinetische Energie des Fahrzeuges rekuperiert und wieder in einen elektrischen Energiespeicher zwischengespeichert wird. Gegenüber dem BMW i3 lässt sich beim E-Golf diese Rekuperationsstärke in vier Stufen einstellen. Auf der stärksten Einstellung mit 0,3 g Verzögerung, leuchten automatisch die Bremslichter auf, wenn der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Dieses Prinzip bietet also den Vorteil, dass auch während der Fahrt die Akkus wieder geladen werden können. Die aus den Versuchsfahrzeugen überaus praktischen Lenkradpaddles für die Rekuperationsjustage sind in der Serienfertigung jedoch unberücksichtigt geblieben.

Preislich rangiert der VW E-Golf im Bereich von wenigstens 35.000 €

Zu den herkömmlichen, mit Verbrennungsmotor ausgestatteten Golf-Varianten sind die Unterschiede zum neuen E-Golf jedoch nicht so gravierend. Das Platzangebot für Fahrer und Mitreisende sowie das Kofferraumvolumen entsprechen fast einem konventionellen Golf. Auch diejenigen, die diesen neuen Golf erstmals fahren, werden kaum Unterschiede in der Bedienung feststellen. Verständlicherweise gibt es einen entscheidenden akustischen Unterschied. Der neue VW E-Golf ist nahezu geräuschlos. Wer wenige Minuten mit diesem lautlosen Fahrzeug unterwegs ist, der möchte es so schnell nicht mehr missen. Dank des einstufigen Getriebes, welches für einen völlig ruckelfreien Antrieb sorgt, ist ein höchstes Fahrvergnügen vorprogrammiert. Die Elektronik ist optimal ausgerichtet und macht das Golf-Fahren so komfortabel wie noch nie. Leider sind 35.000 € für einen E-Golf mit seiner begrenzten Reichweite kein Pappenstiel.

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Momentan sollte der VW E-Golf noch nicht als Erstwagen gekauft werden. Insbesondere dann, wenn längere Fahrten, beispielsweise in den Urlaub, geplant sind, sollte man momentan noch auf einen Verbrenner zurückgreifen. Ein schöner Service von VW ist, dass Käufer eines VW E-Golfs sich für längere Touren für 30 Tage im Jahr absolut kostenlos einen entsprechenden Mietwagen mit einem konventionellen Verbrennungsmotor ausleihen können. Man darf letztlich gespannt sein, ob sich der neue VW E-Golf auf dem hart umkämpften Automarkt etabliert.

Bildquelle: Volkswagen AG

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