Kryogene Energiespeicherung – Potentiale für die Energiewende

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kryogene-energiespeicherungIn der Nähe von Manchester entsteht die größte kryogene Speicheranlage der Welt. Bei dieser Form der Energiespeicherung wird überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen in flüssiger Luft zwischengespeichert. Der Vorteil der Liquid Air Energy Storage (LAES)-Technologie ist, dass sie anders als andere großskalige Lösungen überall und in kurzer Zeit errichtet werden kann. Zudem haben die Anlagen eine lange Lebensdauer und basieren auf üblichen und bewährten Industriekomponenten.

Umgebungsluft wird durch Kühlung verflüssigt

Bei kryogenen Speichersystemen wird Luft komprimiert und auf -190 Grad Celsius zu flüssiger Form heruntergekühlt, um in tiefkalten (kryogenen) Tanks gespeichert zu werden. Ihre Dichte ist dann 700-mal höher ist als im gasförmigen Zustand. Wenn Strom benötigt wird, wird die Luft erwärmt, wobei sie sich mit großer Kraft wieder ausdehnt und dabei eine Turbine antreibt.

Die jetzt geplante LAES-Anlage in Manchester soll mit einer Leistung von 5 Megawatt bis zu 5.000 englische Haushalte für etwa drei Stunden mit Strom versorgen können. Hinter dem Vorhaben steht das Unternehmen Highview Power Storage mit Sitz in London. Dort glaubt man daran, dass kyrogene Speichersysteme großes Potential haben, die unregelmäßigen Einspeisemengen erneuerbarer Energien auszugleichen. Und das besser als Pumpspeicherkraftwerke oder Lithium-Ionen-Speicher: Pumpspeicherkraftwerke können zwar große Energiemengen über einen langen Zeitraum bereitstellen. Sie können jedoch geographisch nur an bestimmten Orten errichtet werden, da das Wasser dabei nach oben gepumpt werden muss. Lithium-Ionen-Batterien liefern zwar innerhalb von Millisekunden Strom, können aber noch nicht kostengünstig so dimensioniert werden, um genug Energie für eine ganze Stadt zu speichern.

Industrielle Abwärme oder Kälte erhöhen den Wirkungsgrad

„Unsere Technologie ist so etwas wie eine frei platzierbare Version eines Pumpspeicherkraftwerks“, so Gareth Brett von Highview Power. Das Unternehmen hat bereits eine Anlage entworfen, die 200 Megawatt bzw. 1.200 Megawattstunden leistet. Damit könne genug Strom erzeugt werden, um eine ganze Stadt für 6 Stunden zu versorgen, so Brett. Die Demonstrationsanlage des Unternehmens befindet sich auf dem Gelände einer Mülldeponie in der Nähe von Manchester. Der große Tank mit flüssiger Luft befindet sich gegenüber einer Anlage, die das von verfaulenden Abfällen erzeugte Methangas verbrennt und daraus Strom erzeugt. Die Highview Power-Anlage fängt die als Nebenprodukt entstehende Wärme auf und nutzt diese, um den kryogenen Prozess effizienter zu machen. Auch überschüssige Kälte, beispielsweise von Flüssiggas-Terminals, kann dafür eingesetzt werden.

Durch Nutzung von industrieller Abwärme oder Kälte kann der elektrische Output einer solchen Anlage so manchmal sogar größer sein als die eingesetzte elektrische Energie. Highview Power gibt den Wirkungsgrad von alleinstehenden LAES-Systemen mit 60 Prozent an. Bei Einsatz von überschüssiger Wärme und Kälte kombiniert kann dieser mehr als 100 Prozent betragen.

Gashersteller Linde baut ebenfalls eine Demonstrationsanlage

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Auch die Münchner Linde Group, deren Kerngeschäft Gase sind, arbeitet an einer Demonstrationsanlage für die Flüssigluftspeicher-Technologie. Mit einem Partner hat das Unternehmen ein LAES-System mit 80 MW Leistungsabgabe entwickelt, das bereit zur Demonstration ist. Gleichzeitig arbeitet man bereits an der nächsten Generation dieser Systeme mit verbesserter Leistung. Bei Linde erwartet man, dass die Technologie bei Anwendungen ab 50 MW Leistung und Speicherzeiten von 2 bis 20 Stunden wettbewerbsfähig ist.

Quellen / Weiterlesen:
Cryogenic storage offers hope for renewable energy | BBC News
Flüssigluft-Energiespeicherung | The Linde Group
Highview Power Storage | HPS
Bildquelle: © The Linde Group


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21 KOMMENTARE

  1. So viel Trollgeschreibsel und so wenig Sinn.

    Nichts als persönliche Angriffe, weil Hentitroll die Wahrheit nicht vertragen kann. Insofern steht Hentitroll inzwischen(?) auf eine Stufe mit AfD und Pegida: Alles, was der eigenen Fantasiewelt nicht entspricht, muss Lüge sein. Wissenschaftler lügen, die Presse lügt, nur Hentitroll hat die Weisheit. Amen.

  2. Alex1, sollte ich tatsächlich übersehen haben, dass Sie auch nur eine meiner Fragen beantwortet haben, dann wäre es nett, wenn Sie mir verraten könnten, wo diese Antwort zu finden ist. Denn auch bei nochmaliger Überprüfung all Ihrer Beiträge konnte ich nicht eine einzige Antwort von Ihnen auf meine Fragen finden.

    Und wer wissen will, welche Aufgabe die Umweltverwaltung – also insbesondere auch das Umweltbundesamt, auf dass Sie sich berufen – hat, sollte sich mal diesen Artikel durchlesen:
    http://www.zeit.de/1986/08/ein-ziemlich-wilder-haufen

    Der Autor Dr. Günter Hartkopf weiß offenkundig auch, wovon er schreibt. Außerdem kann man ihm kaum vorwerfen, dass er ein Kritiker der beschriebenen (und von ihm maßgeblich selbst mit aufgebauten) Umweltverwaltung ist.
    https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Hartkopf

    Abgesehen davon wird auch vom Umweltbundesamt keine einzige der von mir gestellten Fragen beantwortet. Im Gegenteil schreibt dieses Umweltbundesamt im zweiten von Ihnen genannten Link selbst:

    „Offenbar ist es gegenwärtig aufgrund verbleibender Unsicherheiten nicht möglich, den beobachteten Anstieg der mittleren globalen Temperatur über die vergangenen Jahrzehnte mit 100%iger Sicherheit auf die Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre zurückzuführen.“

    Dass dennoch rücksichtslos auf einen möglichen Einfluss des Menschen auf das Klima reagiert werden muss, wir dort so erklärt:

    „Die entscheidende Frage lautet: Ist die drohende Gefahr, auch wenn sie nicht mit absoluter Sicherheit eintritt, so groß, dass gehandelt werden muss? Die Antwort auf diese Frage ist abhängig von der Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Ereignisses und dem potentiellen Schaden. Zu dieser Frage gibt es ein breites Spektrum von Meinungen. Ein Großteil der Fachleute in der Wissenschaft ist sich einig, dass aufgrund der anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen ein Anstieg der globalen Temperatur an der Erdoberfläche in diesem Jahrhundert und auch darüber hinaus zu erwarten ist.“

    Seltsam ist, dass das selbe Amt bei ähnlichen Konstellationen zum genau gegenteiligen Schluss kommt: So lange es nicht unzweifelhaft bewiesen ist, besteht überhaupt kein Grund zum Handeln:
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/moegliche-gesundheitliche-effekte-von

    Hier ist man vielmehr der Meinung, dass man die betroffene Bevölkerung als Versuchskaninchen nutzen sollte – und wohl schon deshalb keine Verbesserung der Situation herbeiführen darf, weil das ja das Ergebnis dieses Großversuchs verfälschen würde.

  3. Doch Alex1, das ist ein Witz.

    Denn auch ihre zum (gefühlt) tausendsten mal verlinkten Wikipedia-Artikelchen erklären nicht, wie man z.B. 1800 die globale mittelere oberflächennahe Lufttemperatur GEMESSEN haben will.

    Und sie erklären auch nicht, warum der Treibhauseffekt NICHT global wirkt, sondern – nach Ihrer eigenen Darstellung – nur regional.

    Sie erklären ja noch nicht einmal, wie CO2 die von der Erde empfangene Energie vervielfacht, bevor wieder die ursprüngliche Energiemenge in den Weltraum abgegeben wird.

    Der größte Witz ist aber: Selbst wenn man all diese unbewiesenen Behauptungen einfach akzeptiert, bleibt der Fakt, dass die gesamte „Energiewende“ lediglich dazu geführt hat, dass wir heute mehr Strom mit fossilen Kraftwerken erzeugen, als noch im Jahr 1999. Der Bau von Windrädern und Solarplatten bringt dem Klima also selbst dann nachweislich überhaupt nichts.

    Meine immer wieder gestellte Frage hierzu, wie viel Nennleistung aus Windenergieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung eines konventionellen Kraftwerks zuverlässig zu ersetzen, beantworten Sie ja nun schon seit etlichen Monaten nicht.

    Es ist aber sogar noch lustiger: Da Sie selbst ja längst zugegeben haben, dass bei der Produktion von Windrädern und Solarplatten erhebliche Mengen von CO2 freigesetzt werden, dieses CO2 anschließend aber von diesen Anlagen nicht mehr abgebaut wird, sind diese Anlagen ZUSÄTZLICHE CO2-Produzenten. Auch Sie schaden also dem Klima, statt es zu schützen.

    Und das ist doch nun wirklich ein Witz.

  4. Na klar Alex1, Sie wollten ja nur einen Scherz machen. Deswegen schreiben Sie ja auch ständig „schrub“ statt „schrieb“, oder behaupten, dass aus Ihrer Steckdose nur reiner Wasserkraftstrom aus Skandinavien fließt – alles nur ein Witz…

    Ja, ich verstehe nicht, warum der Treibhauseffekt nicht global funktioniert, sondern nur regional. Hab ich doch geschrieben. Oder ist Ihre Leseschwäche auch nur ein gespielter Witz?

    Dann erklären Sie doch mal dieses Phänomen. Oder erklären Sie doch endlich mal, wie CO2 Enegoie vervielfachen kann. Oder erklären Sie irgend eine Ihre absurden Behauptungen. Denn Witze haben Sie inzwischen schon viel zu viele gemacht.

  5. Muahaha, Henti hat einen Joke verstanden!

    Witze sind offensichtlich das Einzige, was Du verstehst.

    Und dann so viel Text mit so wenig Sinn! Nur mal ein Highlight:

    Du verstehst wirklich nicht, warum sich die Globale Erwärmung nicht überall gleichmäßig ausprägt? Ehrlich jetzt?

    Boah ey, Du hast echt meinen Tag gerettet. Bete weiterhin die Religion der Kohlekraftwerker an und lass Wissenschaftler ihre Arbeit tun. Auch wenn Dein Freund und Glaubensgenosse Trump jetzt der Wissenschaft den Garaus macht, die ihm nicht willfährig sind.

  6. Ach Herrje Alex1, wenn Sie sich erstmal in Rage schreiben, dann wird’s aber richtig peinlich.

    Der Baum heißt Eiche. Der Begriff „deutsche Aische“ ist ein Verballhornung und bezieht sich auf den arabischen Vornamen.
    http://www.br.de/themen/bayern/inhalt/kult-und-brauch/ude-2011-nockherberg100~_image-7_-5e4124880dcfd9e3e3ecb9a873057893665d3e84.html

    Was Sie mit Ihrem Hinweis auf die standhafte deutsche Eiche, die sich hart wie Kruppstahl nicht vom undeutschen Verhalten beeinflussen lässt, wissen Sie vermutlich am besten. Ich müsste da wieder spekulieren und das würde mir dann vermutlich die Anstandskontrolle übel nehmen…

    Stromspeicher können eben nicht Strom bedarfsgerecht puffern. Das merken Sie doch schon an Ihrem Elektroautolein: Wenn Sie den Bedarf haben, 600 km am Stück fahren zu wollen, juckt das den verbauten Stromspeicher nicht die Bohne.

    Da Sie bekanntlich über keine eigene PV-Anlage verfügen, darf man es Ihnen aber natürlich nicht allzu übel nehmen, dass Sie nur aufgrund von theoretischem Wissen über sogenannte „Insellösungen“ berichten können. Fragen Sie doch einfach mal bei einem Nutzer so eines Systems nach, wie er sicherstellt, dass er eine zuverlässige Stromversorgung hat. Denn mir glauben Sie das eh wieder nicht. Aber vielleicht glauben Sie es ja, wenn es eine Firma wie SMA schreibt:
    http://www.sma.de/home-systems/solaranlage-autark.html

    Power to gas für die Energiespeicherung gibt es aktuell nur als Versuchsanlagen. Dabei gibt es jede Menge erheblicher Probleme mit den Standzeiten. Forscher in diesem Bereich gehen von Entwicklungszeiten von mindestens 20 bis 50 Jahren aus, bis diese Anlagen im großtechnischen Maßstab einsetzbar sein könnten. Es gibt allerdings auch genügend Stimmen, die diese Idee grundsätzlich für unsinnig halten – schon allein wegen dem katastrophal schlechten Gesamtwirkungsgrad als Stromspeicher. In 20 Jahren sind aber alle heute aufgestellten Windräder bereits wieder abgerissen (wer auch immer das dann bezahlt haben mag).

    Elektroautos sind aktuell Spielzeuge für Besserverdiener (und Fetische für Ideologen). Die Grundprobleme der Elektroautos haben sich in über 100 Jahren Entwicklungsgeschichte nicht wesentlich geändert. Ohne massive Subventionierung (entweder direkt oder indirekt über den sogenannten „CO2-Flottenausstoß“) würde dieser Wirtschaftszweig sofort wieder in sich zusammenbrechen.

    Sie nutzen zuhause den ganz normalen Strommix Ihres regionalen Energieversorgers. Wenn Sie es mir noch immer nicht glauben wollen, dann fragen Sie doch endlich mal bei den Schönauer Stadtwerken nach. Oder erklären Sie mir alternaiv doch endlich mal, wie sich sich die Lieferung ihres sauberen Stroms aus Skandinavien praktisch vorstellen.

    Ich fordere im Gegensatz zu Ihnen gar keine Zerstörung der Landschaft. Ich weiße nur darauf hin, dass die ZUSÄTZLICHE Landschaftszerstörung durch Windindustrieanlagen die Zerstörung durch die anderen Energieerzeuger nachweislich überhaupt kein Bisschen verringert hat.

    Wie haben denn „regenerative Kraftwerke“ konkret CO2 eingespart? Bei Ihrem Bau wird jede Menge CO2 frei, während ihres Betriebs holen Sie kein einziges CO2-Molekül aus der Luft und die Stromproduktion der konventionellen Kraftwerke haben sie nachweislich auch nicht verringert. Also wie sparen diese Anlagen CO2 ein?

    Ihre Fakten sind keine Fakten, sondern lediglich Behauptungen – die Sie gebetsmühlenartig ständig wiederholen.

    Wie hat denn die NASA 1950 die Globaltemperaturen gemessen? Oder im Jahr 1850? Aber das hab ich Sie ja schon zig mal gefragt – natürlich immer ohne eine Antwort zu erhalten.

    Warum ändert sich die Temperatur durch den Treibhauseffekt nicht überall gleichmäßig? Sammelt sich das CO2 in manchen Regionen und andere Regionen werden dafür verschont? Welcher Effekt ist denn dafür verantwortlich?

    Wenn Sie Fakten benennen würden, könnte ich zumindest mal drüber nachdenken, ob ich sie nicht anerkenne. Da Sie aber noch nicht einmal den Unterschied zwischen Fakten, Vermutungen und Behauptungen kennen, besteht wenig Hoffnung, dass Sie je mit irgend einem Faktum aufwarten können.

    Ihr Glaubensbekenntnis – genannt „Zusammenfassung“ – kommentiere ich aus Respekt vor der grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit nicht.

  7. Dreckige Lügen von Hentinger wieder en masse (wahrscheinlich will er durch seine dauernden perfiden Lügen und diffamierende Unterstellungen mich provozieren. Aber es juckt die deutsche Aische nicht, wenn ein Schwein sich an ihr schubbert):

    – Stromspeicher können sehr wohl regenerativen Strom bedarfsgerecht puffern. Das beweisen viele Inselstromversorgungen in abgelegenen Gebieten oder virtuellen Netzen.
    – Power to Gas ist voll entwickelt und nur eine Frage des Preises.
    – eAutos sind inzwischen völlig alltagstauglich und werden immer bezahlbarer.
    DU LÜGST, WENN DU DIE TASTATUR BERÜHRST: ICH NUTZE KEINERLEI ATOM-ODER KOHLESTROM ZU HAUSE. AUCH WENN DU ES NICHT KAPIERST.
    – Du Heuchler kümmerst Dich um geschmäcklerische Stilkritik an Landschaften, förderst aber die faktische Zerstörung von Häusern, ganzen Dörfern und Tausenden von km2 Küstenlandschaften.
    – Regenerative Kraftwerke haben schon Millionen Tonnen CO2 eingespart.

    Ich weiß ja nicht, von welchem Klimtrollportal Du gerade abschreibst, es ist auf jeden Fall Mist.

    Fakten sind:

    – Die Atmosphäre erwärmt sich immer schneller: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Global_Temperature_Anomaly.svg
    – Frag doch für Deine Globaltemperaturen die NASA. Oder schau selbst nach. Wie oft soll ich die Fakten noch posten, bevor Du es akzeptierst?
    – Verantwortlich sind anthropogene (menschengemachte) Treibhausgase: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Climate_Change_Attribution_German.png
    – Natürlich passiert globale Erwärmung nicht überall gleichmäßig, so wie sich klein Henti die Welt vorstellt.
    – Klar weißt Du nichts über den Treibhauseffekt. Du weigerst Dich ja, Fakten anzuerkennen. Bist ja sogar zu feige, mit Deinem Physiklehrer zu sprechen.

    Zusammenfassung:

    – Wir wissen genau, wie sehr sich die Erde in den letzten 200 Jahren erwärmt hat,
    – Wir wissen auch genau, wie 2016 – wie praktisch alle Jahre des 3. Jahrtausends – rekordwarm war,
    – Wir wissen auch genau, wie groß der menschliche Anteil ist,
    – Wir wissen auch genau, das Kohledreckschleudern neben Öl für den Verkehr mit die stärksten Verursacher sind,
    – Wir wissen auch genau, dass CH4 durch Fleisch-, vor allem Rindfleischproduktion auch ein starker Verursacher ist.
    – Nur ein paar unverbesserliche Klimatrolle leugnen die Erkenntnisse der Wissenschaft
    – Und glauben den selben Lügnern, die die Folgen von Rauchen und Passivrauchen leugnen
    – Und fügen sich damit exakt in das postfaktische Weltbild von Trump und Konsorten.

  8. Und wieder nur Lügen von Ihnen, Alex1.

    Auch mit den Stromspeichern können die Zufallsstromerzeuger nicht bedarfsgerecht Strom liefern. Dazu wären nämlich Stromspeicher in Dimensionen notwendig, die weit jenseits des Rationalen liegen. Deshalb setzen ja auch alle bekannten Szenarien von einer (nahezu) 100%igen „regenerativen“ Stromversorgung auch auf konventionelle Kraftwerke – meist Gaskraftwerke. Woher das für deren Betrieb notwendige „Ökogas“ kommen soll, weiß allerdings auch kein Mensch. Denn „Power to gas“ ist auch nach über 200 Jahren Entwicklungsgeschichte noch immer nicht sinnvoll einsetzbar. Damit ist diese Technilk sogar noch einige Jahrzehnte älter als die der Elektrofahrzeuge (bei denen man ja seit den Anfängen auch nicht wirklich weiter gekommen ist).

    Stromspeicher können bestenfalls die extreme Volatilität der Zufalssstromerzeuger etwas mildern. Man könnte sie z.B. bei PV-Anlagen dazu einsetzen, um das Erzeugungsmaximum (mittags) drastisch zu kappen und dafür nachmittags mehr Strom abzugeben, so dass man die Stromabgabe besser mit dem Verlauf des Stromverbrauchs angleicht. Allerdings könnte man einen ähnlichen Effekt wesentlich billiger erreichen, indem man die PV-Anlagen nicht mehr nach Süden, sondern nach Südwesten ausrichtet. Beide Varianten führen allerdings dazu, dass sich die Gesamtkosten pro erzeugter Energiemenge drastisch erhöhen, womit die Anlagen noch unwirtschaftlicher werden, als sie es eh schon sind.

    Ausnahmsweise mal richtig ist Ihre Aussage, dass ich Strom immer dann haben will, wenn ich ihn benötige – und das zu einem möglichst günstigen Preis. Damit dürfte ich zur Mehrheit der Stromkunden gehören. Ich kenne persönlich dagegen keinen einzigen Besitzer einer PV-Anlage, der sich vom öffentlichen Stromnetz trennen ließ. Und selbst Sie haben ja mal stolz wie Harry darauf hingewiesen, dass Ihr Ökostrommakler günstiger sei, als Ihr regionaler Stromversorger. Dass selbst Sie lieber Kohle- und Atomstrom nutzen, statt nur dann Strom verwenden zu können, wenn zufällig die Sonne scheint und/oder genug Wind weht, haben wir ja auch schon geklärt.

    Gelogen ist aber wieder, dass ich keine Rücksicht auf die Folgen der Stromerzeugung nehme. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Gerade dass unsere Heimat in einen Windindustriepark umgewandelt wird, obwohl diese Anlagen nachweislich überhaupt keinen Beitrag zur CO2-Minderung leisten und nebenbei die Stromversorgung zunehmend unsicherer machen, ist ja ein Grund dafür, dass ich gegen diesen Irrsinn bin.

    Gelogen ist auch, dass ich die „globale Erwärmung“ leugne. Ich bestreite aber, dass es irgend jemanden gibt, der die globale mittlere oberflächennahe Lufttemperatur der Jahre 1750, 1800, 1850, 1900 oder 1950 kennt. Somit bestreite ich die Korrektheit der immer wieder gezeigten Erwärmungskurve (die zudem auch noch alle paar Jahre rückwirkend geändert wird). Stutzig macht mich an der Behauptung der Klimaerwärmung auch, dass der höchste jemals gemessene Temperaturwert aus dem Jahr 1913 (gemessen in Nordamerika) stammt? Der Höchstwert von Afrika stammt aus dem Jahr 1931, der von Südamerika aus dem Jahr 1905, der vom Südwestpazifik aus dem Jahr 1960, der vom Mittleren Osten aus dem Jahr 1942, der Europa aus dem Jahr 1977 und der von der Antarktis von 1977. (Wobei da oft eine Rolle spielt, seit wann in der jeweiligen Region überhaupt Temperaturen gemessen werden.) Wie kann das sein, wenn es doch angeblich global immer wärmer wird – und das womöglich auch noch mit zunehmender Geschwindigkeit (da ja die CO2-Konzentration angeblich exponential steigt)?

    Wie hoch der menschengemachte Anteil an dieser angeblichen „globalen“ Erwärmung ist, weiß allerdings tatsächlich kein Mensch, also auch ich nicht. Selbst das IPCC, das ja den Konsens der „relevanten“ Wissenschaftler widerspiegelt, gibt da keinen genauen Wert an, schätzt allerdings, dass er bei etwa 50% liegen müsste. Wie das IPCC auf diesen Wert kommt, erklärt es allerdings genauso wenig, wie die Ursache der restlichen 50%.

    Was mich aber vor allem beschäftigt, ist die Frage, wie das Spurengas CO2 überhaupt zu einer „globalen“ Erwärmung beitragen soll – also wie der ominöse Treibhauseffekt funktionieren soll. Sie wissen zwar angeblich die Antwort, weigern sich aber hartnäckig, Ihr Wissen mit anderen zu teilen. Stutzig macht mich dabei aber vor allem, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass in der Vergangenheit die CO2-Konzentration die Temperatur beeinflusst hätte – dafür umso mehr Indikatoren, nach denen die Temperatur die CO2-Konzentration beeinflusst hat. Ein Punkt, den ja sogar das IPCC längst zugibt – und als „Rückkopplungseffekt“ ausschlachtet.

    Zusammegefasst bedeutet das also: Wir wissen nicht, ob es tatsächlich seit 200 Jahren immer wärmer wird. Und selbst falls es tatsächlich wärmer geworden sein sollte, wissen wir nicht, wie groß der Einfluss des Menschen auf diese Entwicklung war.

    Sie (und Ihresgleichen) wollen also, dass wir rein aufgrund einer unbewiesenen Hypothese unsere funktionierende Stromversorgung auf eine nicht funktionierende Stromversorgung umstellen, in der Hoffnung, dass wir damit das Weltklima ein klein wenig beeinflussen können. Und das soll obendrein selbstverständlich ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur erfolgen.

    Sie befinden sich damit auf dem selben Entwicklungsniveau, wie die Zivilisationen, die mit Menschen- und Tieropfern die Wettergötter gnädig stimmen wollten.

  9. Nein, Henti, ich hatte nie behauptet, dass Energiespeicher Strom erzeugen.

    Sie helfen aber, regenerativen Strom zu speichern, damit er bedarfsgerecht geliefert werden kann. Die Liebhaber der Kohledreckschleudern wie Du wollen ja Alles billig und sofort und ohne Rücksicht auf die Folgen.

    Da Du ja die Globale Erwärmung leugnest und erst recht den menschengemachten Anteil daran, interessieren Dich ja Folgen für Umwelt und Menschheit überhaupt nicht.

  10. Und weiter geht es mit Ihren Lügen, Alex1. Wo habe ich denn behauptet, dass Stromspeicher Strom erzeugen würden? Im Gegenteil verweise ich von Anfang an darauf, dass Stromspeicher lediglich Strom vernichten.

    Was soll die Lüge, ich habe das Fraunhofer Institut der Lüge bezichtigt? Im Gegenteil berufe ich mich doch ausdrücklich auf die Daten des Fraunhofer Instituts.

    Dass wir einen erheblichen Teil des von uns allen subventionierten Zufallsstroms ins Ausland exportieren, gibt mir natürlich zu denken. Die Lösung des Problems ist aber denkbar einfach: Abschaffung der im EEG enthaltenen Abnahmegarantie des Zufallsstroms durch die Netzbetreiber. Das würde nebenbei auch die Netzausbaukosten drastisch reduzieren und man müsste nicht mehr den Ausbau der Energieerneuerungsanlagen deckeln.

    Dass die Niederländer dank unserer billigen Stromexporte historisch niedrige Strompreise haben, ist für die zwar schön – welchen Vorteil wir von diesem Geschenk haben sollen, erschließt sich mir aber nicht.

    Warum kommen Sie eigentlich mit uralten Zahlen aus dem Jahr 2015 daher?

    Erklären Sie mir doch mal, wie der Strom aus Frankreich physikalisch durch Deutschland hindurch geleitet werden soll. Sie kennen doch sicher die Kindergeschichte vom Stromsee, in dem jeglicher Strom vermischt wird, bevor dieses homogene Gemisch anschließend zu den Verbrauchern geleitet wird?

    Aber das ist ja letztlich die selbe Frage, wie die von Ihnen noch nie beantwortete Frage, wie Ihr Wasserkraftstrom aus Skandinavien angeblich am bösen Kohle- und Atomstrom vorbei in Ihre Steckdose geleitet wird. Eine solche Behauptung ist physikalisch schlicht grober Unfug.

    Die Behauptung mit dem Stromtransit des französischen Stroms ist aber auch schon deshalb Quatsch, weil wir auch 2016 vor allem Strom in die Niederlande exportiert haben (24 TWh). Wozu sollte jemand aber Strom von Frankreich durch Deutschland in die Niederlande transportieren wollen, wenn das viel einfacher durch Belgien geht? Aus Belgien erhielten die Niederlande allerdings nur 1 TWh. Ähnlich sieht es mit den Stromexporten nach Österreich aus: Die bekamen von uns satte 17,8 TWh zugeschoben, während sie aus der Schweiz (das naheliegende Transitland für französischen Strom) nur 0,3 TWh erhalten haben (wir erhielten aus der Schweiz dagegen sogar 3 TWh). Sogar noch absurder wird diese Behauptung bei den Stromexporten in die Schweiz (16,1 TWh), nach Luxemburg (6,1 TWh) und nach Frankreich (1,4 TWh).

  11. Schon wieder Dein x-mal gebrachter saudämlicher Strohmann: Niemand hat behauptet, dass ein Stromspeicher/-puffer Strom erzeugt. Nur Du unterstellst das in verleumderischer Absicht immer wieder.

    Bei Deinen so heiß geliebten Kohledreckschleudern muss ich aber für jede kWh, die rauskommt, 3 kWh an Verbrennungsenergie reinstecken. Immer noch nicht kapiert? Du lebst einfach postfaktisch.

    Und wenn Du Fraunhofer der Lüge bezichtigst, dann sag das doch denen.

    Und das sollte Dir vielleicht zu denken geben: „Im Jahr 2015 wurde ein Exportüberschuss von ca. 48 TWh erzielt. Dieser Wert stellt nach den alten Rekordjahren 2012, 2013 und 2014 wieder einen neuen Rekord dar und liegt um ca. 14 TWh bzw. 40% über auf dem Niveau von 2014.“

    Und wohin ging dieser Export? „Der Großteil der Exporte floss in die Niederlande, die einen Teil auch nach Belgien und Großbritannien weiterleitet.“

    Und was passierte mit dem französischen Strom? „Deutschland importierte Strom aus Frankreich, dient dabei aber hauptsächlich als Transitland, weil der Strom in die Nachbarländer weitergeleitet wird.“

    Nicht mal Deine eigenen Links kannst Du offenbar lesen. Ein Glück, dass das Dein Physiklehrer nicht mehr mit anschauen muss…

  12. Tja Alex1, noch immer liefert kein einziger Stromspeicher mehr Strom, als in ihn hinein gesteckt wurde (vielleicht sollte man aber mal einen entwickeln, der den Treibhauseffekt nutzt) – oder wenigstens den gesamten Strom, der vorher in ihn hinein gesteckt wurde. Somit ist jeder Stromspeicher netto ein Stromvernichter. Aus Kraftwerken kommt dagegen mehr Strom heraus als in sie gesteckt wurde. Das können Sie sogar bei Ihrem geliebten Wikipedia nachlesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk#Physikalische_Grundlagen

    Auch Ihre Behauptung, dass Sie meine Frage, wie viel Nennleistung aus Windenergieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus einem konventionellen Kraftwerk zuverlässig zu ersetzen, bereits beantwortet hätten, ist natürlich eine Lüge. Stattdessen schwafeln Sie nur immer wieder etwas von Jahressummen daher, die aber nunmal nichts mit meiner Frage zu tun haben.

    Und selbst Ihre Aussage, dass die Energieerneuerungsanlagen mehr Strom erzeugen würden, als die Kohlekraftwerke, ist eine Lüge. Laut Fraunhofer Institut stammten 2016 stolze 236 TWh aus Kohlekraftwerken und nur 185 TWh aus Wasserkraft, Biomasse, Windenergie und Solarenergie zusammen. Die Stromproduktion aus Kohle- und Gaskraftwerken hat demnach sogar gegenüber 2015 zugenommen, während sowohl die Stromproduktion aller PV-Anlagen als auch die aller Windräder gegenüber 2015 abgenommen hat (obwohl die installierte Leistung natürlich auch 2016 gestiegen ist). Zugenommen haben aber bekanntlich mal wieder die Kosten für die Zufallsstromerzeuger, weshalb die EEG-Umlage ja deutlich angehoben wurde. Zugenommen haben ebenfalls die Kosten für den Netzausbau, um den dezentral und vor allem zufällig erzeugten Strom durch die Gegend zu transprotieren (wobei da bekanntlich die richtig dicken Brocken ja noch ausstehen).

    Auch gelogen ist nach Angaben des Fraunhofer Instituts Ihre Aussage, dass Windräder 2016 mehr Strom erzeugt hätten, als die Kernkraftwerke. Denn nach deren Daten kamen 80 TWh von den Kernkraftwerken und nur 78 TWh von den Windrädern. Zusätzlich haben wir 2016 z.B. 12 TWh direkt aus Frankreich erhalten – aber die stammten vermutlich ausschließlich aus französischen Wasserkraftwerken, oder?

    Auch gelogen ist, dass Energie aus Öl und Kohle billiger sein soll, als die kostenlose Energie aus Wind und Solarstrahlung. Oder schickt die Sonne doch eine Rechnung und der Fernsehprediger Franz Alt hat gelogen?

    Welche Auswirkungen es hätte, wenn die Chinesen tatsächlich „vom Tisch springen“ würden, kann sich doch jeder selbst ausmalen. Wo lassen denn die deutschen Hersteller von Energieerneuerungstechnologie produzieren? Selbst SMA sagt von sich, dass es bereits 2014 „rund 50 Prozent der Komponenten über China und Osteuropa eingekauft“ hat.
    http://m.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/sma-strebt-zurck-zur-profitabilitt_100013799/
    Wie viel aus China stammt, das in den nicht in China und Osteuropa eingekauften Komponenten steckt, steht da aber leider nicht.

    Und auch Ihre Behauptung, dass Sie keinen Kohle- und Atomstrom beziehen, ist selbstverständlich eine dreiste Lüge. Auch 2016 waren die Energieerneuerungsanlagen nicht einmal eine Minute lang in der Lage, den gesamten Stromverbrauch alleine zu decken, somit war der Strommix offenkundig auch nie frei von Atom- und/oder Kohlestrom. Und sogar die Ökostromhändler geben auf entsprechende Nachfrage kleinlaut zu: „Im Strommarkt muss man die physikalische von der Handelsebene unterscheiden. Physikalisch nutzt der Verbraucher immer den gleichen Strom, unabhängig vom Anbieter oder Tarif.“

    Wie viel Strom erzeugen denn die Solarfelder in Ihrer Gemeinde nachts? Sind diese Solarfelder mit entsprechend dimensionierten Stromspeichern versehen, um wenigstens im Sommer auch nachts Strom liefern zu können? Und was wollen Sie mit Ihrer Erwähnung der Wasserkraft aussagen? Dass in Unterfranken 101 MW installierte Wasserkraft-Nennleistung mit einer Jahresproduktion von etwa 550 GWh gerade einmal rund 8 % des Stromverbrauchs von Unterfranken deckt, wissen Sie? Potente Windparks in Unterfranken? Bei einer Standortqualität um die 50 %? Also nicht nur ein Lügner, sondern auch noch ein Clown?

    Dumm nur, dass Sie angeblich von all diesem in Ihrer Nachbarschaft erzeugten Strom keine einzige Wattsekunde nutzen, da Sie ja angeblich Ihren Strom stattdessen aus skandinavischen Wasserkraftwerken beziehen. So sind sie halt, die Gutmenschen: Wasser predigen aber selbst Wein saufen – also für die Energiewende sein, aber selbst den durch die Zufallsstromerzeuger erzeugten Strom nicht nutzen wollen.

    Was ich wahr haben will, oder nicht, ist doch gar nicht die Frage. Denn Ihre Lügen wären auch dann Lügen, wenn ich sie wahr haben wollte. So ist das halt nunmal mit der Realität.

  13. Wann, Henti, wirst Du einsehen, dass Deine so innig geliebten Kohlekraftwerke 2/3 der Energie, die in sie gesteckt wird, schlichtweg VERNICHTEN?

    Regenerative Kraftwerke ERZEUGEN hingegen wesentlich mehr Energie als in sie reingesteckt wird.

    Deine Kinderfrage hab ich schon x-mal beantwortet. Schon wieder vergessen? Die Regenerativen erzeugen schon mehr Strom als alle Kohledreckschleudern zusammen.

    Aktuell liegt der Windstrom schon vor dem Atomstrom.

    Warum man Öl und Kohle Wind und Sonne vorgezogen hat? War einfach billiger, das ist Alles. Und die negativen Folgen für Umwelt und Allgemeinheit hat man einfach ausgeblendet.

    Was würde passieren, wenn alle Chinesen gleichzeitig vom Tisch springen?

    Ich beziehe keinen Atom- und keinen Kohlestrom. Selbst wenn man so schmalspurig denkt wie Du und nicht kapiert, dass mein Solarfeld nicht auf meinem Dach liegen muss, sondern ruhig 1.000 km entfernt, bekomme ich kein einziges Elektron von Atom und Kohle:

    Unsere Gemeinde und die Nachbargemeinden haben ausgedehnte Solarfelder. Und in unserer Gemeinde und der Nachbargemeinde sind Laufwasserkraftwerke. Und in jeder Richtung findest Du potente Windparks.

    Also selbst mit Deiner beschränkten Sicht hab ich keinen Fossilstrom. Aber das wirst Du schon wieder nicht wahrhaben wollen. Klimatroll halt…

  14. Dass Sie nicht verstehen, was der Unterschied zwischen einem Stromerzeuger und einem Stromvernichter ist, verwundert mich nicht.

    Und das Problem der Zufallsstromerzeuger, auf das Sie so gerne unsere Stromversorgung umstellen wollen, steckt in meiner noch immer von Ihnen unbeantworteten Frage, wie viel MW Nennleistung aus Windenergieanlagen benötigt werden, um 1.000 MW Nennleistung eines konventionellen Kraftwerks zuverlässig zu ersetzen. Dass Sie diese Frage konsequent nicht beantworten zeigt mir allerdings, dass Sie längst selbst erkannt haben, wo das Problem steckt – Sie wollen aber natürlich nicht zugeben, dass dieses Problem existiert.

    Sie können sich aber auch einmal die Frage stellen, warum sich die Menschheit geradezu explosionsartig weiter entwickelt hat, seit sie nicht mehr von den zufällig verfügbaren Energiequellen abhängig ist – oder warum unsere Vorfahren freiwillig die Nutzung von Windmühlen und Segelschiffen aufgegeben haben.

    Oder noch einfacher: Was würde denn geschehen, wenn wir tatsächlich sofort alle Kohle- und Gaskraftwerke abschalten würden? Und was würde stattdessen geschehen, wenn wir alle Windräder und PV-Anlagen sofort vom Netz nehmen würden?

    Und das ist nicht nur mein Problem, sondern unser Problem. Wenn Sie sich persönlich vom öffentlichen Netz trennen lassen würden, um nur noch selbst erzeugten Zufallsstrom zu nutzen, wäre das Ihr Privatvergnügen – und wäre mir sowas von egal. Aber dazu sind ja selbst Sie zu feige. Da lassen Sie sich lieber auch weiterhin Kohle- und Atomstrom liefern.

  15. Klar sind Deine geliebten Kohledreckschleudern voll effizient, wenn sie sturheil weiter zu produzieren versuchen, wenn gar kein Bedarf mehr da ist.

    Was ist denn Dein Problem, dass Du alles, was nicht schon Kaiser Willem zwo kannte, ablehnst?

  16. Richtig Alex1, Kohlekraftwerke sind bei der Stromerzeugung unendlich viel effizienter als kryogene Stromspeicher. Und was wollen Sie uns mit dieser Binsenweisheit sagen?

  17. Oha, der Klimatroll schlägt auch im neuen Jahr wieder zu.

    Hast ja Recht, Henti, Deine Kohlekraftwerke sind viiiieeel energieeffizienter 🙄 😆

  18. Interessanter Ansatz. 60% sind nicht die Welt, aber Abnehmer für Wärme oder Kälte werden sich finden lassen.

    Hauptsache die Netzglättung wird endlich mal richtig honoriert. Daran krankt es z.Z. am meisten.

  19. Immer wieder schön, welche Energievernichtungsanlagen sich der Forschergeist auszudenken vermag.

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