Kein einziger Antrag für Windkraft in Bayern im Jahr 2016

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antrag-windkraft-bayern-2016Ende 2014 hat der Bayrische Landtag das sogenannte Windkraftabstandsgesetz beschlossen. Es besagt, dass bayrische Windkraftanlagen zehn Mal so weit vom nächsten Wohnhaus entfernt errichtet werden müssen, wie sie hoch sind. Bei einem modernen Windrad sind das etwa 2 Kilometer. Als Ergebnis des „10 H“-Gesetzes ist der Ausbau der Windkraft in Bayern komplett zum Erliegen gekommen. Einer Auskunft des Wirtschaftsministeriums zufolge wurde im ersten Quartal 2016 nicht ein einziger Neuantrag auf Genehmigung eines Windrades gestellt. Insiderinformationen zufolge gilt dies auch für das zweite Quartal. Die Opposition hatte vor dem Bundesverfassungsgericht erfolglos gegen die Regelung geklagt.

Bayern hat erst ein Drittel seines Ausbauzieles erreicht

Das Erliegen des Windkraftausbaus war von Experten und Windkraft-Befürwortern vorhergesagt worden. Der Abgeordnete Martin Stümpfig von den Grünen sprach nach Bekanntwerden der Informationen von einem immensen Schaden, den die Staatsregierung und die CSU angerichtet hätten. Der Ausbau der Windkraft sei auf nicht einmal halber Strecke stecken geblieben. Ministerpräsident Seehofer führe einen Feldzug gegen Windkraftanlagen. „Wir haben eindringlich davor gewarnt, dass die Windkraft mit 10 H an die Wand gefahren wird. Genau das ist jetzt passiert“, sagte er und forderte, das Gesetz erneut zu auf den Prüfstand zu stellen. Angepeilt hatte die bayrische Staatsregierung 1.500 neue Windkraftanlagen bis 2021, wenn das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet werden soll. Errichtet wurden bis Ende 2015 nur etwas mehr als 500 Anlagen, über 118 laufende Anträge muss noch entschieden werden.

Der Bundesverband Windenergie warnte, durch die Regelung mache sich Bayern von Atomstrom und Stromimporten abhängig. Auch die bayrische Windkraftfirma Ostwind ist pessimistisch. Das Unternehmen, das bei Weißenburg in Mittelfranken gerade einen neuen Windpark errichtet, bestehend aus 10 Anlagen mit je 3,3 Megawatt, geht davon aus, dass dies das letzte Projekt dieser Dimension in Bayern sein wird.

Verfassungsrichter: 10 H benachteiligt Windkraft nicht über Gebühr

Der Bayrische Verfassungsgerichtshof hatte Anfang Mai die gemeinsame Klage der drei Oppositionsparteien Grüne, Freie Wähler und SPD sowie eine Klage der Initiative Pro Windkraft zurückgewiesen. Zur Begründung hieß es, dass das Gebot, der Windenergie substanziell Raum zu verschaffen nur die Planungsbehörden binde, nicht aber den Gesetzgeber. Zwar dürfe der Landesgesetzgeber keinen so hohen Mindestabstand erlassen, dass Windkraftanlagen im Baugesetz vollständig entprivilegiert würden. Das sei jedoch entgegen der Argumentation der Grünen bei 10 H nicht gegeben. Für die Windenergienutzung in Bayern verbleibe auch weiterhin ausreichend Raum. Das Gericht wies darauf hin, dass Windkraftanlagen auch niedriger gebaut werden könnten. Eine daraus resultierende geringere Rentabilität sei verfassungsrechtlich nicht relevant. Die 10 H-Regelungen schränkten das Eigentumsrecht nur in zulässigem Umfang ein.

Erfreut über das Urteil äußerte sich Bayerns Energieministerin Ilse Aigner. Es bedeute Rechtssicherheit und eine „gemeinwohlverträgliche Abwägung zwischen unseren energiepolitischen Zielen und den lokalen Interessen.“ Wenn vor Ort Konsens bestehe, könnten Windenergieanlagen auch näher an Wohngebäuden errichtet werden. Der Landesvorsitzende der Grünen in Bayern, Eike Hallitzky, kündigte an, die Grünen würden für den Klimaschutz mit ganzer Kraft weiterkämpfen.

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Quellen / Weiterlesen:
Energiewende – Grüne sehen Windkraft wegen 10 H am Ende | Süddeutsche.de
Verfassungsgericht bestätigt 10H: Rückenwind für Staatsregierung | BR.de
Bildquelle: © H.D.Volz / pixelio – www.pixelio.de

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Stephan Hiller
Stephan Hiller ist erfahrener Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

173 KOMMENTARE

  1. Oh Henti, hast Du´s schon wieder nicht kapiert? Sehr lästig, alles immer wieder erklären zu müssen…

    Deine ewig wiederholte Kinderfrage (nennt man das einen Tick oder geht das schon in Richtung Sabber-Reflex?) ist doch schon ewig beantwortet!

    Und natürlich nehme ich alle Regenerativen her. Was Anderes macht doch gar keinen Sinn. In Deiner Welt vielleicht schon, aber nicht in der Realität.

    Und falls Du es noch nicht begriffen hast, die Windenergie ist eben mittelfristig die stärkste regenerative Energie mit dem höchsten Potenzial. Und mit dem wenigsten CO2 pro kWh. Warum soll ausgerechnet ein Kohlekraftwerk nur durch Wind, ein anderes nur durch Wasser, ein drittes nur durch Solar ersetzt werden? Lerne mal in größeren Zusammenhängen denken.

    Und schon wieder lügst Du. Ist das Lügen bei Dir pathologisch? Warum unterstellst Du mir immer Unwahres? Ich sprach von einer VERDOPPELUNG (das ist etwas weniger als eine Verdreifachung, nur zur Info…), bis sämtliche Kohledreckschleudern weggefegt sind. Dann noch ein klein bisschen sparen, und fertig ist der Mops.

    Ach ja, Wind ist nicht alles. Potztausend, da wäre ich ohne Deine grandiosen Geistesleistungen gar nicht selbst drauf gekommen. Dann muss man halt die Wind- und Solarleistung verdreifachen (nur eine grobe Schätzung, nicht dass Du wieder von Genauigkeit rumplärrst), und das ist locker möglich, zumal die Wirkungsgrade immer mehr steigen.

    Och jo, Du glaubst, dass ich installierte Leistung mit Dauerleistung verwechsle? Wieder eine Ausgeburt Deiner fänomenalen Geisteskraft. Natürlich braucht man da auch Speicher. Die werden gerade massenweise produziert. Jeder Akku der heutigen(!) eAutos kann eine 4-köpfige Familie 3 TAGE lang unterbrechungsfrei mit Strom versorgen. Die nächste Generation, die gerade in Paris auf den Markt kommt, schafft das Doppelte bis Dreifache, also ein einziger Akku für mehr als eine Woche Stromausfall!

    Momentan kommen alle paar Tage GWh-Speicher ans Netz.

    Und schon wieder lügst Du und unterstellst in beleidigender Weise. Ich habe keine Schmähbriefe verfasst, weder an BUND noch an LBV noch sonstwohin. Warum musst Du immer Dein Gegenüber verleumden? Hast Du denn gar keinen Anstand? Ok, als Klimatroll passt das wieder.

    Und schon wieder musst Du zeigen, dass Du keine Ahnung hast:

    Windräder und Bodenverdichtung, schlichtweg lachhaft! Falls mal das Fundament weg kommt, wird es aufgefüllt mit passendem Boden, fertig ist der Lack. Das sind dann erst einmal Meter, die der Baum für seine Wurzeln hat. Für die paar Bäume, die auf so eine Fläche eines ex-Fundaments passen, nimmt man dann halt Flachwurzler.

    Hast Du eigentlich nicht kapiert, dass die Fundamentfläche nicht einmal 1Promille der Gesamtfläche einer Windanlage ausmacht? Die restlichen 99,9% sind weiterhin prima nutzbarer Ackerboden oder ungestörte Naturfläche.

    Dieses Promille stört in einem „hochwertigen, geschlossenen Wald“ überhaupt nicht die Bohne. Das ist nur ein Bruchteil der Fläche, die für Wirtschafts- und Wanderwege verbraucht wird. Und bevor Du wegen Bodenversiegelung anfängst zu plärren, 1 Promille Bodenversiegelung ist durchaus machbar.

    Dein Auto, das Du fährst, erfordert das Zigfache an Bodenversiegelung als alle Windräder, die für Dich Strom produzieren müssen.

    Wo soll denn das Problem sein in Landschaftsschutzgebieten, Naturparks und Biosphärenreservaten? Diese Gebiete werden überhaupt nicht tangiert. Das Einzige ist, dass sich ein paar DonQuichotte-Nimbys geschmäcklerisch darüber hochkoffern.

    Nicht kapiert hast Du natürlich auch, dass ohne die Regenerativen der Kohlestrom hätte erheblich wachsen müssen. Dann wäre der Kohlestromanteil nicht laufend gesunken, wie ich belegt hatte. Und wie Du zustimmen musstest.

    Nochmal für Oligosynaptiker: Wenn der Gesamtstromverbrauch ansteigt, ein Teil der Erzeugung aber nicht, haben die anderen Anteile dafür gesorgt, dass der (Kohlestrom-) Anteil immer geringer wird.

    Oder noch einfacher: Der gesamte Zuwachs der letzten Jahre inklusive dem Wegfall der Atomenergie ist ausschließlich durch Regenerative aufgefangen worden.

    Du kannst mir glauben, ich bin auch nicht froh, dass der Kohlestrom nicht noch weiter gesunken ist. Das ist aber genau die Folge der Seehofers und Hentis unserer Tage, die als Klimatrolle gegen jede Vernunft handeln.

    Und warum lügst Du schon wieder? Ist Das angeboren? Nirgends schrub ich von 100% CO2-FREHEIT. Aber 95% Einsparung gegenüber Deiner geliebten Kohledreckschleuder, mit zunehmender Tendenz Richtung 99% sind doch auch ganz ordentlich?

    Jetzt tickst Du wohl vollkommen aus und wechselst nur noch zwischen lächerlich und unverschämt:

    – Genau durch mein Verhalten pro Regenerative, pro eAutos, pro Umweltschutz kann die Energiewende einigermaßen funktionieren.
    – Genau Dein rücksichtsloses egoistisches Verhalten trägt dazu bei, die Energiewende gegen die Wand zu fahren. Wer gegen Windräder ist, ist gegen die Energiewende. So einfach wie das klingt, ist es auch.

    Deine unverschämte Lügerei nimmt einfach kein Ende. Kannst Du gar nichts Anderes als rotzfrech zu lügen, zu diffamieren und zu verleumden? Aber ok, als Klimatroll musst Du halt so sein.

    Die deutsche Aische kratzt es genauso wenig wie das deutsche Windrad, wenn ein Klimatroll dort seinen Dreck ablädt.

  2. Ach Alex1,

    was kann ich denn dazu, dass Sie zu feige sind, mir zu beantworten, wie viel Nennleistung aus Windenergieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus einem konventionellen Kraftwerk zuverlässig zu ersetzen?

    Was kann ich dazu, dass Sie aus lauter Feigheit stattdessen ständig mit allen Regenerativen daher kommen, obwohl ich offenkundig von Anfang an ausdrücklich nach den Windenergieanlagen gefragt habe?

    Was kann ich dazu, dass Sie zwar selbst längst zugegeben haben, dass man die Nutzung von Biomasse und Wasserkraft nicht einfach wie bisher weiter ausbauen kann, sie aber dennoch ständig so tun, als müsse man einfach alle vorhandenen Energieerneuerungsanlagen verdreifachen und dann wäre die Energiewende erledigt?

    Was kann ich dazu, dass Sie als fachfremder Schreibtischtäter nicht kapieren, dass eine Jahressumme überhaupt nichts über die bedarfsgerechte Stromerzeugung aussagt?

    Was kann ich dazu, dass Sie nur Mitglied im Bund Naturschutz und LBV sind, um dort den Widerstand gegen die Windräder zu verhindern (und um üble Schmähbriefe zu verfassen, in denen Sie behaupten, dass es gar keine Verbindung zwischen dem Bundesverband WindEnergie und dem BUND gäbe)?

    Was kann ich dazu, dass am Standort einer Windenergieanlage schon wegen der Bodenverdichtung nie mehr ein Baum wachsen wird?

    Was kann ich dazu, dass Ihre elenden Windräder selbst in hochwertigen geschlossenen Wäldern errichtet werden?

    Was kann ich dazu, dass Sie sich dafür einsetzen, Windräder selbst in Landschaftsschutzgebieten, Naturparks und Biosphärenreservaten zu errichten?

    Was kann ich dazu, dass Ihre Windräder zusammen mit den anderen Energieerneuerern bisher die Stromproduktion von Kohlekraftwerken nachweislich nicht reduziert haben?

    Was kann ich dazu, dass Sie behauptet haben, bei der Energiewende ginge es um „CO2-freie Energieerzeugung“, dass Sie behauptet haben, dass „die Mischung aus Solar- und Windkraft auf mittlere Sicht die einzige Möglichkeit, ohne Klimakiller CO2 Energie zu erzeugen“ und behauptet haben „dass unsere Energieversorgung ohne CO2 stattfinden muss“ – dann aber die Lüge verbreiten, Sie hätten nie so getan, als würden Windräder kein CO2 freisetzen. Ich hab’s Ihnen schonmal gesagt: Das Internet hat ein langes Gedächtnis.

    Was kann ich dazu, dass Sie mit Ihrem rücksichtslosen und egoistischen Verhalten mit dafür gesorgt haben, dass diese „German Energiewende“ gegen die Wand fährt und längst gescheitert ist – und die ganze Geschichte darauf hinaus laufen wird, dass wir das Klima dann eben „leider“ anders retten müssen?

    Und was kann ich dazu, dass Sie nunmal nachweislich nicht die geringste Ahnung von der Technologie haben, die Sie als Vorsitzender des Lobby-Landesverbandes ständig gegen Bezahlung anpreisen?

    Die Antwort ist immer die selbe: Nichts kann ich dafür.

    Aber danke, dass Sie mich dennoch mit der deutschen Eiche vergleichen, die sich auch dann nicht verbiegen lässt, wenn ein Schwein meint, sich immer wieder an ihr schrubbern zu müssen. Was schrubbernde Schweine angeht, sehe ich mich allerdings doch eher als aktiver Jäger, denn als passiver Baum.

  3. Warum lügst Du schon wieder, Henti?

    1. Lüge: Ich habe nie behauptet, dass Windräder ÜBERHAUPT KEINEN Schall ausstrahlen. Warum unterstellst Du mir das?
    2. Lüge, und gleich noch eine justiziable Verleumdung: Ich bin mit dem SCHUTZ der Umwelt beschäftigt. Der Klimaschutz ist ein Teil des Umweltschutzes, und inzwischen der Wichtigste.
    3. Lüge: Ich habe Dir schon zig-mal bewiesen, wie leicht Deine geliebten Kohledreckschleudern durch Regenerative ersetzt werden können. Dass Du das zig-mal nicht kapierst, was kann ich dafür?
    4. Lüge, die Du ja auch im Tesla-Fred verspritzen musst: Ich habe nie behauptet, dass Windräder NULL CO2 pro kWh verursachen. Sie verursachen eben über 20-fach weniger als Kohle und auch fast 50% weniger als Kernkraft.

    Dass Du mit Beleidigungen wie „Sie elender Feigling, Sie!“ operieren musst, zeigt wieder Deine Geisteshaltung. Nach Ende der Argumente kommen die Beleidigungen des Gegenüber. Aber das kennt man ja von Klimatrollen, wenn sie vorgeführt wurden.

    Aber Du weißt ja, was kümmert die deutsche Aische, wenn ein Schwein sich an ihr schubbert.

    Also: Immer fein bei der Wahrheit bleiben, ja?

  4. Jaja, Alex1, Sie hätten natürlich gern, dass Windräder keinen Lärm machen.

    http://www.fnweb.de/region/main-tauber/niederstetten-creglingen/normen-mussen-eingehalten-werden-1.2514164

    http://www.ksta.de/region/euskirchen-eifel/schleiden—gemuend/windpark-schleiden-behoerde-schraenkt-betrieb-von-windraedern-ein-22994128

    http://www.wetterfrosch-eifel.de/webcam-nationalpark-eifel-eifelwetter/22-news/allgemeines/148-viel-laerm-um-die-windraeder-und-messung-in-kall

    Mit der Umwelt sind Sie tatsächlich beschäftigt – nämlich mit ihrer nachhaltigen Zerstörung. Weil das ja angeblich nötig ist, um das Klima zu retten (vor was auch immer).

    Meine Idee mit dem Seil zum Mond ist auch nicht bescheuerter, als Ihre Idee, mit Zufallsstromerzeugern eine zuverlässige Stromversorgung aufbauen zu wollen. Und genau darum ging es ja bei meinem Beispiel. Schön, dass Sie wenigstens das verstanden haben.

    Aber Sie können mich doch einfach widerlegen. Erzählen Sie uns doch endlich, wie viel Nennleistung aus Windenergie benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus einem konventionellen Kraftwerk zuverlässig zu ersetzen. Machen Sie mich doch endlich mit Ihren unumstößlichen Fakten fertig. Beweisen Sie allen, was ich für ein ahnungsloser Schwätzer bin!

    Sie elender Feigling, Sie!

    Aber stattdessen tischen Sie eine Lüge nach der anderen auf, die Sie dann doch wieder zurechtbiegen müssen. So wie aktuell Ihre Lüge von der CO2-freien Stromerzeugung der Windräder.

    Aber so kennt man Sie ja. Wenn es um Ihre persönlichen Interessen geht, ist Ihnen nunmal jedes Mittel recht.

  5. Ach Gottchen, die Kinderfrage schon wieder!

    Ich hab Dir doch schon so oft gesagt, dass die Regenerativen heute schon mehr Energie erzeugen als alle Kohlekraftwerke Deutschlands zusammen.

    Und sie könnten noch viel mehr zur Versorgung beitragen, wenn sie nicht immer wieder ausgeschaltet werden müssten, weil Ewiggestrige wie Du die notwendigen Stromleitungen verhindern.

    Und jetzt wirst Du noch zum Korinthenkacker. Natürlich ist keine Stromerzeugung wirklich CO2-frei, aber Windenergie ist mit ihren 24 g/kWh eben 40-mal besser als Deine geliebte Kohle. Und auch noch besser als Deine Zweitfavoritin Kernkraft.

    Aber Du willst ja ein Seil zum Mond spannen Diese Deine Idee ist ja noch bescheuerter als Sörgels Atlantropa anno dunnemal.

  6. Klar machst Du keine Schallmessungen. Sie würden ja nur beweisen, was ich laufend sage: Da ist nichts dran!

    Und lüg mal nicht so rum wegen angeblicher Überschreitungen. Aber Klimatrolle lügen halt gerne…

    Es gibt einfach keine Lärmbelästigungen oder gar -schäden.

    Klimatröllchen lügt weiter: Nie habe ich behauptet, dass man NICHTS von Windrädern hört. Aber Wahrheit hat bei Klimatrollen eh keine Konjunktur.

    Umfragen – gääähhhnnn! Ich wiederhole mich gerne, aber Naturwissenschaft läuft nicht über Umfragen unter Laien.

    Die globale Erwärmung kann definitiv nur durch Regenerative eingedämmt werden, und nicht Deine geliebten Kohlekraftwerke. Schon wieder vergessen?

    Dass Du in unverschämter Weise Alle, die etwas für Umwelt und Klima und damit für die Menschen tun, als „Schmarotzer“ bezeichnest, ist wieder bezeichnend für Dich. Dich interessiert offensichtlich nur die Kohle aus Deinen Kohledreckschleudern.

    Deine weiteren „Ausführungen“ zu den Umfragen zeigen nur, dass Du schlichtweg ein schlechter Verlierer bist.

    Muahaha! Dein Mondseilchen ist einfach herrlich!

    Fazit: Du hast nicht nur keine Ahnung von Klima, Gasstrahlung, Umweltschutz im Allgemeinen, sondern auch keinen blassen Schimmer von regenerativen Energieerzeugungsmöglichkeiten.

    Du magst Dich winden, wie Du willst, die Realität wirst Du nicht verbiegen können. Überlass das doch Deinen Freunden von der AfD.

  7. Nein, Alex1, ich mache keine Schallmessungen – genauso wenig, wie irgend ein Windparkbetreiber jemals Schallmessungen gemacht hat. Selbst Aufsichtsbehörden machen so gut wie nie Schallmessungen – selbst wenn Gutachten von Windpark-Anträgen belegen, dass bereits die Bestandsanlagen zu einer deutlichen Überschreitung des Immissionsrichtwerte führen.

    Erst recht mache ich keine Umfragen – auch nicht zu Schallimmissionen. Wie kommen Sie eigentlich immer wieder auf so absurde Ideen?

    Dass der Lärm von Windrädern niemanden interessiert, war Ihre Behauptung – aufbauend auf eine völlig falsche Berechnung, weil Sie noch nicht einmal den Unterschied zwischen Schalldruckpegel und Schallleistungspegel kennen. Dass Sie mit Ihrem privaten Ausnahme-Abstand zur nächsten Windindustrieanlage sich über die massiven Lärmbelästigungen, denen Anwohner von Windparks ausgesetzt werden, lustig machen, passt zu Ihrem grundsätzlich asozialen Verhalten. Vielleicht sollten Sie sich mal bei Ihren Verbandsmitgliedern erkundigen, warum die Teile des Windparks nachts im schallreduzierten Modus fahren müssen, wenn man doch angeblich selbst direkt unter einem Windrad absolut gar kein vom Windrad verursachtes Geräusch hören kann.

    Jaja, ich weiß. Entweder man ist für eine Energiewende – oder man dagegen. Ein Bischen dafür geht nicht. Jemand, der antwortet: „Ja, ich bin für eine Energiewende, die die Grundsätze zuverlässig, nachhaltig und preiswert einhält“, dann ist es deshalb auch legitim, wenn man diese Antwort zu „Ja, ich bin für die aktuelle Form der Energiewende“ umdefiniert. Dafür ist schließlich dafür. Und jemand der für eine Energiewende ist, hat zwangsläufig auch für den Bau von sinnfreien Windindustrieanlagen zu sein. Pasta.

    Aber genau das habe ich doch bereits beschrieben. Was regen Sie sich also auf?

    Was reale Umfragen angeht, kann man sich z.B. mal die Akzeptanzumfrage im Auftrag der „Initiative Erneuerbare Energien Jetzt“ anschauen:
    http://www.bee-ev.de/fileadmin/Presse/Mitteilungen/20130918_EEWJ-Umfrage_HGPresse.pdf

    1. Frage: „In Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Energiewende wird derzeit viel über das Thema „Erneuerbare Energien“ (z.B. Windkraft oder Sonnenenergie) diskutiert. Wie wichtig finden Sie es, dass Erneuerbare Energien stärker genutzt und ausgebaut werden?“

    Dem befragten wird also erst nochmal deutlich gemacht, worum es angeblich geht: Energieerneuerungsanlagen retten angeblich das Klima und sorgen für einen Ausstieg aus den bisherigen bösen Stromerzeugern. Ob das wirklich so ist oder nicht, muss man ja nicht hinterfragen. Die Frage selbst macht klar, dass das ein Fakt ist. Also wofür ist man nun – für Strom aus niedlichen Windrädchen, Solardächern und Biogasanlagen, die mit Blümchenwiesen betrieben werden – oder für den Untergang der Menschheit durch das pöhse Atom und die noch schlimmere Kohle? Naaa?

    Damit sich der Befragte leichter tut, gibt man folgende Antworten zur Auswahl:

    a) Ich finde es außerordentlich wichtig.

    b) Ich finde es sehr wichtig.

    c) Ich finde es wichtig.

    d) Ich finde es weniger wichtig.

    e) Ich finde es überhaupt nicht wichtig.

    Wer beantwortet so eine allgemein gehaltene Frage wohl mit „finde ich überhaupt nicht wichtig“? Wie gesagt: Man wählt die Frage bewusst so, dass jeder das darunter verstehen will, was er mag. (Und wenn die Antworten a, b und c allein nicht gereicht hätten, hätte man problemlos auch noch d als Befürworter werten können.)

    Überraschendes Ergebnis: Die überwiegende Mehrheit ist für erneuerbare Energien. Welche Energieerzeuger der Befragte für erneuerbar hält oder bei seiner Antwort meinte, interessiert nicht. Ob er einen Totalumstieg meint oder nur eine Mitnutzung von erneuerbaren Energien auch nicht. Ob er selbst eine PV-Anlage besitzt, an einem Windpark beteiligt ist oder als Landwirt einen Vertrag mit einer Biogasanlage hat sowieso nicht.

    2. Frage: „Bitte stellen Sie sich einmal vor, in Ihrer Nachbarschaft – also im Umkreis von bis zu 5 km – würde eine Erneuerbare-Energien-Anlage stehen. Ich lese Ihnen dazu gleich verschiedene Anlagen vor. Bitte sagen Sie mir jeweils, wie gut Sie es finden, wenn eine solche Anlage in Ihrer Nachbarschaft stehen würde.“

    5 km Entfernung! Also damals eine 30H-Regelung! Das ist ja dreimal so viel, wie wir Windenergiekritiker überhaupt gefordert haben! Ich kenne tausende Windpark-Geschädigte, die da sofort mit Begeisterung zustimmen würden, denen man die Dinger aber teilweise nur mit einem Abstand von 500 m vor die Nase setzen will.

    Noch unverschämter ist aber die Zusatzfrage: „Jetzt zu Ihrer persönlichen Erfahrung: Ist in Ihrer Nachbarschaft, also im Umkreis von bis zu 5 km, bereits eine Anlage zur Energie-Erzeugung vorhanden?“

    Entschuldigung – wer wohnt denn noch irgendwo, wo im Umkreis von 5 km nicht irgend ein Schmarotzer eine Solaranlage auf dem Dach hat?

    Und jeder, der diese Zusatzfrage mit „Ja“ beantwortet, hat somit „Vorerfahrung“ mit erneuerbaren Anlagen – die sich durchaus auch erst in knapp 5 km Entfernung befinden darf.

    Und was macht anschließend der verlogene Bundesverband WindEnergie daraus?

    `Umfrageergebnisse bestätigen einen hohen Grad der gesellschaftlichen Unterstützung zur Energiewende. Die aktuelle repräsentative Umfrage der TNS Emnid zeigt: Für 68 Prozent der Bevölkerung ist der Bau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen am eigenen Wohnort eine gute Sache. Zudem steigt die Zustimmung, wenn Menschen mit Erneuerbaren-Anlagen vertraut sind. So erklären 59 Prozent der Menschen, ein Windrad in der Nachbarschaft fänden sie gut oder sehr gut. Haben die Befragten bereits Windenergieanlagen in ihrem Wohnumfeld, so klettert die Zustimmung auf 72 Prozent.“
    https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/region/mecklenburg-vorpommern/20151102-stellungnahme-fragenkatalog-volksininitiative.pdf

    Noch verlogener geht es doch gar nicht.

    Bemerkenswert ist aber, dass damals offensichtlich 41 % der Befragten eine Windenergieanlage noch nicht einmal dann haben wollten, wenn sie mindestens 5 km vom eigenen Wohnhaus entfernt stehen würde. Das ist doch mal ein Schlag mitten ins Gesicht für die angebliche Akzeptanz der Windenergie!

    Interessant finde ich auch, dass die Leute, in deren „Nähe“ sich bereits Stromerzeugungsanlagen befinden, auch deutlich weniger gegen den Bau von Gas-, Kohle- und Atomkraftwerken in maximal 5 km Entfernung zum eigenen Wohnhaus hätten, als alle Befragten zusammen.

    Und bei der 3. Frage kann man schön den weit verbreiteten Aberglauben bezüglich der Energieerneuerungsanlagen sehen. Windenergieanlagen, die maximal 20 Jahre in Betrieb sind, sichern also die Zukunft der Enkel. Ich könnt mich kaputt lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

    Und bei Frage 4 haben Sie auch die Antwortmöglichkeit „Ja, aber nur unter Bedingungen“, die Sie ja nicht für möglich halten.

    Auch schön: „Befragt wurden 1.003 Personen einer repräsentativen Zufallsstichprobe“. In welcher Hinsicht ist diese Stichprobe repräsentativ? In Hinsicht auf das Geschlecht, das Alter, die Religion, das Einkommen, die Schulbildung, die Berufstätigkeit, den Familienstand, die Anzahl der Kinder, die Lebenserwartung, dem Wohnort-Bundesland oder der Schuhgröße? Und wie wurde sichergestellt, dass die Gruppe tatsächlich zufällig war? Wie hat man z.B. verhindert, dass bestimmte Personengruppen von vornherein nicht gewertet wurden, weil sie
    – kein Telefon besitzen
    – nicht im Telefonbuch eingetragen sind
    – an Telefon-Umfragen grundsätzlich nicht teilnehmen oder nur in diesem Fall nicht teilnehmen wollten
    – nicht ans Telefon gehen konnten (weil sie z.B. auf der Arbeit waren oder gerade mit der Pflege der hilfsbedürftigen Mutter beschäftigt waren)
    – erst gar nicht angerufen wurden
    – usw.

    Was genau ist also mit einer „repräsentativen Zufallsstichprobe“ gemeint?

    Aber selbst wenn man die Gruppe tatsächlich repräsentativ hat, sind von vornherein die meisten Befragten Stadtbewohner – und die haben nunmal von Vornherein eher kein Problem mit der Frage, ob sie was gegen Windräder im Abstand von bis zu 5 km zu ihrer Wohnung hätten.

    Du meine Güte. Mit Ihrem ständigen „justitiabel“ gehen Sie mir allmählich auf den Keks. Entweder Sie zeigen mich endlich an, oder Sie halten einfach die Klappe.

    Offenbar haben Sie keine Ahnung von Umfrageverfälschungen. Wenn ich 10.000 zufällige Leute über Ihre bevorzugte Partei befrage und daraus dann gezielt 1.000 Antworten heraus picke, dann habe ich ein Ergebnis aus 1.000 zufällig ausgewählten Befragten, mit dem ich so ziemlich jedes gewünschte Ergebnis belege.

    Wo ist denn der Begriff „Energiewende“ klar definiert? Also was konkret werden wir haben, wenn diese Wende komplett abgeschlossen ist?

    Wenn es bei der Energiewende tatsächlich um eine CO2-freie Stromerzeugung ginge, dann wären Windräder offenkundig dabei ausgeschlossen. Denn die werden ja z.B. vom Ökoinstitut mit 24 g/kWh veranschlagt.
    http://www.bmub.bund.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hintergrund_atomco2.pdf

    Oh, ich übersehe die riesigen Anstrengungen, doch noch Stromerzeuger zu finden, die tatsächlich nachhaltig sind, bedarfsgerecht Strom erzeugen können und auch langfristig finanzierbar sind, überhaupt nicht. Quasi täglich taucht irgendwo jemand auf, der noch eine absurdere Idee hat, als die Spinnereien, auf man bisher gekommen war (und für die weitere Forschung daran lediglich ein paar Millionen benötigen würde).

    Andere sind da schon viel weiter als Sie mit Ihren albernen Windrädern – und der konservativen Liste von weiteren Möglichkeiten:
    http://www.slimlife.eu/definition_energieautark.html

    Auch ich habe übrigens eine geniale Idee zur Stromerzeugung: Da der Mond eine gebundene Rotation besitzt, könnte man ein Drahtseil an der Mondoberfläche befestigen, das bis zur Erde reicht. Entlang des Äquators baut man dann eine Schiene rund um die Erde, auf der sich nahezu beliebig viele aneinander gekoppelte Wägen befinden können. Der vorderste Wagen würde an dem Drahtseil befestigt. Er wird dann vom Mond ständig um die Erde gezogen. Wenn man auf diesen Wägen jeweils einen starken Magneten befestigt, erzeugt dieser allein aufgrund seiner Bewegung im Schienenpaar Strom, der an jeder Stelle entlang des Äquators abgegriffen werden kann. Außerdem könnte man die Wägen zum kostenlosen und emissionsfreien Transport von Waren und Personen nutzen. Außerdem könnte man das Seil in ein paar Jahren auch für die Kommunikation mit einer Mondstation verwenden – zu der man mit einer Art Aufzug gelangt, der diesem Seil entlang fährt. Und weil dem Mond Energie entzogen wird, würde man außerdem die Geschwindigkeit, mit der dieser sich immer mehr von der Erde entfernt, reduzieren. Wenn das nicht genial ist, dann weiß ich auch nicht.

    Ah ja – für sie ist ein Betreiber einer Windindustrieanlage also mindestens so ein Held, wie ein Rettungssanitäter. Und Sie hätten jetzt gern, dass das die anderen gut 80 Mio Deutschen auch endlich so sehen wie Sie. Richtig?

  8. Jaja Alex1, beim Fordern von Argumenten und Belegen bei Anderen sind Sie groß, selbst liefern Sie aber konsequent rein gar nichts.

    Wie viel Nennleistung aus Windenergie wird denn nun benötigt, um 1.000 MW Nennleistung aus einem konventionellen Kraftwerk zuverlässig zu ersetzen?

  9. Sorry, die AfD hatte ja Klimatroll Hentinger eingebracht. Übrigens sind auch viele Wähler von den Grünern zur AfD. Dumme gibt es halt überall.

    Du dagegen bringst anderen Unsinn auf den Schirm:

    „Verbitterte“ Paderborner: Nimbys, wie ich sagte. Wollen die lieber Kohledreckschleudern oder Atommeiler?

    Alternativen zu Wind und Sonne haben weder Klimatroll Hentinger noch Du aufgezeigt. Ich dagegen habe gezeigt, dass an allen möglichen Fronten geforscht wird. Bloß ist Forschung eben per se ergebnisoffen und hat eben in all den anderen Fällen außer Solar und Wind nichts gebracht.

    Zum Thema Akzeptanz und Umfragen: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt´s an der Badehose. Und wenn eine Umfrage nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, muss die Umfrage falsch sein. Ist doch klar…

    Und schreib bitte nicht wieder so einen heuchlerisch-pathetischen Unsinn von wegen „unser Land beschützen“!

    Durch dieses DonQuichotte-unser-Land-beschützen vernichten wir Millionen von Menschen ihre Lebensgrundlagen. Die globale Erwärmung schädigt uns wenig, die Armen dieser Welt aber umso mehr. Du verstehst das hoffentlich, bei Henti ist ja dahingehend Hopfen und Malz verloren.

  10. ???? Alex, hatte ich irgendwo die AFD erwähnt ???? Es hätte mich ein Statement zum Absturz der GRÜNEN interessiert. Oder sind die abgängigen Wähler alle zur AFD gewechselt?

    Und wegen Paderborn: Irgendwo muss es einen doch berühren, dass die Menschen verbittert sind.

  11. Aha, Klimatroll Hentinger macht also Schallmessungen durch Umfragen?

    Henti, Du hast ja schon zugeben müssen, dass Schallimmisionen überhaupt keine Belastung für Menschen sind. Jeder kann es ja ausprobieren und sich einem Windrad nähern, bis er am Mastfuß steht. Keiner wird Gehörschutz brauchen, Keiner wird auch nur in die Nähe von 80 dB(A) kommen (außer bei Sturm, aber da ist es ja schon ohne Windräder so laut). Jetzt kommst Du hier mit Umfragen über Naturgesetze.

    Deine „Auslegung“ der Befragungen ist genauso wie Deine „Auslegung“ der Naturgesetze, also des Treibhauseffekts, der Gasstrahlung etc.: GROTTENFALSCH!

    Wenn jemand sagt, er sei „mehr dafür als dagegen“, dann IST ER DAFÜR! Es gibt kein „ein bisschen schwanger“. Eine andere Interpretation ist schlichtweg Betrug. Aber damit haben Klimatrolle eh kein Problem, betrügen sie doch schon seit Jahrzehnten.

    Die Antwort „nur unter bestimmten Bedingungen“ möchte ich mal auf dem original Fragebogen sehen. Oder war das schon wieder Betrug?

    Und dieser Satz ist eine pure Verleumdung:

    „Und wenn das auch noch nicht zum gewünschten Ergebnis führt, dann fragt man eben so lange, bis man unter allen Befragten die 1.000 Aussagen (mehr sind es nämlich in der Regel nicht) hat, mit denen sich das gewünschte Ergebnis zusammenstellen lässt.“

    Diese Unterstellung ist wahrscheinlich sogar justiziabel.

    Außerdem zeugt sie von einer fundamentalen Unkenntnis von Statistik und Umfragen. Hätte Klimatroll Hentinger auch nur einen Schimmer Ahnung von Statistik, würde er sofort erkennen, dass ein klarer Trend sich meist schon bei 10% der gewünschten Zahl an Befragten (hier also 100) ergibt. Danach tut sich dann fast gar nichts mehr. Kann man doch an jedem Wahlabend sehen, wo von den ersten Hochrechnungen (das sind keine 1% der Wähler) bis zum amtlichen Endergebnis sich nur noch einstellige Änderungen ergeben.

    Und jetzt zu Deiner angeblich unscharfen Begriffsdefinition: Die Energiewende ist klar definiert: CO2-freie Energieerzeugung. Warum hast Du ein Problem damit? Schon wieder kognitiv überfordert?

    Meinst Du etwa, es würde nicht grundsätzlich nach Alternativen zu Kohle, Öl, Gas und Atom gesucht? Meinst Du das wirklich? Bist Du so ideologisch verblendet, dass Du die riesigen Anstrengungn „übersiehst“, die gemacht werden

    – Für Wellenkraftwerke,

    – Für Erdwärme,

    – Für Meeresströmungskraftwerke,

    – Für Kernfusion,

    – Für Tidenhubkraftwerke,

    – Sogar für Weltraumkraftwerke?

    Alles nicht gewusst? Langsam wird mir Einiges klar.

    Das mit den Gaskraftwerken hast Du ja auch schon wieder nicht verstanden: Natürlich ist ein Gas-, noch besser GuD-Kraftwerk um Einiges besser als Deine geliebten Kohledreckschleudern. Erdgas (mit dem sie ja heute alle betrieben werden) ist aber immer noch

    – Ein fossiler Brennstoff,

    – Ein Produzent von CO2 beim Verbrennen,

    – Bei Leckagen zigfach klimaschädlicher als CO2,

    – Eine Geldmaschine für Despoten (Saudis, Putin etc…).

    Auf mittlere/lange Sicht sind nur GuD-Kraftwerke mit Windgas akzeptabel.

    Aber das hatten wir ja alles schon mehrfach. Aber offensichtlich vergisst Du das immer wieder nach 5 Posts 🙄

    Wie krude Deine Gedankenwelt ist, lässt sich an diesem Kleinod von Satz erkennen:

    „Bekomme ich auch noch Geld für meine PV-Anlage wenn ich eigentlich gegen die aktuelle Form der Energiewende bin?“

    In welcher Welt lebst Du denn? Machst Du jetzt Gesinnungsschnüffelei? Oder hast Du grad zu viel Promille? Don´t drink and write!

    Warum solltest Du nicht Geld für eine gute Tat bekommen, die Du in verwerflicher Gesinnung begehst? Wobei Geld zu verdienen ja auch nicht grundsätzlich verwerflich ist. Besonders ist es nicht verwerflich, wenn man Menschen Gutes tut wie ein Rettungssanitäter oder ein Betreiber einer Solar- oder Windanlage.

  12. Das sind also Deine „abschließenden“ Kommentare zum Trauerspiel Windenergie? Argumente waren jedenfalls nicht dabei, nur Nimby-Befindlichkeiten und der Wunsch, den Pelz gewaschen zu bekommen, ohne nass zu werden.

    Wo ist denn die Alternative für die Kohledreckschleudern? Kernkraft? Die heute schon über 50% teurer ist als Windenergie, wenn man sie heute baut und nicht die längst abgeschriebenen Meiler mit 60er-Jahre-Technik nimmt. 50% teurer MIT INFLATIONSAUSGLEICH. Regenerative bekommen jedes Jahr weniger.

    Entgegen aller Lügen, die schon hier verbreitet wurden, ist die Mischung aus Solar- und Windkraft auf mittlere Sicht die einzige Möglichkeit, ohne Klimakiller CO2 Energie zu erzeugen. Wasserstoff ist nur als Windgas eine Zwischenlösung.

    Die Bürgermeister, die ihre plärrenden anti-Umwelt-Bürger auch noch hofieren, helfen nicht gerade beim größten Problem der Menschheit.

    Und Du willst doch nicht im Ernst andeuten, dass der Wahlerfolg der AfD auch nur im Geringsten mit Umweltschutz zusammenhängt? Die fahren doch voll auf der böse-Ausländer-Schiene. Das reicht heutzutage bei den Angst-und-Jammerbürgern.

    Wetten, dass 95% deren Wähler noch nicht einmal eine Ahnung haben, was die AfD über Umwelt und Klima denkt?

    Die AfD hat in ihrem Wahlprogramm in punkto Sozialhilfe Grausamkeiten, die gerade ihre Klientel besonders treffen würden, hätten sie was zu sagen. Würde eine der etablierten Parteien auch nur ansatzweise so etwas verlautbaren, käme ein Sturm der Entrüstung und sie würden weggefegt.

    Es ist also schon mal völlig bescheuert, aus dem Wahlerfolg der AfD auf Zustimmung zu deren Programm zu schließen.

    Und selbst wenn das so wäre: Das wäre völlig irrelevant. Naturgesetze werden nicht durch Abstimmungen festgelegt. Wenn also die Mehrheit glaubt, die Erde sei eine Scheibe, ist sie dann eine Scheibe? Du scheinst das so zu verstehen.

  13. Schwachwind, Sie haben das System hinter solchen Umfragen nur noch nicht verstanden.

    Ein EEG-Lobbyverband gibt eine Umfrage in Auftrag. Damit weiß das Umfrageunternehmen bereits, welches Ergebnis gewünscht wird. (Das selbe geschieht ja bei artenschutzrechtlichen Prüfungen und bei Schallimmissionsprognosen.) Ein Auftragnehmer, der das nicht hinbekommt, wir nie mehr beauftragt. Das Ergebnis landet in irgend einer Schublade und das nächste Unternehmen wird beauftragt.

    DIeses Umfrageunternehmen formuliert dann entsprechende Fragen, z.B.:

    Sind Sie für eine Energiewende?

    (Man verwendet bewusst Begriffe, unter denen jeder etwas anderes verstehen kann. Ist mit „Energiewende“ der Bau von Windrädern und PV-Flächen gemeint, oder die grundsätzliche Suche nach Alternativen zu Kohle- und Kernkraftwerken? Sind Gaskraftwerke Bestandteile dieser Energiewende, oder sollen sie dadurch ersetzt werden? Bekomme ich auch noch Geld für meine PV-Anlage wenn ich eigentlich gegen die aktuelle Form der Energiewende bin? Usw.)

    Und dann gibt man zielgerichtete Antwortmöglichkeiten vor:

    1. Ich bin ohne Einschränkungen dafür.

    2. Ich bin dafür, aber mit Einschränkungen.

    3. Ich bin eher dafür, als dagegen.

    4. Ich bin nur unter bestimmten Bedingungen dafür.

    5. Ich bin dagegen.

    Und dann wird ausgewertet: Die Antworten 1 bis 4 werden als „sind dafür“ gewertet und nur die Antwort 5 ist „dagegen“.

    Und wenn das auch noch nicht zum gewünschten Ergebnis führt, dann fragt man eben so lange, bis man unter allen Befragten die 1.000 Aussagen (mehr sind es nämlich in der Regel nicht) hat, mit denen sich das gewünschte Ergebnis zusammenstellen lässt.

    Und anschließend werden die 80 % Zustimmung für eine Energiewende z.B. von unserem Herrn K. einfach 1:1 als 80 % Zustimmung für die Windenergienutzung ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur umdefiniert.

    So einfach geht das.

  14. Die Diskussion ist schon beendet? Das Licht schon aus?

    Mir liegt noch das Thema Akzeptanz am Herzen: Angesichts von Aussagen, 80 % der Bürger befürworten Windkraft … das kann offensichtlich nicht ganz stimmen.
    Die CSU hatte vor der letzten Wahl 10H angekündigt und damit die absolute Mehrheit errungen. Dagegen mußten die GRÜNEN, die als Windkraft-Partei schlechthin gelten, deutliche Verluste hinnehmen. Je schlimmer Bundesländer bereits durch den Windkraftausbau geschädigt sind, desto weniger Bürger wollen die GRÜNEN als ihre Interessenvertreter sehen, das sieht so gar nicht nach Akzeptanz aus.

    In Mecklenburg-Vorpommern sind die GRÜNEN gerade aus dem Landtag geflogen, in Rheinland-Pfalz hatten die GRÜNEN nur dank der Städter den Wiedereinzug geschafft – in den geschädigten ländlichen Regionen sind die GRÜNEN untendurch. Ebenfalls starke Einbußen in Hessen. Die Baden-Württemberger durchblicken das Desaster noch nicht, das auf sie zukommt – dort fängt der Ausbau gerade erst richtig an.

    Ein Zitat eines Bürgermeister aus dem Kreis Paderborn: ‚Schwindende Lebensqualität, mindestens auf Jahrzehnte nicht mehr unumkehrbare Landschaftsveränderungen verbittern die Menschen. Er erfahre dies als Bürgermeister immer wieder’.

    Um mit dem Thema des Artikels ‚Kein einziger Antrag für Windkraft in Bayern im Jahr 2016’ endgültig abzuschließen: Der Markt Ronsbach in Schwaben bemängelte bereits 2012 in einem Schreiben an das Landratsamt, dass die Regierung die geforderten Stückzahlen verwirklichen möchte – ohne generelles Energiekonzept für erneuerbare Energien und anscheinend ohne angemessene Würdigung von Lebensräumen für Mensch und Natur.

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Wir haben jetzt zumindest die Option, unser Land zu schützen.

  15. Solange klar bleibt, dass ohne Windenergie die Energiewende nicht zu schaffen ist, gerne.

    Solange klar bleibt, dass Kohledreckschleudern so schnell wie möglich abgeschaltet werden müssen, gerne.

    Solange die Lärmlüge nicht weiter verbreitet wird, gerne.

    Solange die Vogelschredderlüge nicht weiter verbreitet wird, gerne.

    Solange die Ultraschalllüge nicht weiter verbreitet wird, gerne.

    Solange dümmliche Kinderfragen, die lange beantwortet sind, nicht immer wieder stupide einkopiert werden, gerne.

    Sobald Du endlich kapierst, dass unsere Energieversorgung ohne CO2 stattfinden muss, gerne.

    Sobald Du – endlich – die Grundlagen der Globalen Erwärmung kapiert hast und nicht mehr Grundlagen der Strahlenphysik leugnest, gerne.

    Sobald Du aufhörst, mir alles Mögliche zu unterstellen, gerne.

    Sobald Du aufhörst, mich mit Verleumdungen zu bedecken, gerne.

    Vulgo sobald Du Vernunft annimmst, gerne 🙂

  16. Ihre fundierten und wohl dokumentierten Sachargumente sind immer wieder eine wahre Wohltat, Alex1.

    Aber das Niveau kann ich auch: Sie kommen mir vor, wie einer, der behauptet, man könne irgendwann mit einem Heißluftballon zum Mond fliegen. Und wenn man ihm dann ausführlich erklärt, dass das nunmal rein physikalisch unmöglich ist, erklärt er mit stolz geschwellter Brust, dass man schon heute viel größere Heißluftballons bauen könne als früher und damit auch schon viel größere Höhen erreicht, als früher. Und wenn man diese Entwicklungen in die Zukunft interpoliere, dann würde das zwingend beweisen, dass man eben doch irgendwann mit einem Heißluftballon zum Mond fliegen könne.

    Da in dieser Diskussion wohl nicht mehr mit einer Antwort von Ihnen zu rechnen ist, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzen und Sie sich außerdem auf das Treffen der Windindustrie-Profiteure in München vorbereiten müssen (Grüßen Sie Herrn Dr. Wust von mir), ist es wohl in unser beider Interesse, hier den Thread endlich zu beenden.

  17. Das Ganze kommt mir so vor, als ob Henti im Schulversuch gezeigt würde, dass ein Papierflieger fliegen kann.

    Henti dann: „Ein Flugzeug kann doch gar nicht fliegen, es ist nicht aus Papier!“

  18. Hab ich´s doch gewusst, dass Du das schon wieder nicht verstehen wirst.

    Für Dich sind also schon Mittelstufenversuche zu hoch. Aber nach Deinen sonstigen Einlassungen war das ja nicht anders zu erwarten.

    Von einer Plastikflasche auf die Erde zu interpolieren ist ja nun wirklich schwer 😆

    Tip: Die Erdatmosphäre ist etwas höher als die Flasche.

  19. Danke Alex1,

    das ist doch mal ein toller Versuch!

    Selbst wenn die CO2-Konzentration von 0,04% auf 100% gesteigert wird, nimmt die Temperatur lediglich um 1 °C zu.

    Im Klartext: Um eine Klimaerwärmung unter 2 °C zu garantieren, sind überhaupt gar keine CO2-Einsparmaßnahmen notwendig.

    Vielen Dank Alex1 für diesen bemerkenswerten Link!

  20. Dem Klimaleugner wird das natürlich nicht gefallen, aber das Wissenschaftsmagazin „Spektrum der Wissenschaft“ schreibt Folgendes: http://www.spektrum.de/news/wie-exxon-den-klimawandel-entdeckte-und-leugnete/1374674

    Hier wird die schlichtweg verbrecherische Taktik von Exxon (aus Funk und Fernsehen durch die Katastrophe der Exxon Valdez bekannt) gezeigt, wissentlich die Öffentlichkeit zu belügen. Klimatrolle wie Hentinger sind willfährige Gläubiger dieser Des- und Falschinformationstaktik:

    „Viele fühlen sich durch das Vorgehen des Konzerns an die Tabakindustrie erinnert, die jahrzehntelang Lügen über die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens streute. Beiden Industriezweigen war bewusst, dass es den Gewinn ihrer Produkte schmälern würde, wenn die Menschheit die damit verbundenen Risiken erkennen würde. Die Gemeinsamkeiten gehen sogar so weit, dass dieselben Berater engagiert wurden, um Strategien für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit auszuarbeiten.“

  21. Hab ich mir doch gedacht, dass Du das nicht verstehen wirst.

    Aber das war eh zu erwarten. Vielleicht liest es ja jemand mit, der wirklich wissen will, wie das mit dem Treibhauseffekt ist.

    Der Unsinn mit dem schwereren CO2 musste ja kommen, eine bekannte lahme Ausrede der Klimaleugner. Mit der Zeit hast Du also alle dummen Sprüche der Klimaleugner durch 😆

  22. Au ja, Alex1,

    wenn Sie mit der Sonnentaler-Webseite der Freien Universität Berlin daher kommen, dann muss ich ausnahmsweise doch nochmal antworten.

    Dass der beobachtete Temperaturunterschied in dem von Ihnen verlinkten Versuch dadurch verursacht wird, dass CO2 nunmal deutlich schwerer als normale Raumluft ist, deshalb bei Erwärmung langsamer nach oben steigt, deshalb länger in „Bodennähe“ verweilt und deshalb länger erwärmt wird und somit wärmer wird, fällt jedem sofort auf, der den Physikunterricht nicht abgewählt hat (und deshalb anschließend BWL studieren musste).

    Schauen Sie aber doch auch mal bei Unterrichtsstunde 5a „Wie funktioniert ein Treibhaus?“ vorbei, auf die ich bereits vor einiger Zeit verwiesen hatte. Und legen Sie da insbesondere Wert auf die Hinweise für die Lehrkräfte, die sicherstellen sollen, dass die Kinderlein auch brav das erkennen, was die Macher als Ergebnis erzielen wollen:
    http://www.sonnentaler.net/aktivitaeten/meteorologie/klima/klima-planet-ich/ue3/bau.html

    Dort kann man dann z.B. lesen:

    „Der zweite Mechanismus, der eigentliche Treibhauseffekt, besteht darin, dass die der Sonne ausgesetzte Wand (das Fenster) das sichtbare Licht durchlässt, aber nicht die Infrarotstrahlung. Das sichtbare Licht fällt ein und erwärmt die Innenwände und den Boden (besonders wenn sie dunkel sind). Wenn die Wände und der Boden sich erwärmt haben, senden sie Infrarotstrahlung aus. Diese kann das Treibhaus nicht verlassen, weil sie vom Glas absorbiert wird. Das Treibhaus „verliert“ diese Energie also nicht und die Temperatur steigt. Dieser Effekt ist in Realität nur sehr klein“

    Sehr klein. Aha. Eine mittlere globale Temperaturererhöhung durch den Treibhauseffekt von -18 °C auf 15 °C, also von 255 K auf 288 K, also immerhin um 13%, ist also sehr klein. Und dabei kann CO2 nur einen sehr schmalen Bereich des infraroten Lichts absorbieren. Glas dagegen ist für das gesamte infrarote Strahlungsspektrum nahezu undurchlässig. Und trotzdem kann man diesen Effekt selbst unter „Laborbedingungen“ nicht messen? Weil der Treibhauseffekt in Realität nur sehr klein ist? Aha.

    „Manche Kinder möchten vielleicht Klarsichtfolie für ihr Treibhaus verwenden. Sollte man sie daran hindern, weil man weiß, dass das Treibhaus dann nicht aufgrund des Treibhauseffektes funktioniert …? Nein, denn ihr ‚Treibhaus‘ wird trotzdem funktionieren (es wird innen wärmer sein als draußen), und zwar praktisch genauso gut wie ein Treibhaus aus Glas oder Plexiglas.“

    Eben. Obwohl da gar kein Treibhauseffekt vorhanden ist, funktioniert es genauso gut, wie das Modell mit Treibhauseffekt. Der Treibhauseffekt macht also gar keinen erkennbaren Unterschied. Aber in der Realität sorgt er plötzlich dafür, dass die Erde verbrennt. (O-Ton Schellnhuber)

    Sehr schön finde ich auch diesen Hinweis:

    „Es stellt sich die Frage: ‚Was entspricht im Gewächshaus der Atmosphäre?‘ Die erste, naheliegende Reaktion wird wahrscheinlich sein, dass die Schüler/innen vermuten, die Luft im Treibhaus würde der Atmosphäre entsprechen. Dann muss der/die Lehrer/in einen Hinweis geben, indem er/sie fragt: ‚Welches Material lässt Sonnenlicht durch und schließt gleichzeitig einen Raum ab?‘. Daraufhin erkennen die Kinder, dass beim Treibhaus das Glasfenster die Rolle der Atmosphäre übernimmt.“

    Herrlich oder? Falls ein Kind also versehentlich die richtige (aber nicht zielführende) Antwort gibt, hat man als Lehrer bewusst manipulativ einzugreifen, um die falsche, aber gewollte Antwort zu erhalten. Und diese Lüge soll der Lehrer wider besseren Wissens verbreiten. Denn in Fußnote 1 kann jeder, der es nicht sowieso gewusst hat, nachlesen, dass nicht die Atmosphäre den Raum abschließt, also das entweichen der Luft verhindert, sondern die Schwerkraft. So versteht man also bei der Freien Universität Berlin den Bildungsauftrag.

    In Fußnote 1 kann man übrigens auch lesen, was tatsächlich in der Atmosphäre geschieht:

    „Damit stellt sich natürlich sofort die Frage, warum überhaupt so viel über den Treibhauseffekt und dessen Einfluss auf unser Klima geredet wird. Das liegt daran, dass auf unserer Atmosphäre ein ‚Deckel‘ liegt. Die Luft in der Atmosphäre kann nicht von der Erde entweichen, da sie durch die Schwerkraft der Erde festgehalten wird. Es kann also keine Wärme durch die Luft von der Erde abgeführt werden. Auch hat die Erde einen isolierenden ‚Mantel‘, nämlich – so seltsam das zunächst klingen mag – das sie umgebende Vakuum des Weltalls. Da dort keine Materie ist, die von der Erde erwärmt werden könnte und diese Wärme dann forttragen würde, ist die Erde auf diese Weise vor Energieverlusten geschützt.

    Damit bleibt der Erde nur eine einzige Möglichkeit, sich abzukühlen: mittels Wärmestrahlung. … Man muss sich außerdem klarmachen, dass die Sonne riesige Mengen an Energie zur Erde schickt“

    Genau. Die Erde empfängt also konstant von der Sonne riesige Mengen Energie. Diese Energie erwärmt die Erdoberfläche. An der Erdoberfläche erwärmt sich die Luft. Warme Luft steigt bekanntlich nach oben. Sie kann aber nicht entweichen, weil sie von der Schwerkraft daran gehindert wird. Die Wärmeenergie kann sie deshalb nur in Form von Strahlung wieder abgeben. Und welche Bestandteile der Luft können Wärmestrahlung abgeben? Ausschließlich die „Treibhausgase“ – die wesentlich häufiger vorkommenden Gase wie Stickstoff, Sauerstoff und Argon können das dagegen nicht. Also was geschieht wohl, wenn man die Menge der „Treibhausgase“ in der Atmosphäre erhöht? Wird die Atmosphäre dann wärmer oder kühler?

    Ist Ihnen inzwischen wieder eingefallen, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzen?

  23. Und wie verabschiedet sich der Klimatroll?

    Wie erwartet,
    – mit Irrelevantem,
    – mit persönlichen Angriffen,
    – mit Angeberbegriffen (Weibull-Verteilung, lach!)
    – und wie üblich mit der unvermeidlichen Kinderfrage.

    Mit der Nennung von Angeberbegriffen (Weibull-Verteilung, lach!) will er dann verdecken, dass er von der globalen Erwärmung überhaupt keinen blassen Dunst hat.

    Noch nicht einmal die Tatsache der Gasstrahlung hat er kapiert.

    Und natürlich erst recht nicht, dass diese als eine Art Wärmedämmung funktioniert. Dabei gibt es da so schöne Schulexperimente: http://www.sonnentaler.net/aktivitaeten/meteorologie/klima/klima-planet-ich/ue3/co2.html

    Wer echtes Interesse hat, kann dort wertvolle Informationen erhalten.

    Mit echtem Interesse findet man auch bei Wikipedia weitere wertvolle Informationen unter den Stichworten
    – Globale Erwärmung,
    – Treibhausgase,
    – Keeling-Kurve
    – etc.

  24. Tja Alex1, irgendwie scheint es ihr Schicksal zu sein, dass Sie niemand versteht. Die SAL AG ging dank Ihrer Managementberatung den Bach runter, die Grünen wollten Sie nicht länger im Landtag ertragen, als selbständiger Rhetorik-Trainer mag Sie niemand buchen und bei Windindustrie-Propagandaveranstaltungen scheitern Sie bereits am Verständnis der Weibull-Verteilung.

    Aber als Forentroll haben Sie ja doch noch Ihre Lebensbestimmung gefunden.

    Nunja – falls Ihnen doch noch die Antwort einfallen sollte, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzen, können Sie sich ja gerne nochmal bei mir melden.

    Ansonsten gilt an dieser Stelle für mich: EOT.

  25. @Schwachwind: Gegner von Windrädern sind nicht mutig. Sie sind entweder schlecht informiert und plappern Lügen nach, ohne nachzudenken oder sind selbst Lügner.

    Sie lügen z.B. von „unanständig überhöhten Vergütungen“. Dann sollten sie mal nachdenken über neue Atomkraftwerke, die 70% mehr bezahlt bekommen als die Windräder!
    Und das über Jahrzehnte garantiert.
    Und das MIT Inflationsausgleich.

    Windräder dagegen bekommen jedes Jahr weniger.

    Aber das juckt die DonQuichotteLügner ja nicht. Sie lügen einfach weiter.

    Und dann werden noch Menschen verleumdet, die ein finanzielles Risiko eingehen für die längst überfällige Energiewende.

    Und um Deutschland aus seiner miesen Position beim Klimaranking zu holen. Auf Platz 22 sind wir, die wir uns immer so heuchlerisch als „Vorreiter“ hochstilisieren 🙄

  26. Och Henti, tu doch nicht so, als würdest Du die Antworten verstehen!

    Du hast schon den Treibhauseffekt nicht verstanden,
    Du hast schon die Liberalisierung des Strommarkts nicht verstanden,
    Du hast schon die einfachsten Grundlagen der Gasstrahlung nicht verstanden,
    Du hast schon nicht verstanden, dass Windräder 80-mal mehr CO2 einsparen als sie verursachen.
    Du hast schon nicht verstanden, das Deine geliebten Kohledreckschleudern zigmal mehr Vögel töten als die Windräder,

    warum solltest Du dann irgend eine andere Antwort verstehen?

    Du wirst/willst auch nicht verstehen, dass Schwankungen der Regenerativen leicht schon mit vorhandenen Technologien ausgeglichen werden können, SmartGrids etc. noch gar nicht eingerechnet.

    Wann ziehst Du endlich zu einer Kohledreckschleuder Deiner Wahl?

  27. Ja, ich bin auch ehrlich enttäuscht, dass von Alex1 so gar nichts mit Substanz kommt. Dabei bin ich wirklich bereit dazuzulernen, wenn etwas logisch und fundiert erscheint.

    Um aber enfach mal nachzuhaken: Warum sind die Befürworter mutig?
    Hab am Wochenende gelernt, dass die Genossenschaftler und Kommanditisten von ‚Bürgerwindrädern‘ gebraucht werden, um eventuelle Verluste abzusichern. Die trotz dem Abgreifen der unanständig überhöhten EEG-Subventionen anfallen können. Über Bankkredite werden ca. 3/4 der Investitionssumme finanziert, diese werden vorrangig bedient. Während die spendablen ‚Bürger‘ ihren ganzen Einsatz verlieren können. Insofern ist ein Investment in die Windräder dann wirklich mutig, ich vermute aber mal, dass Alex1 das nicht gemeint hat?????

  28. Tja Alex1 und wieder können Sie keine einzige Frage beantworten.

    Noch immer niemanden gefunden, der Ihnen Schützenhilfe leisten mag, damit Sie hier nicht ganz so erbärmlich untergehen?

  29. Au weia, schon wieder Schreibdurchfall…

    Und wieder nichts Neues.

    Wieder Klimaleugnerparolen ohne Wert, Unterstellungen und Verleumdungen gepaart mit platten Lügen.

    Nicht wert, weiter darauf einzugehen. Dieser Unsinn entlarvt sich von selbst.

  30. Na Alex1, dann erklären Sie uns doch mal:

    Woher kommt der Strom Ihrer Meinung nach bei Wetterlagen wie am 31. August, an dem Ihre Windräder gerade einmal 69 GWh geliefert haben (bei einem Verbrauch von 1.352 GWh)?

    Wann werden die Energieerneuerungsanlagen auch bei Wetterlagen wie am 31. August die Stromproduktion der konventionellen Kraftwerke zuverlässig ersetzen können?

    Was haben die Windräder bisher konkret eingespart, wenn die Stromproduktion der Kohlekraftwerke seit 20 Jahren nicht gesunken ist? Was geschieht mit dem CO2, das durch den Bau von Windrädern zusätzlich freigesetzt wird?

    Wo ist der wissenschaftlicher Beleg für die Existenz eines durch CO2 verursachten Treibhauseffektes? Wo ist wenigstens der wissenschaftliche Beleg für einen Treibhauseffekt in einem Gewächshaus?

    Wo ist der wissenschaftliche Beleg dafür, dass es ohne menschliches Zutun keine Veränderung des Wetters geben würde?

    Wo ist die wissenschaftliche Definition dafür, was die „mittlere globale oberflächennahe Lufttemperatur“ ist?

    Wie hat man 1850 die mittlere globale oberflächennahe Lufttemperatur gemessen? (Damals gab es z.B. auf der gesamten Südhalbkugel der Erde KEINE EINZIGE Wetterstation.)

    Wo ist der wissenschaftliche Nachweis dafür, dass die mittlere globale oberflächennahe Lufttemperatur von 1850 bis heute gestiegen ist?

    Dass jemand, der von seinem Wohnhaus aus nicht ein einziges Windrad (und auch keine PV-Anlage) sehen kann, andere als NIMBYs beschimpft, ist ganz schön verlogen. Dass skrupellose Geschäftemacher sich darüber beschweren, dass Menschen ihre Heimat nicht zerstören lassen wollen, ist kein neues Phänomen. Dass diese Typen nicht nachvollziehen können, dass es auch Menschen gibt, die nicht käuflich sind, sagt zudem viel über deren Charakter aus.

    Dass die norddeutschen Bundesländer längst bei ordentlich Wind im Strommüll ersaufen ist ja bekannt. Warum die den Strommüll loswerden wollen, ist also nachvollziehbar. Aber erklären Sie uns doch mal, was eine Stromtrasse mit 4 GW Übertragungskapazität Bayern bringen soll.

    Welches Bundesland produziert mehr Wasserstrom als Bayern? Welches Bundesland produziert mehr PV-Strom als Bayern? Welches Bundesland produziert mehr Strom aus Biogasanlagen als Bayern? Welches Bundesland produziert mehr Strom aus regenerativen Quellen als Bayern? Welches Bundesland hat schlechtere Windverhältnisse als Bayern?

    Glauben Sie eigentlich ernsthaft, dass man nur oft genug behaupten muss, die Windräder würden keine Vögel und Fledermäuse erschlagen, würden keinen Lärm produzieren und würden durch Ihre Bewegung nicht zahlreiche störende optische Effekte auslösen, bis es die Leute irgendwann tatsächlich glauben, obwohl sie täglich das Gegenteil erleben?

    Dass Infraschall, genauso wie radioaktive und elektromagnetische Strahlung, völlig ungefährlich sein muss, da man es als Mensch nicht wahrnehmen kann, können Sie doch sicher auch durch eine wissenschaftliche Arbeit belegen. Oder?

    Glauben Sie ernsthaft, die Leute würden nicht merken, wenn man sie belügt? Glauben Sie wirklich, Sie könnten eine dauerhafte „Energiewende“ auf Lügen aufbauen? Glauben Sie tatsächlich, dass Ihnen jemand glaubt, dass es Ihnen um eine Energiewende geht? Glauben Sie womöglich sogar, die Menschen würden nicht merken, dass es Ihnen nur um die persönliche Bereicherung geht und dass Sie nunmal zu dem Menschenschlag gehören, der für Geld alles tun würde?

  31. Oh je, die Formatierung der Einzüge mit Leerzeichen scheint nicht zu funktionieren. Ich hoffe, man merkt, wo die Einrückungen hätten sein sollen (bis 3 Ebenen… :seufz:)

  32. Windanlagengegner SIND zur größten Teil

    – Atomkraftbefürworter; oder woher soll sonst der Strom kommen?
    – Kohlekraftbefürworter; häufig nicht offen, aber es bleibt ja keine Alternative. Oder?
    – Gaskraftwerksbefürworter; das ist doppelt heuchlerisch:
    – Die Kosten wären exorbitant höher als z.B. Windstrom,
    – Gas ist wie Kohle abzulehnen (nur nicht ganz so stark), weil
    – Erdgas genauso fossil und endlich ist wie Kohle, Öl und Uran,
    – Erdgas auch hohe CO2-Emissionen verursacht
    – Durch mehr Förderung mehr Lecks entstehen mit dem 23-fach höheren Treibhauspotenzial als CO2
    – Klimaleugner; das hat sich bisher bei jeder Diskussion gezeigt (auch hier)
    – Nimbys, also Floriansjünger; besonders in Bayern:
    – Kein Land nutzt(e) in größerem Maß die Kernkraft,
    – Kein Land wehrt sich stärker gegen Endlagerung bei sich,
    – Kein Land ist mehr auf regenerativen Strom von Anderen angewiesen,
    – Kein Land sperrt sich mehr gegen die notwendigen Stromtrassen,
    – Lügner:
    – Die Vogelschredderlüge,
    – Die Lärmlüge,
    – Die Stroboskoplüge,
    – Die Infraschallüge

    oder sie laufen halt den Lügnern hinterher und glauben die bequemen Lügen der gefährlichen Windräder und der lieben Atom-, Kohle- oder Gaskraft.

    Auf Veranstaltungen sind es vor allem die Don Quichottes, die am heftigsten die Befürworter sauberer Energien beschimpfen, beleidigen und verleumden. Wie ja auch hier.

  33. Am 21. August kam die Alex1-Aussage, ‚es wäre mutig, klug und weitsichtig, sich in Bürgerwind- und Solaranlagen zu engagieren’. Seitdem beschäftigt es mich ‚warum mutig?’.

    Je stärker der Widerstand gegen die Windräder wird, desto eifernder werden die sogenannten Befürworter. Auf bzw. nach BI-Veranstaltungen in Leserbriefen werden die Bürger in rüdem Ton angegriffen. Man stelle sich das vor, die ganz normalen Bürger und Menschen vom Lande werden als Atomkraftbefürworter und Klimawandelleugner diffamiert, nur weil sie sich informiert und ausreichend Gründe gefunden haben, sich gegen die Windräder zu wehren. Argumente, die für die Windkraft sprechen würden und warum diese außer wegen ‚Atom’ und ‚Klima’ sinnvoll wären, fehlen seitens der Befürworter … logisch, es gibt ja auch keine.

    Da macht man sich dann schon seine Gedanken, was diese Leute bewegt. Im übrigen denke ich, es geht auch irgendwie um Macht ausüben. Geborgte Macht, sich auf die Seite der Profiteure zu stellen und den Wehrlosen etwas aufzuzwingen. Das ist ein starker Beweggrund, oder?

    Heute kam die Meldung zu einem neuen Gaskraftwerk, Köln-Niehl in NRW. Es produziert Strom für bis zu eine Million Haushalte und die Fernwärme kann bis zu 35.000 Einzelheizungen ersetzen. Das Gaskraftwerk hat 350 Millionen Euro gekostet. 350 Mio. Euro wären die Pacht in 20 Jahren für wieviele Windräder? Und wieviele Haushalte könnten diese dann sicher mit Strom versorgen?

  34. Schwach, Schwachwind!

    Keinerlei Argumente gegen saubere Energie, dafür jede Menge persönliche Angriffe

    Manche brauchen das halt…

  35. Die Rotorenbefürworter klingen alle irgendwie nach Alex1. Kriegen die richtig Schulungen oder reicht die Propaganda per Publikationen und Mails? Was bewegt diesen Anti-Fossil-Mob und die Klimawandel-Sektierer eigentlich?

    Langweilige Lebensläufe voller Niederlagen, immer nur den Kopf eingezogen, und dann endlich mal Held sein? Diese Leute sehen nicht, dass sie die Handlanger der Banken und eines Gewusels von Firmen, Instituten und Büros sowie der Landverpächter sind, die alle ihre ‚Wertschöpfung’ aus dem Abgreifen der EEG-Zwangsgelder generieren. Dumm gelaufen, die Helden sind auf der anderen Seite.

    Und was heißt, die Energiewende geht weiter? Es gibt nicht mal eine Stromwende, die konv. Kraftwerke müssen weiterhin voll zur Verfügung stehen. So ein parasitäres, gegen die Interessen der Menschen in diesem Land gerichtetes System läßt sich nur durch die Entrechtung der Bevölkerung, Entmachtung der Behörden und einer Erosion der öffentlichen Belange errichten, die nicht mal mehr vor unseren Lebensgrundlagen wie dem Trinkwasser oder der Sicherheit des Luftverkehrs halt macht. Das sollen die Mutigen sein, die sowas unterstützen?

    Nur ganz nebenbei: In unserer Firma war die Klimaanlage defekt, in einer Mitteilung war von Schäden durch Stromausfälle und Spannungsspitzen die Rede. Meine Bitte um nähere Information wurde leider nicht beantwortet, die werden sich gewundert haben, dass sich Mitarbeiter dafür interessieren.

  36. Ach je, Henti verlegt sich weiter auf das Fabulieren, Verdrehen und Verleumden. War schon klar, dass Klimatröllchen nicht mehr zustande bringt.

    Derweil geht die Energiewende weiter, auch wenn die Wadenbeißer weiter bellen… 😆

  37. Ja, Schwachwind, mit Alex1 kann man tatsächlich nicht diskutieren, weil er nunmal keine Argumente hat. Für ihn sind seine Windräder offenbar einfach per Definition sinnvoll und zu 100% ökologisch (inklusive dem verwendeten Öko-Stahl, Öko-Beton, Öko-Faserverbundwerkstoffen, den Öko-Schmiermitteln usw.) und – für Energieerneuerer gaaanz wichtig – nachhaltig. Belege braucht es da nicht.

    Wie viel Geld Alex1 für seinen Job bekommt, weiß ich natürlich nicht. Ein Verein muss ja seine Abrechnungen nicht veröffentlichen. Dass „ehrenamtlich“ mit „ohne Vergütung“ gleichbedeutend ist, ist aber leider ein weitverbreitetes Missverständnis. Ein ehrenamtlicher Bürgermeister einer bayerischen Kleingemeinde bringt es z.B. locker auf eine monatliche Vergütung über 2.000 Euro. (Also bereits ohne Windrad auf dem eigenen Acker…) Und auch ein ehrenamtlicher Geschäftsführer einer Stiftung oder einer „wohltätigen“ GmbH kann durchaus auch eine Aufwandsentschädigung, Sitzungsgelder und/oder irgendwelche Pauschalen von 30.000 Euro und mehr im Jahr erhalten.

    Der bayerische Ableger des Bundesverbands WindEnergie ist allerdings vermutlich tatsächlich eher ein ärmlicher Haufen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die meisten Windparks in Bayern ja von Firmen aus anderen Bundesländern errichtet werden. Der einzige nennenswerte Hersteller von Windindustrie-Bauteilen in Bayern dürfte der Betongießer Max Bögl sein – der jedes Jahr für einen gewaltigen CO2-Ausstoß in Bayern sorgt, das aber offenbar lieber unter den Teppich kehrt:
    https://max-boegl.de/firmengruppe-max-boegl/umweltpolitik.html

    Als potentielle Mitglieder für den Bayerischen Lobbyverein bleiben also vor allem die Betreibergesellschaften – und bei denen sieht es bekanntlich meist bereits nach wenigen Jahren (also sobald der tilgungsfreie Zeitraum rum ist) extrem düster aus (bei handelsregister.de kann man sich ja die Bilanzen anschauen).

    Außerdem sind die bayerischen Windenergieanhänger offenbar auch noch grundsätzlich extrem knausrig. Davon kann Herr Fell mit seiner Klagegemeinschaft ein Lied singen – der ja bereits mit dem Vorhaben gescheitert ist, in einem ersten Schritt lediglich 100.000 Euro zu sammeln. Vielleicht war Herr Fell auch deshalb nicht besonders gut auf den Bundesverband WindEnergie zu sprechen, als er im April 2014 schrieb:

    „Es ist erschreckend zu sehen, wie diese neue Qualität des Verbotes vom Ausbau einer Erneuerbare-Energien-Technologie von allen Beteiligten auf Bundes- und Landesebene durchgewunken wird. Nicht einmal die grünen Energieminister der Länder haben bisher irgendeinen erkennbaren Widerstand dagegen geleistet. Selbst der Bundesverband Windenergie (BWE) hat sich auf Bundesebene nur halbherzig dieses Themas angenommen.“
    http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/64-meldungen/731-seehofer-macht-ernst-laenderoeffnungsklausel-bedeutet-ende-der-windkraft-in-bayern

    Hier muss ich Herrn Fell wirklich mal beipflichten: Ich war damals auch extremst erstaunt, dass der Widerstand gegen die 10H-Regelung so lausig war. Und das, obwohl der Bundesverband WindEnergie Bayern doch allerbeste Kontakte in den Bayerischen Landtag hat, also sehr frühzeitig wissen musste, was dort vor sich geht. Noch bemerkenswerter ist wohl, dass bei den beiden Gesprächen in der Staatskanzlei im Jahr 2013 sogar ein Vertreter eines Projektierers anwesend war. Das waren also nicht etwa Geheimverhandlungen oder so.

    Wenn man allerdings in diesem Thread die intellektuelle Leistung von Alex1 betrachtet, muss man sich nicht länger wundern, warum die 10H-Regelung in Bayern so überraschend problemlos umgesetzt werden konnte. Wenn das die geistige Elite der Energiewende in Bayern darstellt, sagt das doch eigentlich alles.

  38. Oh je, Henti ist wohl schwindlig geworden. Jetzt kommt er schon mit Insellösungen. Die doch mit seinen Kohledreckschleudern so prima und sicher vermieden werden könnten 😆

    Dass er die Materie wieder nicht verstanden hat, kann man gut an Formulierungen wie „geistiger Dünnschiss“ erkennen. Oder sollten das Beleidigungen sein als letzte verzweifelte Rückzugsgefechte?

    Oh wie ich das kenne von Klimatrollen… 😆

  39. War ja zu erwarten – und hat sich ja auch schon wiederholt:

    Wenn den Klimaleugnern und Kohledreckschleuderfreunden die wenigen Argumente ausgegangen sind, verlegen sie sich auf persönliche Angriffe.

    Menschlich verständlich, aber hier ein Offenbarungseid.

  40. Hab seit längerem den Eindruck, dass Alex1 in Urlaub ist und ein Schreibautomat antwortet mit einprogrammierten Sätzen, ab und zu nach dem Zufallsprinzip Überraschungssätze einbauend. Eine Propagandamaschine sozusagen. Dese Automaten sind noch wenig artikulierfähig. Im übrigen, Hentinger, glauben Sie wirklich, er kriegt viel Geld für den Job? Ich meine er macht das ehrenamtlich, da kann man auch nicht viel verlangen.

  41. OMG, schon wieder Klimatröllchens Kinderfragen 😆

    Aber voilà, schon bei der ersten Kinderfrage scheitere ich. Ich kann auch beim heftigsten Nachdenken keine Windräder entdecken, die auf Bäumen wachsen. Nur auf Holzmasten: http://www.erneuerbareenergien.de/holzmast-bereit-fuer-hochzeit/150/434/57399/

    Die nächste Kinderfrage kann ich auch nicht beantworten 🙁 Es gibt keine gewürfelte Globaltemperatur. Es gibt eine durch Messungen und Berechnungen gebildete Globaltemperatur. Und die ist dafür wichtig, dass wir erkennen, wie stark sich unser Globus erwärmt.

    Das wusstest Du nicht?

    Schau mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Jahresmitteltemperatur Dieser Artikel bietet eine erste Übersicht. Wenn Du Infos brauchst, lies die verlinkten Quellen.

    Für Deine nächste Kinderfrage müsste man erst einmal eruieren, was Du mit „Energiewende meinst: Den Ausstieg aus der Kernenergie oder den Ausstieg aus den Fossilen insgesamt?

    Lies vielleicht erst einmal dies durch: https://de.wikipedia.org/wiki/Energiewende und wenn Du das verstanden haben solltest, geh den verlinkten Quellen nach.

    Falls Du Wikipedia nicht traust (Vielen Klimatröllchen wie Du sind die unbequemen Wahrheiten dort ein Dorn in ihrem gläubigen Auge), schau da mal rein: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energiewende.html Aber das kommt ja von der Regierung und die schädigt uns ja auch laufend durch Elektrosmog, ChemTrails usw 😆

    Deine letzte Kinderfrage lässt sich nun ganz leicht beantworten: http://www.umweltbundesamt.de/daten/klimawandel/treibhausgas-emissionen-in-deutschland
    oder als Bildchen für Dich: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_thg-emissionen_2016-04-06_3.png

    Noch Fragen, Kienzle?

  42. Alex1, ich hatte es ja schonmal geschrieben: Bei Ihrem hohlen Gelaber, ist man immer wieder geneigt, sich fremdzuschämen.

    Dafür, dass Sie bei Ihrer Vorbildung keine Ahnung von einer sicheren Energieversorgung haben, dass Sie die Bedeutung von Reservekraftwerken, von Regelenergie, von gesicherter Kraftwerksleistung, von Übertragungskapazitäten und vom Abgleich der Stromerzeugung mit der Last nicht den blassesten Schimmer haben, können Sie deshalb nichts.

    Für Leute, die keine Ahnung haben, dafür aber eine umso gefestigtere Meinung, ist die „Energiewende“ ein wahrer Tummelplatz. Da sind Sie also sehr gut aufgehoben. Dort findet man deshalb auch jede Menge Leute, die ernsthaft glauben, man müssen nur irgendwann innerhalb eines Jahres mal beliebig viel Strom erzeugen, um eine gesicherte Stromversorgung zu erhalten. Dass Sie an einen solchen Schwachsinn glauben, wiederholen Sie ja nahezu in jedem Beitrag.

    Ob Sie die Frage, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzen, nicht beantworten können, weil Sie davon nunmal keine Ahnung habeb, oder nicht beantworten wollen, weil Sie genau wissen, dass das die Unsinnigkeit der Windindustrieanlagen belegen würde, macht keinen großen Unterschied. Denn entweder sind sie ein Dummkopf oder ein Betrüger, beides ist für einen Verbandsvorsitzenden etwa gleich schmeichelhaft.

    Dass Sie allerdings so dämlich sind, dass Sie noch nicht einmal wissen, dass ein Akku keinen Strom erzeugen kann, stellt selbst bei Ihnen eine neue Qualitätsstufe der Unwissenheit dar.

    Wie aufwändig es ist, ein einzelnes Mehrfamilienhaus ausschließlich mit regenerativen Energien zu versorgen – wenn Geld gar keine Rolle spielt – zeigt dieses Beispiel aus der Schweiz sehr schön:
    http://www.ee-news.ch/de/erneuerbare/politik/article/33698/autarkes-mehrfamilienhaus-brutten-einmal-ohne-netzanschluss-bitte

    Diesen Aufwand kann man ja mal auf die gesamte Bundesrepublik hochrechnen. Und in diesem Haus befindet sich ja nicht ein einziger produzierender Betrieb.

    Aus irgend einem Grund verzichten die aber ausgerechnet auf die ach so tolle Windenergie.

    Besonders schön finde ich übrigens den Hinweis auf das zugewiesene Stromkontingent – inklusive Tribunal (man sieht nicht nur seinen eigenen Verbrauch, sondern auch den der Nachbarn) und Strafzahlungen bei Überschreitungen. Von wegen kostenloser Strom und kostenlose Heizung. Auch da kann man schonmal erahnen, was auf uns Bundesbürger noch zukommen wird. (Die dafür notwendigen „intelligenten“ Zähler werden ja bereits fleißig bei den Leuten verbaut.)

    Lustig finde ich aber, dass man nicht nur ein Stromkontingent zugewiesen bekommt, sondern gleichzeitig auch noch jede Menge technischen Schnickschnack, der zwangsweise Stromverbrauch verursacht. Gerade für jemanden wie Sie, der so tollkühn gegen den ach so bösen Standby-Betrieb kämpft, muss Blödsinn wie „SmartHome“ doch eine Ausgeburt des Teufels sein.

    Dass es das erste Haus in der Schweiz ohne Stromanschluss ist, ist wie in der Energieerneuererbranche üblich natürlich eine Lüge. Gerade in der Schweiz gibt es jede Menge Häuser ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Die normale Lösung des Problems ist ein simpler Dieselgenerator, gegebenenfalls kombiniert mit anderen Stromerzeugern (Wasserkraft, Solarpanel o.ä.). Der funktioniert dann auch problemlos über den Winter hinweg.

    Wieviel der ganze Spaß gekostet hat, wird in keinem der zahlreichen Artikel, die im Internet über diese „Glanzleistung“ existieren, auch nur angedeutet. Wohl aus gutem Grund.

    Achja: Und die Idee, direkt auf einem Wasserstofftank wohnen zu müssen, fände ich auch nicht wirklich lustig. Dafür sind mir die Videoaufnahmen aus Fukushima noch zu gut in Erinnerung.

    Bei den Eigentümerversammlungen wäre ich aber sehr gerne mal anwesend… Oder wenn ein Handwerker in dem Ding mal wieder einen Fehler finden soll. Das funktioniert ja schon bei heutigen Autos nur noch suboptimal. Oder man erkundige sich mal bei einem Betreiber eines PV-Fläche, wie aufwändig das die Fehlersuche sein kann.

    Mir fällt bei der Geschichte eine alte Forderung von mir ein: Alle, die für Windenergie sind, sollten zukünftig nur noch mit Strom aus Windenergieanlagen beliefert werden. Natürlich nicht direkt – aber sie bekommen eben nur so viel Strom, wie die Windräder auch zur selben Zeit erzeugen. Mal schauen, wie lange sie dann noch Anhänger der Windenergie sind.

    Und Anhänger der Energiewende müsste man dazu verpflichten, in so einem autarken Haus zu wohnen. Von mir aus auch nur ein Jahr lang. Dann wären sie nämlich wenigstens endlich kompetente Gesprächspartner und würden nicht ständig so einen geistigen Dünnschiss von sich geben, wie man von Ihnen ständig erdulden muss.

  43. Eine einzige Quelle für die von Ihnen herunter gebeteten Behauptungen, Alex1?

    Nur eine?

    Dafür, dass Windräder an Bäumen wachsen, dafür, dass eine gewürfelte Globaltemperatur irgend eine Bedeutung hat, dafür, dass die Energiewende einen nennenswerten Einfluss auf die Stromproduktion der Kohlekraftwerke hatte, dafür, dass Deutschland abgesehen von der Deindustrialisierung der DDR irgend einen nennenswerte CO2-Reduktion vorweisen kann?

    Nein?

    Tja…

  44. Das Dumme an Euch Klimatrollen, Henti, ist, dass Ihr Euch nie an den Unsinn erinnert, den Ihr mal verzapft habt und den Unsinn (manchmal in neuem Gewand) immer wiederholt.

    Wie z.B. Deine Kinderfrage. Auf Deine verdrehten „Berechnungen“ braucht man gar nicht einzugehen, die sind einfach zu abstrus, um mit Deinem Parteifreund (der auch so gerne lügt) zu sprechen.

    Es spricht Bände, dass die Regenerativen schon mehr Energie erzeugen als alle Deine geliebten Kohledreckschleudern zusammen. Wusstest Du das schon?

    Wusstest Du auch schon, dass wir Kraftwerksreserven von ca. dem 2-Fachen der installierten Kapazitäten haben?

    Und ja, eine sichere Energieversorgung ist nichts Einfaches. Schon gar nicht so einfach, wie es sich manche Klimatröllchen vorstellen.

    Aber eben auch nicht so unmöglich, wie es manche Klimatröllchen darstellen 😆

    Erwähnte ich schon, dass allein der Akku eines heutigen(!) eAutos (außer Tesla…) eine 4-köpfige Familie drei Tage lang mit unterbrechungsfreiem Strom zu versorgen kann?

    Ein heutiger Tesla schafft das schon für mehr als einen Monat. Unterbrechungsfrei. Und ohne dass die Leute besonders sparen müssten. Sonst werden es leicht mehr als 2 Monate.

    Und wie Du hier gelesen haben solltest (könntest…), gibt es noch jede Menge weiterer Möglichkeiten über und unter dem Wasser und der Erde. Man müsste nur wollen und nicht sich auf Akws und Kohledreckschleudern versteifen 😆

  45. Neues von Klimatroll 😆

    Was hast Du diesmal nicht verstanden, Hentinger?

    – Aha, Windstrom wird mit zusätzlichem CO2 erzeugt. Klar, wenn Henti das sagt… 😆
    – Selektiv rausgegriffene Zahlen brauchen nur Klimatrolle. In der Jahresbilanz schlagen die Regenerativen die Kohledreckschleudern.
    – Globaltemperatur kann ein Schulkind berechne? Du nicht? Oder doch nur Experten? Frag doch mal Deine Klimatrollfreunde 😆
    – Ach ja, persönliche Angriffe gegen Klimaexperten, gäääähn.
    – War doch klar vorauszusehen, dass Klimatröllchen Henti den Effekt der Luftverschmutzung zur Abkühlung falsch versteht. Du wirst Dich wundern, es wurde von Klimaexperten schon als letztes Mittel (ein Ertrinkender greift auch in ein Messer) vorgeschlagen, SO2-Aerosole zu verwenden, wie sie von Vulkanen ausgestoßen werden und zu einer Abkühlung beitragen. Das würde allerdings nicht die Versauerung der Meere (z.Z. über 30% Steigerung des Säuregehalts) aufhalten können.
    – Und nein, natürlich war das Ende der veralteten DDR-Industrie (Du hängst ihr offensichtlich noch nach) ein großer Teil der deutschen CO2-Reduzierung. Aber eben nur ein Teil. Die Reduzierung geht weiter trotz Wiederaufbeu der DDR.

  46. Richtig Alex1, Ihre Falschaussagen bleiben Falschaussagen. Das müssen Sie mir doch nicht extra bestätigen.

    Immernoch erzeugen die Zufallsstromerzeuger lediglich Strommüll, der mit enormem technischen und finanziellen Aufwand entsorgt werden muss, auf die Produktion der Kohlekraftwerke nachweislich keinen Einfluss hat und den Gesamt-CO2-Ausstoß sogar erhöht, da diese Zufallsstromerzeuger ja mit zusätzlichem CO2-Ausstoß produziert werden. Das haben wir doch alles schon längst geklärt. Falls Sie zur Abwechslung mal irgendwelche Daten hätten, die meine Aussagen widerlegen würden, dürften Sie die natürlich gerne vorlegen.

    Bis dahin liefere ich einfach weiter interessante Zahlen. Z.B. diese:

    Im Jahr 2011 haben die Kohlekraftwerke im Monat Juli 17,19 TWh Strom erzeugt und die Windindustrieanlagen 3,92 TWh. Fünf Jahre später, also im Juli 2016 produzierten die Kohlekraftwerke 18,36 TWh und die Windindustrieanlagen 5,03 TWh. Ich würde aus diesen Zahlen schließen, dass die Stromproduktion der Kohlekraftwerke in diesen 5 Jahren zugenommen hat. Auch interessant: 2011 kamen die Windindustrieanlagen im Juli noch auf 136,25 Volllaststunden, 2016 waren es nur noch 106,60 Volllaststunden, also ein Rückgang um fast 22%. Ich glaube, das nennt man in der Windindustriebranche „technischer Fortschritt“ und unter Anhängern der Energieerneuerungs-Religion „Lernkurve“.

    Sicherlich lässt sich irgend eine Globaltemperatur berechnen. Allerdings nicht nur von Experten, sondern auch von jedem Schulkind. Alternativ kann man die Globaltemperatur auch mit Würfeln ermitteln, oder sie per Tarotkarten legen lassen. Aber was wollen Sie mit solchen willkürlichen Zahlen belegen?

    Scharlatane wie ein Herr Schellnhuber können sogar darüber phantasieren, was geschehen würde, wenn diese Globaltemperatur um 7 oder 8 °C steigen würde – dabei verschweigt er allerdings, dass für eine solche Steigerung aufgrund des behaupteten Treibhauseffektes selbst die Verbrennung der kompletten vorhandenen fossilen Reserven nicht annähernd ausreichen würden. Aber wie sagte eben dieser Schellnhuber doch so treffend in einem Interview:
    „Wenn man das Gefühl hat, die Leute hören einfach nicht zu, dann ist die Versuchung zumindest groß, etwas lauter zu werden.“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290108.html

    Jaja, dass die Luftverschmutzung uns Ihrer Meinung nach in den vergangenen Jahrzehnten vor der ansonsten sicheren Klimakatastrophe gerettet hat, hatten wir ja schon geklärt. Die Frage war ja deshalb, welchen Schluss Sie aus dieser Behauptung ziehen. Wenn ich Sie richtig verstehe, plädieren Sie dafür, die Luftverschmutzung wieder zu erhöhen, damit das Klima gerettet wird (vor was auch immer).

    Dass die De-Industrialisierung der ehemaligen DDR bisher den einzigen nennenswerten Effekt auf den CO2-Ausstoß der BRD hatte, ist natürlich korrekt. Schön, dass Sie extra darauf hinweisen, obwohl das ja eigentlich gar nicht das Thema war.

    Dass Sie sich ständig nur Behauptungen aus den eigenen Fingern saugen, die Sie bei Nachfrage dann nicht belegen können, macht diese Diskussion irgendwie ziemlich langweilig. Da sind ja selbst ein Hans-Josef Fell oder ein Herbert Barthel als Gesprächspartner interessanter.

    Achja: Dieser Herbert Barthel, bekanntlich der Referent für Energie und Klimaschutz des Bund Naturschutz (und außerdem ja auch Mitglied in Ihrem Lobbyverein), hatte im Frühjahr 2014 meine Frage, wie viele Windräder benötigt werden, um das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld zuverlässig zu ersetzen, folgendermaßen beantwortet:

    „Bei einer Leistung von 2 – 3 MW und ca. 2000 – 2200 Volllaststunden würde ein Windrad ca. 5 GWh elektrischer Energie liefern. Bei ca. 1400 MW und ca. 7800 Betriebsstunden liefert das AKW Grafenrheinfeld gut 10000 GWh elektrischer Energie. Das entspräche bezogen auf Energie ca. 500 Windräder“

    Sie wissen natürlich so gut wie ich, dass die „ca. 2000 – 2200 Volllaststunden“ für Bayern vollkommener Blödsinn sind (selbst der Bundesdurchschnitt liegt seit Jahrzehnten bei etwa 1.600 Volllaststunden). Aber Herr Barthel ist ja bekanntlich gelernter Chemiker und die haben es mit Physik nunmal nicht so. Mit Mathematik hat er es aber offenbar auch nicht so sehr, denn erstens ergibt 1.400 MW mal 7.800 Betriebsstunden rund 11.000 GWh und zweitens ergeben 5 GWh pro Windindustrieanlage mal 500 Windräder nur 2.500 GWh.

    Und so ein Genie ist also hauptberuflich „Referent für Energie und Klimaschutz“. (Erinnert mich irgendwie an den energiepolitischen Sprecher der bayerischen SPD zu den Zeiten, als wir in München über die 10H-Regelung diskutiert haben. Der war immerhin vor seinem Wechsel in den Landtag bei den Münchner Stadtwerken beschäftigt – allerdings als Busfahrer.)

    Deshalb hatte ich ja gehofft, dass der Vorsitzende des bayerischen Windenergie-Lobbyverbandes die Frage beantworten können, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzten. Dass die Frage einfach zu beantworten sei, haben Sie ja immerhin schon zigmal erklärt.

    Dass Jahresproduktionszahlen sowieso nichts mit zuverlässiger Stromerzeugung zu tun haben, wissen wir natürlich alle. In der Fachwelt gibt es deshalb den Begriff der „gesicherten Leistung“. Darunter versteht man:

    „Leistung, die mit einer Wahrscheinlichkeit von über 99,5 Prozent von einer Energieerzeugungsanlage zu jedem Zeitpunkt verfügbar ist. Bei der Errechnung der gesicherten Leistung werden Ausfallwahrscheinlichkeiten durch Revision oder technische Störungen usw. berücksichtigt.“
    https://www.wind-energie.de/glossary/4#term258

    Da diese Erklärung direkt vom Bundesverband WindEnergie stammt, sind wir sicherlich beide der Überzeugung, dass sie korrekt ist – oder?

    Die gesicherte Leistung einer Windindustrieanlage wäre demnach 0 Watt, denn keine Windenergieanlage erzeugt zu 99,5% des Jahres Strom (Wikipedia zitiert in diesem Zusammenhang eine uralte Studie, die irgendwas von 7.500 bis 8.000 Betriebsstunden pro Jahr erzählt – also 86% bis 91%). Die gesicherte Leistung eines Windparks liegt ebenfalls bei 0 W, denn meist treffen Flauten ja nicht nur eine einzelne Windindustrieanlage. Selbst die gesicherte Leistung aller Windindustrieanlagen eines Landkreises liegt offensichtlich bei 0 W. Wie hoch ist dann die gesicherte Leistung eines Regierungsbezirks, eines Bundeslandes oder von ganz Deutschland? Sie müssten das doch eigentlich wissen – also zumindest für Bayern.

    Der Internetauftritt des Bundesverbands WindEnergie schweigt sich zu diesem Thema komplett aus:
    https://www.wind-energie.de/search/node/%22Gesicherte%20Leistung%22
    (Im einzigen gefundenen Artikel geht es nicht um die gesicherte Leistung von Windindustrieanlagen.)

    Also muss man sich wohl auf solche Meldungen berufen:

    „Ein weiteres Ergebnis der Studie ist eine genauere Berechnung der gesicherten Leistung von Windenergie. Während im Grünbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie 7% national bzw. 14% EU-weit gesicherte Leistung aus Windenergie im Jahr 2020 aufgeführt wird, ergaben die umfangreichen und statistisch abgesicherten Berechnungen der Studie, dass je nach Windausbau-Szenario nur von 1,3% (Länder des Pentalateralen Forums) bis 4% (gesamter Untersuchungsraum) gesicherter Leistung in 2030 ausgegangen werden kann.“
    http://www.weltenergierat.de/08062015-studie-des-weltenergierat-deutschland-zeigt-versorgungssicherheit-europaeisch-denken-lohnt-sich/

    Das BMWi geht demnach davon aus, dass man deutschlandweit 14.300 MW Nennleistung aus Windenergie benötigt, um eine gesicherte Leistung von 1.000 MW zu erhalten. Dass das irgendwie nicht hinhaut, kann man allerdings aktuell beobachten. Am 23.8. hatten wir zwischen 18:30 Uhr und 19:30 Uhr nur etwa 0,5 GW aus allen deutschen Windindustrieanlagen (also onshore und offshore), bei einer installierten Leistung von gut 43 GW. Daraus könnte ich jetzt selbst berechnen, wie viel Nennleistung aus Windenergieanlagen man benötigt, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zu ersetzen. Aber wenn ich das mache, dann behaupten Sie natürlich einfach – wie üblich ohne irgendwelche weitergehenden Details – dass das falsch sei. Also warte ich stattdessen weiterhin auf Ihre Antwort. (Dass abends um 19:00 Uhr der Verbrauch noch extrem hoch, die Stromerzeugung aus PV-Anlagen aber schon sehr gering ist, hatte ich ja schonmal erläutert – für den 23.8. bedeutete das, dass wir gegen 19:00 Uhr schlappe 29 GW aus den Kohlekraftwerken bezogen haben, die Sie angeblich mit einer Verdopplung der Windräder und PV-Anlagen komplett ersetzen wollen.)

    Zufällig bin ich eben über eine kurze Korrespondenz mit Konstantin Wiegandt vom „Wind Journal“ aus dem Jahr 2014 gestolpert. Den hatte ich u.a. gefragt, ob man auf der Webseite
    http://www.windjournal.de/erneuerbare-energie/superlative_solarenergie_windenergie
    nicht auch die niedrigste Einspeiseleistung aus Windenergie und Solarenergie veröffentlichen könnte.

    Seine schlichte Antwort darauf war:
    „Die … Zahlen sind nahe bei Null, da es natürlich den Fall gibt, dass die Sonne nicht scheint (nachts) und der Wind mal nicht weht.“

    Und Ihr Kumpel Hans-Josef „Vater des EEG“ Fell antwortete im Herbst 2014 in einem Interview auf die Frage „Könnte man bei einer dezentralen Energieversorgung auf SuedLink verzichten?“:

    „Theoretisch und technisch ja, aber das ist fast unbezahlbar. Für eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien bräuchten wir erstens eine schnelle, flexible Stromerzeugung, die einspringt, wenn wenig Wind und Sonne da ist, und abgeschaltet wird, wenn viel Wind und Sonne da ist. Mit Biogas, Wasserkraft und Geothermie wäre das machbar. Zweitens müsste sich die Energienutzung am meteorologischen Stromangebot orientieren. Für die Schweinfurter Industrie wäre das ein Stück weit möglich, in andern Regionen gibt es das schon. Drittens müssen entsprechende Speicher gebaut werden. Und das sollten nicht nur Pumpspeicherkraftwerke sein, sondern auch elektrochemische Speicher oder Systeme zur Umwandlung von Windstromüberschuss in Methangas, das dann wieder verstromt wird. Selbst wenn wir wirklich alles angehen, haben wir einen Problembereich, die Inversionswetterlagen im Winter, wo vier Wochen lang kaum Wind weht und Sonne scheint. Das ist die Herausforderung.“
    http://www.mainpost.de/;art1727,8397756

    Mehr muss man eigentlich auch nicht sagen.

  47. Hentinger, wiederholte Falschaussagen sind immer noch Falschaussagen.

    Immer noch erzeugen die Regenerativen mehr Strom als die schmutzigen Kohlekraftwerke.

    Immer noch lässt sich die Globaltemperatur von Experten sehr gut berechnen.

    Immer noch hatte die hohe Luftverschmutzung in den 60ern die globale Erwärmung begrenzt.

    Das Aus der DDR und ihrer noch schmutzigeren Kohlekraftwerke hatte sehr wohl einen hohen Effekt auf die deutschen CO2-Emissionen.

    Zu den justiziablen Verleumdungen seriöser Klimaforscher sage ich nichts. Da können Klimatrolle wie Du sich beim Dreckschleudern austoben.

    Und immer noch sind Deine fantasierten Unterstellungen und Verleumdungen meiner Person nicht zutreffend.

    Lass Dir mal was Neues einfallen außer dem bekannten Klimatrollschrott.

  48. Alex1, glauben Sie wirklich, wenn Sie Ihre unwahre Behauptung, die Energieerneuerungaanlagen hätten nennenswert Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken ersetzt, wie ein trotziges Kleinkind ständig wiederholen, ändert sich dadurch irgendwann die Realität? Dabei wissen Sie doch selbst ganz genau, wie sinnfrei die sogenannte Energiewende ist, denn deshalb weigern Sie sich ja konsequent, die einfache Frage zu beantworten, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzten.

    Da NIEMAND die globale oberflächennahe Lufttemperatur der Erde messen kann – nicht im Jahr 1850, nicht im Jahr 1950 und auch nicht heute – weiß natürlich auch niemand, wie sich dieser Wert tatsächlich in den vergangenen 10, 100 oder 1.000 Jahren verändert hat. Alle diesbezüglichen Aussagen beruhen auf irgendwelchen wild zusammengeschusterten Zahlen – die zudem auch noch alle paar Jahre rückwirkend verändert werden, damit Sie wieder zum beschworenen Szenario passen. Das geben die Erschaffer dieser Zahlen ja sogar offen zu. Aber selbst das nehmen Sie einfach nicht zur Kenntnis und hoffen, dass es keiner merkt. Denn Ihnen geht es schließlich nur darum, dass die Bevölkerung an eine drohende Klimakatastrophe glaubt. Das ist nunmal die Grundlage Ihres Geschäftsmodells, mit dem Sie persönlich sich Ihre Taschen vollstopfen. Das hat aber mit Wissenschaft nichts zu tun. Das ist lediglich ganz normale assoziale Rafffgier. Und wenn es um Ihre persönlichen Interessen geht, nehmen Sie es nunmal mit der Wahrheit nicht so genau. Beim Thema Kernenergie verbreiten Sie ja auch gerne die Lüge, dass hochradioaktive Stoffe gleichzeitig eine lange Halbwertszeit haben.

    Jaja, selbstverständlich wusste man bis in die 60er Jahre noch nicht, wie man Thermometer korrekt abliest. Aber die abgelesenen Werte waren dennoch so exakt, dass Klimaforscher daraus heute Temperaturänderungen um hunderstel Grad berechnen können. Du meine Güte – können Sie sich mal entscheiden, ob die Generation Ihrer Eltern nun vollkommen verblödet oder doch unfehlbar war?

    Ach was – die Klimaerwärmung ist also gar nicht so sehr die Folge des CO2-Ausstoßes, sondern eine Folge der reduzierten Luftverschmutzung? Je sauberer die Energieerzeugung wird, desto mehr nimmt also die Klimaerwärmung zu? Und die Daten des GISS zeigen seit etwa 1980 einen deutlichen Temperaturanstieg, weil da die DDR-Wirtschaft den Bach runter ging? Die These finde ich ja mal sehr interessant, weil Sie belegen würde, dass die ganzen Windindustrieanlagen selbst dann unsinnig wären, wenn sie tatsächlich Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken ersetzen würden. Nur wie passt das zur Behauptung der Klimaforscher, dass der Temperaturanstieg vor allem am Nordpol stattfindet?
    http://www.welt.de/wissenschaft/article124486643/Die-arktische-Kaelte-haelt-die-warme-Luft-am-Boden.html

    Den Stand der Wissenschaft kann man auch sehr schön in diesem Artikel sehen:
    http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article150483666/Warum-es-am-Nordpol-ploetzlich-warm-wird.html
    Vergangenen Winter war es am Nordpol extrem warm. Und keiner der hunderttausenden Experten, die sich beim IPCC austoben dürfen, kennt die Ursache. Erst recht konnte es von denen nicht einer vorhersagen. Aber abgesehen davon wissen sie natürlich ganz exakt, wie sich das Wetter entwickeln wird – nicht nur für Tage, Wochen und Monate, sondern für Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte.

    Die von Ihnen verlinkten Daten des GISS zeigen eben NICHT die „globale Verteilung der Temperatur über die Monate eines Jahres“, denn dann müssten diese Daten ja zum Beispiel auch den „annual cycle“ zeigen. Tun sie aber nicht. Und sie tun es nicht etwa zufällig nicht, sondern man hat sie gezielt entsprechend manipuliert. Vielleicht hatte man Angst, dass jeder dann sehen würde, wie winzig die angebliche Klimakatastrophe gegenüber den sowieso vorhandenen Temperaturschwankungen ausfällt.

    Und man bekommt auch nicht die verwendeten Rohdaten von den Klimaforschern. Oder wo veröffentlicht z.B. das GISS die verwendeten Rohdaten? Berühmt sind auch die Antworten des CRU auf entsprechende Anfragen:
    http://www.theregister.co.uk/2009/08/13/cru_missing/

    Und in einem Artikel des Spiegel vom 29.03.2010 kann man lesen:
    „Hat er beim Glattbügeln sauber gearbeitet? Die meisten Klimaforscher nehmen Jones vorerst ab, dass er nicht mutwillig manipuliert hat. Bei Treu und Glauben wird es allerdings wohl bleiben müssen. Denn unter dem Druck der Angriffe durch McIntyre musste Jones Unglaubliches zugeben: Er hat die Aufzeichnungen, wie er die Homogenisierung vornahm, gelöscht. Wie aus den Rohdaten seine Temperaturkurve wurde, lässt sich somit nicht mehr nachvollziehen.“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69744066.html

    Und weil wir grad beim Thema sind: Ein Hans-Joachim Schellnhuber (der u.a. als Autor von Gruselromanen tätig ist) hat an einer im Jahr 2002 erschienenen Studie mit dem Titel „Power-law persistence and trends in the atmosphere: A detailed study of long temperature records“ mitgewirkt. In dieser kann man lesen:

    „In the vast majority of stations we did not see indications for a global warming of the atmosphere. Exceptions are mountain stations in the Alps [Zugspitze (D), Säntis (CH), and Sonnblick (A)], where urban warming can be excluded. Also, in half of the islands we studied, we found pronounced trends that most probably cannot be attributed to urban warming. Most of the continental stations where we observed significant trends are large cities where probably the fast urban growth in the last century gave rise to temperature increases.

    When analyzing warming phenomena in the atmosphere, it is essential to employ methods that can distinguish, in a systematic way, between trends and long-term correlations in contradistinction to a number of conventional schemes that have been applied in the past. These schemes run the risk of mixing up the correlatedness of natural climate system variability with entire regime shifts enforced by anthropogenic interference through greenhouse gas emissions. The fact that we found it difficult to discern warming trends at many stations that are not located in rapidly developing urban areas may indicate that the actual increase in global temperature caused by anthropogenic perturbation is less pronounced than estimated in the last IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change) report“
    http://journals.aps.org/pre/abstract/10.1103/PhysRevE.68.046133

    Dass Sie nichts besseres als Gegenargumentation vorbringen können, als die selben Daten des GISS von verschiedenen Leuten grafisch aufbereitet, verbessert Ihre Position nicht wirklich. Denn dass eben dieses GISS öffentlich kundtut, dass es noch nicht einmal weiß, was die mittlere oberflächennahe Lufttemperatur überhaupt sein soll – geschweige denn, wie man diese tatsächlich messen könnte, hatte ich ja bereits am 19. August geschrieben:
    http://energyload.eu/energiewende/deutschland/antrag-windkraft-bayern-2016/#comment-3339

    Also strengen Sie sich doch ausnahmsweise mal ein wenig an für all die Kohle, die Sie erhalten. Ihre Verbandsmitglieder vertrauen auf Sie! (Hoffe ich doch jedenfalls…)

  49. Hier ist die Sache sogar animiert, damit man merkt, wie sehr sich die Monatsmittel im Laufe der Jahre geändert haben: http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=88607

    Für Alle, die des Englischen mächtig sind:

    „The animated figure above shows global temperature anomalies for every month since 1880, a result of the Modern-Era Retrospective analysis for Research and Applications, version 2 (MERRA-2) model run by NASA’s Global Modeling and Assimilation Office. Each line shows how much the global monthly temperature was above or below the annual global mean from 1980–2015. Note how monthly temperature anomalies rise over the 136-year record.

    The GISS team assembles its temperature analysis from publicly available data acquired by roughly 6,300 meteorological stations around the world; by ship- and buoy-based instruments measuring sea surface temperature; and by Antarctic research stations. This raw data is analyzed using methods that account for the varied spacing of temperature stations around the globe and for urban heating effects that could skew the calculations. There are sufficient observations from about 1880 (particularly in the southern hemisphere) to produce a reasonably precise global temperature record. Prior to that, uncertainties (due to gaps in spatial coverage) increase substantially.“

    Alles öffentlich nachvollziehbar, auch für Klimatrolle á la Hentinger (wenn die denn wirklich wollten – und könnten 😆 )

    Is also nix mit Verschwörungstheorien über die pöhse Wissenschaft 🙂

  50. Ach Hentinger, warum bringst Du immer wieder den selben x-mal widerlegten Mist? Also zum x-ten Mal:

    – Die Regenerativen ersetzen heute schon viel mehr als Deine 1.000 MW, mehr als die gesamten Kohledreckschleudern überhaupt emittieren.
    – Dass ich die Globaltemperatur nicht messen/ausrechnen kann, sagt doch gar nichts. Die Wissenschaftler können das. Ich kann auch das GPS nicht ausrechnen.
    – Die angebliche Pause bei der globalen Erwärmung gab es seit 50 Jahren nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#/media/File:Global_Temperature_Anomaly.svg Also konnte die angebliche Pause auch nicht enden.
    – Dass Klimatrolle überhaupt keine Ahnung von Wissenschaft haben, ist ja längst belegt. Vor Allem durch Deine Posts.

    Putzige Bildchen hast Du da:
    – Ein Bildchen von 1976 mit Daten aus den 60ern, als man noch nicht wissen konnte, dass der massenweise ausgeworfene industrielle Staub eine dermaßen kühlende Wirkung hatte, dass er die globale Erwärmung zeitweise überlagerte. Dafür erstickte alles im Dreck.
    – Eine Grafik, die Du offensichtlich wieder nicht verstanden hast, die globale Verteilung der Temperatur über die Monate eines Jahres.
    – Die Grafik mit dem „annual cycle“ hast Du schon wieder nicht verstanden. Stattdessen verleumdest Du die Wissenschaft schon wieder. Wenn Du wolltest, bekämst Du sämtliche Daten von den Forschern. Die sind ja alle öffentlich. Also lüg hier nicht so rum.

    Falls Dir die Grafik mit dem annual cycle zu einfach ist (Dir, der noch nicht einmal den Treibhauseffekt an sich versteht… 🙄 ), hier deren zeitliche Entwicklung: https://twitter.com/ClimateOfGavin/status/765281511121780737/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw

    Das widerlegt – schon wieder – all Deine von anderen Trollen abgeschriebenen Verleumdungen und Verdrehungen.

  51. Ich entschuldige mich lieber gleich am Anfang bei Ihnen, ehrenwerter Alex1, dass ich schon wieder so viel Text erzeugt habe. Aber bevor ich wie Sie einfach nur mit leeren Floskeln um mich werfe, gehe ich lieber das Risiko ein, dass ich Ihre Lesefähigkeit überfordere.

    Warum wollen Sie andauernd Ihre persönliche Schuld bei mir abladen? Sie sind es doch, der die Lüge verbreitet, die Windindustrieanlagen würden die Kohlekraftwerke verdrängen – was sie aber nunmal nachweislich nicht tun. Dass Ihnen das auch selbst klar ist, belegt Ihre konsequente Weigerung, wenigstens mal die Frage zu beantworten, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus Kohlekraftwerken zuverlässig zu ersetzten.

    Dass Sie nicht wissen, wie Klimaforscher die globale mittlere oberflächennahe Lufttemperatur ermitteln, wundert mich nicht. Denn das weiß niemand. Mit Thermometern kann man diese Werte jedenfalls nicht ermitteln. Versuchen Sie doch einfach mal die mittlere Lufttemperatur in Ihrem Wohnzimmer auf zehntel Grad genau zu messen. Sie werden schnell erkennen, wie unmöglich dieses Unterfangen ist. Und dann stellen Sie sich das auf der Erde vor: Auf dem Meer, in den Polarregionen, in den Wüsten, in den Urwältern, auf den Bergen usw. Und Sie glauben ernsthaft daran, dass das technisch möglich ist?

    Die Klimaforscher haben solche Probleme nicht. Falls die von denen verwendeten Temperaturwerten nicht das gewünschte apokalyptische Szenario erhalten, korrigieren sie mal eben die Messwerte so lange, bis das gewünschte Ergebnis heraus kommt.
    http://www.tagesspiegel.de/wissen/klimawandel-die-pause-bei-der-erderwaermung-ist-auf-einmal-weg/11871790.html

    Proxydaten sind was ganz besonders tolles. Die Klimaforscher behaupten z.B., dass die Breite von Jahresringen eines Baumes ausschließlich von der Lufttemperatur abhängig ist (also nicht von Niederschlägen, nicht von der Sonnenscheindauer, nicht von Schädlingen, nicht von der Standortqualität oder was auch immer) – und zwar so eindeutig, dass man aus dieser Breite angeblich die exakte Durchschnittstemperatur eines Halbjahres für einen ganzen Kontinent oder gar eine ganze Hemisphäre herausmessen kann. Das gilt allerdings angeblich nur bis etwa 1960. Denn danach ergeben die Jahresringe blöderweise eine Abkühlung, die ja irgendwie nicht so recht zum Weltbild der Klimaforscher passt. Also hilft man mal wieder etwas nach. In einer E-Mail vom 16.11.1999 schrieb Phil Jones, der Direktor der Climate Research Unit der Universität von East Anglia:

    „I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) and from 1961 for Keith’s to hide the decline.“

    Das Ergebnis dieser Manipulation konnte man dann auf der Titelseite des „WMO Statement on the Status of the Global Climate in 1999“ bewundern:
    http://www.wmo.int/pages/prog/wcp/wcdmp/documents/913_en.pdf

    Klimaforscher können aber noch viel mehr. Sie können z.B. aus dem Datum der Weinlese (aus historischen Aufzeichnungen) die exakten Temperaturen der Monate April bis September rekonstruieren.
    http://www.ncdc.noaa.gov/paleo/globalwarming/proxydata.html

    Es soll sogar Klimaforscher geben, die aus dem morgentlichen Kaffeesatz den Temperaturverlauf des Kontinents, auf dem die Kaffeebohnen gewachsen sind, für ein ganzes Jahrzehnt tagesgenau rekonstruieren können. Glaube ich jedenfalls mal gehört zu haben.

    Blöderweise zeigen diese Proxydaten-Temperaturverläufe dann aber selbst längst bekannte Temperaturbesonderheiten nicht. Aber auch das ist für die Klimaforscher natürlich kein Problem, denn das Fehlen der bekannten Ereignisse in den Proxydaten beweist nicht etwa, dass die Proxydaten falsch interpretiert wurden, sondern es beweist angeblich, dass es diese Ereignisse gar nicht gegeben haben kann. Es gab also z.B. die „kleine Eiszeit“ oder die „Mittelalterliche Warmzeit“ nicht mehr. Also bei den Historikern schon, aber bei den Klimaforschern eben nicht.
    http://www.umweltunderinnerung.de/index.php/kapitelseiten/vormoderne-umwelten/23-die-kleine-eiszeit

    Es geht auch gar nicht darum, ob Sie persönlich in der Lage sind, eine eigene Wetterstation zu betreiben – oder einen eigenen GPS-Satelliten. Es geht darum, ob Sie (oder irgend jemand sonst) wissen, wie eigentlich die Daten entstanden sind, auf die sich die Klimaforscher berufen. Denn dieses Wissen wäre ja notwendig, um die veröffentlichten Daten überhaupt überprüfen zu können. Ein Vorgang, der in der Wissenschaft völlig üblich ist. Nur eben nicht bei der Klimaforschung. Ob die GPS-Messung tatsächlich funktioniert überprüfen dagegen jeden Tag Millionen von Leuten.

    Und da stellt sich eben u.a. die Frage, wie man die GEMESSENE mittlere oberflächennahe Lufttemperatur des Jahres 1850 erhält. Wie hat man z.B. die Durchschnittstemperatur vom Nord- und Südpol im Jahr 1850 gemessen? Der geographische Südpol wurde bekanntlich zuerst von Amundsen erreicht – im Jahr 1911.

    Im Gegensatz zu Ihnen genügt mir die Aussage, dass technische Wissenschaft Sie überfordert nicht als Begründung dafür, dass man die Grundlagen einer Theorie konsequent verheimlicht, die aktuell immerhin massivste Auswirkungen auf Mensch und Natur insbesondere in Deutschland hat. Es kann doch wohl nicht Ihr ernst sein, dass Sie aufgrund einer blosen unbewiesenen Hypothese die Energieversorgung – und somit auch die gesamte Wirtschaft – gegen die Wand fahren. Und wenn es sich dann herausstellt, dass da wie beim Waldsterben und dem Ozonloch doch nichts dran war, dann war das eben Pech. Ihr Glaubensbekenntnis „Ich hab davon überhaupt keine Ahnung, aber ich glaube trotzdem dran“ ist mir da entschieden zu wenig.

    Ach Alex1, ich weiß ja nicht, wie es um Ihre Englischkenntnisse bestellt ist – oder ob Sie einfach nur zu faul zum Lesen sind – aber über den ach so tollen Temperaturgrafiken, die Sie verlinkt haben, steht groß und breit: „Global Mean Estimates“ – also frei übersetzt: „geschätzte globale Mittelwerte“. Ich kann Ihnen problemlos jeden beliebigen anderen Kurvenverlauf schätzen.

    Und wieder stelle ich Ihnen die Frage: Woher sollte denn der exakte GEMESSENE globale Mittelwert der oberflächennahen Lufttemperatur für das Jahr 1880 stammen? Also gibt es denn überhaupt eine Chance, dass man ihn nicht raten muss? Noch toller finde ich ja die Grafik „Annual Mean Temperature Change for Hemispheres“. Welche Wetterstation fällt Ihnen denn spontan auf der südlichen Hemisphäre ein, die 1880 bereits in Betrieb war? Vor allem müssten die ja größtenteils auf den Meeren verteilt gewesen sein, um einen sinnvollen Mittelwert zu erhalten…

    Bemerkenswert finde ich aber auch einen Vergleich der Kurve für die nördliche Hemisphere mit dem Grafik, die 1975 von der US-amerikanische National Academy of Science in der Studie des U.S. Committee for the Global Atmospheric Research Program (USC-GARP) mit dem Titel „Understanding Climatic Change – A Program for Action“ veröffentlicht wurde:
    https://archive.org/details/understandingcli00unit
    (Seite 148)
    Damals war nämlich das deutliche Temperaturmaximum im Jahr 1939 und die nachfolgende Abkühlung noch gut zu erkennen – in den Daten des GISS ist beides weitestgehend verschwunden. Auch in einem Artikel der National Geographics vom November 1975 war das noch gut zu erkennen:
    http://www.wmconnolley.org.uk/sci/iceage/DSCN1557-nat-geog-1976_1200x900.JPG
    Nur ein paar Jahre „Datenoptimierung“ später – und schon hat man das Maximum und den danach folgenden Temperaturabfall weitestgehend herausgeglättet. Wozu Computer so alles gut sein können, wenn man sie richtig programmiert.

    Ähnlich berauschend ist auch Ihr Link auf eine Wertetabelle des GISS in Ihrer Antwort an Schwachwind. Da sind nicht etwa Temperaturen eingetragen (wie man anhand der Überschrift vermuten könnte), sondern Anomalien. Wie diese genau ermittelt werden, wird natürlich vom GISS nicht verraten. Aber in der Datei steht ja zumindest schonmal: „using elimination of outliers and homogeneity adjustment“. Es wurden also Daten weggelassen, die dem GISS nicht gefallen haben (die Gründe werden wir natürlich nie erfahren) – und der Rest wurde kräftig „durchmischt“. Außerdem wurden die Daten vom Temperatur-Jahresverlauf befreit um damit den Informationsgehalt (im Sinne des GISS) zu verbessern („A multi-year smoothing is applied to fully remove the annual cycle and improve information content in temperature graphs.“).
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/
    Dieser „annual cycle“ allein hat immerhin eine Höhe von rund 3,6 °C – die das GISS mal eben unterschlägt, weil sie den Betrachter ja nur irritieren würden.
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/faq/merra2_seas_anom.png
    All diese Datenmanipulationen bedeuten aber auch, dass man aus den Anomalie-Werten nie mehr reale Temperaturen erzeugen kann (was wohl auch Sinn der Übung ist). Es bedeutet aber auch, dass eine aus diesen Daten erzeugte Kurve eben nicht den tatsächlichen Temperaturverlauf zeigt. Sondern irgend etwas, was irgendwie mit Temperaturen zu tun haben soll. Die Experten von der GISS könnten sicherlich auch aus dem Aktienkursverlauf von Nordex seit 2001 einen konstant positiven Verlauf zaubern.

    Interessant finde ich zudem, dass die Daten der Textdatei eine deutlich andere Kurve ergeben, als die Grafiken des GISS (z.B. fehlt das Temperaturmaximum um etwa 1940 in der Textdatei komplett):
    http://www.hentinger.de/Alex1/Temperatur/

    Soso, ein Windrad holt also innerhalb von 5 Monaten wieder das CO2 aus der Luft, das bei seiner Herstellung freigesetzt wurde? Toll! Und wie macht es das konkret?

    Auch bei Ihrem Verweis auf den FAZ-Artikel glauben Sie scheinbar ernsthaft, dass keiner Ihren Themenwechsel bemerkt. Der Artikel handelt eindeutig über den Gesamt-Energieverbrauch. Über den hatte ich aber gar nichts gesagt. Meine Aussage war, dass der Stromverbrauch zurück geht.

    Aber da Sie die Meldung der FAZ schonmal ansprechen: Die Energieerneuerungsanlagen haben ihren Anteil am Gesamtenergieverbrauch im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 2,8% gesteigert! Der Wahnsinn! Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Mit Blasmusik und Freibier für alle – wie bei jeder Windindustrieparkeinweihung üblich. Das ist immerhin eine Steigerung von 864 Petajoule (PJ) (für Physik-Laien wie Sie: 240.000 GWh) auf 888 PJ (246.667 GWh). Der Gesamtenergieverbrauch im ersten Halbjahr 2016 lag allerdings bei 6.821 PJ. Davon haben die Energieerneuerungsanlagen also stolze 13 % geliefert. Ihre ach so tollen Windindustrieanlagen lieferten – tataaa – 2,1%. Und für diese lächerlichen 2,1% des Gesamtenergieverbrauchs verwüsten Sie und Ihre Komplizen aktuell ganz Deutschland.

    Bei einer Steigerungsrate von 2,6% pro Jahr dauert eine Umstellung der kompletten Energieversorgung auf Energieerneuerungsanlagen nur noch 80 Jahre. Ach nein, Ihr glorreicher Plan ist ja, dass wir die Energieerneuerungsanlagen nur verdoppeln und dann einfach den Energieverbrauch entsprechend reduzieren. Ihr leuchtendes Vorbild ist da wohl Nordkorea – womöglich nicht nur was die Energieversorgung angeht…

    Da verwundert es nicht, dass unser Bundesregierung inzwischen öffentlich dazu auffordert, Lebensmittelvorräte anzulegen.

  52. Och je, schon wieder die Kinderfrage! Wo doch Jede weiß, dass die Regenerativen schon mehr Strom erzeugen als alle Kohledreckschleudern zusammen. Eine Verdoppelung würde also ausreichen, um alle Kohlekraftwerke abschalten zu können. Oder eine Einsparung von nur 30%

    Aber es geht ja um Windräder. Die schon nach weniger als einem halben Jahr die Emissionen wieder kompensiert haben, die ihre Errichtung (und der zukünftige Rückbau) verursacht haben. Bei 16 Jahren Laufzeit ist das ein Erntefaktor von über 80!

    Kohledreckschleudern sind immer im Minus, da sie ja regelmäßig mit Energie gefüttert werden müssen.

    Soso, „Eine unbequeme Wahrheit“ hast Du gesehen. Schön. Und hast natürlich feststellen müssen, dass alles der Wahrheit entsprach, nicht wahr?

    Was allerdings die Kritik bedeuten soll, dass ein Jurist sich den IPCC-Bericht anschaut, erschließt sich mir nicht ganz.

    Juristen sind wichtig, weil gerade die Klimatrolle über juristische Winkelzüge unbequeme Wahrheiten aushebeln wollen:
    – In den USA die Zahl Pi auf 2 Nachkommastellen begrenzen,
    – In England Homöopathie-Gegner kaltstellen,
    – Kreationismus-Kritiker mundtot machen und
    – Wissenschaftliche Erkenntnisse der Klimaforschung sabotieren.

    Dass es ihnen im Sommer nicht heiß genug war, ist ein beliebtes Gambit der Klimatrolle:
    – Entweder war der Sommer in Deutschland mild, dann kann nix dran sein an der globalen Erwärmung,
    – Oder der Sommer war besonders heiß, ja daaaannn war es natüüüürlich nur eine regionale Besonderheit.

    Global geht es seit über 60 Jahren nur noch aufwärts: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata_v3/GLB.Ts.txt

    Und natürlich gibt es Schwingungen auf und ab durch Vulkanausbrüche, leichte Änderungen der Sonnenstrahlungsleistung im Promillebereich, El Nino/La Nina etc. Aber im Schnitt geht es immer aufwärts: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/

  53. Hier kann man wirklich was lernen, Hentinger, so viel fundiertes Wissen. Mir fällt zu dem Thema nur ein, dass ich diesen Sommer echt zu kalt finde.

    Vor vielen Jahren hatte ich im Kino ‚Eine unbequeme Wahrheit’ angeschaut. Damals glaubte ich noch brav alles, was mir aufgetischt wurde. Es ist kein angenehmer Lernprozeß zu sehen, wie wir bzw. die Bürger für dumm verkauft werden.

    Warum tritt eigentlich ein Jurist und Religionswissenschaftler als Fachgutachter für den 5. Sachstandsbericht des IPCC auf? Der sich zudem gegen Kürzungen beim EEG stark macht und verbreitet, die Flüchtlingsströme würden durch den Klimawandel verursacht?
    Und warum ist ein studierter Volkswirtschaftler Leiter der Abteilung Klimaschutz und Energie im Umweltministerium? Der zudem u.a. stellv. Aufsichtsratvorsitzender bei einer Windkraftfirma ist..

    Vielleicht weiss Alex, wer dahintersteckt, dass solche Fachfremden (und Lobbyisten?) auf solche Posten berufen werden? Unsere ‚Energiewende’ von Politikwissenschaftlern, Volkswirten, Soziologen und Juristen konzipiert und gestaltet? Keine guten Aussichten für unser Land, es ist Zeit für Helden, nicht wahr?

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird denn nun benötigt, um 1.000 MW aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzten?

  54. Hast Du Dich schon entschieden, wie Du die 5.000 Toten jährlich allein durch Deine geliebten Kohledreckschleudern verteidigst? Und wie den Blutzoll des zigfachen Vogeltods gegenüber Windrädern?

    Ich muss Dich enttäuschen, werter Hentinger-Kimatroll. Ich kann Dir nicht genau sagen, wie die Klimaforscher die Globaltemperatur bestimmen. Ich nehme mal an, sie benutzen Thermometer und andere Geräte und mitteln dann. Außerdem benutzen sie sogenannte Proxys, leiten die Temperatur von anderen Gegebenheiten ab. Durch die Mittelungen über große Flächen kommt man schon auf gute Werte. Nicht ich, aber die Klimaforscher.

    Ich kann ja auch nicht die Laufzeitunerschiede der GPS-Signale messen, und sie funkionieren doch.

    Putzig, wie Du gerade im Begriff bist, die gesamte verlogene Litanei der Klimatrolle runterbetest. Samt derenn Verdrehungen, Verfälschungen und platten Lügen.

    Dabei verstehst Du ja noch nicht einmal die einfachsten Grundlagen. Weder von der Gastrahlung noch von Albedo noch von Temperaturmittelungen.

    Und natürlich musstest Du auf den Wasserdampf reinallen. Wenn Du es wirklich wissen wolltest, würde ich Dir ja erklären, dass der Wasserdampfgehalt vom Menschen praktisch nicht verändert werden kann, da überschüssiges Wasser sofort wieder ausgeschieden wird. Nennt man Regen…

    Dass Du natürlich die Ausführungen des UBA nicht kapierst, sondern absichtlich verdrehst, ist auch klar.

    Und dass Du aus der Tatsache, dass Wissenschaft schwierig ist, ableitest, dass sie willkürlich sei, ist nur mit absichtlicher boshafter Verdrehung zu erklären.

    Das ist sowas wie der Deppen-Syllogismus: „Ich hab keine Ahnung, also muss es falsch sein!“

    Ein Windrad hat nach ca. 4-5 Monaten die Energie wieder reingeholt, die zu ihrem Bau gebraucht wurde. Das gilt auch für das CO2.

    Deine Kohledreckschleudern, die den zigfachen Vogeltod gegenüber Windrädern bedeuten, holen nie die Energie für ihren Bau zurück, sie brauchen immer mehr fossile Energie und emittieren immer mehr CO2 – und Feinstaub und so weiter…

    Der gesteigerte Energiehunger, den Du in Deiner unglaublichen Allwissenheit als „Blödsinn“ bezeichnest, ist äußerst real: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/energieverbrauch-in-deutschland-steigt-weiter-14389213.html:

    – Steigerung des Energieverbrauchs um 1,6%, aber
    – Steigerung der Regenerativen um 2,8% und, am wichtigsten
    – RÜCKGANG bei Steinkohlle um 2%,
    – RÜCKGANG bei Braunkohle um 1,6%, und – tattaaa:

    – STEIGERNG bei .Wind um 8%! Acht Prozet!

    Wenn das kein Grund zum Feiern ist 😀

    Aber das ist sicher alles nur Blödsinn, was die FAZ da verzapft, das bekannte linksgrüne Kampfblatt 😆

    Deine Lügen bei der Temperatur sind doch längst widerlegt. http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/

    Nicht nur 20 Jahre, 50 Jahre lang geht es nur bergauf. Dass es dazwischen ab+zu bergab geht, ist ja völlig normal und zeigt eben den Einfluss von Nino/Nina. Vielleicht öffnen Dir die bunten Bildchen die Augen. Da hab ich allerdings wenig Hoffnung…. 🙄

    Der Rest Deiner Ergüsse ist eh nicht der Mühe wert, gelesen zu werden. Aber ein Gutes hat Dein Schreibdurchfall schon: Du bist länger von der Straße weg und kannst dort nicht so viel Unheil anrichten 😆

  55. Schade Alex1, Ihre Erklärung, wie ein Klimawissenschaftler die Globaltemperatur misst, hätte mich jetzt wirklich interessiert. Denn bisher hat es keiner von denen verraten. Aber wie üblich kommt von Ihnen da nur der Kinderspruch: „Ich weiß es, ich weiß es – aber ich verrate es nicht.“ Aber zum Glück beschreibt es ja das Goddard Institute for Space Studies (GISS) sehr deutlich auf seiner Webseite:
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/abs_temp.html

    Damit auch Sie es verstehen, habe ich es mal (möglichst wörtlich) auf Deutsch übersetzt:

    „Frage: Was genau meinen wir mit oberflächennahe Lufttemperatur?

    Antwort: Ich bezweifle, dass ein allgemeines Übereinkommen besteht, wie diese Frage zu beantworten ist. Selbst an der selben Stelle kann die Temperatur in Bodennähe eine ganz andere sein, als die Temperatur in 1,5 m über dem Boden und wieder ganz anders in 3 m oder 15 m über dem Boden. Insbesondere bei vorhandener Vegetation (sagen wir in einem Regenwald) kann sich die Temperatur oberhalb der Vegetation deutlich von der Temperatur unter der Oberseite der Vegetation unterscheiden. Ein vernünftiger Vorschlag könnte die Verwendung der mittleren Temperatur der untersten 15 m Luft, entweder über dem Boden oder über dem oberen Ende der Vegetation, sein. Um die oberflächennahe Lufttemperatur zu messen müssen wir definieren, was diese ist und, soweit ich weiß, wurde keine solche Norm vorgeschlagen oder allgemein angenommen. Selbst wenn der 15 m-Standard verabschiedet würde, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Wetterstation einen 15 m hohen Stapel aus Thermometern bauen würde, um die wahre oberflächennahe Lufttemperatur an ihrem Standort herausfinden zu können.

    Frage: Was meinen wir mit tägliche durchschnittliche oberflächennahe Lufttemperatur?

    Antwort: Wieder gibt es keine allgemein anerkannte korrekte Antwort. Sollten wir die Temperatur alle 6 Stunden aufzeichnen und den Mittelwert melden, sollten wir es alle 2 Stunden tun, stündlich, es eine Maschine jede Sekunde tun lassen, oder einfach den Mittelwert der höchsten und niedrigsten Temperatur des Tages bilden? An manchen Tagen können die verschiedenen Methoden zu drastisch unterschiedlichen Ergebnissen führen.

    Frage: Welche oberflächennahe Lufttemperatur melden die lokalen Medien?

    Antwort: Die Medien melden die Messung eines bestimmten Thermometers einer benachbarten Wetterstation. Diese Temperatur kann sich sehr von der tatsächlichen oberflächennahen Lufttemperatur selbst an dieser Position unterscheiden und hat sicherlich nichts mit der echten regionalen oberflächennahen Lufttemperatur zu tun. Um die echte regionale oberflächennahe Lufttemperatur zu messen, müssten wir viele 15 m Stapel aus Thermometern verwenden, die gleichmäßig über die ganze Region verteilt sind, eine offensichtliche praktische Unmöglichkeit.“

    Nachdem es also selbst das GISS nicht beantworten kann, muss ich doch wieder Sie als Allwissenden fragen: Wie hat man 1850 die globale durchschnittliche oberflächennahe Lufttemperatur auf zehntel Grad genau gemessen?

    Wie kommen Sie auf die verrückte Idee, die Erde ohne Treibhauseffekt wäre -18 °C warm? Sie meinen damit vermutlich die Milchmädchenrechnung, welche davon ausgeht, dass die Erde nicht rotiert und stattdessen von allen Seiten gleichzeitig gleichmäßig mit der Energie bestrahlt wird, die die Sonne eigentlich nur auf die halbe Erdkugel einstrahlt. Außerdem hat die Erde bei dieser Berechnung keine Atmosphäre (aber dennoch deren Albedo), keine Speicherfähigkeit und somit auch keinen Wärmetransport durch Luft- oder Wasserströmungen – stattdessen soll die Erde ein idealer Schwarzer Strahler sein. Unter all diesen Annahmen kommt man tatsächlich auf eine Temperatur von -18,84 °C. Nur was hat dieser Wert bitteschön mit der realen Erde zu tun?

    Und die Differenz dieses Phantasiewertes von (nach IPCC) -19 °C zu den angeblich realen (aber von niemandem messbaren) 14 °C (ebenfalls laut IPCC) soll also Ihr Beweis für die Existenz eines Treibhauseffektes durch die Spurengase sein? Ernsthaft?

    Dass die Differenz der beiden Zufallszahlen, also 33 °C, genau der Erwärmungseffekt ist, der (nach Ihrer Aussage) den Spurengasen nachgesagt wird, ist doch kein Zufall – sondern Vorgabe. Denn da noch niemand den angeblichen Treibhauseffekt messen konnte, wird einfach definiert, dass er diese 33 °C ausmachen muss. Und als Ergebnis kommt dann hinten raus, dass der Treibhauseffekt 33 °C beträgt. Faszinierend, oder? Genauso funktionieren übrigens auch die Klimamodelle: In die wird fest einprogrammiert, um wie viel Grad sich die Temperatur bei einer Änderung des CO2-Gehaltes der Luft verändert – das nennt sich Klimasensitivität – und dann rechnen die Klimamodelle zur Verwunderung aller Experten aus, dass es wärmer wird, wenn die CO2-Konzentration zunimmt. Dummerweise passt das aber nicht zu den realen Beobachtungen – so dass alle Prognosen der bisherigen IPCC-Berichte nicht eingetreten sind und das IPCC bei jedem neuen Bericht die Klimasensitivität nach unten korrigiert hat.

    Und ganz nebenbei: Es ist selbst unter den Treibhauseffekt-Jüngern unstrittig, dass das bei weitem bedeutendste Treibhausgas nicht CO2 ist, sondern Wasserdampf.
    https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-nicht-wasserdampf-statt-co2-das-wichtigste
    Aber selbstverständlich ist nicht der mit bis zu 5% in der Troposphäre enthaltene Wasserdampf für die Temperatur entscheidend, sondern das zu 0,04% enthaltene Spurengas CO2. Die Erklärung ist logisch: Eine Energiewende, die die Reduktion des Wasserdampfes zum Ziel hätte, wäre so offensichtlich hirnrissig, dass man mit der selbst die größten Ökospinner nicht überzeugen könnte. Die Pflanzennahrung CO2 funktioniert für diesen Zweck offensichtlich wesentlich besser.

    Außerdem taugt Wasserdampf auch deshalb nicht zur Erzeugung der gewünschten Massenpanik, weil mehr Wasserdampf in der Atmosphäre prinzipiell auch mehr Wolken bedeutet – und Wolken haben nunmal eine kühlende Wirkung auf die Erdoberfläche. Aber das hatte ich ja schonmal erklärt.

    Die reale Erde befand sich noch nie im Gleichgewicht. Denn ein nichtlineares (also chaotisches) System befindet sich grundsätzlich nie im Gleichgewicht. Der Blödsinn einer im Gleichgewicht befindlichen Erde stammt von Naturromantikern, die von den realen Vorgängen keine Ahnung haben.

    Dass sich die Erde seit Jahrtausenden erwärmt ist auch nichts besonderes. Immerhin befinden wir uns aktuell in einer ausklingenden Eiszeit. Das kann man daran erkennen, dass aktuell noch beide Pole der Erde vereist sind.
    http://www.physik.wissenstexte.de/eiszeit.htm

    Ihr Link beim Umweltbundesamt ist durchaus bemerkenswert. Aber leider haben Sie den Text offenbar (mal wieder) selbst nicht gelesen – oder wie üblich nicht verstanden. Dabei ist es im letzten Absatz doch so schön zusammengefasst:

    „Welche Auswirkung die Zunahme der atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen auf das Klima hat, ist nicht so einfach zu beantworten. Da es keine einfachen Ursache-Wirkungsketten im Klimasystem gibt, hat die Änderung eines Parameters (zum Beispiel der Strahlung) die Änderung vieler Parameter (zum Beispiel Temperatur, Luftdruck, Verdunstung, Bewölkung) zur Folge. Darüber hinaus kommt es auch noch zu positiven und negativen Rückkopplungen (Verstärkungen und Abschwächungen der Wirkungen von Prozessen).“

    Genau das sage ich doch die ganze Zeit. Das IPCC behauptet dagegen das genaue Gegenteil: jede Promille CO2-Zunahme hat angeblich eine exakt berechenbare Temperaturzunahme zur Folge. Das wird dann als Klimasensitivität definiert und diese muss in den Klimasimulationen enthalten sein, damit sie in die Betrachtungen des IPCC überhaupt einbezogen werden – denn wenn sie das nicht machen, müssen sie ja von vornherein falsch sein. Logisch oder?

    Und das muss man halt bedenken, wenn man den letzten Satz des Umweltbundesamtes liest:

    „Deshalb ist es nötig, Klimamodelle einzusetzen und mit Hilfe hochleistungsfähiger Computer mögliche künftige Klimaänderungen zu simulieren.“

    Auf gut Deutsch: Wir haben nicht die geringste Ahnung, wie sich das reale Wetter verhält und kein Mensch kann das ausrechnen, weil es sich um ein nichtlineares Vielkörperproblem handelt. Und weil das so ist programmieren wir extrem vereinfachte Computerspiele, mit denen wir die gewünschten Klimaänderungen simulieren. Und so etwas nennt sich heutzutage Wissenschaft.

    Dass meine Feststellung korrekt ist, dass die Windindustrie-Lobby die selben falschen Behauptungen verbreitet, wie die Kernkraft-Lobby, weiß ich auch so. Das müssen Sie mir nicht extra bestätigen.

    Das mit dem CO2 raffe ich sehrwohl. Wie viel CO2 wird denn bei der Herstellung eines Windrades freigesetzt? Für den benötigten Stahl, für den benötigten Beton und für alle die Kleinigkeiten, die außerdem noch verbaut sind? Das multiplizieren wir dann nur mal mit 25.000 für Deutschland. Da diese Windräder nachweislich überhaupt keinen Einfluss auf den CO2-Ausstoß der fossilen Kraftwerke haben, kommt diese CO2-Belastung logischerweise noch obendrauf. Und so wollen Sie also Herrn oder Frau Klima vor der Katastrophe retten? Ernsthaft?

    Und was soll plötzlich der Blödsinn mit dem gesteigerten Energiehunger? Da sich immer mehr Leute immer weniger Strom leisten können, geht der Stromverbrauch in Deutschland natürlich zurück. Bei weitem nicht so stark, wie von Ihnen prophezeit (wenn ich mich richtig entsinne, haben Sie was von 50% Reduktion geschwafelt – vermutlich bei gleichzeitigem Umstieg des Wärme- und Transportbereichs auf elektrische Energieversorgung), aber immerhin. Trotzdem nimmt der CO2-Ausstoß in Deutschland bekanntlich eher zu als ab. Und er wird in den nächsten Jahren sogar noch deutlicher zunehmen. Denn Sie selbst setzen sich ja dafür ein, dass große CO2-freie Stromerzeuger nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Sobald es um Ihre privaten Interessen geht, geht Ihnen nunmal das Klima genauso am Hintern vorbei, wie die Menschen, die Natur, die Landschaft, die Vögel – und die Ausländer sowieso.

    Ach Alex1, wie wäre es, wenn Sie sich mal von einem Teil Ihrer Vorstandseinkünfte einen ordentlichen Propagandisten einkaufen würden? Dann müssten Sie nicht ständig von einem Fettnäpfchen ins nächste springen. Dass El Nino für den aktuellen Temperaturanstieg verantwortlich ist, ist selbst unter Ihren sogenannten Klimaexperten unstrittig.
    http://www.spektrum.de/wissen/was-sie-ueber-den-super-el-nino-2015-wissen-muessen/1366158

    Können Sie Ihre Behauptung, dass es in den vergangenen 20 Jahren immer wärmer wurde, durch irgend etwas belegen? Weil selbst das IPCC behauptet das Gegenteil. Oder lesen Sie noch nicht einmal die IPCC-Reports?

    Bekanntlich stammt die früheste Aufzeichnung eines El Nino aus dem Jahr 1726 – was wohl unstrittig nichts mit Kohlekraftwerken zu tun hatte. Seit 1950 traten El Ninos in den Jahren 1951, 1957, 1963, 1965, 1968, 1972, 1982, 1987, 1991, 1994, 1997, 2002, 2009 und eben 2015 auf. Mit „alle 20 Jahre“ kann man das wohl kaum beschreiben. Kein einziger dieser El Ninos wurde übrigens von irgend einem der ach so präzisen Klimamodelle vorhergesagt.

    Dass La Nina aktuell schwächelt ist kein Wunder der Klimagötter, sondern lediglich eine Konsequenz der Tatsache, dass El Nino und La Nina logischerweise nicht gleichzeitig auftreten können (das letzte La Nina Ereignis war übrigens 2010). Aber offenbar wissen Sie „Experte für alles und noch mehr“ noch nicht einmal das. Was schon irgendwie peinlich ist. Finden Sie nicht?

    Zusätzlich kompliziert wird die Geschichte übrigens, weil die beiden sich noch nicht einmal zwingend abwechseln müssen. Es gibt also durchaus auch zwei direkt aufeinander folgende El Ninos (z.B. 1957 und 1963) oder La Ninas (z.B. 1973 und 1975)…

    Ja, ich weiß nicht, wie man den exakten CO2-Gehalt der Atmosphäre vor 2 Mio. Jahren misst. Jetzt weiß ich aber schonmal, dass Sie natürlich auch das wissen – es aber wie üblich nicht verraten. Das hilft mir erstmal nicht wirklich weiter.

    Das ist doch mal eine schöne Frage von Ihnen: Ja, woher weiß man denn, wie die Dinosaurier aussahen? Waren sie grau oder bunt, gestreift, gepunktet oder unifarben?

    Für unser Thema aber noch interessanter wäre die Frage: Woher weiß man, warum diese armen Tierchen ausgestorben sind? Oder waren daran am Ende auch die Kohlekraftwerke schuld? (Weil die Natur würde so etwas böses doch nie tun.) Und woher weiß man, in welchem Jahr genau sie ausgestorben sind?

    Soso, Sie kennen also den exakten O2-Gehalt (womöglich auch den exakten CO2-Gehalt?) der Atmosphäre, in den Jahren, in denen die Riesenlibellen noch nicht ausgestorben waren? Für einen bestimmten Ort oder global? Morgens, mittags, abends oder nachts? Zu welcher Jahreszeit? Wie hoch war damals das Albedo, die Sonnenaktivität, die jährliche Niederschlagsmenge? Und um wieviel Uhr haben sich Höhlenmenschen die Zähne geputzt?

    Ich bin immer wieder darüber fasziniert, was ein Allwissender wie Sie so alles weiß. Nur eins weiß offensichtlich selbst ein Allwissender nicht: Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird benötigt, um 1.000 MW aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzten? Das muss wohl zwangsläufig bedeuten, dass das niemand weiß.

  56. Ach Hentinger, leidest Du jetzt unter Alzheimer?

    Dass Du mich als Spinner beleidigen musst, ist wohl Deiner Verzweiflung zuzurechnen, dass Du den Treibhauseffekt immer noch nicht kapiert hast und auch nicht, dass die Regenerativen schon mehr Haushalte versorgen als die Stein- und Braunkohledreckschleudern zusammen.

    Aber Deine Beleidigungen und Verleumdungen ziehen nicht. Du bist eben nicht satisfaktionsfähig.

    Wie wär´s, wenn Du mal die Klimawissenschaftler frügest, wie sie die Globaltemperatur messen? Ich könnte es Dir erklären, aber Du würdest es nicht verstehen wollen.

    Nein, ich kann Dir keine Messung liefern, ich bin ja auch kein Messer. Und den Treibhauseffekt kann man nur errechnen, indem man Messungen und Theorien miteinander vergleicht. So wäre die Erde ohne Treibhausgase etwa minus 18 Grad warm. Aus der Differenz zur heutigen Globaltemperatur kommt man unversehens zum Treibhauseffekt. Der nicht ganz zufällig genauso hoch ist, wie er anhand der Spurengase in der Erdatmosphäre zu erwarten wäre.

    Was den Wert noch verändert, ist die dynamische Komponente, da die Erde momentan nicht im Gleichgewicht ist, sondern sich immer stärker erwärmt.

    Falls Du Dich wirklich für den Treibhauseffekt interessieren würdest und ihn nicht nur leugnen willst, schau mal hier rein: http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klima-treibhauseffekt

    Aber in Einem muss ich Dir Recht geben: Du schrubst

    „Windräder sind vollkommen unschädlich, Windräder retten das Weltklima, Windräder produzieren billigsten Strom im Überfluss, Windräder sind alternativlos und der Rückbau der Windräder ist sowieso gesichert.“

    Absolut korrekt. So ist es.

    Für Deine geliebten Kohledreckschleudern sieht es genau umgekehrt aus.

    Dass Du das mit den immer noch steigenden CO2-Gehalten nicht raffst, war ja zu erwarten. Falls Du mal zum Denken kommst, dann frag Dich doch mal, was ein vermehrter Bau von Kohlekraftwerken in der Vergangenheit mit einem vermehrten Bau von Windrädern zu tun hat. Soll ich Dir einen Tip geben? Ganz exklusiv? Ja? Gar nichts nämlich. Oder wenigstens so wenig, dass die Aufstellung neuer Windräder dem gestiegenen Energiehunger nicht hinterher kam.

    Ach, jetzt wird El Nino als Ausrede ausgepackt. Gääääähhhnnn! Du willst uns also jetzt weismachen, dass wir seit über 20 Jahren El Nino haben? Ununterbrochen? Jedes Jahr? Wie sonst sollte nach Deiner Imagination jedes Jahr seit über 20 Jahren zur den wärmsten je Gemessenen gehören?

    Vielleicht hast Du mal davon gehört, dass die zwei Geschwisterchen sich immer wieder ablösen? Und das nicht erst nach über 20 Jahren? La Nina schwächelt offensichtlich sehr…

    Ach, und dass das Klimatröllchen nicht kapiert, dass die Ozonschicht durch extrem langsam abbaubare FCKW entstand und sich erst jetzt so langsam schließt, war schon wieder zu erwarten. Vom Montreal-Protokoll hat es natürlich noch nie was gehört…

    Wie man den CO2-Gehalt vor Millionen von Jahren misst? Das weißt Du nicht? Dann wundert mich wirklich nichts mehr. Aber wenn jemand glaubt, die Erde sei erst 6.000 Jahre alt und kenne keinen Treibhauseffekt, dann ist so eine Wissenslücke verständlich.

    Frage mal dazu: Woher weiß man wohl, wie Dinosaurier aussahen?
    Oder woher weiß man wohl, in welcher Atmosphäre die damals lebten?
    Woher weiß man wohl, wie Riesenlibellen überleben konnten?

    Kleiner Hinweis: Zur Zeit der Riesenlibellen gab es wesentlich mehr O2 in der Luft. Da gucksdu aber! Wie kann man wohl sowas rauskriegen?

    Kann ja alles gar nicht stimmen, weil, was Hentinger nicht kapiert, kann nicht stimmen. Qed.

  57. Tja, Alex1, im Gegensatz zu Ihnen weiß ich halt, wovon ich rede – und muss deshalb nicht wie Sie auf irgendwelche Wikipedia-Artikel verweisen, deren Inhalt Sie gar nicht begreifen.

    Und vor lauer Verzweiflung müssen Sie jetzt auch noch diesen Thread wieder von vorne beginnen, damit es nicht ganz so auffällt, dass Sie nunmal nichts zu sagen haben. Na von mir aus.

    Liefern Sie mir doch einmal einen Beleg für die auf zehntel Grad genau gemessene durchschnittliche globale oberflächennahe Lufttemperatur im Jahr 1850, dann können wir gerne darüber philosophieren, um wie viel es seitdem wärmer wurde und wie groß der Anteil des Menschen daran ist. Können Sie nicht? Wen wunderts…

    Erklären Sie doch mal, wie der Treibheuseffekt funktioniert, wenn er noch nicht einmal in einem Gewächshaus beobachtbar ist? Zeigen Sie mir doch mal eine Messung, die für ein Glas-Gewächshaus eine messbar höhere Temperatur ermittelt, als für ein Folien-Gewächshaus. Können Sie nicht? Wen wunderts…

    Liefern Sie mir eine einzige Messung, die belegt, dass die Erdoberfläche durch die Gegenstrahlung aus Treibhausgasen wie CO2 erwärmt wird. Können Sie nicht? Wen wunderts…

    Mit „fossil“ bezeichnet jeder außer Ihnen Stoffe, die aus prähistorischen Lebewesen entstanden sind.
    http://www.energieinfo.de/eglossar/fossile_brennstoffe.html
    https://www.energie-lexikon.info/fossile_energietraeger.html
    http://www.energie-wissen.info/fossile-energie.html
    https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/Barrierefrei/pages/Fossile_Brennstoffe_Erdoel_Erdgas_und_Kohle.html
    http://www.duden.de/rechtschreibung/fossil

    Aber ein Spinner wie Sie definiert einfach die Sprache um, wenn er mal wieder Quatsch erzählt hat – das hat ja schon George Orwell in seinem Roman 1984 beschreiben – oder Peter Bichsel in seinen Kindergeschichten:

    Dem Bett sagte er Bild.
    Dem Tisch sagte er Teppich.
    Dem Stuhl sagte er Wecker.
    Der Zeitung sagte er Bett.
    Dem Spiegel sagte er Stuhl.
    Dem Wecker sagte er Fotoalbum.
    Dem Schrank sagte er Zeitung.
    Dem Teppich sagte er Schrank.
    Dem Bild sagte er Tisch.
    Und dem Fotoalbum sagte er Spiegel.

    Nein, mein Leben ist nicht plastikfrei. Aber Sie Heuchler sind doch angeblich angetreten, um die Welt besser zu machen. Sie und Ihre Komplizen behaupten doch, Sie würden naturfreundlich und nachhaltig Strom erzeugen. Sie haben doch die Lüge verbreitet, die Windrädern seien umweltfreundlich und GFK (vermutlich kennen Sie Held noch nicht einmal den Unterschied zwischen GFK und CFK) sei sowieso überall in unserer Umwelt zu finden. Ja klar, Sie selbst sorgen ja dafür, dass die Drecksdinger überall in der Umwelt herumstehen.

    Sie argumentieren doch genauso verlogen, wie noch vor einigen Jahren die Kernenergie-Lobby: Windräder sind vollkommen unschädlich, Windräder retten das Weltklima, Windräder produzieren billigsten Strom im Überfluss, Windräder sind alternativlos und der Rückbau der Windräder ist sowieso gesichert.

    Aber wen wundert’s? Schließlich ist diese ganze Klimakatastrophe durch das Spurengas CO2 ja auch eine Erfindung der Atomlobby, um der Konkurrenz aus den Kohlekraftwerken eins auszuwischen. Und der Feind Ihres Feindes ist dann eben Ihr Freund. Kennt man ja.

    Ich muss keinen Ökostrom-Makler, der seine Kunden belügt, verleumden. Es genügt doch völlig, deren eigene Aussagen zu zitieren, damit Sie Möchteger-Ökostromnutzer an die Decke gehen, wie eine Silvesterrakete. Kann ich was dazu, dass Sie sich so einfach einen Bären aufbinden lassen? Wie heißt es doch so treffend: Jeden Morgen steht ein Dummer auf.

    Aber schön, dass Sie bereits selbst gemerkt haben, dass „Don Quichottes wie ich“ gerade dabei sind, diesem für Mensch und Natur schädlichem Treiben der Windindustrie endlich ein Ende zu bereiten. Kein Wunder, dass sich ein Verband in dieser Situation nur noch einen drittklassigen Vertreter leisten kann…

    Ach herrje – jetzt war auch noch ausgerechnet der Juli der heißeste Monat weltweit – nur in Deutschland hatten wir beschissenes Wetter. Und das war jetzt so trotz oder wegen all der Windräder und PV-Anlagen, die in den vergangenen Jahrzehnten weltweit gebaut wurden? Und weil ich grad so einen ausgewiesenen Experten gegenüber habe, frage ich den doch mal: Wie viele Windindustrieanlagen benötigen wir denn weltweit, um Ihre Klimakatastrophe doch noch abzuwenden? Und ist es nicht irgendwie seltsam, dass die CO2-Zunahme umso schneller voran schreitet, je mehr Anlagen zur Erneuerung der Energie weltweit installiert werden?

    Aber bevor Sie sich jetzt tatsächlich in die Hose machen (oder vor lauter Panik aus dem Fenster stürzen): Bekanntlich haben wir aktuell mal wieder einen „El Nino“. Der erwärmt u.a. einen Teil der Weltmeere. Und was das für das CO2 in der Luft bedeutet, haben ich Ihnen ja schonmal erklärt (Sie erinnern sich an den Versuch mit der Sprudelflasche?). Besonders schön funktioniert dieser Zusammenhang übrigens, wenn man die CO2-Messung auf einer Insel mitten im Meer vornimmt. So ein El Nino ist was ganz natürliches – und alles was natürlich ist, ist laut der Naturreligion der Grünen gut. Das Schwesterchen von El Nino heißt übrigens La Nina und wird in den nächsten Jahren wieder eine deutliche Abkühlung bringen. Ganz ohne irgendwelche Windräder. Aber wenn Sie sich mit dem Bau der Windräder beeilen, können Sie diese Abkühlung vielleicht trotzdem auf Ihre Fahne schreiben (so wie man es vor einigen Jahren auch beim Ozonloch erfolgreich praktiziert hat).

    Nebenbei beschreiben Sie selbst sehr schön, welcher Quatsch die Erfindung der „globalen Durchschnittstemperatur“ ist.

    Achja: Da der CO2-Gehalt der Luft erst seit 1958 systematisch gemessen wird, würde mich mal schwer interessieren, woher Sie so genau wissen, wie hoch der CO2-Gehalt der vergangenen 2 Mio Jahre war. Womit wir irgendwie wieder am Anfang dieses Textes angelangt wären.

  58. Ach Hentinger, Du bist ja schon so verstrickt in Deine Lügen und Verdrehungen, dass Du ja schon meine rhetorischen Figuren abkupferst. Eigenes kommt wohl nicht mehr von Dir?

    Hast Du noch nicht begriffen, dass Deine geliebten Kohledreckschleudern zigfach mehr Vögel töten als Windräder? Und Du nennst mich einen Vogel-Hasser?

    Hast Du noch nicht begriffen, dass allein der Feinstaub aus Deinen geliebten Kohledreckschleudern um die 5.000 Tote allein in Deutschland verursacht? Menschenleben sind Dir also egal? Hauptsache Du hast „sicheren“ Strom?

    Hast Du noch nicht begriffen, dass dieser Juli – schon wieder – der heißeste Monat weltweit war, der je gemessen wurde? Bei Dir auf dem Balkon vielleicht nicht, weltweit schon.

    Hast Du noch nicht begriffen, dass dieses Jahr – schon wieder – das heißeste Jahr weltweit war, seit es Messungen gibt?

    Hast Du noch nicht begriffen, dass der CO2-Gehalt der Luft inzwischen um über 40% gestiegen ist auf einen Wert, den noch nie ein Mensch erlebt hat?

    Oder machst Du einfach die Augen zu, steckst die Finger in die Ohren und singst „lalala“, damit Du unangenehme Wahrheiten nicht erkennen musst?

  59. Ach Hentinger, verstehst Du denn gar nichts?

    Du verstehst ja die globale Erwärmung schon nicht bzw. leugnest sie.
    Du verstehst ja den Treibhauseffekt schon nicht bzw. leugnest ihn.
    Du verstehst ja die Wirkung von Treibhausgasen erst recht nicht bzw. leugnest sie.

    Klar musst Du Dich in weiteren Lügen und Verleumdungen ergehen.

    „Fossil“ ist vielleicht nicht der gebräuchlichste Ausdruck für endliche Rohstoffe, aber Uran ist endlich. Was daran verstehst Du nicht?

    Nie habe ich behauptet, CFK sei ein Naturprodukt. Worüber kofferst Du Dich dann auf? Ist Dein Leben plastikfrei? Ist Dein Auto plastikfrei? Ist die Tastatur, auf der Du klimperst, aus Holz?

    Und Deine geliebten Kohlekraftdreckschleudern, sind die aus Naturmaterialien gefertigt?

    Dass Du das System echten Ökostroms immer noch nicht begriffen hast und deswegen Andere justiziabel verleumden musst, ist wohl ein Wesensmerkmal von Euch Klimatrollen.

    Es wird Dich vielleicht wundern, aber auch andere Länder bauen Windräder, und zwar meistens welche aus deutscher Produktion. Noch, solange die Don Quichottes wie Du sie noch lassen 🙄

    Deutschland wird wohl bald auch seine „Vorreiterrolle“ abgeben wie beim Klimaschutz allgemein, wo wir nur noch auf Platz 22 in der Welt liegen.

    Aber das ist einem Klimatroll natürlich gerade recht.

  60. Jaja, Alex1, selbstverständlich ist Uran ein fossiler Brennstoff.
    http://energiephysik.jimdo.com/vor-nachteile/

    Und in Ihrer Parallelwelt ist CFK ein völlig unbedenkliches Naturprodukt.
    https://www.ffb.kit.edu/download/IMK_Ber._Nr._177_Faserverbundwerkstoffe-Grundlagen.pdf

    Denn wäre das Zeug nicht absolut umweltfreundlich, würden die Grünen ja auch nicht dessen Herstellern die Füße küssen.
    http://christine-kamm.de/presse-fotos/pressemtteilungen/presse-detail/article/gruene_besuchen_sgl_carbon_group_in_meitingen-1/

    Dass Sie laut zitiertem Ausschnitt aus dem Geschäftsbericht der Elektrizitätswerke Schönau von denen nach Strich und Faden verarscht werden, können Sie doch nicht mir vorwerfen. Zum Verarschen gehören aber immer zwei: Einer der so skrupellos ist, seine Kunden zu verarschen – und Kunden, die so naiv sind, sich verarschen zu lassen – weil sie entweder zu faul oder zu blöd sind, sich zu informieren. Aber wenn es Sie beruhigt: auch die anderen Ökostrom-Makler wie Greenpeace Energie liefern keinen Strom von freilaufenden deutschen Windrädern per Standleitung direkt in die Steckdose der Kunden.
    http://www.unterfluss.de/woher-beziehen-deutsche-oekostromanbieter-ihren-strom
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.energiewende-etikettenschwindel-mit-regionalem-oekostrom.a025806f-4ffb-402c-a7e9-4da475fbc691.html

    Allerdings gehört Selbsttäuschung ja bekanntlich bei Anhängern von Energien, die sich angeblich erneuern lassen, zur Grundvoraussetzung. Wie könnten sich diese Öko-Fanatiker sonst einreden, dass das Geschäftsmodell des Ökostrom-Ablasshandels nicht nur der Rettung des Klimas (vor was auch immer) dient,
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studie-des-umweltbundesamts-oekostrom-kunden-helfen-energiewende-nicht-1.1914048
    sondern außerdem auch noch extremst boomend ist?
    https://www.energie-und-management.de/kolumnen/in-eigener-sache-kolummne

    Und so verlogen, wie die ganze Ökostrombranche, ist auch die Gesetzgebung, die dieses Schmarotzertum erst ermöglicht. Da wird im Gesetzestext des EEG die Lüge verbreitet, dieses Gesetz diene der Rettung des Klimas (vor was auch immer) und ein Hauptziel des EEG sei die Senkung der Kosten der Energieversorgung, (Nur mal nebenbei: Hätte man jedem direkt oder indirekt dank dieser Branche Beschäftigten einfach 500.000 Euro in die Hand gegeben, wäre das billiger gewesen. Vom vermiedenen Schaden für die Natur ganz zu schweigen.) Überhaupt ginge es beim EEG nur eine Anschubförderung für völlig untaugliche Technologie, die nur wenige Jahre gestützt werden müsse, bis sie sich ganz alleine trägt.

    Dass es in Wirklichkeit nur darum geht, den ganzen Schmarotzer mit ihren Windindustrie-, PV- und Biogasanlagen Unsummen für wertlosen Strom in die Taschen zu schaufeln, spricht sich aber dennoch immer mehr herum. Wer es wissen wollte, konnte es aber von Anfang an wissen, denn es ist ja bekannt, dass der „Vater des EEG“, Ihr damaliger Parteikollege Hans-Josef Fell (der sich ja inzwischen von einer Stiftung eines Rüstungskonzerns finanzieren lässt), damals Vorsitzender des Hammelburger Solarvereins war – der mit den knapp 10 Cent/kWh aus dem Stromeinspeisegesetz niemals überlebt hätte.
    http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/regional-mainmenu-71/783-erfolgreiche-20-jahre-fuer-die-hammelburger-solarstromgesellschaft

    Und dann wollen Leute wie Sie sich auch noch wundern, dass kein anderes Land dieser Erde ein ähnlich beklopptes Gesetz erlassen hat? Interessant ist, dass selbst diejenigen, die mal einen ähnlichen Weg gehen wollten, längst die Notbremse ziehen.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/australiens-energiewende-rueckwaerts-schlechtes-beispiel-deutschland-a-950397.html
    http://www.klimaretter.info/energie/nachricht/14578-aus-fuer-oekostrom-foerderung-in-tschechien
    http://www.china.org.cn/business/2016-03/17/content_38056947.htm
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agenda/die-solar-bonanza-in-japan-ist-vorbei-14341468.html

    Ach Alex1, wenn Sie wirklich ausnahmsweise mal von etwas Ahnung hätten, dann hätten Sie natürlich auch kein Problem damit, auf irgend eine meiner Aussagen mal mit Argumenten zu antworten. Aber Sie haben nunmal nachweislich von Stromerzeugung und -versorgung im Speziellen und mit Physik im Allgemeinen überhaupt nichts am Hut – was bei Ihrer Ausbildung und Ihrem beruflichen Werdegang ja auch nicht verwunderlich ist.

    Aber dass Sie als Lobby-Vertreter sogar dermaßen unfähig sind, dass Sie noch nicht einmal wissen, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzten, ist dennoch immer wieder bemerkenswert.

    Aktuell laufen Ihre Windrädchen ja mal wieder besonders beschissen: Gestern (15.8.) waren es stolze 71 GWh. Woher dann wohl mal wieder die restlichen gut 1.000 GWh kamen? Die Prognose für heute sieht sogar noch schlechter aus. Man könnte fast auf den Gedanken kommen, dass selbst die Wettergötter Ihre Gebetsmühlen nicht ausstehen können…

  61. Ist eigentlich bekannt, dass allein durch den Feinstaub aus Kohlekraftwerken jährlich ca. 5.000 Menschen in Deutschland sterben?

  62. Da mich Klimatroll Hentinger als China-Hasser verleundet hat, hier für ihn eine uralte chinesische Weisheit:

    „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die Einen Mauern, die Anderen Windräder.“

    Aber dann kommt er sicher wieder mit seinen Nazis…

  63. Hentinger lügt und verleumdet weiter.

    Mangels Wissen in Latein (und sonstwo) kapiert der Klimatroll nicht, dass Uran endlich ist.

    Und kapiert natürlich auch nicht, dass die selben GfK-Materialien wie bei den umweltfreundlichen Windrädern überall in unserer Umwelt zu finden sind. Und da koffert er sich – natürlich – nicht so auf.

    Und wieder die Nazi-Keule. Gäääähhhnnn, laaaaangweilig 🙄

    Geschäftsberichte kann das Klimatröllchen natürlich auch nicht lesen, aber das war von vorneherein klar. Auch, dass er keine Ahnung von Gesetzen wie dem EEG versteht.

    Chinesen-Hasser? VERLEUMDUNG! Mehr hat das Tröllchen nicht drauf?

    Wenn Du nicht so ein allzu kleiner Wadenbeißer wärst, würde ich ja auf Deine Rotzfrechheiten antworten, aber Du bist ja eh nicht satisfaktionsfähig.

  64. Ach Alex1, Sie ständig mit Ihrem Halbwissen – es ist echt so jämmerlich.

    Dabei erklärt es doch selbst Ihr Wikipedia so, dass es sogar ein Kleinkind verstehen könnte:

    „Fossile Energie wird aus Brennstoffen gewonnen, die in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind. Dazu gehören Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl. … Fossile Energieträger basieren auf dem Kohlenstoffkreislauf und ermöglichen damit gespeicherte (Sonnen)energie vergangener Zeiten heute zu verwerten.“

    Aber Sie rechthaberischer Schwätzer behaupten selbstverständlich weiterhin, dass Uran aus toten Pflanzen oder Tieren entsteht. Weil was kümmert Sie die Wahrheit der anderen? Es ist schließlich viel vorteilhafter, wenn man seine eigenen Wahrheiten erfindet.

    Z.B. Ihre erfundene Wahrheit, die Klimabilanz von Windrädern würde immer besser. Das funktioniert ja auch wunderbar, indem man inzwischen bei jedem Windrad tonnenweise hochtoxische CFK-Verbrundstoffe in den Rotorblättern verbaut – die in wenigen Jahren auf einer Sondermülldeponie landen werden, falls man denn ein entsprechendes Endlager finden wird.

    Zur erfundenen Wahrheit gehört selbstverständlich auch eine selbst erfundene Geschichtsschreibung. Und in der hat der Fakt, dass bereits die Nazis bei der Besiedlung des neu hinzugewonnenen Lebensraums in den Ostgebieten sich viel von den Windindustrieanlagen versprochen haben.

    Dass Sie aber auch noch einen Geschäftsbericht der Elektrizitätswerke Schönau selbst erfinden möchten, dürfte aber sogar die Fähigkeit eines Lügenbarons übertreffen. Allerdings gebe ich zu, dass ich mir ganz schön verarscht vor käme, wenn ich Kunde bei denen wäre. Diese Betrüger stellen sogar mit großem Tamtam Windparks in geschlossene Waldgebiete, vermarkten den Strom dann aber gar nicht selbst, sondern zocken wie jeder andere EEG-Subventionsritter stattdessen einfach alle Stromkunden ab. Warum Sie sich darüber aufregen, verstehe ich jedoch nicht – denn Sie sind ja aktiver Teil dieser Energiewende-Lüge. Sie können natürlich gerne wem auch immer melden, was in dem Geschäftsbericht steht, wenn Sie Spaß daran haben. Ich finde es aber schon erstaunlich, wie wenig Sie sich selbst informieren, bevor Sie Entscheidungen treffen. Oder ist für sowas Ihre Gattin zuständig?

    Und nach Ihrer selbst erfundene Wahrheit, stammt Ihr echter Ökostrom für Ihr ach so umweltfreundliches Elektroauto wo her? Womöglich aus der eigenen PV-Anlage mit Solarzellen aus hoch-umweltfreundlicher chinesischer Produktion? Ach nee, sowas würden Sie als bekennender Chinesen-Hasser ja nie machen. Also ist es doch nur der ganz normale Kohle- und Atomstrom aus der Steckdose, der per Greenwashing magisch zu „echtem Ökostrom“ wird?

    Zu Ihren erfundenen Wahrheiten gehört natürlich auch ein selbst erfundenes Weltbild – und da wird zwanghaft alles nieder gemacht, woran Sie persönlich keinen finanziellen Vorteil haben. Neu auf der eh schon langen Liste ist nun auch der öffentliche Nahverkehr, als Ausgeburt des Teufels. Aber trotz Ihrer erfundenen Wahrheiten sind die Elektroautos bekanntlich subventioniert, da Schmarotzer wie Sie von allerlei Kosten befreit werden, die andere selbstverständlich zahlen müssen. Sie beteiligen sich z.B. nicht an den Kosten des Ausbaus des Verkehrsnetzes, obwohl Sie es selbstverständlich nutzen. Wenn Sie die tatsächlichen Herstellungskosten eine Elektroautos zahlen müssten, würden vermutlich noch nicht einmal Sie mit so einem Spielzeug für Neureiche herum fahren. Neben den Subventionen, die die Autohersteller von Papa Staat erhalten, können diese mit diesen CO2-Ablassbriefen auf Rädern Ihren Fuhrpark sauber rechnen und schichten deshalb die die Kosten gerne auf die Käufer den konventionellen Fahrzeuge um. Aber dass andere für Ihre privaten Interessen zahlen müssen, ist für Sie ja nichts außergewöhliches. Also was soll diese künstliche Empörung, die Ihnen eh niemand abnimmt?

    Und ich hab’s doch schon gesagt: Dass Sie ein Rassist sind, interessiert mich nicht wirklich. Sie werden schon Ihre Gründe dafür haben. Vielleicht sind es die selben, die Sie zu einem Vogelhasser gemacht haben – oder auch nicht. Ist mir wirklich egal. Nur dass Sie Ihre faschistoide Gesinnung ständig hier zum Teil Ihrer Argumentation machen müssen, nervt mit der Zeit ganz schön.

    Also immer schön bei Ihrer frei erfundenen Wahrheit bleiben, gelle?

    (Wie war das eigentlich damals mit Ihrem Blödsinn mit den lila Kühen? Haben Sie sich wenigstens für diesen Bock mal entschuldigt oder entschuldigen Sie sich grundsätzlich nie?)

  65. Hentinger, der bekennende LÜGNER und VERLEUMDER, hat wieder zugeschlagen.

    Der, der jedem von uns ein halbes Lebensjahr stehlen will.

    Ja, jeder Europäer stirbt ein halbes Jahr früher nur wegen der Kohlekraftwerke!

    Nochmal zum Mitschreiben: Ein halbes Jahr! Nur wegen der Kohlekraftwerke!

    Als Klimatroll muss er wieder copy+paste machen und die alte Kinderfrage stellen. X-mal beantwortet: Schon heute versorgen die Regenerativen mehr Haushalte als seine geliebten tödlichen Kohledreckschleudern.

    Ach, und dass Uran endlich ist, kapiert der Klimatroll natürlich auch nicht. „Fossil“ kommt von „fossilis“, und das heißt „ausgegraben“. Und, Tröllichen, wie gewinnt man Urann? Richtig, durch Ausgraben! Gut aufgepasst.

    Und dass die Uranlager immer schlechter werden, obwohl weltweit gerade mal 5-6 % der Energie aus Uran kommt, geht Klimatrollen natürlich auch nicht in den Kopf hinein. Auch nicht, dass dadurch natürlich die CO2-Bilanz, die ja heute schon doppelt so schlecht ist wie die von Windrädern, noch schlechter wird, während die von Windrädern immer besser wird mit jedem neuen Entwicklungsschritt.

    Die Nazi-Keule ist dem Klimatroll natürlich wieder nicht zu schade. Hast Du einen Nazi-Komplex oder bist Du in einer völkischen Kameradschaft, dass Du immer von Nazis schwadronierst?

    Der Greenwashing-Vorwurf gegen die EWS ist reinste VERLEUMDUNG. Wenn das so weiter geht mit Deinen VERLEUMDUNGEN, wird das vielleicht doch noch meldepflichtig.

    Wieder platt gelogen ist der Bericht des sogenannten „Umwelt“-Prognose-Instituts. Ich weiß nicht, wo die ihre verdrehten Zahlen her haben. Aber deutlich ist zu sehen:
    – Selbst mit den verdrehten Annahmen des UPI sind eAutos besser als die Verpester,
    – Mit echtem Ökostrom (aber das kapierst Du ja nicht…) sind sie noch wesentlich besser,
    – Sogar besser als Busse und Bahn.

    Warum? Die Herstellung der Akkus bedeutet nur ca. 1 Tonne CO2 mehr Emissionen. Das ist nur 2/3 dessen, was ein durchschnittlicher deutscher Pkw pro Jahr nur durch seinen Verbrauch emittiert.

    Fazit: Nach 10.000 km, also weniger als einem Jahr, sind eAutos besser als die Verpester.

    Und noch eine DREISTE LÜGE von Dir: Mein eAuto ist mit 0,- Euro subventioniert!

    Noch eine DREISTE LÜGE, Dein Rassismus-Vorwurf:

    – Werden die Saudis nicht von Wahabiten regiert?
    – Ist Putin kein Lupenreiner?
    – Ist China nicht demokratisch?

    Schon klar, dass Du eine Agenda befolgen musst, um als Klimatroll Deinen Lohn zu erhalten. Aber alles hat Grenzen.

    Also, Klimatroll: Immer schön bei der Wahrheit bleiben, gelle?

  66. Oh Schwachwind, was für ein schwaches Argument!

    Das wird ja immer skurriler. Glaubst Du wirklich, dass Auerhühner sich auch nur einen feuchten Kehricht um die Windräder scheren?

    Den Don Quichottes ist nichts, aber auch gar nichts zu schade, um ihre geschmäcklerischen Pseudobedenken gegen Umweltschutz zu verbrämen.

    Man fasst sich wirklich an den Kopf: Wie soll ein Auerhahn, der ja nicht durch besondere Flugkünste in größeren Höhen bekannt ist, von einem Windrad gestört werden, das da vor sich hindreht? Ok, man hat auch schon Kühe fliegen sehen… Mann, Mann, Mann.

    Schattenschlag: Au weia, wenn ein Baum einen Schatten wirft, dann rennen ja auch alle Auerhühner davon. klar doch! Das Fiese ist ja, dass die Bäume sich ja auch noch bewegen, der Schattenschlag also unvorbereitet kommt! Herr meines Lebens!

    Und dann noch der Rotoren“lärm“ 🙄 Muahaha, bei jeder kleinen Brise ist ein Wald lauter als ein Windrad, je stärker der Wind, umso mehr. Wenn man so den Don Quichottes folgen würde, müssten ja alle Gebiete um Wildbäche total wildfrei sein. Weil die ja doch sooo laut sind…

    Mein Gott, die Don-Quichotterie treibt immer seltsamere Blüten 😆

  67. Oha, Alex, dass der Strom von EWS (E-Werke Schönau) kommt ….. Das war jetzt ein extrem ungünstiges Stichwort von jemandem, dem lt. eigener Aussage (ich meine das irgendwo gelesen zu haben) die Vogelwelt am Herzen liegt.

    EWS baut gerade im Südschwarzwald auf dem Rohrenkopf Windräder in einem der letzten mitteleuropäischen Lebensräume der Auerhühner. Die sind real vom Aussterben bedroht. Darum gibt es auch irgendwas mit Monitoring, da soll dann untersucht werden, wie die Auerhühner auf die Baustellen in ihrem ehemals stillen, ökologisch hochwertigen Lebensraum in der abgelegenen Bergwelt reagieren. Falls sie bis jetzt noch nicht geflüchtet sind, ob sie dann wohl vom Schattenschlag, vom Rotorenlärm vertrieben werden? Oder im Flug mit den Windmonstern zusammenstoßen?

    Dass EWS-Strom vom BUND (BUND-Regionalstrom Schwarzwald) vermarktet/vermittelt wird, dürfte für die Auerhühner am Hohen Muttlen, der direkt in den Rohrenkopf übergeht, nicht wirklich ein Trost sein und diesen ‚Ökostrom’ kaum naturverträglicher machen. Und nun ja, die Menschen dort vor allem in Gersbach wehren sich seit Jahren und immer noch gegen die Zerstörung ihrer Heimat – für sehr viel (Steuer)Gelder wurde denen sogar ein Projekt zu Akzeptanzförderung angediehen, was aber eher nicht erfolgreich war.

  68. Ach Alex1, mir ist natürlich klar, dass jemand wie Sie keinen Finger krumm macht, wenn er nicht dadurch auch einen finanziellen Vorteil hat. Aber zum Glück gibt es jede Menge Menschen, die sich nicht prostituieren lassen – und an denen sich die Windindustrie-Heuschrecken die Zähne ausbeißen.

    Dass Sie als bezahltes Sprachrohr der Windindustrie allerdings konsequent die Windindustrie verleugnen und deshalb meine Frage lieber mit Verweise auf „die Regenerativen“ (die wohl so heißen, weil man die alle paar Jahre austauschen muss) beantworten würden, ist geradezu peinlich. Dass Sie mit der Beantwortung meiner Frage, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzten, zeigen würden, wie sinnlos der Bau von Windindustrieanlagen ist, hat aber eh längst jeder begriffen.

    Sie glauben also ernsthaft, dass Uran ein Abbauprodukt von Pflanzen und Tieren ist? Das könnte natürlich Ihre lächerliche Aussage in einem früheren Kommentar erklären: „bei Kernkraft wird es [der CO2-Ausstoß] jedes Jahr schlechter, weil die Erze immer schlechter werden.“

    Ach, wo ist denn das Stromnetz, das rein regenerativ funktioniert? In Venezuela, wo man auf Wasserkraft vertraut? Funktioniert ja scheinbar auch nicht wirklich:
    http://www.kas.de/wf/doc/kas_44513-1522-1-30.pdf?160314104937
    Oder meinen Sie Costa Rica, das ja unter den Energiewende-Jüngern gerne als Vorzeigenation präsentiert wird, nachdem die durch den Bau eines gewaltigen Staudamms ihre Stromversorgung auf „ökologisch“ umgestellt haben, was ja z.B. vom WWF als „inspirierendes Modell für andere Länder“ gepriesen wurde. Naja, auch der WWF ist halt nur ein verlogener Spendensammelverein:
    https://www.regenwald.org/petitionen/701/costa-rica-staudamm-bedroht-regenwald-und-seine-bewohner

    Jetzt tun Sie auch noch scheinheilig so, als läge Ihnen die Wärmeversorgung im Winter am Herzen. Und warum haben Sie dann kein Problem damit, wenn im Winter Heizkraftwerke wegen dem Strommüll aus Windindustrieanlagen abgeschaltet werden müssen?
    http://dedocz.com/doc/633313/
    (Artikel auf Seite 13)
    Dass in diesem Fall wegen dem Strommüll aus den Windindustrieparks eine Biogasanlage abgeschaltet werden musste, zeigt sehr schön, dass sich „die Regenerativen“ längst gegenseitig zerfleischen. Es erklärt auch Ihre aggressive Haltung gegenüber Biogas-, PV- und Offshore-Windindustrieanlagen. Denn bei der EEG-Geschäftemacherei ist sich nunmal jeder selbst der Nächste – und das Projekt „Energiewende“ interessiert eh kein Schwein.

    Und mal wieder eine ganz simple Frage an Sie: Womit heizen Sie persönlich denn? Mit einer Wärmepumpe, die ausschließlich aus Wind- (und Solar-) Strom betrieben wird?

    Natürlich kapiere ich, dass der Strom aus Windindustrieanlagen an der Strombörse im Schnitt knapp über 2 Cent/kWh wert ist, dass wir dafür aber den Betreibern der Windindustrieparks zwangsweise etwa 9 Cent/kWh in den Hintern blasen – und das schon seit 25 Jahren, weil die uralte Technologie nunmal seit deren Erforschung durch die Nazis nicht besser wird.

    Dass Sie Ihren Ablass bei den Elektrizitätswerken Schönau kaufen, ändert doch nichts an der Tatsache, dass aus Ihrer Steckdose genau der selbe Strommix kommt, wie bei Ihren Nachbarn. Oder haben Sie sich ernsthaft eine eigene Leitung von Skandinavien und Österreich nach Schwaben legen lassen? Allerdings passt dieser Strommakler offenkundig sehr gut zu Ihnen, denn er ist genauso verlogen, wie Sie. Auf seiner Webseite findet man so gut wie keine substanziellen Informationen, dafür umso mehr stumpfsinnige Propaganda. Verschämt versteckt wird die wenig aussagekräftige Stromkennzeichnung:
    https://www.ews-schoenau.de/export/sites/ews/ews/energiedienstleistungen/.files/stromkennzeichnung-oekostrom-2014.pdf

    Selbst im Geschäftsbericht 2015
    https://www.ews-schoenau.de/export/sites/ews/ews/genossenschaft/.files/geschaeftsbericht-2015-netzkauf-ews-eg.pdf
    findet sich vor allem jede Menge Propaganda, die mit den eigentlichen Aktivitäten dieses Strommaklers nichts zu tun hat. Auf Seite 26 steht dann aber endlich die entscheidende Aussage:

    „Die Erzeuger des von uns gekauften Stroms haben keine Kapitalbeteiligungen von Kohle- und/oder Atomkraftwerksbetreibern oder deren Tochterunternehmen und der Strom stammt zu mindestens 70 % aus Neuanlagen. Die Einhaltung dieser beiden Kriterien … kann durch den deutschen Erzeugermarkt nicht gewährleistet werden. Weder kann Strom aus Neuanlagen beschafft werden – deutsche Neuanlagen werden i. d. R. über das EEG vergütet – noch sind ausreichend Kapazitäten im Eigentum unabhängiger Betreiber vorhanden. Beides ist jedoch für den skandinavischen Erzeugermarkt gegeben. Entsprechend erfolgte wie in den Vorjahren auch im Jahr 2015 der Strombezug aus Laufwasserkraftwerken oder Kraftwerken mit Naturspeichern in Skandinavien.“

    Das bedeutet also im Klartext: Auch für die Elektrizitätswerken Schönau handelt es sich bei dem in Deutschland erzeugten EEG-Subventionsstrom um nutzlosen Strommüll. Deshalb kaufen die ihren Strom stattdessen „am Ende der Welt“ ein. Und das bedeutet auch: Sie scheinheiliger Pharisäer verursachen mit Ihren Aktivitäten das zunehmende Chaos im deutschen Stromnetz, sind aber selbst nicht dazu bereit, diesen Strom auch selber zu nutzen und kaufen deshalb stattdessen Wasserstrom aus Skandinavien. Das ist doch der Gipfel der Verlogenheit.

    Das was die Elektrizitätswerken Schönau da betreiben, nennt man in der Fachwelt übrigens „Greenwashing“. Denn natürlich erhalten Sie auch weiterhin den ganz normalen Strommix des regionalen Netzbetreibers, bekommen aber einen Ablassbrief, auf dem steht, dass es sich dabei um 100% „Ökostrom“ handelt. Das ist ja in etwa so lächerlich, als würde ich mir von meinem Tankstellenbetreiber ein Zertifikat geben lassen, dass meine Tankfüllung ausschließlich aus Bioethanol besteht (das böse Benzin bekommen dann halt alle anderen Tankstellenkunden).

    Auf Seite 27 des selben Geschäftsberichtes kann man übrigens auch lesen:

    „In der Vergangenheit – wie auch noch in der Stromkennzeichnung 2013 – wurden Erneuerbare Energien mit CO2-Emissionen = 0 g/kWh angegeben. Dies war schon immer eine nicht der Realität entsprechende Vereinfachung.“

    Der Volksmund nennt sowas zutreffender: Lüge.

    Wie wollen Sie EEG-Söldner denn mit einem Elektroauto fahren, wenn dessen Akku nach Ihren Hirngespinsten gleichzeitig als Stromausfallsicherung für das Haus dienen soll?

    Was Ihr subventioniertes Elektroauto tatsächlich für die Umwelt bedeutet, hat doch das Umwelt- und Prognose-Institut bereits im Jahr 2015 sehr eindrucksvoll dargelegt:
    http://www.upi-institut.de/upi79_elektroautos.htm

    Diese Autos sparen gar keinen CO2-Ausstoß, sondern verursachen letztlich sogar zusätzlichen CO2-Ausstoß. Damit sind Elektroautos für den Klimaschutz in etwa so nutzlos, wie Windindustrieparks.

    Dort kann man übrigens auch lesen:

    „Der Einsatz fossiler Primärenergieträger in der Stromerzeugung, der CO2-Emissionen verursacht, ist in den letzten Jahrzehnten ungefähr gleich geblieben. Dies wird auch mittelfristig bis in das nächste Jahrzehnt ähnlich bleiben.“

    Auch die haben also Ihre Lüge zur CO2-Einsparung per „die Erneuerbaren“ längst durchschaut.

    Im Ausland, z.B. einem recht aktuellen Artikel der NZZ, wird zu dem Thema längst kein Blatt vor den Mund genommen:
    http://www.nzz.ch/-ld.88968

    Und Ihre rassistischen Äußerungen kann jeder problemlos in Ihrem Beitrag vom 11. August nachlesen:
    http://energyload.eu/energiewende/deutschland/antrag-windkraft-bayern-2016/#comment-3302

    Ihr faschistoides Weltbild können Sie nun wirklich nicht mir in die Schuhe schieben.

  69. Ach Hentinger, wirst Du eigentlich bezahlt für den Unsinn – und die platten LÜGEN und VERLEUMDUNGEN -, die Du hier verzapfst? Dann bekommst Du definitiv zuviel…

    Meine Antwort auf Deine Kinderfrage hast Du immer noch nicht begriffen? Nachdem doch die Regenerativen heute schon mehr Haushalte versorgen als die Kohledreckschleudern?

    Und immer noch nicht begriffen, dass Gas und auch Uran fossil sind? Naja, Klimatrolle halt…

    Den Klimatrollen ist das auch völlig egal, dass ihre geliebten Kohledreckschleudern für zigfachen Vogeltod verantwortlich sind gegenüber Windrädern.

    Dass es längst funktionierende Stromnetze gibt, die rein regenerativ arbeiten, entzieht sich natürlich dem gemeinen Klimatroll. Hat er doch genug zu tun, seinen Glauben zu verteidigen, dass der Mensch in keinster Weise nicht keine Schuld hat an der momentanen globalen Erwärmung.

    Und schon wieder hat der gemeine Klimatroll nicht kapiert, dass der „Tauchsieder“ zwar volkswirtschaftlich nicht sehr sinnig ist, die Wärmeenergie aber doch im Winter gebraucht wird. Und dann würde die dreifache Menge noch besser gebraucht. Diese Logik erschließt sich natürlich dem gemeinen Klimatroll nicht.

    Was der gemeine Klimatroll natürlich auch nicht kapiert, ist der echte https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kostrom. Deswegen faseln sie immer so intelligent vom „Grünstromfilter“ in der Steckdose. Mein Ökostrom kommt von den EWS (E-Werke Schönau), da kann ich sicher sein.

    Und von eAutos hat der gemeine Klimatroll natürlich auch keine Ahnung. Nein, mein eAuto kostet keine 100.000, nicht einmal 20.000,- und hat in der Produktion nur ca. eine Tonne CO2 mehr emittiert als ein Verbrenner. Die hat es nach 10.000 km wieder drinnen. Und dann ist es ein echter Umweltschatz 😀

    Dass Du mich als Rassisten und Menschenhasser verleumdest, wundert mich gar nicht mehr. Du bist ja eh nicht satisfaktionsfähig.

    Halte Dich ruhig fest an Deinen Kohledreckschleudern, nimm den zigfachen Vogeltod in Kauf, leugne weiter wissenschaftliche Tatsachen. Der gemeine Klimatroll kann eben nicht so schnell aus seiner Haut 😆

  70. Ehrenwerter Alex1,

    während Sie mit der Verbreitung von möglichst vielen sinnlosen Windindustrieanlagen ohne Rücksicht auf Mensch und Natur Ihren Lebensunterhalt verdienen, können Sie mir höchstens vorwerfen, dass aus meiner Steckdose – wie aus Ihrer Steckdose – auch Strom aus Kohlekraftwerken kommt. Während es Ihnen um möglichst großen persönlichen Provit auf Kosten der Allgemeinheit geht, beschränkt sich mein Interesse auf eine gesicherte Stromversorgung. Von mir aus muss diese nicht durch Kohlekraftwerke bereitgestellt werden, sondern kann genauso gut auch aus Gaskraftwerken oder – wenn es dem sein muss dem Klima zuliebe – aus Kernkraftwerken stammen. Ich hab auch kein Problem damit, wenn diese Kraftwerke dann noch nicht einmal in Deutschland stehen (Russland baut ja bekanntlich aktuell ein Kernkraftwerk bei Kaliningrad, mit dem Deutschland mit Strom versorgt werden soll).

    Während Ihr Handeln also direkt für den Schaden an Mensch und Natur verantwortlich ist, können Sie mir das höchstens indirekt vorwerfen. Allerdings würden Sie sich dann automatisch der selben Kritik aussetzen – oder haben Sie etwa in Ihrem Hausanschluss einen Stromfilter einbauen lassen?
    http://www.nucleostop.de/

    Vielleicht denke ich ja sogar mal darüber nach, Ihre Windindustrieanlagen ebenfalls als Alternativen in Betracht zu ziehen, wenn Sie mir endlich mal beantworten, wie viel Nennleistung aus diesen Windindustrieanlagen benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung aus einem konventionellen Kraftwerk zuverlässig zu ersetzen. Aber für diese Antwort sind Sie ja leider schlicht zu feige.

    Nachdem das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Art. 4 Abs, 1 aussagt:
    „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich“
    können Sie natürlich glauben, an was Sie wollen. Von mir aus auch an die Klimagötter, die den winzigen menschlichen Anteil am globalen CO2-Ausstoß als persönliche Beleidigung auffassen und nur durch möglichst viele und möglichst großen Wind-Gebetzsmühlen besänftigt werden können. (Erinnert irgendwie an die Osterinseln, oder?)

    Die Grenzen Ihrer Religionsfreiheit enden allerdings dort, wo religiöser Fanatismus beginnt – also die Mitmenschen, die nicht Ihre Religion teilen, von Ihnen terrorisiert werden. Und diese Grenze haben Sie und Ihresgleichen nunmal längst überschritten.

    Es sind Egoisten wie Sie, die die einmalige Chance, eine echte Energiewende umzusetzen, die von nahezu der gesamten Bevölkerung getragen wurde, aus purem Eigeninteresse zu einer bloßen Umverteilung von Kapital verkommen ließen. Diese „Energiewende“ wird wegen Leuten wie Ihnen auch zwangsläufig gegen die Wand fahren, weil man physikalische Gesetze nunmal nicht aushebeln kann.

    Was danach kommen wird, bedarf keiner großartigen seherischen Fähigkeiten. Dank Ihrer aktiven Mithilfe wird dann nichts und niemand mehr den massiven Ausbau der Kernenergie aufhalten können. Und das war ja auch der eigentliche Zweck dieser ganzen Übung.

    In Ihrem letzten Beitrag stellen Sie sich mal wieder besonders dumm – denn der Sinn des Augsburger Großtauchsieders ist doch gerade, möglichst viel Strommüll zu vernichten. Warum sollte man da mit Wärmepumpen aus der selben Strommenge ein vielfaches an warmem Wasser machen wollen? Die Ursache für solchen Blödsinn ist offenkundig auch nicht „sittenwidrig billige Energie“, schließlich haben wir in Deutschland schon heute die zweithöchsten Strompreise in Europa – knapp hinter dem Windenergie-Vorreiter Dänemark. Ursache ist der sittenwidrige Einsspeisevorrang von wertlosem (aber nicht kostenlosem) Zufallsstrom aus Wind- und PV-Anlagen, den die Netzbetreiber anschließend nunmal irgendwie wieder aus dem Netz bekommen müssen. Und nachdem unsere Nachbarstaaten immer weniger dazu bereit sind, müssen wir uns halt selbst Lösungen einfallen lassen – wie diese Strommüll-Verbrennungsanlage.

    Außerdem brauchen Sie hier doch gar nicht so scheinheilig tun, denn Sie erzählen doch schon seit Jahren: „Lastmanagement ist Teil einer klugen Stromwirtschaft.“ Nunja, und die Augsburger Stadtwerke schwafeln halt nicht nur, sondern handeln – und sorgen eben für dieses Lastmanagement.

    Das Hauptproblem Ihrer „Windgas“-Technologie ist aber nicht, dass diese teuer ist, sondern dass die Technologie noch lange nicht verfügbar ist. Außer ein paar hochsubventionierte Versuchsanlagen mit mickriger Leistung ist da aktuell nichts zu sehen.

    Aber Sie haben ja eine geniale Idee nach der anderen. Nun sollen sich die Leute also ein Elektroauto kaufen, bei dessen Produktion jede Menge CO2 freigesetzt wird, um das Teil anschließend als USV-Anlage zu mißbrauchen. Nun gut, andere Leute mauern ihren Wohnwagen auf dem Campingplatz ein, warum sollte man dann nicht auch ein Elektroauto für über 100.000 Euro fest mit der Hausinstallation verbinden? Dass selbst eine Tesla-Powerwall (also ohne Auto außenrum) sich wohl frühestens nach 40 Jahren rechnen soll, wissen Sie ja sicherlich schon.
    http://energyload.eu/stromspeicher/solarstromspeicher/studie-tesla-powerwall-rechnet-sich-erst-nach-40-jahren/

    Jaja, ich weiß es: kommt natürlich immer drauf an, für wen es sich lohnen soll. Für Sie lohnt es sich natürlich, wenn die Leute neben der EEG-Abgabe auch noch Unsummen für Stromspeicher ausgeben und Sie im Gegenzug noch mehr Windräder aufstellen können, bevor das Stromnetz dann doch endlich unter all dem Zufallsstrom zusammenbricht.

    Auf Ihre rassistischen Bemerkungen in Ihrem letzten Absatz gehe ich nicht ein. Als Menschen-Hasser sind Sie natürlich automatisch auch ein Ausländer-Hasser.

  71. Also aus Windenergie warmes Wasser zu machen, da sträubt sich mir auch das Fell. Würden sie wenigstens Wärmepumpen nehmen und den Ertrag vervielfachen!

    Solche (Sumpf-) Blüten entstehen, wenn Energie (und vor allem CO2-Emissionen) so sittenwidrig billig sind, dass es kaum Eine schert.

    Klar ist die Windgas-Technologie teurer als ein Tauchsieder, dafür volkswirtschaftlich viel wertvoller.
    Genauso die Auto- und Hausakkus.

    Ein eAutoakku hat heute (außer Tesla…) um die 20 kWh. Das würde reichen, um eine deutsche Familie 3 Tage völlig autark zu versorgen. Stabil und viel sicherer als die Stadtwerke!

    Stattdessen schieben wir lieber unsere Milliarden den wahabitischen Saudis für ihr Öl, dem lupenreinen Putin für sein Gas oder dem demokratischen China für seine Kohle in den jeweils Allerwertesten :rolleyes:

  72. Interessant, dieser Augsburger Tauchsieder, wer zahlt das eigentlich? Wenn ich das richtig verstehe, bekommen die Augsburger Geld für die Abnahme des Überschussstromes (Schrott oder Müll verkneif ich mir jetzt mal, sonst kriegt Alex wieder schlechte Laune)

    Also erst mal zahlen wir dem Rotorenbetreiber seinen garantierten Preis. Das ist in den Netzentgelten versteckt, nicht im EEG? Und wir zahlen dem Augsburger für die Abnahme, das ist auch in den Netzentgelten, oder? Dann bekommt er Geld für die Vorhaltung, das Ding siedet x-mal im Jahr, steht also die allermeiste Zeit still.
    Netzentgelte?

    Andererseits sind die 10MW Nennleistung nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn’s richtig weht. Und wenn das ‚Power to heat’-Ding Verluste macht, zahlt der Steuerzahler? Warum haben die Stadtwerke das gebaut? Auf Druck der Politiker, die unter dem Druck der Landbesitzer stehen, die die hohen Pachteinnahmen erziehen wollen für die Windrad-Standflächen? Außerdem: wieso ist es jetzt so lausig kalt, wo bleibt die Klimaerwärmung?

  73. Ach Hentinger, bekennender LÜGNER und VERLEUMDER, glaubst Du wirklich, was Du schreibst?

    DU bist der, der zigfachen Vogeltod in Kauf nimmt, nur weil er seine unflexiblen umweltverachtenden Kohledreckschleudern so liebt.

    Ist ja verständlich, wenn Du ja glaubst, dass das anthropogene CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat.

    Wer einen so starken Glauben hat gegen jede Vernunft, verschließt natürlich die Augen vor den Schädigungen der Kohledreckschleudern:
    – Erheblicher Feinstaubausstoß,
    – Grosse Mengen Quecksilber,
    – Untolerierbare CO-Emissionen,
    – Zigfacher Vogeltod gegenüber Windrädern.

    Aber Du glaubst ja nicht, dass es einen Treibhauseffekt gibt… 🙄

  74. Sehen Sie, Alex1, langsam kommen wir mit dieser Diskussion also doch voran.

    Mal wieder konnten Sie also meinen Zahlen nichts substantielles entgegensetzen. Das ist ja auch nicht verwunderlich, schließlich stammen diese ja aus allgemein anerkannten öffentlichen Quellen wie http://www.energy-charts.de/

    Dass Sie Vögel nicht ausstehen können und deshalb für deren Schutz auch nichts übrig haben, können Sie doch nicht mir anlasten – das müssen Sie schon mit Ihrem eigenen Gewissen ausmachen.

    Es ist immer wieder schön, wenn Sie uns so ganz nebenbei beschreiben, von was Sie keine Ahnung haben. Sie wissen also noch nicht einmal, was ein Standby-Betrieb – oder auf gut Deutsch Bereitschaftsbetrieb – ist. Dabei kann man das doch selbst bei dem von Ihnen bevorzugten Nachschlagewerk Wikipedia nachlesen:

    „Der Bereitschaftsbetrieb oder Standby-Betrieb (auch Wartebetrieb) ist der Zustand eines technischen Gerätes, in dem die eigentliche Nutzfunktion temporär deaktiviert ist, aber jederzeit und ohne Vorbereitungen oder längere Wartezeiten wieder aktiviert werden kann. Für das Halten des Bereitschaftszustandes ist im Regelfall ein bestimmter, gegenüber dem Normalbetrieb reduzierter Leistungsbedarf notwendig.“

    Und nun nehmen wir doch mal als Beispiel an, Sie wollen mit Ihrem Videorekorder oder Festplattenrekorder eine Fernsehsendung aufnehmen. Dann Programmieren Sie die Aufnahmezeit ein und schalten das Gerät anschließend in den Standby-Betrieb. Laut aktuell gültiger Ökodesign-Richtlinie der EU darf das Teil dann nur noch maximal 0,5 W ziehen. Um die einprogrammierte Uhrzeit schaltet sich das Gerät dann selbständig ein und nach der Aufnahme wieder selbständig in den Standby-Betrieb.

    Sie Superhirn wollen aber den Standby-Betrieb bekanntlich ganz verbieten. Dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder der Nutzer stellt sich neben das Gerät, um es im richtigen Moment ein- und später wieder auszuschalten, oder er lässt es eben die komplette Zeit im Normalbetrieb durchlaufen, damit es weiterhin automatisch aufnehmen kann – mit z.B. 50 W. Wenn man das Gerät aus diesem Grund auch nur einmal eine Stunde lang laufen lässt, statt es auszuschalten, hätte man es genauso gut aber auch 100 Stunden im Standby laufen lassen können. Schaltet man es zusätzlich ganz aus, spart man in einem ganzen Jahr aber höchstens 4,4 kWh. Und damit wollen Sie die Welt retten?

    Gleichzeitig betreiben Firmen Strommüllverbrennungsanlagen:
    https://www.zfk.de/strom/artikel/augsburger-tauchsieder-geht-in-betrieb.html
    (Die Anlage kennen Sie ja sicherlich.)

    Und schon kommen wir zum nächsten Thema, von dem Sie offenkundig rein gar keine Ahnung haben: unsere Stromversorgung.

    Der tägliche Lastgang (also Stromverbrauch) an einem Werktag hat seinen Tiefpunkt gegen 3:00 Uhr morgens mit etwa 45 GW (Sommer) bis 50 GW (Winter). Er steigt dann recht schnell bis etwa 8:00 Uhr auf ungefähr 65 GW (im Winter auch bis 75 GW). Unter diesen Wert fällt der Verbrauch dann bis etwa 19 Uhr nicht mehr – bis etwa 12:00 Uhr nimmt der Verbrauch um grob 5 GW zu, danach bis etwa 15:00 Uhr wieder um grob 5 GW ab und anschließend bis etwa 17:00 Uhr um ungefähr 5 GW zu. Nach etwa 19:00 Uhr fällt der Verbrauch nahezu linear, bis er gegen 3:00 Uhr den schon beschriebenen Mindestverbrauch erreicht.

    Das bekommt man an einigen Schulen sogar beigebracht:
    http://www.schiller-gymnasium-weimar.de/uploads/pics/berger2014_01.jpg

    Und damit kommen wir zu Ihren albernen Behauptungen (wie bei Ihnen üblich frisch aus den Fingern gesogen und deshalb auch ohne jeden Beleg):

    – Der tägliche Verbrauchsspitze liegt in der Regel nicht gegen 12:00 Uhr sondern gegen 17:00 Uhr vor. Wobei die Variation, wie schon beschrieben, etwa zwischen 8:00 Uhr und 19:00 Uhr nicht sonderlich groß ist. PV-Anlagen liefern an den beiden Äquinoktien (20. März bzw. 23. September) lediglich zwischen 6:00 Uhr und 18:00 Uhr überhaupt Strom – wobei Sie um etwa 9:00 Uhr bzw. 16:00 Uhr nur 50% der Maximalleistung (12:00 Uhr) liefern. Um 17:00 Uhr liegt ihre Produktion bereits bei lächerlichen etwa 15% des Tagesmaximums. Am Tag der Sommersonnenwende (21. Juni) produzieren die PV-Anlagen zwar immerhin etwa von 5:00 Uhr bis 21:30 Uhr Strom – um 17:00 Uhr ist die Produktion aber bereits auf etwa 50% des Maximalwerts (13:00 Uhr) gesunken. Am Tag der Wintersonnenwende (21. Dezember) produzieren die PV-Anlagen sowieso nur von etwa 8:00 Uhr bis 17:30 Uhr.

    Die Stromproduktion der Solaranlagen hat also herzlich wenig mit dem Lastgang zu tun. Der einzige Vorteil von dem Zeug gegenüber Windrädern ist, dass der Netzbetreiber gegen Mittag weiß, dass er das Schlimmste überstanden hat.

    – Die Tageshöchsttemperatur wird bekanntlich im Sommer in der Regel gegen 16:00 Uhr erreicht.
    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Lufttemperatur#Tagesgang
    Für den Einsatz von Klimaanlagen gilt also in etwa das Gleiche, wie für den ganz normalen Lastgang. Hier kommt allerdings verschärfend hinzu, dass es die meisten Menschen vor allem abends und nachts kühl haben wollen. In Deutschland ist der Sromverbrauch durch Klimaanlagen aber vermutlich eh ziemlich vernachlässigbar. Vermitlich wird man das aber in Zukunft per Gesetz ändern, damit man den Strommüll entsorgen kann. Das Verbot von Nachtspeicheröfen wurde ja bekanntlich auch längst wieder zurückgenommen.

    – Die globale Temperatur wird unstrittig vor allem von der Sonne verursacht. Auf die hat der Mensch – jedenfalls nach aktuellem Wissensstand – überhaupt keine Auswirkung.

    Selbst wenn man mal die These als korrekt annimmt, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre von derzeit knapp 0,04% zu einer drastischen Erhöhung dieser Temperatur führt, entfallen aktuell laut IPCC lediglich 3% des jährlichen globalen CO2-Eintrags in die Atmosphäre auf vom Menschen verursachte Ereignisse. Davon wiederum entstehen etwa 65% durch die Energieversorgung und hieran hat die Elektrizitätsversorgung einen Anteil von grob 30%.
    http://www.c2es.org/facts-figures/international-emissions/sector

    Das macht also 3% × 65% × 30% = 0,6% des jährlichen globalen CO2-Eintrags in die Atmosphäre, auf die Sie mit Ihren albernen Windrädchen überhaupt einen Einfluss haben könnten. (Wie groß der Anteil der bayerischen Stromerzeugung an diesen globalen 0,6% ist, rechne ich jetzt nicht auch noch aus. Dass das lächerlich wenig sein muss, leuchtet auch so schon jedem ein.)

    Und für diesen „Furz in der Landschaft“ erwarten Sie allen Ernstes ein Ermächtigungsgesetz für die nachhaltige Umgestaltung von ganz Deutschland (naja, in Ihrem Fall ja nur von ganz Bayern)? Geht’s noch?

    Die Realität sieht aber bekanntlich noch schlimmer aus, denn Ihre gesamte sogenannte „Energiewende“ hat nachweislich überhaupt gar keinen positiven Einfluss auf das ach so böse CO2.

  75. Hentinger, Deine Beleidigungen und Verleumdungen sind ja inzwischen bekannt.

    Mit „…Sie als bekennender Vogel-Hasser…“ hast Du einen Weiteren drauf gesetzt. Das ist eine platte LÜGE und grobe VERLEUMDUNG.

    Dass Deine anderen „Argumente“ genauso wenig taugen, ist ja bekannt. Aber dass Ihr Klimatrolle immer persönlich werden müsst, wenn Ihr keine Argumente habt? Du musst es nötig haben.

    Manchmal muss ich mir aber wirklich Sorgen um Deinen Geisteszustand machen: Du behauptest also im Ernst, dass die Alternative zu Standby der Volllastbetrieb ist? Wirklich? Oder war das nur ein Test? Ironie? Scherzle macht?

    Nur wieder so ein paar ganz dicke Klöpse von Dir:

    – Ist nicht mittags, genau dann, wenn der Solarertrag am höchsten ist, der Verbrauch am höchsten?
    – Ist nicht genau dann, wenn die Sonne besonders heizt, der Verbrauch der Klimaanlagen am höchsten?
    – Haben nicht gerade die Kohledreckschleudern zu der erhöhten Globaltemperatur geführt, die wieder mehr Strombedarf für Klimaanlagen erzeugt?

    Muahaha, der mit dem Gasnetz war besonders gut: In unser Gasnetz kann man also nichts einspeisen, man kann nur rausholen, da sich sonst die Richtung ändert. Realsatire…

    Aber da Du ja eh vom „CO2-Märchen“ sprichst, bist Du eh nicht satisfaktionsfähig.

  76. Oh ja, Alex1, Ihre Milchmädchenrechnung kennen wir ja schon: „einfach alle Wind-, PV-, Biogas- und Wasseranlagen verdoppeln“ und schon haben wir auf dem Papier die Kohlekraftwerke ersetzt. Blöd nur, dass die Realität beweist, dass der aktuelle Ausbaustand exakt null Kohlekraftwerke ersetzen konnte – und das doppelte von Null ist nunmal ebenfalls Null.

    Wie Sie die Nennleistung der Wasserkraftwerke verdoppeln wollen, habe ich Sie ja schonmal gefragt. Wie üblich kommt da von Ihnen keine Antwort.

    Dass Ihnen klar ist, was eine Verdopplung der Biogasanlagen (und somit der Maiswüsten) bedeuten würde, haben Sie ja schon zugegeben. Damals haben Sie behauptet, dass Sie das selbstverständlich nicht wollen. Wie so oft interessiert Sie „Ihr Geschwätz von gestern“ aber nicht mehr, sobald es darum geht, mit stumpfsinnigen Parolen auf Pegida-Niveau auf grundsätzliche Probleme „Ihrer“ Energiewende zu reagieren.

    Eine Verdopplung der PV-Anlagen bringt für die nächtliche Stromproduktion bekanntlich rein gar nichts, sondern sorgt nur dafür, dass der mittägliche Stromüberschuss – der ins Ausland entsorgt wird und dafür sorgt, dass Windräder abgeregelt werden (aber natürlich ohne Einnahme-Einbußen) – noch größer wird.

    Außerdem hätte eine Verdopplung der Stromproduktion aus Wind und Solar offenkundig ledilich zur Folge, dass diese Anlagen gestern (9.8.) statt 323 GWh (207 GWh aus Wind und 116 GWh aus Solar) eben 646 GWh erzeugt hätten – bei einem Gesamtverbrauch von etwa 1.200 GWh.

    Allerdings enthält ja meine Frage auch noch das Wörtchen „zuverlässig“. Und wenn wir nur eine Woche weiter zurück gehen, dann hatten wir am 2.8. aus den Windrädern nur 91 GWh. Nochmal eine Woche zurück, am 26.7., waren es 43 GWh und am 24.7 waren es 19 GWh.

    Und weil Sie an dieser Stelle sicher das uralte Märchen „Solar und Wind ergänzen sich ideal“ auspacken wollen, verweise ich auf den 21.1.2016, an dem Solar und Wind gemeinsam lächerliche 70 GWh erzeugten (50 GWh aus Wind und 20 GWh aus Solar) – im Winter ist der Stromverbrauch bekanntlich am höchsten und die Produktion aus Windenergie angeblich auch. Fast genau ein Jahr davor, am 20.1.2015, lieferten die Windräder und PV-Anlagen gemeinsam sogar nur 31 GWh (20 GWh aus Wind und 11 GWh aus Solar).

    Viel interessanter ist aber: An diesem 21.1.2016 lieferten die Kohlekraftwerke 918 GWh (dazu kamen 345 GWh aus den Gaskraftwerken und 252 GWh aus den Kernkraftwerken). Und Sie wollen die Kohlekraftwerke mit einer Verdopplung der Windindustrieproduktion von 50 GWh auf 100 GWh ersetzen? Was sind Sie doch für ein elender Schwätzer.

    Unlustig würde es aber bei Wetterlagen wie am 8.2.2016 (also nur wenige Tage später), als die Windindustrieanlagen 805 GWh erzeugt haben (und wir bis zu 26,51 Euro/MWh im 15-Minuten-Durchschnitt für die Entsorgung des Strommülls bezahlt haben). An so einem Tag hätte eine Verdopplung der Windindustrie-Stromerzeugung ja zur Folge, dass 1.610 GWh allein aus den Windrädern das Stromnetz fluten würden. Hinzu kämen weitere 484 GWh aus den anderen EEG-Subventionsbeziehern, die Sie Genie ja ebenfalls verdoppeln wollen. Also rund 2.100 GWh bei einem gleichzeitigen Verbrauch von etwa 1.600 GWh.

    Und dann kommen Sie Stromversorgungs-Genie auch noch mit der absurden Idee daher, wir sollten den Stromverbrauch um 30% senken! Wir sollen also von den 2.100 GWh, die bei einer Verdopplung der EEG-Subventionsbezieher allein von diesen erzeugt werden, nicht mehr 1.600 GWh selbst verbrauchen, sondern nur noch 1.120 GWh. Wir pumpen also mal eben 1.000 GWh, in das europäische Verbundnetz? Und Sie glauben ernsthaft, das lassen unsere Nachbarländer einfach so mit sich machen? Nein, glauben Sie nicht – denn Sie wissen ja selbst, dass die Polen und Tschechen gerade die letzten Überläufe unseres „Stromsees“ (dieser Begriff stammt nicht von mir, sondern von den Energiewende-Anhängern) schließen. Also werden wir in Zukunft in unserem Strommüll ersaufen.

    Jaja, vermutlich behaupten Sie jetzt einfach, dass meine Zahlen falsch sind. Aber das ist ja kein Problem, denn Sie können gerne selbst erklären, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wir tatsächlich benötigen, um 1.000 MW Nennleistung aus einem konventionellen Kraftwerk zuverlässig zu ersetzen. Und da Sie das nicht zu wissen scheinen, auch gleich noch ein kleiner Tipp: PV-, Wasserkraft- und Biogasanlagen zählen im allgemeinen Sprachgebraucht NICHT zu den Windindustrieanlagen. Schauen Sie doch einfach mal nach, wen von denen der Bundesverband WindEnergie als Lobbyverband vertritt…

    Und wie wollen Sie den Stromverbrauch konkret um 30% senken (seltsam – noch vor wenigen Monaten haben Sie in Ihren Reden eine Senkung um 50% propagiert)? Noch immer mit Ihrer blödsinnigen Idee, den Standbybetrieb verbieten zu wollen? Statt Geräten z.B. zu erlauben, den Stromverbrauch automatisch zu senken, wenn Sie eine gewisse Zeit nicht aktiv genutzt werden, sollen sie also lieber durchgehend die volle Leistung ziehen. Eine wahrlich geniale Stromsparidee. Etwa genauso genial, wie eine LED-Leuchte mit 5 W Leistungsaufnahme von einem Bewegungsmelder mit 10 W Leistungsaufnahme schalten zu lassen, um Strom zu sparen…

    Ihre Lüge, dass wegen den Windindustrieanlagen noch kein einziger Mensch umgesiedelt ist, kann ich problemlos mit konkreten Beispielen widerlegen. Es gibt nämlich tatsächlich Leute, die in der glücklichen finanziellen Lage sind, ihr bisheriges Haus zu verlassen, um der Hölle durch einen Windindustriepark zu entfliehen. Allerdings bekommen diese Leute – im Gegensatz zu den Opfern des Braunkohleabbaus – keinen einzigen Cent Entschädigung für den Schaden, der ihnen zugefügt wurde. Die Leute, die der Hölle nicht entfliehen können natürlich auch nicht. Nur als Mieter hat man zumindest die Chance, die Miete wegen der ständigen Lärmbelästigung zu reduzieren.

    Dass Sie sich als Menschen-Hasser darüber nur lustig machen, verwundert mich natürlich nicht.

    Ich rege mich nicht darüber auf, dass die Kommunen die von den Windindustrie-Heuschrecken versprochenen Gewerbesteuer-Einnahmen natürlich nicht erhalten. Wieso sollte ich mich darüber aufregen, wenn sich diese ahnungslosen Gemeindevertreter leichtgläubig (oder im Eigentinteresse – von wegen Pachteinnahmen und so) von der Windindustrie belügen lassen? Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die stets versprochene Gewerbesteuer-Einnahme schon aufgrund der im Vergleich zum Abschreibungszeitraum viel zu kurze Betriebsdauer der Windräder eh nicht zustande kommen kann. Und das ist nunmal ein Fakt, den selbst Sie nicht leugnen.

    Dass die Gemeinden dann auch noch auf den Abbaukosten sitzen bleiben werden, weil der Betreiber aufgrund des nunmal in Bayern fehlenden Windes längst insolvent sein wird, regt mich schon eher auf. Denndieses Problem wird maßgeblich von den Genehmigungsbehörden verursacht, die sich bei den Rückbaukosten einfach auf unglaublich geschönte Schätzungen der angehenden Betreiber verlassen (was auch immer deren Beweggründe sein mögen). Allerdings sehe ich das nur als gerechte Strafe für die Gemeinden, die ja in der Regel dafür sorgen, dass die Windindustrieparks vor allem vor der Haustür der Nachbargemeinde errichtet werden.

    Den Trick, wie der Austausch von abgeschriebenen Windindustrieanlagen in einem Schwachwindgebiet durch neue noch teurere Windindustrieanlagen im selben Schwachwindgebiet aber mit neuem Abschreibungszeitraum (laut AfA-Tabelle bekanntlich 16 Jahre) plötzlich Unsummen an Gewerbesteuereinnahmen in die Kasse einer Gemeinde spülen sollen, müssten Sie mir erstmal erklären. Oder liegt Ihr BWL-Studium dafür schon zu weit zurück?

    Was die Speicherkapazität des Erdgasnetzes angeht: Das wurde für die aktuelle Gasversorgung ausgelegt. Die vorhandenen Speicher dienen also der zuverlässigen Gasversorgung und nicht der Entsorgung von Strommüll durch Umwandlung in Gas. Wie Sie in diesem Netz Gas entgegen der normalen Flussrichtung bewegen wollen, dürfen Sie mir gerne auch mal erklären.

    Allerdings habe Sie mit Ihrer Kritik durchaus Recht: Denn Wasserstoffatome sind so winzig, dass sie jegliche Behälterwand recht problemlos durchdringen. Wasserstoff ist also dermaßen flüchtig, dass man letztlich nicht viel Speicherkapazität benötigt, denn das entweichende Gas schafft ja eh stetig neuen Platz in den Speichern. Sie können ja mal bei BMW anfragen, welche Erfahrungen die diesbezüglich bei ihren Wasserstoff-Fahrzeugen gemacht haben (die es ja bekanntlich nie zur Marktreife geschafft haben). Was geschieht, wenn sich der Wasserstoff z.B. in einem Gebäude ansammelt und dann gezündet wird, konnten wir alle ja wunderbar in Fukushima beobachten. In Haßfurt soll übrigens aktuell eine Power-To-Gas-Testanlage mitten in der Stadt gebaut werden. Aber das wissen Sie ja längst. Die Genehmigung wird kein Problem sein, denn hinter diesem Vorhaben steht ja letztlich der Landkreis selbst. Und der hat ja schon seinen eigenen Windpark einfach so durchgewunken.

    Wenn Sie als bekennender Vogel-Hasser andauernd Ihre Behauptung wiederholen, dass Windräder natürlich zahlreiche Vögel erschlagen, aber von den Kohlekraftwerken sogar noch mehr Opfer geschützter Vogelarten zu beklagen seien, dann kann das wohl nur bedeuten, dass Sie für den Bau von Kernkraftwerken eintreten. Damit hätte die Deutsche Physikalische Gesellschaft ihr Ziel, das sie seit der Veröffentlichung des CO2-Märchens im Jahr 1985 verfolgt, endlich – auch mit Ihrer tatkräftigen Unterstützung – erreicht.

  77. Naja, solche Milchmädchenrechnungen kann ich auch 😆

    Bleibt festzuhalten, dass Wind (und Sonne und Wasser und…) schon so viel Energie erzeugen wie alle Kohledreckschleudern insgesamt. Und deshalb eine einfache Verdoppelung ausreichen würde, um alle diese Stinker wegzufegen.

    Deswegen wird kein einziger Mensch umgesiedelt, wie die Angstparolen der Don Quichottes den Leuten weismachen wollen. Hirngespinste á la Pegida 🙄

    Noch besser wäre, wenn wir 30% Strom einsparen würden (das ginge sofort), dann bräuchten wir überhaupt keine Kohledreckschleuder mehr.

    Putzig, dass Du Dich auf einmal aufregst, dass die Kommunen nach Abbau der Windräder über die entgangenen Einnahmen weinen. Bist DU doch gerade der, der ihnen diese Einnahmen aus den abstrusesten „Gründen“ heraus nicht gönnen will.

    Sicher ist Dir dann auch das Repowering entgangen. Das den Gemeinden noch mehr Geld in die Kassen spülen sollte. Aber Du bist ja auch gegen das Repowering…

    Übrigens ist das mit den „extra Speichern für H2“ völliger Mumpitz. Unser Erdgasnetz hat so viel Kapazität, da fällt das überhaupt nicht auf.

    Bleibt festzuhalten, dass die Kohledreckschleudern zigfach mehr Vögel pro kWh töten als Windräder.

  78. Zufälle gibt’s.

    Da hat doch tatsächlich in der aktuellen Ausgabe der VDI-Nachrichten vom 5.8.2016 ein gewisser Alfons Kather, Leiter des Instituts für Energietechnik an der TU Hamburg-Harburg, meine Frage nach der benötigten Nennleistung aus Windindustrieanlagen zum zuverlässigen Ersatz eines konventionellen Kraftwerks mit einer Nennleistung von 1.000 MW beantwortet.

    Nunja – er hat ein wenig geschummelt. Denn er geht davon aus, dass das „zuverlässig“ durch eine Speicherung von Energie per Umwandlung in Gas erzielt wird.

    Er schreibt also:

    „Angenommen, man wolle diesen Weg konsequent verfolgen und zum Beispiel nur mit Windenergieanlagen ohne weitere fossile Kraftwerke die Stromversorgung sichern. Und weiter angenommen, man wolle einen 1000-MW-Kohlekraftwerksblock bei gleicher Versorgungssicherheit allein durch Windkraft und Power-to-Gas-Technologie ersetzen.

    Dann benötigt man dafür zuerst die sechsfachen Investitionskosten für Windenergieanlagen mit einer kumulierten Leistung von ca. 6000 MW. Hinzu kommen die rund fünffachen Investitionskosten für die Elektrolyseanlagen mit einer Leistungsaufnahme von ca. 5000 MW, in denen der Überschussstrom aus den Windenergieanlagen in Wasserstoff umgewandelt wird.

    Dann braucht es ausreichend große Speicher für den Wasserstoff, was etwa so viel wie ein Kohlekraftwerk kostet und zuzüglich in gleicher Größenordnung eine Anlage, mit der eine elektrische Leistung von 1000 MW aus dem gespeicherten Wasserstoff erzeugt werden kann.

    Das Gesamtsystem wäre summa summarum ca. 13-mal so teuer wie ein Kohlekraftwerk, das die gleiche dauerhaft zur Verfügung stehende Leistung bereitstellen könnte.“

    Ganz korrekt ist aber auch diese Rechnung nicht. Denn Windindustrieanlagen haben bekanntlich eine maximale Betriebserlaubnis von 20 Jahren. Aktuell werden sie sogar im Schnitt nach 16,5 Jahren wieder abgebaut (also kurz nachdem sie abgeschrieben sind – nicht besonders schön für Kommunen, die ernsthaft auf Gewerbesteuereinnahmen hoffen). Ein Kohlekraftwerk hat aber eine Betriebsdauer von etwa 35 bis 40 Jahren. Man müsste also nach rund 20 Jahren die 6.000 MW Windindustrieanlagen komplett ersetzen.

    Wie lange eine Power-To-Gas-Anlage durchhält, wenn man sie mit der extrem volatilen Stromerzeugung aus Windindustrieanlagen betreibt, weiß ja sowieso kein Mensch. Denn bislang gibt es diese Anlagen gar nicht im benötigten Maßstab – und sie wird es wohl auch für mindestens zwei Windradgenerationen (also 40 Jahre) nicht geben.

    Selbst unter diesen Voraussetzungen wären wir also bei 6.000 MW Nennleistung aus Windindustrieanlagen plus Elektrolyse-Anlagen mit 5.000 MW Nennleistung plus ein Gaskraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung.

    Und ich hatte es ja schonmal geschrieben: Aktuell haben wir Kohlekraftwerke mit 57,7 GW Nennleistung. Um die auf diese Weise zu ersetzen bräuchten wir also rein rechnerisch 346.200 MW Nennleistung aus Windindustrieanlagen (aktuell haben wir ja bereits etwa 1/12 davon), die spätestens alle 20 Jahre komplett ersetzt werden müssen. Dazu kommen dann noch Power-to-Gas-Anlagen mit 288,5 GW und Gaskraftwerke mit 57,7 GW. Ich muss gar nicht drei mal raten, wer das alles bezahlen soll – das beantworte ich problemlos mit dem ersten Versuch…

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen eine Lösung ausschließlich mit Windindustrieanlagen benötigen würde um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW zuverlässig zu ersetzen, ist aber natürlich eine ganz andere Frage. Man darf also davon ausgehen, dass in nicht allzuferner Zukunft die gesamte Landbevölkerung in die Großstädte zwangs-umgesiedelt wird, um den benötigten Platz für die Windindustrieparks zu schaffen.

  79. Die Wahrheit ist eben Folgende:

    – Wir haben ein großes CO2-Problem,
    – Das uns die globale Erwärmung eingebrockt hat,
    – Die wir nur durch Energiesparen und Regenerative bremsen können,
    – Wobei am effizientesten Windenergie hilft.

    Die Regenerativen erzeugen heute schon so viel wie die Kohle. Und Kohle ist die allerschlimmste Form der Stromerzeugung (Atom mal nicht betrachtet), sowohl was
    – Die CO2-Emissionen,
    – Die Feinstaub-Emissionen,
    – Die Quecksilber-Emissionen und
    – Tote Vögel angeht.

    Windenergie schädigt zigfach weniger Vögel pro kWh als Kohle.

    Also bleiben wir weiterhin bei der Wahrheit 😀

  80. ‚Die Wahrheit hat keine Stunde. Ihre Zeit ist immer und gerade dann, wenn sie am unzeitgemäßesten scheint.‘ Zitat von Albert Schweitzer

  81. Schwachwind, Du magst Guttenberg-Spielchen? Copy&Paste? Na gut. Du hast reinkopiert:

    „Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen?“

    Ich kopiere rein:

    „Regenerative ersetzen heute schon so viel Energie wie die gesamten Kohledreckschleudern Deutschlands produzieren. Eine einfache Verdoppelung würde die restlichen Kohledreckschleudern endlich vom Markt fegen.“

    Meine Aussagen waren, btw, auch immer fundiert 😀

    Es gäbe viel zu sprechen über Naturschutz in allen seinen Varianten. Hier geht es aber um die Windkraft und die angeblichen Schäden derselben.

    Und um die populistische Verhinderung dieser sauberen Energie zugunsten der Kohledreckschleudern.

  82. Ach Schwachwind, Sie sollten den armen Alex1 nicht zu sehr unter Druck setzen. Sie sehen doch, dass er mit seinem Latein längst am Ende ist und wie eine hängende Schallplatte nur noch ständig den selben Blödsinn wiederholt.

    Vermutlich hatte er einfach eine schwere Jugend, die aus ihm den Vogel-Hasser, Offshore-Windräder-Hasser, Biogasanlagen-Hasser, PV-Anlagen-Hasser, Gaskraftwerk-Hasser, Kohlekraftwerk-Hasser, Kernkraft-Hasser, Jäger-Hasser, Fischer-Hasser, Bauern-Hasser und ganz allgemein Menschen-und-Natur-Hasser machte, der er nunmal ist. Er mag halt nur sich selbst. Deswegen legt er ja auch viel Wert auf seine ganz private 60H-Regelung.

    Aber da kann er doch nichts dazu. Er ist ein Opfer. Also haben Sie Mitleid mit ihm.

    Und dass er nunmal nicht ausrechnen kann, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen, kann man ihm doch auch nicht vorwerfen. Den einen hat Gott es gegeben – den anderen eben nicht.

    Was mich allerdings beschäftigt, ist die Frage, wie schlecht es um einen Verband gestellt sein muss, in dem ein „Alex1“ zum Vorsitzenden gewählt wird. Ich meine, was müssen das denn für Gegenkandidaten gewesen sein, damit er sich gegen die durchsetzen konnte?

  83. Meine Ausführungen waren fundiert und nachvollziehbar. Nur betreffend der Jagd vielleicht eine kleine Ergänzung, damit sich die Jäger nicht auf den Schlips getreten fühlen: Man kann auch allgemein von Dezimierung durch menschliche Verfolgung sprechen. Z.B. des Schwarzstorches als Nahrungskonkurrenten.

    Allerdings stehen wir in Teilen wieder dort, wo wir herkamen. Diesmal die Wildtiere nicht als Nahrungskonkurrenten, sondern …… oder wie ist das zu sehen mit verschwundenen Schwarzstorchhorsten, vergifteten Rotmilanen und umgelegten und freigestellten Horstbäumen?

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen?

  84. Schwachwind, Falsches wird durch Wiederholung nicht richtiger.

    Richtig ist, dass Kohledreckschleudern zigmal mehr Vögel töten als Windräder. Nur ist das nicht so „schön“ offensichtlich. Kohledreckschleudern töten durch
    – Ihre Quecksilberemissionen,
    – Ihre Feinstaubemissionen,
    – Die völlig unnütze Abwärme, die 2/3 der eingesetzten Energie nutzlos in die Luft bläst,
    – Die irrsinnigen CO2-Emissionen, die wesentlich den anthropogenen Treibhauseffekt befeuern
    – Die wahnsinnigen Landverluste durch den Abbau.

    Falls Du Dich wirklich für Tierschutz einsetzen willst, dann bekämpfe
    – Die Jäger, die erbarmungslos Luchse, Wölfe, Bären etc. abknallen oder vergiften,
    – Die Bauern, die mit Monokulturen unsere Landschaften veröden, mit Nitraten und Phosphaten überdüngen und großflächig vergiften,
    – Die Fischer und Teichwirte, die alles abknallen, was ihnen den Fischertrag streitig machen will.

    Wenn man weiß, dass Windräder zigfach weniger Vögel töten als Deine geliebten Kohledreckschleudern, ist es nur vernünftig, sie so schnell wie möglich zu verschrotten, um die wesentlich vogelschonenderen Windräder und andere Regenerative aufzubauen.

    Umgekehrt „argumentieren“ ja Kohledreckschleuderliebhaber wie Hentinger, dass „moderne“ Kohledreckschleudern ja etwas weniger Dreck schleudern als die Alten. Aber wozu ein paar mickrige Prozentpunkte rausleiern, wenn durch die Umstellung auf Wind und andere Regenerative das Zigfache an CO2, Feinstaub, Quecksilber etc. eingespart werden kann? Wenn dadurch eine zigfach geringere Gefahr verdoppelt würde, ist das doch in der Summe ein zigfacher Gewinn, oder?

    Oh mei, jetzt hast Du Hentingers Kinderfrage auch noch kopiert. Ich antworte gerne auch zum x-ten Mal: Schon jetzt haben die Regenerativen so viel Dreck vermieden wie die gesamten Kohledreckschleudern emittieren. Eine reine Verdoppelung würde die gesamten Kohledreckschleudern abwracken helfen.

    Oder nur 30% Energie sparen. Dann wären die unseligen Kohledreckschleudern heute schon obsolet.

  85. Es ist die Frage: Wo kommen wir her, wo stehen wir und wo wollen wir hin?

    Betreffend Naturschutz/Artensterben hatten DDT und die Jagd einige Arten an den Rand des Aussterbens gebracht. Nach der Umkehr (wirklich, es war in diesem Land mal möglich, Schlimmes zu korrigeren. DDT wurde verboten und die Vögel/Tiere unter Schutz gestellt) kamen Uhu, Schwarzstorch, Wildkatze & Co. zurück und besiedelten nach und nach die geeigneten Lebensräume. Während unsere Stromversorgung von den konv. KW, u.a. den Kohlekraftwerken sichergestellt wurde, die – diese Schlußfolgerung ist naheliegend – keinen negativen Einfluß auf die Tierwelt hatten.

    In diese Lebensräume unserer zurückgekehrten Wildtiere, deren Ausbreitung mit viel Engagement seitens echter Naturschützer unterstützt wurde, werden nun mehr als fußballfeldgroße tödliche Rotoren gestellt, die Lebensräume der scheuen Wildkatzen zerstört.. Während der Energiepflanzenanbau bereits jetzt zu einem Biodiversitätsdesaster geführt hat. Beides sogenannte ‚Regenerative’, und das sollen wir noch verdoppeln? Also Alex, nicht im Ernst, oder????? ☹

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird denn benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen? ☺

  86. Stimmt, Hentinger, das braucht viel Zeit. Die Du offensichtlich hast. Als Rentner?

    Deshalb nur kurz die Fakten, Die Du ja auch schon anerkannt hast:

    – Die Erdatmosfäre generiert einen Treibhauseffekt: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt
    – Vor Allem durch die Gase H2O, CO2, CH4 (und noch einige Andere): https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas
    – Der durch die Aufnahme von Wärmestrahlung durch o.g. Gase beruht: https://de.wikipedia.org/wiki/Gasstrahlung
    – Was Arrhenius schon vor 100 Jahren nachwies: https://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius#Meteorologie_und_Geophysik
    – Dieser Treibhauseffekt wird durch die anthropogene Freisetzung von vor Allem CO2 verstärkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Keeling-Kurve
    – Was zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosfäre führt: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/
    – die sehr gut mit der Keeling-Kurve korrespondiert.
    – Abgefangen werden kann der Anstieg nur durch regenerative Energien,
    – Die heute schon doppelt so viel Strom erzeugen wie die Kernkraft
    – Und die Kohle schon 2016 praktisch eingeholt haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stromerzeugung_Deutschland.png

    Weil sie einfach Stand der Wissenschaft sind. Der in Wikipedia äußerst gut abgebildet ist.

  87. Ach Alex1,

    ist in Ihrem Lobbyverband aktuell tatsächlich so wenig los, dass Sie sich als dessen Vorsitzender so sehr langweilen, dass Sie auf irgendwelchen bedeutungslosen Webseiten Ihre Zeit damit verbringen müssen, den immer gleichen Blödsinn zu wiederholen und so den „Mitstreitern“ einen solchen Imageschaden zuzufügen?

    Also ich würde mich ja schämen, die ganze Kohle für so wenig Gegenleistung einzustecken.

    Wenn Sie die Frage, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen tatsächlich nicht beantworten können, können Sie ja mal bei Ihrem Duzfreund Dr. Herbert Barthel um Unterstützung bitten, der sollte ja eigentlich bei Wacker Chemie das Rechnen gelernt haben.

  88. Sehen Sie Alex1, hat doch gar nicht weh getan. War doch eh klar, dass Sie letztlich zugeben müssen, all diesen Blödsinn geschrieben zu haben. Also was sollte dieser missglückte Versuch, sich künstlich aufzuregen?

    Jetzt fehlt nur noch die Antwort, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen und dann ist alles gesagt, was man zu den nutzlosen Windindustrieanlagen sagen muss.

  89. Hentinger, Du bleibst Dir wenigstens treu: Reines Blabla ohne Argumente.

    Es ehrt Dich ein kleines Bisschen, dass Du meine Fakten offensichtlich akzeptierst:

    – Die Erdatmosfäre generiert einen Treibhauseffekt: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt
    – Vor Allem durch die Gase H2O, CO2, CH4 (und noch einige Andere): https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas
    – Der durch die Aufnahme von Wärmestrahlung durch o.g. Gase beruht: https://de.wikipedia.org/wiki/Gasstrahlung
    – Was Arrhenius schon vor 100 Jahren nachwies: https://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius#Meteorologie_und_Geophysik
    – Dieser Treibhauseffekt wird durch die anthropogene Freisetzung von vor Allem CO2 verstärkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Keeling-Kurve
    – Was zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosfäre führt: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/
    – die sehr gut mit der Keeling-Kurve korrespondiert.
    – Abgefangen werden kann der Anstieg nur durch regenerative Energien,
    – Die heute schon doppelt so viel Strom erzeugen wie die Kernkraft
    – Und die Kohle schon 2016 praktisch eingeholt haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stromerzeugung_Deutschland.png

    Es ehrt Dich nicht, dass ich Deine Kinderfrage schon zum x-ten Male beantwortet haben und Du das immer noch nicht raffst:

    Regenerative ersetzen heute schon so viel Energie wie die gesamten Kohledreckschleudern Deutschlands produzieren. Eine einfache Verdoppelung würde die restlichen Kohledreckschleudern endlich vom Markt fegen.

    Jetzt gerafft?

  90. Soso Alex1, da muss ich also froh sein, dass Sie nicht eine meiner Ausführungen zerpflücken.

    Was soll denn diese kindische Drohung? Sie haben doch längst bewiesen, dass Sie höchstens ein Gänseblümchen zerpflücken können, aber doch keine Argumente.

    Ihr Glaubensbekenntnis habe ich natürlich zur Kenntnis genommen. Der religiöse Fanatismus, den Sie an den Tag legen, ist zwar bestürzend, angesichts Ihrer bisherigen Kommentare aber nicht wirklich überraschend.

    Unser Grundgesetz garantiert nunmal jedem Menschen die Freiheit seine Glaubensüberzeugung frei zu bilden und seine Religion ungestört auszuüben sowie ihren Gesetzmäßigkeiten entsprechend zu handeln. Deshalb werde ich mich über ihren Glauben an die Allmacht des Menschen auch nicht weiter auslassen. Allerdings endet auch die Freiheit Ihrer Religionsausübung dort, wo Sie und Ihre Glaubensbrüder die Grundrechte Ihrer Mitmenschen oder die Gesetze zum Schutz der Umwelt verletzen. Und da werde ich Ihnen zusammen mit stetig mehr Mitstreitern auch weiterhin Ihre Grenzen aufzeigen.

    Dass Sie nicht auf die Frage antworten wollen oder können, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen, sollte inzwischen jeder bemerkt haben. Sie werden schon Ihre Gründe dafür haben…

    Dass man den heutigen Ausbaustand der Energieerneuerungsanlagen nicht verdoppeln kann, haben Sie ja bereits selbst bestätigt. Dass Sie somit indirekt aussagen, dass selbst alle EEG-Subventions-Abgreifanlagen zusammen nie die Kohlekraftwerke werden, nehme ich hiermit zur Kenntnis.

    Dass in dieser Tatsache auch die Antwort auf meine Frage nach der benötigten Nennleistung durch Windindustrieanlagen verborgen ist, haben alle Mitleser ja längst verstanden.

    Und somit denke ich, dass wir an dieser Stelle unsere kurzweilige Unterhaltung wieder beenden können.

  91. Weil´s so schön war, nochmal das, was ich schrub und immer gerne wiederhole. Zu Deinen Kommentaren dann noch Meine.

    1. Die Erdatmosfäre generiert einen Treibhauseffekt

    [Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das auch ohne menschliches Zutun der Fall ist – es handelt sich also zunächst einmal um den sogenannten „natürlichen Treibhauseffekt“. Das ist der, der angeblich dafür sorgt, dass es auf der Erde nicht bitterkalt, sondern genau richtig angenehm warm ist. Gut – das gilt wohl nicht für überall auf der Welt, aber darum geht es ja nicht.]

    < Na bravo, hast es also verstanden. Oder was heißt das "angeblich"?

    2. Vor Allem durch die Gase H2O, CO2, CH4 (und noch einige Andere)

    [Auch das bezieht sich wohl auf den „natürlichen Treibhauseffekt“.]

    < Na also,geht doch!

    3. Der durch die Aufnahme von Wärmestrahlung durch o.g. Gase beruht:

    [Noch immer der „natürlichen Treibhauseffekt“.]

    < Kaum zu glauben, immer noch richtig!

    4. Was Arrhenius schon vor 100 Jahren nachwies:

    [Noch immer der „natürlichen Treibhauseffekt“. Arrhenius hat allerdings nichts nachgewiesen, sondern nur eine Theorie aufgestellt und diese mit sehr frei gewählten Zahlen mal durchgerechnet.]

    < Ja, der natürliche Treibhauseffekt. Arrhenius hat allerdings nicht nur Thesen aufgestellt, sondern sie eindrucksvoll belegt. Seine Berechnungen für den Fall einer Verdoppelung des CO1-Levels sind – für die damaligen Möglichkeiten – erstaunlich treffsicher.

    5. Dieser Treibhauseffekt wird durch die anthropogene Freisetzung von vor Allem CO2 verstärkt:

    [Ab hier ist es also nicht mehr nur der „natürliche Treibhauseffekt“, sondern jetzt kommt der menschliche Einfluss dazu – z.B. in Form von CO2.]

    < Wie hast Du das nur rausgekriegt? Genau so ist es.

    6. Was zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosfäre führt:

    [Es ist der zusätzliche menschliche Einfluss, der zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosphäre führt. Oder was sonst? Der „natürliche Treibhauseffekt“ hat sich ja nicht verändert. Jedenfalls wurde unter 5. keine weitere Veränderung an der Ausgangssituation beschrieben.]

    < Exakt. Was sonst? Richtig, der natürliche Treibhauseffekt hat sich – soweit sich das feststellen lässt – nicht groß verändert. Was ja nicht ganz so leicht zu bestimmen ist, da der Mensch die Natur ja auch schon stark verändert hat. Das ist in der Arbeit des IPCC schön zu lesen.

    7. die sehr gut mit der Keeling-Kurve korrespondiert.

    [Also passt die durch den menschlichen Einfluss verursachte deutliche Erhöhung der Temperatur der Atmosphäre zur Veränderung, die die Keeling-Kurve für so einen Eingriff in das natürliche Gleichgewicht vorhersagt.]

    < Fast. Die Keeling-Kurve sagt aber nichts voraus, sie ist eine Kurve aus Messungen. Anhand dieser Messungen kann man Voraussagen machen. Das weißt Du doch, oder?

    8. Abgefangen werden kann der Anstieg nur durch regenerative Energien,

    [Was der Mensch angerichtet hat, kann auch nur der Mensch wieder in Ordnung bringen.]

    < Exakt. Hier liegst Du wieder völlig richtig!

    Das Wichtigste dabei ist, die Kohledreckschleudern so schnell wie möglich aus dem Verkehr zu ziehen. Und durch Regenerative zu ersetzen, vorzugsweise Windkraft.

    Das würde auch eine erhebliche Schonung der Vogelwelt zur Folge haben 😀

  92. Ach Hentinger, sei doch froh, dass ich Deinen Unsinn nicht weiter zerpflücke. Fakten sind ja eh nicht so Dein Ding 😆

    Als da Fakten sind:

    – Die Tatsache der globalen Erwärmung,
    – Die Tatsache, dass sie von CO2 verursacht wird,
    – Die Tatsache, dass der Mensch das verursacht,
    – Die Tatsache, dass die Ozeane schon mit 30% übersäuert sind,
    – Die Tatsache, dass Kohlenutzung einen sehr großen Anteil daran hat,
    – Die Tatsache, dass nur regenerative Energien das bremsen können,
    – Die Tatsache, dass die Kohleschleudern zigfach mehr Vögel töten als Windräder.

    Aber bejuble nur Deine Kohledreckschleudern mit dem zigfachen Vogeltod im Vergleich zu Windrädern.

    Da Du offenbar Schwierigkeiten mit dem verstehenden Lesen hast, hier – zum x-ten Mal – die Antwort auf Deine Kinderfrage:

    Mit nur einer Verdoppelung der Regenerativen könnten sämtliche Kohledreckschleudern Deutschlands weggefegt werden. Das wäre eine große Erleichterung für Umwelt, Klima und die Vogelwelt..

  93. Ja, Alex1, der Strategiewechsel, lieber gar nichts zu sagen, als sich immer noch weiter rein zu reiten, ist definitiv erfolgversprechend. Vielleicht erreichen Sie ja sogar auch noch die nächste Stufe der Erleuchtung und schweigen ganz.

    Nett wäre allerdings, wenn sie mir zuvor noch die Frage beantworten würden, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nenneistung zuverlässig zu ersetzen. Nachdem Sie schon so oft getönt haben, dass Sie das locker beantworten können, wäre es doch wirklich schade, wenn Sie uns alle (also mich und die zahlreichen Mitleser) dieses Ergebnis vorenthalten würden.

  94. Oh Hentinger, si tacuisses!

    Deine Kommentare zu meinen sind noch ok. Genau so spielt es sich ab.

    Der Rest ist Realsatire. Ich dachte ja, dümmer geht’s nicht, aber Du schlägst auch noch Deine eigenen Rekorde. Mit diesen Aussagen wärst Du in Physik Mittelstufe mit 6 durchgefallen.

    Kommentare unnötig, Deine Ergüsse sprechen für sich selbst : lol: YMMD

  95. Armer Alex1,

    Sie Rhetorik-Amateur, der ständig über seine eigenen Aussagen stolpert und ernsthaft glaubt, er müsse sein Gesagtes nur lange genug leugnen, damit sich niemand mehr an die ursprüngliche Aussage erinnert. Sie sind so jämmerlich, dass Sie mir inzwischen ernsthaft leid tun.

    Also von mir aus, dann zerlegen wir doch Ihre Originalaussage mal vollständig (Kommentare von mir stehen in eckigen Klammern):

    1. Die Erdatmosfäre generiert einen Treibhauseffekt

    [Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das auch ohne menschliches Zutun der Fall ist – es handelt sich also zunächst einmal um den sogenannten „natürlichen Treibhauseffekt“. Das ist der, der angeblich dafür sorgt, dass es auf der Erde nicht bitterkalt, sondern genau richtig angenehm warm ist. Gut – das gilt wohl nicht für überall auf der Welt, aber darum geht es ja nicht.]

    2. Vor Allem durch die Gase H2O, CO2, CH4 (und noch einige Andere)

    [Auch das bezieht sich wohl auf den „natürlichen Treibhauseffekt“.]

    3. Der durch die Aufnahme von Wärmestrahlung durch o.g. Gase beruht:

    [Noch immer der „natürlichen Treibhauseffekt“.]

    4. Was Arrhenius schon vor 100 Jahren nachwies:

    [Noch immer der „natürlichen Treibhauseffekt“. Arrhenius hat allerdings nichts nachgewiesen, sondern nur eine Theorie aufgestellt und diese mit sehr frei gewählten Zahlen mal durchgerechnet.]

    5. Dieser Treibhauseffekt wird durch die anthropogene Freisetzung von vor Allem CO2 verstärkt:

    [Ab hier ist es also nicht mehr nur der „natürliche Treibhauseffekt“, sondern jetzt kommt der menschliche Einfluss dazu – z.B. in Form von CO2.]

    6. Was zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosfäre führt:

    [Es ist der zusätzliche menschliche Einfluss, der zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosphäre führt. Oder was sonst? Der „natürliche Treibhauseffekt“ hat sich ja nicht verändert. Jedenfalls wurde unter 5. keine weitere Veränderung an der Ausgangssituation beschrieben.]

    7. die sehr gut mit der Keeling-Kurve korrespondiert.

    [Also passt die durch den menschlichen Einfluss verursachte deutliche Erhöhung der Temperatur der Atmosphäre zur Veränderung, die die Keeling-Kurve für so einen Eingriff in das natürliche Gleichgewicht vorhersagt.]

    8. Abgefangen werden kann der Anstieg nur durch regenerative Energien,

    [Was der Mensch angerichtet hat, kann auch nur der Mensch wieder in Ordnung bringen.]

    Und noch einmal: Ich muss an Ihren Aussagen nichts verdrehen. Sie selbst sind so freundlich und liefern eine bekloppte Aussage nach der anderen. Warum Sie das tun ohne dass Sie irgendwer dazu zwingt, muss ich nicht verstehen. Letztlich ist es mir ja auch egal. Nur hinterher zu behaupten, sie hätten etwas nicht geschrieben, was jeder problemlos nachschauen kann, ist eine unglaublich dumme Strategie. Aber ich glaube, das hatte ich schon mal erwähnt.

    Aber schön, dass Sie Ihre ursprüngliche Aussage wenigstens nachträglich relativieren: Auch die schwankende Sonnenaktivität hat also einen Einfluss auf die Temperatur und Vulkane ebenfalls und die Exzentrizität der Erdbahn um die Sonne ebenfalls. Brav! Das gibt 3 Extrapunkte. Wenn Sie sich noch etwas mehr anstrengen, fallen Ihnen vielleicht noch mehr Sachen ein, die einen Einfluss auf die Temperatur haben. Wie wäre es mit der Neigung der Erdachse (Sie wissen schon, das Zeug mit den Jahreszeiten), oder die Rotation der Erde (Tag und Nacht und so), oder Luftströme (die kennen Sie als Windindustrie-Experte doch bestimmt), oder Wasserströme, oder die Verdunstung von Wasser und natürlich auch die Kondensation, oder die Vegetation, oder die Bedeckung der Erdobergläche mit Eis bzw. Schnee. Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Und dann stellen Sie sich mal alles gemeinsam vor und erklären mir anschließend, wie man in so einem chaotischen System die mittlere Temperatur der Erde auf zehntel Grad genau misst – und wie man das bereits vor 150 Jahren gemacht hat. Obwohl – nee, lassen Sie es lieber.

    Es gibt noch einen weiteren interessanten Effekt der sich auf die Temperatur der Luft auswirkt: Die Schwerkraft der Erde. Die sorgt dafür, dass warme Gase nach oben steigen. Dabei kühlen diese zwar ab, verlieren aber gar keine Energie (doch, ehrlich!). Dieser Effekt sorgt einfach so dafür, dass Luft, die auf Meereshöhe eine Temperatur von 15 °C hat, in einer Höhe von 11 km nur noch eine Temperatur von -56,5 °C besitzt (im Falle der „Standard-Atmosphäre). Das müssen Sie mir jetzt nicht einfach so glauben, da können Sie sich z.B. bei jedem Piloten befragen. Naja, Sie schauen das vermutlich lieber bei Wikipedia nach:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Atmosph%C3%A4rischer_Temperaturgradient#Grundlagen

    Etwa in dieser Höhe befindet sich die Tropopause. Darüber beginnt bekanntlich die Stratosphäre. In der nimmt die Temperatur wieder zu – wegen dem Ozon, das bekanntlich die kurzwellige Strahlung absorbiert und anschließend glücklicherweise nicht Richtung Erdoberfläche abstrahlt, sondern stattdessen an die benachbarten Gasmoleküle abgibt. In rund 50 km Höhe befindet sich nicht nur die Stratopause, sondern da hat die Atmosphäre auch eine Temperatur von um die -10 °C bis 0 °C.

    Und wie Sie wissen, soll das Strahlungsgleichgewicht (das sich am Außenrand der Atmosphäre befindet) lediglich für eine Temperatur von -19 °C sorgen.

    Falls Sie jetzt aufmerksam mitgelesen haben, ist Ihnen möglicherweise aufgefallen, dass ich für all das nicht einmal Wörter wie „Treibhauseffekt“ oder „Gegenstrahlung“ oder „Globuli“ verwenden musste.

    Schön als Stichwortgeber finde ich auch Ihren Hinweis auf die Schiffe, die Wasser verdampfen sollen um Wolken zu erzeugen.

    Stellen wir uns doch mal ganz dumm. Was erzeugt denn noch Dampf, außer Schiffe? Kernkraftwerke, richtig. Aber was noch? Mutti am Herd. Auch richtig, Aber was erzeugt richtig viel Dampf? Naaa? Vielleicht erinnern Sie sich ja noch dunkel an Ihre Grundschulzeit und die Sache mit dem Wasserkreislauf? Ja? Also die Sonne sorgt dafür, dass jede Menge Wasser verdunstet. Das steigt dann nach oben (das ist wieder die Geschichte mit der Schwerkraft). Wenn in der Luft genug Staub vorhanden ist (deutlich netter klingt „Kondensationskeime“), dann kondensiert der Wasserdampf und bildet – tataa – Wolken. Und wie sie schon korrekt angedeutet haben, haben Wolken eine kühlende Wirkung (weil sie an ihrer Oberseite Sonnenlicht reflektieren).

    Und nun die Preisfrage, für die ich Ihnen – na sagen wir mal – 20 Punkte gebe: Was geschieht wohl, wenn es tatsächlich wärmer werden sollte?

    Ach, da kommen Sie nie drauf, also verrate ich es lieber gleich: Mehr Wärme bedeutet mehr Verdunstung, mehr Verdunstung bedeutet mehr Wolkenbildung und mehr Wolkenbildung bedeutet – äh – mehr Abkühlung… So ist das halt bei einem selbstregulierenden System. Und eines kann ich Ihnen versichern: Nicht selbstregulierende Systeme reagieren so elend empfindlich auf kleinste Störungen, dass unsere Erde schon längst entweder ein Eisbrocken oder eine wasserlose Wüste wäre, wenn sie NICHT selbstregulierend wäre.

    Ach Herrje, hören Sie doch bitte endlich auf, sich bei Wikipedia weiterbilden zu wollen. Schließen Sie lieber ein Abo der BILD ab, da stehen die Chancen deutlich besser…

    Nehmen Sie doch einfach mal eine Sprudelflasche des Typs „sprizig“ (die Marke ist wirklich vollkommen egal) und stellen sie diese eine Weile in die Sonne (OK, ist momentan nicht ganz einfach – ob daran wohl die Klimaerwärmung schuld ist?). Wenn Sie diese dann aufmachen stellen sicher selbst Sie fest: Die Löslichkeit von CO2 im Wasser nimmt mit zunehmender Wassertemperatur ab. Wenn das Klima also tatsächlich wärmer werden sollte wird das Meer also nicht „saurer“ sondern alkalischer. Das müssen Sie mir jetzt nicht glauben, das steht im Propaganda-Handbuch jedes Klima-Panikers, denn dieser Effekt soll die Wirkung des menschlichen CO2-Ausstoßes verstärken. (Und ohne diese Verstärkungen hätte der Mensch selbst nach den Rechnungen der Klima-Paniker sowieso überhaupt keine Chance, eine Temperaturerhöhung um 1 oder gar 2 Grad zu erzeugen – können Sie gerne z.B. im IPCC-Bericht nachlesen – womöglich findet sich das aber sogar bei Wikipedia.)

    Und mit „alkalisch“ wären wir dann auch schon beim nächsten Punkt: Da die Meere im Mittel einen pH-Wert von etwas über 8 haben (was Ihnen jeder Besitzer eines Meerwasseraquariums problemlos bestätigen kann), sind die Meere sowieso nicht sauer, sondern alkalisch. Neutral ist bekanntlich reines Wasser mit einem pH-Wert von 7,0. Und ich kann Ihnen versichern, dass es völlig egal ist, wie viel CO2 die Meere aufnehmen, aber „neutral“ wird Meerwasser nie werden. Also erst recht nicht sauer.

    Typisch für Wikipedia sind ja mal wieder eine so abgrundtief bescheuerte Aussagen wie:

    „Bei einem Experiment … wurden Korallen künstlich angesäuertem Wasser mit einem pH-Wert von 7,3 bis 7,6 ausgesetzt. Dies sind Werte, die von einigen Wissenschaftlern als in wenigen Jahrhunderten möglich angesehen werden, vorausgesetzt, dass sich der atmosphärische Gehalt von CO2 etwa verfünffacht.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Versauerung_der_Meere#Sch.C3.A4den_an_Korallen

    Lassen Sie sich doch mal von einem Fachmann Ihres Vertrauens vorrechnen, wie oft man die auf der Erde vorhandenen fossilen Energieträger verbrennen müsste, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu verfünffachen (und wie schnell man das machen müsste, damit das CO2 nicht schneller abgebaut wird, als man es erzeugt).

    Und weil wir grad zufällig sowieso beim Thema Rechnen sind:

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird eigemtlich benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nenneistung zuverlässig zu ersetzen?

  96. Hentinger-Lügner, willst Du jetzt Deine Lügen als Dummheiten verkaufen?

    Nochmal das Zitat, das Du in boshafter Absicht (oder vielleicht auch nur aus Dummheit) grottenfalsch interpretiert hast (Hervorhebung durch mich):

    „Dieser Treibhauseffekt wird durch die anthropogene Freisetzung von vor Allem CO2 VERSTÄRKT
    Was zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosfäre führt
    die sehr gut mit der Keeling-Kurve korrespondiert.
    Abgefangen werden kann der Anstieg nur durch regenerative Energien,“

    Für die noch Dümmeren: VERSTÄRKEN heißt NICHT allein verursachen. Jetzt kapiert?

    Oder hast Du in boshafter Absicht (oder in Dummheit?) den dritten Satz verdreht?

    Ich hatte Dich ja für so schlau gehalten, dass Du raffst, dass z.B. ein großer Vulkanausbruch oder ein plötzliches Schwächeln der Sonne oder eine plötzliche Abdrift der Erde weg von der Sonne AUCH zu einer Abkühlung führen könnten.

    Aber wahrscheinlich hast Du das auch nicht gerafft, also nochmal: Die Menschheit kann den von ihr verursachten Temperaturanstieg nur durch Ersetzen der Fossilien mit regenerativen Kraftwerken abfangen, also v.A. die Kohledreckschleudern so schnell wie möglich durch Windräder ersetzen.

    Und bevor Du das schon wieder missverstehst oder in boshafter Absicht verdrehst: Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten:
    – Sonnensegel im Weltraum, die die Sonnenstrahlung abschirmen,
    – Massive Emissionen von Schwefelsäure in die Atmosphäre, die abkühlend wirken,
    – Riesige Flotten von Schiffen, die laufend Millionen Tonnen H2O verdampfen, um Wolken zu bilden
    – „Künstliche Bäume“ mit Natronlauge, um das CO2 abzufangen
    – und noch viel mehr.

    Aber die sind entweder um Größenordnungen zu teuer und/oder nicht durchsetzbar, wenn schon ein paar Windräder Manchen zur Schnappatmung bringen 🙄

    Und das zweite Problem, die Versauerung der Ozeane (der Säuregehalt hat durch unser CO2 schon um über 30% zugenommen) wird (außer bei den NaOH-Bäumen) gar nicht angegangen.

    Also hör gefälligst auf zu lügen und boshaft zu missinterpretieren oder belege einen Kurs in verstehendem Lesen!

  97. Ach ja Alex1? Sie haben das also nie behauptet?

    Und wer hat dann Ihrer Meinung nach geschrieben:

    „Dieser Treibhauseffekt wird durch die anthropogene Freisetzung von vor Allem CO2 verstärkt
    Was zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosfäre führt
    die sehr gut mit der Keeling-Kurve korrespondiert.
    Abgefangen werden kann der Anstieg nur durch regenerative Energien,“

    Also sagten Sie: Es ist die Verstärkung des Treibhauseffekts durch die vom Menschen verursachte Freisetzung von CO2, was die deutliche Erhöhung der Temperatur der Atmosphäre verursacht. Und nichts anderes. Und der unumstößliche Beweis für die alleinige Schuld der Menschheit ist die Keeling-Kurve. Und deshalb kann auch nur der Mensch das Klima vor seinem sicheren Untergang retten.

    Der Mensch allein bestimmt also ob die Welt in die ewige Verdammnis hinab sinket oder zum Paradiese empor steiget. Fallt auf die Knie und huldigt dem Menschen, auf dass er euch auch in Zukunft ein gnädiger Gott sei!!

  98. Um die Diskussion zu versachlichen: Zwischendurch einfach mal entspannen, was Nettes lesen, ein guter Film … Letzten Freitag war in der SZ ein Artikel über Baron zu Guttenberg, zu seinem 70. Geburtstag. Echt schön geschrieben.
    Oder Film, wenn leider gerade kein Rosemarie-Pilcher-Film zum Beruhigen läuft, tut es vielleicht auch der Report Mainz? Obwohl, der Film gestern wäre noch ausbaufähig gewesen. Ein paar Geschichten aus dem wahren Leben, vielleicht über Christoph, Josef, Wolfi, Felix und Freunde, da hätten die Filmer packenden Stoff ohne Ende.

  99. Hentinger, Du LÜGST! Niemals hab ich Entsprechendes geschrieben:

    „Denn Sie behaupten, dass das Klima sich von alleine gar nicht ändern könne.“

    Das ist eine LÜGE und damit symptomatisch für Deinen „Diskussions“stil.

    Du bist also nicht nur ein Klimaleugner und Klimatroll, sondern schlichtweg ein dreister LÜGNER.

  100. Verhertester Alex1,

    warum Sie mich als Klimaleugner bezeichnen, verstehe ich nicht. Denn bisher bin ich ja gar nicht so weit gekommen, irgend etwas zu leugnen. Bisher blieb ich ja schon beim Versuch stecken, Ihre sich widersprechenden Aussagen nachzuvollziehen. Die paar Nachfragen, die ich in diesem Zusammenhang gestellt habe, führten dann nicht etwas zu Klärungen durch SIe, sondern lediglich dazu, dass Sie sich inzwischen hinter Wikipedia verschanzen. Einem Machwerk, dass von keiner Hochschule als Quelle zugelassen wird (aus gutem Grund).

    Noch spaßiger an Ihrer Position ist aber, dass Sie selbst sich als Klimaleugner zu erkennen geben. Denn Sie behaupten, dass das Klima sich von alleine gar nicht ändern könne. Nur deshalb ist jede Veränderung des Klimas für Sie zwangsläufig auf das Wirken des Menschen zurückzuführen. Denn gäbe es auch eine natürliche Klimaänderung, müssten Sie ja auch noch erklären, wie viel von den bisherigen Null Komma Irgendwas Temperaturänderung, die die mittlere Jahrestemperatur der oberflächennahen Luftschicht zu Lasten der Natur und wie viel zu Lasten des Menschen geht.

    Dabei können Sie ja noch nicht einmal erklären, warum die Treibhausgase ihre Energie zu angeblich über 95% Richtung Erde strahlen. Ihr aktueller Versuch mit der gekrümmten Erdatmosphäre ist so kläglich, dass Sie mir ehrlich langsam Leid tun. Haben Sie wirklich niemanden zur Hand, den Sie um ein besseres Märchen bitten können. Sie kennen also nicht einen dieser vielen Experten, von denen Sie selbst schreiben?

    Nachdem Sie das Wiki-Bildchen aber offenkundig so gut verstehen, dürfen Sie gerne nochmal versuchen, mir zu erklären, wie aus „ungefähr 50 zu 50“ dort ein „ganz exakt 93,5 zu 6,5“ wird.

    Dass Sie den Schalldruckpegel beschrieben haben, ohne überhaupt dessen Bezeichnung zu kennen, können Sie mir gerne vorwerfen. Trotzdem waren Sie es, der diesen Schwachsinn in die Welt gesetzt hat. Und das als angeblicher Experte für Windindustrie. Wenn das Ihre Kollegen erfahren, wird das aber peinlich für Sie…

    Ach hören Sie doch endlich auf, Ihr ständig wiederholtes „Vogel-Lüge“ schön reden zu wollen. Ist mir doch vollkommen egal, dass Sie ein Vogel-Hasser sind. Sei Ihnen gegönnt. Wahrscheinlich beschmutzen diese Tierchen zu oft Ihren Mercedes oder was auch immer. Aber hören Sie um Himmels Willen damit auf, sich ständig als ambitionierter Vogelschützer verkaufen zu wollen. Das nimmt Ihnen doch schon lange keiner mehr ab.

    Sie haben gar nichts belegt. Nicht eine Ihrer Aussagen. Ich habe Sie wiederholt um Belege gebeten. Für die angeblich höhere Temperatur in Glas-Gewächshäusern, für die angebliche Erwärmung der Erdoberfläche durch Gegenstrahlung, für die angeblich ersetzten Kohlekraftwerke usw. – und von Ihnen kam immer nur ein arrogantes „ich muss gar nichts belegen, weil ich hab sowieso Recht und du nicht, Ätsch!“

    Im Gegensatz dazu habe ich Ihnen die Daten vom Wirtschaftsministerium verlinkt, aus denen eindeutig hervor geht, dass die gesamte bisherige Energiewende weder auf die Stromproduktion durch, noch auf die Nennleistung der Kohlekraftwerke einen nennenswerten Einfluss hatte. Wenn Sie das bestreiten wollen, müssen Sie schon mit etwas konkreterem daher kommen, als ein Wikipedia-Schaubild, das lediglich belegt, dass im Jahr 2015 die Stromproduktion aus Windrädern nur zusätzlich obendrauf erfolgte.

    Und ja, ich kenne jede Menge Leute, die „unter“ Windrädern schlafen – oder es zumindest versuchen. Was soll diese dämliche Frage jetzt wieder? Wollen Sie neuerdings behaupten, in Deutschland würde niemand schlafen und deshalb könnte auch niemand beim Schlaf durch Windindurstrieanlagen gestört werden? Oder ist das nur wieder ein Ausfluss Ihres Zynismus, mit dem sie deutlich machen wollen, dass es Ihnen sowas von egal ist, wenn andere Leute nicht schlafen können – so lange Sie nur Ihre Ruhe haben? Wie war das mit dem NIMBY, der die Windräder zwar will – aber blos nicht in seiner Nähe? Achja – wie weit das nächste Windrad von Ihrem Haus weg steht, haben Sie ja auch noch nicht verraten. Wissen Sie die Antwort nicht? Wenn Sie mir Ihre Adresse geben, schau ich das gerne selbst nach.

    Und bevor Sie sich jetzt über das „unter“ aufmandeln: Ihre 63 dB(A) unter einem 128 m hohen Mast (vermutlich wussten Sie noch nicht einmal, wie man den Wert für 140 m ausrechnet) bedeutet, dass man sich für die nächste Abstandsverdopplung 221,7 m vom Fuß des Windrads weg bewegen muss. Und die nächste Abstandsverdopplung ist dann in 495,7 m Abstand vom Windrad. Nach Ihrer Rechnung (die natürlich falsch ist, aber es ist nunmal Ihre Rechnung, also beziehe ich mich doch einfach auf die) müsste man also 1.016,0 m von einem Windrad mit 105 dB(A) weg sein, damit dieses „nur“ noch mit 45 dB(A) zu hören ist. Das sind dann noch immer 5 dB mehr, als die WHO als maximale nächtliche Schallbelastung empfielt. Aber wer ist schon dieser WHO? Und dass jede Verdopplung der Schallquellen im selben Abstand zu einer Zunahme von etwa 3 dB führen, wissen Sie ja sicherlich selbst. Bei einem Windindustriepark aus 10 Anlagen – ach nee, das können Sie ja dann wieder nicht rechnen – also aus 8 Anlagen, hätte man nach Ihrer Ausgangsberechnung im Abstand von 1.016,0 m noch 54 dB(A). Schallreflektionen an der Hauswand vom Nachbarhaus gar nicht mitgerechnet – aber die unterschlagen die Schallgutachter ja auch grundsätzlich – stimmt’s?

    Und auch meine „Kinderfrage“ haben Sie noch immer nicht beantwortet. Sie können sie auch gerne mit einem Bild beantworten, wenn Sie mit Sprache und/oder numerischer Mathematik solch große Schwierigkeiten haben. Nur damit Sie nicht vergessen, worum es in der Frage ging, hier nochmal die Wiederholung:

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nenneistung zuverlässig zu ersetzen?

    Was ist daran eine Unterstellung, wenn ich darauf hinweise, was Ihre „einfache Verdoppelung der Regenerativen“ z.B. für die Maiswüsten konkret bedeutet? Was kann ich dazu, wenn Sie das mal wieder nicht bedacht haben?

    Jetzt sollen Ihre Windindustrieanlagen also nicht mehr nur Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke ersetzen, sondern auch noch die Biogasanlagen. Fein. Als Regelenergie bleibt dann also nur noch die Wasserkraft. Also die Anlagen, vor denen der BUND Naturschutz warnt, weil die die Fische schrettern. Jaja, Fische sind Ihnen genauso wichtig wie Vögel – also gar nicht – ist mir schon klar. Ich wollte es auch nur mal angesprochen haben, damit es hinterher nicht heißt, das hätte ja keiner Ahnen können.

    Und Sie sind natürlich der festen Überzeugung, dass die Wasserkraftwerke locker die Stromschwankungen der Windindustrie- und PV-Anlagen ausgleichen können. Richtig?

    Ich will keine Erdkabel. Wie kommen Sie denn auf sowas beklopptes? Erdkabel sind nicht nur höllisch teuer, sondern auch extremst umständlich zu warten. Vor allem aber: Wenn der Spuk mit den Windrädern in ein paar Jahren endlich wieder vorbei ist, genügt uns auch wieder das Stromnetz, das wir schon vor der „German Energiewende“ hatten. Jeder Cent, der in den zusätzlichen Ausbau der Netze geht, ist also zum Fenster rausgeworfenes Geld. Ganz egal, ob es Erdkabel oder Freileitungen sind.

    Und ganz ehrlich: Ich kenne auch keinen einzigen Windenergie-Kritiker, der Erdkabel will. Wen oder was meinen Sie also mit „Ihresgleichen“?

    Wie gesagt: Es ist Hans-Josef Fell, der sich massiv für die (europaweite) Erdverkabelung einsetzt. Und der gehört definitiv nicht zu „meinesgleichen“, sondern zu „Ihresgleichen“.

    Oder meinen Sie die Trassengegner? Also diese Träumer, die nicht kapieren, dass wir die Leitungen WEGEN den Windrädern brauchen und deshalb allen ernstes glauben, dass man die Trassen mit dem Bau von ZUSÄTZLICHEN Windrädern verhindern könnte? So leid es mir tut, aber auch das sind eher „Ihresgleichen“ als „meinesgleichen“.

    Ach herrje, jetzt sind also nicht mehr die Russen oder die Außerirdischen oder das Waldsterben oder das Ozonloch oder der Rinderwahn oder die Vogelgrippe (hmmm, ist die die Ursache für Ihre Aversion gegen Vögel?) oder die Kernkraftwerke die größte Gefahr für die Menschheit, sondern die Pflanzennahrung Kohlendioxid. Ja da schau her! Haben Sie eigentlich wenigstens mitbekommen, dass es seit Jahren weltweit eine Rekordernte nach der anderen gibt?

    Und hatten Sie schon meine Frage beantwortet, warum das Klima nicht seinerzeit „gekippt“ ist, als der CO2-Gehalt der Luft etwa sechsmal höher war als heute?

    Und hatte ich schon erwähnt, dass Paranoia behandelbar ist?

  101. Ach Hentinger, Du entwickelst Dich vom Klimaleugner zum Klimatroll, der statt Argumenten nur noch persönliche Unterstellungen und Verleumdungen predigt.

    Als Klimaleugner leugnest Du natürlich die physikalischen Eigenschaften mehratomiger Gase, weil sie nicht in Dein Weltbild „Es gibt keinen Treibhauseffekt nicht“ passen.

    Als Klimaleugner leugnest Du natürlich auch, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Arrhenius (und Fourier noch davor) längst Allgemeingut der Wissenschaft sind und von keinem seriösen Wissenschaftler angezweifelt werden.

    Als Klimatroll siehst Du Deine Felle davon schwimmen und verlegst Dich aufs Verleumden:

    – Alle Welt kann nachlesen, dass Du als Erster schrubst: „Das, wovon Sie reden, nennt sich „Schalldruckpegel“.
    – Ich habe nie ein Problem mit Vögeln geleugnet. Das ist eine bösartige Unterstellung. So wie es Klimatrolle eben machen. Ich schrub nur, dass Deine geliebten Kohleschleudern pro kWh zigfach mehr Vögel töten als die Windräder. Mir lagen und liegen gerade deswegen Vögel besonders am Herzen.
    – Ich habe Dir belegt, dass schon eine Armada von Kohleschleudern ersetzt wurde durch Regenerative, nämlich fast so viele, wie heute am Netz sind. Mit Quellenangabe.
    – Dass Du den Treibhauseffekt nicht begriffen hast, laste ich mal Deinem schlechten Physiklehrer an. Dass Du aber aus den Wiki-Artikeln nicht schlau wirst, spricht eher für ein Defizit beim verstehenden Lesen.
    – Ich habe Dir bisher jede Aussage sauber belegt. Was bleibt denn noch offen? Sprich zu mir, ich helfe Dir gerne 😀
    – Ob Du und wie Du bei Deinen vielen unsinnigen Aussagen zurückgerudert bist, geht mir an manchem Körperteil vorbei. Traurig ist nur, dass Du offensichtlich nichts dazulernen WILLST.
    – „Opfer der neuen Technologien“? Welches Opfer? Ich fühle mich pudelwohl trotz Deiner laufenden Verleumdungen. Sorgen machen mir nur die vielen Kohleschleudern, die immer noch unsere Luft verpesten.
    – Und was sollen jetzt die Artikel mit dem durch Lärm gestörten Nachtschlaf? Schläfst Du am Fuße eines Windrads? Oder kennst Du jemanden?
    – Und warum musst Du immer wieder mit Nazis (oder der SED) kommen? Auch ein Wesenszug der Klimatrolle.
    – Deine Kinderfrage habe ich jetzt schon so häufig endgültig beantwortet. Warum liest Du die Antwort nicht? Soll ich nochmal ein Bildchen dazu bringen, dass Du es besser raffst?

    Tattaaa! Einmal sind wir uns einig: Extra angebaute Feldfrüchte zu verheizen/verstromen/vergasen ist unethisch. 100% Deiner Meinung! Entsprechende Anlagen gehören zurückgebaut, Biosprit nur noch aus organischen Abfällen. Aber exakt das will Seehofer nicht, ganz im Gegentum. Wo er doch sonst so auf Deiner Don-Quichotte-Welle reitet.

    Dass mich diese Verschwendung nicht störe, ist wieder eine boshafte Unterstellung. Wie es Klimatrolle halt so tun.

    – Erdkabel wollen doch nur Deinesgleichen, weil ihnen die Optik über Alles geht. Damit hat Dein Seehofer die notwendige Energiewende wieder um 5 Jahre verzögert.
    – Die Wärmestrahlung der Atmosphäre geht tatsächlich je zu 50% nach oben und 50% nach unten. Das stimmt natürlich nicht ganz, weil die Erde ja eine Kugel ist und keine Scheibe (das ist Dir schon klar?), aber näherungsweise stimmt das. Da aber laufend Wärmestrahlung von unten in die Atmosfäre eingebracht wird und von oben praktisch nichts kommt, muss das, was von unten kommt, irgendwann die Atmosfäre verlassen. Oder nicht?

    So ganz 100% stimmt das Gleichgewicht natürlich nicht, deswegen heizt sich die Erde ja immer mehr auf. Das nennt man dann anthropogene globale Erwärmung. Nicht gewusst?

    Du solltest die Wiki-Bildchen, die wissenschaftlich völlig korrekt sind, einfach sorgfältiger lesen.

    Mir ist egal, wie alt Du bist, aber mit Deiner Kohleschleudermanie befürwortest Du das Schlimmste, das Du Deinen Nachkommen antun kannst. Bekanntlich ist die globale Erwärmung die größte Gefahr, die sich die Menschheit je geschaffen hat. Größer als all die heutigen entsetzlichen Dinge, die überall passieren. Im Gegentum, viele von diesen Dingen sind gerade durch die rücksichtslose Verschwendung von Kohle und Öl entstanden.

  102. Ach Alex1, langsam beginne ich mich, für Sie fremdzuschämen.

    Ich weiß ja nicht, was Sie beruflich machen – momentan schwanke ich mit meinen Vermutungen noch zwischen BWL-Studium mit anschließender Selbständigkeit als Versicherungsmakler oder Staubsaugervertreter und Bänker-Lehre mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Kleinanlegern – mit Spezialgebiet „risikofreihe Zertifikate“.

    Auf jeden Fall scheinen Sie mir schon gehobeneren Alters zu sein, also zur Generation zu gehören, die Frau Merkel mit der Aussage beschrieb, dass für sie das Internet Neuland sei. Denn Ihnen ist offenkundig gar nicht bewusst, dass jeder hier all Ihre bisher gemachten Aussagen problemlos nochmal lesen kann. Und deshalb funktionieren Ihre mühsam einstudierten Verkaufstricks hier auch nicht.

    Jeder kann nachlesen, dass ich Sie darauf hingewiesen habe, dass sie blödsinnigerweise vom Schalldruckpegel erzählt haben, obwohl alle Welt den Schallleistungspegel angibt.

    Jeder kann nachlesen, dass Sie zuerst von der „Vogel-Lüge“ sprachen, dann – nachdem Sie das Problem nicht mehr leugnen konnten – mit einem „Vögel liegen mir sehr am Herzen“ daher kamen, um kurz darauf das Dementi „Ich sprach nie von ‚Freunden der Vögel'“ in die Welt zu setzen.

    Jeder kann nachlesen, dass Sie behauptet haben, Windindustrieanlagen hätten bereits ganze Kohlekraftwerke ersetzt. um dann kleinlaut zuzugeben, dass das wohl eher Wunschdenken von Ihnen war.

    Jeder kann nachlesen, dass Sie zuerst den Treibhauseffekt erklären wollten, dabei dann aber so erhebliche Probleme hatten, dass Sie sich zum Schluss stattdessen darauf verlegten, einfach auf einige Wikipedia-Artikel zu verweisen, in denen aber auch nichts anderes steht, als der Blödsinn, den Sie vorher selbst von sich gegeben hatten.

    Vor allem kann aber jeder sehr schön nachvollziehen, wie Sie sich im Laufe des Gesprächs von einer absurden Aussage zur anderen hangeln – die Sie allerdings nie belegen können, wenn man Sie danach fragt.

    Und vielleicht fällt es sogar dem einen oder anderen auf, dass ich dagegen bisher keine einzige meiner Aussagen aufgeben musste – oder wenigstens nicht belegen konnte.

    Ich weiß ja nicht, ob sie die bisherigen Jahrzehnte Ihres Lebens tatsächlich mit dieser Strategie erfolgreich waren. Aber selbst wenn das so war, werden Sie jetzt (soll ich sagen „endlich“?) Opfer der neuen Technologien.

    Und auch diesmal kommen Sie wieder mit Behauptungen daher, die längst widerlegt sind. Ich habe Ihnen doch bereits eine Liste von Windindustrieanlagen gegeben, in denen gleich mehrere „über die 105 dB(A)“ kommen. Was wollen Sie also schon wieder mit Ihrer Lüge bezwecken? Wollen Sie zudem bestreiten, dass die WHO in ihrer „Night noise Guidlines for Europe“ z.B. schreibt:

    „One thing that stands out is the desire of a large part of the population to sleep with windows (slightly) open. The relatively low value of 21 dB takes this into account already. If noise levels increase, people do indeed close their windows, but obviously reluctantly, as complaints about bad air then increase and sleep disturbance remains high.“

    Oder auch:

    „Below the level of 30 dB L(night,outside), no effects on sleep are observed except for a slight increase in the frequency of body movements during sleep due to night noise. There is no sufficient evidence that the biological effects observed at the level below 40 dB L(night,outside) are harmful to health. However, adverse health effects are observed at the level above 40 dB L(night,outside), such as self-reported sleep disturbance, environmental insomnia, and increased use of somnifacient drugs and sedatives.“

    Oder auch:

    „Above 55 dB the cardiovascular effects become the major public health concern, which are likely to be less dependent on the nature of the noise.“

    http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0017/43316/E92845.pdf

    Und da kommen Sie großspurig daher und behaupten, dass selbst 63 dB(A) Dauerbelastung überhaupt kein Problem sind. Wie skrupellos kann ein Mensch eigentlich sein, wenn es ihm um den Mammon geht?

    Soso, und jetzt sind also die Windenergiekritiker auch noch selbst dran Schuld, dass die Profiteure dieser Abzocke des kleinen Mannes so weit weg von den Windindustrieparks wohnen? Wollen Sie jetzt das Märchen verbreiten, dass die NIMBYs (wie Sie sie genannt haben) die Windräder extra so nah an ihre eigenen Häuser bauen lassen, um sich anschließend besser über deren Verursacher aufregen zu können?

    Bei Ihnen sind wohl auch die Opfer eines Amoklaufs selbst dran schuld, dass sie sich erschießen ließen? (Mir fällt es grad extrem schwer, hier KEINEN Nazi-Vergleich zu bringen…)

    Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie sich noch immer nicht trauen, meine „Kinderfrage“ zu beantworten. Ich nehme auch zur Kenntnis, dass Sie inzwischen die PV-Anlagen, Biogasanlagen und Wasserkraftwerke zur Hilfe rufen müssen. Sie wissen aber schon, dass sich der Landesvorsitzende des Bundesverbands WindEnergie – natürlich getarnt als „Energiebeauftragter der BN-KG Augsburg“ – erst kürzlich über die „teure Bioenergie und Seewindkraft“ aufgeregt hat und sich darüber beschwerte, „dass ein paar Jahre die PV-Vergütungen nicht entsprechend der technischen Fortschritte und sinkenden Produktkosten gesenkt wurden“? Der hat also offenbar eine ganz andere Meinung zu den ach so tollen Mitstreitern, als Sie. Naja, vielleicht ist er aber auch nur noch skrupelloser als Sie, wenn es um den Mammon geht – und kennt da schlicht gar keine Freunde mehr.

    http://www.augsburg.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/raimund-kamm-energiebeauftragter-der-bn-kg-augsburg-zur-neufassung-des-erneuerbare-energien-gesetz.html

    Aber mal abgesehen davon: Wie wollen Sie denn die Produktion von Biogasanlagen und Wasserkraftweke verdoppeln? Indem Sie den Irrsinn mit den Windrädern in Süddeutschland auf die Wasserkraft übertragen und den verstärlkten Bau von Wasserkraftwerken in Norddeutschland fordern? Je schlechter der Standort, desto besser die Vergütung pro kWh? Und dass wir schon heute den armen Ländern die Lebensmittel wegfressen müssen, weil wir unsere eigene landwirtschaftliche Produktion in erheblichem Ausmaß gezielt vergammeln lassen, stört Sie natürlich eh nicht – denn wie wenig Sie von Mensch und Tier halten, stellen Sie hier ja stetig zur Schau.

    Und wie wollen Sie ohne konventionelle Kraftwerke die gigantischen Stromschwankungen ausgleichen, die Ihre Windindustrieanlagen schon heute – und erst recht bei einer Verdopplung der Nennleistung – im Stromnetz verursachen? Etwa durch die PV-Anlagen? Oder durch das Bisschen, was die Biogasanlagen an Regelleistung beisteuern könnten (um dadurch das gleiche Schicksal zu erleiden, wie die Gaskraftwerke)? Oder sind Sie auf dem selben Tripp, wie Hans-Josef Fell, der die Schwankungen auf ganz Europa ausweiten will, damit sie sich irgendwie magisch in Luft auflösen (was wohl etwas damit zu tun hat, dass er sich inzwischen als Sprachrohr des Atomkonzerns ABB sieht – nur weil der nebenbei auch Erdkabel produziert)?

    All Ihre erbärmlichen Ablenkungsversuche machen aber nur klar, dass Sie die Antwort auf meine einfache Frage scheuen, wie der Teufel das Weihwasser. Und gerade deshalb wiederhole ich meine „Kinderfrage“ auch diesmal wieder:

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen wird benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nenneistung zuverlässig zu ersetzen?

    Und weil Sie selbst nochmal mit Ihrem Treibhauseffekt daher kommen, stelle ich auch da nochmal meine einfache Frage – oder wie Sie es zu nennen pflegen „Kinderfrage“:

    Während Sie behauptet hatten, die Strahlung der Treibhausgase ginge zu 50% Richtung Erde und zu 50% Richtung Weltall, behauptet ihr geliebtes Wikipedia dass 93,5% Richtung Erdoberfläche gehen und nur 6,5% Richtung Weltall. Wie sind die Zahlen von Wikipedia physikalisch zu erklären?

    Zum Schluss hätte ich ausnahmsweise noch eine private Frage an Sie: Da ich mir inzwischen sicher bin, dass Sie schon etwa älter sind, gehe ich mal davon aus, dass Sie auch Enkelkinder haben. Können Sie denen wirklich ohne jede Skrupel antun, dass diese sich irgendwann mal für das rechtfertigen müssen, was Sie Ihren Mitmenschen angetan haben – entweder direkt, oder indirekt? So wie Sie sich dafür rechtfertigen mussten, was die Generation Ihrer Eltern (oder Großeltern) der Menschheit angetan hat?

    Also ich brächte das nicht fertig. Ganz egal, wie viel Geld ich dafür bekommen würde.

  103. Ach Hentinger, das wird wohl nix mehr mit Dir: Jetzt behauptest Du:

    „Ich habe NIE von Schalldruckpegel gesprochen.“

    Kurz davor das:

    „Das, wovon Sie reden, nennt sich „Schalldruckpegel“

    Könnt Ihr Klimaleugner Euch nicht einmal selbst einigen?

    Nett, dass Du in einer beeindruckenden Fleißarbeit etliche Windräder aufgezählt hast. Kriegst auch ein Fleißbienchen!

    Bloß wozu? Keine kommt über die 105 dB(A), also auch nicht über ein mäßig intensives Gespräch am Boden des Windrads. Ich wette, Du hast immer noch ein gutes Gespräch am Fuße jedes Windrads halten können.

    Es sei denn, der Wind war zu heftig und laut 😆

    Warum viele Windkraftbefürworter nicht so nahe an Windrädern leben, wie sie es akzeptieren oder sogar wünschen, ist doch klar: Es gibt immer ein paar Ängstliche, die von Heuchlern eingeredet bekommen, wie wahnsinnig schädlich Windräder seien. Genau mit den Horrorstorys, die Du hier laufend ablässt.

    Solche Lügen von Schall, Infraschall, Discoeffekt und irrsinnigen Vogelverlusten finden halt ihre Ohren.

    Und nochmal, weil Du diese Antwort auf Deine Kinderfrage offensichtlich immer noch nicht verstanden hast:

    Schon jetzt ersetzen die Regnerativen fast so viel Strom, wie die gesamte Kohle erzeugt. Und das mit einer zigfach geringeren Bedrohung für Vögel und hundertfach geringerem Treibhausgasausstoß.

    Mit den Regenerativen könnte bei einer einfachen Verdoppelung die gesamte Kohleverstromung weggefegt werden. Und das wäre auch gut so.

    Dass Dir das nicht passt und Du deswegen gleich die gesamte Wissenschaft (nein, nicht die ganze, einige Tapfere behaupten immer noch, es gebe keinen Treibhauseffekt und Rauchen sei auch nicht schädlich) als Lügner verleumdest, ist nur konsequent für einen Kohlelobbyisten.

    Einmal Aluhut, immer Aluhut.

  104. Schreibdurchfall, Hentinger?

    Neues kam ja nicht außer alten und immer noch falschen Unterstellungen. Hätte mich ja auch gewundert…:lol:

  105. Alex1, im Gegensatz zu Ihnen muss ich nicht lügen – oder Aussagen (die eigenen oder die der anderen) verdrehen, um meine früheren Lügen zu verbergen.

    Auch diesmal versuchen Sie sich wieder herauszureden. Erst behaupten Sie wider besserem Wissen, die Windräder wären gar nicht so laut, wie von mir beschrieben. Jetzt versuchen Sie das zu verbergen, indem Sie behaupten, dass sie zwar tatsächlich laut seien, aber die kleinen Windräder wären ja noch lauter gewesen.

    Und wie üblich behaupten Sie das einfach so. Weil unwahre Behauptungen kann man halt auch schlecht belegen, stimmt’s?

    Also welche „alte Anlage“ meinen Sie denn?

    Die Enercon E-70 mit 104,5 dB(A)?
    Die Senvion MM82 mit 104,0 dB(A)?
    Die Vestas V90-2.0 mit 104,0 dB(A)?
    Die REpower MM100 mit 103,8 dB(A)?
    Die Südwind S77 mit 103,5 dB(A)?
    Die Senvion MM92 103,2 dB(A)?
    Die Nordex N80 mit 103,0 dB(A)?
    Die Enercon E-66 mit 103,0 dB(A)?
    Die REpower MD70 mit 103,0 dB(A)?
    Die Fuhrländer MD70 mit 101,5 dB(A)?
    Die Enercon E-40 mit 101,0 dB(A)?
    Die Vestas V44 mit 100,0 dB(A)?
    Oder die Vestas V17 mit 97,8 dB(A)?

    Und damit nicht genug, versuchen Sie auch noch meine Frage zu verdrehen. In der ging es nämlich ausdrücklich darum, wie viel Nennleistung aus WINDindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nenneistung zuverlässig zu ersetzen.

    Und gerade weil das doch für Sie so gar nicht schwierig auszurechnen ist, warte ich jetzt schon sooo lange darauf, dass Sie endlich Ihren Taschenrechner wieder finden.

    Oder trauen Sie sich schlicht nicht, die „Kinderfrage“ zu beantworten?

    Also verlogen und feige?

  106. Oh ja, Alex1 – jetzt bin ich als der böse, weil die Windkraftlobbyisten darauf achten, ja nicht zu nah an einem Windindustriepark zu wohnen – während Sie große Reden darüber schwingen, dass die Leute doch nicht so ein Getue machen sollen, nur weil denen wer eine Windindustrieanlage direkt vor die Nase setzen will. Scheinheilige Heuchler sind das. Und ich gehe jede Wette ein, dass Sie genau zu diesem Klientel dazu gehören.

    Wie weit ist denn das nächste „raumbedeutsame“ Windrad von Ihrem Haus entfernt?

    Und was ist an der Wahrheit üble Nachrede? Vom Strafrecht haben Sie also auch keine Ahnung?

    Gibt’s eigentlich IRGEND ETWAS, von dem Sie Ahnung haben?

    Können Sie zum Beispiel beantworten, wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt werden, um 1.000 MW Nennleistung aus einem konventionellen Kraftwerk zuverlässig zu ersetzen?

  107. Alex1, langsam geht mir Ihre chronische Lügerei auf den Geist.

    Ich habe NIE von Schalldruckpegel gesprochen. Zudem ist bei allen von mir verlinkten Anlagen eindeutig vom Schallleistungspegel die Rede. Da stattdessen einen Schalldruckpegel anzugeben, wäre ja auch völliger Blödsinn – und deshalb macht es ja auch NIEMAND. Naja, niemand außer Ihnen.

    Und ja, ich war schon sehr oft in der Nähe von Windindustrieanlagen. Viel öfter als mir lieb ist. Und vermutlich auch viel öfter als all die großen Fans von Windindustrieanlagen, die rein zufällig weit weg von der nächsten Anlage wohnen. Ich kenne das permanente „Flugzeuggeräusch“, das von diesen Anlagen kommt. Ich kenne die zusätzlichen Geräusche, wenn sich die Anlage in den Wind dreht (die für die Bewertung der Schallimmissionen nicht berücksichtigt werden). Vor allem habe ich mir aber auch die Zeit genommen mit Anwohnern solcher Anlagen zu sprechen. Leute, die das permanent aushalten müssen. Ich werde nie die Schilderungen der Familie vergessen, die sich ein abgelegenes Häuschen im Grünen gekauft hatten – extra abgelegen von all dem Trubel. Und dann eines Tages neben einem Windrad wohnten, dass nicht einmal 500 m entfernt stand. Können Sie sich vorstellen, wie man sich da fühlt? Wie ausgeliefert man ist, wenn das gesamte Geld in dem Haus steckt, das aber unverkäuflich ist – so dass man noch nicht einmal da weg ziehen kann? Was mit jemandem geschieht, der wollte, dass seine Kinder in einer „heilen Umgebung“ aufwachsen und dann sitzt man plötzlich mitten in einem Industriegebiet? Und von den Betreibern und den Behörden erntet man obendrein auch noch nur Hohn und Spott?

    Nein, das können Sie natürlich nicht. Ich gehe jede Wette ein, dass auch Ihr Haus von der nächsten Windindustrieanlage soweit weg ist, dass Sie über die 10H-Regelung nur laut lachen können.

    Und dass Ihnen andere Lebewesen sowieso egal sind, haben Sie hier ja schon ausführlich genug beschrieben.

    Ich weiß nicht, was Sie gerade rauchen – aber sie sollten SOFORT damit aufhören! Wo habe ich denn geschrieben, dass Windräder böse sind, weil die Nazis sie gefördert haben? Ich habe geschrieben, dass Windräder nutzlos und schädlich sind – das hat aber mit den Nazis nichts zu tun. Und ich habe geschrieben, dass sich an den Windrädern technisch so gut wie nichts getan hat, seit sie damals unter den Nazis entwickelt wurden. Wenn Sie ein Problem damit haben, dass die Nazis massiv an der Entwicklung heutiger Windräder beteiligt waren, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen. Nur sollten Sie dieses Problem dann nicht auf mich schieben.

    Übrigens: Paranoia ist behandelbar. Fragen Sie einfach mal den Psychotherapeuten Ihres Vertrauens.

  108. Och Alex1, jetzt sind Ihnen die Argumente also komplett ausgegangen und Sie verlegen sich wieder auf das Herunterbeten Ihrer Mantras?

    Der Treibhauseffekt existiert, weil es bei Wikipedie steht. Wer braucht da noch wissenschaftliche Belege?

    Und wenn ein Arrhenius einfach mal ins Blaue hinein gerechnet dann gilt das Ergebnis selbstverstöndlich als Beweis, denn mehr haben die Treibhaus-Anhänger nunmal nicht vorzuweisen.

    Am schönsten ist aber: nachdem Sie so schön gezeigt haben, dass Sie nicht mal im Ansatz erklären können, wie das alles funktionieren soll, gehen sie dazu über, was man bei jeder Religionen macht – es geht schließlich um’s dran glauben und nicht um’s erklären können.

    Aha, nachdem Ihre Lüge, die Windräder hätten irgendwelche Kohlekraftwerke ersetzt nicht mehr haltbar ist, kommt jetzt das Märvchen, dass sie die Kohlekraftwerke ersetzt haben, die wir ganz bestimmt gebaut hätten, wenn wir welche gebaut hätten, aber nicht gebaut haben, weil sie nunmal keiner mehr bauen will – weil ja auch keiner mehr Gaskraftwerke in Deutschland bauen will, oder Wasserkraftwerke, oder Pumpspeicherkraftwerke. All das ist tatsächlich ein Verdienst der Energiewende. Dass wir inzwischen Regelleistung in halb Europa einkaufen, dass wir uralten Öl- und Kohlekraftwerken die Stilllegung verbieten und dass die Netzbetreiber zunehmend nicht mehr wissen, was sie mit all dem Strommüll aus den Windrädern anfangen sollen und deswegen immer öfter Winräder abgeschaltet werden – aber natürlich dennoch bezahlt werden – auch das ist ein großartiger Verdienst Ihrer Windräder.

    Und wie soll das weiter gehen, wenn schon jetzt so ein Chaos im Stromnetz herrscht? Wie wollen Sie die Stromschwankungen ausgleichen, wenn Sie anfangen, tatsächlich mal Kohlekraftwerke abzuschalten – und das nicht nur dreist zu behaupten?

    Wie viel Nennleistung aus Windindustrieanlagen benötigt man denn, um 1.000 MW Nennleistung aus Kohlekraftwerken zuverlässig zu ersetzen?

    Soso, eine vierköpfige Familie bezahlt in Ihrer Fantasie also „nur“ 350 Euro – aber das reicht ja noch nicht mal für die berühmte Kugel Eis pro Monat… Und den Rest der Subvention bezahlen die jeweiligen Firmeneigentümer aus der privaten Tasche, weil die ja so gutherzig sind. Vielleicht ist das ja bei Ihnen so – meinen Bäcker konnte ich aber bisher nicht davon überzeugen. Letztlich landen eben die gesamten Kosten beim „kleinen Mann“, weil der der einzige ist, der sie nicht anschließend an jemand anderes weitergeben kann.

    Oder wollen Sie selbst das bestreiten? OK, blöde Frage – natürlich bestreiten Sie auch das. Sie bestreiten ja grundsätzlich alles.

    Und Kernkraftwerke erzeugen mehr CO2, weil die Erze schlecht werden? Wer hat Ihnen denn diesen Bären schon wieder aufgebunden?

    Aha, wir brauchen also doppelt so viele Windräder wie Ende 2015, um alle bestehenden Kohlekraftwerke zu ersetzen.

    2015 hatten wir rund 58 GW Nennleistung aus Kohlekraftwerken.

    Alle Windräder gemeinsam hatten eine Nennleistung von 41.651 MW.
    https://www.wind-energie.de/infocenter/statistiken/deutschland/installierte-windenergieleistung-deutschland
    (Der Lobbyverband muss es ja wohl wissen.)

    Sie Sind also der Meinung, dass man 58 GW Nennleistung aus Kohlekraftwerken durch rund 83 GW Nennleistung aus Windindustrieanlagen ersetzen kann. Also pro 1.000 MW Nennleistung aus Kohlekraftwerken benötigt man 1.430 MW Nennleistung aus Windindustrieanlagen. Richtig?

    Mal eine kurze Überlegung für den Anfang: die Kohlekraftwerke haben 2015 schlappe 273,0 TWh Strom erzeugt, während die Windräder gerade einmal auf 66,0 TWh kamen. Doppelt so viel wären 132,0 TWh. Und damit würden Sie also die 273,0 TWh aus den Kohlekraftwerken ersetzen? Achso – vermutlich, indem Sie zusätzlich auch noch die Gegenstrahlung nutzen, oder?

    Und wie funktioniert das bei Wetterlagen wie der vom 3.11.2015, als all Ihre schönen Windräder gemeinsam gerade einmal 100 MW produzierten, während die Kohlekraftwerke gleichzeitig 38,8 GW lieferten? Oder am Tag davor, also 2.11., als aus den Windrädern nur 200 MW kamen, aus den Kohlekraftwerken aber zur selben Zeit 37,2 GW?

    Sie wissen aber schon, dass das doppelte von 100 MW nicht 38,8 GW ergibt, oder?

    Oder mal das Problem anders herum: Am 6.12.2015 erzeugten Ihre Windräder 26 GW, während die Kohlekraftwerke nur 10,85 GW lieferten. Selbst wenn wir noch die 9,83 GW aus Kernenergie und die 2,62 GW aus Gaskraftwerken dazu nehmen, sind das insgesamt nur 23,3 GW. Ihre „doppelt so vielen“ Windräder würden also noch mehr Stromüberschuss erzeugen, als die 10,92 GW, die wir in diesem Moment eh schon ins Ausland verklappt haben. Und schon am nächsten Tag war es mit der ganzen Herrlichkeit der Windräder wieder vorbei: Gerade noch 1,43 GW tröpfelten aus den Anlagen, während die Kohlekraftwerke 40,35 GW lieferten.

    Und Sie wissen ja: Herbst und Winder sind die besten Jahreszeiten für Windenergie…

    Aber vielleicht sind die Daten ja bereits veraltet – weil die Entwicklung der Windräder geht ja sowas von rasant dahin. Also mal die Zahlen von gestern Morgen um 3:00 Uhr: gerade einmal 580 MW aus Windenergie, gleichzeitig 21,55 GW aus Kohlekraftwerken.

    Wie um Himmels Willen wollen Sie Träumer die Kohlekraftwerke also mit gerade einmal der doppelten Windenergie-Nennleistung von Ende 2015 ersetzen?

    Also nachdem dieser erste Antwortversuch von Ihnen gnadenlos in die Hose ging, stelle ich meine Frage noch einmal:

    Wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen wird benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen?

  109. Ach Hentinger, wo ist denn Dein Problem?

    Warum musst Du immer lügen und mich verleumden? Ich sprach nie von „Freunden der Vögel“. Ich schrub aber, dass Deine geliebten Kohleschleudern das Zigfache an Vögeln töten. Merkst Du den Unterschied?

    Tip: die großen Windräder sind eher leiser als die kleinen. Und stören die Greife weniger.

    Noch´n Tip: Rechne doch einfach anhand der von mir geposteten Grafik vom BDEW! Geht vielleicht sogar ohne Taschenrechner? 30% Regenerative vs. 32% Kohle. Hmm, wieviel Regenerative braucht es da wohl, um die gesamten Kohleschleudern zu ersetzen? Schwiiiierig 😆

    Dann kannst Du Deine Kinderfrage selbst beantworten 😀

  110. Hahaha! 70.90 m Rotordurchmesser! Aus welchem historischen Archiv haben Sie denn das ausgegraben?

    Aktuell sind Anlagen wie Vestas V126, Nordex N131 und Enercon E-141. Oder muss ich Ihnen auch noch erklären, was bei diesen Namen die Zahlen bedeuten?

    Aber Sie können es halt einfach nicht lassen, die Windräder als Freunde der Vögel verkaufen zu wollen…

    Und wie viel Nennleistung aus diesen Vogelschrettern braucht man nun, um 1.000 MW Nennleistung aus konventionellen Kraftwerken zuverlässig zu ersetzen?

  111. Ach Hentinger, dass Ihr Klimaleugner immer persönliche Angriffe fahren müsst. Akzeptiert doch einfach, dass Eure Argumente nichts taugen.

    Natürlich leben viele WKA-Befürworter weiter weg von WKAs als ein oder ein halber km. Sollen sie jetzt Deiner Meinung nach umziehen? Das sind plumpe Unterstellungen, die sehr viel über den Untersteller aussagen:

    Was Peter über Paul sagt,
    Sagt mehr über Peter als über Paul.

    Man kann es auch Projektion nennen. Oder üble Nachrede.

  112. Ach Hentinger, Ihr Klimaleugner solltet Euch nicht immer laufend widersprechen! Erst sprichst Du von Schalldruckpegel und dann von Schalleistungspegel. Was denn nun?

    Warst Du jemals in der Nähe einer WKA? Das kann ich mir kaum vorstellen. Sonst würdest Du nicht so einen Unsinn verzapfen. Meine Berechnungen sind völlig korrekt. Leg sie doch mal Deinem Physiklehrer in der Pause vor, der wird Dir das bestätigen.

    Kannst Du nicht mal mit Deinen Nazis aufhören? Die Nazis haben Vieles massiv gefördert, u.A. Autobahnen, VW und andere Autobauer, Luftfahrt und Windräder. Das hatte ich doch auch geschrieben. Ist das Alles deswegen böse?

  113. Ach Hentinger, jetzt hast Du Dich völlig in der Leugnerecke verrannt. Deine Klöpse beim Physikverständnis nehmen zu arg überhand. Deshalb nochmal zu den Fakten:

    – Die Erdatmosfäre generiert einen Treibhauseffekt: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt
    – Vor Allem durch die Gase H2O, CO2, CH4 (und noch einige Andere): https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas
    – Der durch die Aufnahme von Wärmestrahlung durch o.g. Gase beruht: https://de.wikipedia.org/wiki/Gasstrahlung
    – Was Arrhenius schon vor 100 Jahren nachwies: https://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius#Meteorologie_und_Geophysik
    – Dieser Treibhauseffekt wird durch die anthropogene Freisetzung von vor Allem CO2 verstärkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Keeling-Kurve
    – Was zu einer deutlichen Erhöhung der Temperatur der Atmosfäre führt: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/
    – die sehr gut mit der Keeling-Kurve korrespondiert.
    – Abgefangen werden kann der Anstieg nur durch regenerative Energien,
    – Die heute schon doppelt so viel Strom erzeugen wie die Kernkraft
    – Und die Kohle schon 2016 praktisch eingeholt haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stromerzeugung_Deutschland.png

    Das heißt, die Hälfte der Kohlekraftwerke wurden schon ersetzt, die sonst die Kernkraftwerke ersetzen hätten müssen.

    Fakt ist weiterhin, dass Windkraft zigmal weniger Vögel pro kWh tötet als Kohlekraft.

    Und dass deutsche Windkraft (noch) Weltspitze ist und zigtausend Arbeitsplätze generiert.

    Und dass neue Windkraft nur noch fast halb so viel kostet wie neue Kernkraft. Für Kohlekraft lieferst Du ja nichts.

    Und dass es keinerlei Schädigungen durch Schall durch WKA gibt.
    Und dass es keinerlei Schädigungen durch Infraschall durch WKA gibt.
    Und dass es keinerlei Schädigungen durch „Disco-Effekt“ durch WKA gibt.

    Und Du rechnest schon wieder falsch:

    – Die EEG-Umlage beträgt 7 ct/kWh,
    – Ein deutscher 4-Personen-Haushalt verbraucht ca. 5.000 kWh pro Jahr,
    – Macht 350 Euro pro Jahr für 4 Personen,
    – Macht knapp 1 Euro pro Tag für 4 Personen,
    – Macht knapp 25 ct pro Tag pro Person,
    – Was nicht einmal für eine Kugel Eis reicht.

    Oder hast Du andere Zahlen?

    Selbst wenn Deine Zahlen richtig WÄREN, wäre es doch hinreichend lächerlich, sich wegen nicht einmal einem Euro pro Tag so kariert aufzuführen.

    Und Deine Verschwörungstheorien lass mal ruhig in der Klamottenkiste.

    Dass die Atomindustrie natürlich mit den relativ geringen CO2-Emissionen ihrer Kraftwerke wirbt, ist doch klar. Objektiv stimmt das ja auch. Nur emittieren Windräder nur die Hälfte davon pro kWh. Und das wird jedes Jahr besser mit besserer Technologie, bei Kernkraft wird es jedes Jahr schlechter, weil die Erze immer schlechter werden.

    Und um auf Deine unvermeidliche Kinderfrage zu kommen: Schau auf die o.g. Grafik, dann wirst Du leicht erkennen, dass wir nur den Faktor 2 bei den Regenerativen brauchen, um sämtliche Kohlekraftwerke eliminieren zu können. Man muss nur wollen. Dann würden wir pro Kopf einen glatten Euro pro Tag zahlen. Hilfe, wir werden alle verarmen!

    Würden wir 50% Strom einsparen, hätten wir dieses Ergebnis schon jetzt.

  114. Na Alex1, den Spruch „Wo der Populismus weht, haben Argumente Pause“ habe Sie sich sicher in einem goldenen Rahmen über Ihr Bett gehängt, oder?

    Was die Geschichte mit „Not In My BackYard“ angeht, hab ich mal eine kleine Liste erstellt. Darin findet man für einige bekannte bayerische Windindustrie-Anhänger die Abstände zwischen Wohnhaus und dem nächstgelegenen Windrad:

    Martin Stümpfig, Feuchtwangen, Sprecher für Energie und Klimaschutz der Landtagsfraktion der Grünen: ca. 5 km

    Hans-Josef Fell, Hammelburg, „Vater des EEG“: ca. 6 km

    Ludwig Hartmann, Landsberg, Fraktionsvorsitzender der Grünen: ca. 11 km

    Raimund Kamm, Augsburg, Vorsitzender des Bundesverband WindEnergie Bayern: ca. 12 km

    Dr. Herbert Barthel, Rückersdorf, Referent für Energie und Klimaschutz des Bund Naturschutz: ca. 16 km

    Das sind also die Leute, die Anwohner von Windindustrieparks als „NIMBYs“ beschimpfen – und öffentlich erklären, dass eine 10H-Abstandsregelung überhaupt nicht notwendig sei. Naja, für sie selbst trifft das ja auch offensichtlich zu…

  115. Schön dass Sie nach langem Weigern endlich zugeben, dass Windräder schädlich sind.

    Ich entschuldige mich dafür, dass ich Sie mit Quellen meiner Aussagen behellige. Aber so bin ich nunmal: Im Gegensatz zu Ihnen behaupte ich nicht einfach irgendwas und kann es dann nicht belegen. Dass Sie so vielen Informationen nur verwirren, ist ein Problem, auf das ich leider keinen Einfluss habe. Auch da hilft möglicherweise ein guter Psychotherapeut…

    Und noch einmal: Wie haben Windräder Kohlekraftwerke ersetzt, wenn die Nennleistung der Kohlekraftwerke nachweislich sogar gestiegen ist? Sie können ja noch nicht einmal die Frage beantworten, wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen benötigt würde, um ein Kohlekraftraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen.

    Du meine Güte. Von Akkustik haben Sie also auch keine Ahnung? Dabei dachte ich, dass jedes Kind weiß, dass der Schallleistungspegel nicht in irgend einem Abstand angegeben wird. Das, wovon Sie reden, nennt sich „Schalldruckpegel“.

    Und was soll Ihre alberne Rumrechnerei (die nebenbei – wie nicht anders zu erwarten – auch noch völlig falsch ist)? Ich hatte in meiner ursprünglichen Aussage gesagt, dass Windindustrieanlagen Schallleistungspegel von 105 dB(A) und mehr haben. Sie haben das pauschal angezweifelt und ich habe es belegt. Statt der fälligen Entschuldigung versuchen Sie sich jetzt an lächerlichen Milchmädchenrechnungen. Dabei kann sich doch jeder selbst vorstellen, welche Wirkung es bereits hat, wenn in rund 1000 m Abstand zum eigenen Wohnhaus ein Trupp von 10 Waldarbeitern Tag und Nacht und an Werk-, Sonn- und Feiertagen mit Kettensägen handiert. Und dann muss man eben nur noch bedenken, dass ein Windrad doppelt so laut ist, wie eine Kettensäge (und zwischen Windrad und Wohnhaus keine Bäume im Weg sind, die den Krach dämpfen könnten).

    Für Sie ist sowas natürlich nur ein Grund zum Lachen.

    Und wieder Ihr Schwachsinn mit der Nazikeule. Nachdem Sie offenbar nicht mehr leugnen können, dass die Nazis die Technologie massiv gefördert haben, kommen Sie jetzt als Ablenkungsmanöver mit der Geschichte an, dass auch VW von den Nazis gegründet wurde. Und das ändert dann an meiner Aussage was? Zur Erinnerung: Ich hatte lediglich geschrieben: „An den Dingern hat sich seit deren Erforschung durch die Nazis … doch rein gar nichts mehr getan.“ Und offensichtlich können Sie (mal wieder) nicht belegen, dass meine Aussage falsch war. Also würde doch ein einfaches „ja, so ist es“ völlig genügen.

  116. Jaja, Alex1, ich verstehe Ihre Strategie durchaus. Und auch alle Mitleser werden Sie problemlos ebenfalls erkennen: Während ich meine Aussagen mit Quellen belege, stellen Sie einfach Behauptungen in den Raum. Denn belegen müssen Sie schließlich gar nichts. Es genügt ja, wenn man die immer gleichen Märchen so lange wiederholt, bis keiner mehr weiß, dass es eben nur Märchen sind.

    Wir hatten doch schon geklärt, dass auf der Erdoberfläche kein Strahlungsgleichgewicht herrscht. Das sieht man am Schaubild des IPCC und am Schaubild Ihres geliebten Wikipedia. Vor allem ist es aber banale Logik, denn wenn die Erdoberfläche Eneregie auch per Konduktion und Verdunstung abgibt, kann sie sie nicht mehr per Strahlung abgeben. So einfach ist das. Das hindert Sie aber offensichtlich trotzdem nicht daran, es jetzt plötzlich zu leugnen.

    Dass die Erde angeblich sogar mehr Energie abstrahlt, als sie von der Sonne empfangen hat, hatten wir ebenfalls bereits geklärt. Woher diese zusätzliche Energie stammen soll, konnten selbst Sie bisher nicht erklären. Dass sie nicht aus der Gegenstrahlung kommen kann, kann jeder selbst überprüfen, indem er mal um eine Lampe jede Menge Spiegel aufstellt. Egal wie oft man das Licht spiegelt – es wird insgesamt nie mehr Licht werden, als ursprünglich von der Lampe erzeugt wurde.

    Wie kommen Sie auf die absurde Idee, dass die Wirkung der Treibhausgase Fakt sei? Selbst das IPCC behauptet so etwas nicht – wohlwissend, dass es bisher nicht eine Messung gibt, die diese Treibhaustheorie wenigstens stützen würde.

    Und auch die Gegenstrahlung existiert plötzlich nicht mehr? Das Strahlungsschild schluckt also die Energie nur noch und damit ist diese dann weg? Also Treibhausgase vervielfachen die absorbierte Energie während das Strahlungsschild Energie vernichtet? Vom Energieerhaltungssatz haben Sie vermutlich auch noch nie etwas gehört?

    Und da Sie immer wieder mit dem selben Blödsinn daher kommen, ohne den auch nur im Ansatz belegen zu können, muss ich halt auch immer wieder auf die selben Banalitäten hinweisen: Ein angeblicher Effekt, der selbst bei Glas nicht messbar ist, dürfte bei CO2 erst recht nicht feststellbar sein. Da hilft es auch nicht, einfach mal ins Blaue hinein zu behaupten, dass dieser Effekt eine Temperaturerhöhung von 33 Grad zur Folge hat. Aber im Aufstellen von unbelegten Behauptungen sind Sie ja Meister.

    Wir haben doch schon gemeinsam festgestellt, dass Arrhenius von allen bisher durchgeführten Messungen widerlegt wurde. Und seine Vorhersage per Milchmädchenrechnung war – wie Sie sicherlich wissen – dass das gesamte CO2 eine Erwärmung um 20,9 Grad zur Folge hat. Wie absurd diese Behauptung ist, ist für jeden offensichtlich, der weiß, dass nicht CO2 sondern Wasserdampf das wichtigste Treibhausgas ist.

    Und jetzt sagen Sie blos noch, dass Sie nicht die Geschichte der CO2-Untergangs-Hytsterie in Deutschland kennen? Alles begann im Dezember 1985. Damals hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) eine 14-seitige Informationsschrift mit dem Titel „Warnung vor einer drohenden Klimakatastrophe“ veröffentlicht. Darin schreibt sie u.a.:

    „Quantitativ gesicherte Vorhersagen über Ausmaß und Zeitraum der Klimaveränderung werden – die Schwierigkeiten selbst kurzfristiger Wetterprognosen vor Augen – allerdings auch in absehbarer Zukunft kaum zu erwarten sein.

    Um die drohende Klimakathastrophe zu vermeiden, muß bereits jetzt wirkungsvoll damit begonnen werden, die weitere Emission der genannten Spurengase drastisch einzuschränken.

    Wenn diese Einschränkungen aufgeschoben werden, bis in vermutlich 1 bis 2 Jahrzehnten deutliche Klimaveränderungen sichtbar werden, wird es aller Voraussicht nach bereits zu spät sein.“

    (Es war also bereits im Jahr 2008 zu spät…)

    Als Lösung wurde darin vorgeschlagen:

    „Rasch wirksam können dabei zum einen Maßnahmen zur Energieeinsparung und effizienteren Energienutzung, zum anderen der verstärkte Einsatz von Kernenergie (gegenwärtig vorwiegend mittels Leichtwasserreaktoren) sein.

    Langfristig bieten sich aus heutiger Sicht für eine Energieversorgung, bei der keine wärmeisolierenden Spurengase emittiert werden, Sonnenenergie und Kernenergie an: Neue Techniken, für Kernenergie Hochtemperaturreaktoren und Brutreaktoren, für umfangreiche Sonnenenergienutzung vor allem Solarwärmekraftwerke und fotovoltaische Kraftwerke, sind in Erprobung.“

    Alles andere war danach: Die Regierungserklärung von Bundeskanzler Helmut Kohl am 18.3.1987, der berühmte Artikel im Spiegel mit dem absaufenden Kölner Dom auf dem Titelblatt im August 1988
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html
    Und die Gründung des IPCC im Dezember 1988.

    Und die Rechnung der Atomlobby geht ja auch auf: Inzwischen gewinnt die Kernenergie-Nutzung weltweit wieder gewaltig an Akzeptanz. Nicht zuletzt wegen dem abschreckenden Beispiel der „German Energiewende“.

    Und auch diese Wirkung ist offensichtlich Absicht. Zuerst glaubte man noch, man könne das Thema mit dem Growian und dem 1000-Dächer-Programm erledigen. Beides sollte ja nur nachweisen, dass das keine sinnvollen Alternativen sind. Als das nicht funktionierte war klar, dass man die Leute mit drastischeren Mitteln überzeugen muss. Im Jahr 2001 kam dann das EEG, das bereits in der ersten Fassung gezielt so ausgelegt war, damit es den größtmöglichen Schaden anrichtet: Die Verfünffachung der Vergütung für Solarstrom führte zum Goldrausch und das Verbot der Selbstnutzung sowie der „Einspeisevorrang“ führten zur maximal möglichen Belastung des Stromnetzes durch diesen Zufallsstrom.

    Im Jahr 2011 hat das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) die Auswirkungen eines großräumigen und lang andauernden Ausfalls der Stromversorgung untersucht. Daran beteiligt war rein zufällig auch Hans-Josef Fell, der „Vater des EEG“ (ein typischer „Hinterbänkler“, der wunderbar als Strohmann taugte).
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34457220_kw21_pa_bildung_forschung/205376

    Und ebenfalls im Jahr 2011 hat die Ethik-Kommission „Sichere Energieversorgung“ in ihrem Abschlussbericht angedeutet, wohin die Reise geht:

    „Die internationale Gemeinschaft verfolgt mit großem Interesse, ob es Deutschland gelingt, den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie zu schaffen. Ist dies erfolgreich, wird es große Wirkungen in anderen Ländern haben. Scheitert es, werden die Folgen auch in Deutschland gravierend sein und viele schon erreichte Erfolge bei den erneuerbaren Energien infrage stellen.“

    Nach diesem Exkurs wieder zurück zu Ihren Text:

    Strahlungsisolation funktioniert also mit zwei Lampen oder mit einer Lampe und einem Spiegel nicht, aber mit CO2 und Glas. Warum das so ist, müssen Sie ja nicht erklären.

    Der Witz bei Schellnhuber war ja gerade, dass Messungen seine Behauptung NICHT bestätigen. DESHALB hat er sich ja stattdessen auf seine Inutition berufen. Er ist also genauso ein Schaumschläger wie Sie. Oder sind Sie es am Ende sogar selbst – „Alex Schellnhuber“?

    Aha, jetzt lügt also auch noch der IPCC – der ja die Erwärmungspause im aktuellen Klimabericht selbst bestätigt hat?

    Wenn die Grafik bei Wikipedia keine Messung wiedergibt, warum steht dann unter der Grafik, dass das die Werte von 2000 bis 2004 wären? Oder ist das eben genauso frei erfunden, wie alle anderen Zahlen und Aussagen?

    Und da ist sie wieder, Ihre alberne Taktik: Natürlich gibt es Messungen, die den Treibhauseffekt belegen – aber sie verraten nicht, wo man die findet…

    Soso, beim Treibhauseffekt gilt also der Energieerhaltungssatz nicht. Da gilt stattdessen das Gesetz der Broteinheiten?

    Was gibt es an einem Aufwindkraftwerk nicht so verstehen? Das ist ein gewöhnlicher Schornstein mit einem eingebauten Windrädchen. Wie ein Schornstein funktioniert, kann man sogar bei Wikipedia nachlesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schornstein#Funktion

    Und wo ist da Ihr Treibhauseffekt mit der Energievervielfältigungswirkung?

    Nachdem wir schon ausgiebig geklärt haben, dass Sie nichts belegen können und auch nichts erklären können, beweisen Sie jetzt auch noch, dass Sie nicht rechnen können:

    25.000.000.000 Euro/Jahr : 81.000.000 Einwohner = 308,64 Euro pro Einwohner und Jahr

    308,64 Euro/Jahr : 365 Tage/Jahr = 0,85 Euro pro Tag und Einwohner – und nicht „etwa 25 Cent“.

    Und jedes Jahr wird es mehr. Sie erinnern sich sicher an die Lüge vom Trittin mit der Kugel Eis.

    Dass Ihnen solche Peanuts nichts ausmachen, glaub ich Ihnen gerne. Und dass Ihnen alle anderen Lebewesen am Hintern vorbei gehen, haben Sie ja schon ausgiebig beschrieben.

    http://www.deutschlandradiokultur.de/stromabschaltungen-den-aermsten-geht-das-licht-aus.1001.de.html?dram:article_id=352370

    Und wieder haben Sie die Frage nicht beantwortet, wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen.

  117. Und was sagt der NABU: „Mit zunehmender Bauhöhe von WKA wird jedoch im Rahmen des Repowerings der Anteil der Flüge in 25-50 m Höhe, der derzeit bei WKA mit 70 m Nabenhöhe und 70-90 m Rotordurchmesser kollisionsgefährdet ist, an Kollisionsrelevanz verlieren.“

  118. Tja, Schwachwind, wo der Populismus weht, haben Argumente Pause.

    Das war schon immer so mit den Nimbys. Bei Windrädern genauso wie bei Flüchtlingen: „Überall, nur nicht bei uns!“

    Dies „Heimatverbundenen“ konsumieren aber gerne ohne Rücksicht Energie. Und regen sich dann aber auf über 25 Cent, die die Energiewende pro Tag und Kopf kostet.

    Das ist St. Florian in Reinkultur.

  119. Oh Hentinger, König des absichtlichen Missverstehens: Ich habe nie behauptet, dass Windräder KEINE schädlichen Auswirkungen haben. Sie sind aber wesentlich geringer als die von Fossilien wie Deinen geliebten Kohlekraftwerken.

    Beim Vogelschutz sind nunmal Windräder zigfach besser als Kohlekraftwerke. Tu so, als seist Du ein Mann und akzeptiere die Wahrheit.

    Natürlich MUSS der Branchenwindverband den Vogelschutz thematisieren. Was würdest Du aufheulen, wenn er es nicht täte 🙄

    Und wieder, stelle doch bitte Links ein, bei denen man weiß, worauf Du hinaus willst. Ich habe keine Lust, alle Links der von Dir verlinkten Seite ankzuklicken und zu raten, was Du sagen willst.

    Natürlich haben die Windräder schon jede Menge Kohlekraftwerke ersetzt. Bei Deinen rudimentären Physikkenntnissen wird das Dir aber wohl niemand erklären können.

    Muahaha, Deine Lärmdaten sind ja sowas von uninteressant. Interessant schon insofern, als Du von Akustik auch nichts verstehst. Du wirst es auch nicht verstehen wollen, aber ich versuche mal, ein klein wenig Licht in die Sache zu bringen:

    Der Schalleistunspegel laut Lärm-und-Vibrationsschutzverordnung wird in Nabenhöhe und 1 m Abstand angegeben.

    Hättest Du etwas mehr Ahnung von Physik, in diesem Fall von Akustik, wüsstest Du, dass im Freifeld eine Abstandsverdoppelung einen Abzug von 6 dB bedeutet. 105 dB(A) auf Nabenhöhe sind also 99 dB(A) in 2 m Abstand, 93 dB(A) in 4 m Abstand usw, also 63 dB(A) am Fuß der Anlage.

    63 dB(A) entsprechen gerade einem mäßig lebhaften Gespräch. Noch Fragen?

    Bei einem Windpark hast Du dann an jedem Windradfuß ein mäßig lebhaftes Gespräch. Welch ein Lärm… Muahaha!

    Ja, Nazikeule! Nazis haben Windräder gebaut, Nazis haben Autobahnen gebaut, Nazis haben Autos gebaut. Und? Sind deswegen Autos, Autobahnen und Windräder schlecht?

    Und stell Dir vor, Nazis haben auch Kohlekraft genutzt! Potztausend! Und was sagt uns das? Ziemlich genau gar nichts, nicht wahr?

    Also immer schön bei der Wahrheit bleiben, gelle?

    Und Physik-Nachhilfestunden bei einem guten Lehrer wären nicht schlecht…

  120. Ach Hentinger, es ist so schön, wie sich Klimaleugner immer widersprechen 😆

    Ich laste es mal Deinem schlechten Physiklehrer an, dass Du nicht verstehst, dass an der Erdoberfläche ein Strahlungsgleichgewicht herrscht. Ich gab Dir mal einen Tip, dass es mehr als ein System und mehr als ein Gleichgewicht gibt. Aber den hast Du wohl überlesen.

    Wie Du auf ein Perpetuum Mobile kommst, das laste ich auch Deinem schlechten Physiklehrer an. Oder dem Lesen schlechter Leugnersites. Das angebliche „Perpetuum Mobile“ ist dort ein so gerne verwendeter wie falscher Topos.

    Ich weiß ja nicht, was Du mit „Wirkung entfalten“ meinst, aber Fakt ist, dass die Wirkung der Treibhausgase ist, dass mehr Strahlung auf der Erdoberfläche ankommt als wenn es sie nicht gäbe. Und sie sich daher erwärmen muss, um das Strahlungsgleichgewicht wieder herzustellen.

    Dein Fehler beim Gastank: Das Strahlungsschild lässt gar keine Strahlung durch. Schwupps sind Deine 2 langen Absätze gegenstandslos.

    Dass Glas sich ähnlich verhält wie CO2 bzw. umgekehrt, ist schlichtweg ein Versuch, populärwissenschaftlich zu verdeutlichen, was es mit der Isolation durch Gasstrahlung auf sich hat. Ich kenne keinen besseren, und die Wissenschaftler sind sich klar darüber, dass die Tatsache der Konvektionsverhinderung den nicht so mit Physik Bewanderten leicht in eine Falle tappen lässt.

    Anders herum nutzen die Klimaleugner die Schwächen dieses Vergleichs (nichts Anderes ist das ja), um die physikalischen Tatsachen an sich zu verdrehen.

    Aufgrund Deiner bisher gezeigten eher rudimentären Physikkenntnisse (nicht Deine Schuld, es war der schlechte Physiklehrer) wundert es mich doch, dass Du auf einmal mit Breit- und Schmalbandigkeit kommst.

    Aber sei getrost, auch schmalbandig reicht der atmosphärische Treibhauseffekt für etwa 33 Grad Termperaturerhöhung. Aber was wissen schon Wissenschaftler, gelle?

    Muahaha, trotz schlechten Physiklehrers kommst Du auf einmal mit Arrhenius!

    Die platte Lüge, dass Arrhenius in irgend einer Weise widerlegt sei, muss ich schon wieder auf Deinen Physiklehrer schieben. Nichts dergleichen ist der Fall. Eine reine plumpe Klimaleugnerbehauptung ohne Hintergrund.

    Arrhenius hatte sogar den Effekt einer Verdoppelung des CO2-Gehalts ziemlich genau vorhergesagt. Er (als Skandinavier…) hatte diese Temperaturerhöhung damals allerdings befürwortet. Aber das war ja auch die Zeit von Sörgels Atlantropa…

    Dass ausgerechnet die Atommafia Arrhenius „ausgegraben“ haben sollte, ist in etwa so glaubwürdig wie dass die CIA die Twin Towers gesprengt habe. Aber Klimaleugner und andere Aluhutträger haben da eine äußerst reichhaltige Fantasie 😆

    Autsch! Dein Vergleich mit den 2 Lampen ist ja sowas von daneben, da lohnt es sich nicht drauf einzugehen.

    Zu Schellnhuber: Jeder gute Wissenschaftler hat Intuitionen. Die gewinnt er durch seine Messungen und baut darauf Theorien, die er dann in weiteren Messungen veri- oder falsifiziert. Und glaub mir, Schellnhuber hat genug gemessen und auf noch viel mehr Messungen Zugriff.

    Diese persönlichen Anwürfe sind auch wieder 1:1 Klimaleugnertaktik. Keine Argumente, aber den „Gegner“ persönlich schlecht machen. Armselig.

    Och nö, nicht wieder die Lüge von der Erwärmungspause! Du klapperst wirklich alles ab, was die Klimaleugner zu bieten haben. Das gesamte dreckige verlogene Arsenal.

    OMG, Du kannst ja noch nicht einmal ein einfaches Schaubild verstehen!

    Schlaf mal drüber, schau´s Dir nochmal an, denke darüber nach und poste dann wieder, ja?

    Natürlich zeigen Grafiken in Wiki keine Messungen. Du hast manchmal wirklich komische Auffassungen.

    Und die Theorien über die Gasstrahlung und den Treibhauseffekt sind genauso gut mit Messungen belegt wie die von Newton und Einstein. Und nein, ich werde Dir nicht die Arbeit abnehmen und Messungen für Dich ausgraben.

    Diesen Absatz lasse ich einfach mal so stehen, wie er ist. Er ist aus sich heraus schon so grottenfalsch, dass man ihn nur zitieren muss, um die Unsinnigkeit zu erkennen:

    „Und noch einmal: Wenn die Treibhausgase ihre Energie bereits per Konduktion an die kälteren Nachbargase abgegeben haben, können sie sie nicht zusätzlich auch noch als Gegenstrahlung Richtung Erde schicken. Das ist Kindergarten-Wissen: Wenn Kevin einen Baustein hat und diesen Leon gibt, kann er ihn Lina nicht mehr geben.“

    Das ist eine glatte 6 in Physik. Erinnert mich an unsere Nachbarin (etwas betagt und brandiphren), der man nicht erklären konnte, warum die Lebensmittelhersteller auch noch Broteinheiten in ihre Produkte tun. Wahrscheinlich tun sie auch noch Kalorien rein… 😆

    Entschuldigung, aber mit so geringen Physikkenntnissen bist Du wahrlich nicht satisfaktionsfähig… 😆

    Aufwindkraftwerke hast Du prompt auch nicht verstanden. Und verstehendes Lesen hätte Dir gezeigt, dass ich schrub, dass Solarzellen mehr kW/m2 ernten können als Aufwindkraftwerke. Also bitte: Erst lesen, dann denken, dann posten.

    Und immer schön bei der Wahrheit bleiben, gelle?

    Die ach so teure Energiewende kostet pro Kopf und Tag etwa 25 Cent. Und darüber kofferst Du Dich so auf?

    Aber klar, Deine geliebten Kohlekraftwerke sind ja Dein Ein und Alles.

  121. Nachdem das Artikel-Thema 10H war, zwischendurch eine kurze Rückbesinnung darauf. Inzwischen gab es mehrere Bürgerentscheide zum Windkraft-Thema.

    In Bidingen (Schwaben) entschieden kürzlich die Bürger gegen ein weiteres Windrad. Hier stand die Behauptung auf dem Prüfstand, wo schon Windräder wären, wäre angeblich die Akzeptanz größer. In Ilmmünster (Oberbayern) entschieden die Bürger deutlich gegen einen Windpark, obwohl Nachbarorte im Nachbarlandkreis weitaus mehr betroffen gewesen wären. Ein schönes Beispiel für Heimatliebe und Wertschätzung der Natur, und eben für eine Solidarität unter den Menschen – ebenso wie damals in Inning am Ammersee, wo die Situation ähnlich war.

    In Wachenroth (Mittelfranken) soll dem Vernehmen nach eine Podiumsdiskussion zwischen Vertretern der betroffenen Bevölkerung sowie Windkraft-Befürwortern entscheidend für die eindeutige Ablehnung der Windkraft gewesen sein. Die Befürworter hatten so schwache Argumente und keinen guten Eindruck hinterlassen ….. hatte vielleicht Alex dort mitdiskutiert ?????

  122. Ach Alex1, das bleibt also am Ende des Tages von Ihrem „immer schön bei der Wahrheit bleiben“ übrig? Einfach mal ohne eine Liste an Behauptungen raushauen, selbst wenn die nachweislich falsch sind?

    Vogel-Lüge nennen Sie also sowas:

    http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de

    http://www.vogelschutzwarten.de/windenergie.htm

    Alles im staatlichen Auftrag erfunden und erlogen also? Nur um die ach so tapferen Windindustrie-Weltklima-Retter zu verunglimpfen?

    Und selbst der Branchen-Lobbyverband thematisiert die Problematik nur, um sich selbst zu schaden?

    https://www.wind-energie.de/themen/natur-und-umweltschutz/naturschutz

    Realitätsleugnung ist übrigens behandelbar. Einfach mal in den „Gelben Seiten“ unter „Psychotherapie“ suchen…

    Und weil die ganze Welt aus Lügnern besteht – Sie selbstverständlich als einzige Ausnahme ausgenommen – veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Daten zu den Kohlekraftwerken, die ich ja schon mehrfach hier genannt habe.

    http://bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energiedaten-und-analysen/energiedaten.html

    Natürlich sind aber nur die Daten der Kohlekraftwerke falsch. Die Daten der Windindustrieanlagen sind dagegen – wohl aus versehen – korrekt. Denn auf die berufen Sie sich ja selbst.

    Oder stört es Sie nur, dass aus diesen amtlichen Daten nunmal hervor geht, dass Ihre ach so tollen Windräder offensichtlich gar keinen Kohlestrom ersetzen. Sie können das natürlich dennoch wie ein bockiges Kind leugnen, während sie wütend mit dem Fuß aufstampfen. Aber nach Kindergartenmanier einfach zu behaupten „und trotzdem hab ich recht und du nicht – und wenn du nicht aufhörst, sag ich’s meinem großen Bruder und der wirft dann mit Sand“ hilft Ihnen halt auch nicht weiter.

    Und selbst wenn es nicht mit Ihrer verquerten Denke zusammen passt, bleibt es ein Fakt, dass dieser Wespenbussard, den eines Ihrer auch so tollen Windräder vom Himmel geholt hat, nicht von einem Kohlekraftwerk und nicht von einem Jäger auf Malta getötet wurde. Vielleicht hatte er da ja nur Glück, vielleicht war er aber auch so intelligent, diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Aber die Windräder, die in aller Eile über den Winter hinweg in sein angestammtes Jagdgebiet gebaut wurden, haben ihn dann doch erwischt. Für Sie ist das natürlich eine gute Nachricht, den wenn der Vogel da weg ist, muss der Betreiber auch keine Auflagen mehr befürchten…

    Und Sie als angeblicher Windindustrie-Experte kennen noch nicht einmal die technischen Daten aktueller Windindustrieanlagen? Also mal wieder: Keine Ahnung, dafür aber eine umso gefestigtere Meinung?

    Also von mir aus, dann eben ein paar Beispiele:

    Enercon E-101: 105,5 dB(A)
    http://www.enercon.de/produkte/ep-3/e-101/

    Enercon E-103 EP2: 105,0 dB(A)
    http://www.enercon.de/produkte/ep-2/e-103-ep2/

    Vestas V112-3,0 MW: 106,5 dB(A)

    Enercon E-115 E2: 105,5 dB(A)
    http://www.enercon.de/produkte/ep-3/e-115-e2/

    Nordex N117/3000: 106,0 dB(A)
    http://www.nordex-online.com/de/produkte-service/windenergieanlagen/n117-30-mw.html

    Vestas V117-3.3: 107,0 dB(A)

    Enercon E-126 EP4: 105,0 dB(A)
    http://www.enercon.de/produkte/ep-4/e-126-ep4/

    Vestas V126-3.3: 107,5 dB(A)

    Nordex N131/3300: 104,5 dB(A)
    http://www.nordex-online.com/de/produkte-service/windenergieanlagen/n131-33-mw.html

    Enercon E-141 EP4: 105,5 dB(A)
    http://www.enercon.de/produkte/ep-4/e-141-ep4/

    (Vestas schämt sich offensichtlich so sehr für den Lärm seiner Windräder, dass die Werte weder auf den eigenen Webseiten, noch in den Broschüren genannt werden. Die entsprechenden Daten stammen deshalb aus der Spezialsoftware WindPRO V3.0.654 vom Juni 2016.)

    Selbstverständlich sind das die Werte einer einzigen Windindustrieanlage. Ein Windindustriepark aus 10, 20 oder noch mehr dieser Dinger hat natürlich entsprechend höhere Werte. Aber Sie bleiben natürlich weiterhin bei Ihrer Überzeugung, dass das alles nur Panikmache sei – von wem auch immer.

    Was ist denn bei Ihnen bitteschön eine Nazikeule? Wollen Sie jetzt auch noch leugnen, dass es die Ventimotor GmbH in Weimar gab und dass dort unter anderem der „herausragende Pionier der Windenergiegewinnung“ Ulrich W. Hütter mit Unterstützung durch die SS seine Erfahrungen gesammelt hat?

    Dabei kann man das (natürlich stark „verkürzt“) doch sogar in Ihrem geliebten Wikipedia nachlesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Windenergienutzung#Windkraftanlagen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_W._H%C3%BCtter

    Und nein, ich habe kein Geld in Windindustrieparks verloren. Ich bin ja nicht so bekloppt wie die Erlanger Stadtwerke oder Greenpeace Energy oder „die Freunde von Prokon“. Bevor ich sowas bescheuertes machen würde, würde ich mein Geld in griechische Staatsanleihen stecken: die haben ein wesentlich geringeres Ausfallrisiko, eine wesentlich höhere Verzinsung und damit würde man tatsächlich auch noch etwas gutes tun. Ich hab auch kein Geld in Nixdorf, Grundig oder Dual investiert – außer in einen Grundig-Kaffeeautomaten. Wie kommen Sie denn auf all das wirre Zeug? Chronische Unterzuckerung?

    Na, so langsam werden Sie aber dünnhäutig. Und das nach dem bisher gezeigten großspurigen Auftreten? Wo hab ich denn irgendwas diffamierend unterstellt? Oder meinen Sie ernsthaft, es wäre strafbar, wenn man einem Windindustrie-Vertreter vorwirft, dass er selbst an Windindustrie-Geschäften beteiligt ist? Zählt das in Ihrem Umfeld wohl als Beleidigung? Na wenn Sie sich auch damit blamieren wollen: Dann erstatten Sie doch Anzeige.

  123. Ach Hentinger, Du entwickelst Dich immer mehr zum prototypischen Klimaleugner: Keine Argumente, aber jede Menge Polemik. Und vor Allem mit ganz großen Lücken in Physik. Da helfen keine SED-Vergleiche.

    Deine Vogel-Lüge willst Du gegen alle Fakten aufrecht erhalten, gell?

    Und natürlich produzieren die Windräder nicht ZUSÄTZLICH Strom, sondern ANSTELLE Deiner geliebten CO2-Schleudern. Auch wenn Du es permanent leugnest.

    Natürlich bedroht jede Art der Energie“gewinnung“ die Natur. Die Windräder bedrohen sie halt zigfach weniger als Deine geliebten Kohleschleudern. Nachgewiesen entgegen aller Leugnerpolemik.

    Dass ein Wespenbussard sich möglichst entfernt von Kohleschleudern ansiedele, diese Vision leg mal dem NABU oder dem deutschen Vogelschutzbund vor. Sooo schlau ist er dann auch wieder nicht. Sonst würde er wohl auch nicht über Malta ziehen, wo er erbarmungslos abgeschossen wird.

    Aber Eins hast Du gut auf den Punkt gebracht: Durch die EEG-Änderung werden die Bürgerwindkraftwerke zuverlässig verhindert und das Geld in die Säckel der Großunternehmen gespült. Bei offshore-Windrädern erst recht.

    Wau, 105 dB(A)! Kein Wunder, dass alle Bauern taub sind 😆

    Och, und Infraschall… Welcher Infraschall? Man kann sich Vieles einbilden. Da ist es nur folgerichtig, dass Du eSmog und Handystrahlung bemühst. Was kommt als Nächstes? ChemTrails? Erdstrahlen? Böser Blick?

    Ach ja, dass Du die echten Ökostromanbieter nicht verstehst und deswegen diffamieren musst, ist nur folgerichtig für Don Quichottes. Ein Blick in Wiki könnte Dich helfen.

    Ach und jetzt die Nazikeule. War zu erwarten. Am Ende der Argumente.

    Hast Du Geld in Windparks verloren? Shit happens. Deine Investitionen in Nixdorf, Grundig, Dual etc. gingen auch baden. Sind deshalb PCs, TV und Plattenspieler schlecht? Ok, Plattenspieler… 😆

    PS: Deine diffamierenden Unterstellungen werden langsam justiziabel, Kleiner. Also wähle Deine Worte demnächst gefälligst etwas sorgfältiger, ja? Auch im Internet gibt es Regeln.

  124. Alex1, wo haben Sie denn Ihren Rhetorikkurs belegt? Bei der Volkshochschule Würzburg?

    Ja, ich habe geschrieben:

    „So herrscht das Strahlungsgleichgewicht nicht an der Erdoberfläche“

    und Sie hatten davor geschrieben

    „Der Boden will diese Wärme durch Strahlung wieder in den Weltraum abgeben (Strahlungsgleichgewicht).“

    Und ich hab weiter geschrieben:

    „Das Strahlungsgleichgewicht befindet sich also am äußeren Ende der Atmosphäre“

    Wo habe ich mich denn da widersprochen? Oder kennen Sie den Unterschied zwischen „Erdoberfläche“ und „äußeres Ende der Atmosphäre“ nicht? Soll ich Ihnen das mal aufmalen?

    Wissen Sie, wie man ein System nennt, das mehr Energie abgibt, als es empfängt? Perpetuum Mobile. Sie behaupten also, dass die Erde ein solches Perpetuum Mobile ist? Schon mal etwas von den Hauptsätzen der Thermodynamik gehört?

    Interessant finde ich aber, dass nach Ihrer Erklärung die Treibhausgase ihre Wirkung in der Erdoberfläche entfalten…

    Was den Gastank angeht: Offenbar kommen Sie mit Ihrer Gegenstrahlungstheorie langsam komplett durcheinander. Sie hatten doch selbst festgestellt, dass das absorbierende Material jeweils die Häfte der Energie nach oben und nach unten abgibt. Da das Strahlenschild nicht nur die langwellige Strahlung absorbiert, sondern wie sie selbst erklären, zusätzlich auch noch Teile der kurzwelligen (sichtbare) Strahlung, absorbiert dieses erheblich mehr Energie, als es eine Glasscheibe tun würde. Wie Sie so schön erklärt haben, wird diese Energie anschließend wieder vollständig abgegeben – je 50% nach oben und nach unten. So weit alles klar?

    Der Erdboden und die Luft unter dem Strahlungsschild sind aber nicht kalt. Dafür sorgt schon die Konduktion im Boden und der Luftaustausch. Und da kommt dann die Gegenstrahlung aus dem Strahlungsschild noch hinzu. Das bewirkt eine weitere Erwärmung des Bodens (und des Gastanks), was wiederum eine verstärkte Stahlung in Richtung Strahlungsschild (nach IPCC Grafik ein Vielfaches der empfangenen Strahlung) verursacht. Und dieses Strahlungsschild absorbiert auch diese Strahlung wieder vollständig (die weiße Farbe wirkt sich nur auf sichtbares Licht aus – das zwar nicht absorbiert, dafür aber reflektiert wird, also sogar zu 100% wieder zurück geworfen wird) und gibt sie anschließend auch wieder als Gegenstrahlung ab.

    Oder etwa nicht?

    Dass sich Glas wie CO2 verhält, ist doch die Grundlage dieser ganzen Diskussion, die ja mit dem Vergleich zwischen Glas-Gewächshaus und Folien-Gewächshaus begann. Also nochmal: Was soll plötzlich der banale Hinweis, dass sich Glas wie CO2 verhält? Reine Klugscheißerei?

    Aber wenn wir schonmal dabei sind: Tatsächlich verhält sich Glas überhaupt nicht wie CO2, denn Glas absorbiert langwellige Strahlung breitbandig – während CO2 nur einen sehr schmalen Bereich absorbiert. Wenn ein Effekt also schon bei Glas gar nicht (oder nur so wenig, dass man es nicht messen kann) auswirkt, wie groß wird er dann wohl bei CO2 sein?

    Oh . habe ich tatsächlich den Hinweis auf den Treibhauseffekt bei den Gewächshaus-Vergleichen übersehen? Das tut mir aber Leid. Sagen Sie mir bitte, wo dieser Hinweis steht? Interessiert mich ganz ehrlich.

    Oh, das heilige Wikipedia mal wieder. Schön, Woods hat also ausprobierte, ob er die Erwärmung per „Gegenstrahlung“ experimentell feststellen kann und kam zum Ergebnis: Nö, kein relevanter Unterschied zwischen Glas (mit „Treibhauseffekt“) und Kochsalzplatte (ohne „Treibhauseffekt“). Damit war das Thema für ihn erledigt, weshalb er es nicht weiter untersucht hat. Das hat dann immerhin auch für die restliche Wissenschaft ausgereicht, die These von Svante Arrhenius zu beerdigen – bis sie von der Atomkraftlobby wieder exhumiert wurde. Wo ist da das Missverständnis, den Ihr Wikipedia (bzw. irgend ein Hinz oder Kunz, der den Satz da reingetippt hat) behauptet?

    Ich halte aber fest: Sie können keine Messung benennen, die Ihre Behauptung belegt, dass es in einem Glas-Gewächshaus wärmer wird, als in einem Folien-Gewächshaus. Es handelt sich also wohl eher um sowas, wie bei Herrn Schellnhuber im Interview mit dem Spiegel im Oktober 2015:

    „meine physikalische Intuition sagt mir, dass Stürme – gerade auch in Verbindung mit Gewittern – überall auf der Welt heftiger werden, wenn mehr Energie in die Atmosphäre gepumpt wird“

    Und Ihre Intuition sagt Ihnen eben, dass es in einem Glas-Gewächshaus wärmer sein muss. Wozu braucht es da noch Messungen? Sie und Herr Schellnhuber sind mir schon zwei Experten… Oha – oder fühlen Sie sich auch beleidigt, wenn ich Sie mit Herrn Schellnhuber vergleiche? Gut, das könnte ich durchaus nachvollziehen.

    Strahlung isoliert man also per Gegenstrahlung? Die Abgabe von Licht durch eine Lampe verhindert man also z.B., indem man daneben eine zweite Lampe – oder einen Spiegel – montiert? Soll das Bedeuten, dass Sie sich auch da von der Realität nicht beeindrucken lassen?

    Ihr Wikipedia-Kunstwerk ist auch toll. Nicht nur, dass es den Zahlen vom IPCC widerspricht (aber wer ist schon dieser IPCC im Vergleich zu Wikipedia?), das steht doch tatsächlich, dass die Erde in den Jahren 2000 bis 2004 netto einen Leistungsüberschuss von 0,9 W/m² erhalten hat. Das sind 21,6 Wh pro Tag, 7.884 Wh pro Jahr und somit 39,4416 kWh in den angegebenen 5 Jahren. Pro Quadratmeter. Also auf der ganzen Erde (mit rund 510.000.000.000 m² Oberfläche) hatten wir Ende 2004 schlappe 20 Mio TWh mehr Energie als Anfang 2000? Ne ganze Menge Holz.

    Und ausgerechnet in diesem Zeitraum machte die Klimaerwärmung eine Pause?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pause_der_globalen_Erw%C3%A4rmung#Befund

    Die Erde ist schon ein verflixt ausgekochter Planet. Meinen Sie nicht auch?

    Aber zurück zum Bildchen Ihres so geliebten Wikipedias (Sie haben das aber nicht selbst dort hoch geladen, oder?): Schauen wir uns doch mal die Wärmeströmungen rechts an. Da gehen also 396 W/m² von der Erdoberfläche weg, wovon 356 W/m² von der Treibhausgasen in der Atmosphäre (und nicht etwa im Erdboden) absorbiert werden, während 40 W/m² ins Weltall entwischen. Von diesen 396 W/m² werden anschließend 333 W/m² als Gegenstrahlung wieder Richtung Erde geschickt. Die restlichen 23 W/m² werden (zusammen mit den 78 W/m² die direkt von der Sonne kommen absorbiert wurde und den 17 W/m² aus der Konvektion und den 80 W/m² aus der Verdunstung – zusammen also 169 W/m²) in den Weltraum abgestrahlt.

    Hatten Sie nicht mal behauptet, die Strahlung der Treibhausgase ginge zu 50% Richtung Erde und zu 50% Richtung Weltall? Und jetzt sind es plötzlich 93,5%, die Richtung Erdoberfläche gehen und nur 6,5% gehen Richtung Weltall? Also wer lügt da jetzt? Sie oder Wikipedia?

    Ich weiß auch nicht, was Sie ständig mit Newton und Einstein haben. Beide haben eine Theorie aufgestellt, die durch Messungen belegt wurde. Außerdem haben beide Vorhersagen aufgrund ihrer Theorie getroffen, die anschließend (durch Beobachtung) bestätigt wurden. All das gilt für die Treibhaustheorie nicht. Die ganzen schönen Bilderchen zeigen keine Messungen – deshalb ist auch die Bildunterschrift bei Wikipedia Quatsch, dass die Zustände der Jahre 2000 bis 2004 dargestellt seien – sondern sind schlicht geraten. Es gibt keine Einzige Messung, welche die Treibhauswirkung von CO2 belegen würde. Es gibt keine Messung, die die zusätzliche Erwärmung der Erdoberfläche durch die Gegenstrahlung belegen würde und sogar noch besser: Nicht eine der zahlreichen Prognosen zur Entwicklung des Klimas wurde von der Realität bestätigt. Mit jedem neuen Bericht des IPCC werde die Zahlen wieder abgeändert. So hat sich die „Klimasensivität“ vom CO2 konsequent nach unten bewegt. Noch wenige Jahrzehnte und sie wird wohl bei 0 liegen…

    Und noch einmal: Wenn die Treibhausgase ihre Energie bereits per Konduktion an die kälteren Nachbargase abgegeben haben, können sie sie nicht zusätzlich auch noch als Gegenstrahlung Richtung Erde schicken. Das ist Kindergarten-Wissen: Wenn Kevin einen Baustein hat und diesen Leon gibt, kann er ihn Lina nicht mehr geben.

    Wie das in Ihrem Paralleluniversum funktionieren soll, können Sie aber offensichtlich auch nicht erklären. Sonst würden Sie es ja nicht bei diesen albernen nichtssagenden Kommentaren belassen.

    Und was hat denn ein Aufwindkraftwerk mit Gegenstrahlung zu tun? Das ist banalste Konvektion – also letztlich angetrieben durch die Schwerkraft der Erde. Wo belegt das denn, dass die Treibhausgase die absorbierte Energie vervielfachen können?

    Solarzellen erzeugen pro m² wesentlich mehr kW als was? Als Windräder? Als Kohlekraftwerke? Als die Gegenstrahlung?

    Mag sein, dass die ganze Schaumschlägerei der durch und durch verlogenen Energiewende-Branche für Sie nur Nebensächlichkeiten sind. Für mich sind sie es jedenfalls nicht.

    Und ja, ich lasse mich von Ihren absurden Behauptungen nicht davon abhalten, auf die Sinnlosigkeit – bzw. die Gefährlichkeit – des Schneeballsystems mit dem Namen „Energiewende“ hinzuweisen. Und zum Glück kommen ja auch immer mehr Entscheidungsträger dahinter, dass sie systematisch hinters Licht geführt wurden. Also mal sehen, wie lange es noch dauert, bis diese Blase auch in Deutschland platzt. Andere Länder haben es ja schon hinter sich.

  125. Hochgeschätzter Alex1, wieso fühlen Sie sich beleidigt, wenn ich Sie mit Erich Mielke vergleiche?

    „Wir haben, Genossenschaftler, liebe Kommanditisten, einen außerordentlich hohen Kontakt zu allen geschützten Vogelarten. Ja, wir haben den Kontakt. Ihr werdet gleich hören, warum. Ich liebe doch alle Vögel. Ich setze mich doch dafür ein!“

    Also für mich klingt das allemal so, als könnte es von Ihnen stammen. Finden Sie nicht?

    Was soll eigentlich die permanente Lüge, dass Windräder die Gefährdung durch Kohlekraftwerke reduzieren, oder dass Windräder gar ganze Kohlekraftwerke verschwinden lassen? Wie viele Emissionen sind wohl real weggefallen, wenn 1999 etwa 279,1 TWh aus Braun- und Steinkohlekraftwerken kamen und 2015 etwa 273,0 TWh? Und wie viele Kohlekraftwerke sind wohl weggefallen, wenn deren Erzeugungskapazität 1999 eine Nennleistung von 52,5 GW hatte und es 2014 sogar 57,7 GW waren? Ein wahrlich beeindruckender Erfolg der gleichzeitig errichteten rund 25.000 Windräder.

    Also was soll diese ständige Lüge, Windräder würden nicht nur jede Menge Vögel (und Fledermäuse) erschlagen, sondern denen auch irgend etwas Gutes tun?

    Wenn die Schäden durch die Windräder an Mensch und Natur aber ZUSÄTZLICH zu den Schäden durch die Kohlekraftwerke verursacht werden, welchen Zweck haben dann diese Windräder überhaupt? Was rechtfertigt dann, dass diese Dinger auch noch subventioniert werden? Die Gier der Betreiber nach den Einnahmen?

    Wenn Sie als ausgewiesener Windindustrie-Experte sich tatsächlich Gedanken darüber machen würden, wie man diese Schäden an der Natur verhindern könnte, dann hätte Sie doch niemand davon abgehalten, diese hier zu benennen. Stattdessen besteht Ihre Strategie ausschließlich darin, die entsprechenden Vorfälle zu leugnen. Es gäbe gar keinen Vogelschlag, der würde nur von boshaften Behörden simuliert – wozu auch immer. Sie sind ein feiner Tierschützer. Und da wundern Sie sich, dass Sie mich an Erich Mielke erinnern?

    Wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass der geschädigte Wespenbussard sich weitab vom nächsten Kohlekraftwerk angesiedelt hatte? Oder wollen Sie dem Tier abstreiten, dass er sein Revier gezielt ausgesucht hat? Sie glauben wohl sogar, dass Vögel so bekloppt sind, dass sie halt auf alles ihr Nest bauen, was auch nur entfernt nach Baum aussieht – und wenn es dann weit und breit keine Nahrung gibt, schreiben die einen Bittbrief an den Bund Naturschutz oder was? (Vermutlich wissen die Vögel aber längst, dass sich der BN nicht die Bohne um sie schert, weil er längst vom BWE unterwandert wurde.)

    Ohja, Kohlekraftwerke müssen also ersetzt werden. Schön. Und durch was? Die Gaskraftwerke treiben Ihre Windräder mit ihrem Zufallsstrom ja konsequent in den Ruin. Und Kernkraftwerke werden Sie wohl nicht wollen. Also womit wollen Sie denn die Kohlekraftwerke bitteschön ersetzen? Mit den paar GWh aus den Biogasanlagen, in denen systematisch Lebensmittel vernichtet werden? Oder mit Ihren albernen Windrädern?

    Wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen wird denn benötigt, um ein Kohlekraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen?

    Und wie schonmal beschrieben: die vergangenen 15 Jahre „Energiewende“ hatten nachweislich überhaupt gar keinen diesbezüglichen Erfolg. Was soll also Ihr verlogenes Getue, Sie würden mit den Vogelschrettern Kohlekraftwerke ersetzen – irgend wann einmal – möglicherweise?

    Natürlich werden für den Kohleabbau ganze Regionen umgepflügt. Und was ändern die zigtausende Wndräder daran? Gar nichts. Gestern nichts, heute nichts und auch morgen werden sie nichts daran ändern. Die Windräder stehen nur im Schnitt 16,5 Jahre in der Landschaft rum, produzieren dabei Strom der kostenintensiv ins Ausland entsorgt werden muss und werden anschließend wieder abgerissen. Das war’s dann aber auch schon, was die Dinger bewirken. Der eigentliche Zweck dieser Anlagen besteht aber darin, das Geld aus den Händen von vielen in die Taschen von wenigen zu befördern. Und ich bin mir inzwischen sicher, dass Sie zu diesen wenigen gehören. Von daher kann ich Ihre Einstellung zum störenden Federvieh durchaus nachvollziehen.

    Wau – jetzt laufen Sie ja langsam zur Höchstform an. Windräder haben also überhaupt gar keine negativen Auswirkungen – nicht auf die Tierwelt, nicht auf die Landschaft und schon überhaupt gar nicht auf die Menschen. Das komplette Genehmigungsverfahren ist also ein reines Schauspiel? OK, in diesem Punkt muss ich Ihnen leider Recht geben – jedenfalls bei den allermeisten Genehmigungsbehörden. Wobei auch diese offenbar mit der Zeit dazu lernen. Nur sehr langsam – aber immerhin. Die Leute haben sich gefälligst daran zu gewöhnen, dass Ihre Landschaft für den Profit von wenigen mit Industrieanlagen zugestellt werden. Die 105 dB(A) und mehr, die diese Dinger an Schallleistungspegel haben – das ist immerhin doppelt so laut, wie eine Kettensäge – sind von den Herstellern frei erfunden (warum auch immer). Die störende Wirkung von sich ständig bewegenden Objekten und von rhytmischen Leuchtsignalen, die wissenschaftlich belegt sind – worauf sich die Anlagenbetreiber in ihren Genehmigungsanträgen sogar ausdrücklich berufen – wurden von den Wissenschaftlern frei erfunden? Und die negative Wirkung von Infraschall ist logischerweise genauso wenig vorhanden, wie die von elektromagnetischen Wellen und von radioaktiver Strahlung? Denn schließlich weiß jedes Kind: Was man nicht hören, riechen oder schmecken kann, KANN nicht schädlich sein.

    Oh ja, da ist es wieder: „Ich liebe doch alle Menschen… Ich setze mich doch dafür ein!“

    Dass die Anwohner im Gegenzug mit sauberem Strom versorgt werden, ist noch so eine Lüge von Ihnen. Sie wissen doch ganz genau, dass der Strom der Windindustrieparks nicht ins lokale Stromnetz eingespeist wird, sondern direkt ins Höchstspannungsnetz. Die Anwohner KÖNNEN diesen Strom ja noch nicht einmal kaufen, wenn sie es wollen würden, da der gesamte EEG-Zufallsstrom über die Strombörse gehandelt wird – und da hat Otto Normalbürger keinen Zugriff. Und selbst die großen „Ökostromanbieter“ verkaufen stattdessen Strom aus abgeschriebenen Wasserkraftwerken (die meist in Österreich stehen).

    Floriansjünger sind Feuerwehrler. Dass alle Windindustrie-Kritiker bei der Feuerwehr sind, ist eine These, die mir bisher nicht bekannt war. Gut, angesichts der erheblichen Gesundheitsgefahren, die gerade für die Feuerwehrler von den inzwischen üblichen CFK-Rotorblättern ausgehen, hätten die natürlich jeden Grund, kritisch gegenüber diesen Anlagen zu sein. Aber ich z.B. bin nicht Mitglied einer Feuerwehr, womit Ihre These bereits widerlegt ist.

    Jaja, mir ist klar, dass Sie auf das berühmte Sankt-Florians-Prinzip anspielen – also den Wunsch, dass ein schreckliches Ereignis einen selbst verschonen soll – und wenn es denn unvermeidlich ist, dann lieber jemanden anderes treffen soll. Bemerkenswert ist schonmal, dass Sie selbst somit die Windräder als etwas schreckliches einstufen. Dieser Erkenntnis kann ich schwerlich widersprechen. Ansonsten sind Sie bei mir mit diesem Vorwurf an der falschen Adresse, denn der Vorschlag zur 10H-Regelung war offenkundig nicht für meinen persönlichen Nutzen, sondern zum Nutzen all der anderen Betroffenen – leider bisher nur in Bayern. Dass es noch immer Leute gibt, die sich für das Versprechen auf ein paar Euro solche Anlagen vor die Nase setzen lassen (und wohl auch ihre Großmutter für ein paar Euro verkaufen würden), ist deren freiwillige Entscheidung. Aber dass Sie sich überhaupt entscheiden können, ist auch ein Verdienst der 10H-Regelung.

    Der Gipfel der Lächerlichkeit steckt mal wieder in Ihrer letzten Aussage. Moderne Kohlekraftwerke sind also „Technik von vorgestern“, während die albernen Windräder wohl was ganz arg modernes sein sollen? An den Dingern hat sich seit deren Erforschung durch die Nazis (die damit die eroberten Ostgebiete versorgen wollten – wobei selbst die so intelligent waren, die gleich mit der entsprechenden Speicherkapazität zu planen) doch rein gar nichts mehr getan. Das lächerlichste an der Geschichte ist aber, dass der Wirkungsgrad dieser Anlagen seit etlichen Jahren sogar immer mehr in den Keller geht. Das wird dann auch noch kaschiert, indem man die Anlagen zwar mit immer größeren Rotoren, gleichzeitig aber mit kleineren Generatoren ausstattet. Damit steigen zwar die Volllaststunden – aber der Ertrag sinkt noch weiter. Das wird dem Unkundigen – also den ahnungslosen Windparkfinanzierern – dann als „Schwachwindanlage“ verkauft. Lug und Trug wohin man auch bei dieser Branche schaut.

    Nachdem diese Windräder nachweislich überhaupt gar keinen Einfluss auf den Schadstoffausstoß der konventionellen Kraftwerke haben, wäre bereits eine Wirkungsgradverbesserung um lediglich 10% unendlich viel mehr, als alle Windräder gemeinsam bewirken. Wenn dann auch noch die Filter lediglich 10% mehr Schadstoffe heraus filtern, wäre schon das insgesamt eine Reduzierung der Schadstoffe um rund 20%. Das sind dann immerhin 20% mehr, als die gesamte Energiewende für bisher 173 Mrd Euro bewerkstelligt hat.

    Dass Ihnen dieser Unterschied egal ist, ist mir natürlich klar. Ihnen geht es ja nicht darum, Schadstoffe zu reduzieren – oder gar die Umwelt vor irgend etwas zu schützen. Ihnen geht es rein um den Reibach, den Sie und Ihresgleichen durch die Windräder machen. Und für diesen Reibach gehen Sie notfalls auch über Leichen. Hoffentlich nur über Tierleichen…

    Und zur „Kinderfrage“: Wenn Sie das nicht ausrechnen können, übernehme ich das natürlich gerne für Sie. Sie müssen es nur sagen.

  126. Och Hentinger, steh doch einmal zu dem, was Du schreibst! Deine Worte:

    „So herrscht das Strahlungsgleichgewicht nicht an der Erdoberfläche“

    Jetzt schreibst Du auf einmal:

    „Wo habe ich denn geschrieben, dass lediglich auf der Planetenoberfläche irgend ein Gleichgewicht herrscht?“

    und

    „Das Strahlungsgleichgewicht befindet sich also am äußeren Ende der Atmosphäre“

    Das Putzige an Euch Klimaleugnern ist, dass Ihr Euch selbst laufend widersprecht. Und da soll man Euch noch ernst nehmen 😆

    Noch putziger wird es, wenn Du Strahlungsgleichgewicht mit Gleichgewichten INNERHALB der Atosphäre verwechselst. Und gleich Strahlung mit Konvektion. Und möglichst noch Wärmeleitung dazu. Aber auch das kenne ich zur Genüge von Klimaleugnern 😀

    In Einem hast Du natürlich völlig Recht: Es wird mehr Energie auf die Erde eingestrahlt als diese in den Weltraum abgeben kann. Schuld ist die erhöhte Konzentration an Treibhausgasen. So muss sich die Erde weiter erwärmen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Autsch, beim Gastank bist Du jetzt aber sowas von ins Fettnäpfchen getreten, dass es mir schon fast peinlich ist, Deinen Denkfehler aufzuzeigen: Die Gegenstrahlung, wie sie beim Treibhauseffekt der Erde wirkt, ist hier ohne Bedeutung. Grund: Kurzwellige Strahlung wird durch das Strahlenschild der Gastanks NICHT wie bei der Atmosphäre durchgelassen. Soweit verstanden? Natürlich strahlt auch der Tank Wärme gegen das Schild, aber das hebt sich mit der Strahlung der Umgebung praktisch auf, weil deren Temperatur fast identisch mit der des Tanks ist. Was ja der Sinn des Strahlungsschilds und der üblichen weißen Farbe ist.

    Was mein Hinweis soll, dass Glas (wie CO2) langwellige Strahlung nur schlecht hindurch lässt? Ganz einfach, weil das Fakten sind. Kannst Du überall nachlesen. Wenn Du willst.

    Und warum Du lügst, dass niemand auf den Treibhauseffekt hinweise, erschließt sich mir auch nicht. Einfach mal so daher geplappert, weil das Gärtnerfachblatt was geschrieben hat?

    Ach und Du immer mit Deinen Kinderfragen nach Messungen 🙄 Lies mal hier, wie Woods (absichtlich?) missverstanden wird: „Eine derartige Auswirkung des Unterschiedes in der Transparenz der Glasabdeckung eines Gewächshauses halten einige für zu gering und beziehen sich dabei auf eine missverstandene Veröffentlichung.[2] Wood schreibt am Schluss seiner Veröffentlichung, dass er die Problematik nicht näher untersucht hat und nur einen Denkanstoß geben wollte.“

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Selektive_Transparenz

    Dass Du nicht kapierst, wie Gasstrahlung isolierend wirkt, ist ja nur logisch. Soll ich das nochmal erklären, wie mehratomige Moleküle Photonen aufnehmen und wieder nach allen Seiten abstrahlen? Das nennt man Strahlung und das wirkt isolierend.

    Da Du ja so auf bunte Bildchen stehst, einigen wir uns mal auf eins: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Atmosph.C3.A4rischer_Treibhauseffekt bzw. https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sun_climate_system_alternative_(German)_2008.svg

    Da auch die Texte wichtig sind und Du nicht gern rechnest, hier mal eine Hilfe für Dich: 341,3 minus 191,9 minus 238,5 = 0,9 Tattaaa! Schon hast Du den Wärme- (genauer Leistungs-)überschuss des Planeten errechnet. Bilanzgrenze Atmosphäre.

    Prima, dass Du das so toll ausgerechnet hast!

    Ein Bisschen hast Du Recht, dass die Rückstrahlung eben nicht nach oben entweicht. Sonst hieße sie ja auch nicht RÜCKstrahlung, nicht wahr? Aber im Endeffekt muss alles wieder raus. Und so muss sich die Erde eben erwärmen, um trotz der verstärkten Strahlungsisolation durch das vermehrte CO2 die gesamte eingestrahlte Wärme wieder abzugeben.

    Nein, Wikipedia (das weniger Fehler enthält als die Enzyclopedia Britannica) ist der Treibhauseffekt nur kürzer, prägnanter und anschaulicher erklärt als beim IPCC.

    Dass Du den Treibhauseffekt in der von Dir verlinkten Grafik nicht erkennen kannst, ist nicht allzu überraschend. Verstehendes Lesen hätte geholfen: Der Titel heißt schließlich „Energiehaushalt der Erde“, nicht wahr?

    Die zweite von Dir erwähnte Grafik hätte Dir den Durchbruch bringen können. Leider hast Du die Chance offensichtlich nicht ergriffen. Die atmosphärische Gegenstrahlung, der Hauptgrund für den Treibhauseffekt, ist wunderschön dargestellt.

    Dein persönliches „Grundproblem „wie mache ich aus wenig Energie mal eben viel Energie““ hättest Du anhand dieser von Dir verlinkten Grafik in wenigen Minuten konzentrierten Nachdenkens lösen können. Kleiner Hinweis: Es geht um Leistung.

    Hast Du wenigstens Newton begriffen? Dem glaubst Du doch auch unbesehen? Oder Einstein? Da gibt´s auch jede Menge Publikationen, die ihn anzweifeln.

    Und „mein“ Treibhauseffekt ist keineswegs seltsam. Es sei denn, man nennt Gasstrahlung seltsam. Das ist Physik, nichts weiter.

    Es sind übrigens laut der von Dir verlinkten Grafik https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sun_climate_system_alternative_(German)_2008.svg 396 W/m2, die von der Erdoberfläche abgestrahlt werden. Nicht wahr?

    Mit den Nachbarmolekülen, das hast Du offensichtlich wieder nicht verstanden. Was soll ich da noch machen? Vertraue Dich doch am besten Deinem Physiklehrer an. Er wird sicher nach der Stunde noch ein paar Minuten für Dich Zeit haben.

    Mit den riesigen Glas-Treibhäusern wolltest Du wohl einen Gag landen? Schon wieder daneben! Gibt es schon längst: https://de.wikipedia.org/wiki/Aufwindkraftwerk aber mit geringem flächenbezogenen Wirkungsgrad.

    Solarzellen „erzeugen“ pro m2 wesentlich mehr kW, und Windräder nutzen die Tatsache, dass die Leistung großer Landstriche in relativ kleinen Luftschichten „konzentriert“ werden.

    Aber das sind ja alles Nebensächlichkeiten, die einen wackeren Streiter für die geliebte Kohlekraft wie Dich nicht von ihrem Kreuzzug à la Don Quichotte abhalten können…

  127. Oh, mein sehr verehrter Alex1, jetzt fangen Sie also auch noch an, die Aussagen anderer zu verdrehen, um Ihren Unfug zu retten?

    Wo habe ich denn geschrieben, dass lediglich auf der Planetenoberfläche irgend ein Gleichgewicht herrscht? Ich habe mich offenkundig auf Ihre Aussage

    „Der Boden will diese Wärme durch Strahlung wieder in den Weltraum abgeben (Strahlungsgleichgewicht).“

    bezogen. Die können Sie auch nicht mehr mit Wortverdrehungen aus der Welt schaffen, denn jeder kann sie noch immer in diesem Thread lesen. Aber so kennt man die Treibhaus-Panikmacher: Wenn die mühsam konstruierten Argumente nicht greifen, geht man zur plumpen Lüge über.

    Da Sie so überschwänglich darauf herum reiten, sag ich Ihnen aber bei dieser Gelegenheit auch mal dass Ihre Aussagen zum Gleichgewicht offenkundig kompletter Quatsch sind. Denn in der realen Atmosphäre herrscht so gut wie nie Gleichgewicht. Das Einstellen eines Gleichgewichts wird schon durch die Erdrotation verhindert. Hinzu kommen jede Menge Strömungen und Energietransporte. Wo soll denn da – außer in Ihrer Phantasie – ein Gleichgewicht sein?

    Gerade als Windindustrie-Anhänger sollten Sie das doch eigentlich wissen. Denn hätten wir ein Gleichgewicht, gäbe es auch keinen Wind.

    Aber weil man solche komplexen Ungleichgewichte (das sind nichtlineare Systeme) nunmal nicht mathematisch berechnen kann, müssen die sogenannten Klimaforscher die Realität erstmal so weit vereinfachen, bis man sie nicht mehr wieder erkennt. Aber selbst in diesem Paralleluniversum herrscht auf der Planetenoberfläche kein Strahlungsgleichgewicht.

    Oh, Ihre Strahlungsschilde über Flüssiggastanks sind ein schönes Stichwort. Die absorbieren also die Strahlung und geben sie anschließend wieder in alle Richtungen ab – wie wir ja von Ihnen gelernt haben. Wenn die bei der Generierung von Gegenstrahlung in etwa so effektiv sind, die man auf der Grafik des IPCC sehen kann, wäre es wesentlich sinnvoller, wenn so ein Flüssiggastank nicht mit einem Strahlungsschild ausgestattet wird – und deshalb die Gegenstrahlung nicht zusätzlich abbekommt.

    Was soll Ihr Hinweis, dass Glas (wie CO2) langwellige Strahlung nur schlecht hindurch lässt? Was hat der hohe Durchgangskoeffizient von Glas damit zu tun, dass niemand auf die zusätzliche Erwärmung per Treibhauseffekt in einem Glas-Gewächshaus hinweist – also entweder auf diesen Vorteil hinweist, oder vor dieser Wirkung warnt?

    Warum weigern Sie sich konsequent, die Messungen zu benennen, die einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen Glas-Gewächshaus und Foliengewächshaus (zugunsten der Glas-Version) belegen? Warum müssen wir stattdessen um den heißen Brei herum diskutieren – wobei wir alle auch noch Ihre Wortverdrehungen aushalten müssen?

    Was soll denn eine „Isolation durch Gasstrahlung“ sein? Seit wann Isoliert eine Strahlung? Sie werden ja von Absatz zu Absatz peinlicher.

    Und Sie verstehen die offizielle Version des Märchens vom Treibhauseffekt noch nicht einmal, wenn man es Ihnen aufmalt? Vielleicht sollte es Ihnen mal jemand vortanzen? In der Grafik ist eindeutig LINKS die Einstrahlung von der Sonne zu sehen – mit mickrigen 168 W/m² – und RECHTS ist eingezeichnet, dass angeblich ZUSÄTZLICH nochmal satte 324 W/m² von der Gegenstrahlung kommen.

    Mir ist natürlich klar, dass Ihnen wohler wären, wenn da nur 156 W/m² aus dem Nichts herbei gezaubert worden wären. Es sind aber nunmal 324 W/m².

    Am Grundproblem ändert das alles aber sowieso nichts. Denn selbst wenn da nur 32 W/m² zurück gestrahlt würden, würde das ja automatisch bedeuten, dass oben am Ende der Atmosphäre (Sie erinnern sich an das Strahlungsgleichgewicht) diese 32 W/m² nicht mehr ankommen würden (weil sie ja unten zwischen Erdoberfläche und den Treibhausgasen gefangen wären). Und damit wäre Ihr Gleichgewicht selbst dort oben nicht mehr existent. Dann würde sich die Erde natürlich auch aufwärmen – allerdings schnell und heftig, also hätten wir die Sache schon seit Jahrtausenden hinter uns…

    Aha, bei Wikipedia hat also irgend ein Hinz oder Kunz den Treibhauseffekt viel schöner erklärt, als das IPCC mit den hunderttausenden Wissenschaftlern, die ihm zuarbeiten? Es darf sich also jeder seine eigene Version des Treibhauseffektes ausdenken? Oh wie praktisch.

    Beim ersten Bild
    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Einzelheiten_des_Mechanismus
    seh ich keinen Treibhauseffekt. Aber da können Sie mir sicher helfen.

    Beim zweiten Bild
    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Treibhausgase
    sind LINKS wieder die 161 W/m² Einstrahlung von der Sonne und RECHTS die 333 W/m² von der Gegenstrahlung. Gut, die Werte sind andere als beim IPCC – aber vermutlich hat das IPCC noch nicht bei Wikipedia nachgeschaut, welches die aktuell gültigen Fantasiewerte sind. Am Grundproblem „wie mache ich aus wenig Energie mal eben viel Energie“ ändert das alles aber nichts.

    Und sie brauchen mir keine Messungen von Newton zu schicken – außer die haben was mit dem Nachweis Ihres seltsamen Treibhauseffektes zu tun. Ich bin einfach nur an Ihrer Quelle interessiert, aus der Sie entnommen haben, dass es in Glas-Treibhäusern (messbar) wärmer wird, als in Folien-Treibhäusern. Mehr nicht. Das schaffen Sie doch locker!

    Aha, jetzt machen diese genialen Treibhausgase aus den 156 W/m² Einstrahlung der Sonne nicht nur 324 W/m² Rückstrahlung – also insgesamt sogar 628 W/m² Abstrahlung, da davon ja nur die Hälfte Richtung Erdoberfläche geht, wie Sie uns erklärt haben – sondern ZUSÄTZLICH werden von dieser Energie auch noch die kälteren Nachbarmoleküle erwärmt. Wozu brauchen wir da eigentlich noch Windräder? Lasst uns stattdessen Glas-Treibhäuser bauen. Die vervielfachen die in sie geschickte Strahlungsenergie und die wandeln wir dann in Strom um! Warum sind da eigentlich die PV-Fuzzis noch nicht drauf gekommen, die sich stattdessen mit Wirkungsgraden um die 30% abstrampeln?

    Dochdoch ich hab einen Taschenrechner. Aber wenn ich das rechne, behaupten Sie nur hinterher, dass das falsch gerechnet sei. Also überlasse ich Ihnen höflich den Vortritt. Außerdem sind Sie doch der erklärte Experte. Natürlich erkläre ich Ihnen gegebenenfalls hinterher wieder, was Sie dabei alles falsch gemacht haben. Schließlich geht es ja nicht nur darum, dass ich (und einige Mitleser) uns vor Lachen ständig den Bauch halten müssen, sondern ein wenig Weiterbildung nebenher schadet ja auch nicht.

    Aber wenn das für Sie als Windindustrie-Experte tatsächlich zu schwer sein sollte, kann ich es Ihnen gerne mal vorrechnen. Wenn Sie tatsächlich glauben, dass Ihnen mein Ergebnis besser gefallen wird, als ihr eigenes…

  128. Ach Hentinger, an Dir kann man schön sehen, wie Leute persönlich beleidigend werden, sobald sie keine Argumente mehr haben.

    Du bist offensichtlich schon so weit gesunken, dass Du mich mit Mielke vergleichen musst. Bezeichnend für Klimaleugner. Nicht mein Niveau.

    Dass Du die Gefahren durch Kohlekraftwerke ignorierst, passt genau dazu.

    Stattdessen kaprizierst Du Dich auf die zigfach geringeren Gefahren durch Windkrafträder. Nur weil die für den Laien leichter zu sehen sind. Und leichter gefälscht werden können. Und wurden.

    Und verleumdest mich weiter, dass ich nicht für Maßnahmen wäre, Vögel und Fledermäuse noch mehr zu schützen als sie schon durch den Wegfall Deiner geliebten Kohlekraftwerke geschützt werden.

    Ja, Deine geliebten Kohlekraftwerke müssen ersetzt werden. Es dürfen keine neuen mehr gebaut werden. Klimaleugner interessiert das natürlich wenig.

    Dass der Wespenbussard, der angeblich durch ein Windrad umkam, sich absichtlich ein Nest weitab von Kohlekraftwerken gesucht haben soll, ist ja nun mal komplett lächerlich, findest Du nicht auch?

    Und sprich ja nicht von „heiligen“ Fleckchen Erde! Für Deine geliebten Kohlekraftwerke werden wirklich heilige Fleckchen Erde nachhaltig zerstört. Für Bambi-Naturschutz ist hier kein Platz.

    Die Menschen, die neben Windrädern leben, die ihnen sauberen Strom bescheren, werden in keinster Weise geschädigt. Die Optik ist reine Ansichtssache, den Eiffelturm fanden früher auch alle potthässlich. Alles Andere (Schall, Infraschall, „Disco-Effekt“ etc.) ist frei erfunden. Diese Don Quichottes sind reine Floriansjünger.

    Deine geliebten Kohlekraftwerke (alt oder neu) sind Technik von vorgestern und müssen so schnell wie möglich abgeschafft und ersetzt werden. Das ist Stand der Wissenschaft und Technik. Die paar Prozente Wirkungsgradverbesserungen sind marginal. Ob Du einen Stein von 10 Tonnen oder 9 Tonnen auf den Kopf kriegst, ist Dir sicher egal. Oder? Nicht dass ich Dir das wünschen würde, wie Du mir sicher unterstellen wirst 😀

    Zu Deiner penetranten Kinderfrage: Soll ich Dir einen Taschenrechner schenken?

  129. Interessant, Hentinger, was Klimaleugner so denken. Nur mal so die dicksten Klöpse:

    – Ein logischer Klops: Narürlich ist ein Gleichgewicht an der „Grenze“ der Atmosphäre. Aber das Gleichgewicht ist AUCH in tieferen Schichten. Also auch, wenn Du die Erdoberfläche als Systemgrenze nimmst. Ein klein bisschen Physikkenntnisse braucht´s schon. Gleichgewichte gibt´s in der Natur mehr als eins 😆

    – Und ja, Wärmestrahlung und Wärmedämmung sind zwei verschiedene Sachen. Fein erkannt. Bloß erkennst Du die Folgen nicht. Strahlungsschilde sind dünn, das solltest Du wissen. Z.B. die dünnen Bleche, die über Flüssiggastanks im Freien montiert sind.

    – Zum Glas: „Einfaches Glas lässt die Sonnenstrahlen fast ungebremst durch und das Gewächshaus wird im Sommer allzu oft zum Hitzekessel.“ Danke für das Zitat. Genauer sollte man schreiben „…die kurzwelligen Teile der Sonnenstrahlen…“, die langwelligen lässt es nämlich nicht so gut durch. In keiner Richtung. Und das eben dadurch, dass es sie aufnimmt und nach allen Seiten wieder abstrahlt.
    Der Wärmedurchgangseffizient ist hier uninteressant. Ein Stahlenschild aus Eisen hat einen noch höheren Wärmedurchgangskoeffizienten. Du verwechselst schon wieder Strahlung mit Leitung.
    Wenn es um die Wärmeverluste in der Nacht geht, ist natürlich eine Doppel- oder Dreifachverglasung besser. Da geht es wieder um WärmeLEITUNG.
    Dein Fazit aus einem PR-Artikel der Gärtnerschaft hat für Dich offenbar mehr Gewicht als die Wissenschaft. Ich vertraue da eher meinen Physiklehrern und -profs als meinem Gärtner.

    – 324 statt 168 W/m2: Logischerweise verstehst Du nicht, dass genau der Treibhauseffekt (Isolation durch Gasstrahlung) diese Erhöhung bewirkt: 168 werden direkt auf den Boden (siehe Deine Missdeutung der Systemgrenze weiter oben) eingestrahlt, 156 werden aus der Atmosphäre zurückgestrahlt. Müssten also, damit das Gleichgewicht erhalten bleibt, 324 zurückgestrahlt werden. Dieses Gleichgewicht ist aber heute gestört, weil nicht so viel zurückgestrahlt werden kann wie nötig. Darum muss sich die Erde weiter erwärmen.

    So einfach ist das. Der Wiki-Artikel zeigt es noch schöner.

    Ich kann Dir auf die Schnelle keine Messungen Newtons zur Schwerkraft nennen und auch keine von Einstein zu seinen Relativitätstheorien. Und ich will auch nicht. Schau Dir die Wiki-Artikel und deren Links an, da wirst Du weiter geholfen. Oder schau beim UBA, dem AWI, den MPIs etc. weiter, die haben auch einen Lehrauftrag.

    – Ein weiterer Klops von Dir: Natürlich geben die durch Strahlung erwärmten Moleküle ihre Wärme an die anderen sie umgebenden Moleküle ab. Wer hat denn was Anders behauptet? Mit plumpen Strohmännern kommst Du hier nicht weit.

    – Bin ich Dein Rechenknecht? Hast Du keinen Taschenrechner? Wenn Du nicht einmal in der Lage bist, einfachste Rechnungen durchzuführen, wäre vielleicht ein Abendabitur sinnvoll 😀

    – Regenerative erzeugen heute schon mehr Strom als Kernkraft. Bald ist auch die Kohle überflügelt. Wenn nicht die Don Quichottes ihren Ausbau weiter torpedieren.

  130. Die Berechnung, wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen, ist eine spannende Frage.

    @Alex, das müßte doch zu schaffen sein, und bitte nicht das Wort ‚zuverlässig’ übersehen. Ist echt wichtig, sonst müssen wir würfeln, wer das spannende Fußballspiel anschauen darf oder bei Kerzenschein lesen muss.

  131. Ehrenwerter Alex1, nach Ihren zahlreichen zynischen Aussagen zum Thema in diesem Thread können Sie sich Ihr heuchlerisches „Vögel liegen mir sehr am Herzen“ dorthin stecken, wo die Sonne nie hin scheint. Es ist wohl kein Zufall, dass mich das sofort an ein bekanntes Zitat eines gewissen Erich Mielke erinnert…

    https://de.wikiquote.org/wiki/Erich_Mielke

    Wenn Ihnen wirklich irgend etwas an den Vögeln (oder anderen durch Windräder gefährdete Tiere) liegen würde, hätten Sie doch längst Vorschläge gemacht, wie man solche Vorkommnisse in Zukunft zuverlässig verhindern kann. Bei dem betreffenden Windpark ist der Ertrag z.B. sowieso so schlecht, dass es keinen großen Unterschied machen würde, wenn man die Windräder während der Balz, Brut und Aufzucht komplett abschalten würde.

    Stattdessen reden Sie sich ständig mit Schauergeschichten über Kohlekraftwerke heraus. Was bezwecken Sie denn damit? Was ist denn toll daran, wenn jetzt nicht mehr nur Tiere von Kohlekraftwerken getötet werden, sondern ZUSÄTZLICH auch noch durch Windräder? Dem Wespenbussard, den das Windrad vom Himmel geholt hat, wäre durch Kohlekraftwerke jedenfalls nichts passiert. Der hatte sich ja extra weit weg von denen einen Nistplatz gesucht.

    Aber Sie und Ihresgleichen lassen die Tiere ja noch nicht einmal in Naturparks und Biosphärenreservaten in Ruhe. Selbst da werden geschlossene Wälder wie ein Schweizer Käse mit Windräder-Standorten durchlöchert. Kein Fleckchen Erde ist Ihnen heilig. Und so wenig, wie Sie sich um die Tiere scheren, kümmert es Sie, was mit den Menschen los ist, die in direkter Nähe zu einem Windindustriepark leben müssen. Das haben Sie hier in diesem Thread ja auch schon mehr als deutlich zu verstehen gegeben.

    Und was soll diese Unterstellung, dass mir die veralteten Kohlekraftwerke gefallen würden? Ich hab schonmal erklärt, dass es äußerst sinnvoll wäre, diese durch moderne zu ersetzen, weil diese erheblich sauberer wären und zudem erhebliche Mengen Rohstoffe einsparen würden. Und wenn Sie an den Treibhauseffekt glauben, dann sollte Ihnen die damit verbundene Einsparung an CO2-Ausstoß doch auch am Herzen liegen. Damit würde man völlig problemlos erheblich mehr erreichen, als Ihre „Energiewende“ nachweislich selbst nach 16 Jahren geschafft hat.

    Und deshalb Frage ich Sie auch diesmal wieder: Wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen wird benötigt, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen?

  132. Na also, Alex1, geht also doch. Jetzt haben Sie uns (naja, nicht mir, aber wenigstens allen anderen Mitlesern) also doch noch den Treibhauseffekt erklärt, wie Sie ihn sich vorstellen.

    Ein paar offensichtliche Fehler hat Ihre Erklärung aber noch.

    So herrscht das Strahlungsgleichgewicht nicht an der Erdoberfläche. Der IPCC beschreibt es z.B. so:

    „Langfristig wird die Menge an einfallender Sonnenstrahlung, die von der Erde und der Atmosphäre absorbiert wird, dadurch kompensiert, indem Erde und Atmosphäre die gleiche Menge langwelliger Strahlung wieder freisetzen.“
    http://www.de-ipcc.de/de/162.php#pcgcpageend

    Das Strahlungsgleichgewicht befindet sich also am äußeren Ende der Atmosphäre.

    Außerdem wirkt eine Glasscheibe nicht wie eine Styroporplatte, wie jeder weiß. Der Sinn einer Styroporplatte besteht nämlich darin, möglichst keine Wärme aufzunehmen – und die doch aufgenommene Wärme möglichst nicht weiter zu leiten, was sie vor allem durch die eingeschlossene Luft bewerkstelligt. Denn Luft ist bekanntlich ein sehr guter Wärmeisolator. Der Zweck der Glasscheibe besteht aber Ihren Ausführung nach darin, möglichst viel Wärmestrahlung aufzunehmen – denn nur ein Material, dass Wärmestrahlung gut aufnehmen kann, kann Wärmestrahlung auch gut abgeben. Die Glasscheibe ist also in dieser Hinsicht eher mit einer (sehr dünnen) Ziegelsteinmauer vergleichbar.

    Ihren ständig wiederkehrenden Hinweis, dass es in einem Glas-Gewächshaus wärmer wird, als in einem Folien-Gewächshaus, finde ich sehr interessant. Nur leider haben Sie diesen Unterschied bisher trotz meiner Nachfragen nicht quantifiziert. Bedauerlicherweise konnte ich auch nicht selbst eine Quelle für eine Vergleichsmessung mit diesem Ergebnis finden. Ich hatte ja schon auf die Versuche von Ehrenfried Loock und Nasif Nahle hingewiesen, sowie auf den Schulversuch der Freien Universität Berlin, in dem der Hinweis für den Lehrer steht, dass ein Unterschied zwischen Glas-Gewächshaus und Folien-Gewächshaus so gering sei, dass man ihn nicht feststellen könne. Auch im von Ihnen verlinkten Wikipedia-Artikel steht zu diesem Thema leider nichts.

    Und selbst Fachartikel zum Thema – die also den Unterschied der verschiedenen Gewächshäuser-Varianten zum Thema haben – stützen Ihre Aussage nicht. So kann man da z.B. lesen:

    „Einfaches Glas lässt die Sonnenstrahlen fast ungebremst durch und das Gewächshaus wird im Sommer allzu oft zum Hitzekessel. Einfachglas mit einer Stärke von vier Millimetern hat eine Lichtdurchlässigkeit von bis zu 91 Prozent – unerreicht von sämtlichen anderen Materialien. Umgekehrt hat dieses jedoch einen Wärmedurchgangskoeffizienten von etwa 6,5 – je höher dieser Wert, desto schlechter sind die Wärmedämmeigenschaften des Stoffes. Blankes Einfachglas isoliert die aufgenommene Wärme im Gewächshaus also nur mäßig und die aufgenommene Tageswärme verflüchtigt sich schnell wieder mit dem Einbruch der Nacht. Anhaltende klimatische Bedingungen sind hier kaum möglich.“

    Und als Fazit:

    „Das klassische Gewächshaus aus Glas wird zunehmend vom Markt verdrängt, da die praktischeren Kunststoffabdeckungen einen Glaslook suggerieren, sich gleichzeitig aber von einigen unerwünschten Nachteilen des Echtglases lösen. Die bauliche Verarbeitung, Isolierleistung, und somit die geschaffenen Wachstumsbedingungen für Pflanzen innerhalb des Gewächshauses, suchen beim Kunstglas ihresgleichen.“

    http://www.gartenbau.org/gewaechshaus-glas-20124318

    Also auch da nicht ein einziges Wort darüber, dass ein Glas-Gewächshaus aufgrund des Treibhauseffektes eine deutlich bessere Wirkung hat, als ein Kunststoff-Gewächshaus. Schon irgendwie seltsam, oder?

    Und der Effekt muss erheblich sein. Denn in der oben verlinkten Grafik des IPCC kann man problermlos sehen, dass die Erdoberfläche von der Sonne nur durchschnittlich 168 W/m² empfängt – während sie durch den Treibhauseffekt fast doppelt so viel, nämlich 324 W/m² abbekommt.

    Da Sie offensichtlich entsprechende Messungen kennen, wäre es sehr nett von Ihnen, wenn Sie mir deren Quelle mitteilen könnten.

    Zum Schluss möchte ich dann doch noch auf den „Treibhauseffekt“ der Atmosphäre kommen. Wie Sie da so schön beschreiben, gibt es Gase, welche Wärmestrahlung absorbieren können. Durch diese Energieaufnahme erhöht sich natürlich die Temperatur dieser Gase. Welcher Effekt bewirkt dann aber, dass diese warmen Gase nicht die um sie herum befindlichen kälteren Gase (das sind in der Atmosphäre ja immerhin über 99,9%) erwärmen, sondern die Energie ausschließlich wieder per Strahlung abgeben?

    Und zum Schluss möchte ich Sie nochmal daran erinnern, dass Sie mir noch immer nicht beantwortet haben, wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen.

  133. Nochmal zur Vogel-Lüge: Vögel liegen mir sehr am Herzen, anders als Du mir verlogen unterstellst.

    Und genau deshalb bin ich für mehr regenerative Energie: Deine geliebte Fossilenergie tötet zig-mal so viele Vögel. Nur kriegst Du das nicht mit, wenn die Brutgebiete für den Brennstoffabbau zerstört werden, die Vogeljungen durch Quecksilber und andere Schadstoffe eingehen und ganze Populationen durch die menschengemachte globale Erwärmung absterben.

  134. Ach Hentinger!

    Du wirst es nicht verstehen wollen (hast ja sicher meinen Link auch nicht gelesen), aber für Andere erklär ich den Treibhauseffekt gerne:

    Über kurzwellige Strahlung (Tageslicht) gelangt viel Energie auf die Erde. Die Atmosphäre lässt Licht fast ungehindert durch.
    Am Boden wird Einiges von diesen kurzwelligen Strahlen geschluckt und wärmt diesen auf. Der Boden will diese Wärme durch Strahlung wieder in den Weltraum abgeben (Strahlungsgleichgewicht).
    Genau für diese langwellige Wärmestrahlung sind zwar die zweiatomigen Gase O2, N2 etc. ziemlich durchlässig, nicht aber die drei- oder mehratomigen Gase CO2, H2O, CH4 etc.
    So nehmen diese Moleküle die Wärmestrahlung auf und geben sie anschließend nach allen Seiten wieder ab. Die eine Hälfte wird also nach unten zurückgestrahlt (seitliche Strahlung hebt sich auf).
    Um trotz dieser Abbremsung noch alle erhaltene Wärme ins All abgeben zu können, heizt sich der Boden also auf. Das ist genauso, als wenn Du Dein Haus mit Styropor verkleidest, die Heizung aber ohne Thermostat weiter laufen lässt: Das Haus wird innen wärmer.

    Das ist im Groben und Ganzen der Treibhauseffekt. Viele Experten mögen das Wort „Treibhaus“ nicht so gern, weil ein Treibhaus eben AUCH durch die Unterbindung der Konvektion wärmer wird (nur mit dünner Folie). Aber mit Glas wird es halt NOCH WÄRMER als es das Unterbinden der Konvektion alleine schaffen würde.

    Im Wiki-Artikel „Treibhauseffekt“ ist das natürlich noch viel schöner dargestellt 😀

  135. Och Alex1, ich bin immer wieder von Ihren fundierten Kommentaren beeindruckt.

    Es ist Ihnen also auf gut Deutsch vollkommen egal, welche Schäden die Windräder an der Natur verursachen – Hauptsache deren Umsatz stimmt. Was ist blos aus dem Märchen geworden, dass man per „Energiewende“ auf eine umweltfreundliche und vor allem nachhaltige Energiegewinnung umstellen will? Alles schon nach wenigen Jahren dem schnöden Mammon geopfert? Und was rechtfertigt dann eigentlich noch, dass wir Stromkunden diesen Energiewende-Typen inzwischen pro Jahr über 25 Mrd Euro in den Allerwertesten blasen – 2015 allein für die Windindustrieanlagen über 8,5 Mrd Euro?

    (Bei der Gelegenheit mal eine Randnotiz: In den vergangenen 16 Jahren haben wir Stromkunden allein durch die EEG-Vergütung den Energieerneuerern knapp 173 Mrd Euro hinterher geworfen. Allein für die Windindustrieanlagen waren es 54,5 Mrd Euro. Zum Vergleich: Selbst nach der absurden Berechnung von Greenpeace haben die deutschen Atomkraftwerke dagegen insgesamt „nur“ 126,6 Mrd Euro Fördergelder erhalten – wobei, typisch Greenpeace, selbstverständlich auch Kosten wie der Netzausbau, die Fusionsforschung oder humanitäre und technische Hilfe für Tschernobyl eingerechnet wurden. Gleichzeitig sank die Stromproduktion aus Kohle- und Gaskraftwerken von 346,5 GWh im Jahr 2000 lediglich auf 338,0 GWh im Jahr 2015. Kein Wunder, dass die ganze Welt längst über diese „Energiewende“ lacht.)

    Ich habe gar nicht vor die Physik außer Kraft zu setzen. Wozu sollte ich das wollen? Bisher haben Sie ja noch nicht einmal erklärt, auf welchen physikalischen Prinzipien Ihrer Meinung nach der „Treibhauseffekt“ beruht. Stattdessen berufen Sie sich auf eine von Amateuren zusammengeschusterte Webseite, auf die Expertise von irgendwelchen nicht näher benannten Lehrern und auf die Gasstrahlung – also auf den bemerkenswerten Umstand, dass manche Gase Energie per Strahlung abgeben können und dabei abkühlen.

    Also was hindert Sie daran, hier und jetzt einfach mal den „Treibhauseffekt“ zu erklären?

    Außerdem bleiben Sie mir konsequent die Antwort schuldig, wie viel Nennleistung per Windindustrieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Krafdtwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen. Wissen Sie am Ende noch nicht einmal diese Antwort?

    Worauf gründet dann eigentlich Ihre offenkundige Überzeugung, dass wir unsere Landschaft ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur mit möglichst vielen möglichst großen Windindustrieanlagen zustellen müssen?

    Oh – lassen Sie mich raten: Sie sind selbst im Windindustrie-Geschäft tätig. Richtig?

  136. Ach Hentinger! Du kannst mir sicher genau so viele „Studien“ mit klangvollen Namen nennen, die „beweisen“, dass Einstein irrte und dass Rauchen ganz unschädlich ist.

    Die Physik wirst Du nicht außer Kraft setzen 🙂

    Befasse Dich mal mit Gasstrahlung, und Du wirst staunen :-))

  137. „Der arme Wespenbussard!“ spar Dir Deine Krokodilstränen! Fossile Stromerzeugung kostet zigfach so vielen Vögeln das Leben.

  138. Der arme Wespenbussard. Dazu muss man wissen, dass die Genehmigungen aufgrund von ‚Gutachten’ durch Gutachterbüros erfolgen, die von den Investoren ausgesucht und bezahlt werden. Seitens echter Naturschützer wird seit langem gefordert, dass neutrale, wirklich fachkundige Gutachter durch die Behörden beauftragt werden müssen. Und dass die Bewertung der Risiken nachvollziehbar sein muss, also dass nicht mal eben behauptet werden darf, die Vögel wären nicht gefährdet.

    Wenn dann Opfer dieser fehlerhaften Gutachten gefunden werden, ist es jetzt Mode geworden zu behaupten, diese wären dort ausgelegt worden. Es wird wohl argumentativ eng für die Windkraftindustrie, ursprünglich begnügte man sich noch mit der Parole, man dürfe den Artenschutz nicht gegen die Windkraft ausspielen.

  139. Ach, da ich hier ja offenkundig mal einen Experten gefunden habe, hätte ich dann doch gerne auf meine Frage auch eine Antwort:

    Um ein einziges konventionelles Großkraftwerk (also sagen wir mal mit 1.000 MW Nennleistung) zuverlässig zu ersetzen, wird wie viel Nennleistung durch Windenergieanlagen benötigt?

  140. Oh, Alex1 – höre ich aus Ihrem Kommentar die Unterstellung heraus, dass der Vogelschutzbund, die Aufsichtsbehörde, der Betreiber und die Augenzeugen gemeinsame Sache gemacht haben und den Wespenbussard selbst zum Windrad getragen haben – nachdem Sie ihm einen Flügel abgehackt haben. Und das dazugehörige Nest nebst passendem Weibchen gleich mit?

    Aber wie schrieb Christian Morgenstern bereits in seinem Gedicht „Die unmögliche Tatsache“ so treffend:

    „Und er kommt zu dem Ergebnis:
    ‚Nur ein Traum war das Erlebnis.
    Weil‘, so schließt er messerscharf,
    ’nicht sein kann, was nicht sein darf.'“

    Was soll jetzt der Hinweis auf die Kohlekraftwerke? Die erschlagen also auch Vögel? Oder geht es Ihnen da um die Abgase? Warum regen Sie sich dann nicht darüber auf, dass man den Neubau von saubereren Kohlekraftwerken (die ganz nebenbei auch noch einen erheblich besseren Wirkungsgrad hätten und somit viel mehr gegen den „Treibhauseffekt“ bewirken würden, als alle Windindustrieanlagen zusammen) systematisch unterminiert? Sind Sie nicht auch der Meinung, dass es purer Hohn ist, dass das ausgerechnet durch Vereine (und Parteien) geschieht, die vorgeben, die Umwelt schützen zu wollen?

    Außerdem finde ich Ihre Argumentation auch grundsätzlich seltsam: Windindustrieanlagen sind zwar auch schädlich für die Tierwelt (und sie verursachen Unmengen Sondermüll, der anschließend in irgendwelchen Gruben den kommenden Generationen hinterlassen wird) – aber sie tun das ja zu einem guten Zweck und damit ist das was ganz anderes. Erinnert mich irgendwie an die Einstellung der USA zur Folter: „Wenn wir das machen, ist das was gutes – wenn es die anderen machen ist es aber was böses.“

    Sowas nennt der Volksmund treffend: Scheinheilig.

  141. Du meine Güte Alex1, mehr fällt Ihnen als Gegenargumente wirklich nicht ein? So neu im Propagandageschäft?

    Die Sache mit dem sogenannten Treibhauseffekt wurde mehrfach unter wissenschaftlichen Bedingungen getestet – z.B. 2008 von Ehrenfried Loock und 2011 von Nasif Nahle. Ergebnis jeweils: Kein Unterschied zwischen Glas und (für Wärmestrahlung durchlässiges) Kunststoff feststellbar.

    http://www.schmanck.de/TreibhausMessung.pdf
    http://www.biocab.org/Experimente_zum_Treibhauseffekt.pdf

    Aber Sie können mir ja sicher einen Nachweis für Ihre Behauptung liefern, dass da doch ein erheblicher Unterschied ist.

    Bemerkenswert finde ich aber schonmal, dass Sie den Haupteffekt der Erwärmung nicht dem „Treibhauseffekt“, sondern der schnöden Unterbindung der Konvektion zuschreiben. Jetzt müssten Sie das nur noch quantifizieren, also uns mitteilen, wie viel der Erwärmung im Gewächshaus auf diese unterbundene Konvektion zurückzuführen ist und wie viel auf den „Treibhauseffekt“. Das sollte für Sie einfach sein, denn es ist – wie Sie ja schon festgestellt haben – einfach der Unterschied zwischen dem Glas-Gewächshaus und dem Folien-Gewächshaus (wenn wir mal großzügig die Konduktion durch die Außenwände unberücksichtigt lassen).

    Den Exkurs in die Kreidezeit können Sie problemlos selbst in einem „Geologiebuch für Dummies“ nachlesen, denn es handelt sich schlicht um etabliertes Wissen. Etwas ausführlicher geht aber z.B. Prof. Dr. Helmut Keupp auf dieses Thema ein:

    http://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/archiv/2007_01/07_01_keupp/index.html

    Können Sie einen wissenschaftlichen Nachweis für Ihre dahingeworfene Behauptung liefern, dass CO2 eine globale Erwärmung verursacht? Irgend einen? Da Ihrer Meinung nach Ihr persönliches Wissen vollkommen ausreicht, um den Treibhauseffekt zu erklären, höre ich mir auch gerne Ihre persönliche Version an. Eigentlich hatte ich Sie aber bereits gebeten, es zu erklären – oder?

    Und da Sie außerdem sogar Versuche kennen, die den Treibhauseffekt von CO2 beweisen, können Sie mir doch sicher auch wenigstens einen benennen, statt sich hinter einem nichtssagenden Allgemeinplatz zu verschanzen.

    Jaja, Schüler-Verdummungs-Versuche (mit entsprechenden Hinweisen für die Lehrer, damit die Schüler auch hübsch die Erkenntnis gewinnen, die ihnen eingetrichtert werden soll) gibt es jede Menge. Besonders schön finde ich diesen hier, von der Freien Universität Berlin:

    http://www.sonnentaler.net/aktivitaeten/meteorologie/klima/klima-planet-ich/ue3/funktion.html

    Aber auch der beweist – wie die Hinweise an den Lehrer wunderbar belegen – ja eigentlich genau das Gegenteil von dem, was er zu beweisen vorgibt.

    Ich hab sowieso keine Probleme damit, bei der Wahrheit zu bleiben. Offensichtlich geht es Ihnen da aber anders. Oder warum halten Sie den Hinweis für notwendig? Dabei dürfte das für Sie sowieso kein Problem darstellen, denn wer nichts essentielles sagt, sagt ja automatisch nicht die Unwahrheit. Stimmt’s?

    Aber vielleicht geben Sie sich ja bei der nächsten Antwort tatsächlich mehr Mühe. Ich bin ja schon sooo gespannt.

  142. Ach, und die Vogellüge wird von den Don Quichottes wieder bemüht.

    Kein Wort davon, dass die liebe Kohleenergie zigfachen Vogeltod bedeutet.

    Es sind in der Vergangenheit schon oft Kadaver von Vögeln und Fledermäusen unter Windräder gelegt worden, weil am nächsten Tag Besichtigung war. Ein Schelm…

  143. OMG, ein weiterer Klimaleugner namens Hentinger!

    Und wieder die uralten Sprüche aus der Klamottenkiste!

    Nur zu einem Punkt (zu Deinen falschen Unterstellungen lohnt es sich nicht, zu schreiben):

    Ja, auch ein Treibhaus mit Folie hält Wärme durch Unterbindung der Konvektion. Ein Treibhaus mit Glas hält aber MEHR Wärme innen als nur durch Konvektion. Kannst Du – und jede Andere – mal gerne ausprobieren.

    Ansonsten ist der Treibhauseffekt hier ziemlich gut beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung

    Deine Exkurse in die Kreidezeit (aus welchem Klimaleugnerblog hast Du die denn abgeschrieben?) führen auch nicht weiter.

    Es gibt keine ernstzunehmenden wissenschaftlichen Zweifel mehr
    – An der globalen Erwärmung,
    – An der Verursachung durch CO2 (+Ch4 etc.)
    – An der Verursachung durch den Menschen.

    Und nein, ich bin kein Universalgenie. Ein klein wenig Wissen über Gasstrahlung reicht aus, um den Treibhauseffekt zu verstehen.

    Es ist nämlich platt gelogen von Dir, dass es keinen Versuch gebe, den Treibhauseffekt des CO2 und anderer Gase nachzuweisen. Frag einen Physiklehrer Deines Vertrauens.

    Also bitte immer schön bei der Wahrheit bleiben, gelle 😀

  144. Aus aktuellem Anlass noch ein Nachtrag zur Vogel-Lüge der Windenergie-Anhänger, die Alex1 in seinem Beitrag vom 19. Juli bereits aufgeführt hat:

    Vergangenen Sonntag wurde in Unterfranken ein Windpark eingeweiht (ja, das liegt tatsächlich in Bayern). Am Tag davor berichtete die Presse ausführlich über ein Schlagopfer dieses Windparks, das auch von der zuständigen Naturschutzbehörde und dem Betreiber bestätigt wurde: ein erwachsenes Männchen der hochgradig gefährdeten Art Wespenbussard.

    Nach Aussage der äußerst professionell – also zielgerichtet – durchgeführten artenschutzrechtlichen Prüfung eines landesweit berüchtigten – äh bekannten – Ornitologen gab es diese Vogelart zum Glück gar nicht in der Nähe des Anlagenstandorts. Natürlich wurden auch keine anderen Vogel- oder Fledermausarten von dem Windpark bedroht, sonst wäre es schließlich von der gewissenhaft arbeitenden Genehmigungsbehörde nicht genehmigt worden. Dennoch finden sich in der Genehmigung zahlreiche Auflagen zum Betrieb der Anlagen, die Schlagopfer vermeiden sollten – die aber bereits im ersten Betriebsjahr unstrittig nicht eingehalten wurden.

    Nunja, wenigstens am Tag der Einweihung waren die Vögel in Sicherheit, denn da drehten sich die Windräder – mal wieder – gar nicht. Der Betreiber ist dennoch mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden, denn dieses liegt nur knapp unter den Prognosen. Diese sind mit einer Standortqualität von rund 53 % aber bereits so unterirdisch schlecht, dass jeder, der auch nur einen Funken Ahnung hat, sofort weiß, was das für die Wirtschaftlichkeit bedeutet.

    Dass der Betreiber selbst trotzdem zufrieden ist, glaube ich ihm allerdings auf’s Wort. Denn er erhält ja als Geschäftsführer der GmbH ein festes Einkommen und greift zusätzlich noch ordentlich Gelder für die kaufmännische Betriebsführung ab. Das ist ja das schöne an einem Bürgerwindpark – denn wie der Name schon sagt, tragen da ausschließlich die Bürger das finanzielle Risiko. Und das sowohl während des Betriebs der Anlagen, als auch (als Gemeindebürger) wenn die Dinger (aktuell nach durchschnittlich 16,5 Jahren) wieder abgebaut werden müssen.

  145. Warum wird in dem Artikel eigentlich nicht erwähnt, dass 2015 in Bayern 144 neue Windindustrieanlagen in Betrieb gingen (während es 2014 nur 103 und 2013 nur 98 waren). Warum wird nicht erwähnt, dass weitere 218 Windindustrieanlagen bereits genehmigt sind? Warum wird nicht erwähnt, dass sich die installierte Windenergie-Nennleistung in Bayern allein in den Jahren 2013 bis 2015 mehr als verdoppelt hat? Und warum wird nicht erwähnt, dass in Franken 628 der 899 aktuell in Betrieb befindlichen Windindustriealagen stehen?

    Warum wird mit keinem einzigen Wort darauf eingengangen, wie kümmerlich dagegen im selben Zeitraum der Ausbau der Windenergie im ach so grünen Baden-Württemberg war? Und warum wird nicht erwähnt, welche Auswirkungen das Windenergie-Moratorium im rot-grünen Energiewende-Vorreiter-Bundesland Schleswig-Holstein auf den Ausbau der Windindustrieparks hat?

    Vor allem aber: Warum geht der Artikel mit keinem Wort auf die Unwirtschaftlichkeit der bestehenden Windindustrieanlagen in Bayern ein? Warum wird überhaupt nicht thematisiert, wie viel Geld deshalb durch die Windindustrieparks insbesondere in eh schon strukturschwachen Gebieten verbrannt wird und welche Langzeitschäden dies für die ländlichen Gebiete haben wird?

    Warum stellt der Artikel nicht wenigstens die Frage, ob es bei sowieso unwirtschaftlichen Windindustrieparks nicht völlig ausreichend wäre, wenn man die Wettergötter mit dem Bau von kleineren Sakralbauten besänftigt, welche die Beschränkungen der 10H-Regelung eingalten?

    Na ganz einfach: Weil der Artikel natürlich bewusst Stimmung machen will.

  146. Oh Alex1, nachdem Sie sich schon als Experte für Energieversorgung geoutet haben (Windräder und PV-Anlagen erzeugen im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken genau dann Strom, wenn er gebraucht wird – deshalb werden heute pro Jahr wohl auch weniger Stromüberschüsse ins Ausland entsorgt als früher) geben Sie sich jetzt auch noch als Experte für Meteorologie zu erkennen. Ein Universalgenie also.

    Das macht mich aber wirklich neugierig. Wie funktioniert denn Ihrer Meinung nach dieser Treibhauseffekt durch CO2? Warum funktioniert ein Glas-Gewächshaus genauso gut, wie ein Folien-Gewächshaus? Warum wird es kälter, wenn man sich auf einen Berg begibt? Warum wird es oberhalb der Tropopause wieder wärmer? Warum gibt es bis heute keinen Laborversuch, der diesen Treibhauseffekt nachbilden konnte? Und warum ist das Klima nicht spätestens zur Kreidezeit „gekippt“, als die CO2-Konzentration mindestens vier mal – vermutlich aber sogar bis zu sechs mal – höher war, als heute?

    Vor allem aber: Warum wurde dieser „Treibhauseffekt“ ausgerechnet vom Arbeitskreis Energie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), also der Atomlobby, im Dezember 1985 als denkbare Bedrohung für die menschliche Zukunft wiederentdeckt (nachdem er über 100 Jahre gar keine Bedeutung hatte), die als Gegenmaßnahme – wie verwunderlich – vorschlug: „Rasch wirksam können dabei zum einen Maßnahmen zur Energieeinsparung und effizienteren Energienutzung, zum anderen der verstärkte Einsatz von Kernenergie (gegenwärtig vorwiegend mittels Leichtwasserreaktoren) sein“? Warum hat ausgerechnet Helmut Kohl das Thema in seiner Regierungserklärung am 18.3.1987 in die deutsche Politik eingeführt? Warum weist Matthias Engelsberger von der CSU, bekanntlich der spätere Mitinitiator des Stromeinspeisegesetzes, bei der Beratung zu Tschernobyl und dem von den Grünen beantragten Baustopp für Wackersdorf am 14.4.1988 in seiner Rede auf die Notwendigkeit der Kernkraftwerke wegen des „Treibhauseffekts“ (unter Verweis auf die Behauptungen des DPG) und die Unsinnigkeit, die Stromproduktion aus Kernkraftwerken durch regenerative Energien ersetzen zu wollen, hin?

    Das ist dann auch ein schönes Stichwort für eine Zusatzfrage an das Universalgenie: Um ein einziges konventionelles Großkraftwerk (also sagen wir mal mit 1.000 MW Nennleistung) zuverlässig zu ersetzen, wird wie viel Nennleistung durch Windenergieanlagen benötigt?

  147. Ach, ein Klimaleugner 😆

    Wenn Du wirklich glaubst, dass die Erde eine Scheibe und CO2 nicht für die globale Erwärmung verantwortlich ist und Kohlekraftwerke einen riesigen Beitrag dazu leisten, wird Vieles klar.

    Mit Glaubensschülern ist schlecht zu diskutieren :rolleyes:

  148. Na Du weißt aber viel, wenn Du weißt dass Kohlekraftwerke träge sind. Warum wohl hab ich sie nicht erwähnt ?
    Dreckschleuder Kohlekraftwerk ?? Welchen Dreck ? Quecksilber ? richtig, aber daran sind unsere Vorschriften und die gleichen Politiker schuld. In den USA sind die Vorschriften viel strenger.
    CO2 ? das ist absolut kein Dreck, das Gas ist lebensnotwendig. Nur verwirrte Ökogrüne bezeichnen es als Dreck. Ich bezeichne es als bösartige Verleumdung. So wie eine Alternativenergiegruppierung aus dem Badischen 2009 kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen laut getönt hatte, sie trete dafür ein CO2 ganz abzuschaffen. Das kam sogar noch ernsthaft im Radio. Da merkt man welch Geistes Kinder hier rumlaufen.
    Kohlekraftwerke wurden in Deutschland erst neu gebaut, auch emissionsfreiere. Nur durch die Förderung der EE und die Abschaltung der KKW fehlte beständige Energie. Also mussten fossile Kraftwerke her. Und Kohle ist eben günstiger wie Gas und vom heimischen Markt. Das Geld bleibt im Land. Öl spielt hier keine Rolle. Die Kohlekraftwerke die mehr CO2 emittieren mussten aber wieder ans Netz weil es sonst wegen der abgeschalteten KKW zu Ausfällen gekommen wäre. Somit ist genau genommen Frau Merkel an dem erhöhten CO2 Ausstoß schuld.
    Ebenso wie uns Frankreich und Tschechien mit KKW Strom half. Ein modernes Kohlekraftwerk, wie z.B. das in Bremerhaven, kann schon Schwankungen gut ausgleichen, nur muss es eben stand-by mitlaufen, d.h. 25% Energie umsonst. Aber das geht auch. Der Bürger bezahlt ja.
    Zur Zeit sind weltweit ca. 1600 Kohlekraftwerke neu im Bau und mit den in Planung befindlichen sind es 2500.
    Indien und China werden absolut den Bau nicht einstellen. Und Indien hat auch jede Menge Kohlevorkommen. Geh doch mal nach Indien und erzähle den Leuten in ihren Slums, sie müssten auf mehr Lebensstandard und Energie verzichten, weil WIR gemerkt haben – bzw. zu merken glauben – dies schade der Welt. Aber Hauptsache WIR verkaufen noch unsere Waren nach Indien, damit WIR uns wieder einen Urlaub leisten können.
    Und jetzt kommen so ein paar Scherzkekse und meinen wir müssten in Deutschland Kohlekraftwerke abschalten um CO2 zu vermeiden. Das lebensnotwendige …
    Wie weit soll denn das CO2 runtergedrückt werden ? Ihr seid von dieser Welt ?
    Das ich für Kernkraft bin dürfte doch wohl herauszulesen gewesen sein. Es dürften noch so ca. 440 KKW weltweit in Betrieb sein. 70 werden zur Zeit gerade neu gebaut. Über 200 sind in Planung. Auch arabische Staaten und die Türkei wollen welche. Russland hat sich hier hervorgetan und wird wegen seiner niedrigen Kosten, dem schnellen Bau und der Qualität gelobt. Schnelle Brüter sind gefragt.
    China hat in Peking ein Forschungszentrum für ca. 750 Wissenschaftler eingerichtet das sich mit der Entwicklung der Kernenergie beschäftigt. Hatten wir uns mal High-Tech Nation genannt ? Und ein Energieunternehmen in China möchte Deutschland von China aus !! mit einer 1,2 Mill Volt HGÜ Leitung mit Strom versorgen, weil es überzeugt ist, dass die Energiewende an die Wand fährt. Immerhin machen die sich schon sorgen um unsre Energie. Der Strom aus China wäre dann sogar noch günstiger als unsere jetziger.
    o.k. für heut reicht´s.
    ach so : 35 MW soll das relevant sein ?? das sind vielleicht 20 Windräder im Normalbetrieb. Bei Windflaute fallen aber etliche mehr aus.

  149. Hallo Alex, aus Zeitgründen nur ganz kurz: Wo welche Gelder fließen und wofür, ist noch nicht abschließend behandelt. Schade, dass auch ‚ottonorma’ nicht das rechte Interesse an dieser doch wesentlichen Frage hat.
    Im übrigen kann das GuD Block Fortuna pro Minute um 35 MW rauf- und runterfahren. Ich bin zwar kein Techniker, das dürfte aber ein super Wert sein. Ich bezweifel auch, dass das Nebenprodukt Fernwärme einen Einfluß auf die Reaktion der Stromerzeugung hat. Zudem geht zum Jahresende ein großer Speicher für die Wärme als Puffer dafür in Betrieb. Das ist schon alles toll konzipiert. Die Düsseldorfer können stolz darauf sein.

  150. @ottonorma: Skizziere doch mal, wie Deiner Meinung nach die Schwankungen im Netz ausgeglichen werden, wenn die GuDs ja sooo langsam sind. Ich bin ja der Auffassung, die Mechanismen sind etwas intelligenter als Du sie hier darstellst.

    Dass die Kohledreckschleudern noch langsamer sind, ist Dir doch hoffentlich klar?

    Und dass wir so schnell wie möglich von der Kohle wegkommen müssen, ist Dir doch auch hoffentlich klar?

    Oder willst Du etwa die Kernkraft wieder, die noch träger und 2/3 teurer ist als Wind?

  151. Der Block Fortuna in Lausward, der Stadtwerke Düsseldorf, des, möcht ich sagen, modernsten GuD Kraftwerkes der Welt mit insgesamten Nutzungsgrad von 85% (Angaben der Stadtwerke D) benötigt bei Normalstart eine Dauer von 116 Minuten von Null bis Volllast und bei Heißstart 40 Minuten, also wenn das Kraftwerk kostenintensiv stand-by mitläuft ohne Nutzen. Unnd das soll ideal für einen Ausgleich sein ? Fast bis zu 2 Stunden Wartezeit ? derweil wird die Suppe auf dem Herd wieer kalt.
    Aber das hatte ich zuvor schon erwähnt, dass GuD Kraftwerke für einen kurzfristigen Schwankungsausgleich, so wie er bei Wind und Solar anfällt wenig bis gar nicht geeignet sind. Es dauert zu lange wie man sieht bis Strom kommt. In der Zeit kann auch der Wind wieder aufkommen, oder die Wolken geben die sonne wieder frei, und dann haben wir plötzlich wieder zu viel Strom im Netz. Dann wird den konventionellen Kraftwerken für die Überproduktion die Schuld gegeben weil diese nicht „schnell“ genug regulieren können. Ursache sind aber die EE !!
    Aber Alarmisten sind eben resistent.

    Also : GuD Kraftwerke sind nicht geeignet (es sei denn man ließe das „G“ weg) für den notwendigen raschen Schwankungsausgleich. KKW und reine Gaskraftwerke sind es.

  152. Hallo Schwachwind! Toll, wenn es 61% Wirkungsgrad sind! Ideal für den Ausgleich von Schwankungen im Netz.

    Insofern liegen wir voll auf einer linie.

    Vielleicht bekomme ich noch einen Wert für die kWh aus dem GuD-Kraftwerk? Ist doch klar, dass er höher wird als 9 ct, ist ja auch Regelstrom 🙂

  153. Kosten für Windräder : off-shore

    Die 80 Windräder zu 5 MW = 400 MW von BARD 1 in der Nordsee, sollten zuerst 2 Mrd. € kosten. Finanzier Hypo musste 2x nachschießen insgesamt knapp 900 Mill. Das veranlasste auch die Mutter Uni Credit in Italien zu einer Untersuchung bei ihrer Bank. Jedenfalls kostete demnach ein Windrad so 36 Mill € = 7,2 Mill/MW. Der Hersteller BARD ging nach der Fertigstellung pleite.

  154. Solar und Windkraftanlagen sind tolle Ingenieurleistungen ? Ja, möglich, aber bestimmt nicht vergleichbar mit GuD Kraftwerke. Das einzige in Deutschland läuft im Minusbereich, während Siemens weltweit 41 Stück (Zahl v. 2015) verkauft hat. Die anderen wissen das zu schätzen. Damit lässt sich verdienen, nicht mit Windkraft-oder Solaranlagen. Oder wer soll später die Rente finanzieren ? Unsere glücklichen Kinder die im decarbonisierten Deutschland leben, während die andere Welt im Carbon schwelgt ? Aber dafür wenig zu beißen haben und die alten mit 80 in Rente gehen dürfen, weil´s Geld nicht reicht ? Vielleicht können wir dann die „innovative“ Windradtechnik verkaufen, wenn wir zum absoluten Billiglohnland „aufgestiegen“ sind.

    James Hanson Papst des „Klimaschutzes“ und Initiator für das IPCC forderte immer zu mehr Kernkraftwerken auf. Deutschland hat sich hier sträflicherweise ausgeklammert. Sogar Italien hat Forschungseinrichtungen für die Generation IV der KKW. Deutschland will high-tech mit Windkraft machen ??? Lächerlich. An den riesigen Energiebedarf um Solarzellen herzustellen denkt wohl niemand (und alles mit fossilen Brennstoffen !!!), ganz abgesehen von der Entsorgung der hochgiftigen Paneele. Sogar die Flügel der Windräder sind aus hochgiftigen Materialien hergestellt die in Deutschland nur unter höchsten und teuren Sicherungsmaßnahmen eingelagert werden dürfen. Deswegen hat man schon vor Jahren erwogen diese Propeller nach Russland zu transportieren damit die es dort in der Erde verbuddeln. Mal sehen ob die Grünen dann auch dagegen sind, so wie sie es beim Uranbrennstoff waren.

    GuD Kraftwerke können keine Schwankungen ausgleichen, die sind wegen ihrer Koppelung an die Dampfkraftwerke viel zu träge. Schnellen Ausgleich bringen nur reine Gaskraftwerke und KKW.
    Oder die Bevölkerung muss eben mal 15-60 Minuten einen Stromausfall pro Tag 1 oder 2oder 3x erdulden, wenn sie unbedingt keine fossilen und keine KKW mehr haben wollen. Aber auch die Industrie muss das dann – fragt sich wie lange !

    Greenpeace fordert von uns bis 2035 100% der Energie aus Alternativenergie zu gewinnen. Wohlgemerkt der Primäenergie !! also mit Heizung und Autos. Bisher leistet die Windkraft so ca. 2,5% der Primärenergie. Wir setzen mal 50% Gewinnung aus Windenergie an. Das wäre das 20 fache. Bei zur Zeit ca. 35.000 Windräder hätten wir dann 700.000 Windräder. Bei 350.000 km² Fläche in Deutschland kämmen dann pro km² 2 Windräder. Auch in den Städten !!! Für München wären das so 350 Stück auf dem Stadtgebiet. Infraschall mal als Nebensache beiseite gelassen.
    Wie sieht es dann bei 100% Abdeckung aus ? Und dann wäre noch nicht mal gewährleistet dass der Strom kontinuierlich fließt, sondern Zufallsstrom bleibt !
    Viel Spaß noch in Deutschland !

  155. Hallo Alex, offensichtlich gibt es unterschiedliche Vorstellungen darüber, was unter einer sachlichen Argumentation zu verstehen ist.

    Im letzten Kommentar erwähnte ich bereits als Gaslieferanten Norwegen. Ich schlage vor, wir sind großzügig und gönnen denen die Einnahmen. Bei der Stromerzeugung beträgt der Wirkungsgrad des GuD-KW über 61 %, er liegt also nicht nur bei 50 %. Nur um genau zu sein, ist wohl aber auch nicht wichtig für Liebhaber von Stromerzeugern, die bisweilen Richtung Null tendieren.

    Meine Vergleichsrechnung war die Reaktion auf Deine Aussage, Gaskraftwerke wären so teuer. Das Ergebnis hat mich selbst überrascht. Was soll an der Rechnung falsch sein? Sie ist leicht nachvollziehbar und legt Wesentliches offen.

    Und für mich das wichtigste Resultat daraus: Über das EEG finanzieren wir Stromverbraucher u.a. die hohen Pachtzahlungen an die Landbesitzer, allein für die 1.166 Windräder der Vergleichsrechnung über 1 Mrd. Euro. Was bekommen wir dafür? Beispiel: Im Juni 2016 erzeugten sämtliche Windräder deutschlandweit ! (also einschl. Offshore) als niedrigsten Wert 209 MW, das ist nicht mal die Hälfte der Leistung des Düsseldorfer Gaskraftwerkes. Auch Solar glättet nicht, gemeinsames Minimum waren 525 MW. Vermitteln die Zahlen einen Eindruck davon, was unter einer unzuverlässigen Stromversorgung zu verstehen ist? Und wer am meisten profitiert?

  156. Hallo Schwachwind!

    Ich versachliche die ganze Zeit, DU redest von angeblichen „Bedrohungen“ durch Windräder!

    85% Wirkungsgrad, tooollll! Der elektrische Wirkungsgrad dürfte bei 50% liegen, der Rest ist Wärme. Und wo soll die hin im Sommer?

    Außerdem: Gas ist (heute) immer noch fossile Energie. Schon vergessen, wir brauchen eine Decarbonisierung der Energiewirtschaft bzw. der gesamten Gesellschaft. Und da hilft auch Erdgas nicht.

    Btw, wer profitiert denn von dem Gas? Ja, genau, Putin, der Lupenreine! Oder die arabischen Autokraten in ihren Diktaturen. ICH will die nicht weiter finanzieren, Du etwa?

    Und Deine Windrechnungen sind schon wieder am Thema vorbei bzw. schlicht falsch. M.W. kostet eine MW inzwischen 1 Mio € und nicht 3 Mio €. Und das Rechenspielchen mit der Pacht ist auch am Thema vorbei. Interessant ist eben nur der Preis pro kWh. Und der liegt bei Wind unter 9 ct/kWh. Und damit ist alles abgegolten.

    Wieviel bekommt ein GuD-Kraftwerk? Das kannst Du mir sicher beantworten.

    Langsam begreife ich, warum Du mit Zähnen und Klauen GuD-Kraftwerke verteidigst: Du baust/vertreibst/installierst selber welche. Das ist durchaus eine tolle Ingenieursleistung (wie ja auch Windräder und Solaranlagen…) und sehr gut geeignet, Schwankungen kurzfristig auszugleichen.

    Und Du wirst es nicht glauben, auch ich finde es skandalös, dass GuD-Kraftwerke nicht ans Netz gelassen werden, weil bei uns die Kohle Vorrang hat und ohne Ende subventioniert wird (siehe die Rechnung von Oettinger). Insofern bellst Du mit mir den falschen Baum an. Du errichtest eine falsche Dichotomie. Unser beider Gegner ist offensichtlich die Kohlekraft.

    Und ja, mittelfristig wären GuD-Kraftwerke mit Erdgas fast das Optimum, um die Stromschwankungen auszugleichen. Fast, SmartMeter etc. wären noch besser im Verbund mit vielen eAutos. Aber die sind halt beide noch nicht so weit. Wir wissen Beide, warum… 🙄

    Und langfristig sehe ich die Perspektive in GuD-Kraftwerken mit Wind-/Solargas, indem sie saisonale Schwankungen ausgleichen. Das wäre wieder rein regenerativ möglich mit den sommerlichen Überschüssen. Dazu noch ein wenig Biogas aus Abfällen, am besten durch hydrothermale Vergasung mit dauerhafter Speicherung des Kohlenstoffs in der Erde als Terra Preta…

    Dann kämen auch die Vorteile kleinerer GuD-Einheiten zum Tragen, indem die Wärme im Winter nutzbar wird. Solange Deutschland noch so weit bei Passiv- oder Aktivhäusern hinterherhinkt…

  157. Hallo Alex, um die Diskussion zu versachlichen:

    Neu gegen Neu: In Düsseldorf geht gerade das modernste GuD(Gas und Dampf)-Kraftwerk der Welt in Betrieb. Elektrische Leistung 595 MW, plus 300 MW Fernwärme. Der Gesamtwirkungsgrad beträgt 85 %, ein Highlight deutscher Ingenieurskunst. Der Flächenbedarf ist minimal, da braucht eine große Solar-Freiflächenanlage mehr Platz. Das Gas kommt aus Norwegen. Und die Energie wird dort erzeugt, wo sie gebraucht wird, es besteht also kein Bedarf an neuen Stromtrassen oder Leitungen.

    In der Vergleichsrechnung komme ich bei einem großzügig zugestandenen Wirkungsgrad von 17 % bei 3 MW Nennleistung auf eine Anzahl von 1.166 Windrädern.

    Das neue GuD kostest 500 Mio Euro.
    Die 1.166 Windräder kosten allein an jährlicher Pacht (50.000 Euro) für die Standflächen 58 Mio Euro (wobei inzwischen bereits bis zu 100.000 Euro gezahlt werden). Über die Laufzeit von 20 Jahren ergibt das 1,16 Mrd. Euro. Die Windräder selbst kosten 1.166 x 3 Mio Euro = ca 3,5 Milliarden Euro.

    Also allein Pachten und Windräder kosten zusammen 4,66 Mrd. Euro., damit bauen wir 9 GuD-Kraftwerke. Das eine Düsseldorfer GuD-Kraftwerk versorgt ganz Düsseldorf sicher mit Strom. Diese 1.166 Windräder versorgen nicht mal Kleinkleckersdorf sicher mit Strom, das sind die Fakten.

    Natürlich schickt der Wind keine Rechnung und das Gas muss bezahlt werden. Allerdings kann für die Differenz von 4,16 Mrd. Euro sehr viel Gas bezogen werden.
    Das ist jetzt eine sehr grobe Rechnung, die längst nicht die gesamten Kosten für den Windkraftausbau widergibt. Ebenso fehlt der Vergleich der Umweltauswirkungen, aber mit etwas Vorstellungsvermögen kann sich das jeder selbst durchdenken. Oder nimmt dieses GuD-Kraftwerk Schwarzstörchen den Lebensraum oder tötet Fledermäuse? Wohl eher nicht.

  158. Mein lieber Schwachwind, was Du bringst, sind überhaupt keine Fakten, sondern nur Meinung, Meinung, Meinung. Fakten ignorierst Du einfach.

    Es ist eine völlig beliebige subjektive Meinung, Windräder als schön oder als störend zu betrachten. Und nur wegen dieser geschmäcklerischen Abneigung, die sich fast nur auf falsche Vorurteile stützt, dürfen wir nicht die dringlichste Aufgabe dieses Jahrhunderts, die Energiewende hin zu einer kohlenstofffreien Energie- und Volkswirtschaft, ausbremsen.

    Es ist schlichtweg FALSCH, dass durch die 10H-Verhinderungsregel auch nur irgendetwas geschützt würde außer dem Ego bestimmter Leute.

    Im Gegenteil, durch solche Don-Quichotte-Regelungen wird die dringendst notwendige Energiewende unverantwortlich hinausgezögert.

    Was Du propagierst, ist der reinste St. Florian: Saubere Energie bitte, aber ja nicht bei uns! Allein Deine Wortwahl ist entlarvend: Niemand wird durch Windräder „bedroht“. Das ist nichts als polemische Meinungsmache.

    Deine Gegen“vorschläge“ sind auch nichts wert. Gaskraftwerke willst Du? Die sind doch so teuer, dass – würde ich sie vorschlagen – Du sofort mit der Kostenkeule kommen würdest. Außerdem sind das immer noch fossile Kraftwerke, die – zwar weniger als Kohle und Öl – Umwelt und Klima unnötig stark belasten. Oder willst Du doch wieder Kohlestrom? Für eine Übergangszeit (bis die Herren Seehofer&Co sich endlich zu einem wirklich modernen Energiekonzept durchgerungen haben) sind GuD-Kraftwerke noch relativ sinnvoll. Dann aber nur noch mit Windgas zu betreiben.

    Aber, um mal wieder auf das eigentliche Thema zu kommen, Fakten hast Du wieder mal keine gebracht.

    Deshalb noch mal ein paar Fakten für die Vergesslichen:

    – Ohne Wind- und Sonnenkraft kann die Energiewende nicht gelingen,
    – Neue Windkraft ist nicht einmal halb so teuer wie neue Atomkraft,
    – Kohlekraft tötet 10-mal so viele Vögel wie Windkraft,
    – Es gibt keinerlei Schädigungen durch Infraschall der Windräder,
    – Es gibt überhaupt keine Schädigungen durch Schallemissionen der Windräder,
    – Es gibt keinerlei Schädigungen durch den angeblichen „Stroboskopeffekt“
    – Europa subventioniert die Fossilkraftwerke immer noch 4-mal so stark wie die Regenerativen,
    – Keine Flora wird durch Windräder beeinträchtigt,

    Es ist überhaupt nicht „mutig und klug“, gegen Windräder zu Felde zu ziehen, sondern grob fahrlässig, kurzsichtig und egoistisch.

    Es gibt keine Schäden, die unser Land durch Windkraft erleiden würde.

    Es wäre mutig, klug und weitsichtig, sich in Bürgerwind- oder Solaranlagen zu engagieren. DAS würde Schaden von unserem Land abwenden.

  159. Hallo Alex, um einfach auf das Thema zurückzukommen: Die 10H-Regelung ist ein guter Anfang, um unsere Heimat, unsere Natur und die Menschen zu schützen. Die Regelung war keine Laune unseres Ministerpräsidenten, sondern er war hier auf der Seite der Bürger. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er die Flut von Landtagspetitionen, Bittbriefen und Hilferufen der betroffenen Bevölkerung nicht ignoriert hat. Leider gilt die 10H-Regelung nur für das eigene Gemeindegebiet, Nachbarkommunen haben weiterhin keine Möglichkeit, sich zu wehren und auf den 10-fachen Abstand für die eigene Bevölkerung zu bestehen. Bereits bisher war es beliebt, die Windräder den Nachbarn in den Vorgarten zu setzen – möglichst weitab der eigenen (Wahl)Bevölkerung. An die Gemeindegrenze, gerne auch Landkreisgrenze, hier besteht noch eindeutig Verbesserungspotential – für so ein schlechtnachbarliches Verhalten brauchen wir Schranken. Momentan dient als Schranke die Moral, anderen nicht aufzuzwingen, was man selbst nicht bei sich haben will.

    Die ‚Fakten’ werden niemanden überzeugen, der sich ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Das sollten viel mehr Menschen machen, leider interessieren sich nur eher diejenigen für die Hintergründe, die von Windkraftplanungen bedroht sind. Letztendlich ist es zum Schaden unseres ganzen Landes, wenn sich nicht mehr Bürger mutig und klug für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und für unsere Fauna und Flora einsetzen. Wir haben viel zu verlieren.

  160. Mein lieber Schwachwind,

    ich verbiege hier gar nichts, sondern bringe die Fakten auf den Punkt. Wir kommen wegen der globalen Erwärmung um die Energiewende eh nicht drum rum. Und mit Kernkraft ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen, die ist viel zu teuer (Hinkley mit 15 ct/kWh auf 30 Jahre garantiert mit Inflationsausgleich, SOLCHE Konditionen hätten die Windmüller gerne…)

    Ebenso ist es Fakt, dass Kohlekraft 10-mal mehr Vögel tötet als Windkraft.

    Fakt ist auch, dass regenerative Energien mehr und profitablere Arbeitsplätze sichern als die Fossilien das je taten.

    Und genauso Fakt ist, dass die Fossilien in der EU immer noch 4-mal so stark gefördert werden wie die Regenerativen.

    Weiterhin ist Fakt, dass der Widerstand gegen Windräder zum allergrößten Teil auf Lügen aufgebaut ist:
    – Die Vogel-Lüge,
    – Die Landschafts-Lüge (eben noch fanden wir die norddeutschen Mühlen toll…),
    – Die Stroboskop-Lüge,
    – Die Infraschall-Lüge.

    Das wird man doch wohl noch sagen dürfen?

    Ich sehe darin jedenfalls keine persönlichen Angriffe.

    Also immer schön bei der Wahrheit bleiben, gelle? 😀

  161. Hallo Alex, man kann immer versuchen, alles so hinzubiegen, wie man’s braucht.
    Ich sehe nicht, wo meine Beschreibung des Zustandes irgendwo plausibel widerlegt wird. Und persönliche Angriffe und Unterstellungen gehören ganz bestimmt nicht zum guten Ton.

  162. Och nö, Schwachwind, nicht schon wieder die selben uralten Lügen!

    Kohle- und Atomkraftwerke erzeugen überhaupt keinen bedarfsgerechten Strom, sondern sind so träge, dass Strom verschenkt werden muss, wenn regenerativer Strom zur Verfügung steht.

    Die konventionellen Fossilien-Kraftwerke haben uns ja gerade in die Misere gebracht. Genau aus der Ecke kommt die menschengemachte globale Erwärmung. Oder leugnest Du die etwa?

    Von eAutos hast Du natürlich auch keine Ahnung, das war klar 😆 Gerade die eAutos können exakt dann den Strom abnehmen, wenn er kostenfrei da ist. Wenn Seehofer, Wissmann und Konsorten nicht immer so bremsen würden.

    Windräder kriegen nicht mehr als Gaskraftwerke. Ganz im Gegentum. Sie sind inzwischen billiger als die Fossilien-Kraftwerke. Natürlich neue mit neuen vergleichen bitte!

    Und Fernwärme brauche ich gerade ganz besonders viel! 😆 Passivhäuser brauchen auch keine Fernwärme. Ich wundere mich eh, dass überhaupt noch Häuser gebaut werden dürfen, die nicht Passivhausstandard haben.

    Das „wunderschöne“ Gaskraftwerk braucht auch fossiles Gas, das in Millionen von Jahren entstanden ist. Und wer profitiert davon? Putin ist´s, der durch unsere wunderschönen Gaskraftwerke seine Millionen verdient. Danke auch dafür!

    Dass Du die Gelder für Forschung und Entwicklung für unnötig hältst, spricht eine eigene Sprache: Die der Ewiggestrigen, die nicht erkennen wollen, dass ihr bisheriger Weg in die Sackgasse führt.

    Ja, es ist unnötig, über die riesigen Schäden an Umwelt, Natur und Biodiversität zu streiten, die die Fossilkraftwerke verursachen. Sie sind ein Zigfaches der Schäden, die durch Regenerative entstehen. Das ist lange bewiesen. Die Ewiggestrigen wollen das nur nicht wahrhaben.

    Dass die Don Quichottes überall im Land den St. Florian anbeten, ist längst bekannt. Jeder will saubere Energie, aber nicht bei sich. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass, gelle?

    Und immer schön bei der Wahrheit bleiben 😀

  163. Für die Subventions- bzw. Kostendiskussion ein ganz wichtiger Punkt: Konventionelle Kraftwerke erzeugen zuverlässig einen bedarfsgerechten Strom. Stromerzeuger per Sonne oder Wind sind dazu nicht in Lage, sie erzeugen somit minderwertigen Strom. Ein netter Vergleich: Neben einem Auto, das mit Windstrom betrieben wird, muss ständig eines mit Benzin nebenherfahren, damit der Fahrer bei Flaute umsteigen kann (falls er sich keine Zwangspause erlauben kann).

    Die Windräder werden über das EEG subventioniert, d.h. sie erhalten eine feste Vergütung pro kWh. Diese Vergütung liegt über den Erzeugungskosten z.B. eines effizienten, umweltfreundlichen Gaskraftwerkes, das als Nebenprodukt auch noch Fernwärme liefert. Dieses wunderbare Gaskraftwerk muss mit den Marktpreisen an der Strombörse auskommen, es bekommt keine garantierten, subventionierten Vergütungen.

    Für die Windrad-Betreiber sind selbst niedrigste Marktpreise (die eben durch diesen subventionierten EEG-Strom entstehen) kein Problem, sie bekommen auf jeden Fall ihren festen Preis, die Differenz zahlt der Stromverbraucher. Unser wunderbares Gaskraftwerk möchte sich nun stillegen, weil es unter diesen unfairen Bedingungen nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Das wird ihm allerdings verboten, weil es benötigt wird (siehe Auto-Vergleich). Zum Überleben müssen wir dem Gaskraftwerk also zusätzlich etwas zahlen, diese Summen wären den Kosten für die Windräder hinzzurechnen.

    Damit ist noch längst nicht Ende der Fahnenstange. Es werden Unsummen an Steuergeldern verbrannt für Forschung und Entwicklung, Gutachten, die kommunalen Flächenausweisungen, für ‚Akzeptanz’-fördernde Maßnahmen, die Liste ist uferlos. Auch die Milliarden für neuen Stromtrassen müssen wir dazu zählen, ohne Windräder bräuchten wir sie nicht. Und das alles für ein Auto, das nicht fährt, wenn wir es brauchen.

    Ein Disput über die Schäden an Natur, Umwelt, für die Biodiversität, unsere Kulturlandschaften ist überflüssig. Diese sind hinreichend erwiesen. Es hat schon seinen Grund, dass sich die Menschen in den betroffenen Gebieten wehren. 🙁

  164. Bezüglich der Kosten-Lüge: Windräder werden NICHT MEHR subventioniert. Ein NEUES Kernkraftwerk produziert doppelt so teuren Strom wie ein neues Windrad. Atom- und Kohlekraft werden viel höher subventioniert: Energiekommissar Oettinger (CDU!) hat ausrechnen lassen: Während die gesamten Regenerativen mit 30 Mrd subventioniert werden (vor Allem das unselige Biogas), kassierten die Fossilien 130 Mrd, also mehr als das VIERFACHE. Zahlen, Daten, Fakten.

    Der Schaden für die NATUR ist bei Windkraft wesentlich geringer als bei den Fossilien Atom, Kohle, Öl oder Gas.

    Der „Schaden“ für die KULTURlandschaft ist null. Die selben Don Quichottes lieben die Windmühlen in Holland oder den Eiffelturm oder die ach so schönen Autobahnen.

    Dieses geschmäcklerische Getue wird sich in ein paar Jahren gelegt haben, wenn Windräder Kulturgüter geworden sind und nicht mehr abgebaut werden dürfen 😆

    Also immer schön bei der Wahrheit bleiben 😀

  165. Betreffend Kostenlüge: Wenn Windräder so billigen Strom erzeugen, warum müssen sie dann hochsubventioniert werden? Es wird höchste Zeit, dass sich diese unzuverlässigen Stromerzeuger dem Wettbewerb stellen müssen.
    Es mus auch darauf hingewiesen werden, dass die Windräder gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung und häufig auch der betroffenen Kommunen gebaut werden. Insofern ist jedes Windrad, das bereits genehmigt ist bzw. sich im Vefahren befindet und noch gebaut werden wird, eines zuviel.
    Der Schaden an unserer Umwelt und an den Kulturlandschaften, für unsere Tierwelt ist schon durch die bestehenden Windräder immens, es reicht.

  166. Och nö, nicht schon wieder die Schauermärchen vom Infraschall!

    Wind erzeugt am eigenen Haus sehr viel intensiveren Infraschall als eine Windkraftanlage oder ein Windpark. Die angeblichen Erkrankungen von Senioren und Kindern sind schlicht erlogen.

    Zu den anderen Lügen:

    – Die Höhen-Lüge: Die Höhe der Windräder spielt sehr wohl eine große Rolle für den Ertrag. Im norddeutschen Binnenland z.B. mit etwa 0,7 % Mehrertrag pro Meter Höhe.
    – Die Kosten-Lüge: Heutige Windräder produzieren billigeren Strom als heutige Atomkraftwerke; siehe Hinkley.

    Also bitte bei der Wahrheit bleiben 😀

  167. Dieser Mindestabstand (10fache Gesamthöhe) ist doch das einzig Wahre. Ich wollte, wir hätten das auch in Niedersachsen. Der schädliche Infraschall von Windrädern ist noch in 10 Kilometer Entfernung messbar, und lässt Kinder (und Senioren) erkanken. Dennoch ist Stromerzeugung durch Windkraft möglich: die potentiellen Windparkbetreiber brauchen nur die geplante Gesamthöhe reduzieren. Dann wären entsprechende Abstände da.
    Wie? Dann ist der Ertrag kleiner? Bitte beachten: Ohne Förderung durch die Steuerzahler und privaten Stromabnehmer wären selbst 300 Meter hohe Windräder unrentabel.
    Haben wir in Deutschland eigentlich eine SOZIALE Marktwirtschaft oder einen rot-grünen Kommunismus?
    Und ein Selbstversuch: Wenn jemand wissen möchte, wie viel 200 Meter in die Höhe sind, kann den Kölner Dom mit seinen 157 Metern Höhe zum Vergleich nehmen. Oder mal schnell 200 Meter laufen.

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