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Flüssiges CO2 als Stromspeicher

US-Forscher entwickeln einen Stromspeicher, der das Klima schützen soll:  US-Wissenschaftler wollen mit einer genialen Idee das Kohlenstoffdioxid-Problem (CO2) lösen. Der Betrieb fossiler Kraftwerke soll klimaneutral...
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Materialforschung: MXene soll Herstellung von Elektroden vereinfachen

Mit einem neuartigen Material möchte Professor Michael Barsoum leistungsfähige Elektroden für Batterien und Kondensatoren herstellen. Zuvor hatten US-Forscher zufällig dieses Material entdeckt, welches eine...
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Powercaps: Ein revolutionärer Ansatz für die Elektromobilität

Unter der Bezeichnung Powercaps werden Mini-Akkus verstanden, die die Stromversorgung von Elektroautos revolutionieren sollen. Die Vorteile sind ein minutenschnelles Aufladen, viele tausend Ladezyklen Lebensdauer...
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Gestrickte Stromspeicher? US-Forscher mit spannendem Konzept

Was haben Kleidung und Stromspeicher miteinander gemeinsam? Eigentlich nichts. Dennoch haben US-Forscher besondere Fäden entwickelt, mit denen sie intelligente Kleidung mit Strom versorgen können....
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Neue Entwicklung soll Lithium-Ionen-Akkus zehn Mal leistungsfähiger machen

In dem Technikland Japan wird schon seit längerer Zeit an der Entwicklung leistungsfähiger Akkus gearbeitet. Nun kündigt Japan eine Revolution in der Akkuherstellung an....
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„Bio“ – zur Leistungssteigerung von Lithium-Ionen-Batterien

In der letzten Zeit haben immer häufiger Forscher und Firmen innovative Durchbrüche bei der Batterieentwicklung verkündet. So teilte bereits im Dezember 2013 der japanische...
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Materialforschung: Innovative Batterie inspiriert vom Granatapfel

Es ist schon etwas ungewöhnlich, aber US-Forscher haben sich bei der Entwicklung neuer Batterie-Elektroden vom Naturprodukt Granatapfel inspirieren lassen. Wegen dieser ähnlichen Innenstruktur können...
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Lithium-Schwefel-Batterien: Neue Werkstoffkonzepte für mobile Energiespeicher

Der von PV-Anlagen erzeugte Solarstrom wird heute verstärkt für die Nutzung von Solarstrom-Speicheranlagen verwendet. Für die Speicherung dieser Energie werden hochwirksame Batterien genutzt, die...
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Hämatit: Neues Material zur Optimierung von Lithium-Ionen-Batterien

Mittels einer DESY-Lichtquelle wurde von einem deutsch-amerikanischen Forscherteam die innere Struktur von sogenanntem porösem Hämatit identifiziert, einem neuen Material für wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterien. Dank dünner,...
Biologische Batterie

Biologische Batterien auf Lithium-Sauerstoff-Basis

Der technische Fortschritt vollzieht sich rasend schnell. Wer täglich mit dem Smartphone unterwegs ist, weiß aber, dass die Batterie in vielen Fällen eine Schwachstelle...

Stromspeicher – Forschung

Im Zuge der Energiewende wird die Forschung an Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger immer bedeutsamer. Im Rahmen von großangelegten Energieforschungsprogrammen wurde hierfür vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Budget zur Verfügung gestellt, das sich vor allem auf drei große Bereiche verteilt:

Wind zu Wasserstoff – Power-to-Gas

Da die Menge der Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz nicht konstant und einer ständigen Veränderung unterworfen ist, muss innerhalb kurzer Zeit reagiert und flexibel geregelt werden können. Mit sogenannten Elektrolyseuren soll Wasserstoff daher in Zukunft deutlich effizienter und flexibler erzeugt werden. Bereits heute wird die Wichtigkeit der „Power-to-Gas“ Technologie, bei der Wasserstoff in Methan umgewandelt und so auf einfache Weise über das Erdgasnetz verteilt wird, von der Energiewirtschaft erkannt. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist aber noch nicht möglich. Deshalb konzentrieren sich die aktuellen Projekte auf eine verbesserte Technik, die eine ökonomisch sinnvolle Nutzung ermöglichen.

Die Forschungsschwerpunkte liegen in der Speicherung des Wasserstoffs in geologischen Speichern und einer sinnvollen Wiederverstromung. Im Mittelpunkt steht jedoch das Erreichen eines möglichst hohen Wirkungsgrades. Dies soll durch die Zerlegung von Wasser zu speicherbarem Wasserstoff und Sauerstoff durch Elektrolyse ermöglicht werden.

Beispielprojekte Wind zu Wasserstoff

Im Rahmen eines Projektes an der TU Berlin werden neue Elektrolysekatalysatoren entwickelt, die aktiver und preisgünstiger sind. Diese Elektrolysekatalysatoren können die Wirtschaftlichkeit der Energiespeicherung in Form von Wasserstoff verbessern.

Aus einem Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen und Industrie hat sich das Projekt „ekolyser“ gegründet. Das Ziel ist die Entwicklung verbesserter Komponenten für flexible PEM- Elektrolyseure. Die Beladung mit teuren Katalysatoren soll durch eine verbesserte Standzeit von Membranen und den Einsatz von metallischen Bipolarplatten reduziert werden.

„LastElSys“ ist ein Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Hydrogenics GmbH, in dem lastwechselresistente Membran-Eletrolyse-Einheiten für PEM-Elektrolysesysteme entwickelt werden sollen.

Batterien im Verteilnetz

Werden Batterien direkt im Verteilnetz eingesetzt, können sie zu einem verbesserten Netzbetrieb beitragen und den Ausbaubedarf reduzieren. Strom kann außerdem gezielt vor Ort genutzt und gespeichert werden.

Die Forschungsprojekte in diesem Bereich beschäftigen sich mit neuen Konzepten zur Speicherung und Vernetzung dezentraler Speicher sowie mit elektrischen oder elektrochemischen und mechanischen Speichern. Mit elektrischen/elektrochemischen Speichern wird elektrische Energie wie die in Batterien, Redox-Flow oder Doppelschicht-Kondensatoren gespeichert. Mechanische Speicher sind Druckluft-Speicher, Pumpspeicherkraftwerke oder Schwungräder.

Beispielprojekte Batterien im Verteilernetz

Die TU Clausthal untersucht die Optimierung von Herstellungsprozessen der Komponenten von Redox-Flow-Batterien, um die Effizienz zu steigern und Herstellungskosten zu senken.

In Kooperation mit Netzdienstleistern und Forschungseinrichtungen wird im Projekt „Smart Region Pellworm“ ein hybrides Speichersystem entwickelt, um Stabilität und Kosteneffizienz zu steigern.

In einem Verbundprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie, der Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG, der Freudenberg Forschungsdienste KG und der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg werden die Komponenten von Vanadium-Redox-Flow-Batterien erforscht, um diese zukünftig aufwändiger vernetzen und zu größeren Einheiten hochskalieren zu können.

Wärme speichern

Um Optionen der thermischen Speicherung wirtschaftlicher zu gestalten, werden in diesem Bereich Grundlagenforschung und technologieorientierte Ansätze gefördert. Leistung und Energiedichte sollen vergrößert und Speicherverluste minimiert werden. Zu diesem Zweck wird der Fokus auf Speicherung von Latentwärme im Phasenwechsel und Reaktionswärme in chemischen Reaktionen gelegt. Es werden die Eigenschaften von bereits bekannten Phasenwechselmaterialien optimiert. Weiterhin werden auch ganz neue Materialien in ihrer Eignung erforscht und weiterentwickelt.