Weltweit agieren Millionen Menschen und Industrieunternehmen an Standorten, die nicht oder nur unzureichend an zentrale Stromnetze angebunden sind. Ob Inseln, abgelegene Regionen, Bergbau- und Industrieanlagen oder neu entstehenden Industrieparks – die Abhängigkeit von einer instabilen Versorgung oder fossilen Brennstoffen stellt alle Beteiligten vor Herausforderungen. Obwohl Mikronetze hier eine Lösung bieten, stoßen sie meist bei rein solar- oder windbasierten Systemen an ihre Grenzen. Das deutsche Startup ENERGY TOWERS löst dieses Problem mit einem skalierbaren System, das durch ein physikalisches Prinzip aus Auftrieb und Schwerkraft kontinuierlich Strom erzeugt. Somit steht erstmals eine wetterunabhängige, CO2-freie Grundlast für dezentrale Energiesysteme zur Verfügung.
Überblick: Unabhängig durch ENERGY TOWERS Off-Grid-Energie
- Technologie: Nutzung physikalischer Prinzipien durch Auftrieb, Schwerkraft und Kreislauf.
- Verfügbarkeit: 24/7 Stromerzeugung mit bis zu 8.000 Volllaststunden pro Jahr.
- Einsatzbereiche: Off-Grid, Mikronetze, Industrie, Bergbau und Inselversorgungen.
- Nachhaltigkeit: Vollständig CO2-frei ohne fossile Brennstoffe; geeignet für industrielle Abwärmenutzung.
- Skalierbarkeit: Flexibler Zuschnitt auf variablen Energiebedarf durch modularen Aufbau.
24/7 Energieerzeugung direkt am Bedarfsort
Da Mikronetze (Microgrids) lokale Einheiten – wie etwa Inseln, Gemeinden oder Industrieanlagen –autonom mit Strom versorgen, übernehmen sie eine wichtige Schlüsselrolle in der dezentralen Energiewende. Jedoch stießen viele Systeme an ihre Grenzen, weil Solar- und Windenergie wetterabhängig sind und teure Speicher– oder fossile Backup-Lösungen benötigen, um eine stabile Versorgung garantieren zu können. Jetzt hat das das Unternehmen ENERGY TOWERS aus Michelstadt (Odenwaldkreis, Hessen) eine technologische Lösung gefunden. Statt auf Wetterdaten zu vertrauen, nutzt das System ein physikalisches Prinzip aus Auftrieb, Schwerkraft und Kreislaufmechanik. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Stromproduktion, die völlig ohne fossile Brennstoffe auskommt. Das Ergebnis ist eine 24/7 verfügbare Stromerzeugung, die unabhängig von Wind und Sonneneinstrahlung verlässlich Energie bereitstellen und sich flexibel skalieren lässt.
Neue Möglichkeiten für Off-Grid-Standorte
Besonders in Off-Grid-Regionen ohne Netzanbindung wächst deutlich der Bedarf an einer verlässlichen Energieversorgung. Daher ist es das Ziel von ENERGY TOWERS, sauberen Strom für alle zugänglich zu machen und eine Zukunft zu gestalten, in der bezahlbare erneuerbare Energie die Norm ist. Zeki Akbayir, Gründer und CTO von ENERGY TOWERS erklärt: „Energieversorgung sollte nicht vom Standort oder vom Wetter abhängen. Sie sollte einfach funktionieren.“ Durch den modularen Aufbau lässt sich die Technologie zudem präzise auf den jeweiligen Bedarf zuschneiden und wichtigen Einsatzfelder nutzen.
- Industrieparks und Bergbau: Sicherung der Grundlast für energieintensive Prozesse und die zuverlässige Stromversorgung von großflächigen Rohstoffprojekten.
- Inseln und abgelegene Regionen: Ersatz für teure Dieselgeneratoren sowie der Aufbau autarker lokaler Stromnetze.
- Forschungs- und Technologiezentren: Bereitstellung stabiler Energie für Rechenzentren und hochsensible Versuchsanlagen.
- Infrastrukturprojekte: Stromversorgung in Entwicklungsregionen und an abgelegenen Standorten für den Aufbau kritischer Versorgungssysteme.
- Hybride Systeme: Ergänzung bestehender Photovoltaik- oder Windkraftanlagen zur Stabilisierung des Netzes.
Der Wachstumsmarkt dezentrale Energie
Mit einer Laufzeit von bis zu 8.000 Volllaststunden pro Jahr liefert das System eine stabile, emissionsfreie Grundlast. Ein zusätzlicher Effizienzvorteil ergibt sich zudem an Standorten mit hoher industrieller Abwärme, etwa in der Zement-, Stahl- oder Chemieindustrie. Hier kann die Technologie z.B. dazu beitragen, Mikronetze nicht nur zu stabilisieren, sondern auch bisher ungenutzte Energiepotenziale zu erschließen.
Der globale Trend geht klar in Richtung Energieunabhängigkeit und Dekarbonisierung. Laut Stephan Ballweg, CEO von ENERGY TOWERS, wird die zukünftige Energieversorgung deutlich stärker dezentral organisiert sein. Dabei bilden vor allem Mikronetze das Fundament, benötigen aber zwingend Technologien, die eine stabile Grundlast garantieren können, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Unternehmen positioniert sich mit seiner skalierbaren und wetterunabhängigen Lösung in einem Markt, der durch den steigenden Bedarf an CO2-freier Vor-Ort-Erzeugung weltweit an Bedeutung gewinnt.
Quellen / Weiterlesen
Wenn das Stromnetz endet | ENERGY TOWERS
Bildquelle: © ENERGY TOWERS


