Die EnBW erweitert ihr bundesweites Ladenetz um zwei weitere Schnellladeparks an strategisch wichtige Standorte entlang der A6 und A7. In Landstuhl und Ellwangen stehen E-Mobilisten ab sofort insgesamt 18 neue Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt zur Verfügung. Dadurch können entsprechend konfigurierte Elektrofahrzeuge in nur 15 Minuten rund 400 Kilometer Reichweite nachladen. Zudem sind die neuen Parks wettergeschützt überdacht und verfügen über eigene Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung. Somit stärkt der Energieversorger die Ladeinfrastruktur entlang wichtiger Pendler- und Urlaubsrouten und treibt den Ausbau weiter voran, um Elektromobilität letztendlich alltagstauglicher zu machen.
Überblick: Neue EnBW-Schnellladeparks an A6 und A7
- Standorte: Landstuhl (Rheinland-Pfalz, A6) und Ellwangen (Baden-Württemberg, A7).
- Kapazität: Insgesamt 18 neue Schnellladepunkte (8 in Landstuhl, 10 in Ellwangen).
- Ladeleistung: High-Power-Charging (HPC) mit bis zu 400 kW DC-Leistung.
- Technologie: Überdachte Parks mit integrierten Photovoltaik-Anlagen zur Eigenstromversorgung.
- Nutzen: 100% Ökostrom-Betrieb; Fokus auf Kreislaufwirtschaft mit lokaler Energieerzeugung.
- Tarife: Einheitliche Preise ab 39 Cent/kWh (Tarif L) bzw. 35 Cent/kWh (Vorteilstarif).
- Zielsetzung: Ausbau des größten deutschen Schnellladenetzes; rechnerisch alle 50 km ein Ladepunkt.
Strategische Standorte in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
Die neuen EnBW-Ladeparks befinden sich im Südwesten und Süden Deutschlands, wo sie wichtige Lücken im Fernverkehrsnetz schließen. Dabei decken sie sowohl den überregionalen Langstreckenverkehr als auch den täglichen regionalen Bedarf vor Ort ab. In der direkten Umgebung finden Nutzer Cafés und Restaurants, um die kurzen Ladestopps für eine Pause zu nutzen.
- Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Der Standort in der Bruchwiesenstraße 20 liegt in unmittelbarer Nähe zur A6. Er dient dabei als wichtiger Knotenpunkt auf der stark frequentierten Pendlerstrecke zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken. Hier stehen 8 Ladepunkte rund um die Uhr zur Verfügung; während der Ladepause bieten Restaurants in der direkten Umgebung Verpflegungsmöglichkeiten.
- Ellwangen (Baden-Württemberg): Dieser Ladhub liegt in der Max-Eyth-Straße 7 im Ostalbkreis, direkt an der A7 zwischen Würzburg und Ulm. Mit 10 Ladepunkten bietet dieser Park eine leistungsstarke Anlaufstelle auf der wichtigen Nord-Süd-Achse. Auch hier finden Reisende Cafés und Gastronomie in der unmittelbaren Nachbarschaft, um den kurzen Ladestopp für eine entspannte Pause zu nutzen.
Ladepreise und Kostenvorteile im EnBW-Tarif
Die EnBW setzt bei den neuen Standorten auf ihre bundesweit einheitliche und transparente Preisstruktur. Im „Ladetarif L“, der sich primär an Vielfahrer richtet, laden Kunden für 39 Cent pro Kilowattstunde bei einer monatlichen Grundgebühr von 11,99 €. Noch günstiger wird es für Personen mit einem bestehenden EnBW-Hausstromvertrag, denn in diesem Vorteilstarif sinkt der Preis auf 35 Cent pro Kilowattstunde.
Dass sich der Umstieg auf den Elektroantrieb auch finanziell rechnet, verdeutlicht zudem ein direkter Kostenvergleich. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern und einem Durchschnittsverbrauch von 20 kWh belaufen sich die Ladekosten im Tarif L auf etwa 1.300 € pro Jahr. Ein vergleichbarer Verbrenner mit einem Verbrauch von 8 Litern pro 100 Kilometer verursacht beim aktuellen Preisniveau hingegen Kraftstoffkosten von deutlich über 2.000 € jährlich. Damit bietet der elektrische Antrieb eine Ersparnis von rund 700 € gegenüber klassischen Benzin- oder Dieselmotoren.
Ausbauziel: Alle 50 Kilometer ein EnBW-Ladepunkt
Ein technisches Merkmal der neuen Standorte ist die Überdachung, die nicht nur Schutz vor Witterung bietet, sondern aktiv zur Energieversorgung beiträgt. Außerdem produzieren die integrierten Photovoltaik-Anlagen Strom für den Grundbetrieb der Stationen. Wie im gesamten EnBW-Netz üblich, stammt der darüber hinaus bezogene Ladestrom zu 100% aus regenerativen Quellen.
Martin Römheld, CEO E-Mobility bei der EnBW, betont, dass diese Parks wesentliche Anlaufstellen für die einfache Integration der E-Mobilität in den Alltag sind. Das Unternehmen verfolgt somit das Ziel, rechnerisch alle 50 Kilometer einen Schnellladestandort bereitzustellen. Angesichts des erwarteten Hochlaufs von Elektrofahrzeugen plant die EnBW, auch künftig etwa 20% der deutschlandweit benötigten Schnellladeinfrastruktur selbst zu betreiben.
Quellen / Weiterlesen
Bildquelle: © EnBW


