Die IT-Hochburg Bangalore will zur Smart City werden

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bangalore-smart-cityBangalore will zur Smart City werden. Die drittgrößte Stadt Indiens wird sich zum zweiten Mal für das Stadterneuerungsprogramm Smart Cities Mission zur Wahl stellen. Die letzte Bewerbung im Juni war nur knapp gescheitert. Mit dem 2015 gestarteten Programm will Indiens Regierung mithilfe von Technologie insgesamt 100 Städte sanieren, neu entwickeln bzw. erweitern. Indiens Premierminister Narendra Modi plant, insgesamt 100 mittelgroße Städte zu „Smart Cities“ und Satellitenstädten im Umfeld von größeren Städten machen.

Smart City in Indien: Verbesserung der Lebensqualität

„Smart City“ beschreibt unter diesem Programm nicht unbedingt die hochtechnisierte, vernetzte Stadt, sondern meint zunächst die Verbesserung der Lebensqualität für alle Bewohner durch die grundlegende Modernisierung von Infrastrukturelementen wie Wasser- und Stromversorgung, sanitären Anlagen und Müllbeseitigung. Auch Verbesserungen bei Bildung und Gesundheitsversorgung oder ein stabiles IT-Netz sind Teil der Maßnahmen. Genauso wie die Nutzung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Dabei sollen diverse smarte Technologien wie intelligente Zähler für die Wasser- und Energieversorgung, smartes Parken und intelligentes Verkehrsmanagement eingesetzt werden.

Die IT-Hochburg Bangalore wird in der jetzt stattfindenden dritten und letzten Runde die einzige Stadt des indischen Bundesstaates Karnataka sein, die sich beteiligt. In den ersten beiden Runden wurden bereits sechs andere Städte des Bundesstaates für die Initiative ausgewählt. In ihren Bewerbungen müssen Städte ihre Pläne für Sanierung und Entwicklung und Pläne zur Einbindung technologiebasierter Lösungen darlegen. Die drittgrößte Stadt Indiens will nun ihre Bewerbung nochmals prüfen lassen und überarbeiten, um sicherzugehen, dass sie diesmal Erfolg hat. Die Pläne sehen sowohl die Entwicklung eines begrenzten geographischen Gebietes vor als auch die Einbindung smarter Technologien in die existierende Infrastruktur.

Infrastrukturverbesserungen sind dringend nötig

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Das Smart Cities Mission-Projekt ist äußerst wichtig für eine Stadt wie Bangalore, wo Verkehrsstaus an der Tagesordnung sind und die Infrastruktur marode ist. In den letzten Jahren haben sich dort viele IT- und Technologiefirmen angesiedelt, wodurch die Bevölkerungszahl rasch auf rund 10 Millionen gestiegen ist. Die größten Probleme neben schlechten Straßen sind Wasserknappheit, Stromausfälle und Luftverschmutzung. Wird die Stadt für das Projekt ausgewählt, erhält sie Fördermittel in Höhe von 10 Milliarden Rupien, umgerechnet etwa 137 Millionen Euro über fünf Jahre.

Quellen / Weiterlesen:
Race for smart city project hots up – The Hindu
Bengaluru gives best shot to smart city Project – Times of India
Cities Profile of 20 Smart Cities – Ministry of Urban Development
Central Business Development: Bengaluru’s Central Business Development area proposed for Smart City project – Times of India
Bildquelle: Flickr – nancyarora2020Bangalore Properties – Real Estate India – Shriram Symphony

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2 Comments…

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  1. Oh Hentitroll, lass doch mal Deine pseudohumanistischen Einwürfe!

    Du selbst tust doch überhaupt nichts. Außer mit dem von Dir so vehement verteidigten Kohleverbrauch die Globale Erwärmung noch weiter fortzutreiben.

    Aber immer ganz groß der Henti, Anderen vorzuschreiben, sich an seine verdrehten Fantasien zu halten 🙄

    Hast Du inzwischen mal Deinen Physiklehrer gesprochen? Oder kapierst Du die einfachsten Mechanismen der Gasstrahlung immer noch nicht?

  2. Sehr geniale Idee: Mit Smartmetern für die Wasser- und Stromversorgung den Kampf gegen Wasserknappheit und Stromausfälle aufnehmen. Mal schauen, ob es wirkt.

    Die 137 Mio Euro wären da sicherlich dennoch sehr gut angelegt. Und wofür sollte die Indische Regierung dieses Geld auch stattdessen verwenden?

    http://www.sos-kinderdoerfer.de/unsere-arbeit/wo-wir-helfen/asien/indien/armut-in-indien

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