Die Elektrifizierung von Firmenfuhrparks scheitert im Alltag oft durch das Chaos aus verschiedenen Ladesystemen. Daher weiten Mercedes-Benz und der Infrastrukturspezialist ChargePoint ihre Partnerschaft aus, um gewerblichen Kunden eine Komplettlösung zu bieten. Flottenbetreiber erhalten ab sofort alles aus einer Hand – von der Standortanalyse über die Installation moderner AC- und DC-Hardware bis zur Software-Steuerung. Das senkt nicht nur die Gesamtbetriebskosten des Fuhrparks, sondern gewährleistet durch das intelligente Energiemanagement auch eine kontinuierliche Einsatzbereitschaft der E-Fahrzeuge. Zudem vereinfacht es das Laden am Betriebssitz, zu Hause und unterwegs.
Details: Mercedes und ChargePoint Kooperation zur Flottenelektrifizierung
- Partner: Mercedes-Benz AG und ChargePoint (NYSE: CHPT).
- Zielgruppe: Fuhrparkbetreiber jeder Größe in Deutschland.
- Ladeszenarien: Im Depot, am Arbeitsplatz, zu Hause und unterwegs.
- Fahrzeugklassen: E-Pkw sowie leichte und mittelschwere Transporter.
- Das Paket: Alles aus einer Hand (Planung, Hardware, Betrieb und Support).
- Technische Features: Lastmanagement, PV-Anbindung und Reporting-Software.
Integriertes Ladekonzept für Unternehmen jeder Größe
Im Rahmen ihrer Kooperation möchten ChargePoint und Mercedes die logistischen Herausforderungen gewerblicher Fuhrparks lösen. Statt wie bisher Insellösungen für unterschiedliche Ladeorte nutzen zu müssen, deckt das neue Angebot alle relevanten Szenarien ab. Dies umfasst das Laden im firmeneigenen Depot, am Arbeitsplatz der Mitarbeiter, das Laden an privaten Hausanschlüssen sowie den Zugang zum öffentlichen Ladenetz. Die Systemarchitektur ist herstellerunabhängig ausgelegt, fokussiert sich im Rahmen der Partnerschaft jedoch auf die Flottenanforderungen von Pkw-Modellen sowie leichten und mittelschweren elektrischen Transportern.
Von der Planung bis zum laufenden Betrieb
Um den bürokratischen und organisatorischen Aufwand im Fuhrpark klein zu halten, greift das Konzept direkt ineinander. Gewerbekunden von Mercedes-Benz arbeiten direkt mit den Technik-Teams von ChargePoint zusammen und werden von diesen modular und Schritt für Schritt durch das gesamte Projekt begleitet:
- Standortbewertung: Vorab-Analyse der Netzanschlüsse und baulichen Gegebenheiten vor Ort.
- Infrastrukturplanung: Dimensionierung der optimalen Ladeleistung und Stellplatzlayouts.
- Installation und Inbetriebnahme: Fachgerechter Aufbau der AC- und DC-Ladehardware.
- Betrieb und Support: Laufende Wartung, softwarebasierte Fehlerdiagnose und technischer Kundendienst.
Die Hardware nutzt dafür ein integriertes Lastmanagement, das die Stromabgabe dynamisch steuert. Demnach wird der verfügbare Strom bedarfsgerecht auf die ladenden Elektrofahrzeuge verteilt, was teure Lastspitzen im lokalen Stromnetz und die damit verbundenen hohen Netzentgelte zuverlässig verhindert.
Wirtschaftlichkeit und Energie-Reporting im Fokus
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg von E-Flotten ist die Transparenz über die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO). Hierfür liefert die Software-Plattform von ChargePoint Fuhrparkmanagern detaillierte, automatisierte Energieberichte und Finanzanalysen. Somit lassen sich Verbrauchsdaten und Ladekosten pro Fahrzeug oder Standort aufschlüsseln, was die steuerliche Abrechnung von Dienstwagenladungen im privaten Raum vereinfacht.
Zusätzlich ermöglicht die Schnittstellen-Architektur der Ladesoftware die Einbindung von Photovoltaikanlagen und stationären Batteriespeichern. Auf diese Weise können Unternehmen den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms im Fuhrpark maximieren und die Bezugskosten aus dem öffentlichen Stromnetz weiter senken. ChargePoint und Mercedes hilft letztendlich Fuhrparkbetreiber sowohl ihre Betriebskosten zu senken als auch ihre CO2-Ziele zu erreichen.
Quellen / WeiterlesenChargePoint und Mercedes bauen Flottenpartnerschaft in Deutschland aus | Electrive
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