Welche Rolle kann Wasserkraft bei Smart-Grids spielen?

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wasserkraft-smart-gridVon den Vorteilen der Wasserkraft profitiert die Menschheit bereits seit vielen Jahrhunderten. Zuerst machte man sich die Strömung von Flüssen mit Hilfe von Wassermühlen zu Nutze. Damals diente dieses Gerät als mechanischer Antrieb für eine Vielzahl an Maschinen. Seit dem 20. Jahrhundert verwendet man die Wasserkraft in erster Linie zur Gewinnung von Strom. Dies ist nicht zuletzt dem Erfinder Nikola Tesla zu verdanken, der mit seiner Tesla-Turbine den Grundstein zur Konstruktion von entsprechenden Kraftwerken legte.

Welche Vorteile hat die Stromproduktion durch Wasserkraft?

Wasserkraft wird den erneuerbaren Energien zugeordnet. Dies liegt darin begründet, dass Wasser ein natürliches Element, das stets vorhanden ist, darstellt. Dabei halten sich ebenso die gesellschaftlichen Nachteile in Grenzen, auch wenn Massenumsiedlungen zum Bau von Wasserkraftprojekten (z.B. in China) natürlich nicht unerwähnt bleiben dürfen.

Da es sich bei Wasser um eine äußerst dichte Materie handelt, kann bereits mit geringen Strömungsgeschwindigkeiten eine relativ große Menge an Strom erzeugt werden – die gemessenen Wirkungsgrade betragen 90%, was in punkto Energiegewinnung einen äußerst hohen Wert darstellt. Des Weiteren handelt es sich bei Flüssen um eine zuverlässige Quelle zur Stromgewinnung, da diese im Gegensatz zu Windkraft oder Solarenergie bei fast jeder Wetterlage nutzbar sind.

Natürlich hat Wasserkraft auch den Vorteil, dass ohne den Ausstoß von CO2 Energie gewonnen werden kann – das gilt vor allem für die alpine Stromgewinnung, welche mit einer besonders umweltschonenden Technik betrieben wird. Jene Eigenschaft verhindert die nachhaltige die Schädigung der Umwelt, wodurch sich auf lange Sicht die hohen Kosten für die Errichtung von Staukraftwerken lohnen. Abschließend ist anzumerken, dass Wasserkraft stets auf Knopfdruck verfügbar ist. Die Kraftwerke haben sehr kurze Startzeiten, wodurch diese bei Bedarf unverzüglich Strom ins Smart Grid-Netz einspeisen können.

Wie kann ein Smart Grid von Wasserkraft profitieren?

Beim Smart Grid handelt es sich um die Möglichkeit, den Verbrauch des Stroms nach dem Angebot zu richten. Im Kontext vom Smart Grid spielen vor allem die Kosten eine wichtige Rolle. So können die Kunden ihren Stromverbrauch auf die Höhe des momentanen Preises abstimmen. Zur Information der Nutzer werden beim Smart Grid oft zusätzliche Technologien wie das Eco-Feedback zur Verfügung gestellt. Ein Smart Grid erlaubt es allerdings ebenfalls, dass sich Verbraucher miteinander vernetzen, wodurch eine intelligente Steuerung des Systems möglich wird. Mit Hilfe von Smart Grid Konzepten soll nicht nur der Stromverbrauch gesenkt werden, sondern es wird auch die Umwelt geschont. Aus diesem Grund soll in Zukunft auch darauf geachtet werden, dass der eingespeiste Strom nur von geprüften Quellen stammt. Nachdem die Erzeugung von Solar- und Windenergie zu stark von äußeren Einflüssen abhängig ist, stellt die Stromgewinnung durch Wasserkraft eine ideale Ergänzung zu den erwähnten Quellen dar. Während diese Art der Stromherstellung zwar teurer ist, liefert sie stets zuverlässig die benötigte Energie. Obendrein verursachen Wasserkraftwerke keine bedeutenden Umweltschäden, so dass diese dem Prinzip des Smart Grid entsprechen.

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Des Weiteren ist zu erwähnen, dass es sich bei dieser Art der Stromerzeugung um eine so genannte „speicherbare“ Reserve handelt. Konkret bedeutet dies, dass Pumpspeicher bei einem etwaigen Ausfall den Bedarf an Wasserkraft für einen bestimmten Zeitraum decken können. Während niederschlagsarmer Monate können beispielsweise Stauseen gut Abhilfe schaffen. Dadurch wird sichergestellt, dass Kunden stets umweltfreundliche Stromquellen zur Verfügung haben. Im Bereich des Smart Grid ist außerdem der schnelle Lastausgleich positiv hervorzuheben. Das heißt, dass während der Stunden, in denen ein besonders hoher Verbrauch stattfindet, schnell für Ausgleich gesorgt werden kann.

Auf Grund der genannten Aspekte stellt die Wasserkraft beim Smart Grid eine notwendige Ergänzung dar.

Bildquelle: © Daarom / pixelio – www.pixelio.de

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