ENIT schließt Millionen Finanzierungsrunde für das weitere Wachstum ab

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enit-systems-finanzierungsrundeDie ENIT Systems GmbH hat mit dem ENIT Agent ein System entwickelt, dass den Stromfluss sekundengenau aufzeichnet. Hierdurch wird der Stromverbrauch transparent und kontrollierbar, was die Basis für mehr Energieeffizienz darstellt. Anhand der Daten ist erkennbar, an welchen Stellen im Unternehmen energieeffizienter gearbeitet werden kann. Zum weiteren Unternehmenswachstum konnte ENIT nun eine Finanzierungsrunde in Millionenhöhe mit der S-Beteiligungsgesellschaft abschließen.

Nachfolgendes Video erklärt den ENIT Agent von ENIT Systems, der den Stromfluss sekundengenau aufzeichnet, damit der Verbrauch transparent und kontrollierbar wird, die Basis für mehr Energieeffizienz. Anhand der Auswertungen ist für den Benutzer erkennbar, an welchen Stellen er energieeffizienter sein kann.

Lesen Sie nachfolgend die Pressemitteilung der Enit Energy IT Systems GmbH vom 26.04.2016:

ENIT schließt siebenstellige Finanzierungsrunde mit der SBG ab.

Das Freiburger Startup ENIT Systems, welches letztes Jahr eine Energiemanagement-Plattform für Industriebetriebe gelauncht hat, erhält Investitionskapital von der S-Beteiligungsgesellschaft (SBG). ENIT arbeitet bereits seit Gründung mit der Sparkasse zusammen und weitet nun die Zusammenarbeit über die Beteiligung der Tochtergesellschaft weiter aus. Insgesamt wird ENIT Wachstumskapital in siebenstelliger Höhe bereitgestellt. Die Finanzierungsrunde wurde durch Herrn Dittmers und Herrn Gerig der SBG sowie Herrn Michelbach von der Sparkasse durchgeführt.

ENIT wurde Ende 2014 von vier ehemaligen Kollegen des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gegründet (siehe Bild). Pascal Benoit und Simon Fey sind die Erfinder des ENIT Agents. Hendrik Klosterkemper (CEO) ist ehemaliger BCG-Berater und Kai Klapdor (CFO) war zuvor bei der Energierechtskanzlei Becker Büttner Held tätig.

enit-systems-teamGrundstein für Wachstum gelegt

Mit der siebenstelligen Investitionssumme möchte das Unternehmen überregional wachsen. „Nachdem wir den ENIT Agent bei zahlreichen Kunden im regionalen Umfeld so erfolgreich eingeführt haben, ist das Ziel die Technik national anzubieten und mit bereits interessierten Partnern zusammenzuarbeiten. Dabei fokussieren wir uns auf den industriellen Mittelstand. Der Know-how Gewinn ist in diesem Segment für beide Seiten enorm und verbessert das Produkt stetig“, so Hendrik Klosterkemper (CEO). Zu ENITs Kunden gehören aber bereits auch sehr große Betriebe, wie zum Beispiel Neuman Aluminium, eine der weltweit renommiertesten Aluminiumverarbeitungen.

ENIT ist in Freiburg ansässig und beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist in einem stark wachsenden Markt aktiv. Der deutsche Mittelstand wird derzeit zum internationalen Know-how Führer in diesem Bereich. Das eröffnet große Chancen für den globalen Milliardenmarkt der Energieeffizienz und industriellen Vernetzung.

„Unsere Kunden fasziniert meist schon zu Beginn die einfache Installation des Systems. Bereits am gleichen Tag der Montage erhalten sie die ersten Daten. Sekundengenau analysiert der ENIT Agent ab dann den Energieverbrauch. Dem Kunden wird der individuelle Handlungsbedarf aufgezeigt. Das ist aber nur der Anfang“, erklärt Pascal Benoit, CTO, verantwortlich für Produkt und Betrieb der Systeme. „Wir haben über fünf Jahre entwickelt, um unsere Kunden mit der zukunftsfähigsten Energiemanagementplattform auszustatten. Damit führen wir Sie jetzt erfolgreich durch die volatile Energiewende. Unser oberstes Ziel ist dabei ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern“.

Das Clip-on Gerät ermöglicht es, das Kundensystem aus Zählern und Anlagen zu vernetzen und Energiedaten einfach zu managen. Die besondere Fähigkeit des ENIT Agent besteht darin, die Energieflüsse unabhängig vom Einsatz unterschiedlichster Technologien zu messen und zu analysieren. Dabei verbindet der ENIT Agent Energiezähler aller Hersteller und bietet offene Schnittstellen zur Gebäudeleittechnik sowie zu Maschinensteuerungen und ERP-Systemen. Das ermöglicht neben der Energiekostenoptimierung auch Erkenntnisgewinne für die Produktion und das Controlling.

„Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Dittmers und Herrn Gerig von der SBG sowie Herrn Michelbach von der Sparkasse für den sehr angenehmen Prozess bedanken. Darüber hinaus möchten wir unseren Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern Herrn Walk, Herrn Dr. Eisenhardt sowie Herrn Kuhn von Kaiser & Sozien Partnerschaft mbH sowie Herrn Rodehau von Pinsent Masons LLP für die tolle Zusammenarbeit danken“ erklärt Kai Klapdor (CFO).

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Über die S-Beteiligungsgesellschaft (www.s-beteiligung.de)

Die Sparkassen-Finanzgruppe umfasst rund 600 Unternehmen, beschäftigt etwa 350.000 Menschen und weist eine Bilanzsumme von insgesamt rund 2,3 Billionen Euro auf. Die rund 70 Kapitalbeteiligungsgesellschaften der Sparkassen-Finanzgruppe halten über 1.500 Beteiligungen mit einem Volumen von 1,1 Mrd. Euro. Die besondere Kenntnis regionaler Märkte und Wirtschaftsregionen und die daraus resultierende intensive Betreuung der Beteiligungsunternehmen ist der besondere Vorteil gegenüber anderen bundesweit auftretenden Venture Capital Fonds.


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