SAX Power: 93,2% SPI macht Hybridwechselrichter überflüssig

Rekordwerte für SAX Power Home Plus mit 7,7 kWh. 93,2% System Performance Index (SPI) und nur 4 Watt Stand-by-Verbrauch.

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Die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin hat in der Stromspeicher-Inspektion 2026 einen neuen Spitzenreiter in der Klasse bis 5 kW ermittelt. Das System Home Plus von SAX Power erreichte einen System Performance Index (SPI) von 93,2% und setzt damit einen neuen Rekordwert für diese Leistungsklasse. Die Besonderheit liegt in der verwendeten Multi-Level-Technologie, die ohne klassischen Hybridwechselrichter auskommt und die Zellspannung direkt in 230 Volt Wechselspannung wandelt. Neben hohen Wirkungsgraden überzeugte der Speicher im Test durch einen geringen Stand-by-Verbrauch von 4 Watt und hohe Kapazität. Diese war sogar höher als im Datenblatt von SAX Power angegeben.

Das Wichtigste zu SAX Power Home Plus in Kürze

  • SPI (System Performance Index): Rekordwert von 93,2 % (Leistungsklasse bis 5 kW).
  • Technik: Multi-Level-Technologie mit 230 Volt Wechselspannung direkt aus der Batterie.
  • Stand-by-Verbrauch: Nur 4 Watt im Ruhemodus (HTW Berlin Stromspeicher-Inspektion 2026).
  • Wirkungsgrad: AC-Entladung 97,7% / AC-Ladung 97,4% (Teillast-Effizienz bei 84,1%).
  • Kapazität: 7,7 kWh nutzbarer Energieinhalt (entspricht 0,6 kWh mehr als im Datenblatt).
  • Vorteile: Kein Hybridwechselrichter erforderlich, lautloser Betrieb, Eignung für Wohnräume.

SAX Power: 93,2% SPI ersetzt Hybridwechselrichter

Das Herzstück des SAX Power Home Plus mit 7,7 kWh ist ein Steuerungssystem, das die Gleichspannung der Lithium-Eisenphosphat-Zellen direkt in 230 Volt Wechselspannung umwandelt. Diese technologische Besonderheit basiert auf der stufenweisen Akkumulation der Zellspannungen, wodurch direkt eine saubere Sinusform für das Hausnetz entsteht. Ein separater Hybridwechselrichter oder ein batterieseitiger Inverter ist bei dieser Architektur nicht mehr notwendig. Dies vereinfacht die Neuinstallation und eliminiert zusätzliche Wandlungsverluste.

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Durch das integrierte Batteriemanagement im Multilevel-Wechselrichter kann jede Zelle präzise gesteuert werden, was die Langlebigkeit der Chemie unterstützt. Endnutzer profitieren somit von einer kompakteren Bauweise und Reduzierung der Systemkomplexität, weil die Batterie unmittelbar als Wechselstromquelle fungiert und direkt mit dem Hausstromnetz koppelbar ist. Diese Optimierung der Systemeffizienz führt zu einem Rekord-SPI von 93,2% und senkt deutlich die Betriebskosten für Haushalte.

Rekordwerte der Stromspeicher-Inspektion 2026

Die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin untersuchte und bewertete im Rahmen der aktuellen Stromspeicher-Inspektion 2026 die Effizienz von Photovoltaik-Batteriesystemen. In der Leistungsklasse bis 5 kW – die Speicher mit einer nutzbaren Kapazität unter 8,0 kWh umfasst – setzt das System von SAX Power z.B. neue Maßstäbe für die Branche.

  • System Performance Index (SPI): Rekordwert von 93,2% in der 5-kW-Klasse.
  • Stand-by-Verbrauch: Minimalwert von lediglich 4 Watt im Ruhemodus.
  • Umwandlungswirkungsgrad: 97,7% bei der Entladung und 97,4% bei der Ladung (AC).
  • Teillastbetrieb: Hoher Wirkungsgrad von 84,1%, deutlich über dem Marktdurchschnitt.
  • Kapazitäts-Plus: 0,6 kWh (8%) mehr nutzbare Energie als im offiziellen Datenblatt angegeben.

SAX Power Home InfografikSystem Performance Index: Warum 93,2% SPI die Stromkosten senken

Die Ergebnisse der HTW Berlin belegen, dass der SAX Power Home Plus die Spezifikationen des eigenen Datenblatts übertrifft. Mit einer real nutzbaren Speicherkapazität von 7,7 kWh stellt das System 0,6 kWh mehr Energieinhalt zur Verfügung als ursprünglich deklariert. Ein minimaler Stand-by-Verbrauch von 4 Watt gewährleistet, dass gespeicherte Energie fast vollständig dem Haushalt zugutekommt, statt den Eigenbetrieb zu decken. Der System Performance Index (SPI) bildet somit die realen Energieflüsse am Netzanschlusspunkt ab. Dabei berücksichtigt er die ökonomische Gewichtung zwischen Einspeisevergütung (8 ct/kWh) und Netzbezugskosten (40 ct/kWh). Da Heimspeicher primär im Teillastbereich arbeiten, ist der dort gemessene Wirkungsgrad von 84,1% ein entscheidender Faktor für die Rentabilität des Gesamtsystems gegenüber Konkurrenzprodukten.

Design und Einsatzmöglichkeiten im Wohnbereich

Neben den Leistungswerten spielen auch die physikalischen Eigenschaften am Aufstellungsort eine wichtige Rolle. Da die hohen Wirkungsgrade die Wärme- und Geräuschentwicklung des SAX Power Home reduziert, muss der Strompeicher nicht zwangsläufig in Technikräumen oder Kellern untergebracht werden. Da weniger Energie als Abwärme verloren geht, verzichtet das System auf eine laute Kühlung und eignet sich daher auch für den Betrieb in Wohn- und Büroräume.

Die direkte Anbindung an das 230-Volt-Netz vereinfacht zudem die elektrische Verschaltung und reduziert den Installationsaufwand beim Fachhandwerk. Letztlich belegt die Stromspeicher-Inspektion 2026, dass eine hohe Effizienz die Autarkiequote von Haushalten nachhaltig steigert und die Amortisationszeit der Investition durch geringe Verluste verkürzt.

Quellen / Weiterlesen

Heimspeicher SAX Power Home Plus mit Multi-Level-Technologie stellt neuen Rekord beim Umwandlungswirkungsgrad auf | SAX Power via PR Konstant
HTW-Berlin-Studie: Das sind die besten Solarstromspeicher 2026 | Energyload
Bildquelle: © SAX Power
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Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

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