Škoda Peaq: Elektro-SUV mit sieben Sitzen ab Sommer 2026

Škoda Peaq ‒ Das neue elektrische 7-Sitzer-Flaggschiff kommt 2026. Design und Platz für Familien und Alltag.

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Škoda bringt im Sommer 2026 ein neues elektrisches Flaggschiff unter dem Namen Peaq auf den Markt. Das Fahrzeug ist als siebensitziges SUV konzipiert und basiert technisch auf der 2022 vorgestellten Konzeptstudie Vision 7S. Folglich führt der Hersteller mit dem Peaq seine neue Designlinie „Modern Solid“ in die Serienfertigung ein. Dabei zielt das Modell vor allem auf Familien ab und soll das obere Ende der vollelektrischen Produktpalette besetzen. Neben einem großen Platzangebot stehen zudem funktionale Details und eine einfache Bedienung im Fokus der Entwicklung.

Das Konzept ‒ die Umsetzung der Studie Vision 7S

Die technische und optische Basis für den Škoda Peaq bildet die Studie Vision 7S, die das Unternehmen bereits im Frühjahr 2022 präsentierte. Mit diesem Konzeptfahrzeug stellte Škoda erstmals die Designsprache „Modern Solid“ vor, welche z.B. auch künftige Modelle prägen soll. Dabei übernimmt der Peaq wesentliche Merkmale der Studie 7S und überführt sie in ein serienreifes Fahrzeug. Im Fokus stehen sowohl die funktionale Gestaltung als auch der Einsatz nachhaltiger Materialien, die bereits im Konzeptentwurf die zukünftige Ausrichtung der Marke definierten.

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Das neue elektrische Top-Modell

Mit aktuell zwölf Modellreihen und über 926.000 ausgelieferten Fahrzeugen im Jahr 2024 festigte der Hersteller zudem seine Marktposition. Innerhalb der Modellpalette nimmt nun der Peaq die Position des vollelektrischen Flaggschiffs an der Spitze der Modellpalette ein. Folglich unterstreicht der gewählte Name bereits die Positionierung an der Spitze des Portfolios. Damit ergänzt das Fahrzeug das bestehende Angebot an Elektroautos und besetzt das Segment der großen SUV. Der Peaq ist Teil der umfassenden Wachstumsstrategie „Next Level Škoda Strategy“, die darauf abzielt, bis Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der Hersteller auf ein Angebot aus BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, um Kunden verschiedene Antriebstechnologien zur Verfügung zu stellen.

Großzügiges Platzangebot mit 7 Sitzen

Darüber hinaus ist das Hauptmerkmal des geräumigen Innenraums die Konfiguration mit sieben Sitzplätzen. Dieses Raumkonzept richtet sich gezielt an die Bedürfnisse und Anforderungen von Familien und Nutzern, die ein Höchstmaß an Flexibilität benötigen und Arbeit, Freizeit und Reisen miteinander verbinden möchten. Demzufolge bietet das Fahrzeug ausreichend Platz für den Transport mehrerer Personen und lässt sich flexibel an unterschiedliche Transportaufgaben im Alltag oder auf Reisen anpassen. Somit gelingt es Škoda, die traditionelle Ausrichtung auf praktische Nutzbarkeit und Raumökonomie in den Bereich der Elektromobilität zu übertragen. In Deutschland unterstreicht dieses Angebot den Erfolg der Marke, denn im Jahr 2025 erreichte Škoda hier mit 226.472 Neuzulassungen einen Marktanteil von 7,9 Prozent. Dadurch blieb der Automobilhersteller das siebzehnte Jahr in Folge Importmarke Nummer eins.

Technologie und Design: Funktionale Lösungen für den Alltag

Bei der Entwicklung des Peaq stand zudem die Kombination aus moderner Technik und einfacher Handhabung im Vordergrund. Wie bereits von Škoda gewohnt, folgt das Design dem Anspruch, Ästhetik mit praktischem Nutzen zu verbinden. Dazu gehören verschiedene „Simply Clever“-Lösungen, die den Umgang mit dem Fahrzeug im Alltag erleichtern sollen. Überdies ist die Bedienung benutzerfreundlich gestaltet, um die technologische Komplexität eines modernen Elektroautos für den Fahrer intuitiv zugänglich zu machen. Im Zuge der „Next Level Škoda Strategy“ treibt das Unternehmen den Übergang zur Elektromobilität voran und möchte dabei, neben Europa, z.B. auch gezielt Wachstumsmärkte wie Indien, Vietnam und die ASEAN-Region erschließen.

Weltpremiere und Ausblick auf den Marktstart

Ferner ist die offizielle Vorstellung des Škoda Peaq bereits für den Sommer 2026 geplant. Auf der Weltpremiere plant der Hersteller, detaillierte technische Daten sowie Informationen zu den verfügbaren Antriebsvarianten und Preisen zu veröffentlichen. Schließlich soll der Verkaufsstart im Anschluss an die Präsentation folgen. Das Fahrzeug wird an Standorten in Tschechien sowie in internationalen Fertigungsstätten ‒ etwa in Indien oder der Slowakei ‒ in die Produktion integriert. Mit rund 40.000 Mitarbeitern weltweit bereitet sich das Unternehmen darauf vor, durch das neue Modell sein Angebot an BEV-, Hybrid- und Verbrennungsmotoren zu ergänzen und so weltweit unterschiedliche Kundenwünsche zu erfüllen. Martin Jahn, Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing bei Škoda Auto erklärt zudem:

„Mit der Vision 7S haben wir für Škoda Neuland betreten, mit einer klaren Vorstellung davon, wie wir die Marke weiterentwickeln wollen. Seitdem haben wir eine neue Designsprache eingeführt und unsere Produktidentität weiter verfeinert. Jetzt setzen wir dieses innovative Fahrzeugkonzept in die Realität um. Unser neues Flaggschiffmodell hebt dabei unsere Markenwerte Geräumigkeit und Praktikabilität auf ein ganz neues Niveau. […] Peaq – ein klares Statement dafür, wo dieses Modell in unserem Portfolio seinen Platz hat.“

Technische Daten

Merkmal Erwarteter Wert / Detail
Antrieb Vollelektrisch (BEV), Plattform MEB
Sitzplätze 7 Sitze
Batteriekapazität ca. 89 kWh (netto)
Reichweite über 600 km (WLTP)
Ladeleistung (DC) bis zu 200 kW
Ladedauer (10–80 %) ca. 20–25 Minuten
Fahrzeuglänge über 5,00 Meter
Designsprache Modern Solid
Weltpremiere Sommer 2026

Quellen / Weiterlesen

Das neue vollelektrische 7-sitzige Flaggschiff von Škoda erhält den Namen Peaq | Škoda  via Presseportal
Škoda’s new all-electric 7-seater flagship is called Peaq | Škoda
Der neue Modell-Name ist der Gipfel | auto motor und sport
Der neue Škoda Peaq | Škoda
Bildquelle: © Škoda
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Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

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