Alle großen Autohersteller investieren inzwischen in die Elektromobilität, und dass sich elektrische Antriebe am Ende durchsetzen werden, scheint Konsens zu sein. Eine neue Umfrage unter Herstellern, Zulieferern und anderen Industrievertretern belegt allerdings das Gegenteil: Demnach glaubt ein großer Teil der befragten Manager selbst nicht an den Erfolg des Elektroautos. Mehr als die Hälfte ist überzeugt, dass batterieelektrische Fahrzeuge scheitern werden – weil die Ladeinfrastruktur fehlt.

Besonders große Zweifel unter hochrangigen Führungskräften

Die Unternehmensberatung KPMG hat für die Untersuchung weltweit insgesamt 907 Manager verschiedener Sparten anonym befragt, darunter Autohersteller, Zulieferer, Händler, Technologieunternehmen, Energieversorger und Finanzdienstleister. 54 Prozent aller Befragten erwarten, dass die Elektromobilität an der Ladeinfrastruktur scheitern wird. Betrachtet man nur die hochrangigen Manager, also CEOs und Vorstände, stimmen sogar 70 Prozent der 229 Befragten dieser These zu. Bei den Autoherstellern beteiligten sich 90 hochrangige Manager, von denen ebenfalls 70 Prozent das Aus für E-Autos vorhersagen. Das ist brisant, weil alle großen Hersteller Milliarden in die Elektromobilität stecken.

Im größten Elektroautomarkt der Welt China, sind die 135 Befragten deutlich optimistischer. Nur 34 Prozent erwarten ein Scheitern der E-Mobilität wegen der Ladeinfrastruktur, 53 Prozent widersprechen der Aussage. Nur 13 Prozent sind unentschieden. Betrachtet man nur die Autohersteller, dann stimmte nur knapp ein Drittel der 40 Befragten der Aussage zu, von den 4 befragten CEOs oder Vorständen nur einer. In Deutschland ist das Ergebnis weniger positiv: 43 Prozent aller Befragten erwarten das Scheitern, 37 Prozent widersprechen, 20 Prozent sind unentschieden. Betrachtet man nur die Angaben der Mitarbeiter deutscher Autohersteller, von denen 23 befragt wurden, erwarten 39 Prozent das Aus, bei den hochrangigen Managern sind es schon 57 Prozent.

Energiekonzerne sind am pessimistischsten

Die KPMG-Autoren empfehlen, dass nun zuerst die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden müsse, bevor die Elektrofahrzeuge auf den Markt kommen. „Die Hürden bleiben hoch“, heißt es. Noch brisanter ist allerdings, dass nicht die Autohersteller selbst am pessimistischsten sind, sondern die Energiekonzerne. 70 Prozent der befragten Vertreter erwarten, dass das E-Auto scheitert, weil die Netze die zusätzliche Belastung, etwa durch viele gleichzeitig ladende Stromer, nicht verkraften.

Rückkehr zum Verbrennungsmotor?

Offiziell ist von all der Skepsis nichts zu hören, alle großen Autoersteller bekennen sich zum E-Auto als Zukunftstechnologie. Eine Umkehr ist ohnehin kaum möglich, weil Hersteller durch die Klimaziele der EU gezwungen sind, eine bestimmte Anzahl von Elektroautos zu verkaufen. Sonst müssen sie mit Strafzahlungen rechnen. Dasselbe gilt im größten Markt China, in den alle großen Hersteller drängen. Außerdem haben mehrere Länder bereits das Aus für den Verbrennungsmotor beschlossen, weitere Länder werden vermutlich folgen.

Ist die Brennstoffzelle eine Alternative?

Denkbar ist allerdings, dass die Brennstoffzelle künftig eine stärkere Rolle spielt. Weltweit erwarten immerhin 32 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass Wasserstofffahrzeuge der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen werden. Weitere 45 Prozent stimmen immerhin teilweise zu, nur 2 Prozent widersprechen hier klar. Doch auch hier fehlt es an der nötigen Ladeinfrastruktur, und die Fahrzeuge sind noch sehr teuer.

Für Verbraucher sind die Kosten das größte Problem

Daneben gibt es auch noch den Kostenfaktor, der eine schnelle Verbreitung von Elektroautos bisher verhindert. 30 Prozent der befragten Manager und 35 Prozent der Konsumenten weltweit geben die Kosten als größtes Hindernis an, gefolgt vom Thema Ladeinfrastruktur. Hauptgrund für die höheren Kosten von Elektroautos ist die teure Batterie. KPMG sieht hier auch eine Verknappung wichtiger Rohstoffe wie Lithium und Kobalt als Problem.

Interessant ist auch, welche Hersteller die Befragten im Jahr 2025 als Marktführer im Bereich Elektroauto sehen: Auf Platz eins ist BMW, gefolgt von Tesla und dem chinesischen Hersteller BYD.

>> Energyload-Newsletter abonnieren und exklusive Rabatte sichern <<

Quellen / Weiterlesen:
Electric Readiness | KPMG
Auto-Bosse sagen Scheitern des Elektroautos voraus | manager magazin
Brisante Umfrage stellt Strategien infrage: So denken Automanager wirklich über Elektromobilität | Focus Online
CEOs sind sich einig: „Das E-Auto wird scheitern“ | auto motor und sport
Bildquelle: Pixabay


Wir bleiben an dem Thema dran und werden Sie aktuell informieren. Tragen Sie sich hierzu in unseren Newsletter ein

Ihre Meinung zum Thema? Diskutieren Sie mit uns und anderen Lesern in den Kommentaren.

TEILEN
Vorheriger ArtikelAgora Energiewende: Zu wenige Fortschritte bei der Energieeffizienz
Nächster ArtikelOpel Corsa als Elektroauto
Ajaz Shah
Ajaz Shah ist seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien in der Projektfinanzierung und dem Projekmanagement für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete an Solar- und Windprojekten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Tschechien und Frankreich mit. Daneben ist er freiberuflich im Online Marketing tätig. Ajaz hat zusammen mit Stephan Hiller energyload.eu im Oktober 2013 initiiert.

6 KOMMENTARE

  1. Schade Herr Wulf, nach ihrem ersten Beitrag hatte ich noch gedacht, dass Sie bereit wären, sich durchaus kritisch mit der aktuellen Verkehrssituation – und deshalb auch mit dem Elektroauto – auseinander zu setzen. Nun liefern Sie aber eine zweite Wortmeldung, die vor Plattitüden nur so strotzt.

    Als erstes muss natürlich die alte Verschwörungstheorie wieder aus der Klamottenkiste gezogen werden: Fabrikbetreiber wollen nur schlechte Produkte herstellen, weil sie damit am meisten verdienen. Deshalb machen die sich in die Hose, sobald irgend jemand etwas anders macht, als sie. Aber warum baut dann VW nicht mehr den guten alten Käfer, oder Ford das Model T, oder Citroën den 2CV? Welcher Politiker hat VW gezwungen, stattdessen den Golf zu bauen (und diesen ständig weiter zu entwickeln), oder Citroën zur Entwicklung der DS verdonnert? Wer hat Mercedes zum Einsatz von Dieselmotoren in PKWs gezwungen und wer hat Fiat die Entwicklung des Turbodiesels vorgeschrieben?

    Wenn man dagegen sehen will, was Politiker verbrechen, wenn man von denen die wirtschaftliche Entwicklung bestimmen lässt, dann muss man sich doch nur mal die DDR (und deren Untergang) anschauen. Ob so ein Sachsenring Trabant wirklich innovativer (oder wenigstens umweltfreundlicher) war, als ein 3er BMW?

    Und nun will unsere Planwirtschafts-Kanzlerin allen Ernstes auch die BRD (nein, tatsächlich ja die ganze Welt) nach diesem Erfolgsmodell in die Zukunft führen. Und Sie wundern sich, dass die Manager da Angst vor der Zukunft haben?

    Ich finde es zwar interessant, dass nach Ihren Aussagen Elektroautos nicht gewartet werden müssen, habe aber doch meine Zweifel an dieser Hypothese. Lichtmaschine, Wasserkühler, Kupplung und Getriebe überleben bei heutigen Autos in aller Regel die übliche Nutzungsdauer eines Fahrzeugs. Die Elektroautos, die ich direkt kenne, sind jedenfalls keineswegs Immun gegen technische Defekte. Oder wollen Sie hier allen Ernstes die These aufstellen, dass elektrische Geräte grundsätzlich nicht kaputt gehen? Sagen Sie das doch bitte mal meinem Akkuschrauber…

    Dass ein Elektroauto weniger Verschleiß bei Bremsen und Reifen hat, halte ich aber für ein Gerücht – schon allein wegen der erheblich größeren Masse, die da bewegt und abgebremst werden muss. Und falls Sie da wirklich mit der Rekuperation als Bremsenersatz argumentieren wollen, muss ich Sie wohl mit dem Hinweis schockieren, dass selbst uralte Autos mit Verbrennungsmotor schon die Motorbremse kannten. Und ja, es soll tatsächlich Leute geben, die damit auch umgehen können.

    Was Sie bei Ihrer Aufstellung dagegen seltsamerweise unterschlagen, sind die Kosten für die Batterien. Entweder man zahlt da monatlich „Mietgebühren“ (für sein Eigentum?) in einer Preisregion, für die man problemlos auch einen Ölwechsel finanzieren kann – oder man zahlt den Ersatzakku nach wenigen Jahren „am Stück“, was wohl die meisten Elektroautos in den Status „wirtschaftlicher Totalschaden“ versetzen dürfte. Vorausgesetzt natürlich, man bekommt dann überhaupt noch einen Ersatzakku für sein (dann) betagtes Modell. (Ich kann mir aber sowieso nur sehr schwer vorstellen, dass ein heutiges Elektroauto bis zur Erteilung eines H-Kennzeichens überleben wird.)

    Nett finde ich Ihren Hinweis, dass sich die Besserverdiener (denn das sind derzeit die privaten Hauptkunden von Elektroautos als Zweit- oder Drittwagen) ihre Fahrkosten von der Allgemeinheit finanzieren lassen. Oder glauben Sie wirklich, der Geschäftsführer einer ALDI-Filiale bezahlt die Stromkosten – und vor allem die Kosten einer Ladestation – aus der eigenen Tasche?

    Dass man sich als Fahrer eines Elektroautos nicht mit den Benzinpreisen beschäftigen muss, ist durchaus richtig. Als solcher ist man ja schon froh, wenn man überhaupt eine passende „Tankstelle“ im erreichbaren Umkreis findet – erst recht, wenn diese dann zudem nicht bereits belegt ist. Hätte man dagegen tatsächlich eine Wahl, würde sich das Vergleichen der Preise aber durchaus lohnen:
    https://www.presseportal.de/pm/53065/3574344
    Und da muss man natürlich noch froh sein, dass die allermeisten Ladesäulen sich (noch) nicht selbst finanzieren müssen. Ich kenn auch noch immer niemanden, der sich mit einer E-Tankstelle selbständig gemacht hätte.

    Dass Benzin und Diesel außerdem nur deshalb so viel teurer sind, weil sich der Staat darüber seinen Haushalt (und die Rentenkasse) finanzieren lässt, sollte Ihnen bewusst sein. Wie schnell der Staat da keinen Spaß mehr versteht, hat er ja seinerzeit schon beim Biodiesel vorgeführt – womit dieser Sektor über Nacht tot war. Dass man bei (kommerziellen und/oder privaten) Elektro-Zapfsäulen z.B. aus technischen Gründen keine Steuer erheben kann, halte ich zudem für extrem unwahrscheinlich.

    Besonders drollig finde ich immer wieder das Scheinargument, dass Elektroautos so herrlich leise seien. Stellen Sie sich doch mal an eine Autobahn oder Landstraße und versuchen Sie, anhand des Lärmpegels ein Elektroauto von einem (halbwegs) modernen Verbrenner-PKW zu unterscheiden. Blöderweise verursachen nämlich auch Elektroautos Abrollgeräusche und Luftverwirblungen. Richtig „toll“ ist der Unterschied übrigens bei gepflasterten Nebenstraßen z.B. der Altstadt.

    In dem Geschwindigkeitsbereich, wo Elektroautos tatsächlich leiser sind, als Verbrenner (also unter 30 km/h), entpuppen sie sich dagegen gerne als Gefahr für Fußgänger und Radfahrer. Deshalb müssen diese Autos in den USA schon heute künstlich Lärm erzeugen – und in Europa wird das demnächst auch kommen. So weit ich das mitbekommen habe, sind dann bei 10 km/h 50 dB(A) und bei 20 km/h 55 dB(A) vorgeschrieben. (Ein BMW 540i erzeugt bei 50 km/h auch nur 55 dB(A)). Vorsorglich würde ich mich als Elektroauto-Bejubler also nicht mehr zu sehr auf dieses Argument stützen.

    Einen besonders wichtigen Punkt sprechen Sie zwar an, aber seltsamerweise als Vorteil: „das[s] die Mitarbeiter Spaß am Fahren von E Autos haben“. Macht es denn wirklich Sinn, dass das Fahren Spaß macht? Am besten noch kombiniert mit dem Selbstbetrug, dass man dabei die Umwelt nicht belastet? Ins Groteske gesteigert wird das, wenn man die Fahrkosten obendrein auch noch von ALDI (oder Tesla) abgenommen bekommt – sich das Auto also umso mehr „rechnet“ je mehr man damit (auch sinnfrei, also zum Spaß) durch die Gegend fährt. Was ist denn die logische Folge davon? Während der Nutzer eines Verbrenners zumindest theoretisch ein schlechtes Gewissen hat, wenn er unnötig herumfährt, macht das der Besitzer eines Elektroautos auch noch im Aberglauben, auf diese Weise die Welt zu retten. Statt eines Rückgangs des Verkehrs, wird dieser also sogar noch zusätzlich gefördert – mit all den damit verbundenen negativen Nebenerscheinungen.

    Und das soll allen Ernstes die Vision einer erstrebenswerten Zukunft sein?

    Auf den Punkt, dass der Strom nur dann aus der Steckdose kommt, wenn er irgendwo auch ins Stromnetz hinein fließt und all die damit verbundenen Probleme gehe ich nicht auch noch ein, weil dieser Text eh schon viel zu lang geworden ist.

  2. Ja, Herr Wulff, ich kenne die Technik „moderner“ E-Autos und insbesondere auch die Lademöglichkeiten.

    Nein, ich habe noch kein Auto mit 300 km Reichweite selbst geladen. Ich habe aber auch noch kein Ei gelegt, kann aber seltsamerweise dennoch beurteilen, wenn ein Hühnerei schlecht ist. Und mein Leben ist „leider“ auch nicht so frustrierend, dass ich darauf angewiesen wäre, es von einem Elektroauto entschleunigen zu lassen. (Wenn eh kein „Termindruck“ besteht, ist es aber doch sowieso sinnvoller, mit Bus oder Bahn zu fahren, oder?)

    Ihrer Kritik über die protzigen Autos kann ich mich weitestgehend anschließen – allerdings der Bemerkung mit dem Tempo auf der Autobahn nicht. Vielleicht nutze ich aber auch die falschen Autobahnen. Nervig finde ich deshalb Elektro-Mobile, die zwar eigentlich erst bei 130 km/h abgeregelt werden, vom Besitzer aber mit konstant 74 km/h bewegt werden (außer beim Überholen eines LKWs – da wird dann sogar auf etwa 85 km/h beschleunigt) – vermutlich, damit man es auch bis nach Hause schafft.

    Ist es aber nicht verwunderlich, dass ausgerechnet bei den Elektromobilen konsequent mit Leistung und Beschleunigungswerten geprotzt wird und die alltagstauglichen „Familienkutschen“ kaum in der öffentlichen Wahrnehmung vorkommen? Was bezwecken die entsprechenden Akteure damit? Und da zähle ich ausdrücklich die Berichterstattung von Energyload dazu.

    Ihre frauenfeindlichen Kommentare und die gehässigen Aussagen über Kinder anderer Leute möchte ich eigentlich nicht kommentieren. Aber eins muss ich dann doch los werden: Ich beobachte regelmäßig männliche Fahrer, die mit ihrer Potenzprotese mindestens genauso schlecht umgehen können, wie Sie es den Frauen unterstellen. Das gilt aber nicht nur für SUVs mit Verbrennungsmotor, sondern genauso für Raumkreuzer mit Elektroantrieb. (Aber vielleicht ist es ja kein Zufall, dass alle Hersteller offenbar einem Käufer eines Elektroautos nicht zutrauen, dieses selbst zu fahren.) Besonders peinlich finde ich es aber, dass ausgerechnet die selbsternannten Retter der Menschheit um die 2,5 Tonnen Material bewegen, um eine Nutzlast von gerade einmal etwa 90 kg zu transportieren. Solchen Leuten müsste doch eigentlich ununterbrochen die Schamesröte im Gesicht stehen, oder?

    Bei der Gelegenheit mal eine Frage an den Fachmann: Was macht der Fahrer eines Elektroautos eigentlich, wenn er im Winter für 8 Stunden auf der Autobahn festsitzt? Ich mein, bei einem Verbrenner kommt notfalls ein freundlicher Herr vom ADAC (oder der Feuerwehr) mit einem Ersatzkanister vorbei und man fährt anschließend zur nächsten Tankstelle. Aber wie funktioniert das bei einem Elektroauto?
    https://www.ovb-online.de/bayern/schneechaos-autobahn-acht-stunden-stau-9488186.html

  3. hallo Hentinger
    Sie sollten sich erst einmal über die Technik der modernen E Autos und die Aufladung etc. informieren statt
    die Meinungen der Autolobby nach zu plappern.
    Sind Sie schon einmal E Auto gefahren?
    Haben sie schon einmal ein E Auto mit 300km Reichweite geladen?
    Spätestens 2018/19 oder 2020 wenn unsere Deutschen Konzerne endlich vernünftige E Autos anbieten werden diese den Markt erobern.
    Was sollen alle diese übermotorisierten SUV auf unseren Straßen die niemals im Gelände fahren. In den Mütter Ihre Fetten Kinder vor Schulen und Kindergärten in 2. Spur absetzen weil sie nicht einparken können.
    Auf unseren Autobahnen kann man sowie so nur max 150km/h fahren, mehr lässt der Verkehr nicht mehr zu. Außerdem gibt es in allen Ländern Geschwindigkeitsbegrenzungen von 130km/H.
    Das Protzen mit Autos braucht man nicht es sei man fühlt sich unterbelichtet.

  4. was sollen die Manager auch sagen, sie werden nichts positives über E- Autos von sich geben,da sie Angst vor Ihrer Zukunft haben.
    Konzerne und Firmen haben inzwischen festgestellt das der Betrieb Ihrer Flotten um 60% Preiswerter ist als mit Verbrennern und das die Mitarbeiter Spaß am Fahren von E Autos haben.
    Der Kaufpreis ist zwar höher aber es fallen Wartungskosten, Ölwechsel, Schmierstoff, anfällige Aggregate wie Lichtmaschine, Wasserpumpe, Kühler, Kupplung, Getriebe usw. weg. Dauernde Abhängigkeit von Suche nach billigsten Benzinpreis entfällt. Nur noch Luftdruckprüfen und Scheibenwaschanlage nachfüllen. Weniger Verschleiß bei Reifen und Bremsen.
    Inzwischen gibt es Kostenloses Aufladen in Einkaufcentren, bei IKEA,ALDI usw.
    In Parkhäusern werden Ladestationen eingerichtet wo man das Auto während seiner Arbeitszeit oder über Nacht mit dem Ladeprogramm des Autos oder seines Smartphones zeitlich steuern kann.
    Stromverbrauch ca. 30% -60% der Kosten des Treibstoffes auf 100km.
    Größter Vorteil für die Lebensqualität in Städten oder an Hauptverkehrstrassen verbesserte Luft und weniger Lärm am Tag und besonders in der Nacht für Fußgänger und Bewohner.
    Den AUTOMOBILKONZERNERNEN IST DIE Gesundheit der Bürger egal, Hauptsache ihre protzigen Autos und SUV haben viel PS hohe Beschleunigung und machen viel Krach und verpesten die Luft.
    Es grenzt an bewusste Körperverletzung der NICHTAUTOFAHRER.

  5. Die Elektromobilität hat doch nur zwei Möglichkeiten:

    1. Sie scheitert, weil „niemand“ die Fahrzeuge haben will. Schon bisher wurde der weitaus überwiegende Teil der Elektrofahrzeuge von Unternehmen oder Verwaltungen gekauft – als fahrende Werbeträger für das ach so umweltfreundliche Image.

    2. Sie scheitert, weil zu viele diese Fahrzeuge kaufen und die dadurch verursachten Leistungsspitzen das aufgrund der Zufallsstromerzeuger eh schon am Limit arbeitende Stromnetz endgültig überfordern.

    Das Schöne daran ist, dass beides auch noch voneinander abhängt: Die Akzeptanz hängt direkt von der Ladezeit (und nicht, wie dauernd behauptet, von der Speicherkapazität) ab. Ziel ist deshalb, das Aufladen möglichst genauso schnell hinzubekommen, wie bei einem Verbrenner. Je schneller diese Autos aber geladen werden, desto größer werden die dafür notwendigen Leistungen und desto schneller wird das Stromnetz überfordert. Man könnte das Stromnetz natürlich auch so ausbauen, dass es auch damit klar kommt – also 110-kV-Leitungen in jedes Kaff und 20-kV-Leitungen bis zu jedem Haus. Aber wer soll das bezahlen?

    Besonders atemberaubend wird dann aber die Kombination aus Zufallsverbrauchsspitzen und Zufallsstromerzeugung. Siemens reibt sich ja schon lange kräftig die Hände, weil sie sich bald mit „Smart“-Grid-Zubehör dumm und dämlich verdienen werden. Deshalb befeuert dieser Atomkonzern ja seit geraumer Zeit den ganzen Blödsinn mit Nachdruck. Und wenn wir dann endlich hilflos im finanziellen Desaster stecken und selbst der Dümmste begreift, dass das überhaupt nicht funktioniert, kann Siemens ja wieder seinen eigentlichen Kraftwerkserrichtungsplan aus den 1970er Jahren aus der Schublade holen…

    Und was das ach so große Engagement der Autohersteller angeht: Streicht denen doch einfach mal das betrügerische System, mit dem diese ihren Flottenverbrauch dank Elektroautos massiv schönrechnen dürfen. Mal schauen, was dann noch vom Elektroauto-Getöns übrig bleibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here