Neue EU-Gesetze sollen Energieeffizienz verbessern

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eu-energieeffizienzUm das im Pariser Klimaabkommen festgesetzte 2-Grad-Ziel zu erreichen, spielt die Verbesserung der Energieeffizienz eine große Rolle. Die entsprechende EU-Gesetzgebung wurde überarbeitet und soll die Umsetzung beschleunigen und so helfen, die Klimaziele zu erreichen. Die neuen Entwürfe sehen vor, dass die Energieeffizienz innerhalb der EU bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 30 Prozent steigen soll.

Mitgliedsstaaten setzen Gesetzgebung zur Energieeffizienz nicht ausreichend um

Die EU-Kommission hat die Energieeffizienz-Richtlinie sowie die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden überarbeitet. Beide Richtlinien müssen nun vom EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten ggf. verändert und dann bestätigt werden, damit sie in Kraft treten können. Dies soll aber in diesem Jahr geschehen. Die vorherigen Versionen der beiden Richtlinien zur Verbesserung der Energieeffizienz waren von den Mitgliedstaaten allerdings nicht ausreichend in die nationale Gesetzgebung übernommen worden. Deshalb hatte die EU-Kommission Vertragsverletzungsverfahren gegen jeden einzelnen Mitgliedsstaat (ausgenommen Malta) eingeleitet.

Das wird mit der überarbeiteten Gesetzgebung anders, hofft zumindest Vize-Kommissionspräsident Maroš Šefčovič. Das kürzlich in Kraft getretene Pariser Abkommen habe viel Zuspruch von städtischen Vertretern und Unternehmen erhalten, sagte der EU-Kommissar für die Energieunion bei einer Pressekonferenz. Die Wirtschaft nehme die Angelegenheit sehr ernst, es gäbe neue Technologien. Energieeffizienz sei die beste Waffe gegen die Energiearmut, unterstrich Šefčovič. Entsprechende Maßnahmen könnten dazu beitragen, dass sich Menschen nicht zwischen Heizung und Essen entscheiden müssten. Im Schnitt liegen die Energiekosten für einen Haushalt mit niedrigem Einkommen in Europa derzeit bei 8,6 Prozent des Haushaltsbudgets. Im Jahr 2015 hatte knapp ein Viertel der Haushalte nicht genug Geld zum Heizen.

Energieeffizienz: Gebäudesanierung beschleunigen

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Eine bessere Energieeffizienz soll der EU-Kommission zufolge Stromimporte senken, Treibhausgase vermeiden, die Luftqualität verbessern und Stromkosten senken. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Sanierung ineffizienter Gebäude. Die Kommission will zusammen mit der Europäischen Investitionsbank durch der Initiative „Smart Finance for Smart Buildings“ entsprechende Investitionen beschleunigen. Bis 2020 will man öffentliche und private Mittel in Höhe von 10 Milliarden Euro für Sanierungsmaßnahmen aktivieren.

Quellen / Weiterlesen:
EU-Kommission: Klimaabkommen bringt Schwung bei der Energieeffizienz – EurActiv.de
Putting energy efficiency first: consuming better, getting cleaner – European Commission
Clean Energy for All Europeans – unlocking Europe’s growth potential – European Commission
Bildquelle: Pixabay


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  1. Ob vielleicht jetzt unsere ex-Klimakanzlerin aufwacht?

    Deutschland hinkt ja nicht nur beim Feinstaub hinterher.
    Schlimm ist es ja auch beim Nitrat. Auch hier drohen Klagen des EuGH.
    Bei Antibiotikaresistenzen sind wir auch sehr schlecht aufgestellt. Stichwort Turbomast.
    Aber wir verkaufen rekordverdächtig viele SUFFs, das ist uns wichtig… 🙄

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