Die Speichertechnologien der KBB Underground Technologies GmbH

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speichertechnologien-kkb-underground-technologiesAuf der Suche nach immer neueren Speichertechnologien darf die KBB Underground Technologies GmbH mit Stammsitz in Hannover nicht unerwähnt bleiben. Die KBB UT ist eine besondere Ingenieur-Gesellschaft, die sich mit dem Bau und den Betrieb von Untertagespeichern in Salzformationen und aus geförderten Lagerstätten befasst. Diese bieten die Möglichkeit, Erdgas, Erdöl, Treibstoffe, Wasserstoff, Flüssiggas und Druckluft unterirdisch sicher zu lagern. Nebenbei ist das Unternehmen für die Sole- und Salzgewinnung zuständig. Ursprünglich wurde das Unternehmen im Jahr 1971 gegründet. Nachfolgend sollen die verschiedenen Speichertechnologien des Unternehmens vorgestellt werden.

Der Kavernenspeicher

Bei einem Kavernenspeicher handelt es sich um untertagige Hohlräume in großen Salzformationen. Die KBB Underground Technologies GmbH erstellt Bohrungen bis zu einer Tiefe von 2.000 m in entsprechende Salzstöcke. Durch das anschließende Aussohlen, in dem über Rohre Wasser in den Salzstock eingebracht wird, löst sich das Salz auf und es entsteht ein Hohlraum. Das Unternehmen nutzt dieses Verfahren für die Sole- und Salzgewinnung. Darüber hinaus entsteht hierdurch eine Kaverne, die eine Höhe zwischen 300 bis 500 m erreichen kann und einen Durchmesser von 50 bis 100 m besitzt. Das Volumen wird auf ungefähr 500.000 bis 800.000 m³ geschätzt. Der große Vorteil dieser Kavernen ist, dass sie besonders stabil und dicht sind. Sie sind daher ideal geeignet, um flüssige und gasförmige Stoffe zu speichern. In Kavernen werden daher Rohöl, Erdgas, aber auch Druckluft und Wasserstoff gespeichert.

Die Energiespeicher der KBB

Wind- und Solar-Energie spielen heute bei der Energiegewinnung eine wichtige Rolle. Durch eine schwankende Energieausbeute kann es jedoch zu Fehlanpassungen im öffentlichen Stromnetz kommen, wenn diese Energie eingespeist wird. So weht der Wind beispielsweise nur sehr schwach, wenn die Energie gerade benötigt wird. Abhilfe schaffen kann hier eine sinnvolle Kombination von Luft- und Wärmespeichern. Ähnlich wie Batteriespeicher nutzen Druckluftspeicher-Gasturbinen-Kraftwerke die Windkraft und wandelt diese in Druckluft um. Sie können bei Niedriglastzeiten diese Energie für die Bedarfsspitzen speichern. Eine Gasturbine wandelt die Druckluft in elektrischen Strom um. Dies spart fossile Energieträger und stellt als Reservekraftwerk jederzeit Strom zur Verfügung. Zukünftig wird auch Energie aus Wasserstoff eine große Bedeutung gewinnen. Wasserstoff kann in den zuvor beschriebenen Salzkavernen zwischengespeichert werden und wird bei Bedarf für eine Energieversorgung wieder freigegeben.

Die Porenspeicher der KBB

Wer sich etwas mit der Geologie befasst, wird feststellen, dass der Porenraum permenabler Gesteinsformationen sich unter günstigen Bedingungen ideal zum Speichern von Erdgas und Druckluft nutzen lässt. Um dies zu erreichen muss das in den Poren und Klüften der unterirdischen Kalk- und Sandsteinschichten entstehende Speichervolumen durch eine obere Deckschicht absolut abgedichtet werden. So haben beispielsweise ausgeförderte Erdöl- und Erdgaslagerstätten über Zeiträume von Jahrmillionen bewiesen, dass diese nach außen absolut dicht sind. Diese ausgeförderten Lagerstätten sind die idealen Kandidaten für eine großvolumige Untergrundspeicherung.

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Die KBB betreibt eine konsequente Forschung und Entwicklung

Als wichtige Säule einer bestehenden Energieversorgung ist das Speichern von Öl und Gas unverzichtbar. Aber auch elektrische Energie, die im Rahmen erneuerbarer Energien gewonnen wird, benötigt entsprechende Speicherkapazitäten. Sehr vielversprechend sind Pumpspeicherkraftwerke und unterirdische Gasspeicher. Hierbei geht es in erster Linie um die sinnvolle Speicherung von Wasserstoff und Druckluft. Daraus lässt sich im Umkehrschluss wieder elektrische Energie erzeugen. Die KBB betreibt eine konsequente Forschung, um durch entsprechende Untergrundspeicher technische Lösung zu finden, damit diese Kraftwerke effizienter und wirtschaftlicher arbeiten können.

Bildquelle: © Rosel Eckstein / pixelio – www.pixelio.de

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