linkedin

Brandburg legt ein eigenes Förderprogramm für Photovoltaik-Heimspeicher auf. Das Förderprogramm „1000 Speicher“ sei für den Nachtragshaushalt angemeldet worden, teilte Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber (SPD) mit. Über das Programm können Antragsteller 50 Prozent der Investitionssumme eines Solarspeichers fördern lassen, maximal 7.000 Euro.

Speicher sind ein zentraler Faktor für die Energiewende

Die Ankündigung für das neue Förderprogramm machte Albrecht Gerber im Rahmen des 3. Brandenburger Energiespeichertages im Potsdamer GeoForschungsZentrum (GFZ). Die Weiterentwicklung der Speichertechnologien ist und bleibe ein zentraler Faktor für den Erfolg der Energiewende. Deswegen müsse man daran arbeiten, dass Speicher besser werden, erklärte er.

Start in wenigen Wochen

Da das Programm in den Grundlagen fertig ist und nur noch letzte Details zu klären sind, zum Beispiel mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg, geht man im Wirtschaftsministerium von einem Start in den nächsten ein bis zwei Monaten aus. Zunächst sollen maximal 1.000 Solarstromspeicher für Privathaushalte gefördert und je nach Nachfrage gegebenenfalls nachjustiert werden. Gerber räumte in Potsdam ein, dass dies bei Weitem nicht ausreichend sei. Die Energiewende könne ohne große Speicherprojekte nicht gelingen. Im Koalitionsvertrag sei jedoch festgehalten, dass der Bund die Anreize für Investitionen in Speichertechnologien und auch die Mittel für Forschung und Förderung erhöhen will. „Ich bin mir sicher, wenn das umgesetzt wird, bekommen Speichertechnologien in Deutschland einen großen Schub“, sagte Gerber.

Die Landesregierung will Großspeicher und eine Batteriezellenfabrik in die Lausitz holen

Der Minister kündigte außerdem an, dass das Ende der Braunkohle und der Umbau der Stromversorgung gerade in der Region Lausitz große Auswirkungen hätten. Die Lausitz solle zur Modellregion für Energiespeicher werden. Weil die Speicherentwicklung noch am Anfang stehe, sei das Potential erheblich, Speicher-Wertschöpfung dort anzusiedeln. „Und daran arbeiten wir mit aller Kraft.“ Demnach gibt es Überlegungen, einen Batteriegroßspeicher mit 60 plus X Megawatt in der Lausitz zu installieren. Erste Gespräche für einen Rotationsspeicher sollen ebenfalls gerade laufen. Das Land setzt sich Gerber zufolge außerdem dafür ein, dass sich ein Fraunhofer Institut für Speichertechnologien in der Lausitz niederlasse. Auch um eine Batteriezellenfabrik in der Region bemühe sich die Brandenburger Landesregierung.

>>>> Energyload-Newsletter abonnieren <<<<

Quellen / Weiterlesen:
Gerber: Speicher von zentraler Bedeutung für die Energiewende | Land Brandenburg
Brandenburg will 1.000 Heimspeicher fördern | photovltaik
Brandenburg plant eigene Photovoltaik-Speicherförderung | pv magazine
Bildquelle: Wikipedia – By DerFussi [GFDL or CC BY 3.0]

TEILEN
linkedin

Ihre Meinung zum Thema? Diskutieren Sie mit uns und anderen Lesern in den Kommentaren.

Wir bleiben an dem Thema dran und werden Sie aktuell informieren. Tragen Sie sich hierzu in unseren Newsletter ein

1 KOMMENTAR

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit großem Interesse habe ich den Artikel über das in Kürze in Brandenburg geplante Förderprogramm für Solarstromspeicher gelesen. Da ich noch in diesem Jahr den Bau einer Anlage auf meinem Haus geplant habe, interessiert mich dieses Programm natürlich sehr !! Wann ist denn mit dem Beschluß zu rechnen und woher bekomme ich die erforderlichen Antragsunterlagen ? Vielen Dank im voraus !!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here