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Solarstromspeicher erhöhen den Eigenverbrauch von Solarstrom. Die KfW fördert stationäre Speicher mit zinsgünstigen Krediten und einem Tilgungszuschuss. Wer sich die Förderung noch sichern will, sollte sich aber beeilen: Das Programm läuft Ende des Jahres aus, und in den letzten Jahren reichten die Mittel nicht für alle Antragsteller aus.

Der Tilgungszuschuss liegt jetzt bei 10 Prozent

Die Speicherförderung der KfW richtet sich an Privatpersonen und Gewerbetreibende, die sich eine Photovoltaikanlage mit Speicher anschaffen wollen. Für den Speicher gewährt die KfW einen Kredit von maximal 2.000 Euro je Kilowatt installierter Solaranlagen-Leistung, bei Nachrüstung 2.200 Euro. Am 1. Januar hat die KfW den Tilgungszuschuss erneut gesenkt, er beträgt jetzt maximal zehn Prozent der Nettoinvestitionskosten. Bei 5 Kilowatt installierter PV-Leistung gewährt die KfW also einen Kredit von 10.000 Euro und bis zu 1.000 Euro nicht rückzahlbaren Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken, weil auch die Anschaffungskosten für Speicher immer weiter fallen.

Die Förderung läuft wahrscheinlich schon vor Jahresende aus

Da für 2018 nur Mittel für 5.000 Speicher zur Verfügung stehen und das Programm dann endet, sollte Interessenten den Antrag bald stellen. 2017 waren bis Mai schon über 3.000 Anträge bei der KfW eingegangen, im August waren die Mittel aufgebraucht. Das könnte auch in diesem Jahr wieder passieren.

Interessenten müssen allerdings diverse Bedingungen beachten: Gefördert werden nur kleine und mittlere Anlagen. Batteriespeicher in Verbindung mit einer Solaranlage über 30 KW installierter Leistung sind nicht förderfähig. Wer einen Speicher nachrüsten will, darf die dazugehörige Photovoltaikanlage nicht nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen haben. Zudem muss eine Zeitwertersatzgarantie für den Speicher vom Händler bzw. Hersteller über zehn Jahre vorliegen. So will die KfW sicherstellen, dass nur hochwertige Speicher gefördert werden.

Außerdem wichtig: Die Einspeiseleistung der geförderten Solaranlage darf maximal 50 Prozent betragen. Den Reststrom muss der Haushalt selbst verbrauchen. Wer frei von diesen Bedingungen sein will, kann angesichts der niedrigen Zinsen auch überlegen, ob sich die KfW-Förderung lohnt oder ob man den Speicher anders finanziert.

Förderprogramm soll Marktentwicklung von Stromspeichern fördern

Die Investition in eine Solaranlage lohnt sich, obwohl die Einspeisevergütung immer weiter gekürzt wird. Die Anschaffungskosten sinken, so dass selbst erzeugter Solarstrom inzwischen billiger ist als Netzstrom. Je höher der Eigenverbrauch, desto besser, doch Heimspeicher sind oft noch zu teuer, um wirklich wirtschaftlich zu sein. Das Programm der KfW soll den Anreiz zum Kauf erhöhen und die Marktentwicklung von Speichern anregen.

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Quellen / Weiterlesen:
Erneuerbare Energien – Speicher | KfW
Solar­stromspeicher: Förderung läuft aus | Stiftung Warentest
Solarstromspeicher werden auch 2018 finanziell unterstützt | Sonnenseite
Bildquelle: Pixabay

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