Der Elektromobilität gehört die Zukunft. So hören wir es allenthalben, und so ist es sicherlich auch, und zwar aus guten Gründen. Noch begegnen viele Autofahrerinnen und -fahrer der neuen Technologie aber mit Skepsis. Das liegt zum einen an bewusst oder aus Ahnungslosigkeit gestreuten Mythen und Falschinformationen, aber es gibt auch durchaus berechtigte Fragen. So muss es schon gestattet sein, beispielsweise nachzufragen, ob die Technologie wirklich so viel besser für Umwelt und Klima ist. Und ob es genug Lademöglichkeiten gibt, kann auch nicht unbedingt wissen, wer sich nicht intensiver mit dem Thema beschäftigt. Autofahrer sind seit Jahr und Tag daran gewöhnt, an die Tankstelle zu fahren, wenn die Anzeige in den roten Bereich geht. Das ist nicht unbedingt bequem, war aber schon immer so.

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Elektromobilität bereits heute im Vorteil

Die Antworten auf beide Fragen sind beruhigend. Bereits mit dem heutigen Strommix sind E-Autos den Verbrennern überlegen, was die Klimafreundlichkeit angeht, das hat eine aktuelle Studie im Auftrag von Transport & Environment ergeben, der europäischen Dachorganisation von Verkehrs- und Umweltorganisationen. Selbst ein in Polen fahrendes E-Auto mit einer in China hergestellten Batterie stößt über seinen Lebenszyklus hinweg 28% weniger CO2 aus als ein Benziner. Und das ist angesichts des Strommixes in Polen und China der ungünstigste Fall in der EU. Eine andere, umfangreiche Studie dreier Universitäten hat das bestätigt und festgestellt, dass in 95% der Welt Elektroautos bereits heute besser für das Klima sind. Das heißt aber nicht, dass es nicht noch viel besser geht. Denn je höher der Anteil an erneuerbaren Energien am Strommix, mit dem das Auto beladen wird, desto besser für das Klima.

Und auch die Zahl öffentlich zugänglicher Ladepunkte ist mit 20.000 gar nicht so gering wie viele denken (Tankstellen gibt es auch nur 14.000). Ganz abgesehen davon, dass es am Thema vorbeigeht, sich nur auf die Ladesäulen im öffentlichen Raum zu fixieren. Denn die alte Tankstellenlogik greift für die Elektromobilität nicht mehr. Neben den – weiterhin wichtigen – öffentlichen Ladepunkten spielen private Ladestationen an Wohnhäusern, auf Unternehmensparkplätzen und in Tiefgaragen in Zukunft die Hauptrolle. Denn das sind die Orte, an denen die Autos in der Regel sowieso die meiste Zeit herumstehen, und wo sie bequem geladen werden können.

Besser geht´s nicht: Mit dem eigenen Strom unterwegs

Hier sehen wir also zwei Trends und Eigenheiten der Elektromobilität: Die Vorteile für Umwelt und Klima können durch die Nutzung von Grünstrom noch weiter gesteigert werden, und beladen werden die Autos über eine dezentrale Infrastruktur – unter anderem am eigenen Wohnhaus.

Diese Eigenheiten können die Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos nutzen, indem sie ihr Elektrofahrzeug mit selbst erzeugtem Solarstrom beladen. Das ist ebenso sauber wie kostengünstig. Als Voraussetzung benötigen sie ein Dach für eine PV-Anlage, d.h. sie sollten Besitzer eines Eigenheims sein. Die meisten Dächer sind für eine Solaranlage geeignet, und wenn das Dach nicht gerade nach Norden ausgerichtet ist, erzeugen die Photovoltaik-Module in der Regel genug Strom für das Haus und das E-Auto. Damit nicht der größte Teil des erzeugten Stroms im Netz verschwindet, und der Betreiber der PV-Anlage dann doch teuren Strom zukaufen muss, um etwa sein Auto zu beladen, gehört ein Stromspeicher zur Grundausstattung.

senec-heimspeicherDer SENEC.Home V3 hybrid etwa ist in mehren Größen mit einer Speicherkapazität von bis zu 10 Kilowattstunden (kWh) erhältlich. Der kompakte Speicher kann schnell und unkompliziert im Keller oder Hauswirtschaftsraum aufgestellt werden. Mit Solaranlage und Speicher kommen Hausbesitzer auf einen Autarkiegrad von etwa 75%. Das bedeutet, sie können drei Viertel ihres Strombedarfs selbst decken.

Elektrofahrzeug in das eigene Energie-Ökosystem einbinden

Über den Speicher kann dann das Elektrofahrzeug in das Energie-Ökosystem für die Eigenversorgung eingebunden werden. Das funktioniert zum einen über die Wallbox als Ladestation für Zuhause. Wie andere Stromverbraucher im Haus auch wird sie wenn möglich direkt von der PV-Anlage oder dem Speicher mit Strom versorgt. Darüber hinaus benötigter Ladestrom kommt aus dem Stromnetz. Wer diesen Anteil möglichst gering halten möchte, kann mit der SENEC.Wallbox pro sein E-Auto solaroptimiert laden. Das heißt, dass die Ladestromstärke der aktuellen Erzeugung von Solarstrom angepasst wird. Um den Ladevorgang nicht zu unterbrechen und dadurch gegebenenfalls Probleme zu verursachen, wird eine Mindestladestromstärke nicht unterschritten. Diese Option kann der Nutzer einfach in der SENEC-App einstellen, die Alternative ist es, das Auto möglichst schnell zu beladen.

Unterwegs den eigenen Strom laden

senec-elektroautoNun bleibt noch das Laden im öffentlich zugänglichen Netz an Ladestationen. Hier herrscht nach wie vor Verwirrung wegen Preisstrukturen, Roaming-Gebühren und begrenztem Zugang, je nachdem für welchen Ladestromanbieter man sich entschieden hat. Doch auch hier gibt es eine Lösung, um dem Wirrwarr zu entkommen und dazu noch den eigenen Solarstrom zu laden – die SENEC.Cloud To Go. Dabei handelt es sich um ein Zusatzpaket zur SENEC.Cloud, einer Art virtuellem Speicher für den überschüssigen Solarstrom vom eigenen Dach. Strom, der an sonnigen Tagen nicht im Haus verbraucht werden kann, wird dem Eigenversorger gutgeschrieben und ihm bei Bedarf im Rahmen eines auf seinen Bedarf abgestimmten Cloud-Pakets zurückgeliefert.

Mit der Cloud To Go geht das auch an den mehr als 40.000 Ladepunkten im Ladenetz der EnBW Energie Baden-Württemberg, der Muttergesellschaft von SENEC. Die Abrechnung der geladenen Kilowattstunden läuft einfach über die Cloud-Abrechnung. Wo sich die nächste Ladestation befindet und ob die Ladepunkte auch frei sind, erfährt der Autofahrer über die SENEC App. Die Cloud To Go ist der abschließende Baustein für ein Komplettangebot zur Eigenversorgung, das in diesem Umfang einzigartig ist. Die Zukunft kann kommen, elektrisch natürlich!

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Dieser Beitrag wurde gemeinsam mit der SENEC GmbH erstellt.
Bilderquelle: © SENEC GmbH

Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

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