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Damit sich Elektroautos durchsetzen, müssen sie alltagstauglich sein. Das heißt: Neuen Strom zu tanken darf nicht länger als ein paar Minuten dauern. Autohersteller setzen auf immer höhere Ladeleistungen bei Elektroautos, obwohl die Stromnetze aktuell nicht auf ultraschnelles Laden ausgelegt sind. Die Lösung: Pufferstrom, wie ihn die Clean Energy Packs von Clean Energy Global liefern können.

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Das Problem mit ultraschnellem Laden

An einer Wallbox oder normalen Ladesäule dauert es immer noch mehrere Stunden, bis ein durchschnittlicher Elektroauto-Akku wieder voll ist. Zwar gibt es Schnellladesäulen, die mit Gleichstrom laden und dadurch die Wartezeit stark verkürzen. Doch auch an diesen Ladesäulen dauert das Aufladen rund 30 Minuten. Rein technisch ist es aber inzwischen möglich, ein Elektroauto in wenigen Minuten vollständig zu laden. Der Sportwagen Porsche Taycan verkraftet 350 Kilowatt Ladeleistung, das britische Hypercar Lotus Evija theoretisch sogar 800 Kilowatt. Mit dieser Technik wartet man an der Ladesäule endgültig nicht mehr länger als an der Zapfsäule.

Doch selbst wenn sämtliche Ladesäulen und Elektroautos auf solche hohen Ladeströme ausgelegt wären, gäbe es immer noch ein Problem: unsere Stromnetze. So viel Strom, wie für ultraschnelles Laden nötig ist, können die Verteilernetze in so kurzer Zeit nicht bereitstellen. Einen Plan, wie die Stromnetze schnell für diese Anforderungen umgebaut werden könnten, scheinen auch die großen Autohersteller nicht zu haben. Die Erfahrung zeigt aber, dass der Netzausbau eine langwierige Angelegenheit ist.

Die Clean Energy Packs als Pufferspeicher

Eine Lösung sind die Clean Energy Packs von Clean Energy Global. Die universellen und modularen Batteriepacks lassen sich beliebig skalieren und können als Großspeicher schnell große Strommengen vor Ort bereitstellen. Das Konzept „Battery-as-a-Service“ von Clean Energy Global sieht ein System von Verteilstationen für Akkus vor, in denen Batteriekapazität jederzeit flexibel für den einzelnen bereitsteht. Diese Verteilstationen könnten zum Beispiel an Tankstellen stehen. Im Inneren werden viele Clean Energy Packs zu einem großen Batteriespeicher verschaltet und mit Strom aus dem Netz beladen, wenn das Netz nicht so stark belastet ist, z.B. nachts. Sind die Batterien voll, können sie große Strommengen in kurzer Zeit liefern und Elektroautos superschnell laden, ohne das Stromnetz zu belasten.

Dieselben Verteilstationen können auch als Wechselstationen für leere Elektroauto-Akkus dienen, wenn sich Battery-as-a-Service erst etabliert hat. Dann könnten Elektroautos auch mit sehr kleinen, fest verbauten Akku verkauft werden, weil sich jeder flexibel mit der Kapazität versorgen kann, die er gerade braucht. Genauso können die Clean Energy Packs in den Stationen (oder im Auto) Pufferstrom bei Lastspitzen bereitstellen bzw. dem Stromnetz bei Bedarf überschüssigen Strom entziehen. Etwa wenn mehr Windstrom anfällt, als die Netze aufnehmen können.

Battery-as-a-Service bietet noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten, die die Energiewende beschleunigen und Energiespeicherung günstiger machen. Lesen Sie hier weitere Beiträge zu diesem spannenden Thema.

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Dieser Beitrag wurde gemeinsam mit der Clean Energy Global GmbH erstellt.
Bildquelle: © Clean Energy Global GmbH

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Christoph Stürmer
Christoph Stürmer ist Mit-Gründer, Prokurist und Marketing-Leiter der Clean Energy Global GmbH und will mit dem Clean Energy Pack als universellem Energiesystem gerade in Entwicklungsländern einen wertvollen Beitrag leisten und neue Geschäftsmodelle wie „Battery-as-a-Service“ weltweit etablieren. Er ist seit über 20 Jahren in und für die Automobilindustrie in unterschiedlichen Managementfunktionen tätig. Durch Erfahrungen im technischen Produktmanagement und der strategischen Produktplanung ist er mit den Prozessen und Funktionen von Automobilherstellern und Großkonzernen eng vertraut. Bei IHS Global und dann bei PwC Autofacts hat er andere globale Automobilhersteller sowie große Zulieferer kennenlernen und sehr gute Kontakte auf Führungsebene etablieren können. Christoph Stürmer ist darüber hinaus in der Automobilpresse und der automobilen Hochschullandschaft gut bekannt. Christoph Stürmer ist gelernter Bankkaufmann und hat Philosophie und Volkswirtschaftslehre studiert.

5 KOMMENTARE

  1. Zu mehr als 90 % wird an den heute schon überall rumstehenden „Destination Chargers“ geladen werden, also an den kleinen Wallboxen mit 22, 11 oder gar 3,7 kW. Das reicht völlig, da ein Auto eh 90 % seiner Zeit rumsteht.

    Ankommen, abstellen, einstecken an jedem Ziel ist die Zukunft. Wie schon heute in Schweden…

    Die (ultra-) schnellen Lader für die Ultrahektiker werden auf die BAB-Raststätten kommen. Und natürlich viel teurer sein als die anderen Lader. Wie heute der Sprit an den Raststätten…

  2. Das mit der Pufferei kann durchaus funktionieren, wenn die Akkus groß genug sind und permanent nachgeladen werden.
    Ultra schnelles Laden wir aber erst mit Kondensatoren möglich sein. Nicht zufällig hat Tesla die Fa. Maxwell übernommen, die bekanntlich die besten und größtes Superkondensatoren / Ultrakondensatoren baut.

  3. Ich denke schon, dass wir irgendwann dahin kommen sollten, dass E-Autos in Minuten aufgeladen werden können, genau wie Benziner und Diesel. Nur ist das mit der Pufferei leider nicht zu schaffen. Sobald die Ladesäule leer getankt ist, fängt nämlich das große Warten an … Daher haben wir (Jolt Energy) uns für mobile Schnellladesäulen entschieden: Aufladen der Säule in einem Energy-Center, freie Aufstellung in der Großstadt (vor Supermärkten, Restaurants etc.) und Austausch wenn leer (nach ca. 10 E-Autos). Dann muss niemand warten, außer der Vordermann war schneller.

  4. „Damit sich Elektroautos durchsetzen, müssen sie alltagstauglich sein. Das heißt: Neuen Strom zu tanken darf nicht länger als ein paar Minuten dauern.“
    Es scheint, dass der Herr Stürmer E-Mobilität noch nicht kapiert hat. E-Mobilität ist nicht das Ersetzen des Verbrennungsmotors durch einen E-Motor.

    Ausserdem hat die Firma dieser Werbeschaltung nicht kapiert, dass Akkus nicht mit beliebigen Strommengen geladen werden können. Das killt die Batterie.

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