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Welche Autos sind am saubersten? Der ADAC testet seit mehreren Jahren Fahrzeuge auch auf ihre Umweltverträglichkeit. Für das Jahr 2018 führen fünf Elektroautos die ADAC Ecotest-Bestenliste an.

Zwei Elektroautos von VW sind am umweltfreundlichsten

Insgesamt hat der ADAC 109 PKW unter die Lupe genommen, darunter Fahrzeuge mit Elektroantrieb, Hybride, Erdgasfahrzeuge sowie Benzin- und Dieselfahrzeuge. Das Ranking zeigt: Elektrofahrzeuge sind am klimafreundlichsten und haben den niedrigsten Schadstoffausstoß. Auf dem Siegertreppchen aller mit 5 Sternen bewerteten Fahrzeuge landete der VW e-Golf mit 100 von 100 möglichen Punkten, gefolgt vom Elektro-Kleinwagen VW e-up. Auf den Plätzen 3, 4 und 5 landeten der BMW i3, die elektrische Version des Smart forTwo Coupé und der Hyundai Kona Elektro. Platz 6 sicherte sich der Fiat Panda 0.9 8V Twinair Natural Power, der mit Erdgas fährt. Es ist das einzige Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, das es in die höchste Wertung schaffte. Auf Platz 7 findet sich der beliebte Elektro-Kleinwagen Nissan Leaf. Mit 91 von 100 Punkten ist der Beststeller das letzte Fahrzeug, das der ADAC noch mit 5 Sternen bewertet hat.

Getestet wurden die Fahrzeuge auf ihren CO2-Ausstoß und auf den Ausstoß von Luftschadstoffen.  Dabei misst der ADAC Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOX), Kohlenwasserstoff (HC) sowie Partikelmasse und -anzahl. Dass sich so viele Elektroautos unter den Besten befinden, ist also nicht überraschend, da die Stromer im Betrieb weder Luftschadstoffe noch CO2 verursachen.

Nicht alle Elektroautos bekommen Bestnoten

Allerdings heißt das nicht, dass alle E-Autos Bestwerte haben. Denn der ADAC ermittelt auch den Verbrauch und betrachtet den CO2-Ausstoß im Kraftwerk. Der sportliche Elektro-SUV Jaguar i-Pace bekam im Ecotest nur 4 Sterne. Grund ist sein hoher Stromverbrauch, der zu höheren CO2-Emissionen führt. Der i-Pace landet deshalb nur auf Platz 15. Bessere Plätze unter den PKW mit vier Sternen belegten der Toyota Yaris mit Hybridantrieb (Platz 8), das Wasserstoffauto Hyundai Nexo (Platz 9), der Opel Astra 1. CNG mit Erdgasantrieb, (Platz 10), das Tesla Model X 100 D (Platz 11) und das Erdgasauto VW Caddy 1.4 TGI BlueMotion (Platz 12). Erst dann folgt der erste Verbrenner, der VW up! GTI mit Ottomotor und der neuen Schadstoffklasse 6d-TEMP. Er erreicht 82 von 100 Punkten.

Die neue 6d-TEMP-Abgasnorm erfordert nicht nur die Einhaltung von Grenzwerten im Labor, sondern auch den Nachweis, dass sich die Luftschadstoffe im realen Betrieb in Grenzen halten. Im Mittelfeld mit 3 Sternen tummeln sich vor allem Benzin- und Dieselfahrzeuge. Der einzige Plug-in-Hybrid in dieser Kategorie ist der BMW i8 Roadster mit 66 Punkten. Dass er nur 3 Sterne bekommt, ist dem hohen Verbrauch des Sportwagens geschuldet.

Auch neue Diesel sind nicht immer sauber

Mit zwei Sternen bewertet der ADAC ebenfalls fast nur Benzin- und Dieselautos. Einzige Ausnahme: Der Plug-in-Hybrid Audi Q7 e-tron quattro tiptronic, der mit 42 Punkten auf Platz 39 landet. Auch in dieser zweitschlechtesten Kategorie finden sich übrigens einige moderne Diesel mit 6d-TEMP-Norm. Davon bekamen die Modelle VW Touareg 3.0 V6 TDI 4Motion Tiptronic (35 Punkte) und Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD (34 Punkte) die schlechtesten Noten und schafften nur knapp eine 2-Sterne-Bewertung.

Die absoluten Schlusslichter im ADAC Ecotest 2018 sind übrigens die alte Version des Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Automatik und der SsangYong Rexton 2.2 Diesel 4WD Automatik. Beide Modelle erreichten jeweils null Punkte und landeten damit auf den letzten Plätzen 108 und 109. Der ADAC weist aber darauf hin, dass Neuwagen des Kia Sorento jetzt auf die Abgasnorm 6d-TEMP umgestellt sind und damit besser abschneiden sollten.

Wie der ADAC misst

Der ADAC hat einen eigenen Prüfstand für die Testfahrzeuge, damit die Testbedingungen für alle PKW identisch sind. Außerdem werden die PKW mit guten Ergebnissen und alle anderen Modelle stichprobenartig auch auf der Straße getestet. Dort misst ein PEMS-Gerät (Portable Emission Measurement System) die Emissionen zusätzlich. Das stellt sicher, dass die Fahrzeuge nicht nur auf dem Prüfstand gute Werte erzielen. Sollte dies der Fall sein, wertet der ADAC das Modell ab.

Fazit: Elektroautos haben die besten Schadstoffwerte, doch auch viele neue Diesel schneiden nicht schlecht ab. Der Test zeigt, dass diese auch auf der Straße sauber sind und die neue Abgasnorm 6d-TEMP immerhin ein Schritt in die richtige Richtung ist. Dennoch landen auch viele Fahrzeuge trotz dieser neuen Norm auf den schlechteren Plätzen. Die ganzen Ergebnisse im Detail gibt es beim ADAC unter diesem Link >>>

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Quellen / Weiterlesen

ADAC Ecotest 2018: So sauber sind unsere Autos | ADAC
ADAC Ecotest 2019: Das sind die saubersten Elektroautos | Utopia

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Ajaz Shah
Ajaz Shah ist seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien in der Projektfinanzierung und dem Projekmanagement für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete an Solar- und Windprojekten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Tschechien und Frankreich mit. Daneben ist er freiberuflich im Online Marketing tätig. Ajaz hat zusammen mit Stephan Hiller energyload.eu im Oktober 2013 initiiert.

5 KOMMENTARE

  1. Ach ja, ralphi, da ist ja noch das Märchen von der bevorstehenden menschenverursachten Klimakatastrophe durch einen ominösen atmosphärischen Treibhauseffekt – der allerdings bisher weder in der Atmosphäre noch in einem Treibhaus nachgewiesen werden konnte.

    Aber sei’s drum: Welchen positiven Effekt sollen denn ausgerechnet Elektroautos auf den globalen Temperaturverlauf haben, so lange wir sowieso noch beliebig weit von einer CO2-„freien“ Energieversorgung entfernt sind? Aktuell erzeugen wir ja mit all den Solarplatten und Windindustrieanlagen gerade einmal gut 4 % (in Worten: vier Prozent) des Gesamtenergieverbrauchs von Deutschland. Jede kWh „Ökostrom“, den wir in ein Elektroauto umleiten, muss an anderer Stelle also durch andere Erzeugungsarten (für Sie: RWE) geliefert werden.

    (In meiner nicht abschließenden Aufzählung der Elektroauto-Vorteile hatte ich dieses „CO2-frei“ vergessen.)

    Inzwischen sollte sich doch wirklich herumgesprochen haben, dass die gesamte Energiewende, für die wir alle seit nunmehr 28 Jahren zur Kasse gebeten werden, rein überhaupt keinen Einfluss auf den CO2-Ausstoß hatte. Dass gleichzeitig der IPCC selbst nach 30 Jahren unermüdlicher Arbeit noch immer nicht in der Lage ist, einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkung dieses CO2 auf die oberflächennahe Lufttemperatur vorzuweisen, spielt deshalb gar keine Rolle.

    Klar kann man sich Elektroautos schön rechnen, indem man die Realität außen vor lässt und so tut, als würde von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und dem Betrieb bis zum Recycling (naja, wohl eher Entsorgung) schon heute alles per CO2-„freier“ Energiegewinnung versorgt. Nur bleibt es halt auch dann dabei, dass das mit der Realität nichts zu tun hat.

    Aber darum geht es ja auch nicht – was Sie in Ihrem letzten Absatz ja sogar selbst zugeben. Denn es geht eigentlich um ein gigantisches Konjunkturprogramm: Durch die Umstellung in allen Bereichen im Namen der Rettung des (nicht existierenden) Weltklimas erwartet sich die Wirtschaft gigantische neue Absatzmöglichkeiten (ähnlich wie beim „Wirtschaftswunder“, nur diesmal auf globaler Ebene) – und von diesem Kuchen wollten wir von Anfang, also seit die Klima-Panikmache von der deutschen Politik vorangetrieben wird (also seit Bundeskanzler Herbert Frahm), ein möglichst großes Stück abhaben. Oder hat es Sie wirklich noch nie gewundert, dass ausgerechnet Konzerne wie Siemens und VW seit Jahrzehnten zu den großen Finanziers der Klimapanikforschung gehören? Zu welchen Auswüchsen dieses Spielchen bei VW führte, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Achja: Nicht vergessen darf ich bei dieser Aufzählung natürlich die Münchener Rück, bei der ich aber sicherlich nicht erläutern muss, warum die ein Interesse an den Glauben an eine schon demnächst gewaltig zunehmende Zahl von Umweltkatastrophen hat.

    Nur ist selbst dieser Zug bekanntlich längst ohne uns abgefahren, was spätestens mit dem Ende des Traumes von der Solarindurstrie-Führerschaft Deutschlands deutlich geworden sein sollte. Denn während die Chinesen inzwischen das erste Kugelbett-Kernkraftwerk bauen, werden es gerade die Elektroautos ermöglichen, dass nahezu jeder metallverarbeitende Kleinbetrieb zum Konkurrenten unserer ehemaligen Vorzeigeindustrie werden kann. (Ein Umstand, der aber auch Tesla zwangsläufig das Genick brechen wird.) Achja: Und der Hoffnungsträger der „German Energiewende“, die Windindustrie, geht ja gerade auch vor die Hunde:
    https://www.handelsblatt.com/24103484.html

    Gleichzeitig führte unsere vollkommen dämliche Energiepolitik dazu, dass wir nicht nur die höchsten Stromkosten Europas, sondern insbesondere aller Industrie- und Schwellennationen haben. Ein Fakt, der zwangsläufig zu einer weiter fortschreitenden Deindustrialisierung dieses Landes führen wird. Das haben die Politiker ja längst eingesehen und deshalb nun die „Digitalisierung“ und „Künstliche Intelligenz“ als neue Heilsbringer ausgerufen (was man sich jeweils darunter vorstellen soll, wissen diese Politiker allerdings selbst nicht). Als ob wir in diesen Bereichen wirklich irgend eine Chance hätten. Die Forschung an tatsächlichen Zukunftstechnologien (und nicht an aufgewärmten Ideen von vor über 80 Jahren) haben wir in Deutschland ja eh längst aufgegeben. Auch das übrigens eine Folge des inzwischen massiven Einflusses insbesondere der bereits genannten Klimapanikkonzerne auf die bewusst vom Staat unterfinanzierten Institute der Fakultäten an Universitäten.

    Die Folgen dieser Entwicklung sind längst unvermeidbar. Und unsere politische Führung weiß das auch. Die einzig spannende Frage ist deshalb nur noch, welche Folgen der wirtschaftliche Absturz unseres Landes europaweit und global haben wird. Aber die Antwort werden die meisten von uns ja noch selbst miterleben.

    Dazu fällt mir die alte Volksweisheit ein: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

  2. @ Hentinger
    Ich würde exakt genauso argumentieren, wenn es um Finanzpolitik, Mode uvm. geht.
    Ein Markt muss sich entwickeln. Man sollte genau Risiko und Nutzen abwägen etc. Das braucht Zeit und Planung.

    Das Problem ist nur, dass der globale Temperaturverlauf nicht ein Aktienkurs ist !!! Schon mal angesehen?

    Darüber hinaus denk ich auch an den Forschungsstandort Deutschland.
    Und hier haben wir nix mehr von den 80’er Jahren. Wenn wir nicht in die ‚Pötte‘ kommen, sind wir wirklich ‚echtes‘ Entwicklungsland.

  3. Bei einem muss ich Ihnen Recht geben, ralphi: Die Vorurteile bezüglich Elektrofahrzeuge halten sich – nicht zuletzt wegen ausgiebiger Propaganda – hartnäckig: Lautlos, umweltfreundlich

    Den Rest Ihrer Ausführungen kann ich allerdings nicht zustimmen. Das beginnt schon mit der angeblich misslungenen Energiepolitik von RWE (und doch vermutlich auch der anderen konventionellen Energieversorger?) die noch immer als einzige dafür sorgen, dass bei uns nicht längst das Versorgungsniveau von Nordkorea erreicht ist.

    Dass die meisten Elektroauto-Fahrer PV auf dem Dach haben, bestreite ich ebenfalls. Und das nicht nur, weil es sich nicht mal entfernt mit meiner persönlichen Erfahrung deckt. Aber selbst die Elektroauto-Fahrer mit PV auf dem Dach laden ihre Fahrzeuge vorzugsweise nicht mittags – und somit vor allem mit Strom vom ach so bösen RWE (und Co.). Richtig albern wird es natürlich, wenn das Elektroauto zwar tatsächlich mit dem Strom aus der eigenen PV-Anlage geladen wird, dafür dann aber die restlichen Stromverbraucher dieses Haushalts entsprechend mehr aus dem öffentlichen Stromnetz versorgt werden müssen.

    Ob der Ökostromanbieter nun die Kommune ist, oder sich Grünwelt, Immergrün, EWS, Naturstrom, LichtBlick oder Greenpeace Energy nennt, oder es sich sogar um einen Anbieter von veganem Ökostrom (wie z.B. vegawatt) handelt, spielt überhaupt keine Rolle. Denn für alle gilt die selbe Aussage (die aus einer Antwort der EWS auf eine Anfrage von mir stammt): „Wenn Sie sich entscheiden Ökostrom zu beziehen, bekommen Sie immer noch den gleichen Strom wie vorher auch.“

    Auch Tesla setzt bei der Herstellung der Akkus nicht auf Ökostrom, weil selbst dieser Laden nicht blöd genug ist, Akkus nur dann produzieren zu wollen, wenn zufällig auch die Sonne scheint. Stattdessen setzt Tesla selbstverständlich auf den zuverlässig bereitgestellten Strom der konventionellen Anbieter (die Sie offenbar mit dem Begriff „RWE“ subsumieren). Wie dieser Strom erzeugt wurde, juckt Tesla nicht die Bohne. Tesla sorgt lediglich dafür, dass über das Jahr gesehen genauso viel Zufallsstrom in das öffentliche Stromnetz entsorgt wird, wie im selben Zeitraum bedarfsgerecht aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen wird.

    Können Sie mir die Adresse eines Recyclingbetriebs für Lithium-Akkus von nennenswerter Größenordnung nennen? Denn mir war bis jetzt nicht bekannt, dass so ein Betrieb existiert. Aber mich verwundert bereits, dass Sie das Recycling auf Kobalt und Lithium beschränken. Was ist denn mit all den anderen Materialien, die an so einem Batteriewägelchen verbaut werden und nicht an den Bäumen wachsen. Mit dem Recycling von Faserverbundstoffen wie GFK und CFK haben ja schon die Windindustrie-Fanboys seit etlichen Jahrzehnten so ihre Probleme – um nur mal ein Thema anzuschneiden.

    Selbst wenn man jetzt auch im Erzgebirge Lithium abbauen sollte, ist das im Verhältnis zum aktuellen (geschweige denn zukünftigen) Lithium-Bedarf so verschwindend wenig, dass es global gesehen rein überhaupt keine Wirkung haben wird. Und welche Arbeiter aus welchen Herkunftsländern da unter welchen Bedingungen eingesetzt werden, wird man frühestens sehen, wenn es tatsächlich so weit ist, denn auch so ein Betrieb wird wohl kein Geld verschenken können (und so richtig viele ausgebildete Bergarbeiter im arbeitsfähigen Alter wird man wohl selbst im Erzgebirge nur schwerlich finden können). Wenn ich mir da die aktuellen „europäischen“ Arbeitsbedingungen auf den Windindustriepark-Baustellen anschaue, habe ich allerdings verflixt wenig Hoffnung.

    Dass ein Hipster nicht nachvollziehen kann, dass die Masse der Leute aus gutem Grund so lange auf das Bewährte vertrauen, bis es von etwas besserem abgelöst wird, kann ich zwar durchaus verstehen. Nur sehe ich darin überhaupt kein Argument, diese seit Anbeginn der Menschheit bewährte Strategie urplötzlich ohne Not aufzugeben und stattdessen schon heute mit aller Gewalt großflächig auf Technologien wechseln zu wollen, von denen man hofft, dass sie mit sehr viel Glück in einigen Jahrzehnten so weit sein könnten, dass sie zumindest im Ansatz irgend eines der vielen bekannten Probleme mildern.

    Aber nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Sie können von mir aus selbstverständlich das Fortbewegungsmittel wählen, das Ihnen am meisten zusagt. Allerdings geht es mir gehörig auf den S…ehnerv, wenn mir Batteriewägelchen-Besitzer mit einem missionarischen Eifer, der selbst die Zeugen Jehovas vor Neid erblassen lässt, ständig einreden wollen, wie toll sie sich durch ihre heilsbringende Entscheidung fühlen. Du meine Güte, wenn das Zeug tatsächlich so gut sein sollte, dann wird es sich doch von ganz allein durchsetzen. War doch schon bei der Erfindung des Faustkeils so. Oder glaubt Ihr womöglich selbst nicht dran?

  4. @Hentinger – genau das Gegenteil ist der Fall.
    Diese verkrusteten Vorurteile halten sich leiderewig.
    Allein schon das man die misslungene Energiepolitik von RWE, den E-Fahrern in die Schuhe schieben will und aufrechnet.
    Die meisten e-Fahrer haben PV auf’n Dach und die Kommunen bieten Ökostrom Ladestationen (Ergolding).
    Und wenn man Grünwelt oder Immergrün als Strom-Anbieter hat, hat man nicht nur Öko-Strom, sondern auch noch ‚billig‘ Strom 🙂
    Bei der Herstellung der Akkus setzt zB. Tesla auf 100% Ökostrom.
    Kobalt und Lithium lassen sich > 95% recyceln.
    Wenn man jetzt noch das Lithium aus dem Erzgebirge abbaut, hat man nicht nur Arbeitsplätze für die Steiger, sondern auch ‚europäische‘ Arbeitsbedingungen.
    Warum viele an den stinkenden, lärmenden Heizungen (Wirkungsgrad <40%) , die fahren können festhalten, ist mir schleierhaft.

  5. Als ob auch nur eines der genannten Fahrzeuge umweltfreundlich wäre. Aber der ADAC wird schon wissen, warum er sich eine Lebenszyklusanalyse tunlichst verkneift und sich stattdessen auf bedeutungslose Luftbestandteile konzentriert. Oder wie es der Volksmund so treffend formuliert: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“

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