QuantumScape und Fluence: Stationäre Speicher auf Lithium-Metall-Basis

Der VW-Partner QuantumScape will seine Lithium-Metall-Technologie künftig auch in stationären Speichern einsetzen.

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QuantumScape arbeitet an Festkörperakkus auf Lithium-Metall-Basis für Elektroautos. Mit dem neuen Partner Fluence will das Unternehmen den ersten Versuch starten, seine Batterietechnologie auch in stationären Speichern einzusetzen.

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Umfangreicher Liefervertrag geplant

Wie die Unternehmen ankündigten, wollen sie die Batterietechnologie von QuantumScape in die Stromspeicher von Fluence integrieren, sobald „bestimmte technische und kommerzielle Meilensteine“ erreicht sind. Die Zusammenarbeit ist auf mehrere Jahre ausgelegt. Die Partner gehen davon aus, dass sie im Laufe der Zusammenarbeit einen umfangreichen Liefervertrag abschließen werden.

Die Speicher von Fluence sind weltweit im Einsatz, unter anderem zur Verbesserung von Übertragungsnetzen oder als Ersatz für Gaskraftwerke. Die Festkörper-Lithium-Metall-Akkus von QuantumScape hätten das Potenzial, diese Speicher zu verbessern, teilten die Partner mit.

Weil die Zellen eine höhere Energiedichte haben, können sie mehr Strom speichern als heutige Lithium-Ionen-Batterien. QuantumScape und Fluence werden die Zellen, die QuantumScape in seiner Pilotlinie QS-0 herstellt, für den Einsatz in den Fluence-Speichern validieren und testen.

QuantumScape meldet steigendes Interesse

Es ist das erste Mal, dass QuantumScape eine Kooperation außerhalb des Automobilsektors eingeht. Das Start-up aus San José gab bereits drei Partnerschaften mit großen Autoherstellern bekannt. Unter anderem mit der Volkswagen Gruppe, die QuantumScapes Festkörperzellen bereits erfolgreich in den eigenen Laboren getestet und 300 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert hat.

Nach eigener Aussage konnte QuantumScape in den letzten sechs Monaten mehrere bedeutende technologische Fortschritte zeigen. Diese hätten zu einem gesteigerten Interesse von Automobilherstellern sowie Unternehmen anderer Branchen geführt, die leistungsfähige Speicherlösungen der nächsten Generationen benötigen.

„Obwohl wir uns bisher auf Anwendungen im Automobilbereich konzentriert haben, glauben wir, dass unsere Batterietechnologie breit einsetzbar ist und auch in anderen Sektoren eine Rolle spielen kann, um zu einer kohlenstoffärmeren Zukunft beizutragen“, sagte Quantumscape-CEO Jagdeep Singh.

Die Festkörperakkus von QuantumScape

Die Schwierigkeit bei Festkörperakkus besteht darin, alle Anforderungen an eine praxistaugliche Batterie zu erfüllen: hohe Energiedichte, kurze Ladezeit, eine realistische Betriebstemperatur, hohe Sicherheit, niedrige Kosten und lange Lebensdauer. Quantumscape gibt an, all das zu erfüllen und die Energiedichte aktueller Batterien sogar zu verdoppeln.

Das Unternehmen nutzt einen selbst entwickelten Separator aus Keramik und stellt seine Zellen ohne Anode her. Bei der ersten Aufladung wandert das Lithium von der Kathode durch den Separator und lagert sich zwischen dem Separator und einer elektrischen Kontaktplatte ab. So entsteht in situ eine Anode aus metallischem Lithium. Der keramische Separator ist nicht brennbar, so dass die Batterien sicherer sind. Sie bestehen zudem aus reichlich vorhandenen Materialien, was wichtig ist für eine kostengünstige Herstellung.

Quellen / Weiterlesen

QuantumScape and Fluence to Collaborate on Stationary Storage with Solid-State Lithium-Metal Technology | QuatumScape
Autobauer liefern sich Rennen um Feststoffbatterie | manager magazin
QuantumScape meldet Kooperation mit Siemens und AES – Joint Venture Fluence Energy für Energiespeichersysteme | IT Times
Technology | QuatumScape
Fluence, QuantumScape partner on solid-state lithium-metal energy storage | pv magazine
Bildquelle: © Fluence

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