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Tesla macht mit dem Solar Roof seit über einem Jahr Schlagzeilen, Interessenten müssen sich allerdings auf lange Wartezeiten einstellen. Doch es gibt in Deutschland auch andere Anbieter von Solardächern. Einer davon ist die Firma Ennogie aus Magdeburg.

Das Konzept der beiden Unternehmen ist ähnlich. Beide setzen auf Solarmodule, die die eigentlichen Dachziegel ersetzen. Störende Aufbauten wie bei herkömmlichen Solarmodulen gibt es nicht, stattdessen fügen sich die Ziegel harmonisch in moderne Bauwerke ein. Das von Ennogie in Dänemark entwickelte Solardach ist grundsätzlich für alle Haustypen geeignet. Es hat schon mehrere Designpreise gewonnen, darunter der iF Design Award 2017. Das Solardach ist im Gegensatz zu Teslas Solar Roof, das in vier natürlich aussehenden Farben angeboten wird, nur in schwarz erhältlich. Die Ennogie-Module sind 60×120 cm groß und überdecken sich in der Längs- und Querrichtung, sie bilden so einen dichten Klimaschirm wie andere Dachmaterialien auch. Unterkonstruktion und Montagezeit entsprechen dem eines normalen Dachs, und die Montage kann im Normalfall von einem Dachdecker durchgeführt werden. Lediglich den Anschluss an das Haussystem muss ein Elektrofachmann durchführen.

Eigenverbrauchsanteil von bis zu 80 Prozent möglich

Auch preislich soll sich das Ennogie-Dach „auf dem Level eines herkömmlichen Qualitätsdachs“ bewegen. Durch die Eigenversorgung mit Strom und die Einspeisung von überschüssiger Energie ins Netz soll sich die Anschaffung zudem nach wenigen Jahren amortisieren. Der genaue Preis hängt bei Ennogie vom Zustand und der Ausformung des Daches und dem gewünschten Grad an Eigenversorgung ab. Wie viel Strom Kunden dann tatsächlich mit dem Dach einsparen können, hängt ebenfalls vom der Dachgröße und dem individuellen Stromverbrauch ab. Mit einem ergänzenden Solarstromspeicher erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil jedoch stark. In einem neugebauten Niedrigenergiehaus könnte das Solardach Ennogie zufolge den Haushalt fast das ganze Jahr mit Energie versorgen. Das Dach erzeugt je nach Dachneigung und -ausrichtung jährlich etwa 70 bis 100 Watt pro Quadratmeter.

In Deutschland ist das Solardach sofort lieferbar

Ein Plus für Ennogie ist, dass das Dach ab sofort lieferbar ist. Wann deutsche Kunden mit einem Tesla-Dach rechnen können, steht in den Sternen, zudem ist unklar, ob das Produkt in Deutschland überhaupt schon ein Zulassungsverfahren durchlaufen hat.

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Quellen / Weiterlesen:
Ein Dach, das Strom erzeugt | ENNOGIE
Solardach 2.0: Ennogie revolutioniert den deutschen Markt – Die neue Indach-Solarlösung hebt Rentabilität, Design und Nachhaltigkeit auf ein völlig neues Level | Presseportal
Bildquelle: obs/Ennogie GmbH

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