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Die Schnellladesäule Chimero von Kreisel Electric mit integriertem Pufferspeicher soll die größten Probleme der Ladeinfrastruktur auf einen Schlag lösen.

Elektroautos sollen möglichst schnell laden, doch eine hohe Ladeleistung kann das Stromnetz belasten. Außerdem sind die Netzanschlusskosten für Schnellladesäulen sehr hoch. Die österreichischen Speicherexperten von Kreisel Electric wollen mit ihrer Schnellladesäule Chimero gleich beide Probleme lösen. Sie arbeitet mit einem integrierten Stromspeicher und ist so unabhängig vom Stromnetz.

Die Ladesäule kann nahezu überall aufgestellt werden

Mit Chimero können Elektrofahrzeuge in kürzester Zeit geladen werden, ohne das Netz zu belasten. Es handelt sich um ein Plug&Play-Gerät ohne besondere Anforderungen an das Versorgungsnetz. Der in Chimero integrierte Speicher mit 75 kWh wird entweder mit Netzstrom oder aus erneuerbaren Energiequellen stetig geladen. Beim Laden gibt er die gespeicherte Energie mit hoher Ladeleistung ans Elektroauto ab.

„Kreisel schafft die Infrastrukturkosten für Schnelladen ab“

Mit ihrem neuen Produkt wollen die Österreicher den „abschreckend hohen Netzanschlusskosten“ begegnen, die die Anschaffungskosten von üblichen Schnellladesäulen bei Weitem übersteigen. Die Installation von Schnellladesäulen ist deshalb momentan noch wenig attraktiv. Die Kreisel-Lösung soll sich hingegen zu überschaubaren Kosten installieren lassen. „Kreisel schafft die Infrastrukturkosten für Schnelladen ab“, werben die Österreicher für ihr neues Produkt.

Auch für Privatpersonen geeignet

Als Einsatzfeld hat Kreisel vor allem den Einzelhandel im Auge, so dass Kunden während ihres Einkaufs schnell ihr Elektroauto laden können. Die Ladesäule soll aber auch für private Nutzer in Frage kommen. Die Kosten für das System nannte Kreisel zunächst allerdings nicht.

Chimero ermöglicht verschiedene Geschäftsmodelle

Chimero ist 1,3 x 1,0 x 2,34 Meter groß und wiegt in der Standardausführung knapp zwei Tonnen. Der Speicher hat eine Ladeleistung von 22 kW (AC, Typ 2-Anschluss) oder 160 kW (DC über CCS und optional CHAdeMO). Die Ladesäule unterstützt zudem bidirektionales Laden, was Kreisel zufolge auch den Eigenverbrauch einer angeschlossenen Photovoltaik-Anlage erhöhen kann. Über intelligente Schnittstellen sind sogar Netzdienstleistungen und die Teilnahme am Energiemarkt möglich. Für Gewerbetreibende bietet die Ladesäule auch die Möglichkeit, Werbung auf dem Display zu schalten oder andere individuelle Inhalte darzustellen. Zu guter Letzt hat das Gerät auch eine Notstromfunktion zur Absicherung bei Stromausfällen.

Erste Installationen in Deutschland in den nächsten Wochen geplant

„Der Kreisel Chimero, der mit seiner kompakten Bauweise einen geringen Flächenbedarf hat, ist ein Best-Of aus allem, was wir aktuell technologisch zu bieten haben”, so Philipp Kreisel, einer der Geschäftsführer von Kreisel Electric, über die Innovation. In Österreich sind die ersten Chimeros schon installiert – in mehreren Autohäusern von Porsche. In den nächsten Wochen will Kreisel die Ladesäule auch in Deutschland aufstellen. Derzeit gibt es den Chimero nur als stationäre Anlage, doch Kreisel plant auch eine mobile Variante.

Quellen / Weiterlesen

Kreisel Electric baut jetzt auch Elektroauto-Schnellladestationen | ecomento.tv
Ladestation mit eigenem Akku | auto motor und sport
CHIMERO – Das innovative Multitalent | Kreisel Electric
Kreisel schafft die Infrastrukturkosten für Schnelladen ab | presseportal
Kreisel Chimero: Schnelladen dank integriertem Speicher | pv magazine
Bildquelle: © Kreisel Electric

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