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Ende des Jahres stellt Henrik Fisker den ersten Prototyp seines neuen elektrischen SUV vor. Momentan füttert er die sozialen Medien mit Teaser-Fotos des Fahrzeugs, das 2021 in den Verkauf geht. Auf dem neusten Bild ist ein Teil des Hecks zu sehen und man sieht auch, dass der neue Fisker ein Solardach haben wird. Unklar ist, wie viel zusätzliche Reichweite der Solarstrom bringt.

Das Solardach ist nichts Neues bei Fisker

Neben dem Solardach lässt das neue Teaser-Foto auch ein aufklappbares Dach erahnen sowie insgesamt ein ziemlich futuristisches Design. Dass Fisker auf ein Solardach setzt, ist eigentlich nicht überraschend: Schon Fiskers erstes Elektroauto, der Fisker Karma, hatte ein Solardach, damals als eines der ersten Modelle überhaupt. Der Fisker Karma wird nach der Pleite von Fisker Automotive im Jahr 2013 jetzt aber unter anderem Namen von einer US-Tochter des großen chinesischen Automobilzulieferers Wanxiang gebaut.

Elektro-SUV mit Festkörperakku für 40.000 Euro

Doch Fisker baut seit einigen Jahren auch selbst wieder Elektroautos und setzt dabei von Anfang an auf Festkörperakkus. So auch beim angekündigten SUV, den Fisker als Konkurrenz zum Tesla Model 3 ins Rennen schicken wird. Der Startpreis soll bei rund 40.000 Euro liegen, die Reichweite bei knapp 500 Kilometern. Festkörperakkus sind sehr sicher und haben eine hohe Energiedichte, weshalb sie als nächste Akku-Generation nach Lithium-Ionen-Batterien gehandelt werden.

Wie viel Strom das Solardach des neuen SUV liefern kann, sagte Henrik Fisker noch nicht. Es dürfte die Reichweite aber nicht nennenswert erhöhen. Das Solarauto Sion von Sono Motors beispielsweise, dessen gesamte Karosserie mit Solarzellen bedeckt ist, verspricht unter optimal sonnigen Bedingungen 30 bis 35 Kilometer zusätzliche Reichweite innerhalb eines Tages.

Wird der erste fahrbare Prototyp des noch namenlosen SUV wie geplant im Dezember fertig, dauert es noch anderthalb Jahre bis zur Serienversion. Planmäßig kommt diese dann also in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 auf den Markt. Als Überraschung hat Fisker übrigens auch ein „neues bahnbrechendes Feature“ angekündigt, noch ohne weitere Hinweise, was das sein könnte.

Auch luxuriöse E-Limousine geplant

Neben dem SUV arbeitet Fisker auch an einer Luxus-Sportlimousine, dem Fisker EMotion. Diese soll nur in Kleinserie gebaut werden und bekommt ebenfalls einen Festkörperakku. Die Limousine aus Aluminium und Karbonfasern wird über 260 km/h schnell und soll über 150.000 Euro kosten. Hier gibt Fisker die Reichweite mit 640 Kilometern an. Der Markstart des Fisker EMotion steht noch nicht fest.

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Quellen / Weiterlesen

Fisker electric SUV is getting a solar roof | auto blog
Fisker teases solar roof for upcoming electric SUV | CNET
Bildquelle: Henrik Fisker via Twitter
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Ajaz Shah
Ajaz Shah ist seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien in der Projektfinanzierung und dem Projekmanagement für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete an Solar- und Windprojekten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Tschechien und Frankreich mit. Daneben ist er freiberuflich im Online Marketing tätig. Ajaz hat zusammen mit Stephan Hiller energyload.eu im Oktober 2013 initiiert.

1 KOMMENTAR

  1. „Dass Fisker auf ein Solardach setzt, ist eigentlich nicht überraschend“
    Ist es nicht?

    „Wie viel Strom das Solardach des neuen SUV liefern kann, sagte Henrik Fisker noch nicht. Es dürfte die Reichweite aber nicht nennenswert erhöhen.“
    Aha.

    Aber für eine fette Schlagzeile hat es doch schonmal gereicht.

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