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Im Mai startet die Serienproduktion des e.GO Life, des elektrischen Kleinwagens, der in der Basisversion nur 15.900 Euro kosten wird. Nach Abzug der Kaufprämie für Elektroautos ist der Elektrowagen für unter 12.000 Euro zu haben. Weil es bereits tausende Bestellungen gibt, wird die Jahresproduktion schon jetzt verdoppelt. Ab 2022 sollen dann 100.000 Fahrzeuge vom Band rollen.

Statt einer Schicht sind nun zwei oder drei geplant

Zu Beginn der Planungen hatte e.GO Mobile-Vorstand Günther Schuh noch mit 10.000 Fahrzeugen pro Jahr gerechnet. Inzwischen gehe man von 20.000 Stück aus, sagte Schuh dem Magazin Generation E der Automobilwoche. Man werde in zwei Schichten arbeiten und könne bei Bedarf sogar auf drei Schichten erhöhen. Ab Oktober werden die ersten Exemplare des e.GO Life an Kunden ausgeliefert. Der Elektro-Kleinwagen kommt in drei Leistungsklassen von 20 bis 60 kW und einer Reichweite zwischen 104 und 154 Kilometern im Stadtbetrieb. Er eignet sich gut als Zweitwagen für Familien und als städtisches Lieferfahrzeug.

Ein Signal an große Autohersteller

Günther Schuh will mit seinem Angebot zeigen, dass Elektromobilität bezahlbar sein kann und damit nach eigener Aussage die großen Autokonzerne aufrütteln. Kleine Elektroautos wie der e.GO Life werden spätestens dann richtig durchstarten, wenn in Städten irgendwann nur noch Fahrzeuge ohne lokale Emissionen fahren dürfen. Der günstige Startpreis von knapp 16.000 Euro soll möglich sein, indem die Materialkosten niedrig bleiben und Motor sowie Batterie klein ausfallen. Zubehör kostet allerdings extra. Die Batteriekapazität beträgt je nach Ausführung 14,9, 17,9 bzw. 23,9 Kilowattstunden.

e.GO Mobile will vier Autofabriken in Aachen bauen

Das Grundkapital für die Produktion stammt aus dem Verkauf des von Schuh gegründeten Startups Streetscooter. Streetscooter stellt Elektrotransporter her, die Schuh ebenfalls maßgeblich mitentwickelt hat, und wurde 2014 von der Deutschen Post AG übernommen. Diese setzt die Streetscooter seitdem als Zustellfahrzeuge ein. Den geplanten Ausbau der Produktion auf 100.000 Fahrzeuge jährlich kann das Unternehmen dank strategischer Investoren allein stemmen, sagte Schuh Generation E. Bis dahin will er den e.GO Life in vier Werken herstellen, die alle in Aachen stehen sollen. Zu den Vorbestellern des Stadtwagens gehören unter anderem diverse Flottenbetreiber und die Caritas.


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Quellen / Weiterlesen:
e.GO will jährliche Kapazität auf 20.000 Fahrzeuge verdoppeln | Automobilwoche
e.GO Mobile bestätigt Verdopplung der Produktion | ecomento.tv
e.GO Mobile aus Aachen will Elektroauto-Produktion verdoppeln | Elektroauto-News.net
Bilderquelle: © e.GO Mobile AG
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Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

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