Sachsens Programm zur Förderung von Stromspeichern wird fortgesetzt

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sachsens-foerderung-solarbatterieSachsen hat seit 2013 ein eigenes Förderprogramm für Solarstromspeicher, mit dem bereits 325 Stromspeicher in Sachsen bezuschusst wurden. Nun hat der Freistaat mitgeteilt, dass das Programm fortgesetzt wird und dafür weitere 2,5 Millionen Euro bereitgesellt werden. Das Förderprogramm für Solarbatterien steht Unternehmen sowie Privatpersonen offen.

Die maximale Förderhöhe für Solarspeicher im Jahr 2016 beträgt 4.900 Euro

Unter dem Programm förderfähig sind dezentrale netzgekoppelte Stromspeicher mit einer nutzbaren Kapazität von mindestens 2 Kilowattstunden, die mit Solarstrom betrieben werden. „Speicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Sie flankieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien, stützen die Netze und werden stetig günstiger. Unser Förderprogramm ‚Innovative dezentrale Stromerzeugung und -speicherung‘ wurde sehr gut angenommen. Damit diese erfolgreiche Entwicklung weitergehen kann, setzen wir unser Stromspeicherprogramm fort“, teilte der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig mit.

Die Förderung kann über die Sächsische Aufbaubank beantragt werden, die die Bedingungen in den letzten Monaten an die aktuellen Marktentwicklungen angepasst hat. Auch die technischen Anforderungen wurden neu definiert. Der Zuschuss beträgt jetzt 50 Prozent der Ausgaben bis zu einer Höhe von maximal 4.900 Euro.

Größere Projekte sind mit bis zu 20.000 Euro förderbar

Neu in das Programm aufgenommen wurden Modellprojekte, die nicht auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologie basieren. Damit können auch größere Vorhaben realisiert werden: Hier beträgt die Förderquote für Standardanlagen bis zu 40 Prozent, bei Modellvorhaben bis zu 50 Prozent und wurde auf maximal 20.000 Euro pro Projekt erhöht. Interessenten können sich dazu bei der SAENA GmbH, der Energieagentur des Landes Sachsen, beraten lassen. Dort werden auch die Leistungsdaten erhoben.

Das Programm soll zur Markteinführung der neuen Technologie beitragen und hat bereits Erfolge gezeigt, so Wirtschaftsminister Dulig. Skaleneffekte bei Herstellern hätten bereits zu niedrigeren Endkundenpreisen geführt. „Wir wollen mit unserer Förderung die Wirtschaftlichkeitslücke schließen und so zum Erfolg der Technologie beitragen. Die wissenschaftliche Erhebung der Leistungsdaten führt zusätzlich zu einem hohen Erkenntnisgewinn für uns und die Hersteller“, so Dulig.

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Quelle / Weiterlesen:
Freistaat führt erfolgreiches Stromspeicherprogramm fort – kommunalwirtschaft.eu
Bildquelle: © Deutsche Energieversorgung GmbH

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