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Der Klimawandel ist in vollem Gange, und wir alle wissen, dass wir schnelle Lösungen brauchen. Industriestaaten haben alle Möglichkeiten und das nötige Geld, um zu einer grünen und nachhaltigen Energieversorgung zu wechseln. Doch im Rest der Welt sieht es ganz anders aus. Das Clean Energy Pack von Clean Energy Global bietet eine schnelle Lösung auch für die ärmsten Regionen.
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Warum wir die Energiewende global denken müssen

Europa hat ein sehr gutes Verteilnetz für Strom, auch wenn es dabei regionale Unterschiede gibt. Besonders das deutsche Verteilnetz gehört zu den stabilsten und sichersten in ganz Europa. Wir haben hier also die besten Voraussetzungen, um fossilen Brennstoffen schnell Lebewohl zu sagen. Damit sind wir allerdings sehr privilegiert: Ungefähr eine Milliarde Menschen weltweit hat nach wie vor keinen Zugang zu Elektrizität. Und in vielen Teilen der Welt, vor allem in Zentralafrika, können Menschen ihren Strom ausschließlich mit extrem umwelt- und gesundheitsschädlichen Benzin- und Dieselgeneratoren erzeugen.

Die Energiewende hat also nur Sinn, wenn wir sie global denken. Und dafür braucht es unkomplizierte Lösungen, wie sie das Clean Energy Pack des Berliner Unternehmens Clean Energy Global liefern kann. Das Clean Energy Pack ist eine mobile, skalierbare Batterie, die für On- und Off-Grid-Anwendungen geeignet ist. Das System kann gerade in Ländern wie Afrika schnell die Infrastruktur für eine Versorgung mit erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind oder Biomasse bereitstellen.

Batterien statt teurer Verteilnetze

Clean Energy Packs lassen sich überallhin transportieren und können sofort in Betrieb genommen werden. Die Batterie speichert Strom aus kleinen Erzeugern und ist damit eine saubere Alternative zum Dieselgenerator und zum Kochen mit Holzkohle. Während der Aufbau von großen Verteilnetzen langwierig und teuer ist, ist das Clean Energy Pack eine echte Alternative für eine schnelle lokale Energieversorgung. Zu größeren Batterien zusammengeschaltet, können Clean Energy Packs auch an 48 Volt-Hausnetze angeschlossen werden.

Weil die Module kompakt und absolut transportsicher sind, können sie immer dort eingesetzt werden, wo gerade Strom benötigt wird. Das ist auch die Idee dahinter: Eine Batterie für alles, die jeder flexibel als stationären Speicher, in Elektrofahrzeugen oder in sonstigen mobilen Anwendungen nutzen kann. Ein solches System ist nicht nur eine riesige Chance für Entwicklungsländer, sondern auch für die westliche Welt. Auch hier senkt das Clean Energy Pack als Mietbatterie die Kosten und den Aufwand für die Energiewende, weil es Batteriekapazität maßgeschneidert nach Bedarf bereitstellt. Das System ermöglicht es zudem, Strom aus erneuerbaren Energien viel effizienter als heute zu nutzen. Das macht das Clean Energy Pack deutlich ökologischer als unflexible Batterien, die nur für spezifische Anwendungen geeignet sind.

Mehr darüber, wie das Clean Energy Pack und Battery-as-a-Service die weltweite Energiewende voranbringen werden, erfahren Sie in unseren anderen Beiträgen zum Thema.

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Dieser Beitrag wurde gemeinsam mit der Clean Energy Global GmbH erstellt.
Bildquelle: © Clean Energy Global GmbH

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Christoph Stürmer
Christoph Stürmer ist Mit-Gründer, Prokurist und Marketing-Leiter der Clean Energy Global GmbH und will mit dem Clean Energy Pack als universellem Energiesystem gerade in Entwicklungsländern einen wertvollen Beitrag leisten und neue Geschäftsmodelle wie „Battery-as-a-Service“ weltweit etablieren. Er ist seit über 20 Jahren in und für die Automobilindustrie in unterschiedlichen Managementfunktionen tätig. Durch Erfahrungen im technischen Produktmanagement und der strategischen Produktplanung ist er mit den Prozessen und Funktionen von Automobilherstellern und Großkonzernen eng vertraut. Bei IHS Global und dann bei PwC Autofacts hat er andere globale Automobilhersteller sowie große Zulieferer kennenlernen und sehr gute Kontakte auf Führungsebene etablieren können. Christoph Stürmer ist darüber hinaus in der Automobilpresse und der automobilen Hochschullandschaft gut bekannt. Christoph Stürmer ist gelernter Bankkaufmann und hat Philosophie und Volkswirtschaftslehre studiert.

26 KOMMENTARE

  1. Sehen Sie Alex1, nun bestreiten Sie sogar selber den Einbruch beim Ausbau der Solarenergie, indem Sie ihn als „Delle, wie sie immer bei jeder Branche vorkommt“ verharmlosen.

    Sie selbst haben behauptet:

    „Meine kleine Zoe kann schon eine deutsche Familie eine ganze Woche lang mit Strom versorgen.“
    https://energyload.eu/energiewende/international/globale-energiewende-ceg/#comment-10417
    „Dass ein eAuto … zu 90 % seiner Zeit als Stromspeicher dienen kann“
    https://energyload.eu/energiewende/international/globale-energiewende-ceg/#comment-10423
    „Da ein Auto über 90 % seiner Zeit steht, steht der Versorgung nichts im Wege.“
    https://energyload.eu/energiewende/international/globale-energiewende-ceg/#comment-10428

    Von zwischendurch Nachladen haben Sie nie auch nur ein Wort gesagt. Wäre ja auch nicht nachvollziehbar, dass ein Speicher, der ständig wieder nachgeladen wird, nur eine Woche lang funktionieren soll. Auch davon, dass die verfahrene Energie nicht mehr für die Versorgung der Familie nutzbar ist, haben Sie nichts gesagt. Im Gegenteil: Als ich Sie auf diese Binsenweisheit hinwies, haben Sie mich als „Nichtsversteher“ diffamiert. Und nachdem Sie so lange Ihre große Klappe aufgerissen haben, kneifen Sie jetzt plötzlich doch:
    „Natürlich geht Fahren UND Versorgen UND Auftanken nicht gleichzeitig.“
    Ach was? Als ich geschrieben habe: „Es ist ja durchaus interessant, dass Sie mit Ihrem Zoe so eine fette Batterie spazieren Fahren, dass man mit dieser ‚eine deutsche Familie eine ganze Woche lang mit Strom versorgen‘ könnte, wenn Sie die Energie nicht stattdessen als bewegliches Verkehrshinternis vernichten würden“ haben Sie behauptet, dass diese banale Feststellung irgendwas mit einer Prägung zugunsten fossiler Energieträger zu tun habe. Nun sagen Sie selbst letztlich das selbe. Sind Sie also womöglich ein getarnter Fan der fossilen Energie? Deswegen also Ihre Ölheizung und der Stinke-Diesel Ihrer Gattin?

    Und das mit der Klimasensitivität haben Sie tatsächlich nicht verstanden? Gut, die Erklärung bei Ihrem geliebten Wikipedia ist auch (bewusst) recht undurchsichtig:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimasensitivit%C3%A4t
    Aber dafür bringt es das Max-Planck-Institut für Meteorologie schön auf den Punkt:
    „Die Klimasensitivität der Erde wurde oft als der ‚Heilige Gral‘ der Klimawissenschaft angesehen. Es gibt keine andere Maßzahl, die soviel über Klimawandel aussagt wie die Klimasensitivität. Sie ist ein Maß für die Änderung der mittleren globalen Erdoberflächentemperatur in Folge einer Verdopplung der atmosphärischen CO2-Konzentration.“
    https://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/aktuelles/im-fokus/klimasensitivitaet/

    Natürlich ist es für jeden normal denkenden Menschen offensichtlich, dass die Behauptung, jede Verdopplung des CO2-Gehaltes der Luft hätte eine exakt gleiche Änderung der mittleren oberflächennahen Lufttemperatur zur Folge, kompletter physikalischer Blödsinn ist. Denn die beiden mickrigen Absorptionsbanden von CO2 lassen sich nunmal nicht beliebig erweitern. Aber bereits die Treibhauseffekt-Hypothese ist ja physikalisch offenkundig Blödsinn, da sie ein Perpetuum mobile zweiter Ordnung beschreibt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass noch kein Wissenschaftler den Treibhauseffekt messen konnte – weder in der Atmosphäre, noch im Treibhaus, noch im Labor.

    Ich habe mir diesen Blödsinn aber nunmal nicht ausgedacht. Ich weise nur darauf hin, auf welchen Quatsch dieser ganze Affenzirkus zum angeblichen Wetterschutz beruht – der aktuell weltweit eine gewaltige Naturzerstörung beflügelt.

  2. Hentinger alias Tullius Destructivus hat wieder zugeschlagen:

    – Verstehendes Lesen: Durchgefallen!

    Aus „mittlerweile wieder bei 3,6 GW (in 2018) angelangt“ würde ein normaler Mensch schließen, dass es mal weniger war.
    Normale Menschen würden das eine Delle nenne, wie sie immer bei jeder Branche vorkommt. Nur vielleicht nicht in Hentingers Paralleluniversum…

    – Verstehendes Lesen: Durchgefallen! Oder bösartig verdreht von Tullius Destructivus:

    Natürlich geht Fahren UND Versorgen UND Auftanken nicht gleichzeitig. Auf solche grenzdebilen Ideen kann nur ein bösartiger Klimatroll oder Tullius Destructivus kommen.

    – Schmählicher Rückzug unter Vorspiegelung von Kompetenz:

    Gar nichts hast Du verstanden. Deine Kindergartenrechnung hat aufs Deutlichste klar gemacht, dass Du von der Materie Klima überhaupt keine Ahnung hast. Dunning und Kruger haben treffend herausgefunden, dass aber genau solche Klimatrottel mit dem geringsten Wissen am weitesten die Klappe aufreißen.

  3. Na klar Alex1, „niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten – äh, niemand hat den Einbruch beim Solarausbau bestritten. Insbesondere nicht Nico, als er am Nico 14. August 2019 um 16:04 Uhr schrieb: „Aber mittlerweile wieder bei 3,6 GW (in 2018) angelangt mit einer voraussichtlichen weiteren Steigerung in 2019. Da würde ich nicht von einem ‚Zusammenbruch‘ sprechen.“

    Wenn Sie Ihr Auto 10 % des Tages nutzen, also immerhin 2,4 Stunden lang, dann ist der Akku danach noch immer voll, so dass sie anschließend die restlichen 90 % des Tages das Haus mit Strom versorgen können – und zwar eine ganze Woche lang ohne aufzuladen? Faszinierend.

    Ihren Hinweis zur Venus und die Wirkung des Drucks auf die Temperatur der Atmosphäre habe ich selbstverständlich verstanden. Er war ja auch nicht sonderlich innovativ.

  4. Hentinger, Du bekennender Nichtsversteher, ich hatte ja erwartet, dass Du wieder nichts kapierst. Hier eine kleine Nachhilfe in Mathe: Da ein Auto über 90 % seiner Zeit steht, steht der Versorgung nichts im Wege. Außer der noch nicht umgesetzten Technik. Aber Deutschland ist ja EDV-mäßig eher bei den Entwicklungsländern…

    Was die Venus angeht, wusste ich, dass Du es wieder nicht kapierst. Ansonsten wissen wir, wer das Vorbild für Tullius Destructivus war: Klimatroll Hentinger.

  5. Hentinger, alter bösartiger Klimatroll und bekannter Lügenbold, wieder eine Kostprobe Deiner Gedankengülle?

    LÜGE: Niemand hatte den Einbruch der Regenerativen bestritten. Nur freust Du Dich darüber und wir bedauern ihn.

  6. Na klar, Alex1, Selbstverständlich kann man mit einem Elektroauto „eine deutsche Familie eine ganze Woche lang mit Strom versorgen“ und gleichzeitig mit diesem Elektroauto durch die Gegend fahren. Das funktioniert vermutlich, weil ein Elektroauto beim Fahren keine Energie benötigt. Wenn Sie das sagen, muss es schließlich die Wahrheit sein.

    Selbstverständlich hatten Sie die Umstellung auf Pelletverbrennung bejubelt, als Sie am 14. August 2019 um 15:28 Uhr schrieben: „Hast natürlich auch nicht mitgekriegt, dass England schon mehrere Tage seinen Strom CO2-frei produziert hat.“
    https://energyload.eu/energiewende/international/globale-energiewende-ceg/#comment-10405

    Ihre Erkenntnis, dass die Temperatur der Luft nicht vom Treibhauseffekt abhängt, sondern vom Luftdruck und dem Volumen der Atmosphäre (und der Anzahl der Moleküle in der Atmosphäre), ist durchaus beeindruckend. Denn Nico wollte das trotz ausführlicher Erklärung nicht einsehen.
    https://energyload.eu/elektromobilitaet/elektroauto/lithium-elektroauto-co2-bilanz/

    Was haben „Eon, Vattenfall und Spießgesellen“ mit dem faktischen Ausschluss der Bürgerenergiegesellschaften bei den Ausschreibungen für Windindustrieanlagen zu tun? Die Windindustrie-Lobby-Webseiten beschreiben den Vorgang jedenfalls ganz anders:

    „Kaum ein Thema hat die Windenergiebranche im zurückliegenden Jahr so sehr beschäftigt wie die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunden. Projekte von Bürgerenergiegesellschaften ohne vorliegende Genehmigung waren durch eine ursprünglich gut gemeinte Ausnahmeregelung so klar bessergestellt, dass bereits genehmigte Projekte kaum Chancen auf einen Zuschlag hatten. Für die Ausschreibungen 2018 hat der Gesetzgeber das Verfahren dahingehend korrigiert, dass auch die Bürgerenergiegesellschaften nur mit einer Genehmigung teilnehmen können.
    Mit entsprechender Spannung wurden die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde des Jahres 2018 zum Gebotstermin 1. Februar erwartet. Und die Korrekturen haben offenbar Wirkung gezeigt: Die Zuschläge durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) verteilen sich nun deutlich breiter über die Branche, als dies noch 2017 der Fall war. …
    Laut Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWE), schaffen die Ergebnisse der Windbranche nötige Sicherheit“
    https://www.sonnewindwaerme.de/photovoltaik-windenergie/auschreibungen-wind-solar-schlag-schlag

    Noch deutlicher kommetiert das Enervis-Geschäftsführer Eckhard Kuhnhenne-Krausmann:
    „Die Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der jeweiligen Auktion sind ja entstanden durch die Befreiung von der Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)-Pflicht bei Auktionsteilnahme für die Bürgerenergiegesellschaften und der um zwei Jahre verlängerten Inbetriebnahmefrist. …
    Dieser ungleiche Kampf wird mit dem Wegfall der BImSchG-Privilegierung beendet. Damit werden entscheidende Wettbewerbsnachteile vermieden. Wenn die Pflicht zur BImSchG-Genehmigung dauerhaft als Zugangsvoraussetzung für die Auktionsteilnahme bestehen bleibt, ist das zu begrüßen und ein wiederholter Fadenriss in der Industrie wird vermieden. Insofern ist der vorgesehene Passus ‚BImSchG als fortwährende Teilnahmevoraussetzung‘ im Koalitionsvertrag absolut positiv.“
    https://www.erneuerbareenergien.de/archiv/ein-vorteil-fuer-buergerenergiegesellschaften-bleibt-150-434-106701.html

    Da der Zuschlagswert inzwischen mit dem maximal erlaubten Angebotswert identisch ist, ist auch der in diesem Artikel genannte letzte Vorteil der Bürgerenergiegesellschaften faktisch weggefallen: der Einheitspreis. Dieser besagt, dass jede Bürgerenergiegesellschaft den Preis des berücksichtigten Gebotes mit dem höchsten Angebot erhält.

    Offensichtlich regte sich also damals niemand aus der Windindustrie-Lobby darüber auf, dass „Eon, Vattenfall und Spießgesellen“ diese Gesetzesänderungen durchgedrückt hätten. Im Gegenteil: Ausgerechnet die Grünen haben am 16. Januar 2018 im Deutschen Bundestag beantragt, dass die Aussetzung der Befreiung von der Pflicht einer vorliegenden BImschG-Genehmigung (die ja ursprünglich nur für die ersten beiden Quartale 2018 vorgesehen war) auch für die restlichen Quartale 2018 gelten soll.
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/004/1900450.pdf

    Werden die Grünen etwa von „Eon, Vattenfall und Spießgesellen“ gesteuert?

    Wie kommen Sie also auf Ihre seltsame Aussage? Haben Sie für diese irgend einen Beleg?

  7. Ach Nico, jetzt sind wir uns also plötzlich doch einig, dass der Solarausbau eingebrochen ist? Woher der plötzliche Sinneswandel? Dass der Klimatheismus viel mit Glauben zu tun hat, ist allerdings richtig.

    Die Bürgerenergie-Projekte, die maßgeblich für die herrlich niedrigen Zuschlagswerte gesorgt haben, haben nichts mit den Projekten von institutionellen Anlegern zu tun, die Windparks im Auftrag in die Landschaft stellen, damit die Besitzer (gerne z.B. Stadtwerke) sich ein grünes Deckmäntelchen umlegen können.

    Die niedrigen Preise kamen zustande, weil den Projektierern von Bürgerenergie-Projekten die Wirtschaftlichkeit dieser Windparks am Popo vorbei gehen, da diese ja den Windpark nach Fertigstellung mit ordentlichem Gewinn an die Bürger-Gesellschaft verkaufen, die dann das alleinige Risiko tragen. Ich habe entsprechende Verträge hier liegen. In diesen Verträgen wird jegliche Haftung – selbst für gröbste Fehler – bei der Planung und Realisierung des Windparks ausgeschlossen. Außerdem sorgen tilgungsfreie Zeiträume beim Darlehen und anfangs extrem niedrige Wartungskosten (teilweise sogar anfangs ganz umsonst) dafür, dass die tatsächlichen Betreiber erst nach Jahren merken, dass der Windpark total unwirtschaftlich ist. Ich kenne Windparks mit einer Standortqualität weit unter 50 %.

    Der aktuelle Stand ist, dass ich zunächst ein komplettes Genehmigungsverfahren für einen Windpark durchziehen muss und erst danach erfahre, welche Vergütung ich für diesen Windpark erhalte. Das ist für institutionelle Anleger kein Problem. Wenn z.B. ein Stadtwerk einen Windpark baut, dann muss das nicht wirtschaftlich sein – und ist es in der Regel auch nicht – sondern da geht es darum, dass man irgendwie den Stadtratsbeschluss umsetzt, dass die Stadt demnächst auf dem Papier CO2-frei Strom verbraucht. Deshalb spielt es auch keine Rolle, dass z.B. die Stadtwerke München Windräder an/in der Nordsee bauen und deshalb den eigenen Strom niemals erhalten. Das sieht dann in etwa so aus:
    https://erlangenheute.wordpress.com/2015/08/28/nachgefragt-windkraftpleite-bei-den-stadtwerken-erlangen/

    Lesen Sie eigentlich hin und wieder die Berichte der Bundesnetzagentur? Oder ignorieren Sie diese, weil das ja in Ihren Augen ja nur „Interessensvertreter (mit klaren Motiven dahinter)“ sind? Das Problem ist doch nicht, dass die stinkfaulen Leute in der Netzwarte endlich für ihr Geld auch mal richtig arbeiten müssen, sondern dass uns zunehmend die Kraftwerke fehlen, um den Job erledigen zu können.

    Und dass die Bundesbehörden zunehmend die Bevölkerung auf den bevorstehenden Blackout vorbereiten, ist natürlich ebenfalls nur Panikmache von „Interessensvertretern (mit klaren Motiven dahinter)“
    https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Stromausfall_Vorsorge_und_Selbsthilfe.html

    Das mit dem CO2-Preis ist eine spaßige Idee. Dürfen die CO2-Produzenten dann auch Umsatzbeteiligungen bei den Landwirten und Forstbetrieben geltend machen, um den positiven Effekt auf den Pflanzenwuchs abzuschöpfen?

    Und wenn Sie schon mit Kennzahlen um sich werfen wollen, dann sollten Sie sich erst einmal informieren, was diese Kennzahlen konkret aussagen. Zum Beispiel werden in den SAIDI-Wert Unterbrechungen bis 3 Minuten gar nicht berücksichtigt. Unterbrechungen aufgrund von „höherer Gewalt“ (z.B. „außergewöhnliche Naturkatastrophen“) sowie Rückwirkstörungen (z.B. Versorgungsunterbrechungen aufgrund von Störung in vor- oder nachgelagerten Netzen, oder in Kundenanlagen, oder in den einspeisenden Kraftwerken) werden ebenfalls nicht berücksichtigt. Vor allem sagt so ein SAIDI-Wert aber überhaupt nichts darüber, ob mal wieder das (n-1)-Kriterium verletzt wurde oder wie nah am absoluten Limit die Energieversorgung gefahren wurde. Das ist also in etwa so, als würde mal wieder ein Schrott-LKW von unseren osteuropäischen Nachbarn quer durch Europa fahren und man kontrolliert lediglich, wie oft er die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hat. Ihnen mag das als Aussage über die Qualität des Fahrzeugs genügen – mir nicht.

  8. Dass ein eAuto, wenn es mal bidirektional laden kann (was kein technisches Problem ist, sondern nur Herstellerpolitik), zu 90 % seiner Zeit als Stromspeicher dienen kann, geht natürlich nicht in Dein fossil geprägtes Hirn.

    Ich kenne kein Pferde, was ähnlich große Scheuklappen hat wie Du.

  9. Noch ein Beweis, dass der strunzdumme bösartige Klimatroll Hentinger des verstehenden Lesens nicht mächtig ist: Die 4er-Bande sind natürlich Eon, Vattenfall und Spießgesellen, die durch die von ihnen durchgedrückte Gesetzesänderungen den Bau von Bürgerwindanlagen höchst effizient zerstört haben.

    Dass ich dächte, dass Du Windenergiehersteller hofierst, kann auch nur aus einem kranken Hirn stammen. Deine leuchtenden Vorbilder sind doch die Kohle- und Atomkonzerne, also die bekannt-berüchtigte 4er-Bande.

  10. LÜGENtroll Hentinger hat mal wieder zugeschlagen.

    LÜGE: Ich hatte nie die Pelletfeuerungen als gut gesehen. Du bist ja so verbissen, verbittert und strunzdumm, dass Du noch nicht einmal merkst, wenn ich mal Deiner Meinung bin. Du bist schlichtweg nicht satisfaktionsfähig.

    Lächerlich bist Du außerdem. Wirklich strunzdumm, anzunehmen, dass bei verschiedenen Atmosphären die ppm ausschlaggebend seien. Der Partialdruck ist es, multipliziert mit dem Volumen.

    Setzen, SECHS, Hentinger! Mal wieder völlig versagt. Aber das kennen wir ja zur Genüge.

    Ich kennen niemanden, der seine offensichtliche Dummheit so prahlerisch zur Schau stellt wie Du.

  11. Tja Alex1, mal wieder liegt Wunsch und Wirklichkeit in Ihrem Fall weit auseinander.

    hätten Sie mein Angebot zur Weiterbildung genutzt und den Artikel bei http://www.solarify.de gelesen, dann hätten Sie dort die Antwort auf Ihre Frage gefunden:
    „Das riesige Drax-Kohlekraftwerk in Yorkshire ist mit seinen 12 Kühltürmen einer der weltweit größten Emittenten von Treibhausgasen: Rund 23 Millionen Tonnen Kohlendioxid jedes Jahr, dabei bis zu einem Zehntel der britischen Elektrizität.“
    Das sind also etwa 100 Promille.

    In diesem Jahr soll die Pellets-Entsorgung auf schlappe 1,85 Mio Tonnen gesteigert werden – das sind grob geschätzt mindestens 5 Mio. Bäume.
    https://www.euwid-energie.de/drax-will-pelletkapazitaet-um-350-000-jahrestonnen-steigern/

    Ich finde es deshalb ein wenig seltsam, dass ausgerechnet Sie so einen Irrsinn auch noch bejubeln.

    Dass man durch Ökstromzertifikate aus Skandinavien und Sponsoring von Propagandaveranstaltungen für den Verzicht auf Flugreisen das CO2 wieder aus der Luft bekommen soll, das man mit seiner Ölheizung und seinem Zweit-Diesel in selbige befördert hat, glauben auch nur naive Zeitgenossen wie Sie.
    https://www.atmosfair.de/de/klimaschutzprojekte/projekte_in_deutschland/

    An Hinkley Point kann man vor allem erkennen, dass außerhalb Deutschlands keine Nation dieser Erde ihre Energieversorgung von Zufallsstromerzeugern abhängig machen will – und das natürlich aus sehr gutem Grund.

    Besonders spaßig finde ich, dass Sie sich über den Austritt der Briten aus der längst völlig verkorksten EU lustig machen, während beispielsweise die Elektrizitätswerke Schönau durch die Blume genau das selbe auch für Deutschland fordern – denn bekanntlich wurde EURATOM mit dem Fusionsvertrag vom 8. April 1965 (bewusst) dermaßen mit den Organen der EU vermengt, dass ein Austritt aus dem EURATOM-Vertrag ohne gleichzeitigen Ausstieg aus der EU gar nicht möglich ist.
    https://www.ews-schoenau.de/kampagnen/europa-ohne-atom-euratom-abschaffen/

    Und was Ihre Hypothese zur Venustemperatur angeht „So einfach ist das“:

    Laut dem bekanntlich unfehlbaren Wikipedia beträgt die Klimasensitivität von CO2 allein (etwa) 1,2 °C. Mit vermuteten Rückkopplungen (insbesondere der Wasserdampf-Rückkopplung) sollen es bis zu 9,6 °C sein, wobei das IPCC (warum auch immer) einen Wert zwischen 1,5 und 4,5 °C für wahrscheinlich hält. Gehen wir also mal davon aus, dass auf der Venus allein das CO2 (weil z.B. Wasserdampf dort keine Rolle spielt) eine Klimasensitivität von 20 °C hat. Bekanntlich soll (auf der Erde) eine CO2-Konzentration von 400 ppm einen Treibhauseffekt von etwa 33 °C bewirken. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass es auf der Venus doppelt so viel ist, also 66 °C bei 400 ppm. Mit diesem Wissen komme ich auf folgende Zahlenreihe:

    400 ppm -> 66 °C
    800 ppm -> 86 °C
    1.600 ppm -> 106 °C
    3.200 ppm -> 126 °C
    6.400 ppm -> 146 °C
    12.800 ppm -> 166 °C
    25.600 ppm -> 186 °C
    51.200 ppm -> 206 °C
    102.400 ppm -> 226 °C
    204.800 ppm -> 246 °C
    409.600 ppm -> 266 °C
    819.200 ppm -> 286 °C

    Laut NASA hat die Venus-Atmosphäre aber eine CO2-Konzentration von 96,5 % (also 965.000 ppm). Ich schlage deshalb einfach nochmal eine ganze Verdopplung drauf und komme so auf einen Treibhauseffekt von 306 °C. Die NASA behauptet aber auch, dass die Strahlungsgleichgewichtstemperatur der Venus 226,6 K (-46,55 °C) beträgt. Zusammen mit dem Treibhauseffekt von 306 °C komme ich also auf eine Temperatur von 259,45 °C. Die NASA behauptet allerdings, dass die mittlere oberflächennahe Lufttemperatur der Venus bei 464 °C liegt.
    https://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/factsheet/venusfact.html

    Also obwohl ich eine absurd hohe Klimasensitivität des CO2 angenommen habe, komme ich nicht annähernd auf den Messwert. Wo liegt der Fehler?

    Zu Ihrer zweiten Antwort:

    Wer soll denn die 4er-Bande der Windindustrie-Projektierer sein? Vestas, Nordex, Senvion und Siemens-Gamesa? Die hatte ich eigentlich nicht gemeint – aber wenn Sie da bessere Quellen haben, als ich, dann nehme ich das mal so hin. Wie Sie allerdings auf die Idee komme, dass ich diese Firmen hofiere, verstehe ich nicht.

    Wo wollen Sie denn in Skandinavien Strom speichern? In den Stauseen, die lediglich das Wasser der Schneeschmelze zurückhalten? Und wie bekommen Sie unseren Strommüll dort hin – bzw. den bedarfsgerechten Strom wieder zurück? Durch die mickrigen Leitungen, die man ins Meer geworfen hat, sicher nicht.

    Es ist ja durchaus interessant, dass Sie mit Ihrem Zoe so eine fette Batterie spazieren Fahren, dass man mit dieser „eine deutsche Familie eine ganze Woche lang mit Strom versorgen“ könnte, wenn Sie die Energie nicht stattdessen als bewegliches Verkehrshinternis vernichten würden. Aber bei geschätzten 25.000.000 deutschen Familien wäre das selbst dann ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn Sie für Ihre Dienstreisen künftig tatsächlich den Diesel Ihrer Gattin nutzen würden. Vom Energieverbrauch der zumindest aktuell noch vorhandenen Firmen in Deutschland mal ganz abgesehen.

    Warum Sie mir zunächst ausdrücklich darin zustimmen, dass eine Batterie keinen Strom erzeugt, um mich im direkten Anschluss als Lügner zu diffamieren, muss ich hoffentlich nicht nachvollziehen können. Es gibt einfach zu viele neurologische Erkrankungen, als dass ich mich damit eingehend beschäftigen möchte.

  12. Hentinger, schön, dass wir einer Meinung sind, dass es sich um einen „Einbruch“ handelte. Die weitere Zukunft wird zeigen, ob es dabei bleibt und später nur als einer kleine Delle im Wachstum Bezeichnet wird oder ob es evtl. doch wieder nach unten geht und zum Erliegen kommt. Ich glaube aber eher an ersteres.

    Von einer einzigen „lokalen Firma“ direkt auf die gesamte Industrie zu schließen ist jetzt nicht besonders sachkundig.

    Dass die sogenannten „Bürgerenergie-Projekte“ bei den ersten Windausschreibungen zum sehr großen Teil faktisch genau jene großen Windprojektierer selbst waren, ist Ihnen bekannt, oder? Und die sehr geringen Preise kamen eben genau dadurch zu Stande, weil spekuliert wurde, dass die Anlagenpreise nochmal deutlich nach unten gehen, wenn die Projekte am Ende des für Bürgerenergieprojekte deutlich längeren Realisierungszeitraums, auch umgesetzt werden müssen. Das war an sich auch eine richtige Schlussfolgerung und Strategie. Nur führt sie eben dazu, dass im Mittelfristzeitraum (in den 4 Jahren nach der Auktion) keine Projekte umgesetzt werden. Dieser Designfehler wurde dann (deutlich zu spät) behoben und aktuell sind wir eben genau in dieser Periode, in der aus den ersten Ausschreibungen noch längst keine Projekte gebaut werden (da zu früh) und die Projekte die in den folgenden Auktionen den Zuschlag bekommen haben, kommen ebenfalls erst langsam in die Realisierungsphase. Das ganze wird dann noch verstärkt durch (politische) Verknappung der Flächen und mangelndem Netzausbau.

    Zum Thema Kraftwerkskosten:
    Rechnen Sie doch bei fossilen Kraftwerken die über einen angemessenen CO2 Preis internalisierten Folgekosten hinzu und sie sind auch mit Netz- und Speicherausbau bei regenerativen Anlagen günstiger als bei fossilen.

    Das wir angeblich haarscharf und zum wiederholten male (wie oft eigentlich noch?) an einem massiven Blackout vorbeigeschrammt sind, ist die Aussage von Interessensvertretern (mit klaren Motiven dahinter). Ja, die Netzeingriffe nehmen zu. Aber genau dafür sind die verschiedenen Möglichkeiten auch gedacht und implementiert. Nur weil wir aus der heilen goldplating Welt hinaus sind und die Leute in der Netzleitwarte jetzt auch mal täglich auf veränderte Situationen reagieren, sprich normal arbeiten, müssen, heißt das noch nicht, dass wir nahe am Abgrund sind.

    Und wie, Hentinger, kommen Sie darauf, dass wir nur das „ehemals zuverlässigste Stromnetz“ besitzen? Ich behaupte, es ist immer noch eines der zuverlässigsten, wenn nicht das zuverlässigste Stromnetz. Natürlich basierend auf den entsprechenden Kennzahlen, z.B. Länge der Stromausfälle pro Verbraucher, und nicht auf irgendwelchen Gefühlen oder Ängsten. Entscheidend ist das Ergebnis -> Stabilität/Zuverlässigkeit des Stromnetzes. Und da steht Deutschland verdammt gut da.

  13. Genau, der Einbruch der deutschen Regenerativszene wurde genau durch die 4er-Bande bewirkt, die die deutsche Energiewende jahrzehntelang nach Kräften sabotiert hat. Gut recherchiert, alter Klimatroll!

    Genau die, die Du immer hofierst, haben uns den Salat eingebrockt.

    Aber der bösartige verlogene Klimatroll, der Du ja bist, hat natürlich nicht auf dem Schirm, dass die Speichertechnologien längst da sind. Meine kleine Zoe kann schon eine deutsche Familie eine ganze Woche lang mit Strom versorgen. Aber das hast Du ja noch nie kapiert. Und wirst es auch nie kapieren wollen.

    Und ehe Du wieder Deinen plumpen Strohmann aus der Gülle ziehst, sie erzeugt natürlich nicht den Strom, sondern speichert ihn „nur“. Geschenkt, wir kennen Dich ja als penetranten Verdreher und Lügner.

  14. Autsch! Danke für eine weitere Entblößung Deinerseits. Lügen über Lügen, Verdrehungen und zur Schau gestellte Dummheit. Also nix Neues für unseren bösartigen Klimatroll.

    LÜGE: Nie hab ich Dir die Ehre gegeben, die Du erheischst. Du bist nur ein bösartiger Schmierfink gegen Umwelt und Klima.
    LÜGE: Die Energiewende kommt nicht aus Wasserkraft aus Skandinavien. Die soll nur als Speicher dienen.

    Mein Beitrag: Echten Ökostrom kaufen. eAuto fahren. Oder Bahn. Kein Flugzeug. Rest-Kompensation über http://www.atmosfair.de. Usw. Aber das kapierst Du ja nicht.

    Bei Biomasse sind wir uns mal zufällig einig. Auch ein bösartiger verlogener Klimatroll wie Du sagt bisweilen was Richtiges. Da staunst Du, was? Btw, wieviel Promille des englischen Stromverbrauchs soll denn dieses Holzschnitzelwerk denn bringen?

    An Hickley kannst Du übrigens schön erkennen, wie unwirtschaftlich Kernenergie ist. Jedes Solarkraftwerk unterbietet diesen Reaktor, Windräder sowieso. Wieder eine Pleite für Deine geliebte Kohle und das Atom.

    Glaubst Du etwa, England dächte volkswirtschaftlich? Die Nation, die sich durch den Brexit gerade selbst zerlegt? Und seit wann findest Du Windenergie gut? Wahrscheinlich gibt es dort genauso viele Don Quichottes, die nicht von heute auf morgen denken.

    Venustemperatur? Ein wahrer Elfmeter. Da CO2 ein Treibhausgas ist und die Venus davon besonders viel hat, ist sie auch besonders heiß. So einfach ist das.

    Aber ich fürchte, das wirst Du schon wieder nicht kapieren. Die Vergangenheit lehrt uns das.

  15. Danke Alex1, dass Sie mir zutrauen, sowohl die Solarindustrie als auch die Windindustrie im Alleingang niedergerungen zu haben. Wo war eigentlich Ihr Beitrag zur Rettung dieser Industrien? Auf dem Papier Strom aus Wasserkraftwerken in Skandinavien zu kaufen, hilft der „German Energiewende“ halt nicht wirklich.

    Haben Sie auch mitbekommen, wie England seine CO2-Freiheit realisiert? Also mal abgesehen davon, dass die bekanntlich gerade ein neues Kernkraftwerk bauen (natürlich nicht von Siemens). Die haben z.B. mal eben ihr größtes Kohlekraftwerk auf Pellets-Verfeuerung umgestellt (auf Energiewende-Bejubelungs-Seiten als „Umstellung auf Biomasse“ schöngeredet) und verbrennen jetzt kanadische Wälder. Das ist natürlich gut für Sie, denn dadurch gibt es ja mehr Platz um neue Bäumchen zu pflanzen, woran man sich per Ablasshandel beteiligen kann, um sich so ein gutes Gewissen zu erkaufen.
    https://www.solarify.eu/2015/08/10/791-england-baut-erstes-kraftwerk-mit-negativen-emissionen/

    Und all das geschieht, obwohl England bekanntlich über erheblich bessere Windverhältnisse verfügt, als Deutschland.

    Da Sie ja erklärter Experte für Treibhausgase sind, können Sie uns sicher erklären, wie die oberflächennahe Lufttemperatur auf der Venus zustande kommt. Wobei – das hat was mit Zahlen zu tun, und damit haben Sie’s ja nicht so.

  16. Nunja Nico, wenn ich mit der lokalen Solar-Installationsfirma rede, dann ist die durchaus der Meinung, dass man von „Einbruch“ sprechen kann. Deshalb bietet die inzwischen auch die Installation von Klos und Badewannen an, um überhaupt zu überleben.

    Und der nächste Rückschlag ist ja auch bereits am Horizont:
    https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/solaranlage-auf-dem-dach-foerderstopp-2020-bahnt-sich-an/150/3095/392045

    Dass man bei der Windenergie-Auktion inzwischen die Bürgerenergie-Projekte weitestgehend rausgeworfen hat, ist keine politische Entscheidung, sondern geschah auf Druck der großen Windparkprojektierer – denen die Bürgerwindler die Preise gehörig verhagelt haben. Jetzt haben wir zwar Maximalpreise (an schlechten Standorten höher, als vor der Auktionseinführung) aber natürlich kaum noch Teilnehmer.

    Rechnen Sie doch mal bei Wind- und Solarenergie die zwingend notwendigen Folgekosten hinzu: massiver Netzausbau (an dem sich ausgerechnet die Verursacher nicht finanziell beteiligen), Entschädigungszahlungen für Lastabwurf, noch zu erfindende Speichertechnologie. Wie günstig sind die Zufallsstromerzeuger dann?

    Vor allem aber: Was bringt uns eine angeblich günstige Stromerzeugung, wenn sie nunmal nicht funktioniert? Allein im Juni sind wir drei mal knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt – im ehemals zuverlässigsten Stromnetz der Welt und bei noch immer genutzten Kern- und Kohlekraftwerken.

  17. Zubau an installierter Nettoleistung PV in Deutschland:
    https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=inc_dec

    Einbruch nach 2012, ja. Aber mittlerweile wieder bei 3,6 GW (in 2018) angelangt mit einer voraussichtlichen weiteren Steigerung in 2019. Da würde ich nicht von einem „Zusammenbruch“ sprechen.

    Die aktuellen Probleme bei der Onshore Windenergie sind politisch hausgemacht und waren abzusehen (Eindampfen der Flächen, idiotisches Auktionsdesign zu Beginn). Das hätte man vermeiden können bzw. kann es auch wieder heilen. Aber dafür muss halt die Politik was tun, indem sie vernünftige Rahmenbedingungen setzt.

    Nichtsdestotrotz bleibt Solar und auch Windenergie die aktuell günstigste Form der Stromerzeugung bei neu installierten Anlagen. Oder kennen Sie hier eine günstigere Variante, Hentinger?

  18. Apropos bösartig verlogen:

    Genau Typen wie Du sind dafür verantwortlich, dass Zukunftstechnologien wie Wind, Solar, Stromspeicher etc. aus Deutschland rausgeekelt wurden.

    Du kritisierst also genau die Entwicklungen, die Du am allermeisten befürwortet hast und noch befürwortest.

    Hast natürlich auch nicht mitgekriegt, dass England schon mehrere Tage seinen Strom CO2-frei produziert hat. So ein verlogener Typ wie Du nimmt das natürlich nicht zur Kenntnis.

    Dass Du als bösartiger Klimatroll von Treibhausgasen keine Ahnung haben WILLST, steht natürlich noch auf einem ganz anderen Blatt.

  19. Apropos verlogen, Alex1:

    Aktuell beträgt der Anteil der regenerativen Energiequellen am Gesamtenergieverbrauch Deutschlands gerade einmal knapp über 14 %. So zu tun, als hätten wir schon fast die Hälfte des Weges geschafft, beruht schlicht auf Fakenews.

    Nachdem der Ausbau der Sonnenplatten und der Lebensmittelvergammler schon vor längerer Zeit zusammengebrochen ist, ist aktuell der Ausbau der Windindustrieanlagen am Zusammenklappen. So wurden bei der Bundesnetzagentur im August für die ausgeschriebenen 650 MW lediglich Gebote für 208 MW eingereicht. Der Windindustrie-Ausbau war im 1. Halbjahr 2019 so niedrig, wie seit 20 Jahren nicht. Das ist halt das Problem, wenn die Politik die Propaganda von den immer weiter sinkenden Gestehungskosten tatsächlich glaubt.

    Und in dieser Situation träumen Leute wie Sie und die Kinderkreuzzügler im Gefolge der heiligen Greta davon, dass wir sogar schon bis 2035 eine vollständig CO2-freie Energieversorgung erreichen könnten. Und wenn das Umweltbundesamt etwas anderes erklärt, dann muss das daran liegen, dass dort nur Deppen sitzen (wobei ich dem zumindest nicht kategorisch widersprechen würde).

  20. Bei bösartigen verlogenen Klimatrollen wie Dir reagiere ich häufig ungehalten.

    Ich weiß, Dich ärgert es, dass Deine geliebte Kohle- und Kernenergie weltweit auf dem Rückzug ist (außer bei einigen korrupten Ländern). Ohne unsere Kohlekanzlerin hätten wir schon viel mehr als nur 40 % regenerativen Strom und die Hälfte geringere wohnungsbedingte CO2-Emissionen.

  21. Danke Alex1 für die klare Antwort, dass auch Sie überhaupt keine Idee haben, welches Land dieser Erde uns ab 2050 mit mehreren Tausend TWh „strombasierte Brenn-, Kraft- und Rohstoffe“ versorgen könnte.

    Dass Sie angesichts dieser Tatsache zunehmend ungehalten reagieren, ist nachvollziehbar.

  22. Ei, wie unser bösartiger Klimatroll wieder durch eklatanten Mangel an Verstehendem Lesen auffällt!

    Dass Du den Treibhauseffekt nicht verstehst, geschenkt. Das wissen wir lange.

    Dass Du nicht verstehst, dass die Menschheit dafür verantwortlich ist, auch geschenkt. Wissen wir auch lange.

    Dass Du die Antwort des UBA nicht verstehst, ist da nur folgerichtig.

    Dass wir Energie importieren, ist doch eine Binsenweisheit. Darauf kommt es ja auch gar nicht an. Es kommt auf die CO2-Emissionen an. Aber das kapierst Du ja mit konstanter Bosheit nicht.

  23. Verehrter Herr Alex1,

    Wenn jemand behauptet, eine Batterie wäre eine „Alternative zum Dieselgenerator und zum Kochen mit Holzkohle“, dann ist das nunmal ähnlich ausgemachter Blödsinn, wie die Behauptung, dass man als Kunde eines Ökostromanbieters mit Ökostrom beliefert wird. Das es Ihnen nicht passt, wenn jemand auf solch blödsinnige Aussage entsprechend reagiert, ist hinreichend bekannt, ändert aber an der Blödsinnigkeit der Aussage rein gar nichts.

    Auf Pellworm wurden etwa 300 % des dortigen Stromverbrauchs erzeugt und trotzdem war man nicht in der Lage, die Insel autark mit Strom zu versorgen – selbst unter Einsatz von schweineteuren Batterien nicht. Ihr Ablenkungsversuch mit irgendwelche nicht ordnungsgemäß funktionierenden Solarplatten (aus deutscher Produktion), ist deshalb unsinnig.

    Ich habe rein gar nichts dagegen, wenn Sie als Befürworter einer blödsinnigen und bereits aus physikalischen Gründen nicht funktionsfähigen Energiewende diesen Blödsinn finanzieren. Aber ich sehe nicht ein, warum ich mich gegen meinen Willen an dem Quatsch finanziell beteiligen soll.

    Und was soll die blödsinnige Behauptung, dass die Kosten viel höher wären, wenn wir jetzt nicht das Geld unnütz aus dem Fenster rauswerfen? Woher wollen denn ausgerechnet Sie wissen, welches Wetter wir in 50, 100 oder 500 Jahren haben werden und inwiefern die dann lebende Menschheit davon negativ betroffen sein wird?

    Übrigens habe ich kürzlich zu dem Thema aus dem Bundesumweltamt folgende Antwort erhalten:

    „Da bei Weitem nicht alle technischen Prozesse elektrifiziert werden können, muss nicht der gesamte End- oder gar Primärenergiebedarf durch inländisch erzeugten Strom gedeckt werden. Wir gehen davon aus, dass der Stromverbrauch von derzeit 520 TWh/a auf etwa 670 TWh/a im Jahr 2050 ansteigen wird. Dabei ist in erheblichem Ausmaß die Integration von neuen Stromverbrauchern berücksichtigt, sowohl im Verkehrsbereich als auch im Bereich der Gebäude- und Prozesswärmeversorgung. Gleichwohl sind in allen Bereichen erhebliche Effizienzsteigerungen unterstellt. Die Größenordnung des Stromverbrauchs im Jahr 2050 liegt in einem Bereich, der auch von anderen namhaften Studien angegeben wird. Die inländische Stromerzeugung von 670 TWh/a allein aus erneuerbaren Quellen schätzen wir bis zum Jahr 2050 als machbar ein.

    Zu Recht weisen Sie auf die auch im Jahr 2050 benötigten Energieimporte hin. Wir gehen davon aus, dass es zu keinen globalen strukturellen Umbrüchen diesbezüglich kommt. Mit dem oben genannten Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland wird bereits der wesentliche Anteil global konkurrenzfähiger Standorte für die nationale Stromversorgung benötigt. Zwar wären theoretisch darüber hinausgehend auch die technischen Potentiale für eine autarke Energieversorgung vorhanden (für die Windenergienutzung an Land siehe z.B. unsere Publikation), jedoch ist dies weder volkswirtschaftlich noch betriebswirtschaftlich sinnvoll. Heute basieren mehr als 70% unserer Primärenergieversorgung auf Importen. In Bezug auf die Nettostromerzeugung (Berücksichtigung der Verluste für die Bereitstellung der strombasierten Brenn-, Kraft- und Rohstoffe) liegt die Importabhängigkeit 2050 geringfügig unter dem heutigen Niveau. Gern können sie dies genauer in unserer oben genannten Publikation zum treibhausgasneutralen Deutschland nachlesen.“

    Wenn wir also auch 2050 etwa 70 % unseres Energiebedarfs durch Importe decken müssen, dann ist das in meinen Augen eine Kapitulationserklärung bezüglich der „German Energiewende“. Insbesondere dann, wenn das Umweltbundesamt meine Frage nicht beantworten kann, welches Land dieser Erde diese „strombasierten Brenn-, Kraft- und Rohstoffe“ (also Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe auf Basis von Wasserstoff aus „Ökostrom“) für uns produzieren soll.

    Aber vielleicht kennen Sie ja die Antwort. Denn Sie sind ja so überaus intelligent und können zudem in die Zukunft schauen.

  24. Au weia, wieder ein typischer Hentinger voller Verdrehungen, Unterstellungen und Lügen. Nur mal ein paar davon:

    – Dümmlicher Strohmann: Niemand hat behauptet, Speicher würden Strom erzeugen. Diese Binsenweisheit tischt uns unser bösartiger Klimatroll uns bei jedem zweiten Post als super Gedankenblitz auf.
    – Natürlich geht eine Netzversorgung umso besser, je größer das Netz ist. Pellworm funktioniert inzwischen einwandfrei. Anfangsschwierigkeiten (die gelieferten Solarmodule entsprachen nicht der Spezifikation) als systemische Schwächen zu bezeichnen ist typische verlogene Klimatroll-Gülletatktik.
    – Natürlich müssen Investitionen von der Allgemeinheit getragen werden. Besser noch von den Verursachern, also den CO2-Emittenten. Genauer den Auftraggebern. Also wenn ICH eine kWh aus einem Kohlekraftwerk bestelle, muss diese Emission MIR zugeschrieben werden und nicht dem Kraftwerk.

    Aber das ist schon wieder zu hoch für Klimatrottel.

    Die Kosten für die Allgemeinheit durch Unterlassen der Klimarettungsmaßnahmen sind übrigens etwa dreimal so hoch wie die der Maßnahmen selbst.

  25. Sehr schöne Sache!

    Wir, die wir das Geld haben, können auch mit ganz einfachen Mitteln sehr effizient zum Bremsen der menschengemachten Globalen Erwärmung beitragen: http://www.atmosfair.de

    Mit aktuell 23 Euro pro Tonne definitiv eingespartem CO2 haben die die beste Preis-Wirkungs-Bilanz.

    „Clean Energy“ ist ein weiterer guter Baustein.

  26. „Industriestaaten haben alle Möglichkeiten und das nötige Geld, um zu einer grünen und nachhaltigen Energieversorgung zu wechseln.“

    Ist das so? In Deutschland stammen aktuell gerade einmal gut 14 % des Gesamtenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen. Inwieweit diese nachhaltig sind, lasse ich mal dahin gestellt sein. Aber wo sollen denn die noch fehlenden 86 % her kommen?

    „Besonders das deutsche Verteilnetz gehört zu den stabilsten und sichersten in ganz Europa.“

    Das war mal so. Inzwischen haben wir immer wieder mal Gelegenheit, mit erheblichem Aufwand einen Blackout gerade noch zu verhindern. Das wird in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen, da immer mehr konventionelle Kraftwerke vom Netz gehen und nicht durch Neubauten ersetzt werden.

    „Die Energiewende hat also nur Sinn, wenn wir sie global denken.“

    Wir bekommen die Energiewende noch nicht einmal auf einer kleinen Insel (Pellworm) hin, geschweige denn in einem einzelnen Hochtechnologie-Land. Wie soll das dann global funktionieren?

    „Die Batterie speichert Strom aus kleinen Erzeugern und ist damit eine saubere Alternative zum Dieselgenerator und zum Kochen mit Holzkohle.“

    Die Batterie ist keine Alternative zum Dieselgenerator oder zum Holzkohle-Herd, da eine Batterie nunmal kein Generator ist. Außerdem kostet eine Batterie zusätzliches Geld und erhöht die Energieverluste.

    Gerade das Scheinargument mit dem „Kochen mit Holzkohle“ zeigt aber das Hauptproblem: Einen „kleinen Erzeuger“ mit Batterie und Elektroherd können sich die meisten Menschen gar nicht leisten. Und diejenigen, die es sich leisten können, machen sich von externen Anbietern abhängig, statt einfach verfügbare lokale Quellen zu nutzen. Das gilt nicht nur für den kleinen Maßstab, sondern erst recht für den großen Maßstab. Die „Energiewende“ – oder noch genauer: der CO2-Zirkus – dient exakt diesem Zweck: Verhindern, dass Entwicklungs- und Schwellenländer zu den Industrienationen aufschließen. Letztlich ist das Kolonialismus mit anderen mitteln.

    „Auch hier senkt das Clean Energy Pack als Mietbatterie die Kosten und den Aufwand für die Energiewende“

    Inwiefern? Reduziert es denn die benötigte Erzeugungskapazität? Oder reduziert es wenigstens den notwendigen Netzausbau? Nein. Es erhöht allerdings die Kosten. Solange diese Kosten von denjenigen getragen werden, die an solche Märchen glauben, soll mir das egal sein. Die Erfahrung lehrt aber, dass Kosten, die direkt oder indirekt mit der „Energiewende“ zu tun haben, auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.

    „Das System ermöglicht es zudem, Strom aus erneuerbaren Energien viel effizienter als heute zu nutzen.“

    Noch nicht einmal das. Am effizientesten wäre es, genau so viel Strom zu erzeugen, wie gerade gebraucht wird. Genau das können Zufallsstromerzeuger auf Basis von Wind und Sonne aber nicht. Der Einsatz von Batterien kann dieses Problem zwar etwas kaschieren, aber nicht lösen. Das geschieht aber auf Kosten der Effizienz – vor allem aber auf Kosten der Kosten.

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