Total Energies gewann bei der Ausschreibung zum Deutschlandnetz den Zuschlag für den Bau und den Betrieb von 1.100 Hochleistungsladepunkten (HPC). Mit drei Regionallosen erhielt das Unternehmen die maximale Anzahl an Losen. Die einzelnen Ladepunkte sollen sich zu sogenannten Ladehubs zusammenschließen, die sich an 134 Standorten befinden in Ost-, West- und Mitteldeutschland befinden. Zudem nutzen sie grüne Energie, die ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen stammt.
Deutschlandnetz mit insgesamt 8.000 Schnellladepunkten an 900 Standorten geplant
Die Ausschreibung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) gilt als die größte Ausschreibung europaweit. Ziel ist der Aufbau eines flächendeckenden, bedarfsgerechten und benutzerfreundlichen Schnellladenetzes mit rund 8.000 Ladepunkten an 900 Standorten in ganz Deutschland. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf Gebieten, in denen es noch keine oder zu wenige Schnellladepunkte gibt. TotalEnergies möchte daher 1.100 Hochleistungsladepunkte im urbanen und ländlichen Raum installieren.
Bei den Ladepunkten handelt es sich um sogenannte HPC-Ladepunkte (High Power Charging), welche mit kompatiblen Elektrofahrzeugen mit einer Leistung von über 50 kW und bis zu 300 kW nutzbar sind. Abhängig vom Fahrzeugtyp kann man z.B. mit dieser Leistung in nur 10 Minuten 100 Kilometer frische Reichweite erhalten. Die Batterie kann in 30 Minuten circa 80% geladen werden.
TotalEnergies plant bis 2028 mehr als 1.000 HPC-Hubs in Europa zu betreiben
Mit mehr als 48.000 betriebenen Ladepunkten im Jahr 2023, treibt TotalEnergies die Entwicklung der Elektromobilität durch die Bereitstellung der notwendigen Ladeinfrastruktur in großem Umfang voran. Das Unternehmen ist auch in großen Ballungsräumen weltweit aktiv: Paris, London, Brüssel, Gent, Antwerpen, Flandern, Amsterdam, Berlin, Singapur und Madrid.
TotalEnergies plant bis 2028 in ganz Europa mehr als 1.000 Schnelllade-Hubs zu betreiben. Erst im Juni 2023 erhielt TotalEnergies in Berlin den Zuschlag für die Installation und Inbetriebnahme von 500 Ladepunkten (11 kW). Bisher betreibt das Unternehmen als ein führender Akteur im Bereich der Elektromobilität bundesweit über 4.500 Ladepunkte. Zudem entwickelt TotalEnergies weitere Projekte im Bereich Ladeinfrastruktur an öffentlich zugänglichen Partnerstandorten. Dabei übernimmt das Unternehmen die Investition, den Bau, den Betrieb sowie die Wartung. Darüber hinaus stattet das Unternehmen die Ladehubs mit zusätzlichen Dienstleistungen aus, um Autofahrer:innen ein optimales Ladeerlebnis zu gewährleisten. Thierry Pflimlin, Präsident Marketing & Service bei TotalEnergies, betont:
„Wir sehen in dem Zuschlag eine hervorragende Gelegenheit, unsere hochmodernen HPC-Hubs einer noch größeren Zahl an Kunden zur Verfügung zu stellen und so den Markthochlauf der Elektromobilität in Deutschland deutlich zu beschleunigen. Mit dieser Entwicklung beweist TotalEnergies, dass es in der Lage ist, sich rare Spitzenstandorte für HPC-basierte Elektromobilität in Europa zu sichern. In Deutschland wie in allen Märkten, in denen wir uns im Bereich der Elektromobilität entwickeln, sind wir bestrebt, eine nachhaltige und zuverlässige Ladeinfrastruktur anzubieten, um die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden effektiv zu erfüllen.“
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Bildquelle: © TotalEnergies