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Diesel, Benziner oder Elektroauto: Welcher Antrieb ist der umweltfreundlichste? Auch wenn die Antwort auf den ersten Blick klar scheint, zeigt eine Studie des ADAC, dass Elektroautos nicht in jedem Fall am klimafreundlichsten sind. Zumindest dann nicht, wenn man die CO2-Emissionen bei der Batterieproduktion mit einbezieht. Eine große Rolle spielt außerdem der deutsche Strommix.

Wie hat der ADAC die Daten ermittelt?

Der ADAC hat zusammen mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg den Energieverbrauch der drei Antriebe über ihren gesamten Lebenszyklus berechnet. Dieser wurde mit 150.000 Kilometern Laufleistung angesetzt. Der Energieverbrauch wurde dann in drei Kategorien untersucht:

  1. Die CO2-Emissionen bei der Herstellung und beim Recyclingn
  2. Die Emissionen, die bei Herstellung und Bereitstellung des Kraftstoffs oder Stroms anfallen.
  3. Der direkte CO2-Ausstoß während der Fahrtn

Dabei hat der ADAC jeweils die Fahrzeuge betrachtet, die im ADAC Eco Test in ihrer Fahrzeugklasse am besten abgeschnitten haben. Bei den Kleinwagen war dies zum Beispiel der elektrische BMW i3 oder der dieselbetriebene Mazda 2, in der oberen Mittelklasse das Tesla Model X oder die Mercedes E-Klasse.

Für die Berechnung der CO2-Emissionen beim Betrieb eines Elektroautos legte der ADAC den deutschen Strommix aus dem Jahr 2013 zugrunde, der knapp ein Viertel erneuerbare Energien enthielt. Die Daten aus den Jahren darauf hat das Umweltbundesamt noch nicht offiziell bestätigt. Ein großer Teil des Stroms kommt aber nach wie vor aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken.

Je grüner der Strom, desto grüner auch das Elektroauto

Das wichtigste Ergebnis der Untersuchung ist, dass kein Antrieb generell am besten ist, vielmehr kommt es auf die Fahrzeugklasse an. In der oberen Mittelklasse schnitt der Diesel am besten ab – er erzeugt auf 150.000 Kilometern 33 Tonnen CO2. Dann erst folgt das Elektroauto mit 41 Tonnen. Der Plug-in-Hybrid erzeugt über seine Lebensdauer insgesamt 43, der Benziner 45 Tonnen CO2. Die hohen Emissionen der Elektroautos der oberen Mittelklasse sind auf ihre große Batterie und einen hohen Stromverbrauch während der Fahrt zurückzuführen. „Allerdings könnten E-Autos eine deutlich bessere CO2-Bilanz aufweisen, würden sie ausschließlich mit regenerativem Strom fahren“, so der ADAC.

Bei Kompakt- und Kleinwagen haben Elektroautos die Nase vorn

Bei den Kompaktwagen (untere Mittelklasse) gewinnt das E-Auto auch mit dem aktuellen Strommix: Es verbraucht 22,5 Tonnen CO2 und liegt damit vor dem Plug-in-Hybrid und dem Hybrid. Der Benziner erzeugt in dieser Klasse 30 Tonnen. Käme der Strom für das Elektroauto rein aus erneuerbaren Energien, wären es nur 10 Tonnen CO2. Und auch bei den Kleinwagen ist das Elektroauto am umweltfreundlichsten unterwegs. Hier gilt aber: Wenn Kleinwagen mit Elektroantrieb nur als Zweit- oder Stadtauto genutzt werden, fällt ihre Ökobilanz wieder schlechter aus. Denn dann erreichen sie die oft nur eine Laufleistung von 50.000 Kilometern – von diesem Wert geht zumindest der ADAC aus – und machen die bei ihrer Herstellung erzeugten hohen Emissionen nicht wieder wett. Bei so geringen Laufleistungen wäre ein sparsamer Verbrenner wieder die bessere Wahl, heißt es.

Je größer das Elektroauto desto schlechter die Umweltbilanz

Fazit: Je größer das Elektroauto und je geringer seine Laufleistung, desto schlechter auch seine Umweltbilanz. Doch je kleiner das Auto und die Batterie und je größer der Anteil der Erneuerbaren am Strommix ist, desto besser wird auch die Klimabilanz von E-Fahrzeugen. Bis 2025 soll der Anteil von Grünstrom am Strommix schon 45 Prozent betragen, und noch besser ist es, wenn das Elektroauto direkt mit grünem Strom geladen wird – zum Beispiel aus der eigenen Solaranlage. Was in der Betrachtung des ADAC auch fehlt, sind die gesundheitsschädlichen Emissionen von Feinstaub und Stickoxiden. Hier schneiden Elektroautos grundsätzlich besser ab, weil sie lokal emissionsfrei unterwegs sind.

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Quellen / Weiterlesen:
CO2-Bilanz: Sind E-Autos Klima Killer? | Abendzeitung
Das Elektroauto fährt nicht am CO2-ärmsten | auto motor und sport
Elektro, Gas, Benzin, Diesel & Hybrid: Die Ökobilanz unserer Autos | ADAC
Bildquelle: Wikipedia – Von HadhueyEigenes Werk, CC BY-SA 4.0

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Ajaz Shah
Ajaz Shah ist seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien in der Projektfinanzierung und dem Projekmanagement für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete an Solar- und Windprojekten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Tschechien und Frankreich mit. Daneben ist er freiberuflich im Online Marketing tätig. Ajaz hat zusammen mit Stephan Hiller energyload.eu im Oktober 2013 initiiert.

30 KOMMENTARE

  1. Nun Nico, warum erstaunt es mich wohl nicht, dass Sie auch auf ausdrückliche Nachfrage nicht bereit sind, die angebliche vorhandenen wissenschaftlichen Beweise für die Existenz eines Treibhauseffektes zu benennen? Vielleicht, weil Sie damit selbst einen Beleg für meine Aussage liefern, dass die Befürworter der Treibhaushypothese äußerst wortkarg sind, wenn man sie über Details befragt.

    Sie erinnern sich tatsächlich schon nicht mehr an Ihre eigene Aussage?
    „Nein, es wird nicht so getan, als würden 92,6% der Strahlung pro Molekül absorbiert und zurückgestrahlt. Deutlich weniger reicht nämlich auch aus, damit der Rückstrahleffekt in der beschriebenen Höhe erzielt wird. […] Jedes Molekül trägt also einen kleinen Teil bei und nur in der Summe über die gesamte Dicke der Atmosphäre erreicht man den gesamten Rückstrahleffekt in der von Ihnen zitierten Höhe.“
    https://energyload.eu/elektromobilitaet/elektroauto/strommixe-umweltbilanz-elektroautos/#comment-8117
    Und nur mal so am Rande bemerkt: Ich hatte natürlich nie behauptet, dass PRO MOLEKÜL 92,6 % der Energie absorbiert wird. Das ist ja schon deshalb Unfug, weil ein einzelnes Molekül viel zu klein ist, um nahezu die gesamte Atmosphäre abschirmen zu können.

    Sie kennen nicht das Glaubensbekenntnis der Treibhaus-Religion, dass die mittlere oberflächennahe Lufttemperatur ohne Treibhauseffekt angeblich -18 °C betragen würde, während sie tatsächlich angeblich bei 15 °C liegt (oder in einer zweiten Variante, die z.B. vom IPCC verbreitet wird, dass sie bei -19 °C liegen würde, tatsächlich aber bei 14 °C liegt)?

    Und wie berechnet man diese -18 bzw. -19 °C?
    „Die Energie der kurzwelligen Sonneneinstrahlung besitzt oberhalb der Erdatmosphäre einen Wert von etwa 1366 W/m2 (Watt pro Quadratmeter). Dieser Wert wird als Solarkonstante bezeichnet. Im Durchschnitt erhält die Atmosphäre von der gesamten Sonneneinstrahlung wegen der Kugelgestalt der Erde und der sonnenabgewandten Nachtseite jeweils einer Erdhälfte nur ein Viertel der Solarkonstanten oder 342 W/m2. Von dieser Strahlung stehen aber nur 235 W/m2 oder 69% für die Erwärmung der Atmosphäre und der Erdoberfläche tatsächlich zur Verfügung, da durch die Reflexion an der Erdoberfläche und in der Atmospäre 31% bzw. 107 W/m2, die sogenannte planetare Albedo, in den Weltraum wieder unmittelbar zurückgestrahlt werden.“
    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Strahlungshaushalt_der_Atmosph%C3%A4re

    Per Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes erhält man als Temperatur eines Schwarzen Strahlers mit einer Strahlungsleistung von 235 W/m² eine Temperatur von:
    [235 W / 5,670367×10-8 W/m²K^4 × 1 m²)]^0,25 = 253,7 K (bzw. -19,4 °C)

    (Dennoch behauptet der Bildungsserver übrigens: „Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre Leben auf der Erde undenkbar, da durch ihn die durchschnittliche globale Temperatur der Erdoberfläche um 33 °C von –18 °C auf gegenwärtig ca. 15 °C erhöht wird.“)

    Wie man an der Formel des Stefan-Boltzmann-Gesetzes aber unschwer erkennen kann, stehen Leistung und Temperatur in der 4. Potenz miteinander im Verhältnis. Man darf also nicht erst den Mittelwert der Leistung bilden, wenn man die mittlere Temperatur berechnen will.

    Nur mal so zur Veranschaulichung dieses Anfängerfehlers:
    Gegen Mittag beträgt die mittlere Einstrahlung der Sonne am Äquator (laut obigem Zitat des Bildungsservers) 69 % von 1.366 W/m², also 942,54 W/m². Um Mitternacht beträgt die mittlere Einstrahlung 0 W/m².
    Wie hoch ist der Mittelwert der beiden Zeitpunkte?

    Ein Milchmädchen würde das womöglich so rechnen:
    (942,54 W/m² + 0 W/m²) / 2 = 471,27 W/m²
    Eingesetzt in das Stefan-Boltzmann-Gesetz ergibt das:
    [471,27 W / 5,670367×10-8 W/m²K^4 × 1 m²)]^0,25 = 301,9 K (bzw. 28,78 °C)

    Ein Physiker würde es dagegen so rechnen:
    [1.366 W / 5,670367×10-8 W/m²K^4 × 1 m²)]^0,25 = 393,97 K (bzw. 120,82 °C)
    [0 W / 5,670367×10-8 W/m²K^4 × 1 m²)]^0,25 = 0 K (bzw. -273,15 °C)
    Der Mittelwert ist also:
    (393,97 K + 0 K) / 2 = 197,0 K (bzw. -76 °C)

    Wendet man die korrekte Berechnungsmethode auf die gesamte Erdoberfläche an, kommt man natürlich nicht auf eine mittlere Temperatur von -19 oder -18 °C. Stattdessen erhält man einen Mittelwert von -129 °C. Dass der Treibhauseffekt allerdings eine Temperaturerhöhung von satten 144 °C bewirken könnte, ist natürlich völlig ausgeschlossen. Also wird stattdessen wider besserem Wissen von der geballten Anhängerschaft der Treibhaushypothese – was ja zigtausende Wissenschaftler sein sollen, darunter sogar promovierte Physiker – weiterhin das Ergebnis der Milchmädchenrechnung verbreitet.

    Übrigens: Bei Wikipedia kann man im Artikel über den Mond lesen:
    „Mit der Sonne im Zenit steigt die Temperatur auf etwa 130 °C und fällt in der Nacht auf etwa -160 °C. Die Durchschnittstemperatur über die gesamte Oberfläche beträgt 218 K = -55 °C.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mond#Oberfl%C3%A4chentemperatur

    Warum kommt man auf -55 °C – und nicht auf die für eine Erde ohne Atmosphäre behaupteten -18 °C?

  2. Ach Hentinger, dann bemühe ich mich doch noch ein aller letztes mal. Hier Ihre erfundenen (bzw. unterstellten) Aussagen:

    (Achtung: Details oder kleine Auslassungen machen oftmals einen entscheidenen Unterschied)

    „Wie kommen sie dann aber zur Behauptung, dass die Energie insgesamt zu weit über 90 % „nach unten“ abgegeben wird?“

    „Sie wissen aber wenigstens, dass Sie sich mit Ihrer Behauptung, dass die Abstrahlung der Energie insgesamt nicht ungerichtet erfolgt, in Opposition zur aktuell gültigen Lehrmeinung des IPCC befinden?“

    „Dann ist Ihnen sicherlich auch schon aufgefallen, dass die Befürworter der Treibhaushypothese äußerst wortkarg sind, wenn man sie über Details befragt – ihre Beweisführung erfolgt grundsätzlich nur über Computerspiele.“

    „Die naive Variante dieser Religion, die von Laien – wie z.B. Wikipedia, Greenpeace, dem Umweltbundesamt oder Harald Lesch – verbreitet wird, ist dagegen offensichtlich falsch. Denn der von diesen allen verbreitet Existenzbeweis beruht lediglich auf einen haarsträubenden Rechenfehler.“

    „Andererseits sind die Kritiker dieser Hypothese ausgesprochen offen – sowohl was detailierte Hintergründe zu ihren Aussagen angeht, als auch was Kritik an diesen Aussagen angeht.“

  3. Genau Nico, es gibt die wissenschaftlichen Belege. Aber
    [ ] das Kohlestromkartell
    [ ] die Automobilhersteller
    [ ] die Vereinigung amerikanischer Ölbarone
    [ ] die russische Mafia
    [ ] Ihre Mutter
    verbietet Ihnen unter Bedrohung Ihres Lebens, hier diese eindeutigen Belege auch konkret zu benennen.

    Außerdem stand ja schon im Buch der alten Religion: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

    Und welche Aussage meines Gegenübers soll ich erfunden haben? Oder wird Ihnen auch diese Auskunft verboten?

  4. Ach Hentinger,

    Sie sind einfach nicht fähig Aussagen Ihres Gegenübers korrekt zu erfassen, stattdessen erfinden Sie noch zusätzlich Behauptungen und werfen haltlose Unterstellungen in den Raum. Nur um irgendwie künstlich eine Gegenargumentation aufzubauen, die aber nie gefordert war.

    Daher ist es auch sehr anstrengend und im Endeffekt müßig Ihnen Dinge zu erklären. Sie wollen es ohnehin nicht verstehen.

    Entgegen Ihren falschen Unterstellungen gibt es für die Wirkungen des Treibhauseffekts wissenschaftlich fundierte Erklärungen und Belege. Keine Manipulationen, keine Tricksereien, keine Erfindungen, keine Verschwörungen. Physik und Mathematik, es funktioniert.

  5. Ach Hentinger, jetzt ist Dir der Treibhauseffekt schon so oft erklärt worden. Fazit ist mal wieder: Du WILLST es nicht verstehen. Weil Du ein bösartiger Klimatroll bist.

    Jede Aussage verdrehst Du, stellst sie in einen falschen Kontext, reißt sie aus dem Zusammenhang und würzt das Ganze mit platten Lügen.

    Und das machst Du wieder und wieder mit immer den selben miesen Methoden.

  6. Nun rog, warum kommen ausgerechnet Sie auf die Idee, dass nur ich auch von der Herstellung spreche? Ihre erste Äußerung in diesem Diskussionsverlauf war doch „Wieso nimmt man den deutschen Strommix für die Herstellung des kalifornischen Model X?“ – schon wieder vergessen?

    Und bei der Herstellung eines (Elektro-)Autos werden also keine Teile verwendet, die Erdöl als Ausgangsstoff haben? Also zumindest Wikipedia behauptet, dass Faserverbundkunststoffe unter anderem aus einer Kunststoffmatrix bestehen. Und dort kann man auch nachlesen, dass auch für die Produktion von Reifen, Sitzen und Kabeln (um nur einige wenige Beispiele zu nennen) vor allem Erdöl den Ausgangsstoff liefert.

    Kann aber natürlich sein, dass Wikipedia Quatsch erzählt.

    Dass Sie diese Bereiche – wie die von Ihnen bereits erwähnten – am liebsten einfach ausblenden, ist allerdings nachvollziehbar. Nur wenn wir bei Elektroautos einfach alles ausblenden, was uns nicht gefällt, bei den Verbrennern aber selbst die haarsträubendsten Zusammenhänge konstruieren (brennende Ölquellen während des ersten Irakkriegs), dann wird das Gespräch zwangsläufig sinnfrei.

    Vielleicht sollten Sie sich mal die Liste der bewaffneten Konflikte der vergangenen – sagen wir mal – 100 Jahre anschauen, bevor Sie einfach das Märchen vom Erdöl als wichtigsten Kriegstreiber unreflektiert nachplappern. Von mir aus können Sie sich aber auch z.B. auf die 20 mit den meisten Toten beschränken.

    Hübsch ist aber auch hier Ihr Diskussionsstil: Alles, was Ihnen nicht ins Weltbild passt, ist ein Ablenkungsmanöver. Die Ölbosse zetteln also einen Ablenkungskrieg im Kongo an, um zu verschleichern, dass sie lieber einen Krieb um die Ölvorkommen in Venezuela führen würden. Richtig?

    Wenn die Irakkriege und der Überfall auf Afghanistan wegen dem Öl stattfand, dann gehören Sie wohl auch zu denen, die die Anschläge vom 11. September nicht als Terrorakt, sondern als Inszenierung einstufen? Wobei – das Fass mag ich jetzt nicht auch noch aufmachen.

    Das Problem vom Kobalt, das Tesla angeblich nicht (direkt) aus dem Kongo bezieht, ist übrigens das gleiche, wie mit den Stromkunden, die angeblich reinen Ökostrom beziehen: Entweder es ist eh nur Augenwischerei – oder es funktioniert tatsächlich, was dann dazu führt, dass die für alle verfügbaren „sauberen“ Rohstoffe reduziert werden, so dass alle anderen dazu gezwungen sind, vermehrt „unsaubere“ Rohstoffe zu verwenden.

    Oder sprechen Sie sich hier dafür aus, dass die gesamte Elektromobilität nur Rohstoffe aus unbedenklichen Quellen nutzen darf? Das wäre ja mal ein erster Schritt in meine Richtung. Nur dürfte es die Weltherrschaft der Elektroautos auch ein klein wenig verzögern.

    Was ich mit den Lithiumvorkommen in Afghanistan aussagen will? Vielleicht das selbst, das Sie mit den Ölvorkommen im Irak aussagen wollen.

    Von welcher Ferieninsel reden Sie, wenn Sie indirekt behaupten, dass es dort keinen Kohlestrom gibt?

    Doch nicht etwa ausgerechnet von Pellworm?

    Ich habe zudem nie behauptet, dass irgend eine Steckdose direkt mit irgend einem Stromerzeuger verbunden ist. Das ist auffälligerweise immer die Argumentation der Elektroauto-Nutzer, die ja angeblich ausschließlich Strom von freilaufenden Ökostromerzeugern nutzen – ohne allerdings erklären zu können, wie dies rein technisch funktionieren soll.

    Das Problem von den Elektroauto-Jüngern ist und bleibt, dass sie nicht damit zufrieden sind, einfach ein Auto zu fahren, das sie nunmal fahren wollen. Nein, sie müssen vom Rest der Menschheit als Märtyrer verehrt werden, weil sie ja nunmal die Welt retten. Dass zu diesem Mythos natürlich nicht passt, dass auch sie für die Schädigung der Umwelt verantwortlich sind, ist logisch. Nur ist das nicht mein Problem, sondern das der angeblichen Weltenretter, die sich nunmal an den eigenen Ansprüchen messen lassen müssen.

    Wie wäre es denn mit einem hölzernen Pferdewagen, wie er noch vor 100 Jahren überall absolut gebräuchlich war? Der schlägt Ihren Tesla beim ökologischen Fußabdruck aber sowas von eindeutig. Und wenn Sie wollen, können Sie den „Motor“ sogar verspeisen, wenn er durch einen neuen ersetzt werden musste.

  7. Soso, Nico, nun wird also doch auch „nach unten“ abgestrahlte Energie möglicherweise von anderen Molekülen wieder absorbiert. Wie kommen sie dann aber zur Behauptung, dass die Energie insgesamt zu weit über 90 % „nach unten“ abgegeben wird? Müsste sich dann nicht eher auch insgesamt eine Verteilung von etwa 50:50 ergeben – insbesondere da Sie nun auch noch selbst feststellen, dass die Atmosphäre nicht „dicht“ sei?

    Sie wissen aber wenigstens, dass Sie sich mit Ihrer Behauptung, dass die Abstrahlung der Energie insgesamt nicht ungerichtet erfolgt, in Opposition zur aktuell gültigen Lehrmeinung des IPCC befinden?

    Aber einmal abgesehen davon: Wenn die Grafik des IPCC korrekt ist, und von der Energie, die direkt von Sonne stammt, im Mittel lediglich 168 W/m² den Erdboden erreichen, wäre es dann nicht sinnvoll, die Solarzellen so zu modifizieren, dass sie stattdessen Wärmestrahlung verwerten? Denn die Rückstrahlung beträgt ja angeblich stolze 324 W/m² – also fast die doppelte Menge. Zudem hätte dies den Vorteil, dass man auch bei bedecktem Himmel und nachts nahezu keine Einbußen bei der Strahlungsenergie erfahren würde – denn bekanntlich sinkt nachts zwar der Einfall des sichtbaren Lichts dramatisch, nicht aber die Temperatur (und somit die Wärmestrahlung). Warum macht das dann aber noch immer niemand – oder versucht es wenigstens? Zumindest bei Solarkollektoren sollte das doch technisch gar kein Problem sein.

    Ist Ihnen vielleicht auch bekannt, wie schmal die Absorptionsbande des CO2 gegenüber dem gesamten Spektrum der Infrarotstrahlung sind? Ist Ihnen also bewusst, wie klein die vom CO2 beeinflussbare Energiemenge selbst dann wäre, wenn CO2 diese Bereiche vollkommen abdichten würde? (Dass CO2 diese Bereiche nach geltender Lehrmeinung zumindeszt noch nicht vollständig abdichten kann, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass dann eine Erhöhung der CO2-Konzentration keinerlei Wirkung mehr haben könnte, die Klimakatastrophen-Panik also unbegründet wäre.)

    Keine Sorge, Nico, ich bin längst mit entsprechenden Experten (beider Lager) im direkten Kontakt.

    Sie auch? Dann ist Ihnen sicherlich auch schon aufgefallen, dass die Befürworter der Treibhaushypothese äußerst wortkarg sind, wenn man sie über Details befragt – ihre Beweisführung erfolgt grundsätzlich nur über Computerspiele. Das kann sogar jeder selbst nachvollziehen, indem er sich mal den Spaß macht, die Reports des IPCC nach Belegen für die Existenz eines Treibhauseffektes zu durchsuchen.

    Die naive Variante dieser Religion, die von Laien – wie z.B. Wikipedia, Greenpeace, dem Umweltbundesamt oder Harald Lesch – verbreitet wird, ist dagegen offensichtlich falsch. Denn der von diesen allen verbreitet Existenzbeweis beruht lediglich auf einen haarsträubenden Rechenfehler.

    Andererseits sind die Kritiker dieser Hypothese ausgesprochen offen – sowohl was detailierte Hintergründe zu ihren Aussagen angeht, als auch was Kritik an diesen Aussagen angeht.

    Aber spätestens wenn ein Wissenschaftler jemanden, der seine Hypothese nicht teilt, öffentlich als „Leugner“ tituliert, hat diese Person meiner Überzeugung nach das Recht verloren, sich Wissenschaftler nennen zu dürfen. Für diese Leute ist der Begriff „Priester“ wesentlich passender – auch weil er verdeutlich, dass es sich lediglich um eine Glaubensgemeinschaft handelt. Und das gilt selbstverständlich nicht nur für die Treibhausblödelei.

  8. Hentinger:
    Interessant, dass Sie von der Herstellung sprechen, wo ich doch über den Betrieb sprach – aber gut.
    Dass die Feenstaubelektroautos kein Tanker für die Herstellung benötigen, ist korrekt. Das braucht auch kein Verbrenner. (Wir blenden jetzt mal die Strom- und Heizungsherstellung einfach mal aus)

    Die Teslas kommen wie andere Autos (z.B die aus dem Asiatischen Raum) per Schiff, mit richtig dreckigen Antrieb, jawoll!

    Bei den anderen Kriegen ging es ja meist um Besitzansprüche und weniger um Öl, nicht? Eben, die brennenden Ölfelder schon vergessen? Gab es die auch in anderen Kriegen?

    Ja, Kongo. Eine verzwickte Lage dort. Aber das ist ein Ablenkungsmanöver der Verbrennerlobby um ein wenig vom Erdölproblem wegzulocken. Tesla z.B verwendet kein Kobalt aus Kongo. Blöde Ablenkungsmanöver…

    Dass Erdöl biologisch abbaubar sei, mag so stimmen – auch wenn es etliche Jahre dauern wird, ich sprach aner vom Berbrennen, von den Stoffen die wir so in die Atmosphäre zuführen.

    Ja, in Afghanistan hat es viel Lithium – so wie auch in Bolivien… und was wollen Sie damit ansprechen?

    Und es ist äusserst Schlimm, dass jedes Elektoauto einen direkten, exklusiven Stromansluss zu einem Kohlekraftwerk besitzt. Sogar wenn die auf einer Insel Ferien machen und Laden – zack, wird sofort in Windeseile eine dieser direkten, exklusiven Anschlüsse gebaut! Wahnsinn!

    rog

  9. Erste Frage: Nein

    Zweite Frage: Auch das geschieht, richtig.

    Dritte Frage: Nein, sie ist nicht „dicht“.

    Auch wenn Sie es nicht verstehen wollen, der von der überwältigenden Mehrheit der Klimaforscher akzeptierte „Treibhauseffekt“ existiert nach aktueller Stand der Wissenschaft. Ich werde es Ihnen an dieser Stelle nicht erläutern. Hierfür gibt es Experten mit denen Sie gerne in einen Dialog treten können. Diese Plattform hier ist dafür auch denkbar ungeeignet.

  10. Ja, ich weiß natürlich, dass Elektroautos aus Feenstaub hergestellt werden – und deshalb keine Rohstoffe benötigen, wegen denen Krieg geführt wird oder die mit Tankern über die Weltmeere transportiert werden. Zumindest wenn es nach dem Glaubensbekenntnis der Elektroauto-Fetischisten geht.
    Hmmm, wie kommt eigentlich so ein Tesla von den USA nach Europa? An Bord einer Rakete?

    Kann man diese Heuchelei eigentlich irgendwo lernen, oder muss man sich das autodidaktisch aneignen?

    Und sie wollen mir also erzählen, dass es beim Korea-Krieg oder beim Vietnam-Krieg, oder beim Bagladesch-Krieg, oder beim Kosovo-Krieg, oder beim ersten und zweiten Kongo-Krieg um Erdöl ging? Vermutlich ging es nach Ihrer Logik dann auch im ersten und zweiten Weitkrieg um Erdöl. Richtig?

    Wobei – Kongo – stammt da nicht der Großteil des Kobalts her, der insbesondere in Batterien verwendet wird? Und ausgerechnet in Afghanistan soll das größte bekannte Lithium-Vorkommen sein.

    Nur mal Interessehalber: Schonmal die Küste bei New Orleans aktuell angesehen?

    Sie wissen wenigstens, dass es sich bei Erdöl um Biomasse handelt – die deshalb auch biologisch abbaubar ist – ganz im Gegensatz zu all den Giftstoffen, die in einem (Elektro-)Auto verarbeitet werden?

  11. Verstehe ich Sie richtig, Nico – CO2 absorbiert nur Wärmestrahlung, die sich von der Erde wegbewegt?

    Oder wie erklären Sie, dass Wärmestrahlung, die von höher liegenden Molekülen nach unten abgestrahlt wird, nicht von den unteren Molekülen absorbiert wird – und anschließend zum Teil wieder nach oben abgegeben wird?

    Und wenn die Atmosphäre gegenüber Wärmestrahlung tatsächlich so dicht ist, wie Sie nahelegen, wie kommt dann überhaupt noch Wärmestrahlung direkt vom Erdboden bis ins Weltall?

  12. Ja, Manfred Stummer, Jean-Baptiste Fourier hatte als Franzose die seltsame Angewohnheit, seine Arbeiten in Französisch zu verfassen.

    Und diese Weissagungen des Religionsstifters sind in den vergangenen 194 Jahren tatsächlich noch nie in unsere Muttersprache übersetzt worden? Noch nicht einmal vom allwissenden Wikipedia, das sich immerhin zur Behauptung versteigt, der Treibhauseffekt sei von Joseph Fourier sogar entdeckt worden?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt

    Aber was tut man nicht alles, um die Anhänger der Treibhaus-Blödelei aus ihrem Tal der Ahnungslosigkeit hinaus zu geleiten. Hier also die gesuchte Übersetzung (möglichst wörtlich):
    „Die Wärme, die im Zustand des Lichtes bis hinunter zur festen Erde kommt, würde plötzlich und fast vollständig die Fähigkeit verlieren, die sie hatte, durchsichtige Gegenstände zu durchqueren; sie würde sich in den unteren Schichten der Atmosphäre sammeln, die so höhere Temperaturen erreichen würden. Man würde gleichzeitig ein Nachlassen der aus der Oberfläche der Erde erworbenen Wärme beobachten. Die Beweglichkeit der Luft, die sich schnell in alle Richtungen bewegt, und die aufsteigt, wenn sie erwärmt wird, mindert die Intensität der Wirkungen der Strahlung der dunklen Wärme auf die Luft, die stattfinden würden in einer festen und durchsichtigen Atmosphäre, aber verfälscht überhaupt nicht diese Wirkung. Die Abnahme der Wärme in den hohen Schichten der Luft hört nicht auf stattzufinden; somit ist die Temperatur gestiegen durch das Dazwischentreten der Atmosphäre, weil die Wärme weniger Hinternisse findet, die Luft zu durchdringen, wenn sie im Zustand des Lichtes ist, als wenn sie im Zustand der dunklen Wärme ist.“

    Besonders hübsch finde ich an diesen Behauptungen ja, dass der gute Herr Fourier vorsorglich gleich mal leugnet, dass die Konvektion irgend einen nennenswerten Einfluss auf die oberflächennahe Lufttemperatur haben kann. Dazu musste er selbstverständlich keinerlei Versuche unternehmen, die seine Behauptung stützen (oder auch widerlegen) könnten. Zumindest in dieser Hinsicht ist er also tatsächlich der Urvater der Klimaforscher.

    Achja, weil ich eh schon das unfehlbare Wikipedia erwähnt habe: Im Artikel über Fourier hat sich offenbar ein Spaßvogel (oder mehrere?) austoben dürfen. Denn da steht doch allen Ernstes:
    „In seinen Artikeln verwies Fourier auf ein Experiment von Saussure, das eine Vase mit geschwärztem Kork auskleidete.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Fourier
    Erstens hat das Experiment nichts ausgekleidet, sondern de Saussure. Zweiten war das, was er auskleidete, keine Vase, sondern eine „caisse“, also eine Kasten.

    Außerdem hat der Spaßvogel dort auch noch geschrieben:
    „Fourier kam zu dem Schluss, dass Gase in der Atmosphäre eine stabile Barriere wie die Glasscheiben hierzu bilden müssten.“

    Spätestens hier wird klar, dass es bei Wikipedia keinerlei Qualitätskontrolle gibt. Denn tatsächlich war das nicht die Schlussfolgerung von Fourier, sondern seine selbst vorgegebene Randbedingung für seine darauf folgenden Überlegungen. Denn er schrieb als Einleitung zur von mir schon zitierten Aussage:
    « En effet, si toutes les couches d’air dont l’atmosphère est formée conservaient leur densité avec leur transparence, et perdaient seulement la mobilité qui leur est propre, cette masse d’air ainsi devenue solide, étant exposée aux rayons du soleil, produirait un effet du même genre que celui que l’on vient de décrire. »

    Also:
    „Tatsächlich, wenn alle Schichten der Luft, welche die Atmosphäre bilden, ihre Dichte und ihre Durchsichtigkeit behielten und nur die Beweglichkeit verlören, die ihnen zueigen ist, diese Luftmasse, die somit fest geworden ist, wenn den Sonnenstrahlen ausgesetzt, würde einen Effekt produzieren, wie den, den wir gerade beschrieben haben.“

    Auch diese Vorgehensweise kennen wir natürlich von den heutigen Klimaforschern: Alles, was einem zu kompliziert erscheint, wird einfach wegdefiniert. Das, was dann noch übrig bleibt, muss dann nur noch so lange zurechtgebogen werden, bis damit die eigenen Behauptungen angeblich belegt werden.

    Aber diese Verdrehungen reichten dem Spaßvogel bei Wikipedia noch immer nicht. Deshalb setzt er noch folgende Behauptung obendrauf:
    „Um Wärme in der Atmosphäre überhaupt speichern zu können, stellte Fourier fest, dass die tatsächlichen Mechanismen, die die Temperaturen der Atmosphäre bestimmen, Konvektion enthielten, die aber in der Versuchsvorrichtung von Saussure nicht vorhanden war.“

    Tatsächlich hatte de Saussure aber schon 1784 geschrieben:
    « A ces principes de ma théorie, puisqu’enfin je m’en étois formé une, & que je n’avois pas fait ces expériences absolument à tâtons, je dois ajouter que j’ai voulu constater par une expérience directe, que si les verres plans augmentent la chaleur, c’est en s’opposant au refroidissement produit par le contact de l’air extérieur, & non point par quelque action particulière du verre sur la lumière, ou par des répercussions répétées des rayons so­laires. Pour cela, j’ai fait faire une espèce de cage entièrement à jour, à laquelle j’ai adapté les mêmes verres qui me servoient à fermer ma caisse, & j’ai laissé entr’eux la même distance qu’ils avoient dans cette caisse. J’ai en­suite exposé au Soleil cette cage vitrée, entre les verres de laquelle l’air pouvoit librement circuler ; & j’ai eu soin de la retourner ré­gulièrement comme je retournois la caisse fer­mée, afin que les rayons tombassent toujours perpendiculairement sur les verres. Dans cet appareil, la chaleur des verres intérieurs n’a jamais surpassé que d’un ou deux degrés celle des verres extérieurs, tandis que dans la boite fermée elle la surpassoit de soixante ou soixante & dix ; ce qui paroît bien rigou­reusement démontrer que c’est au seul empri­sonnement de la chgaleur qu’est du l’effet de cette machine. Car cette différence même d’un ou deux degrés en faveur des verres intérieurs ne vient que de ce que l’air a un accès moins libre auprès d’eux, & de ce qu’ils sont couverts par des verres réchauf­fés, tandis que celui du dehors est en contact immédiat avec l’air libre & froid. »

    Ja, auch de Saussure hatte die dumme Angewohnheit, seine Texte nicht auf Deutsch zu verfassen. Also liefere ich lieber gleich auch hierzu die Übersetzung, um Unmutsbekundungen von Vornherein zu vermeiden:
    „Zu diesen Prinzipien meiner Theorie, weil letztendlich hatte ich mir eine entwickelt und dass ich diese Erfahrungen nicht tastend gemacht hatte, muss ich noch dazu sagen, dass ich durch eine direkte Erfahrung feststellen wollte, dass wenn die flachen Gläser die Wärme erhöhen, dies geschieht, weil sie sich der Erkaltung widersetzen, die durch den Kontakt mit der Luft in der Außenwelt produziert wird und gar nicht durch irgend eine besondere Wirkungen des Glases auf das Licht oder durch wiederholte Auswirkungen der Sonnenstrahlen. Um dies zu demonstrieren habe ich eine Art ganz neuen Käfig bauen lassen und ich habe ihm die gleichen Gläser angepasst, die ich benutzt hatte, um meinen Kasten zu schließen und ich habe zwischen ihnen den gleichen Abstand gelassen, den sie in diesem Kasten hatten. Danach habe ich diesen verglasten Käfig unter die Sonne gebracht, zwischen dessen Gläser die Luft frei zirkulieren konnte und ich hatte die Sorgfalt sie regelmäßig zu drehen, wie ich den geschlossenen Kasten auch gedreht hatte, so dass die Strahlen immer senkrecht auf die Gläser fallen konnten. In diesem Gerät, die Wärme der inneren Gläser wurde nie mehr als ein oder zwei Grad höher als die äußeren Gläser, während in der geschlossenen Kiste, sie wurde sechzig bis siebzig mehr, was scheint hier ganz deutlich zu beweisen, dass einzig das Einsperren der Wärme die Wirkung dieses Geräts ist. Weil dieser Unterschied von ein oder zwei Graden zu Gunsten der inneren Gläser davon kommt, dass die Luft hat einen weniger freien Zugang bei ihnen und weil sie mit erwärmten Gläsern bedeckt sind, währenddessen das im Äußeren ist im direkten Kontakt mit der freien und kalten Luft.“

    Also hatte schon de Saussure erkannt, dass die Unterbindung der Konvektion für die Erhöhung der Temperatur verantwortlich ist – und nicht etwa die von den Glasscheiben angeblich gefangene Wärmestrahlung. Gut 200 Jahre später musste ja auch die Treibhaus-Religion eingestehen, dass in einem Treibhaus der Treibhauseffekt nichts mit der Temperatur zu tun hat. Das hätte eigentlich (zum zweiten mal) das Ende der Treibhaus-Blödelei bedeuten müssen. Stattdessen behaupten die Treibhaus-Priester aber, dass der Effekt zwar in einem Treibhaus nicht vorhanden sei, aber selbstverständlich dennoch in der Atmosphäre irgendwie wirke. Und zwar im Prinzip genau so, wie in einem Treibhaus. Nur halt irgendwie anders.

  13. Hentinger:
    Die Bilder der brennenden Ölfelder im Irak schon vergessen?
    Denken Sie, dass dies der Fall wäre, würden wir alle Elektrisch fahren?
    Natürlich brauchen E-Autos Schmierstoffe, aber nie in dem Ausmass. ( z.B. 5ltr/100km)
    Oder Exxon Valdez auch kein Begriff? Deep Water Horizon auch nicht?
    Das ist erst die Förderung, das Raffinieren und Abfackeln in den Fahrzeugen habe ich noch gar nicht angesprochen…

    Wenn man die Bilder von der Küste bei New Orleans während dem Deep Water Horizon Vorfalls nochmals ansieht, dann denke ich, sollten Verbrenner sofort abgeschafft werden.

    Gruess
    rog

  14. Richtig. eAuto-Fahrer brauchen kein Öl, wegen dem z.B. der Irakkrieg angezettelt wurde. Beide Irakkriege. Nur ein Beispiel.

  15. Jaja, der alte Klimatroll versucht immer, mit aus dem Zusammenhang gerissenen oder (wie hier) veralteten Zitaten auf breite Hose zu machen 😆

  16. @Hentinger:

    Vielleicht kann ich helfen einen Teil Ihres als „Märchen“ titulierten Rätsels zu entschlüssel. Bezogen auf Ihr Kommentar:

    „Diese Energieabgabe erfolgt ungerichtet, also gleichmäßig in alle Richtungen. Dadurch soll (aus Sicht eines Moleküls) 50 % „nach oben“ (also Richtung Weltall) und 50 % „nach unten“ (also Richtung Erdoberfläche) gestrahlt werden. […]
    Achja: Blöd an diesem Märchen ist, dass die 50 % nicht ausreichen, um in der Milchmädchenrechnung auf die angeblich vorhandene 15 °C mittlere Oberflächentemperatur zu kommen. Also wird stattdessen in der Rechnung so getan, als würden 92,6 % (324 W/m²) der absorbierten Energie (350 W/m²) wieder zur Erde zurückgestrahlt.“

    Nein, es wird nicht so getan, als würden 92,6% der Strahlung pro Molekül absorbiert und zurückgestrahlt. Deutlich weniger reicht nämlich auch aus, damit der Rückstrahleffekt in der beschriebenen Höhe erzielt wird. Sie vergessen, dass die Atmosphäre mit den infrage kommenden Molekülen keine dünne „Decke“ ist, sondern eine erhebliche vertikale Ausdehnung besitzt (quasi eine recht dicke „Decke“). Somit braucht jedes Molekül nur einen recht kleinen Prozentteil wieder Richtung Erde emittieren. Die restliche in andere Richtungen gesendete Strahlung wird von anderen (z.B. darüber liegenden) Molekülen wiederum, absorbiert und in alle Richtungen emittiert. Und so geht es weiter und weiter bis die Strahlung irgendwann die Atmosphäre nach oben verlässt. Jedes Molekül trägt also einen kleinen Teil bei und nur in der Summe über die gesamte Dicke der Atmosphäre erreicht man den gesamten Rückstrahleffekt in der von Ihnen zitierten Höhe. So verwunderlich und unerklärbar ist das also nicht. Und schon gar nicht müssen deshalb Berechnungen getürkt und Annahmen geschönt werden.

  17. Verstehe ich Ihre Aussage richtig, Sven S., dass Ihrer Meinung nach die Fahrer eines Elektroautos keine Schuld an Ölförderung und -transport und den Kriegen um Öl (welche Kriege meinen Sie damit eigentlich konkret?) haben?

  18. Ach ja, französisch müsste man können.
    Das endlos lange Zitat das uns Hentinger vorlegt ist doch französisch?

  19. „Amortisationsstrecken der Elektroautos gegenüber anderen Antriebsarten. Die ADAC Berechnungen basieren auf dem deutschen Strommix 2013, eine andere Zusammensetzung ändert die Werte. “

    Und es braucht keine Hellseherischen Fähigkeiten umherauszufinden, das wir jetzt in 2018 bedeutend mehr Energie regenerativ erzeugen als 2013.

    Die bedingt auch die Notwendigkeit der Speicherung, bspw. in E Fahrzeugen, aus denen man diese Energie auch wieder abrufen kann.

  20. Die Millionen PKW und LKW sind nicht nur für ihre eigenen, direkten Abgase verantwortlich, sondern auch für die Abgase die z.B. beim Transport mit Supertankern, die mit dem dreckigsten Kraftsoff überhaupt, dem
    verbrennen von Schweröl entstehen.
    Sie sind auch verantwortlich für Ölkatastrophen und Kriege um Öl.

    Das wird häufig vergessen.

    In Hamburg genügt eine Fahrt durch den Ölhafen um um einen gewissen Brechreiz aufgrund des über allem hängenden Geruchs von raffiniertem und unraffiniertem Erdöl, sowie den abgefackelten Kohlenwasserstoffen auszulösen.

  21. @Peter Wulf: Ganz große Zustimmung!

    @Hentinger-Klimatrottel: Deine sauber aus den üblichen Klimatrollseiten abgeschriebenen Lügen brauchen nicht kommentiert zu werden. Widerlegt sind sie schon x-mal, was Dich ja nicht davon abhält, Deine Gülle immer wieder hier auszugießen.

    Immerhin bist Du dann eine Zeit lang von der Straße und kannst nicht mehr Unsinn verbreiten.

  22. Wau, Alex1 schreib mal nicht nur die üblichen Beleidigungen. Was ist denn da passiert? Elektroauto kaputt und deshalb nichts besseres zu tun?

    Dass der ADAC weniger Ahnung von Autos hat, als Alex1, ist eh klar. Darauf muss man nicht eingehen.

    Zum Rest des Ergusses:

    Soso, die TA Luft gilt also weltweit. War mir bisher gar nicht bekannt. Danke für den Hinweis.

    Was meinen Sie konkret mit der Aussage, dass etwas „um Klassen weniger umweltschädlich“ ist? Um welche Klassen? Ist das die Maßeinheit für Umweltschädlichkeit? Wenn etwas die Umwelt kaputt macht, ist das eine Klasse, wenn es die Umwelt ganz arg kaputt macht, sind das zwei Klassen und wenn es die Umwelt ganz arg viel kaputt macht, sind das drei Klassen?
    Klingt für mich irgendwie, wie die Todesstrafe für Hochverrat im früheren England: Hängen, Ausweiden und Vierteilen.

    Kommen Sie sich nicht wenigstens selbst dabei peinlich vor, wenn Sie hier immer und immer wieder die Platte von der Rettung der Umwelt durch Elektroautos spielen – und dann doch jedesmal wieder zugeben müssen, dass Elektroautos auch die Umwelt kaputt machen? Nein? Nunja, warum wundert mich das jetzt nicht?

    Selbstverständlich fahren die Elektroautos in die entlegenen Winkel der Landschaft. Weil man will ja als Besitzer eines „sauberen“ Fahrzeugs nicht den Schmutz der Mitmenschen abbekommen. Damit man von seinem „sauberen“ Fahrzeug auch irgend etwas hat, muss man also da hin, wo die nicht bereits sind. Und weil man ja ein „sauberes“ Auto fährt, ist ja auch nichts dabei, wenn man da hin fährt, wo andere nicht hinfahren dürfen. Aber los, spielen Sie wieder den Scheinheiligen und erklären Sie hier öffentlich, dass Sie (und all die Kollegen, die Sie kennen) das selbstverständlich niemals nie nicht machen würden. Hahaha!

    Soso, die Wärmestrahlung wird also fast komplett von den Gasen „aufgesogen“. Wie kommt es dann, dass die Erde trotzdem (angeblich) genau so viel Energie ans Weltall abgibt, wie sie von der Sonne empfängt? Wenn die Energie doch bereits von den Gasen aufgesogen wurde, kann sie offenkundig nicht gleichzeitig ins Weltall abgegeben werden.

    Sie sollten außerdem vielleicht mal die Theorien durchlesen, die Sie hier verteidigen wollen. Denn die Treibhausblödelei behauptet, dass die Treibhausgase die „aufgesogene“ Energie instantan wieder vollständig abgeben. Also erwärmen sich die Gase eben nicht, weil dazu müssten sie ja mehr Energie aufnehmen, als sie wieder abgeben.
    Diese Energieabgabe erfolgt ungerichtet, also gleichmäßig in alle Richtungen. Dadurch soll (aus Sicht eines Moleküls) 50 % „nach oben“ (also Richtung Weltall) und 50 % „nach unten“ (also Richtung Erdoberfläche) gestrahlt werden. Die 50 %, die auf der Erdoberfläche ankommen, erwärmen dann angeblich die Erdoberfläche zusätzlich, so dass die Erdoberfläche (und nicht, wie Sie behaupten, die Atmosphäre) wärmer wird. Und wenn sie nicht gestorben sind…
    Achja: Blöd an diesem Märchen ist, dass die 50 % nicht ausreichen, um in der Milchmädchenrechnung auf die angeblich vorhandene 15 °C mittlere Oberflächentemperatur zu kommen. Also wird stattdessen in der Rechnung so getan, als würden 92,6 % (324 W/m²) der absorbierten Energie (350 W/m²) wieder zur Erde zurückgestrahlt.
    https://www.zamg.ac.at/cms/de/images/klima/bild_ip-klimawandel/klimasystem/umsetzungen/2-3-1_1_energiebilanz
    Warum die Moleküle aber die Strahlung gerichtet abgeben sollten, erklärt niemand – im Gegenteil: behauptet wird ja eigentlich was anderes.

    Aber zurück zu Ihren Ergüssen:

    Nunja, die Erdatmosphäre behindert durchaus die Konvektion – nämlich an der Tropopause. Aber dass das der Treibhauseffekt sein soll, hat (soweit ich weiß) bisher keiner behauptet. Wenn die Konvektion nicht behindert würde, wäre das übrigens doof – denn dann wäre es der Erde längst so ergangen, wie dem Mars, dem seine Atmosphäre längst weitestgehend abhanden gekommen ist.

    Dass der Energieaustausch mit dem Universum ausschließlich über Strahlung geschieht, ist dagegen auffällig korrekt. Energie kommt (vor allem) von der Sonne per Strahlung zur Erde und etwa so viel Energie verlässt die Erde wieder per Strahlung. Von den rund 342 W/m², die die Erde im Jahresmittel von der Sonne erhält, werden rund 107 W/m² ohne jede Wirkung einfach wieder reflektiert. Bleiben noch 235 W/m². Von denen werden gerade einmal rund 40 W/m² direkt von der Erdoberfläche ins Weltall abgegeben. Und die restlichen 195 W/m²? Die werden offensichtlich von Gasen abgestrahlt. (Die Werte habe ich einfach aus obiger Grafik entnommen.)

    Allerdings können nur asymetrisch schwingenden Gase thermische Strahlung absorbieren oder emittieren. Also ist Stickstoff (78,08 % der trockenen Atmosphäre), Sauerstoff (20,94 %) und Argon (0,93 %) dazu nicht in der Lage.

    Wie kühlt sich unsere Atmosphäre dann aber überhaupt ab – denn wenn sie das nicht machen würde, müssten diese Gase ja immer wärmer werden (bis sie in Oberflächennähe die Temperatur des wärmsten Punktes der Erdoberfläche erreichen) – in die Höhe ergäbe das wahrscheinlich langfristig eine stabile thermische Schichtung. Dies geschieht aber offenkundig nicht (sonst würden die Windräder ja nie Strom erzeugen).

    Also was ist da los? Nunja, innerhalb der Atmosphäre gibt es nicht nur die Wärmestrahlung, sondern auch die Wärmeleitung – bei Gasen insbesondere durch Stöße zwischen einzelnen Teilchen. Über diesen Weg kann Stickstoff, Sauerstoff und Argon die Energie auf Gase übertragen, die asymetrisch schwingen – also z.B. Wasserdampf, Methan, Kohlendioxid, Lachgas, Ozon usw. Nur diese können die Energie anschließend in Form von Strahlung abgeben – z.B. ins Weltall.

    Und jetzt die Quizfrage: Welchen Einfluss haben diese Gase auf die Lufttemperatur?
    [ ] Sie erwärmen die Atmosphäre
    [ ] Sie kühlen die Atmosphäre
    [ ] Ich bin bereits bei „Dass der ADAC“ ausgestiegen, weil das mal wieder viel zu viele Wörter waren.

    Achja: Bill Gates hat nicht das Internet erfunden, Elon Musk hat weder Paypal noch Tesla gegründet und Arrhenius hat nicht die Gasstrahlung entdeckt. Stattdessen schrieb er 1896 u.a.:
    „Bevor wir weiter gehen, wird es nötig sein nachzusehen, welche Gase in der Atmosphäre auf die Wärme absorbirend einwirken. Zahlreiche Versuche von Langley, Angström, Tyn­dall, Lecher och Pernter, Röntgen u. A. haben gezeigt, dass die Hauptmasse der Luft keine merkliche Absorption auf die Wärmestrahlung, vielleicht mit Ausnahme der ultravioletten, ausüben, dagegen die in geringer Menge in der Luft anwesen­den Wasserdampf- und Kohlensäuremengen eine höchst be­trächtliche Absorption für die langwelligen Strahlengattun­gen besitzen.“

    Ich vermute also, dass Sie mal wieder über etwas daher schwafeln, was Sie nie zu Gesicht bekommen – geschweige denn gelesen oder gar verstanden – haben.

    Warum Arrhenius sowas von daneben liegen musste, ergibt sich aus seinen eigenen Ausführungen:
    „In der grossen Untersuchung von Langley über »the temperature of the moon« giebt es Beob­achtungen, welche zur Berechnung der Absorption von Wärme durch Wasserdampf und Kohlensäure dienen können. Er hat nämlich die Strahlung des Vollmondes (wenn der Mond nicht ganz voll war, wurde die nötige Korrektion angebracht) bei verschiedener Mondeshöhe und Jahreszeit beobachtet. Diese Strahlung wurde ausserdem spectral zerlegt, so dass man die Wärmestrahlung für 21 verschiedene Strahlengruppen ange­geben findet, deren Deviationsvinkeln beim Durchgang durch ein Steinsalzprisma von 60° brechender Kante je ¼ Grad untereinander verschieden sind. Nun ist die Temperatur der Mondoberfläche beim Vollmond nicht sehr verschieden von derjenigen der Erdoberfläche, so dass eine kleine Korrektion, wegen der Änderung der relativen Intensität der verschie­denen Strahlengattungen zufolge der verschiedenen Tempera­tur, zur Umrechnung der Strahlung auf diejenige eines 15 Grad warmen Körpers genügt.“

    Das das völliger Quatsch ist, wusste er natürlich selbst. Denn an anderer Stelle schrieb er:
    „Langley wurde durch einige Versuche zu der Ansicht geführt, dass die Temperatur der Erdoberfläche. wenn sie keine schützende Atmosphäre besässe, zu etwa -225° C. sinken würde und auch im hellsten Sonnenschein weit unterhalb Null liegen müsste. Die späteren Untersuchungen von Langley zeigen, dass dieser Schluss jedenfalls unrichtig ist, indem er aus Beobachtungen über die Strahlung der Mondoberfläche zu dem Resultat kommt, dass die bestrahlte Fläche des Mondes eine mittlere effektive Temperatur von etwa 45° C. besitzt. Auch aus den Beobachtungen von Very muss man schliessen, dass die beleuchtete Mondoberfläche eine Temperatur besitzt, die im Maximum sogar 100° C. übersteigt.“

    Soso – die 100 °C auf dem Mond sind also in etwa das selbe, wie die 15 °C auf der Erde. Den Rest erledigen willkürliche Umrechnungen der Messwerte. Er hätte die Zahlen also auch einfach würfeln können.

    Achja – Arrhenius schreibt übrigens auch noch:
    „Eigentümlich genug geben die Daten von Lone Pine ge­nau das entgegengesetzte Resultat. Danach steigt die Son­nenstrahlung mit zunehmendem Wassergehalt der Atmosphäre und zwar sehr regelmässig am Morgen mit 2.2, am Mittag mit 0.4 und Abends mit 0.7 Prozent, während die Dampf­menge um resp. 38, 28 und 45 Prozent wächst. Im Mittel wächst die Strahlung um 1.1 Prozent, während die Dampf­menge von 5.3 auf 7.2 mm. d. h. um 36 Prozent wächst. Nun ist es ja nicht denkbar, dass der Wasserdampf eine negative Absorption (d. h. Verstärkung) des Sonnenlichtes direkt hervorrufen könnte. Es ist dagegen wahrscheinlich, dass bei grös­serem Wasserdampfgehalt der Atmosphäre die Luft zufolge des Niederfallens von Staub mit darum kondensirtem Wasser durchsichtiger wird.“

    Schon damals galt also in der Klimaforschung die alte Handwerkerweisheit: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“

  23. ich glaube der Vergleich ist sehr geschönt im Verhältnis zu Gunsten der Verbrenner:
    nicht gerechnet ist die Förderung des Erdöls, deren Umweltschäden im Nahen Osten und den anderen Förderländern, Der Transport zur Raffinerie und von Dort zur Tankstelle
    Ferner die Schmierstoffe und Zusätze für die Verbrennung der Rußpartikel aus den Filtern, durch im Verbrauch nicht Kraftstoff Liter/100km Mitgerechnet werden. Sowie die anfallenden Motoröle nach Ölwechsel, Ferner Kühlmittel aus den Kühlern. Zusätzlich gibt es noch die Säurebatterien in den Verbrennern die oft nach 2-4 Jahren getauscht werden müssen und sehr umweltbelastend sind.
    Zusätzlich benötigen Verbrenner in den Kathalisatoren Edelmetalle Platin etc. die in die Umwelt abgegeben werden.
    Batterien der Tesla haben eine Garantie von 8 Jahren und sollen dann noch mehr als 80% Leistung haben.
    Sie können als Groß -Speicher weiterverwendet werden und später recycelt werden.
    Gar nicht berücksichtigt wird die hohe Wärmeabgabe der Verbrenner an die Außenluft die zur Erhöhung der
    Temperaturen in den Städten besonders im Sommer führt und in Wohnungen und Büros die Nutzung von Klimaanlagen Lüftungen Filtern erfordert um die Arbeit der Menschen zu ermöglichen und deren Gesundheit zu schützen.
    Der durch Verbrenner erzeugte Verkehrslärm und seine Gesundheitsschäden für die Menschen wird auch
    nicht berücksichtigt.
    E Autos erhöhen die Lebensqualität in den Städten und ermöglichen ein reges Leben in den Strassen der Bewohner.
    Ich hoffe das die Stinker und die Rowdys mit ihren getunten Autos, die Tag und Nacht einen betörenden Lärm verbreiten bald aus den Städten und Wohngebieten verschwinden.

  24. Eine Studie des ADACs über eAutos ist in etwa so vertrauenswürdig wie eine Studie von Marlboro über das Passivrauchen.

    Es ist längst bekannt, dass nicht mit ehrlichen Parametern gerechnet wurde: Verbrenner wurden mit aktuellen Prüfstandwerten eingerechnet, die Zahlen für den Strommix stammen aus 2013(!).

    Und bei Verbrennern wurde – natürlich – Tank-to-Wheel gerechnet, bei eAutos Well-to-Wheel.

    Zu den dummdreisten Lügen des bösartigen Klimatrolls Hentinger:

    – Nein, die Schadstoffe bei der Produktion sind durch die TA Luft, die bei Industriebetrieben im Gegensatz zu Kfz vorbildlich läuft, zu vernachlässigen. Das gilt sowohl für die Produktion der Akkus als auch des Rests der Fahrzeuge.
    – Natürlich sind eAutos nicht Umwelt“freundlich“, nur um Klassen weniger umweltschädlich als Verbrenner.
    – Wie Henti-Tröllchen darauf kommt, dass eAutos an Stellen fahren, wo Verbrenner nicht hinfuhren, bleibt wohl sein wirres Geheimnis.

    Und natürlich wieder die Klimadeppen-Argumentationen, schön mit Zitaten und Vornamen der Forscher gewürzt, deren Aussagen der bösartige Klimatroll in üblicher Manier verfälscht und verdreht zitiert:
    – Ja, es stimmt, Wärmestrahlung wird von der Atmosphäre (genauer von ihren Treibhausgasen H2O, CO2, CH4 etc.) praktisch komplett aufgesogen. Dadurch aber – da denkt der Klimadepp nicht weiter – erwärmt sich zwangsläufig die Atmosphäre, bis sie endlich das Strahlungsgleichgewicht durch die höhere Temperatur wieder ausgeglichen hat.
    – Ja, es stimmt, dass ein irdisches Treibhaus auch(!) dadurch wirkt, dass es Konvektion behindert. Insofern ist der Begriff „Treibhauseffekt“ unglücklich gewählt, sodass Klimadeppen wie Henti immer wieder die selben bescheuerten Fehlschlüsse ziehen.
    – Nein, die Erdatmosphäre behindert nicht die Konvektion, der Energieaustausch mit dem Universum funktioniert rein auf Strahlungsbasis.
    – Arrhenius hat vor 100 Jahren nicht nur (u.A.) die Gasstrahlung entdeckt, sondern sogar auch sehr genau ausgerechnet, um wieviel sich die Erdatmosphäre erwärmen wird/muss, wenn der CO2-Gehalt verdoppelt wird. Er fand das damals – als Skandinavier – eher positiv. So wie Sörgel mit Atlantropa das ausgetrocknete Mittelmehr als erstrebenswert ansah. Klimatrottel wie Hentinger sind ihrer Zeit halt 100 Jahre hinterher.

  25. Weiter fage ich mich, warum immernoch nur der CO2 Ausstoss berücksichtigt wird. Haben wir über die Fahrverbote in Hamburg nicht gelernt, dass es nicht nur das CO2 ist, was ein Verbrenner rauslässt?
    Und wo bleiben die Zahlen für die Herstellung eines VWs, welcher in Wolfsburg hergestellt wird? Hat das Werk nicht ein eigenes Kohlekraftwerk?

    rog

  26. „Was in der Betrachtung des ADAC auch fehlt, sind die gesundheitsschädlichen Emissionen von Feinstaub und Stickoxiden.“
    Und was ist mit den Schadstoffen, die z.B. bei der Batterieproduktion und -entsorgung freigesetzt werden?

    Achso, wird ja im direkten Anschluss indirekt beantwortet:
    „Hier schneiden Elektroautos grundsätzlich besser ab, weil sie lokal emissionsfrei unterwegs sind.“

    Eben – was juckt uns die Umweltzerstörung im Lande „Weit-Weit-Weg“, so lange wir hier vor Ort unser ökologisches Gewissen betäuben können?

    Und das allerbeste daran: Je mehr man mit dem Elektroauto fährt, desto mehr rettet man (angeblich) die Umwelt. Aus dem Umweltschwein, das mit dem Auto zum nächsten Zigarettenautomaten fährt, wird also der Umweltengel, der mit dem Elektroauto ausgiebige Ausfahrten (am besten natürlich in die Landschaften, die bisher noch halbwegs vom Verkehr verschont wurden) unternimmt…

    Allerdings: Die Schädlichkeit von Giftstoffen ist unstrittig, während die behauptete Schädlichkeit von CO2 auch 194 Jahre nach der Behauptung von Jean-Baptiste Fourier, dass Wärmestrahlung die Atmosphäre (so gut wie) nicht durchdringen könne, noch nicht einmal im Ansatz nachgewiesen wurde.

    Achja – hier mal das Zitat vom Erfinder des sogenannten Treibhauseffektes:
    « La chaleur, arrivant a l’état de lumière jusqu’à la terre solide, perdrait tout-à-coup et presque entièrement la faculté qu’elle avait de traverser les solides diaphanes ; elle s’accumulerait dans les couches inférieures de l’atmosphère, qui acquerraient ainsi des températures élevées. On observerait en même temps une diminution du degré de chaleur acquise, à partir de la surface de la terre. La motilité de l’air qui se déplace rapidement dans tous les sens et qui s’élève lorsqu’il est échauffé, le rayonnement de la chaleur obscure dans l’air diminuent l’intensité des effets qui auraient lieu sous une atmosphère transparente et solide, mais ne dénaturent point entièrement ces effets. Le décroissement de la chaleur dam les régions élevées de l’air ne cesse point d’avoir lieu ; c’est ainsi que la température est augmentée par l’interposition de l’atmosphère, parce que la chaleur trouve moins d’obstacle pour pénétrer l’air, étant à l’état de lumière, qu’elle n’en trouve pour repasser dans l’air lorsqu’elle est convertie en chaleur obscure. »

    Bemerkenswert ist an diesem Märchen bereits, dass Horace-Bénédict de Saussure schon 40 Jahre vorher (also vor 234 Jahren) erklärte, wodurch der von Fourier beschriebene „Treibhauseffekt“ tatsächlich entsteht: durch die Unterbindung der Konvektion. Noch bemerkenswerter ist daran aber, dass Fourier diese Arbeit sogar kannte, da er sich nur drei Absätze vor obigem Zitat selbst auf diese beruft.

  27. Wieso nimmt man den deutschen Strommix für die Herstellung des kalifornischen Model X?

    rog

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