Opel Ampera-e: Der Chevrolet Bolt kommt nach Europa

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opel-ampera-e-chevrolet-boltOpel versucht es noch einmal mit einem Elektroauto: Wie Mary Barra, Chefin des Opel-Mutterkonzerns GM bei ihrem Deutschlandbesuch vor wenigen Tagen mitteilte, kommt der neue Ampera-e 2017 auf den Markt. Das Vorgängermodell Ampera hatte sich nur schlecht verkauft. Als Basis für den E-Opel soll der Chevrolet Bolt dienen, welcher 2016 auf der CES vorgestellt wurde.

Chevrolet Bolt als Basis für den neuen E-Opel

Der neue, voll elektrische Ampera-e soll viel Reichweite bieten und zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sein. Mehr Details wurden noch nicht verraten, klar ist allerdings: Der Wagen wird auf Grundlage des kürzlich auf der CES 2016 vorgestellten Chevrolet Bolt entwickelt. Das 4,17 Meter kurze Fahrzeug kommt mit einer Akkuladung 320 Kilometer weit, verfügt über 200 PS und 360 Newtonmeter. Optisch ist der Bolt eine Mischung aus Kleinwagen und Van, die Batterien sind flach im Fahrzeugboden untergebracht. Damit finden trotz der kompakten Proportionen 5 Passagiere Platz und der Wagen bietet einen Kofferraum mit 478 Litern Fassungsvermögen. Die mittlerweile üblichen Vernetzungsoptionen sind ebenfalls vorhanden. Kosten soll der Bolt um die 30.000 US-Dollar, allerdings nach Inanspruchnahme von Fördergeldern. Opel hat bereits angekündigt, trotz der Anlehnung an den Chevrolet Bolt solle der Ampera-e „ein echter Opel“ werden.

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Vorgängermodell war ein Flop

Der ursprüngliche Ampera war baugleich mit dem Chevrolet Volt und wurde von Opel zwischen 2011 und 2014 angeboten. Der Wagen verfügte neben einer Batterie auch über einen Vierzylinder-Motor als Range Extender. Ging der Batterie der Strom aus, sorgte der Motor für Nachschub. Opel war damals einer der ersten Hersteller, die in Europa ein Elektroauto anboten. Die Verkaufszahlen waren allerdings schlecht, im Jahr 2014 wurden in Deutschland nur 117 Stück zugelassen.

Quellen / Weiterlesen:
Größere Reichweite und erschwinglicher Preis: Opel baut den besseren Elektro-Golf – Focus Online
Opel versucht es wieder mit einem Elektroauto – Handelsblatt
Bildquelle: © Daniel Litzinger / pixelio – www.pixelio.de

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Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

3 KOMMENTARE

  1. seit 2016 hat sich diesbezüglich aber einiges verändert. opel wurde an psa verkauft und die kunden kennen deren verträge nicht. als interessent für dieses auto würde ich mich deshalb an das original, also den bolt aus usa gebaut, halten. auch ich habe damals den chevi volt glücklicherweise dem ampera vorgezogen (obschon baugleich) und 2012 gekauft. !ein superauto! mit Nachfolger voltII liegt er vor den verkaufszahlen des prius in den usa. achtung z. zt. scheint es mit dem dringend nötigen Drehstrom anschluss noch liefer- oder preisprobleme zu geben beim bolt. bei Opel regieren künftig die Franzosen. psa ist aber keine leuchte im ev markt.

  2. Das Video über die Beschleunigungszeiten 0-50 kmh ist ein absoluter Quatsch. Warum; keine konkreten Infos, keine Angaben über das FZ Opel Ampera e. Ich bin kein bischen schlauer, weder keine ich das Interieur noch konkrete Angaben zum Fahrzeug, wie Masse usw. usw. Ein bla bla bla

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