Die beiden Automanager Ulrich Kranz und Stefan Krause, beides früher hochrangige Mitarbeiter bei BMW, gründen ein Elektrolaster-Startup. Unter dem Namen Evelozcity wollen sie künftig elektrische Lieferfahrzeuge bauen. Kranz und Krause hatten zum Jahresende nach nur kurzer Zeit ihre Positionen beim strauchelnden Hersteller Faraday Future wieder verlassen. Mit Evelozcity könnten sie nun dem Streetscooter der Deutschen Post Konkurrenz machen.

Elektrische Nutzfahrzeuge statt Supersportwagen

Viel weiß man noch nicht über Evelozcity, doch wie das Manager Magazin berichtet, wollen Krause und Kranz einen elektrischen Lieferwagen für innerstädtische Transporte bauen. Damit würden sie in direkter Konkurrenz zum Streetscooter stehen, den die Post als Zustellfahrzeug selbst herstellt und auch an externe Kunden verkauft. Aktuell soll es mit dem E-Fahrzeug im Winterbetrieb allerdings Probleme geben. Evelozcity denkt „in größeren Dimensionen“ als die Post, die zunächst 30.000 Stück pro Jahr plant und die Produktion bis auf 100.000 Exemplare jährlich ausweiten könnte. Wie beim Streetscooter sollen Krause und Kranz eine gemeinsame Plattform für verschiedene Modelle planen und über ein Modell nachdenken, das sich speziell an Ride-Sharing-Anbieter richtet. Von elektrischen Sportwagen mit hoher Reichweite und Leistung haben sie sich demnach verabschiedet.

Deutsche Investoren sind bereits an Bord

Die beiden Manager selbst halten sich zu ihrem neuen Projekt allerdings noch bedeckt. Auf der Evelozcity-Website ist bisher nur die Vision des Unternehmens zu lesen: „Design, develop and deliver the most competitive, capable, connected and clean mobility device for the next generation.“ Geldgeber haben Kranz und Krause den Berichten zufolge aber bereits gefunden. Die Investorengruppe werde von einem deutschen Investor geführt, heißt es. Ulrich Kranz ist als Vater des BMW i3 in der Autobranche sehr bekannt. Er hatte den BMW-Konzern Ende 2016 verlassen und war zu Faraday Future gewechselt. Stefan Krause war früher Finanz- und Vertriebschef bei BMW und war ebenfalls zuletzt für das kalifornische Start-up tätig. Evelozcity soll dem Manager Magazin zufolge auch weitere ehemalige Mitarbeiter von Faraday Future und auch von Tesla unter Vertrag haben.

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Quellen / Weiterlesen:
EVELOZCITY | Is an electric vehicle company setting out to change the way the world moves | Evelocity
Evelozcity: Ehemalige BMW-Manager gründen Elektroauto-Startup | ecomento
Der Vater des BMW i3 startet E-Mobil-Schmiede | manager magazin
Bildquelle: BMW AG

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1 KOMMENTAR

  1. Eilmeldung

    In Kleinkleckersheim haben der ehemalige Schulleiter der örtliche Förderschule und ein hochrangiger Mitarbeiter eines renomierten Automobilzulieferers (er war Chefkoch der Kantine) verkündet, dass sie ab dem Jahr 2074 elektrische Sattelschlepper mit einer Reichweite von 10.000 km und einer Ladezeit von 7,5 Minuten anbieten wollen. Die jährliche Produktion ist mit Anfangs 1,5 Millionen Stück geplant. Die DB Mobility Logistics hat bisher ihr Interesse an diesem Sattelschlepper nicht dementiert. In Insiderkreisen wird vermutet, dass diese Spedition bis zu 2,8 Mio Sattelschlepper dieses Typs pro Jahr erwerben könnte.

    Berichten zufolge haben die die beiden Experten bereits Geldgeber gefunden. Somit wird es ihnen schon bald möglich sein, einen Büroraum im Nebengebäude der Dorfturnhalle anzumieten.

    Gääähn…

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