Die Sakuu Corporation arbeitet an 3D-Drucktechnologien für Feststoffbatterien. Jetzt stellte das US-Unternehmen eine Lithium-Metall-Festkörperbatterie mit 3Ah vor, die gleiche oder bessere Leistungsdaten verspricht als heutige Lithium-Ionen-Akkus.

Serienproduktion ab 2022

Die neue Lithium-Metall-Festkörperbatterie der ersten Generation ist laut Sakuu im Hinblick auf Sicherheit und Energiedichte bestens für Consumer-Anwendungen, für die Luft- und Raumfahrt und für Mobilitätsanwendungen geeignet. Sakuu wird die Batterie im dritten Quartal 2021 seinen strategischen Partnern vorstellen, im vierten Quartal dann seinen Early-Access-Partnern. „Wir planen, Anfang 2022 mit der Serienproduktion zu beginnen, um den Bedarf unserer strategischen Partner zu decken“, sagte Robert Bagheri, Sakuu-CEO und -gründer.

Die neue 3-Ah-Feststoffbatterie verfügt über 30 Unterzellen sowie einen proprietären gedruckten Separator aus Keramik. Sie basiert auf aktuellen Kathodenmaterialien, kann aber auch Kathoden mit höherer Spannung verwenden, die bis zu ein Viertel mehr Energie liefern. Im Frühjahr hatte das Unternehmen eine AM-Fertigungsplattform und einen Multiwerkstoff-3D-Drucker für Feststoffakkus angekündigt.

Verbesserte Kapazität und Energieeffizienz

„Wir haben diese erste Generation von Festkörperbatterien entwickelt, um die Machbarkeit unserer Batterietechnologie im Vorgriff auf die fortschrittliche AM-Plattform Sakuu 1000 zu demonstrieren“, sagte CEO Robert Bagheri. Er fügte hinzu, Sakuu habe die Kapazität seiner Batterien im letzten Jahr um den Faktor 100 und die volumetrische Energieeffizienz um das Zwölffache verbessert.

Das neue AM-System kommt Ende des Jahres

Sakuu will sein additives Fertigungssystem zum Jahresende auf den Markt bringen. Das AM-System ermöglicht es, dünne Einzelschichten auf einer Montageplatte zu einem dreidimensionalen Gerät zu verbinden. Der Multiwerkstoff-3D-Drucker, den Sakuu entwickelt hat, kann Festkörperbatterien mittels Elektrofotografie herstellen. Diese sollen die gleiche Energiedichte wie aktuelle Lithium-Ionen-Akkus haben, aber nur halb so groß und um ein Drittel leichter sein. Der 3D-Drucker kann zudem Materialien wie Keramik, Metall und Polymere verarbeiten, die bisher nicht für die Elektrofotografie geeignet waren. Dadurch lassen sich mittels 3D-Druck ganz neue Bauteile herstellen.

Quellen / Weiterlesen

Sakuú Corporation Develops 3Ah Lithium Metal SSB that Offers Improved Energy Performance over Market | Sakuú Corporation
Sakuú Corporation develops 3Ah lithium metal solid-state battery | 3D Printing Media Network
First Lithium Solid State Battery Produced by 3D Printing Startup Sakuu | 3D Print
Sakuú stellt verbesserte 3Ah Lithium-Metall-Festkörperbatterie vor | 3D-grenzenlos Magazin
Bildquelle: © Pixabay

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