Google investiert in Afrikas größten Windpark

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wind-turbines-1-1416171-639x418Google (bzw. der neu geschaffene Mutterkonzern Alphabet) gab vor einigen Tagen bekannt, dass das Unternehmen in das „Lake Turkana Wind Power Project“ investieren wird.

Der Windpark befindet sich im Norden Kenias und wird nach Fertigstellung eine Kapazität von 310 Megawatt haben. Diese Energie reiche aus, um 2 Mio. Haushalte mit Strom zu versorgen. Neben den Turbinen, die vom dänischen Windturbinen-Hersteller Vestas stammen,wird eine 266 Meilen lange Stromleitung gelegt, die wiederum neue Potentiale der Stromgewinnung im geothermischen Bereich erschließt und als das „Rückgrat“ des kenianischen Stromnetzes fungieren.

Google übernimmt den 12,5%-Anteil am Windpark von Vestas nach Inbetriebnahme. Über den Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben. Der Suchmaschinen-Riese investierte nach eigenen Angaben bislang über $2 Millarden in erneuerbare Energie. Dies ist das zweite Erneuerbare Energie Projekt in Afrika für Google, nach einer Investition über $12 Mio. in einen der größten Solarparks Afrikas vor 2 Jahren.

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Quelle: Google Green Blog: Investing in Africa’s largest wind project
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Ajaz Shah
Ajaz Shah ist seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien in der Projektfinanzierung und dem Projekmanagement für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete an Solar- und Windprojekten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Tschechien und Frankreich mit. Daneben ist er freiberuflich im Online Marketing tätig. Ajaz hat zusammen mit Stephan Hiller energyload.eu im Oktober 2013 initiiert.

4 KOMMENTARE

  1. Dann gehöhrt es nicht in einen Artickel. Vor allem nicht im Zusammenhang mit Stromleitung. In der Schule würde das ne 5 auf den Artickel geben. Mindestens aber ne 4.

  2. Das wird von Google nicht weiter erklärt, ich denke, das Gebiet eignet sich für geothermische Projekte, hat aber bisher noch überhaupt keinen Zugang zum Stromnetz. Dieser Zugang wird jetzt mit der Stromleitung geschaffen, so dass es Sinn macht, in Zukunft dort Geothermie-Projekte zu evaluieren.

  3. Was hat eine Stromleitung mit Geothermie zu tun? Ist das in Druckfehler oder fehlt da nur was im Artickel?

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