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Der e.Go Life sollte eigentlich jetzt ausgeliefert werden, doch daraus wird nichts. Die Auslieferungen finden erst nächstes Jahr statt. Grund für die Verzögerung sind neue Freigabekriterien von Zulieferern, die damit auf den Dieselskandal reagieren. Dadurch verzögert sich in Aachen die Produktion des günstigen Elektro-Kleinwagens. Wann Vorbesteller mit ihrem Fahrzeug rechnen können, will Hersteller e.Go Mobile ihnen Anfang Februar mitteilen.

Neue Freigaberegeln der Zulieferer

Im Zuge des Dieselskandals haben viele Zulieferer eigene Freigaberegeln entwickelt, teilte e.Go Life-Chef Günther Schuh mit. „Einige Zulieferer nehmen neuerdings eigene Anwendungs- und Sicherheitseinstufungen vor und akzeptieren nicht mehr die Einstufung seitens des OEMs.“ Das heißt, dass Zulieferer jetzt auch nach der Auslieferung an Autohersteller selbst überprüfen wollen, ob ihre Komponenten rechtmäßig genutzt und nicht etwa zu Manipulationen eingesetzt werden.

Serienfertigung des e.Go Life startet erst im März 2019

Vier Zulieferer der e.Go Mobile AG wollen ihre Teile erst im April 2019 für den Straßeneinsatz freigeben, schreibt Schuh. Das bedeutet, dass sich in Aachen der Start der Serienproduktion nach hinten verschiebt. Das Unternehmen könne es sich nicht leisten, 2.000 Elektroautos auf Halde zu bauen. Deshalb soll die Serienfertigung erst im März 2019 richtig starten und dann zum teilweisen Ausgleich ab Juni in zwei Schichten laufen.

Genaue Produktionsdaten stehen im Februar fest

Wer bereits einen e.Go Life bestellt hat, erfährt erst im Februar nächsten Jahres, wann sein neues Fahrzeug in Produktion geht. Die Auslieferungen finden dann zwischen April und September statt. Wer der Kaufvertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschreibt, kann die Umweltprämie nutzen.

e.Go Mobile verschiebt auch die Probefahrevents

Die e.Go Mobile AG hatte auch verschiedene Probefahrevents geplant, auf der Kunden, die einen e.Go Life bestellt haben, den Wagen erstmals fahren können. Auch diese Events werden nun erst Anfang 2019 stattfinden. Bis dahin dürfen nur ausgebildete Testfahrer die Fahrzeuge außerhalb des e.Go-Werksgeländes nutzen, schreibt Schuh. Die Reservierungsgebühr für den Kleinwagen beträgt 1.000 Euro und wird bei einer Stornierung jederzeit in voller Höhe erstattet.

Der e.Go Life ist ein elektrischer Kleinwagen für die Stadt, der in drei Ausführungen angeboten wird. Je nach Ausstattung kostet er zwischen 15.900 und 19.900 Euro und soll damit das erste bezahlbare Elektroauto werden. E.Go Mobile-Chef Günther Schuh war auch maßgeblich an der Entwicklung des Streetscooter der Deutschen Post beteiligt.

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Quellen / Weiterlesen:
Elektroauto e.Go Life kommt erst 2019 auf den Markt | golem.de
Auslieferung des e.Go Life verzögert sich | Edison
Aachener Elektroauto-Kleinwagen e.GO Life verzögert sich | ecomento.de
Bilderquelle: © e.GO Mobile AG

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Ajaz Shah
Ajaz Shah ist seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien in der Projektfinanzierung und dem Projekmanagement für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete an Solar- und Windprojekten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Tschechien und Frankreich mit. Daneben ist er freiberuflich im Online Marketing tätig. Ajaz hat zusammen mit Stephan Hiller energyload.eu im Oktober 2013 initiiert.

1 KOMMENTAR

  1. 4 Zulieferer für den E.GO Life wollen Lieferung für das kleine Stadtauto bis Frühjahr 2019 verzögern!

    Kann es sein das Sie von der „mächtigen deutsche Automobilindustrie “ gezwungen werden
    keine Teile an diesen „Neuankömmling = Konkurrenten “ zu liefern,
    weil sie kein gleichwertiges preiswertes Produkt geplant haben und liefern können?
    Wäre logisch VW Konzern BMW Mercedes etc. können nicht so schnell liefern.
    Warum sollte jemand noch ihre Produkte kaufen wenn es einfache preiswerte gibt?

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