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E-Force One, Umrüster und Anbieter von Elektro-LKWs, stattet seine 18-Tonner künftig mit Batterien des Schweizer Herstellers ecovolta aus. Außerdem zeigte E-Force One auf der Messe Smarter E Europe 2019 in München seinen neuen Sattelschlepper mit 550 kW Leistung.

E-Force One Elektro-LKW mit verschiedenen Antriebsvarianten

Die neue Sattelzugmaschine EF18 SZM wird mit Hochleistungs-Batteriepaketen mit Kapazitäten zwischen 105 kWh und 630 kWh ausgestattet. Außerdem stehen zwei unterschiedliche Antriebsvarianten zur Verfügung: Die Permanentmagnet-Synchronmotoren leisten wahlweise 440 kW oder 550 kW. Die Komponenten werden modular für jedes einzelne Fahrzeug zusammengestellt. Damit kann die E-Force One AG jedes Anforderungsprofil in Bezug auf die Art der Strecken, Reichweite und die Ladetechnik erfüllen.

Die neuen Sattelschlepper erreichen somit Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h und bewältigen Steigungen von bis zu 16 Prozent. Elektro-LKWs sind besonders für den städtischen und regionalen Lieferverkehr geeignet: Die emissionsfreien Vorgängermodelle von E-Force One haben für Lidl und Coop bereits über 1,5 Millionen Kilometer zurückgelegt. Pro Monat entspricht das bis zu 6.000 Kilometern, meldete die E-Force One AG. Die Elektro-LKW sind zwar deutlich teurer als Fahrzeuge mit Dieselantrieb, punkten dafür mit niedrigen Betriebskosten.

Flexible Batterielösungen nötig

Stefan Aufdereggen, Geschäftsführer der E-Force One AG, lobte die Batteriepacks von ecovolta: „Unsere E-Schwerlastfahrzeuge erfordern flexible Batterielösungen, die besonders sicher sind und über hohe Energiedichten verfügen. Genau in diesen Bereichen spielen die Batteriepacks von ecovolta ihre Stärken aus. Ihre hohe Energiedichte senkt das Batteriegewicht und macht das gesamte Fahrzeug leichter.“

Ecovolta ist auf die Herstellung von Hochleistungs-Batteriesystemen für die Elektromobilität spezialisiert. Das Batteriekonzept von ecovolta ist patentiert und ermöglicht der Mitteilung zufolge Energiedichten von bis zu 480 Wh pro Liter. Die zertifizierte evoTractionBattery bietet ecovolta mit Spannungen von 24 bis 96 Volt sowie Kapazitäten von 2,5 kWh bis 15 kWh an. Durch die beliebige serielle Verschaltung bis maximal 16 Batterien und die parallele Verschaltung von bis zu 32 Strängen sind zudem Batteriespannungen von 24 Volt bis 829 Volt möglich.

Ecovolta- Geschäftsführer Pirmin Reichmuth sagte, gewerbliche Elektrofahrzeuge hätten oft typische Fahrtenprofile, für die ihr Antriebsstrang und die Batterien optimiert werden könnten. Deshalb könne der gleiche Fahrzeugtyp unterschiedliche Batterien benötigen. Dafür seien modulare Batterielösungen nötig, die zugleich standardisiert sein müssten, um eine effiziente Produktentwicklung und Produktion zu ermöglichen.

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Quellen / Weiterlesen
Neue Elektro-LKWs der E-Force One AG mit Batterien von ecovolta | ecovolta
E-Force One setzt bei E-Lkw auf Batterien von Ecovolta | electrive.net
Bildquelle: © E-Force One AG/ecovolta
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Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

1 KOMMENTAR

  1. „Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h und bewältigen Steigungen von bis zu 16 Prozent“

    Gleichzeitig?

    „beliebige serielle Verschaltung bis maximal“

    Wie definiert der Autor dieser Aussage das Wort „beliebig“?

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