Nicht nur der Wert der Kryptowährung Bitcoin steigt seit Jahren, sondern auch der mit den Transaktionen verbundene Stromverbrauch. Der Grund ist die massive Rechenleistung, die dafür nötig ist. Inzwischen verursacht Bitcoin einen Stromverbrauch von geschätzten 30 Terrawattstunden pro Jahr, mehr als ganze Volkswirtschaften wie Kroatien, Irland oder Marokko. Mit dieser Energie könnte man in Deutschland über 3 Millionen Haushalte versorgen.

Die Transaktionen werden immer komplizierter, die nötige Rechenleistung steigt

Die Bitcoin-Transaktionen verbrauchen so viel Strom, weil zu ihrer Verarbeitung und zur Schaffung neuer Bitcoins sogenannte Miner nötig sind. Die „Schürfer“ verifizieren in riesigen Serverfarmen jede Transaktion, wofür komplizierte kryptographische Berechnungen nötig sind. Und der Aufwand dafür steigt, weil jedesmal die ganze Kette aller vergangenen Transaktionen, die sogenannte Blockchain, mit dokumentiert wird. Da die maximale Zahl an Bitcoins durch den Programmcode begrenzt wird, werden auch die Aufgaben immer schwieriger, die Miner zur Generierung neuer Bitcoins lösen müssen. Demnach steigt auch der Stromverbrauch in den Serverfarmen ständig an, wo immer leistungsfähigere Computer eingesetzt werden. Eine einzige Transaktion verbraucht inzwischen 300 Kilowattstunden Strom.

Der hohe Rechenaufwand von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist systemimmanent. Eine Bank als zentraler Mittler entfällt – das Zahlungsmittel erzeugen und verwalten stattdessen alle Teilnehmer des Netzwerkes selbst. Deshalb wird die Kette aller Datensätze dezentral auf allen Rechnern im Netzwerk verwaltet, was Manipulationen verhindern soll. Doch der Preis dafür ist hoch: Ein Kreditkartensystem wie Visa beispielsweise verbraucht für 200 Millionen Transaktionen pro Tag nur zwei Prozent der Menge an Strom, die Bitcoin benötigt.

Die meisten Bitcoin-Minen laufen mit chinesischem Kohlestrom

Inzwischen ist die Verarbeitung von Bitcoin-Transaktionen für viele Miner ein profitables Geschäft geworden. Bitcoin als Währung wächst und wird wertvoller, und da die Miner für ihre Arbeit Bitcoins erhalten, lohnt sich für sie auch die Investition in die nötige Infrastruktur. Die meisten Bitcoin-Minen befinden sich in China, wo Strom und Computerchips günstig sind. Der Stromverbrauch von 30 Terrawattstunden beinhaltet übrigens nur Bitcoin, keine anderen Kryptowährungen. Die Informationsplattform Digiconomics, von der die Zahlen stammen schätzt, dass Konkurrent Ethereum pro Jahr auf weitere knapp 11 Terrawattstunden Strom kommt.

Die Sorge vor den Auswirkungen auf die Umwelt wächst, da gerade die in China erzeugte Elektrizität hauptsächlich aus fossilen Energiequellen stammt. Die Sorge ist berechtigt: Digiconomics schätzt, dass Bitcoin im Jahr 2020 den gesamten (heutigen) Weltstrom verbrauchen wird, wenn der Energiebedarf weiter im aktuellen Tempo steigt.

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Quellen / Weiterlesen:
Bitcoin Energy Consumption Index | Digiconomist
Bitcoin Miners Consume More Electricity than 19 European Countries | Bitconist
Bitcoin verbraucht mehr Strom als Marokko | manager magazin
Bitcoin Mining Now Consuming More Electricity Than 159 Countries Including Ireland & Most Countries In Africa | Power Compare
Bildquelle: Pixabay

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Ajaz Shah

Ajaz Shah ist seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien in der Projektfinanzierung und dem Projekmanagement für verschiedene Unternehmen tätig. Er arbeitete an Solar- und Windprojekten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Tschechien und Frankreich mit. Daneben ist er freiberuflich im Online Marketing tätig. Ajaz hat zusammen mit Stephan Hiller energyload.eu im Oktober 2013 initiiert.

19 KOMMENTARE

  1. Wer lesen kann, hat einen unfairen Vorteil: „Eine einzige Transaktion verbraucht inzwischen 300 Kilowattstunden Strom.“

    Was ist daran irgendwie missverständlich?

  2. Mal ein Hinweis an den Bitcoin-Experten Alex1: Nicht die Zahlung per Bitcoin verbraucht die Energie, sondern das Mining, also das Erzeugen neuer Bitcoins.

    Und wer Fragen zum Klima hat, sollte lieber irgend einen Dahergelaufenen auf der Straße darauf ansprechen, als Alex1 – denn dann hat er wenigstens die Chance, dass er tatsächlich eine Antwort erhält.

  3. Ging mir genauso. Man lernt eben nie aus. 300 kWh für eine einzige Überweisung sind schon heftig.

    Wobei das selbst bei nur 10 Cent pro kWh 30 Euro pro Überweisung bedeuten würde. Wie sich das rentieren soll, ist mir schleierhaft. Aber ich muss ja nicht alles verstehen… 😆

    Was die „Grundsatzdiskussion“ angeht: Hentinger ist nur ein zweitklassiger Klimatroll. Aber ein Nerviger. Falls Du oder jemand anderes Fragen zur anthropogenen globalen Erwärmung hast, immer gerne. Der Troll wird nicht mehr gefüttert.

  4. Ungeachtet der heißen Grundsatzdiskussion die hier tobt mal ein Kommentar zum Artikel selbst: Interessant. Dass Bitcoinminer Leistungsstakre Server besitzen wusste ich, aber dass der Energieverbrauch so hoch ist, war mir neu. Auf jeden Fall gut zu wissen dass man Kryptowährungen als energiebewusster Mensch nicht unterstützen sollte!

  5. Ach ja, am Ende der Argumente (nicht dass Deine „Argumente“ irgendeinen Sinn gehabt hätten…) kommen die persönlichen Anfeindungen . Und das genau aus der Ecke der Klimaleugner, die sich ja eben gerade durch Faktenresistenz auszeichnen.

    Und ihre Hohepriester sind Maxeiner, Miersch, Eike, Heartland Institute, Spencer, Kulke etc, denen Trolle wie Hentinger blindlings folgen.

    Dass Hentinger das Umweltbundesamt, die gesamte Klimawissenschaft und inzwischen die Weltgemeinschaft (ok, außer Trump…) als religiöse Gemeinschaft und destruktive Gruppierung bezeichnet, spricht für sich und braucht nicht mehr kommentiert zu werden.

    Hentinger, Du bist schlichtweg nicht satisfaktionsfähig.

  6. Genau Alex1, Sie sind sogar zu faul (oder unfähig dazu), korrekt zu zitieren – und werfen obendrein anderen vor, dass sie darauf wert legen. Das gilt nicht nur für irgendwelche aus dem Zusammenhang gerissenen Sätze bekannter Personen, sondern für jegliche von Ihnen vorgebrachte Aussagen.

    Aber das ist halt nunmal ein Wesenszug von religiösen Fanatikern – oder allgemeiner Mitgliedern von „Destruktiven Gruppierungen“. Die sind nicht etwa dumm, sondern nur unbelehrbar. Denn sie gehören ja zur Elite, die bereits im Besitz der einzigen Wahrheit ist. Kritik von außen wird deshalb sogar als Beweis dafür betrachtet, dass die eigene Glaubensgemeinschaft Recht hat.

    http://www.bdp-verband.org/bdp/archiv/psychokulte.pdf

  7. Och jo, der tägliche Klimatroll… 🙄

    Bist ja ganz prima im Gugeln von Zitaten (kriegst ein Fleißbienchen 😆 ), versteht aber nichts vom Inhalt. Aber genau das wollte Gauß sagen: Verstehen ist besser als Rechnen. Und Verstehen ist auch besser als hirnlos zitieren.

    Henti, Du treibst Dich einfach zu viel auf den Klimatrollseiten rum oder in Deinem Klimatrollechoraum.

    Merke: Nicht alles, was Dein Bruder im Geiste Trump sagt, ist richtig. Aufgemerkt!

  8. Ja genau, Alex1, in Wirklichkeit hat Clausius natürlich Ihre Behauptung gestützt, dass die Stahlung von kalten Gegenständen auch wärmere Gegenstände zusätzlich erwärmt…

    Ihre physikalischen und mathematischen Kenntnisse beeindrucken immer wieder auf’s neue. Vor allem Ihre fachkundigen Widerlegungen von vorgebrachten Aussagen. Übertroffen wird das eigentlich nur noch durch Ihre Fähigkeit, Zitate zu verstümmeln und sie den falschen Urhebern zuzuschreiben. Das Zitat zum Zahlenrechnen stammt nicht von Einstein, sondern wird allgemein Carl Friedrich Gauß zugeschrieben und lautet eigentlich: „Der Mangel an mathematischer Bildung gibt sich durch nichts so auffallend zu erkennen wie durch maßlose Schärfe im Zahlenrechnen.“ Dass ausgerechnet Gauß aussagen wollte, dass jemand, der viel zu einem Thema rechnet, keine Ahnung von diesem Thema hat, darf wohl bezweifelt werden.

    Da Sie aber offenbar Zitate mögen, hier noch eins von Karl Popper:

    „Alle Prüfungen lassen sich als Versuche auffassen, falsche Theorien auszumerzen, die schwachen Punkte einer Theorie zu finden, um sie zu verwerfen, wenn sie durch Prüfung falsifiziert wird. Diese Auffassung wird manchmal für paradox gehalten. Unser Ziel, sagt man, ist die Begründung richtiger Theorien und nicht die Ausschaltung falscher. Doch gerade weil es unser Ziel ist, Theorien so gut zu begründen, wie wir können, müssen wir sie so streng prüfen, wie wir können, d.h. wir müssen versuchen, ihre Fehler zu finden, sie zu falsifizieren. Nur wenn wir sie trotz angestrengtester Bemühungen nicht falsifizieren können, dürfen wir sagen, dass sie strengen Prüfungen standgehalten haben. Deswegen bedeutet die Entdeckung von Fällen, die eine Theorie bestätigen, sehr wenig, wenn wir nicht ohne Erfolg versucht haben, Fälle zu finden, die sie widerlegen. Denn wenn wir unkritisch sind, werden wir stets finden, was wir suchen: Wir werden nach Bestätigungen Ausschau halten und sie finden, und wir werden über alles, was unseren Lieblingstheorien gefährlich werden könnte, hinwegsehen.“

  9. Man kann Inkompetenz durch Schweigen vermuten lassen.

    Dein Weg ist es offenbar, sie durch ausuferndes Schreiben immer wieder zu bestätigen.

    Mit Deinen Einlassungen beweist Du ein ums andere Mal, dass Du die von Dir zitierten Passagen überhaupt nicht verstanden hast.

    Wohl verstanden beweisen nämlich alle diese Deine Zitate den Treibhauseffekt samt seiner Anthropogenese. Selten jemand getroffen, der aus so viel Wahrheit so viel Stuß fabriziert 🙄

    Apropos Ausrechnen: Ich glaube von Einstein stammt der Satz, dass nichts mehr die Unkenntnis von der Sache an sich beweist als ausuferndes Zahlenrechnen. Q.e.d.

  10. Na klar doch, Alex1, in hunderten – wenn nicht sogar tausenden – Beiträgen habe ich die Kohlekraftwerke verteidigt, nur können Sie blöderweise gerade keinen einzigen davon finden…

    War ja zu erwarten, dass Sie sich wie ein Kleinkind auf die für Sie völlig neue Aussage stürzen. Ja, selbstverständlich strahlen sowohl kältere als auch wärmere Körper Energie ab. Für die Eiswürfel habe ich es Ihnen ja sogar ausgerechnet. Nur erwärmt dabei dennoch nie der kältere Körper den wärmeren.

    Rudolf Clausius schrieb hierzu bereits in seinem Lehrbuch „Die mechanische Wärmetheorie“ von 1876:

    „Verschiedene Betrachtungen über das Verhalten und die Natur der Wärme hatten mich zu der Ueberzeugung geführt, dass das bei der Wärmeleitung und der gewöhnlichen Wärmestrahlung hervortretende Bestreben der Wärme von wärmeren zu kälteren Körpern überzugehen, und dadurch die bestehenden Temperaturdifferenzen auszugleichen, so innig mit ihrem ganzen Wesen verknüpft sei, dass es sich unter allen Umständen geltend machen müsse. Ich stellte daher folgenden Satz als Grundsatz auf:

    Die Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen.

    Die hierin vorkommenden Worte ‚von selbst‘, welche der kürze wegen angewandt sind, bedürfen, um vollkommen verständlich zu sein, noch einer Erläuterung, welche ich in meinen Abhandlungen an verschiedenen Orten gegeben habe. Zunächst soll darin ausgedrückt sein, dass durch Leitung und Strahlung die Wärme sich nie in dem wärmeren Körper auf Kosten des kälteren noch mehr anhäufen kann. Dabei soll dasjenige, was in dieser Beziehung über die Strahlung schon früher bekannt war, auch auf solche Fälle ausgedehnt werden, wo durch Brechung oder Reflexion die Richtung der Strahlen irgend wie geändert, und dadurch eine Concentration derselben bewirkt wird. […]

    Dieser von mir als Grundsatz hingestellte Satz hat viele Anfechtungen erfahren, und ich habe ihn daher zu wiederholten Malen vertheidigen müssen, wobei ich immer nachweisen konnte, dass die Einwände nur dadurch veranlasst waren, dass die Erscheinungen, in welchen man einen uncompensirten Wärmeübergang aus einem kälteren in einen wärmeren Körper zu finden geglaubt hatte, unrichtig aufgefasst waren. Es würde aber an dieser Stelle den Gang unserer Betrachtungen zu sehr unterbrechen, wenn ich die Einwände und ihre Widerlegungen hier mittheilen wollte. Ich will daher bei den hier folgenden Auseinandersetzungen den Satz, welcher gegenwärtig, wie ich glaube, von den meisten Physikern als richtig anerkannt wird, einfach als einen Grundsatz in Anwendung bringen, so wie ich es in meinen Abhandlungen gethan habe, und behalte mir vor, weiter unten auf die über ihn geführten Discussionen noch etwas näher einzugehen.“

    Und „weiter unten“ führte er noch aus:

    „Der von mir zum Beweise des zweiten Hauptsatzes aufgestellte Grundsatz, dass die Wärme nicht von selbst (oder ohne Campensation) aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen kann, entspricht in einigen besonders einfachen Fällen des Wärmeaustausches der alltäglichen Erfahrung. Dahin gehört erstens die Wärmeleitung, welche immer in dem Sinne vor sich geht, dass die Wärme vom wärmeren Körper oder Körpertheile zum kälteren Körper oder Körpertheile strömt. Was ferner die in gewöhnlicher Weise stattfindende Wärmestrahlung anbetrifft, so ist es freilich bekannt, dass nicht nur der warme Körper dem kalten, sondern auch umgekehrt der kalte Körper dem warmen Wärme zustrahlt, aber das Gesammtresultat dieses gleichzeitig stattfindenden doppelten Wärmeaustausches besteht, wie man als erfahrungsmässig feststehend ansehen kann, immer darin, dass der kältere Körper auf
    Kosten des wärmeren einen Zuwachs an Wärme erfährt.“

    https://archive.org/details/diemechanischew01claugoog

    Und seit diese Aussage vor nunmehr über 140 Jahren getroffen wurde, hat es NIEMAND geschafft, mit einem kälteren Körper einen wärmeren zusätzlich zu erwärmen. Falls Sie dennoch der erste sein sollten, dem dies gelingt, ist Ihnen deshalb der Nobelpreis sicher. Wenn selbst das noch nicht Ansporn genug sein sollte, dann vielleicht der Hinweis, dass mit dieser Technik endlich auch ein Perpetuum mobile gebaut werden könnte – man mit Ihrer Hilfe also z.B. Fahrzeuge fertigen könnte, die gar keine Energie mehr benötigen. Das wär doch mal was, oder?

  11. OMG, glaubst Du wirklich all den Unsinn, den Du da fabrizierst?

    Natürlich hast Du die Kohlekraftwerke laufend verteidigt. Ist mir nur meine Lebenszeit zu schade, aus dem Wust Deiner unqualifizierten Beiträge die Entsprechenden rauszusuchen.

    Als bekennender Leugner der Tatsachen und bekannter Lügner kommen wieder die üblichen boshaft verdrehten Unterstellungen. Nie hatte ich behauptet, Wetter würde ALLEINE durch Strahlung bestimmt.

    Aber netterweise hast Du jetzt einen zentralen Schwachpunkt der Klimatrolle deutlich gemacht, der unter all dem Namedropping (also dem Versuch, durch das Fallenlassen illustrer Namen Kompetenz vorzutäuschen) hell hervorleuchtet:

    DOCH, auch ein kälterer Körper strahlt auf einen wärmeren Körper und liefert diesem damit Energie. Der Wärmere liefert eben nur MEHR Energie auf den Kälteren.

    So einfach kann die Welt sein, und doch so kompliziert. Jedenfalls für Klimatrolle mit begrenztem Physik-Horizont.

  12. Also gut, Alex1, dann mal raus mit der Sprache: In welchem Beitrag hab ich die Kohlekraftwerke verteidigt?

    Dabei fällt mir aber auf, dass Sie ja noch immer nicht meine Kinderfrage beantwortet haben, wie viel Nennleistung aus Windenergieanlagen benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen.

    Übrigens ist es bei uns aktuell total bewölkt – trotzdem hat es Temperaturen um den Gefrierpunkt. Vor etwa zwei Wochen war es wolkenlos und gleichzeitig (auch nachts) deutlich wärmer. Irgendwie scheint Ihre Wolkenheizung also gerade defekt zu sein.

    Wer wie Sie ignoriert, dass das Wetter nicht nur durch Strahlung bestimmt wird, wird also nie dahinter kommen, warum das Wetter so ist, wie es ist.

    Außerdem sind Wolken bekanntlich weiß. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie Strahlung reflektieren. Würden sie dagegen Strahlung absorbieren und anschließend wieder emittieren, wie es beim CO2 der Fall sein soll, hätte dies eine Verschiebung der Wellenlänge zur Folge, da die Temperatur der Wolken deutlich niedriger ist, als die der Sonne (Wiensches Verschiebungsgesetz). Dass man Wärmestrahlung per Reflektoren umlenken kann, ist seit Jahrtausenden bekannt. Dass ein kalter Körper einen wärmeren Körper zusätzlich erwärmt, wurde in der langen Geschichte der Physik dagegen noch nie beobachtet.

    Aber das können Sie aktuell doch wunderbar selbst ausprobieren: Nehmen Sie doch mal ein paar Eimer Eiswürfel mit in ihr Elektroauto, um sich die Energie für die Heizung zu sparen. So ein Eiswürfel hat immerhin eine Temperatur von ca. 273 K, gibt also nach Stefan-Boltzmann 315 W/m² ab. (Ein Heizlüfter für den Zigarettenanzünder aus dem Baumark hat maximal auch nur 350 W, weil so ein Zigarettenanzünder maximal mit 30 A abgesichert ist.)

    In ihrem naiven Wettermodell, das rein strahlungsbasiert ist, erwärmt sich die Luft aber überhaupt nicht. Denn die Strahlung wird ja angeblich nur zwischen Sonne, Erdoberfläche, Wolken/CO2 und Weltall hin- und her transportiert. Die Luft selbst ist bei dieser Theorie ein Medium, das (abgesehen von den paar CO2-Molekülen) einfach von der Strahlung ignoriert wird. Das sieht man auch sehr schön auf dieser Kinderzeichnung auf der von Ihnen verlinkten Wikipedia-Seite:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f6/Cloudeffects.svg

    Trotzdem geht es bei der Treibhaus-Blödelei eigentlich darum, dass dadurch angeblich die Lufttemperatur steigen soll, ohne dass irgend jemand mal erklären würde, wie das konkret geschieht. Denn würde er erklären, woher die Luft ihre Temperatur erhält (und wie sie die Energie anschließend wieder abgibt) müsste er mindestens Themen wie Konvektion, Evaporation und Transpiration, die Wärmeübertragung zwischen Gasen sowie die Abstrahlung von Energie durch strahlungsaktive Gase ansprechen. Das würde dann aber sehr schnell dazu führen, dass von dem Märchen der zwischen Erdoberfläche und CO2-Deckel gefangenen Strahlung nicht mehr viel übrig bleibt.

    Und noch etwas fehlt in der von Ihrer Hypothese vom rein strahlunsbasierten Wetter: Eine Erklärung, warum die Luft mit zunehmender Höhe (nahezu linear) immer kälter wird. Denn in Ihrer Hypothese spielt die Höhe der Erdoberfläche für die Temperatur ja gar keine Rolle. Am Gipfel der Zugspitze müsste es also eigentlich so warm/kalt sein, wie in Garmisch-Partenkirchen.

    Aber Ihre restlichen Hypothesen sind ja auch kein Stück besser: Im Jahr 2000 lag der durchschnittliche Strompreis für Privatkunden noch bei 13,94 Cent/kWh, 2015 waren es bereits 28,68 Cent/kWh – also eine Steigerung auf 206 %. Im selben Zeitraum ist der Stromverbrauch der Haushalte in Deutschland von 130,5 TWh auf 132,0 TWh gestiegen. Allerdings hat Ihr Konzept, Energie wieder zu einem Luxusgut für Besserverdiener werden zu lassen, durchaus schon gefruchtet: Jährlich wird deutlich über 300.000 Haushalten der Strom abgedreht, weil die ihre Rechnung nicht mehr bezahlen können. Aber über solche Versager lachen Sie ja nur – wie Sie schon mehrfach bekundet haben.

    Richtig ist dagegen die Aussage, dass der Wert einer Firma nichts mit deren Aktienkurs zu tun hat. Das können Sie problemlos von den Ex-Aktionären von Lehman-Brothers, Pfleiderer, Q-Cells, Praktiker, Air Berlin usw. erfragen. Der Aktienkurs ist lediglich eine Wette auf den zukünftigen Wert einer Firma – den aktuellen Wert findet man also nicht an der Börse, sondern im Geschäftsbericht bzw. in den letzten Quartalszahlen. Aber selbst solch eine Banalität werden Sie offenkundig nie verstehen.

  13. Für die, die es wirklich wissen wollen: Natürlich funktioniert der Treibhauseffekt auch auf der der Sonne abgewandten Seite der Erde. Was man selbst beobachten kann, ist der Strahlungseffekt: Bei bewölktem Himmel wird es nachts nicht so kalt.

    Aha, sagt Hentilein, die Wolken also und nicht das CO2? Bravo, die Wolken wechseln und das kann Unsereins beobachten, das CO2 bleibt für unsere Wahrnehmung konstant. Beide tragen zum Treibhauseffekt bei.

    Für Hentinger zu hoch, aber interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung

    Na super, von einem Klimatroll kann man doch viel lernen:

    – Der Wert eines Unternehmens hat üüüberhaupt nichts mit seinem Aktienkurs zu tun,
    – Höhere Strompreise führen keineswegs zum Sparen
    – Hentinger mag keine Kohlekraftwerke (was der Treppenwitz ist, da er doch immer mit Zähnen und Klauen diese Drecschleudern verteidigt hat. Vor Allem gegen diese pöhsen Regenerativen)
    – Hentinger ist sogar so doof, dass er noch nicht einmal die primitivsten Grundlagen des Treibhauseffekts realisiert

  14. Hab ich schon erwähnt, dass Alex1 ein notorischer Lügner ist? Denn wo ich die Kohlekraftwerke, die den Strom für sein Elektroauto erzeugen, bejubelt haben soll, weiß er selbst nicht.

    Dass er die Berechnung von Bitcoins durch höhere Strompreise ausbremsen will, belegt nur, dass er tatsächlich keine Ahnung darüber hat, was das überhaupt ist. Denn damit die Bitcoin-Geschichte aufgrund der Stromkosten unrentabel wird, müsste man den Strom so teuer machen, dass sein Elektroauto längst in der Garage vergammeln würde. Aber die Auswirkungen von steigenden Energiekosten hat er ja noch nie verstanden.

    Und wie üblich wirft er wieder mit Nebelkerzen um sich, um seine komplette Ahnungslosigkeit zu verschleiern. Nun kommt er also mal wieder mit seiner Treibhaus-Blödelei daher, bei der er noch nicht einmal die einfache Frage beantworten kann, wie der angebliche Treibhauseffekt eigentlich auf der sonnenabgewandten Erdhälfte funktionieren soll.

  15. OMG, wie bigott kann man sein!

    Vor Kurzem bejubelt Hentinger noch die Kohleverstromung, jetzt bejammert er angeblich den hohen Energieverbrauch der Bitcoins.

    Da gibt es nur ein Muster beim alten Klimatroll Hentinger: GEGEN. Egal gegen was, Hauptsache gegen. Mit Denken braucht man da gar nicht anfangen, wenn jemand wie Hentinger nicht einmal die primitivsten Grundlagen des Treibhauseffekts kennt.

    PS: Natürlich ist es unmöglich, wie Energie hier verschwendet wird. Ein weiteres deutliches Zeichen, dass Strom – und erst recht die Emission von CO2 – noch viel zu billig sind.

  16. War ja klar, dass unser Schaumschläger Alex1 auch wieder was schreiben muss – obwohl er wie üblich keinerlei Ahnung vom Thema hat. Das versucht er dadurch zu tarnen, indem er mal wieder sein Lieblingsthema herauskramert: Elektroautos, die mit Kohlestrom versorgt die Welt retten sollen. Damit er mit dieser lahmen Nummer ein klein wenig mehr Effekt erzielt, verheimlicht er wie üblich sowohl den Dieselstinker seiner Gattin als auch seine Ölheizung im Keller. Scheinheilig, verlogen – und obendrein auch noch ahnungslos. Diese Charakterzüge braucht es wohl, um die Lüge hinter der „Energiewende“ nicht zu sehen – oder sogar nicht sehen zu wollen. Leute wie Alex1 sind somit das ideale Klientel für all die Öko-Faschisten, die mit dem trojanischen Pferd der Klimarettung die Demokratie abschaffen wollen.

    Mit dem Energieverbrauch beim Berechnen von Bitcoins hat das alles aber noch immer nichts zu tun. Nur weiß Alex1 halt weder, was Bitcoins sind (er hat ja schon erhebliche Probleme, einen banalen Aktienkurs zu verstehen), noch wie viel Energie der Prozessor in seinem PC zieht (beim Thema „Eneregie ziehen“ kommt er deshalb mit seiner Frau daher, die mit einem Strohhalm ein Wasserglas leer trinkt). Deshalb kann man sich über dieses Thema nunmal nicht mit ihm unterhalten.

  17. Ausgerechnet Hentinger mosert über „antiquierte Technologie“! Ein Treppenwitz. Keilt er doch, wo er kann, gegen die moderne Technologie der eMobilität und verteidigt mit Zähnen und Klauen die antiquierte Technologie der Verbrenner.

    Und Hentinger, der unermüdliche Streiter FÜR die antiquierte Technologie der Kohle, will auf einmal etwas verbieten(!). Wie lächerlich ist das denn? Bei den Glühlampen hat er garantiert genauso GEGEN das Verbot gestänkert.

    Wenn schon ein Verbot, dann ein Verbot der Diesel-Stinker, die jährlich Zehntausende töten.

    Und alles das wäre ganz einfach zu bewerkstelligen, wenn man den CO2-Emissionen einen reellen Wert zuschreiben würde. 30 Euro pro Tonne sind einfach viel zu billig.

    Unser Rumpelstilzchen zeigt sich als veritabler Wechselbalg, der an nichts Anderem als an meckernder Polemik interessiert ist.

  18. Die Ursache für den enormen Stromverbrauch ist nicht in erster Linie der notwendige Rechenaufwand, sondern die eingesetzte antiquierte Technologie. Solche Prozessoren fressen zudem nicht nur Unmengen an Energie, wenn sie unter Volllast arbeiten – schon der Verbrauch beim „nichts tun“ ist erheblich. Und das betrifft nicht nur die Bitcoins, sondern nahezu den gesamten Einsatz von Computern.

    Welcher Stromverbrauch wird eigentlich allein in Deutschland durch die Zwangs-Umstellung auf IP-Telefonie verursacht? (Allerdings ist das mit dem auch von Energyload immer wieder bejubelten IoT ja eh bald nur noch ein Tropfen im großen Fass.)

    Es wird also Zeit, dass stromverschwendenden Prozessoren und Grafikkarten endlich gesetzlich verboten werden – ähnlich wie beim Glühlampenverbot.

    Dass es durchaus längst stromsparende Alternativen gibt, beweisen die vielen Tablets und Smartphones, die ohne solche Stromfresser auskommen.

    Welche Prozessortechnologie verwendet eigentlich der Server, auf dem energyload.eu gehostet wird?

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