Energiewende: Wirtschaftsministerium liefert Impulspapier zu „Strom 2030“

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energiewende-wirtschaftsministerium-impulspapierWie kann die Stromversorgung im Jahr 2050 aussehen und welche Weichen muss die Politik jetzt stellen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Bundeswirtschaftsministerium und hat mit dem Impulspapier „Strom 2030“ langfristige Trends skizziert. Das Ziel: Eine kostengünstige und klimafreundliche Stromversorgung, mit der Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit beibehalten werden. Das Impulspapier wurde im September veröffentlicht und sollte eine breite Diskussion über die künftigen Rahmenbedingungen der Stromversorgung anstoßen.

Das Papier leitet aus langfristigen Trends verschiedene energiepolitische Aufgaben ab

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Das Papier skizziert zwölf langfristige Trends für den Stromsektor und die Aufgaben, die sich daraus ergeben. Die Trends zeigen, wie Wind- und Solarstrom in den nächsten Jahren nach und nach zum wichtigsten Energieträger werden und die Stromversorgung dabei sicher und günstig bleibt. Dabei muss zunächst der Energieverbrauch in allen Sektoren sinken. Durch Effizienztechnologien und erneuerbare Energien kann das Ziel erreicht werden, die Treibhausemissionen bis 2050 um bis zu 95 Prozent zu senken.

Die energiepolitischen Aufgaben für die nächsten Jahre liegen laut Impulspapier zum Beispiel bei der Vollendung des „Strommarkt 2.0“. Dabei geht es um die Digitalisierung durch intelligente Messsysteme und die Flexibilisierung des Systems, um Erzeugung und Verbrauch auszugleichen. Der Strommarkt muss europäischer werden: Die Kopplung der Strommärkte erhöht den grenzüberschreitenden Stromhandel, gleichzeitig auch die Flexibilität des Systems sowie die Versorgungssicherheit.

Heizungen, Autos und Industrie werden statt fossiler Brennstoffe immer mehr grünen Strom nutzen, deshalb müssen die Wettbewerbsbedingungen für erneuerbaren Strom im Wärme- und Verkehrssektor verbessert werden. In diesem Bereich soll auch verstärkt Biomasse eingesetzt werden. Weitere Aufgaben sind beispielsweise der Netzausbau und die Gewährleistung der Systemstabilität trotz eines hohen Anteils erneuerbarer Energien.

BEE: Vorrang für Energieeffizienz unverständlich

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. kritisiert, dass zwar sinnvolle Ansätze vorhanden seien. Viele davon seien allerdings nicht neu. Zudem würde der Energieeffizienz Vorrang vor dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien eingeräumt, was unverständlich sei. Beide seien wichtige Säulen der Energiewende und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, so der BEE. Außerdem habe das BMWi bereits mit dem Weißbuch Strommarkt zahlreiche gute Vorschläge auf den Tisch gelegt, die anschließend nicht umgesetzt wurden, kritisierte Harald Uphoff, stellvertretender BEE-Geschäftsführer.

Ergebnisse der Diskussion kommen im Frühjahr

Wie der Weg zum Ziel genau aussehen könnte, dazu hat das Wirtschaftsministerium bereits eine Vielzahl an Stellungnahmen von Marktakteuren und der Öffentlichkeit erhalten. Auch die Arbeitsgruppen der Plattformen Strommarkt und Energienetze diskutierten über das Impulspapier. Im Frühjahr wird das gemeinsame Plenum der Plattformen die Ergebnisse der Diskussion vorlegen.

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Quellen / Weiterlesen:
Energiewende: Wirtschaftsministerium beginnt Umfrage zu „Strom 2030“ | heise online
Weichen stellen für eine zukunftsfähige Stromversorgung: Diskussionsprozess „Strom 2030“ | BMWi
Impulspapier“Strom 2030″: Regierung befragt Bürger als Experten zur Energiewende | Wirtschafts Woche
BMWi-Impulspapier Strom 2030 – gute Ansätze endlich umsetzen | Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Bildquelle: © Uwe Schlick / pixelio – www.pixelio.de

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  1. Und wieder lügt der Troll: Selbst mit dem deutschen kohlelastigen Strommix ist mein eAuto besser im CO2 als jeder vergleichbare Stinker.

    Und jedes Jahr wird der deutsche Strommix besser. Trotz der Klimatrolle.

  2. Klimatroll Hentinger, das Murmeltier.

    X-mal widerlegt, x-mal wieder hochgewürgt.

    Aber da Du es ja so willst:

    – Natürlich funktioniert es mit den Regenerativen. Nur muss die Regelung intelligent sein. Intelligenter als die Klimatrolle.
    – Nein, für jede kWh, die ich verbrauche, speisen die EWS eine definitv Regenerative ins Netz ein. Und da ist es egel, ob das Solarfeld oder das Windrad in meinem Garten oder dem des Nachbarn oder woanders liegt. Wir haben ein Netz.
    – Und selbst wenn der Klimatroll das nicht kapiert, wir sind „umzingelt“ von Solar-, Wind- und Wasserkraftwerken, kein Konventionelles in der Nähe.

    Also alles gut. Außer bei den Ewiggestrigen.

  3. Tja, Alex1, dass Sie nicht wissen, was eine zuverlässige Stromversorgung ist und deshalb schon mit dem Verstehen meiner Frage intellektuell überfordert sind, haben ja längst alle mitbekommen.

    Aus dem selben Grund kapieren Sie ja auch selbst mit viel gutem Zureden nicht, warum eine Verdopplung, Verdreifachung oder gar Vervierfachung der Zufallsstromerzeuger nicht annähernd ausreichen wird, um die bestehenden konventionellen Kraftwerke zu ersetzen.

    Aber Sie sind ja schon mit der banalen Einsicht überfordert, dass auch aus Ihrer Steckdose noch immer der ganz normale Strommix kommt (und deshalb Ihr Elektroauto mehr CO2 verursacht, als ein Verbrenner).

    Viel Spaß noch. Ich bin dann mal weg.

  4. Henti, das Troll-Murmeltier?

    Noch nicht einmal ein korrektes Gedächtnis hat der Kleine: Wir brauchen nur eine Verdoppelung der Regenerativen, um die Kohle endlich komplett abzuservieren 😀

    Und damit haben wir – tattaaa – die 1001. Antwort auf die Kinderfrage. Wird ein Klimatroll aber nicht kapieren fürchte ich… 🙄

  5. Ach Alex1, als ob Ihre Kommentare nicht eh schon peinlich genug wären. Jetzt müssen Sie auch noch Aussagen erfinden, über die Sie sich anschließend lustig machen.

    Nachdem Sie in einem parallelen Thread schon nicht erklären können, wie sie die wegfallende Kapazität der Kohlekraftwerke mit einer Verdreifachung der Energieerneuerungsanlagen ausgleichen wollen, brauche ich hier erst gar nicht zu fragen, wie sie das dann mit lediglich einer Verdopplung anstellen wollen.

    Dass sie auch diesmal nicht beantworten können, wie viel Nennleistung aus Windrädern benötigt wird, um 1.000 MW Nennleistung eines konventionellen Kraftwerks zuverlässig zu ersetzen, war dagegen sowieso nicht anders zu erwarten.

  6. Oh je, Hentinger dreht ab.

    Wortschöpfungen wie „sinnlose Energie“ zeigen die letzten Zuckungen der Ewiggestrigen.

    Und zum x-ten mal die Kinderfrage, y-mal beantwortet: Sogar ohne Einsparungen würde eine einfache Verdoppelung der Regenerativen sämtliche Kohledreckschleudern unnötig machen. Mit all ihrem Feinstaub, Quecksilber und vor Allem CO2.

    Auch wenn Klimatrolle wie Hentinger dann die Tränen kommen… 😆

  7. Nunja Alex1, dass Sie sogar den Unterschied zwischen der Steigerung der Energieeffizienz und das zwangsweise Abschalten von unliebsamen Lasten (was gerne mit dem Begriff „Smart Grid“ verschleiert wird) nicht kennen, verwundert mich nicht.

    Während Sie offenbar sinnlose Windräder und PV-Anlagen mit sinnfreien Argumenten verteidigen müssen, ist es mir vollkommen egal, ob man Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke abschaltet oder nicht. Nur wenn man sie, wie Sie, unbedingt abschalten will, dann sollte man wenigstens erklären können, wie die Alternativen aussehen sollen.

    Also wie viel Nennleistung aus Windrädern wird benötigt, um 1.000 MW Nennleistung eines konventionellen Kraftwerks zuverlässig zu ersetzen?

  8. Na klar, dass ein Klimatroll wie Hentinger nicht kapiert, was da abläuft.

    Hentinger will einfach, dass seine guten alten Kohlekraftwerke so lange wie möglich weiter laufen.

    Dass wir noch nicht genug regenerative Energien haben, ist ja genau den Leuten wie Hentinger zu verdanken, die gegen Alles sind, was regenerativ sein könnte.

    SmartGrid ist nichts anderes als eine intelligentere Art des Nachtstroms. Aber allzu intelligent ist ja nichts für Klimatrolle. Da fühlen die sich halt leicht überfordert… 😆

  9. Warum muss der Energieverbrauch sinken, wenn wir demnächst „beliebig viel“ Energie aus unerschöpflichen und vor allem umweltfreundlichen Quellen erhalten?

    Und was es bringen soll, wenn man in Zukunft nicht mehr nur den Gesamtverbrauch kennt, sondern den Verbrauch jedes einzelnen Bürgers in beliebig hoher Auflösung, müsste mir auch mal einer erklären. Also außer dass man dann über den Stromverbrauch den Tagesablauf des gesamten Bevölkerung beobachten kann. Aber das hat ja eher nichts mit einer Energiewende zu tun, sondern eher mit einer Überwachungswende.

    Aber Endziel ist ja eh die große Transformation der Gesellschaft. George Orwell lässt grüßen.

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