Deutschland

Wie viele Stromspeicher braucht die Energiewende? Speicherbedarf von 270 TWh?

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Beim Umstieg auf erneuerbare Energien spielt die Frage, wie der erzeugte Strom zwischengespeichert werden kann, eine entscheidende Rolle. Je höher der Anteil des unregelmäßig verfügbaren Stroms aus Wind und Sonne am Strommix wird, desto stärker sind wir auf Stromspeicher angewiesen. Doch wie viele und welche Stromspeicher brauchen wir, um die Stromversorgung wetterunabhängig stabil zu halten? […]

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Entwurf eines Mieterstromgesetzes von der Bundesregierung verabschiedet

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In dieser Woche hat die Bundesregierung den Entwurf eines Mieterstromgesetzes verabschiedet. Dieses sieht vor, dass bei neuen Solaranlagen auch der lokal erzeugte und von den Bewohnern eines Gebäudes verbrauchte Strom gefördert wird. Durch das noch vom Bundestag zu verabschiedende Mieterstromgesetz soll  die Errichtung von mehr PV-Anlagen auf Mehrparteien-Gebäuden ermöglicht werden.

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Neuer Stromtrassen-Plan der Energieversorger soll 10 statt 3 Mrd. kosten!

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Der Netzausbau ist entscheidend für die Energiewende. Um im Norden Deutschlands produzierten Windstrom in den Süden zu transportieren, sollen zwei neue gigantische Stromtrassen entstehen. Doch der Widerstand gegen die SuedLink und SuedOstLink getauften Trassen war riesig, sowohl unter Anwohnern als auch bei den Naturschutzverbänden. Jetzt haben die Übertragungsnetzbetreiber überarbeitete Pläne vorgelegt.

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Energiewende: Wirtschaftsministerium liefert Impulspapier zu „Strom 2030“

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Wie kann die Stromversorgung im Jahr 2050 aussehen und welche Weichen muss die Politik jetzt stellen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Bundeswirtschaftsministerium und hat mit dem Impulspapier „Strom 2030“ langfristige Trends skizziert. Das Ziel: Eine kostengünstige und klimafreundliche Stromversorgung, mit der Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit beibehalten werden. Das Impulspapier wurde im September veröffentlicht und sollte […]

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Photovoltaik im Lärmschutz – das ungehobene Potential

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Unsere Gesellschaft wird immer mobiler, Mobilität erzeugt Verkehr, der erzeugt Lärm und Lärm macht krank. Deshalb werden in Industrieländern immer mehr und immer höhere Lärmschutzwände an Straßen, Schienenwegen und Flugplätzen errichtet und zunehmend auch in Schwellenländern. Die Augen können wir schließen, die Ohren nicht, deshalb ist Lärmschutz Pflicht. Optisch ist eine Schallschutzwand immer ein harter Eingriff […]

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Regelenergie-Markt wird wichtiger für Vattenfall und Trianel

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Energieversorgungsunternehmen reagieren auf die Veränderungen des Energiesystems: Durch die zunehmende Flexibilisierung, Digitalisierung und Dezentralisierung der Energieversorgung entstehen neue Geschäftsmodelle. Sowohl Vattenfall als auch Trianel haben deshalb Kooperationen gestartet, um den Bereich Regelenergie-Dienstleistungen auszubauen. Vattenfall kooperiert mit der Siemensausgründung Caterva während Trianel mit Opel zusammenarbeitet.

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In deutschen Heizungskellern besteht noch viel Potenzial für die Wärmewende

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Gastbeitrag von Kerstin Bruns – Eine Studie von Kesselheld gewährt spannende Einblicke in den Heizungsmarkt 2016: Neben dem Einsatz erneuerbarer Energien sind auch die Einbindung von Wärmeerzeugern in intelligente Stromnetze und eine smarte Heizungssteuerung wichtige Hebel im Kampf gegen den Klimawandel. Doch inwieweit werden diese Maßnahmen bisher umgesetzt? Die Expertenkommission der Bundesregierung sieht für die […]

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Der Strompreis steigt! – Tipps zur Kostensenkung

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Der Strompreis steigt! Eben diese Nachricht verkünden die Stromanbieter gerade reihenweise und in allen erdenklichen Medien. Während der Strompreis mit Blick auf www.statista.com in den letzten Jahren stagnierte, geht er nun weiter nach oben. Die Rede ist von jedem vierten Anbieter, der seine Preise erhöht – und das um zweistellige Beträge pro Haushalt. Welche Möglichkeiten […]

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Die deutsche Energiewende begann bereits in den 1980er Jahren mit der Förderung Erneuerbarer Energien und der Einstellung neuer Kernkraftwerksprojekte. In der öffentlichen Diskussion ist ihr Anfang allerdings meist mit dem zweiten Atomausstieg 2011 verbunden und konzentriert sich heute überwiegend auf den Stromsektor. Über die grundsätzliche Notwendigkeit des Ausbaus Erneuerbarer Energien sowie der Einsparung von Energie und der Steigerung von Energieeffizienz herrscht ein genereller Konsens in Politik und Wissenschaft. Die Maßnahmen zur Umsetzung sind aber immer wieder Gegenstand von Streitigkeiten.

Die Kernziele bis 2050 sind die Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf 80% und die Senkung des Primärenergieverbrauchs um 50% im Vergleich zu 2008. Die Treibhausgasemissionen sollen um 80 bis 95% im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Um diese Ziele zu erreichen, wurden in der jüngsten Vergangenheit detaillierte Konzepte entwickelt.

2014: Die 10-Punkte-Energie-Agenda

Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wurde im Juni 2014 die „10-Punkte-Energie-Agenda“ veröffentlicht, welche folgende Handlungsfelder und Entwicklungen umfasst:

    1. Erneuerbare Energien, EEG: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde 2014 reformiert und soll die Förderung erneuerbarer Energien vor allem in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit im wirtschaftlichen Sinne und den generellen Ausbau des Sektors ermöglichen.
    2. Europäischer Klima- und Energierahmen 2030/ETS: Bei den Beschlüssen zum europäischen Klima- und Energierahmen 2030 und zur Reform des europäischen Emissionshandels (ETS) geht es um die Verpflichtung der EU-Mitgliedsstaaten zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, der Erhöhung der Energieeffizienz und der Vergrößerung des Anteils Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch.
    3. Strommarktdesign: Im Zuge der Förderung Erneuerbarer Energien muss der Strommarkt zukünftig angepasst werden, um Effizienz und Versorgungssicherheit gewährleisten zu können.
    4. Regionale Kooperation in der EU/Binnenmarkt: Durch Kooperationen innerhalb der EU sollen Preise niedrig gehalten und eine höhere Versorgungssicherheit ermöglicht werden.
    5. Übertragungsnetze: Um die Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien sicherzustellen, sollen mehrere Tausend Kilometer Stromtrassen verstärkt und neugebaut werden.
    6. Verteilernetze: Verteilernetze müssen ausgebaut werden, um Anschlussmöglichkeiten zu gewährleisten.
    7. Effizienzstrategie: Die Steigerung der Energieeffizienz soll zukünftig durch die Einhaltung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) gestärkt werden. Der Primärenergieverbrauch soll erheblich gesenkt werden.
    8. Gebäudestrategie: Bis 2050 soll durch Sanierungsmaßnahmen ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden. Im November 2015 soll hierfür die „Energieeffizienzstrategie Gebäude“ verabschiedet werden.
    9. Gasversorgungsstrategie: Die Erdgasversorgung in der Bundesrepublik soll durch internationale Kooperationen, vor allem innerhalb der EU, sichergestellt werden.
    10. Monitoring/Energiewende-Plattform: Mit Hilfe des Monitoring-Prozesses „Energie der Zukunft“ soll die Entwicklung der Energiewende beobachtet und bei Zielabweichungen eingegriffen werden. In Fachforen und Plattformen soll eine Beteiligung gesellschaftlicher Gruppen am Umsetzungsprozess der Energiewende ermöglicht werden.

beschluesse-energiegipfel2015: Beschlüsse des Energiegipfels

Am 1. Juli 2015 einigte sich die Regierungskoalition auf dem „Energiegipfel“ auf folgende Ziele:

    1. Klimaschutz: Die CO2-Emissionen sollen bis 2020 um 40% reduziert werden. Der Minderungsbeitrag von 22 Mio. t CO2 soll durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen erbracht werden. Durch die Überführung von Braunkohlekraftwerksblöcken in einem Umfang von 2,7 GW in eine sogenannte Kapazitätsreserve sollen 22 Mio. t CO2 eingespart werden, die endgültige Stilllegung der Anlagen soll nach vier Jahren erfolgen. Eine gegebenenfalls notwendige zusätzliche Minderung in Höhe von 1,5 Mio. t CO2 pro Jahr soll ab 2018 erbracht werden. In welcher rechtlichen Form dies umgesetzt wird, ist noch zu entscheiden. Ein weiterer Minderungsbeitrag von 4 Mio. t CO2 kommt hauptsächlich vom Ersatz bestehender Steinkohle-KWK-Anlagen durch Gas-KWK und die moderate Neubauförderung zu Stande. Ab 2016 werden die verbleibenden 5,5 Mio. t CO2 durch Maßnahmen im Gebäudebereich, in den Kommunen, in der Industrie sowie im Schienenverkehr erbracht.
    2. Strommarkt und Versorgungssicherheit: Mit der Entscheidung für einen „Strommarkt 2.0“ sollen Versorgungssicherheit und geringe Kosten ermöglicht werden
    3. Kapazitätsreserve als zusätzliche Absicherung: Braunkohlekraftwerke sollen vor der Stilllegung in die Reserve gehen, um den Strommarkt abzusichern.
  1. Kraft-Wärme-Kopplung: Die Umstellung von kohle- auf gasgefeuerte KWK sowie der Neubau soll mit größeren Summen gefördert werden.
  2. Netzausbau: Bei neuen Gleichstromtrassen sollen Erdkabel den Vorrang vor Freileitungen bekommen und durch den weiteren Ausbau Strom aus erneuerbaren Energien im Norden zu den Stromverbrauchern im Süden des Landes transportiert werden.
  3. Atomrückstellungen: Mit einem Stresstest sollen die Rückstellungen der Kraftwerke bewertet werden. Anschließend soll eine gesetzliche Regelung beschlossen werden, um einer möglichen Verkleinerung des Haftungsvermögens entgegenzuwirken. Bis Ende November 2015 sollen von einer Kommission Empfehlungen erarbeitet werden, um die Finanzierung für Rückbau und Entsorgung langfristig zu sichern.

Bildquelle – oben: © Uwe Schlick / pixelio – www.pixelio.de
Bildquelle – unten: © hertzBB / pixelio – www.pixelio.de

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