Die Menge der klimaschädlichen Treibhausgase CO2 und Methan nimmt weiter zu und hat neue Rekordwerte erreicht. Die Werte waren 2018 so hoch wie zuletzt vor drei bis fünf Millionen Jahren. Die künftigen Generationen müssten die ernsten Folgen tragen, warnte die Weltwetterorganisation WMO.

Treibhausgase steigen ungebremst weiter an

Wie die WMO mitteilte, lag der Jahresdurchschnitt von CO2 im Jahr 2018 bei 407,8 ppm (parts per million). Beim Methan, das ebenfalls sehr klimaschädlich ist, liegt der Wert ebenfalls auf einem Rekordniveau und 259 Prozent über dem Wert der vorindustriellen Zeit.

Damit steigen die Treibhausgase jedes Jahr weiterhin nahezu ungebremst an, statt zurückzugehen. Die WMO warnte, dass künftige Generationen mit den ernsten Folgen des Klimawandels zu kämpfen haben würden. Dazu gehörten höhere Temperaturen, steigende Meeresspiegel und mehr extreme Wetterereignisse, teilte die Organisation in ihrem jährlichen Treibhausgas-Bulletin in Genf mit.

Das wichtigste Treibhausgas ist Kohlendioxid (CO2), das bei der Verbrennung von Öl, Gas und Kohle entsteht. Ein weiterer Faktor, der die CO2-Konzentration erhöht, ist das Abholzen und Verbrennen tropischer Regenwälder. Das Gas Methan wird unter anderem bei der Viehzucht freigesetzt und tritt in den vergangenen Jahren ebenfalls verstärkt auf. Weitere Quellen von Methan sind der Reisanbau, die Verbrennung von fossilen Brennstoffen und Biomasse.

„Die Staaten müssen endlich handeln“

„Es gibt keine Anzeichen für eine Verlangsamung des Trends, geschweige denn für einen Rückgang der Treibhausgas-Konzentrationen, trotz aller Zusagen im Pariser Klimaabkommen“, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Er betonte, die Staaten müssten endlich handeln. Eine vergleichbare CO2-Konzentration habe die Erde vor drei bis fünf Millionen erlebt. Damals sei es zwei bis drei Grad wärmer gewesen und der Meeresspiegel habe zehn bis 20 Meter höher gelegen, sagte Taalas.

Die WMO sagte, einzelne Länder, darunter die USA und China, seien besonders am Treibhausgasausstoß beteiligt. Trotzdem könne es nur eine globale Lösung geben. Petteri Taalas sagte, dass sich in den USA viel bewege, obwohl das Land aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen sei. New York oder Kalifornien hätten bereits einen großen Teil ihrer Klimaziele erreicht.

Bis zum 13. Dezember läuft die aktuelle UN-Klimakonferenz in Madrid, an der Vertreter aus 200 Ländern teilnehmen. Dort wollen die Länder erneut über Lösungen beraten, wie die Klimakrise noch verhindert oder zumindest eingedämmt werden kann.

Quellen / Weiterlesen

Treibhausgase erreichen neue Rekordwerte | scienexx
Neuer Rekord an Treibhausgasen in Atmosphäre | Spiegel Online
Klimaschädliche CO2-Konzentration erreicht neuen Rekordwert | Welt
Bildquelle: Public Domain Pictures.net
Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo H. Hiller;;
    Sind Sie Wirklich SO D/BL
    oder Werden/Lassen SIE Sich
    von XY Für diese n Blödsinn/Dummheit
    BEZAHLEN, aber so oder SO;; Diesbezüglich
    Gehört ihnen Diesbezüglich Der Dr. Titel
    ENTZOGEN.
    Sie WISSEN Doch Ganz Genau, das Dieses
    CO2 NUR 0,02 bzw 0,03 % Anteil an/in der Luft hat.

  2. Hallo Herr Hermann
    Was ist ihr Problem? Welche Kritik haben Sie an diesem Artikel? Sachliche Kritik lassen wir uns gerne gefallen; aber bitte beachten Sie auch die Form! Wir wollen hier alle höflich und respektvoll miteinander umgehen.
    Im übrigen lassen wir uns von niemanden bezahlen und einen Dr. Titel, den Sie mir gerne entziehen möchten, habe ich gar nicht. Das hat nie jemand behauptet und das steht auch nirgends.
    Viele Grüße und eine entspannte Vorweihnachtszeit
    Stephan Hiller

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