Im September hat der Weltklimarat IPCC einen Sonderbericht zum Klimawandel veröffentlicht. Er zeigt: Der Klimawandel hat starke Auswirkungen auf unsere Ozeane und auf die Eismassen der Erde. Die bisherigen Prognosen zum Anstieg des Meeresspiegels und zum Abschmelzen der Gletscher musste der IPCC nach oben korrigieren. Die Folgen sind gravierend, wenn wir nicht sofort eingreifen.

Welche Rolle die Meere und das Eis für das Klima spielen

Die Erdoberfläche ist zu drei Vierteln von Wasser bedeckt. Deshalb ist der Einfluss der Ozeane auf das Klima und alles Leben auf unserem Planeten entsprechend hoch. Die Ozeane regulieren die weltweite Temperatur und liefern Sauerstoff. Sie haben Hitze und CO2 aufgenommen – ansonsten wäre die Erderwärmung schon heute noch schlimmer.

Die Wissenschaftler des IPCC haben für den Sonderbericht nun den aktuellen Wissensstand zu den Ozeanen und zum Eis zusammengefasst. Mehr als 100 Wissenschaftler aus 36 Ländern haben dazu 7.000 Forschungsarbeiten ausgewertet. Der „Sonderbericht über den Ozean und die Kryosphäre im Klimawandel“ zeigt, dass es den Ozeanen alles andere als gut geht. Die Details sind alarmierend. Der Klimawandel lässt die Meere erwärmen und versauern, er lässt Gletscher und Eisschilde verschwinden, der Meeresspiegel steigt an. Meeresbewohner leiden unter Sauerstoffmangel und Hitze. Die Folge sind weiter schwindende Fischbestände (verschärft durch die fortwährende Überfischung) und Todeszonen unter Wasser, in denen es kein Leben mehr gibt.

Seit 2013 hat sich das Tempo beim Anstieg der Meeresspiegel und beim Eisverlust erhöht. Das bedeutet konkret: In Grönland hat sich der Verlust von Eismasse gegenüber dem Zeitraum 1997 bis 2006 verdoppelt, in der Antarktis sogar verdreifacht.

Die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels

Das führt zum Anstieg der Meeresspiegel, der aktuell bei etwa 4 Millimeter pro Jahr liegt. Die Rate erhöht sich jedes Jahr um rund 0,1 Millimeter. Der Hauptgrund dafür ist das Schmelzwasser der Gletscher. Geht der Klimawandel ungebremst weiter, dann könnte der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um über einen Meter steigen, mit gravierenden Folgen. Als Beispiel nennt der Sonderbericht Bangladesch, wo bei einem Meeresspiegelanstieg von einem Meter 20 Prozent der Landesfläche überschwemmt wären. Das hätte zur Folge, dass 30 Millionen Menschen von dort vertrieben würden.

Von Überschwemmungen bedroht wären auch Städte wie Shanghai, New York, Miami, Bangkok oder Tokio. Insgesamt leben fast 2 Milliarden Menschen weltweit an Küsten. Das betrifft natürlich auch Deutschland. Steigt der CO2-Ausstoß weiter, wären hierzulande bis zur Jahrhundertwende über 300.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen, was Milliarden kosten würde. Auch hier müssten Tausende ihre Heimat aufgeben und umsiedeln.

Steigende Meeresspiegel verändern zudem die Böden und das Grundwasser, denn das Salzwasser macht Trinkwasser ungenießbar. Krankheiten wie Cholera könnten dann ebenfalls häufiger auftreten. Besonders der Reisanbau ist vom Salz gefährdet, was schon heute im Mekong-Delta in Vietnam zu beobachten ist, der Reiskammer des Landes. Auch für das Ebrodelta in Spanien könnte die Versalzung Folgen haben. Insgesamt 600 Millionen Menschen weltweit werden von diesen Veränderungen betroffen sein, warnen die Wissenschaftler.

Stürme und Überschwemmungen durch wärmere Ozeane

Auch das wärmere Meerwasser sorgt für Extremwasserstände und Stürme an den Küsten. Die IPCC-Forscher warnen unter anderem vor tropischen Stürmen und der Zunahme von extremen Wellen. Phänomene wie El Niño und La Niña im Pazifik werden sich ebenfalls verstärken. Die Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation, ein System von Meeresströmungen, die eine wichtige Rolle bei der Umverteilung von Wärme spielen und zu einem milderen Weltklima beitragen, wird sich voraussichtlich abschwächen. Das wird vermutlich auch in Nordeuropa zu mehr Stürmen führen, außerdem zu weniger Niederschlägen in der Sahelzone und in Südasien.

Die schwindenden Eisschilde an Nord- und Südpol sind übrigens nicht nur wegen des steigenden Meeresspiegels ein Problem. Denn auch sie halten den Planeten kühl, indem sie Sonnenlicht reflektieren, das dadurch nicht im Boden gespeichert wird. Schmelzen die Eisschilde weg, erwärmt sich die Erde schneller.

Die Rolle der Permafrostböden der Arktis

Ein weiteres riesiges Problem: Die Permafrostböden in der Arktis tauen auf. Die Wissenschaftler des IPCC prognostizieren, dass bis zur nächsten Jahrhundertwende bis zu 89 Prozent der arktischen Permafrostböden auftauen könnten. Das hätte gravierende Folgen für das Weltklima, denn die Permafrostböden gelten als möglicher Kipp-Punkt. In ihnen sind riesige Mengen Biomasse konserviert, die sich zu Methan zersetzen, wenn die Böden tauen. Laut dem IPCC-Bericht könnten dann bis zu 1.600 Gigatonnen Treibhausgase zusätzlich in die Atmosphäre gelangen – fast doppelt so viel, wie sich heute in der Atmosphäre befindet. Das würde die Erderwärmung so beschleunigen, dass die Menschheit vermutlich keinerlei Möglichkeit mehr hätte, den Klimawandel noch aufzuhalten.

Gefahr für die Versorgung mit Frischwasser

All diese Veränderungen wirken sich auch auf den Nachschub an Frischwasser aus – denn wenn Gletscher und Schneedecken schmelzen und es insgesamt seltener schneit, gibt es auch weniger Frischwasser. Das betrifft gerade Gebirge wie den Himalaya, die Alpen oder die Anden. Die Forscher am IPCC befürchten, dass bis zur Jahrhundertwende zwei Drittel der Gletscher des Hindukusch verschwunden sind, wenn sich die Erderwärmung weiter fortsetzt wie bisher (was angesichts der derzeitigen Klimapolitik naheliegend ist). Dann versiegen nicht nur die Wasserquellen für Flüsse wie den Ganges oder den Jangtse, sondern auch für Millionen von Menschen, die von den Hindukusch-Gletschern oder den beiden Flüssen direkt abhängig sind.

Fazit: Wir müssen jetzt handeln

Der Bericht macht klar, dass wir sofort handeln müssen, denn noch ist es nicht zu spät. Auch wenn die Prognosen auf komplexen Modellrechnungen beruhen, bei denen viele teils flexible Faktoren eine Rolle spielen, ist der Trend klar. Deshalb ist der Bericht auch bewusst als Handlungsempfehlung für Regierungen gedacht. Der Ausweg aus der Klimakatastrophe ist eine schnelle und drastische Reduzierung von Treibhausgasen – etwas, das Regierungen weltweit offenbar immer noch nicht für nötig halten.

Quellen / Weiterlesen

Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate | ipcc
Die Erde versinkt in Wasser und Salz | Zeit Online
IPCC-Bericht zum Klimawandel: Eindeutige Fakten, verheerende Aussichten | tagesschau.de
IPCC-Sonderbericht: Es kommt schlimmer | scinexx
Weltklimarat ist alarmiert: „Die Möglichkeit zu reagieren besteht noch“ | Frankfurter Allgemeine
Bildquelle: flickrDaniel Foster

Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

10 KOMMENTARE

  1. „Der Ausweg aus der Klimakatastrophe ist eine schnelle und drastische Reduzierung von Treibhausgasen – etwas, das Regierungen weltweit offenbar immer noch nicht für nötig halten.“

    Genau so ist es. Leider. Gerade unsere Gesellschaften, die – dank gemäßigten Klimas, das Ausschläge nach oben und unten nicht so kritisch werden lässt – am wenigsten von der Globalen Erwärmung betroffen sind, befeuern die Globale Erwärmung am meisten.

    Unserer Kohlekanzlerin, die ja mal als Klimakanzlerin gestartet war, spielt da ein ganz trauriges Spiel.

  2. Kapitel 4.2.3.5:
    „Sea level at the end of the century will be higher than present-day and continuing to rise in all cases even if the Paris Agreement is followed (Nicholls, 2018). The reasons for this are mainly related to the slow response of glacier melt, thermal expansion and ice sheet mass loss (Solomon et al., 2009). These processes operate on long time scales, implying that even if the rise in global temperature slows or the trend reverses, sea level will continue to rise (SR1.5 report, AR5).

    In summary, there is high confidence in continued thermal expansion and the loss of ice from both the Greenland and Antarctic ice sheets beyond 2100. A complete loss of Greenland ice contributing about 7 m to sea level over a millennium or more would occur for sustained GMST between 1°C (low confidence) and 4°C (medium confidence) above preindustrial levels. Due to deep uncertainties regarding the dominant processes that could trigger a major retreat, there is low confidence in the estimates of the contribution of the Antarctic ice sheet beyond 2100, but our estimates (2.3–5.4 m in 2300) for RCP8.5 are considerably higher than presented in AR5. High-emission scenarios or exhaustion of fossil fuels over a multi-century period lead to rates of sea level rise as high as several meters per century in the long term (low confidence). Low-emission scenarios lead to a limited contribution over multi-century time scales (high confidence). Discriminating between 1.5 and 2 degrees scenarios in term of long-term sea level change is not possible with the limited evidence. Hence, we conclude that the sea level rise on millennial time scales is strongly dependent on the emission scenario indicating, in combination with the lack in predictability of the tipping points, the importance of emissions mitigation for minimizing the risk to low-lying coastlines and islands (high confidence), even if no tipping-points are passed.“

    Auf gut Deutsch: Wir werden alle sterben.

  3. Ja, Hentinger-Troll.

    Dieser Spruch kommt immer, wenn den Trollen die Argumente fehlen und sie einsehen müssen, dass ihr Handeln anderen Menschen Leid und Tod zufügt. Alles, aber auch wirklich alles kann man damit umbügeln.

    Tschernobyl? Egal, wir werden eh alle sterben.
    Fukushima? Egal, wir werden eh alle sterben.
    Waldsterben? Egal, wir werden eh alle sterben.
    Ebola? Egal, wir werden eh alle sterben.
    Spanische Grippe? Egal, wir werden eh alle sterben.
    Anschläge? Egal, wir werden eh alle sterben.
    Verkehrstote? Egal, wir werden eh alle sterben.

    Der letzte Ausweg der Klimatrolle eben.

  4. Tja, Alex1, ich hätte den Auszug aus dem IPCC-Bericht übersetzen sollen, damit auch Sie ihn verstehen.

    Nun müssen Sie halt dumm sterben. Kann man nix machen.

    Ich war weder in Tschernobyl noch in Fukushima, mein Wald stirbt nicht, ich hatte noch nie Ebola oder Spanische Krippe und habe weder Anschläge verübt noch Verkehrstote verursacht. Ihre Tatsachenbehauptung, dass ich mit meinem Handeln anderen Menschen Leid und Tod zufüge erfüllt somit offensichtlich den Straftatbestand der Verleumdung (§ 164 StGB).

    Dass solche Hasspostings hier trotzdem immer wieder ohne Bedenken durchgewunken werden, wundert mich inzwischen allerdings auch nicht mehr. Die Zensurfunktion dient ja offenkundig lediglich dazu, bei Bedarf Äußerungen zu löschen, die nicht ins eigene Weltbild passen.

  5. Lieber Hentinger
    Vielen Dank für diese „konstruktive“ Anregung. Zur Klarstellung:

    Auch wir sind der Auffassung, dass Alex1´ Äußerungen manchmal, vor allem Ihnen gegenüber, übers Ziel hinaus geschossen sind. Bezüglich der Zensuranschuldigungen zu dem Buch von Luisa Neubauer können wir gerne privat nochmal sprechen.

    Was erwarten Sie eigentlich auf Energyload, das sich der Energie- und Mobilitätswende verschrieben hat? Sie finden bei uns auf jeden Fall ein Forum, Ihren Auffassungen und Theorien Raum zu geben, die wir definitiv nicht teilen bzw. den wir oftmals nicht folgen können.

    Wir würden uns wünschen, dass ALLE die hier unterwegs sind wieder zu einem konstruktiven Dialog zurückfinden. Wir wollen Allen die Möglichkeit geben, sich intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen, gerne auch mit direkten Worten, aber wir werden wohl zukünftig deutlich mehr auf die Netiquette achten müssen.

    Viele Grüße
    Energyload-Team

  6. Liebes Energyload-Team,

    bei meinen Äußerungen zum Buch von Luisa Neubauer ging es insbesondere darum, den Inhalt dieses Buches zusammenzufassen. Jeder kann diesen Inhalt selbst überprüfen, so dass sich meine Aussagen sehr einfach verifizieren lassen. Einen Verstoß gegen eine Netiquette kann ich da nicht erkennen. Dennoch habt ihr meinen Beitrag bis zur Unkenntlichkeit zusammengestrichen. Warum das geschehen ist, kann ich noch immer nicht wirklich nachvollziehen. Aber sei’s drum, denn wie ihr ja selbst feststellt, geht es bei Energyload um die Förderung einer sogenannten „Energie- und Mobilitätswende“ und dazu ist dann offenbar jedes Mittel recht – also selbst die, die eine Luisa Neubauer propagiert.

    Was ich hier erwarte, weiß ich selbst nicht so genau. Letztlich sind es die Hinweise auf neue Beiträge, die ich erhalte, und die mich immer wieder dazu verleiten, die gesamte Meldung auch zu lesen. Für mich gehört es nunmal zur Meinungsbildung dazu, mich auch über den Standpunkt Andersdenkender zu informieren. Ich finde es dabei allerdings immer wieder bemerkenswert, mit welchem Tunnelblick manche Leute unterwegs sind. Als ob man die „Energie- und Mobilitätswende“ tatsächlich fördern würde, wenn man selbst offenkundigste Probleme einfach totschweigt.

    Wie üblich hat Alex1 auch hier wieder überhaupt nichts substanzielles beigetragen. Stattdessen beschuldigt er mich mal eben öffentlich, anderen Menschen gesundheitlichen Schaden zuzuführen bzw. diese sogar umzubringen. Offensichtlich ist so etwas für Sie noch nicht einmal tadelnswert, gehört also zum guten Ton bei Energie- und Mobilitätswendlern. Womit wir ja auch wieder beim Buch von Luisa Neubauer wären.

    Wenn das tatsächlich Ihre Vorstellung davon ist, wie man sich intensiv zu einer Thematik auseinandersetzen soll, dann bin ich hier definitiv fehl am Platz.

  7. Ich kann es nur wiederholen, Hentinger hat mit seinem letzten Post hier wieder bewiesen, dass er ein bösartiger Klimatroll ist.

    Ein Klimatroll ist er nach allen sachlichen Maßstäben: https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29

    Bösartig ist er, weil er mir Dinge unterschiebt, die ich nie schrub. Ich schrub nie, dass er Anschläge verübt oder Verkehrstote direkt verursacht hätte. Diese Unterstellung erfüllt eindeutig den Tatbestand der Verleumdung.

    Und unser Handeln fügt Anderen Leid und Tod zu. Jede Tonne CO2, deren ein Deutscher bekanntlich 10 pro Jahr verursacht, verstärkt die Globale Erwärmung, die wissenschaftlich bewiesen zu Leid und Tod führt. Das gilt auch für die von mir Verursachten. Ich versuche, durch Verhaltensänderung und Kompensation diesen CO2-Fußabdruck auf null zu reduzieren, was mir auch gelingt.

    Hentinger hingegen bestreitet die wissenschaftlichen Tatsachen und propagiert unethisches Verhalten.

  8. Verehrter Alex1,

    ich habe es Ihnen schon einmal empfohlen, da Sie aber bekanntlich lernresistent sind, schreibe ich es nochmal: Schlagen Sie bitte endlich mal die Konjugation von „schreiben“ nach.

    Aber vermutlich sind Sie auch davon lediglich überfordert. Denn auch die Aussage des IPCC, dass es für die zukünftige Entwicklung des Meeresspiegels vollkommen egal ist, wie sich die Menschheit in den nächsten Jahrzehnten verhält, haben Sie ja offenkundig noch immer nicht verstanden.

    Wie jeder – also sogar das Team von Energyload – problemlos nachlesen kann, haben Sie geschrieben: „Dieser Spruch kommt immer, wenn den Trollen die Argumente fehlen und sie einsehen müssen, dass ihr Handeln anderen Menschen Leid und Tod zufügt.“

    Wen Sie hier als Troll bezeichnen (wie üblich ohne überhaupt zu wissen, was damit gemeint ist), haben Sie jetzt ja wieder deutlich gemacht.

    Im Gegensatz zu Ihnen besitze ich weder eine Ölheizung, noch einen Dieselstinker und auch kein Elektroauto, dessen Schädlichkeit für Mensch und Natur sich inzwischen ebenfalls herumgesprochen haben sollte. Dass Sie versuchen, sich Ihrer Verantwortung für die von Ihnen verursachten Schäden durch den Erwerb von Ablassbriefen zu entziehen, ist hinreichend bekannt – ändert aber an Ihrem schä(n)dlichen Verhalten aber gar nichts. Nicht nur in dieser Hinsicht passen Sie sehr gut zur Vielflieger-Lisa.

    Selbst Ihre Elektrizitätswerke Schönau bestätigen das auf Nachfrage (die Sie natürlich bewusst unterlassen, um nicht ihre rosarote Brille absetzen zu müssen): „Wenn Sie sich entscheiden Ökostrom zu beziehen, bekommen Sie immer noch den gleichen Strom wie vorher auch.“

    Und dieser „immer noch gleiche Strom“ kommt bekanntlich überwiegend aus fossilen und atomaren Kraftwerken – insbesondere wenn man diesen über Nacht bezieht, um z.B. sein Elektroauto zu laden.

    Ist es nicht erstaunlich, dass Sie angeblich ganz genau wissen, dass Ihr Verhalten zum Verglühen der Erde führt, Sie aber dennoch nicht bereit sind, Ihr Luxusleben aufzugeben, während ich nichts von der Klimalüge halte – da es selbst knapp 200 Jahre nach ihrer Erfindung und trotz hunderttausender Forscher, die sich für ihre Arbeit bezahlen lassen, noch immer keinen einzigen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkung des atmosphärischen CO2 auf die oberflächennahe Luftschicht gibt -, aber dennoch die Maßnahmen längst ergriffen habe, von denen Sie noch immer lediglich reden?

    Aber Sie können sich freuen. Dies ist mein letzter Beitrag hier. Denn Ihr neuerlicher Hasspost, der wie üblich – und trotz gelobter Besserung der Energyload-Zensur – bedenkenlos veröffentlicht wurde, beweist eindrucksvoll, dass Sie hier nicht der Einzige sind, bei dem Reden und Handeln rein gar nichts miteinander zu tun haben.

    Also macht es gut in Eurer Blase. Vielleicht schafft Ihr es ja wirklich doch noch, die Gesetze der Physik aufzuheben.

  9. @Hentinger, wir würden es sehr bedauern, wenn sie hier nicht mehr aktiv an der Diskussion teilnehmen. Wie gesagt, auch wenn wir in den meisten Punkten nicht übereinstimmen, schätzen wir Ihre (oft mit Quellen) unterlegten Beiträge. Auch um mal aus der Bubble, wie Sie sagen, herauszuschauen.

    Können Sie uns sagen, wo Ihnen der letzte Beitrag von Alex1 zu weit ging?

    Viele Grüße,
    Energyload-Team

  10. Klimatroll Hentinger lügt schon wieder, wenn er behauptet, das IPCC schriebe, dass es dem Meeresspiegel egal sei, wieviel CO2 wir emittieren.

    Richtig ist, dass er auf jeden Fall noch steigen wird, selbst wenn wir heute alle CO2-Emissionen auf null setzen.

    Falsch ist, dass er dann genauso schnell steigen würde wie wenn wir weitermachten wie bisher. Er wird weiter steigen, aber langsamer. Und wenn wir keinen Kipppunkt überschritten haben, könnte er fast zu vorindustriellen Werten zurückkehren. Ganz ist das wohl kaum zu schaffen.

    Soviel zu den „Argumenten“ Hentingers.

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