Ikea will klimaneutral werden und hat dieses Ziel fast erreicht – zumindest, was die Energieversorgung der eigenen Märkte angeht. Ingka Group, die Muttergesellschaft des Möbelhändlers, hat in den letzten zehn Jahren 2,5 Milliarden Euro in erneuerbare Energien gesteckt. Ab Ende 2019 erzeugen die Märkte ihren Strom komplett selbst – ein Jahr früher als geplant.

Eine Million Solarmodule erzeugen Strom auf Ikea-Dächern

Die Ingka Group betreibt 367 der 423 Ikea-Märkte weltweit, darunter auch die 53 Märkte in Deutschland. Die 2,5 Milliarden Euro investierte das Unternehmen in Windparks (534 Anlagen in 14 Ländern), mehrere Solarparks sowie in eigene Dachsolaranlagen mit fast einer Million Modulen auf den Ikea-Märkten, Lagerhallen und Verwaltungsgebäuden. Das selbst gesteckte Ziel, bis 2020 klimaneutral zu arbeiten, konnte Ingka damit schon früher erreichen als geplant.

Ikea will das gesamte Geschäft CO2-neutral machen

Doch nicht nur der Betrieb der Märkte soll klimaneutral ablaufen. Vielmehr soll bei Ikea die gesamte Wertschöpfung grün werden: Bis 2030 will das Möbelhaus mehr Treibhausgase einsparen, als seine gesamte Geschäftstätigkeit erzeugt. Damit reiht sich Ikea in die immer längere Liste der Konzerne ein, die das Klima schützen und helfen wollen, die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Dazu gehören auch Google, Apple oder Coca-Cola.

Ingka/Ikea geht es nach eigenen Angaben aber nicht nur ums Klima. Als globaler Konzern mit einem ressourcenintensiven Geschäft sichere es auch den langfristigen Bestand, den eigenen CO2-Abdruck zu verringern, sagte Pia Heidenmark Cook, die Nachhaltigkeitschefin von Ingka. Denn alles andere werde teuer, ergänzte Ingka-CEO Jesper Brodin.

Bis 2025 sollen alle Filialen Solarmodule anbieten

ikea-solarBei Ikea sind Solaranlagen übrigens nicht nur auf den Dächern zu finden. Der Möbelhändler plant nämlich, bis 2025 in allen Filialen Solarmodule anzubieten, damit auch seine Kunden ihren eigenen Solarstrom erzeugen können. „Wir wollen es Millionen von Kunden ermöglichen, erneuerbare Energien zu erzeugen und zu nutzen“, sagte Pia Heidenmark Cook. „Unsere Solaranlagen sind heute in 7 Ländern erhältlich, und wir werden weiterhin stark investieren, um den Bereich Solarenergie auszubauen. Bis 2025 soll er in allen 30 Absatzmärkten verfügbar sein.”

Quellen / Weiterlesen

Main IKEA retailer expects to exceed renewable energy goal by year’s end | Reuters
Bis 2020: Ikea will mehr Energie produzieren als verbrauchen | t3n
IKEA is investing $2.8 billion in renewable energy infrastructure | Quartz
Bildquelle: flickrScott Lewis

Prof. Dr. Johann Nagengast
Nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und Promotion zum Thema „Outsourcing von Dienstleistungen“ an der Universität Regensburg war Johann Nagengast in verschiedenen internationalen Unternehmen in führenden Positionen tätig. Seit 2001 ist er Professor für Internationales Management und Project Management an der Technischen Hochschule Deggendorf. Als Trainer, Coach und Berater ist er intensiv in verschiedenen internationalen Projekten tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der praxisnahen und pragmatischen Vermittlung und unternehmensspezifischen Anwendung aller Aspekte des Projektmanagements.

11 KOMMENTARE

  1. „Ab Ende 2019 erzeugen die Märkte ihren Strom komplett selbst“

    Ernsthaft? Die haben die Verbindung zum öffentlichen Stromnetz gekappt? Gibt es dafür auch öffentliche Belege?

    Oder geht es doch mal wieder nur darum, dass die Anlagen aufgebaut bzw. gekauft haben, die subventionierten Strom ins öffentliche Netz einspeisen und somit letztlich nicht von IKEA sondern von den Stromkunden bezahlt werden? Was ist dann aber so toll daran, dass die IKEA-Läden auch weiterhin mit dem üblichen Strommix betrieben werden?

  2. Autsch, Hentinger-Tröllchen hat wieder einen Haufen gemacht… 😆 Verstehendes Lesen war ja noch nie sein Ding. Natürlich ist das mit dem Strom ein Geben und Nehmen. Eindimensionale wie Hentinger hängen halt noch ewiggestrig an dem überholten Modell, dass eine Firma immer nur Strom erzeugen oder verbrauchen kann. Seit Jahrzehnten haben aber schon Firmen sowohl erzeugt als verbraucht. Sogar die Kraftwerke selbst brauchen, z.B. bei Störfällen oder Wartungen, Strom von außen. Nach Henti-Tröllchen eine Unmöglichkeit. Und alte Atomkraftwerke brauchen noch Jahrzehnte nach ihrer endgültigen Abschaltung Strom von außen. Passt halt nicht in Henti-Tröllchens Fantasiewelt…

    „Bis 2030 will das Möbelhaus mehr Treibhausgase einsparen, als seine gesamte Geschäftstätigkeit erzeugt. “

    Sehr gute Sache das. Damit sind sie viel schneller als unsere kohlehörige Regierung. Was ja auch nicht sehr schwer ist…

    Ikea war ja auch recht vorne dabei, Ladesäulen für eAutos anzubieten. Inzwischen m.W. ist jede Filiale damit ausgerüstet. Kostenfrei natürlich 😀

    Umso besser, wenn sie jetzt die ganzen riesigen Dachflächen für grünen Strom nutzen.

    Henti-Tröllchen hat wieder nicht kapiert, dass Solarstrom inzwischen billiger ist als jede andere Stromgestehungsart außer Windstrom. Nur die abgehalfterten Jahrzehnte alten Atomkraftwerke sind billiger, und da auch nur dank Billionen Subventionen inklusive Übernahme der Versicherung durch den Steuerzahler, die kein noch so großes Versicherungsunternehmen sich anzunehmen traut.

    Was mich (ein bisschen) wundert, ist, dass sie noch nach Süden ausgerichtete Paneele haben. M.W. richtet man die inzwischen in Ost-West-Richtung aus, was zwar den spezifischen Ertrag eines Paneels schmälert, aber pro Fläche mehr Energie bringt. Also das Gegenteil zu nachgeführten Paneelen. Grund: Die sind inzwischen so billig, dass man die Mehrfläche in Kauf nimmt.

    Ein weiterer Erfolg des 100-/1.000-/10.000-Dächer-Programms bzw. des EEG.
    Atomstrom aus neuen Kraftwerken ist inzwischen doppelt bis dreifach so teuer wie Solar- oder Windstrom

  3. Alex1: „M.W. richtet man die inzwischen in Ost-West-Richtung aus, was zwar den spezifischen Ertrag eines Paneels schmälert, aber pro Fläche mehr Energie bringt.“

    Da merkt man sofort: Hier spricht der Fachmann.

    Meine Empfehlung: Die Solarmodule nach Norden ausrichten. Dann geht der Flächenertrag sogar in Richtung unendlich. Habe ich mal irgendwo gehört…

  4. Ich vermute Alex meinte der Ertrag pro Modul geht runter, aber der Ertrag pro m² Grundfläche geht hoch. Was auch (so beschrieben) vollkommen richtig ist.

    Die Rangfolge, wenn ich den Ertrag pro m² Grundfläche betrachte, ist meines Wissens so:
    Nachgeführtes System -> Süd+Nord-Ausrichtung -> Ost+West-Ausrichtung -> Südausrichtung

  5. Nun Nico, schauen Sie sich doch einfach mal den Erzeugungsverlauf der real existieren Solaranlagen in Deutschland an:

    https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=solar-wind&year=2019&week=26

    Wo steht denn die Sonne um 13:00 Uhr MESZ – im Westen, Osten oder Süden? Warum sollte es den Ertrag grundsätzlich erhöhen, wenn man die Module mehr in Richtung „morgens“ oder „abends“ ausrichtet? Und wie soll der Gesamtertrag pro Grundfläche steigen, während gleichzeitig der Ertrag pro einzelnes Modul sinkt? Das wäre vielleicht der Fall, wenn man die Module steiler aufstellt – aber ob das dann wirklich funktioniert? (Stichwort: Abschattung)

    Es gibt aber tatsächlich ein Bestreben der Netzbetreiber, die Module nicht mehr frontal nach Süden auszurichten – und auch die hat mit oben erwähnter Grafik zu tun: Durch die Ausrichtung der Module nach Süden verstärkt man bei einem zunehmenden Ausbau vor allem das Maximum zur Mittagszeit, die Flanken am Vormittag bzw. Nachmittag werden also noch steiler – was wiederum bedeutet, dass die regelbaren Kraftwerke (also die bösen Kohle- und Gaskraftwerke) entsprechend heftig rauf- bzw. runter gefahren werden. Um das zu korrigieren gibt es seit 2012 die Regelung (für Neuanlagen), dass man entweder die Solaranlage vom Netzbetreiber ferngesteuert komplett vom Netz nehmen lassen muss – oder die maximale Einspeisung ins Stromnetz auf 70 Prozent der Nennleistung begrenzt. Letzteres führt dazu, dass (bei sehr sonnigen Tagen) eine gewisse Plateau-Bildung zur Mittagszeit erzielt wird – jedenfalls theoretisch, praktisch betrifft diese Regelung noch zu wenige Anlagen, als dass man davon viel merken könnte. (An der Steilheit der Flanken ändert diese Regelung aber wenig.)

    Es gibt aber auch eine dritte Variante: Man richtet die Solarpanels nicht mehr frontal nach Süden, sondern z.B. jeweils teilweise nach südwesten und südosten aus. Auch dadurch erreicht man eine Begrenzung der maximalen Einspeisung, hat aber zudem den Vorteil, dass man morgens und abends mehr Strom erzeugt, als bei einer Südausrichtung – die Flanken werden also flacher. Ob das mehr Ertrag bringt, als eine 70-Prozent-Regelung, habe ich noch nicht durchgerechnet – aber wenn man den Strom vor allem selbst nutzen will, kann das auch unabhängig davon wesentlich sinnvoller sein, weil man (im Sommer) über einen längeren Zeitraum „ordentlich“ Strom erzeugt.

  6. Danke, Henti-Tröllchen, dass Du meine Sichtweise in diesem Punkt völlig teilst, soweit ich das beim Überfliegen beurteilen kann. Alles zu lesen ist schlecht für den Blutdruck.

    Am meisten kWh pro m2 Grundfläche erreicht man natürlich, wenn kein Sonnenstrahl mehr auf die Erde fällt. Am billigsten wäre das mit waagrechten Modulen. Die Neigung kommt m.M. nur, weil damit Regenwasser ablaufen und den Staub abspülen kann.

  7. Ja Nico, ich erkenne den Unterschied – bei Variante A hat ein Installateur sein Verkaufspotential nicht mal ansatzweise ausgenutzt, bei Variante B hat sich ein Installateur dumm und dämlich verdient.

    Das Thema war aber nicht, wie man einem Kunden möglichst viele Module für sein Flachdach verkaufen kann, sondern: „M.W. richtet man die inzwischen in Ost-West-Richtung aus, was zwar den spezifischen Ertrag eines Paneels schmälert, aber pro Fläche mehr Energie bringt.“

    Und den Nachweis, dass Variante A weniger Strom erzeugt als Variante B sind Sie schuldig geblieben.

    Wenn ich hier
    https://www.energieagentur.nrw/tool/pv-rechner/
    für ein Dach mit 100 m² Fläche (was aber scheinbar ignoriert wird) mitten in Deutschland eine PV-Anlage mit 10 kWp in Südausrichtung mit 10° Neigung berechnen lasse, werden 9.054 kWh/a ermittelt, gebe ich stattdessen aber eine Ost-West-Ausrichtung mit 10° Neigung an, kommt das System auf 8.272 kWh/a. Bei einer horizontalen Ausrichtung sind es 8.338 kWh/a (was sich auch aus der angenommene Globalstrahlung von 1.120,58 W/m² und der Modulfläche von 59,26 m² ergibt). Bei einer Neigung von 40° kommt die Anlage mit Südausrichtung auf 8.709 kWh/a und die Anlage mit Ost-West-Ausrichtung auf 6.423 kWh/a.

    Wirklich weiter hilft uns das aber irgendwie auch nicht, weil die Modulfläche in allen drei Varianten konstant ist (59,26 m²). Ich habe aber den Eindruck, dass der Ertrag pro Grundfläche bei allen Varianten in etwa gleich ist (außer bei den „steileren“ Anlagen, weil das System offenbar z.B. berücksichtigt, dass so eine Anlage mit Südausrichtung im Sommer zeitweise nur „von Hinten“ beschienen wird).

    Allerdings werden dabei natürlich nicht die Umwelteinflüsse im Herbst (Blätter) oder im Winter (Schnee) berücksichtigt und außerdem würde ich vermuten, dass ein flacher Einfallswinkel der Sonnenstrahlen sich auch ungünstig auf die Reflektionseigenschaften auswirkt.

  8. Tröllchen Hentinger hat mal wieder nix kapiert. Nicht dass mich das wundert…

    Aber immerhin hat er deutlich bewiesen, dass Gauß(?) Recht hatte: „Durch nichts zeigt sich mathematischer Unverstand deutlicher als durch ein Übermaß an Genauigkeit im Zahlenrechnen.“ Und Klimatröllchen Hentinger sticht da besonders hervor.

    Du willst wirklich einen „Beleg“ dafür haben, dass eine parallele Ausrichtung mehr Beschattung und mehr Sonneneinstrahlung auf nicht von Panels bedeckte Fläche bedeutet? Echt jetzt? Auch nach Nicos Bild nicht? Wirklich?

    Was die Neigung eines Einfamilienhausdaches mit dem Ertrag auf einem Flachdach zu tun hat, bleibt wohl Tröllchens süßes Geheimnis…

  9. Nunja, Alex1, dass Sie als Energiewende-Trockenschwimmer mit ausgeprägter Physikophobie nicht nachvollziehen können, dass die Neigung eines (oder vieler) Solarpanels Einfluss auf den Ertrag haben könnte, ist nicht weiter verwunderlich. Dabei gibt es hübsche Bildchen, mit denen die Branche bildungsfernen Zeitgenossen wie Ihnen das Thema auf einfache Weise nahebringen möchte:
    http://www.linusnet.de/linusnet.cc/images/ausrichtung.jpg

    Zusätzlich sollte man auch wissen, dass aufgrund der Kugelform der Erde in unseren Breiten die Sonne nie senkrecht auf die Erdoberfläche scheint und deshalb die „nicht von Panels bedeckte Grundfläche“ nicht zwingend einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtertrag hat.

    Und ob die selben Solarpanels auf einer schrägen Dachfläche nebeneinander, oder (mit passendem Abstand) auf einer waagrechten Fläche hintereinander angeordnet sind, hat nunmal keine Auswirkung auf den Ertrag. Es steht Ihnen aber natürlich grundsätzlich auch frei, auf einem Flachdach nicht mehrere Reihen hintereinander anzuordnen, sondern diese auf einer gemeinsamen Schräge zu montieren. Das hätte bei einer Ost-West-Ausrichtung den Vorteil, dass man die Module nicht nur nebeneinander, sondern auch übereinander montieren könnte, womit man auf der selben Grundfläche sogar noch mehr Module unterbringen könnte.

    Dass das trotzdem keiner macht, hat womöglich etwas damit zu tun, dass für die meisten Anwender nicht der Aufbau von möglichst vielen Modulen das Hauptziel ist, sondern die Wirtschaftlichkeit der Anlage – und die bestimmt sich nunmal maßgeblich vom Ertrag pro Kosten, als pro Modul und nicht pro Grundfläche.

    Das ist auch das Problem der Berechnung von Renusol (interessanterweise ein Hersteller von Montagesystemen)aus dem Jahr 2014, der ermittelt hat, dass Ost-West-Anlagen durch eine Steigerung der Modulanzahl und somit der Nennleistung (von 91 auf 170 kW) einen Mehrertrag von 43 % bringen. Denn diese 43 % mehr Ertrag werden ja durch (etwa) 87 % mehr Kosten erkauft. Jeder BWL-Student im ersten Semester schlägt da die Hände über dem Kopf zusammen.

    Es gibt aber auch Ausnahmen. Ich kenne z.B. ein Haus, an dem nicht nur alle Dachflächen, sondern auch alle Hauswände mit Solarpanels verkleidet sind – inklusive der Nordwand. Die Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage stand da eindeutig nicht im Vordergrund.

    Dass ein Verzicht auf eine Südausrichtung aber durchaus auch Vorteile hat, hatte ich schon selbst erwähnt. Ich persönlich würde dann aber ganz auf eine Aufständerung verzichten. Denn die üblichen 10° bei Ost-West-Anlagen bringen für die Selbstreinigung wenig bis nichts, führen aber dazu, dass zu jeder Tageszeit die Hälfte der Module gegenüber einer horizontalen Ausrichtung schlechteren Ertrag liefern. Und neben der Aufständerung führen auch die mindestens zwei Stromkreise zu Mehraufwand, der meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt ist.

    Ein bisher noch ungenannter Nachteil von nach Osten und/oder Westen ausgerichteten (oder horizontalen) Anlagen ist übrigens, dass es dabei oft zu negativen Effekten durch Bebauungen oder Bewuchs in der Nachbarschaft kommt, da diese durch den niedrigeren Sonnenstand als im Süden leichter zu Schattenwurf auf die Module führen.

    Ich finde es aber durchaus bemerkenswert, dass Sie grundsätzlich einer komplette Branche und deren Kunden zutrauen, so bescheuert zu sein, Jahrzehnte lang Solarpanels auf Flachdächern und insbesondere auf Freiflächen mit erheblichem Kostenaufwand aufgeständert und nach Süden ausgerichtet zu haben, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, dass eine Ost-West-Ausrichtung deutlich höheren Nettoertrag erbringen würde.

    Interessant finde ich aber den Ansatz, insbesondere bei Freiflächenanlagen die Module senkrecht aufzustellen, was insbesondere den Vorteil hat, dass dabei die Fläche zwischen den Modulen weiterhin nutzbar bleibt. Ich kenne da aber nur Versionen mit Südausrichtung, da es bei einer Ost-West-Ausrichtung deutlich größere Abstände zwischen den Modulreichen notwendig wären.

  10. Wie kann man nur mit so viel Worten sow vielen Unsinn und Irrelevantes verbreiten?

    Trotz aller gesammelten Irrelevantien unseres Klimatröllchens bleibt es Fakt:

    – Die meiste Solarenergie pro Grundfläche (waagrecht gerechnet, wir erinnern uns, dass es um die Flachdächer von Ikea ging, nicht wahr?) erzielt man mit einfach waagrechten Modulen.
    – Die meiste Solarenergie pro Paneelfläche erreicht man mit 2-achsiger Nachführung (und mit Spiegeln und Linsen).
    – Die schräge Aufstellung der Module auf waagrechten Flächen ist ein Mittelweg: Man spart sich die kostenaufwendige Nachführung, braucht aber weniger m2 Paneele.

    Da der m2 Solarpaneel dank EEG und Vorläufern konkurrenzlos billig geworden ist, wäre die einfache waagrechte Anordnung am effizientesten. Nur das Abwaschen von Dreck und Laub durch Regen bedingt eine etwas schrägere Aufstellung.

    Was unser Klimatröllchen da abliefert, zeigt nur wieder, dass er nicht nur von Gasstrahlung und damit der Globalen Erwärmung, sondern auch von Geometrie keinerlei Ahnung hat. Sonst würde er nicht von so einem Schwachsinn wie von senkrechter Ausrichtung schwadronieren.

    Die Herren Dunning und Kruger hätten ihre helle Freude an unserem Tröllchen 😆

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