In Schottland zeigt eine neue Gezeitenturbine, was Meeresenergie kann. In einem Jahr erzeugte die Turbine über 3 Gigawattstunden Strom. Die Betreiberfirma Scotrenewables Tidal Power spricht von einem Rekord der „stärksten Gezeitenturbine der Welt“.

Strom für über 800 schottische Haushalte

Scotrenewables betreibt die Turbine vor den schottischen Orkney-Inseln seit 2016. Mit ihren 2 Megawatt Leistung lieferte sie allein in ihrem ersten Jahr mehr Strom als sämtliche schottischen Gezeitenkraftwerke und Wellenkraftwerke in den 12 Jahren vor ihrer Fertigstellung. Mit 3 Gigawattstunden Strom lassen sich 830 Haushalte ein Jahr lang versorgen. Zeitweise erzeugte die Turbine der Betreiberfirma zufolge ein Viertel des auf Orkney benötigten Stroms.

Scotrenewables-CEO Andrew Scott sprach von einem neuen Maßstab für die Industrie. Wellen- und Gezeitenkraftwerke haben großes Potential für die saubere Stromerzeugung, doch die Technologie wird in vielen Projekten noch getestet. Auch die Turbine vor den Orkney-Inseln ist ein Forschungsprojekt des dortigen European Marine Energy Centre.

Ausfälle und Betriebskosten waren gering

Das Leistungsniveau der Gezeitenturbine vor Orkney im ersten Testjahr sei nah an dem, was ausgereifte und weit verbreitete Technologien für erneuerbare Energieerzeugung leisten, sagte Scott weiter. Dabei hat auch eine Rolle gespielt, dass die Turbine auch im Winter gut für Wartungsarbeiten erreichbar war. Durch den Einsatz von kostengünstigen Schiffen ließen sich Ausfälle und Betriebskosten sehr niedrig halten, so Scott. Dieser Erfolg und der Erfolg des Gezeitenkraftwerks, das die Projektierungsfirma Meygen derzeit an der Nordküste Schottlands testet, sieht das Team von Scotrenewables als Beweis dafür an, dass Gezeitenkraft marktfähig geworden ist.

Meygen testet seit 2016 vier Gezeitenturbinen in der Meerenge Pentland Firth, die im letzten Jahr mehr als 8 Gigawattstunden Strom erzeugten. Das Meygen-Projekt soll mit 269 Turbinen einmal das größte Gezeitenkraftwerk der Welt werden und nach seiner Fertigstellung bis zu 175.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Der Pentland Firth mit seinen starken Strömungen ist dafür besonders geeignet und wird sogar als das „Saudi-Arabien der Gezeitenkraft“ bezeichnet.

Risiko durch hohe technische Anforderungen

Genau die starken Strömungen, die Gezeitenkraftwerke nutzen, können aber auch zum Problem werden. Zwar lässt sich Gezeitenenergie gut vorhersagen und liefert gleichmäßig Strom. Das weltweite Potential zur Energieerzeugung wird auf 1.500 Terrawattstunden pro Jahr geschätzt, wovon 10 Prozent in Europa erzeugt werden könnten. Doch wie hoch gleichzeitig die Anforderungen an das Material sind, zeigt die Pleite des irischen Meeresturbinenentwickler Open Hydro. Eine an der kanadischen Küste errichtete Turbine ging nach nur fünf Monaten offline, wahrscheinlich weil Wasser in das Kontroll- und Umspannmodul gelangt war. Die Turbine konnte erst nach Monaten geborgen und untersucht werden. Eine neue Turbine wurde erst nach langer Entwicklungsarbeit installiert. Inzwischen kam die Nachricht vom Bankrott des Unternehmens.

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Quellen / Weiterlesen:
Scotland’s floating turbine smashes tidal renewable energy records | Independent
Scotrenewables Tidal Clocks Record Level Of Power Generation | Scotrenewables
Strom aus der Strömung | klimareporter
Rückschlag für Gezeitenkraftwerke: Open Hydro ist pleite | heise online

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Prof. Dr. Johann Nagengast
Nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und Promotion zum Thema „Outsourcing von Dienstleistungen“ an der Universität Regensburg war Johann Nagengast in verschiedenen internationalen Unternehmen in führenden Positionen tätig. Seit 2001 ist er Professor für Internationales Management und Project Management an der Technischen Hochschule Deggendorf. Als Trainer, Coach und Berater ist er intensiv in verschiedenen internationalen Projekten tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der praxisnahen und pragmatischen Vermittlung und unternehmensspezifischen Anwendung aller Aspekte des Projektmanagements.

37 KOMMENTARE

  1. Nein Alex1, EVU schalten nicht ab, weil ihnen langweilig ist. Die schalten ab, weil ihnen sonst das Netz zusammen bricht. Das erfolgte schon bisher, hatte aber den Nachteil, dass alle Verbraucher hinter der Schaltanlage betroffen waren – darunter auch solche, die über die notwendigen Mittel verfügten, um gegenüber dem EVU Schadensersatzforderungen erfolgreich geltend zu machen. Dank SmartMeter kann man zukünftig wesentlich gezielter vorgehen – und z.B. die Politiker im Versorgungsgebiet gezielt am Netz lassen.

    Im Übrigen bin ich für nachhaltige und zuverlässige Energieerzeugungssysteme – allerdings natürlich erst, sobald diese entwickelt wurden.

    Bis dahin nehme ich mit dem vorlieb, was funktioniert. Eine zuverlässige Energieversorgung per Zufallsstromerzeuger funktioniert bekanntlich nicht – deshalb haben Sie selbst sich ja auch für Strom aus skandinavischen Wasserkraftwerken entschieden.

  2. Hentitroll, leg mal Deinen Aluhut beiseite und lass diese bescheuerten Verschwörungstheorien, dass die EVUs Dich einfach abschalten, wenn sie Lust haben.

    Muss ich verstehen, dass Du jetzt geradie die an den Pranger stellst, die Du bisher immer als den Hort aller Stabilität und des himmlischen Wohlgefallens hochgelobt hast?

    WoGEGEN Du bist, wissen wir jetzt:
    – Windkraft
    – Sonnenkraft
    – Wasserkraft
    – Atomkraft
    – Kohlekraft
    – Ölkraft
    – Gaskraft
    – Pufferspeicher
    – Power to Gas
    – Batteriespeicher
    – eAutos.

    WoFÜR bist Du denn? Dass alles so bleibt, wie es ist? Aber das ist doch schlecht, siehe oben.

  3. Hentitroll, leg mal Deinen Aluhut beiseite und lass diese bescheuerten Verschwörungstheorien, dass die EVUs Dich einfach abschalten, wenn sie Lust haben.

    Muss ich verstehen, dass Du jetzt geradie die an den Pranger stellst, die Du bisher immer als den Hort aller Stabilität und des himmlischen Wohlgefallens hochgelobt hast?

    WoGEGEN Du bist, wissen wir jetzt:
    – Windkraft
    – Sonnenkraft
    – Wasserkraft
    – Atomkraft
    – Kohlekraft
    – Ölkraft
    – Gaskraft
    – Pufferspeicher
    – Power to Gas
    – Batteriespeicher
    – eAutos.

    WoFÜR bist Du denn? Dass alles so bleibt, wie es ist? Aber das ist doch in Deinen Trollaugen auch schlecht, siehe oben.

  4. Nein Alex1, meine Frage war nicht, wie man das Gas aus einer Power2Gas-Anlage wieder zu Strom macht.

    Meine Frage war, wie Sie die Energie, die Sie per Power2Heat „zwischengespeichert“ haben, wieder zu Strom machen wollen.

  5. Verehrtester Alex1, im Gegensatz zu Ihnen verschließe ich meine Augen halt nicht vor den Nachteilen irgend einer Technologie. Was Sie dagegen damit bezwecken, wenn Sie so tun, als wäre bei Ihre Heilsbringern alles wunderbar, kann ich nicht nachvollziehen. Aber das ist nunmal ein Phänomen aller bekannten Religionen.

    Dass Sie heuchlerisch gegen bestimmte Erzeugungsformen wettern, gleichzeitig aber überhaupt kein Problem haben, deren Energie zu nutzen, wissen wir inzwischen zur Genüge. Nur macht das Ihre Position halt irgendwie nicht glaubwürdiger. Hätten Sie auf Ihrem Dach eine PV-Anlage (und im Garten ein Windrad) und im Keller ’nen Akkupack und hätten die Verbindung zum öffentlichen Stromnetz gekappt, dann könnte man mit Ihnen auf einer ganz anderen Eben diskutieren – schon weil Sie dann einige Probleme, die Sie jetzt so beharrlich leugnen, aus eigener Erfahrung kennen würden. Aber Sie sind nicht anderes als ein Nichtschwimmer, der vom Tiefseetauchen fabuliert.

    Selbst die Versorgung der kleinen Insel Pellworm zu 100 % aus regenerativen Energiequellen ist bekanntlich kläglich gescheitert – und das, obwohl man dort im Jahresmittel 300 % des Strombedarfs erzeugt hat (und nicht nur lächerliche 40 %).

    Die gesamten EEG-Kosten belaufen sich auf rund 25 Mrd. Euro pro Jahr, dazu kommt inzwischen nochmal etwa der selbe Betrag für die Stromnetze (z.B. für die ständig notwendigen Eingriffe zum Verhindern des Zusammenbruchs) – und der Bau der schweineteuren Gleichstromtrassen hat ja noch nicht einmal begonnen. Schon 25 Mrd. Euro geteilt durch 80 Mio. Einwohner und 365 Tage pro Jahr ergibt ein wenig mehr als Ihre behaupteten 30 Cent. Aber dass ausschließlich die Endverbraucher an den Kosten kleben bleiben, weil sie diese als einzige nicht auf andere abwälzen können, werden Sie sowieso nie begreifen.

    Ich seh aber grad auch nicht wirklich den Zusammenhang zu dem Problem, dass Zufallsstromerzeuger nur nach dem Zufallsprinzip Strom erzeugen.

  6. Herr, wirf Hirn vom Himmel! Und lass diesmal Hentinger nicht wieder leer ausgehen!

    Wenn Hentitröllchen meint, alle Verbraucher seien zu jeder Zeit gleich wichtig und unverzichtbar, lassen wir ihn doch in seiner kleinen Lego-Welt.

    Die Industrie arbeitet seit Jahrzehnten mit gezielten Abschaltungen je nach Verbrauch und Erzeugung. Nimm es wahr oder bleib in Deinen Träumchen.

    War das jetzt wirklich eine Frage mit der Rückwandlung der mit P2G zwischengespeicherten Energie? Wirklich? Echt? Im Ernst zu doof, sogar bei Wiki nachzuschauen?

    Soll ich Dir jetzt im Ernst erklären, wie ein Kraftwerk funktioniert? Alles schon vergessen? Altersheimer? Maligne Bradiphrenie?

  7. Nunja, Nico, falsche Antworten werde halt auch durch Wiederholung nicht richtiger:

    DSM und Power2X decken nunmal keine Last. Das eine vernichtet überschüssige Energie, ist also das genaue Gegenteil von dem, was Sie behaupten – und das andere senkt die eigentlich vorhandene Last durch Abschaltung (verbunden mit Entschädigung), ist also das ultimative Eingeständnis, dass man die Last zu diesem Zeitpunkt nicht decken kann.

    Ich bin grad etwas verwundert, wie Sie mit Naturgas die Energiewende bewerkstelligen wollen. Aber das Fass mache ich jetzt nicht auch noch auf.

  8. Soso Alex1, irgendwelche Leute lassen als rein zum Zeitvertreib irgendwelche Stromverbraucher laufen. Aber Dank DSM wird man auch diese in Zukunft endlich abschalten können. Und als Dankeschön bekommen diese Deppen, die zu doof sind, einen Schalter zu bedienen, zusätzlich zu den eingesparten Stromkosten auch noch einen Dienstleistungsbonus vom Netzbetreiber.

    Oder wie stellen Sie sich die Grundlage vom DSM vor?

    Dass die „SmartMeter“ vor allem deshalb verpflichtend verbaut werden müssen, damit die Netzbetreiber die „unwichtigen“ Stromverbraucher auch dann rauswerfen können, wenn diese nicht vorher zugestimmt haben – und dass auch die dafür notwendige Gesetzeslage längst geschaffen wurde, wissen Sie vermutlich ebenfalls nicht. Richtig?

    Und gerne können Sie mir erklären, wie Sie die per Power2Heat „zwischengespeicherte“ Energie wieder in Strom umwandeln würden.

  9. Hentitroll, Du tust so, als hätten ich Dir nicht schon Hunderte von Malen Deine bescheuerten Fragen beantwortet und die schon heute möglichen Lösungen skizziert.

    Von Dir kommt ja überhaupt nichts:
    – Alle möglichen Alternativen trittst Du mit dümmlichsten Parolen in den Dreck, ohne irgendeine sachliche Kritik oder gar konstruktive Vorschläge,
    – Das vorhandene System verteidigst Du mit allen dreckigen Zähnen und Klauen, ziehst aber sofort den kleinen Schwanz ein, sobald man Tacheles von Dir hören will.

    Kurz gesagt:
    – Alternativen sind alle bäh für Dich,
    – Konventionelle sind alle bäh für Dich.
    Und woher kommt Dein Strom? Aus der Steckdose?

    Gesamt Deutschland (und Europa) 100 % regenerativ zu versorgen, ist überhaupt kein prinzipielles Problem, nur ein politisches. Die Hauptingredienzien:
    – Regenerative Energieerzeugung,
    – Systematisches Energiesparen,
    – Intelligente Systemsteuerung.

    Alles Dinge, die wir schon längst haben und können. Wir müssen (müssten) nur die richtigen Weichen stellen.

    Ein kleiner Tip zu den Kosten: Die gesamten EEG-Kosten belaufen sich auf 20-30 Cent pro Tag und Kopf.

  10. Hentinger, es strengt ehrlich gesagt an, Ihnen Fragen zu beantworten, die ich schon längst beantwortet habe bzw. falsche Unterstellungen von Ihnen zu korrigieren. Lesen Sie doch einfach das bereits Geschriebene.

    Hier noch einmal mein Zitat von weiter unten, mit welchem Ihre Frage bereits beantwortet wurde, mit welcher Technologie man Strom erzeugen kann:

    „Hentinger, kurze Antwort bezogen auf was man alles verwenden könnte, um die Residuallast zu decken:

    Gasturbinen, DSM, Power2X etc.“

    Mit Gasturbinen erzeugt man übrigens Strom 😉

    Und um Ihre Unterstellung direkt schon zu korrigieren: Wo habe ich geschrieben, dass man hierzu kein konventionelles Erdgas verwenden kann (Sie redeten schon wieder von alternativen Energieformen)? Ich bin klar dafür.

  11. Oh je, Dummifragen zu Dummiproblemen, die jedes normal denkende Wesen selbst beantworten könnte. Bösartige Klimatrolle natürlich nicht.

  12. Oh Mann, sind wir hier schon in der Psychiatrie?

    Lern doch mal endlich verständiges Lesen!

    NATÜRLICH sind Abschaltungen keine Kraftwerke, wie doof kann man sein? Aber dem Netz ist es eben egal, ob 1 VW Erzeugung dazu- oder 1 MW Verbrauch abgeschaltet wird. Jetzt kapiert, Dummi?

    Und NATÜRLICH ist P2G kein Kraftwerk. Aber es ist Teil eines Systems, Energie zwischenzuspeichern. Aber das überfordert wieder so ein kleines Trollgehirn, wenn mehr als nur ein Speichersee zwischen Erzeuger und Netz stehen.

  13. Verehrtester Nico, was ist denn Ihre Vermutung, warum die Netzbetreiber ihre Stromkunden dafür bezahlen, dass sie ihren Strombedarf vorübergehend drosseln? Reine Nächstenliebe?

    Aber Sie dürfen mir dennoch gerne erklären, wie DSM Strom erzeugt. Denn aus den bisherigen Antworten von Ihnen und Ihrem Assistenten Alex1 geht das nicht einmal im Ansatz hervor.

    Und Gas gehört inzwischen zu den alternativen Energieformen? Nein, lassen Sie mich raten: Sie reden selbstverständlich von künstlich erzeugtem Gas. Wie hoch ist denn da aktuell die Produktionskapazität? Und wie hoch wird diese wohl voraussichtlich bis zum Jahr 2050 sein? Und woher beziehen Sie die Energie, die zum Betrieb dieser Anlagen notwendig ist?

    Oder hoffen Sie schlicht darauf, dass irgendwann doch noch die Außerirdischen landen und uns mit all der Technologie beschenken, die notwendig ist, um diesen gesamten Blödsinn doch noch realisierbar zu machen?

  14. Verehrtester Alex1, im Gegensatz zu Ihnen ist für mich nichts die einzige Alternative. In keinerlei Beziehung. Ich bin ein entschiedener Gegner von Extremisten aller Art – und somit auch von Ihnen.

    Für einen Extremisten ist Ihr Weltbild aber äußerst wackelig. Schon wenn man Sie danach fragt, wie Ihre Luftschlösser in der Praxis funktionieren sollen, müssen Sie auf Entwicklungen in ferner Zukunft verweisen. Und wenn man nach Ihrer konkreten eigenen Beteiligung an Ihr Projekt der Großen Transformation fragt, kommt nur noch warme Luft…

  15. Von welchen Pufferkraftwerken faseln Sie jetzt plötzlich? Weder bei Power2X noch bei DSM handelt es sich um Kraftwerke.

  16. Hentinger, bitte noch einmal den Rat von Alex folgen und DSM googlen. Und dann intensiver lesen. Sie haben die Funktionalität bzw. die Möglichkeiten nicht mal im Ansatz Begriffen, wenn Sie dies mit (Zwangs)Abschaltungen oder Nordkorea gleichsetzen. Viel Spaß beim schlauer werden!

    Ach und womit betreibt man Gasturbinen? Ganz einfach: mit Gas 😉
    Gern geschehen.

  17. Muahaha, der gegen-alles-Troll hat wieder zugeschlagen!

    Wie schizophren bist Du eigentlich? Du schreibst hier, als wärst Du gegen Kernenergie, gleichzeitig ist sie für Dich die einzige Alternative. Oder ist Kohle für Dich die einzige Alternative? Doch nicht? Was denn nun?

    Dass Du gegen alles bist, aber für nichts eine Alternative hast, ist ja allgemein bekannt.

    Dafür musst Du kübelweise Gülle auf alle ausschütten, die Alternativen sehen, suchen und anwenden, aber nicht allein die Welt retten. Erbärmlich. Aber nicht neu.

  18. Sag mal, Du kleiner nichtsnutziger Troll, bist Du wirklich so dumm wie Deine Kommentare?

    Dass Du den Sinn von Abschaltungen zur Glättung des Strombedarfs nicht kennst, kann man vielleicht Deiner miserablen Allgemeinbildung zuschreiben.

    Aber dass Du im Ernst darauf abhebst, dass Pufferkraftwerke keinen Nettostrom erzeugen, zeugt schon von ganz besonderer Grenzdebilität.

    Immer das selbe Bild: Die Lautäußerungen unseres verbitterten Trolls werden immer bescheuerter, bis er völlig am Rad dreht. Was treibt so ein verwirrtes Hirn bloß an?

  19. Ja genau Alex1, und bis die Brennstäbe aus den Kernkraftwerken entsorgt werden müssen, haben wir längst das dafür notwendige Endlager…

    Ich würde ja zu gerne dabei zusehen, wie Ihr Zoe III einen Haushalt mit Strom versorgt, während Sie mit dem Ding durch die Lande fahren.

    Übrigens: Stationäre Akkupacks können schon heute Power2Grid – und kosten erheblich weniger, als so ein Zoe. Wie ich Sie alten Trockenschwimmer aber inzwischen kenne, haben Sie trotzdem noch keinen Akkupack im Keller stehen. Weil die Energiewende überlassen Sie ja lieber den Doofen – die nicht so schlau sind, sich ihren Strom (auf dem Papier) stattdessen billig in Norwegen zu kaufen…

  20. Jetzt mal echt, Alex1, es reicht nicht, Begriffe bei Wikipedia zu googeln, man muss anschließend auch noch den Text lesen.

    Unter „Power2X“ fasst man Anlagen zur Entsorgung von überschüssigem Strom zusammen. Diese Anlagen erzeugen also qua Definition keinen Strom.

    Und bei DSM geht es darum, Verbraucher vom Netz zu trennen, weil für deren Betrieb nicht genügend Strom vorhanden ist. Auch hierbei wird kein Strom erzeugt. Es handelt sich vielmehr um eine Notmaßnahme, um den drohenden Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes hoffentlich doch noch zu verhindern.

    Und nachdem das geklärt ist, wiederhole ich gerne nochmal meine Aufforderung an Nico:

    Na dann erklären Sie uns doch mal, wie Sie mit Power2X oder DSM fehlenden Strom erzeugen.

  21. Oh heilige Einfalt!

    Du machst schon wieder den Dummy-„Fehler“ (so dumm kann niemand wirklich sein), Probleme vom morgen mit den Mitteln von heute lösen zu wollen.

    WENN wir mehr regenerative Energien haben, DANN haben wir auch mehr Puffer, die mehrere Tage locker ausgleichen.

    Die eAutos der nächsten Generation können V2G, dann versorgt meine Zoe einen Haushalt für eine ganze Woche.

    Kein Platz mehr für Deine dümmlichen Angstparolen.

  22. Nun Alex1, da Sie zur Abwechslung mal Interesse heucheln, beantworte ich Ihre Fragen:

    Produktionsdaten werden in 15-Minuten-Mittelwerten erfasst. Die genannten 0,23 GW waren also der Mittelwert von 16:00 Uhr bis 16:15 Uhr. Zwischen 11:30 Uhr und 19:30 Uhr lag an diesem Tag die Windstromproduktion unter 1 GW.

    Die Solaranlagen haben an diesem Tag gegen etwa 17:30 die Produktion komplett eingestellt. Denn im Februar ist auf der Nordhalbkugel bekanntlich Winter. Um 16:00 Uhr lag die Solarstromproduktion bei gerade einmal 3,07 GW (bei einer installierten Leistung von 43,41 GW), um 16:30 Uhr waren es 1,57 GW und um 17:00 waren es noch 0,57 GW.

    Um 16:00 Uhr lag der Stromverbrauch an diesem 19. Februar 2018 übrigens bei 66,67 GW und um 18:00 Uhr sogar bei 70,26 GW. Um 18:00 Uhr lag die kombinierte Stromerzeugung aus Sonne und Wind bei 0,80 GW.

    Am gesamten 19. Februar 2018 erzeugten die Windräder 0,07 TWh und die Solaranlagen 0,06 TWh. Dass entweder die Sonne scheint, oder der Wind weht, ist also schlicht ein Märchen. Wenn Sie selbst eine PV-Anlage hätten, wüssten Sie das.

    Aus welche Batterien soll denn am 19. Februar 2018 der Strom geliefert worden sein, der zwar verbraucht aber nicht von den EEG-Anlagen erzeugt wurde? Etwa aus dem Akku von Ihrem Zoe?

  23. Jetzt mal echt, Hentikasper, bist Du wirklich dermaßen verblödet, dass Du noch nicht einmal nach Power2X und DSM gugeln kannst?

    Schlägt langsam der Altersheimer zu? Für so dämlich hatte nicht einmal ich Dich gehalten.

  24. Wenn man denkt, es geht nicht dümmer, Hentinger immer!

    „Knapp an der Katastrofe vorbeigeschlittert“, selten so gelacht. Langsam lese ich Hentitrolls Kommentare immer lieber, so bescheuert sind die inzwischen.

  25. Was auch immer Hentinger ablaicht, es kommt nur Mist raus. Hier ein paar Gedanken, die für ihn natürlich viel zu niveauvoll sind:
    – „gegen 16:00 Uhr“ – sowas wird mit Leichtigkeit von Pufferakkus aufgefangen. Wieviele Sekunden ging das denn?
    – Genau deshalb sind Gezeitenkraftwerke sinnvoll, weil sie eine sehr gleichmäßige Erzeugung garantieren, vor allem, wenn es mehrere werden.
    – Gegen 16:00 scheint noch die Sonne (sonst hätte es ja Wind gegeben), also haben die Solarkraftwerke das aufgefangen.

    Da die Versorgung durch Regenerative immer besser wird, werden Hentingers Ausfälle immer verzweifelter, boshafter und güllehaltiger.

    Wie man es halt von einem kleinen verbitterten Klimatroll erwarten kann, der keinen Fuß mehr auf den Boden kriegt. Eine traurige Existenz.

  26. Sie haben allen Ernstes tatsächlich noch immer nicht mitbekommen, wie knapp wir ständig an einer Katastrophe vorbeischrammen? Aber ich weiß schon, so ein GAU der Energieversorgung ist undenkbar und kann schon deshalb gar nicht eintreten… Das ist lediglich ein Schreckgespenst der Technikfeinde…

  27. Na dann erklären Sie uns doch mal, wie Sie mit Power2X oder DSM fehlenden Strom erzeugen. Und mit was betrieben Sie die Gasturbinen?

    Beim DSM ist uns Nordkorea um einige Jahrzehnte voraus. Vielleicht sollte man sich dort mal nach den Erfahrungen erkundigen.

  28. Kleine Anmerkung Hentinger,
    wir haben in Deutschland immer noch die zuverlässigste Stromversorgung der Welt. Kein Grund in der Vergangenheit zu sprechen. Und die Zuverlässigkeit ist in den letzten Jahren auch nicht zurück gegangen.

  29. Tja Alex1, im Gegensatz zur Luftschlösser-Stromproduktion hatte man in der konventionellen Stromproduktion den Ausfall von Kraftwerken mitberücksichtigt. Deshalb hatten wir ja in Deutschland die zuverlässigste Stromversorgung der Welt.

    Erklären Sie uns doch mal, warum am 19 Februar 2018 alle bundesdeutschen Windenergieanlagen gemeinsam mit einer Nennleistung von immerhin 56,8 GW gegen 16:00 Uhr lediglich 0,23 GW produzierten. Das entspricht dem Ausfall von rund 60 Großkraftwerken. Wie viele Windenergieanlagen sind da wohl gleichzeitig ausgefallen? Und wer oder was hat in diesem Zeitraum verhindert, dass bei Ihnen die Lichter aus gingen?

    Wenn Sie Schwätzer wenigstens so konsequent wären, in den Zeiträumen keinen Strom zu verbrauchen, in denen Sie genau wissen, dass es sich um Kohle- und Atomstrom handelt. Aber so sind Sie halt nunmal gestrickt: Wasser predigen, aber Wein saufen.

  30. Hentinger, kurze Antwort bezogen auf was man alles verwenden könnte, um die Residuallast zu decken:

    Gasturbinen, DSM, Power2X etc.

    Alles bereits vorhandene Technik, muss man nicht neu erfinden und zum großen Teil sogar bereits vorhanden.

  31. Ach Hentinger, alte Meckerliese!

    Bau doch nicht Pseudobedenken auf. Deine geliebten Atom- und Kohlekraftwerke sind ja noch viel schlimmer: Fällt eins aus, sind innerhalb von Sekunden 1.300 MW weg vom Netz. Das ist doch ein klein wenig heftiger als wenn ein 3-MW-Windrad ausfällt oder ein Gezeitenkraftwerk 20 % Leistungsabfall hat.

    Aber Hentitroll liebt ja die Atom- und Kohlekraftwerke über alles und sieht nichts Anderes.

  32. Nun Nico, es kommt halt darauf an, wie viele Stromversorgungssysteme Sie parallel errichten (und somit finanzieren) wollen, um alle denkbaren Zeiträume sicher überbrücken zu können.

    Wie viel Prozent des zum Ausgleich all der Zufallsstromerzeuger notwendigen Speicherbedarfs ist denn aktuell errichtet – oder wird bis 2050 errichtet sein?

    Sie klingen für mich, wie die Atomlobby: Alles überhaupt kein Problem, denn entweder existieren die beschriebenen Probleme in Wirklichkeit gar nicht, oder es sind bereits Lösungen denkbar, oder es wird sicher „demnächst“ Lösungen geben. War ja bei allen bisherigen Erfindungen auch so.

  33. Die Franzosen wollten das damals nicht nur bauen, sie haben es auch umgesetzt 😉
    https://de.wikipedia.org/wiki/Usine_mar%C3%A9motrice_de_la_Rance

    Die hier dargestellte mobile Idee von Scotrenewables hat tatsächliche seinen Charme, da sich somit Installations- und vor allen Dingen Wartungsaufwand in Grenzen halten (fast alles lässt sich im Trockenen machen). Auf den ersten Blick scheint mir bei dieser Lösung auch der Eingriff in die Natur minimal. Es wird die Zeit zeigen, ob die Idee aus Kostengesichtspunkten langfristig tragbar ist. Offshorewind hat hier einfach schon einen erheblichen Kostenvorteil durch Größendegression und Lernkurve erreicht.

    Die leicht oszillierende Stromerzeugungskurve ließe sich mit einfachen Mitteln glätten, sofern es denn von Netzseiten her erforderlich wäre. Und die Tageszeit- bzw. Erde-Mond-Konstellations-Abhängigkeit der Produktion stellt mitnichten ein Problem für das Energiesystem dar. Entweder man puffert dies mit Batterien ab oder man nutzt eine andere Erzeugungstechnologie für die Residuallast. Denn schließlich besteht das Stromsystem aus einer Vielzahl von Erzeugern und wird niemals nur auf einer einzelnen Technologie aufgebauen. Alles kein Hexenwerk und wird by the way auch schon seit Jahrzehnten in unserem vorhandenen Stromsystem exakt so umgesetzt.

  34. Sehr interessante Lösung
    vor ca. 30 Jahren wollte man an der Küste Frankreichs noch eine Art Staudämme Bauen die den Tidenunterschied von Ebbe und Flut der teilweise 15 m oder mehr beträgt ausnutzt.
    Die damalige Idee war sehr teuer durch bau der Dämme und Wartungskosten durch Beschädigung von Gegenständen die im Wasser mit geführt werden .

  35. Man ist ja versucht, Argumente gegen Hentinger zu bringen, das ist aber – das zeigt die Erfahrung seit Jahren – völlig sinnlos. Es gibt offenbar keine Meldung, die nicht durch den bösartig verlogenen Klimatroll Hentinger in den Dreck gezogen wird.

    Es macht ja bekanntlich überhaupt keinen Sinn, mit Hentinger sachlich zu diskutieren. Es ist wie mit einer Taube Schach zu spielen: Sie missachtet alle Regeln, wirft die Figuren um, defäkiert auf das Brett, fliegt davon und verkündet ihren Sieg.

  36. „Zwar lässt sich Gezeitenenergie gut vorhersagen und liefert gleichmäßig Strom.“

    Seit wann liefern die Gezeiten gleichmäßig Energie?
    https://twitter.com/Scotrenewables_/status/997129505172049922

    Zufällige Schwankungen um über 20 % selbst innerhalb von Sekunden werden in der realen Welt jedenfalls nicht als Merkmal von „gleichmäßig“ angesehen.
    https://twitter.com/Scotrenewables_/status/1019188627451142144

    Vorhersagbar ist neben dem grundsätzlichen Verlauf der Tiden auch, dass PV-Anlagen jeden Nachmittag die Stromproduktion einstellen und erst am kommenden Vormittag wieder aufnehmen. Was an solch einer Vorhersagbarkeit ein Vorteil für die Stromversorgung sein soll, wird im Artikel aber leider nicht erläutert.

    Im Gegensatz zur Solarstromproduktion mit einer Halbschwingung pro Tag hat ein Gezeitenkraftwerk halt 1,92 Halbschwingungen pro Tag. Aber das war’s auch schon an „Vorhersagbarkeit“. Bereits die Amplituden der Sinusschwingung sind auch bei einem Gezeitenkraftwerk wetterabhängig. Hinzu kommt dann halt noch, dass die Tide bei Halbmond grundsätzlich deutlich geringer ausfällt, als bei Voll- oder Neumond und dass sowohl der veränderliche Abstand Erde-Mond und die Neigung der Erdachse zur Mondbahn die behauptete gleichmäßige Stromerzeugung unmöglich machen.

    Jetzt muss man also nur noch die Verbraucher dazu bringen, dass sie ihren Tagesverlauf an den Mond und das Wetter anpassen. Hat ja schließlich in der Steinzeit auch funktioniert.

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