Nachdem Curtiss Motorcycles im April sein erstes E-Motorrad namens Zeus der Öffentlichkeit vorgestellt und die Bestellannahme gestartet hatte, folgt nun der zweite Streich. Der ehemals als Confederate Motorcycles bekannte und nun in Curtiss Motorcycles umbenannte Hersteller präsentiert sein zweites Elektromotorrad namens Hades.

Extravagantes Design

Bei Elektromotorrädern haben die Designer eine freiere Hand, da das Design weniger durch die technischen Bauteile vorgegeben ist. Das hat man sich bei Curtiss Motorcycles zunutze gemacht und mit dem Elektromotorrad Hades in Person von Designer JT Nesbitt ein extravagant designtes E-Bike auf die Räder gestellt. Dies dürfte für Kaufinteressenten vermutlich auch der primäre Antrieb sein, sich das E-Motorrad Curtiss Motorcycles Hades zuzulegen.

Aber auch bei den „inneren“ Werten muss sich dieses Elektro-Motorrad nicht verstecken. Der E-Motor leistet stolze 162 kW, was rund 220 PS entspricht, und wird von einem 16,8 kWh großen Akku „befeuert“. Das ist nach unseren Informationen der bisher größte Akku, der in einem Elektromotorrad zum Einsatz kommt. Zudem ist der Energiespeicher mit seiner nahezu frei schwebenden Konstruktion auch noch ein echter Hingucker, wirkt fast wie ein Tornado, auf dem ein Motorrad geschraubt wurde. Für wie viel Reichweite der große Akku bei dem sehr stark dimensionierten Motor ausreicht, verrät der Hersteller bisher leider nicht.

Nicht nur ein übermotorisiertes Designer-Bike

Dass das Curtiss Motorcycles Hades nicht nur ein Design-Objekt für Sammler mit einem überdimensionierten E-Antrieb ist, stellt der Hersteller ebenfalls klar. So soll nach Möglichkeit jedes Bauteil mehr als eine Funktion übernehmen. Konkrete Informationen hierzu fehlen aber noch. Designer JT Nesbitt bezeichnet das neue Elektromotorrad als „ultimativen Ausdruck des zweirädrigen Minimalismus“.

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Wer Interesse an dem Elektromotorrad Hades – bei dem nach dem ersten Elektro-Motorrad Zeus Radial V8 von Curtiss Motorcycles wieder ein griechischer Gott Namenspate ist – hat, muss sich allerdings noch etwas gedulden. Und auch einiges an Kleingeld ist erforderlich. Denn das ab 2020 in Produktion gehende Elektro-Motorrad hat mit 75.000 US-Dollar einen recht stolzen Preis. Das sind umgerechnet rund 67.000 Euro und auch für die derzeit meist noch relativ teuren Elektromotorräder eine echte Ansage.

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Quellen / Weiterlesen

Curtiss Motorcycle Co. | Webseite
Curtiss unveils latest Hades electric motorcycle design and it’s… distinctive | electrek
Curtiss unleashes Hades, a 217-horsepower electric „expression of minimalism“ | newatlas.com
Curtiss Hades: Elektro-Motorrad mit verrücktem Design vorgestellt | computerbild.de
Curtiss stellt zweites Elektro-Motorrad vor | electrive.net
Bilderquelle: © Curtiss Motorcycle Co.
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Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

1 KOMMENTAR

  1. Hier trifft der Scherzname „Gurkenhobel“ wirklich zu, diese gurkenartige Gebilde verleitet zu dieser Annahme. Wieder ein für mich völlig sinnloses Gefährt. Ich denke, es gibt unter den Herstellern anscheinend einen Kodex, KEIN brauchbares eMotorrad zu konstruieren und zu fertigen. Ein Motorrad für den täglichen Bedarf, um zur Arbeit zu fahren, die wichtigsten Einkäufe zu erledigen und wenn es passt, auch mal eine 300 km Runde zu drehen….. UND leistbar muss das Bike sein. Dafür kann jeder Schnickschnack fehlen, Tacho, Rest Anzeige vom Akku und einen Stromgriff. Ok, ich träume weiter…. 😉

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