Lucid Motors hat sein erstes Modell Air jetzt offiziell vorgestellt. Das Basismodell, das allerdings noch nicht sofort verfügbar ist, ist schon ab 80.000 US-Dollar zu haben. Zunächst kommt Anfang 2021 aber die teuerste Ausführung „Dream Edition“ für 169.000 Dollar auf den Markt.

Varianten und Reichweite des Lucid Air

Über die Elektrolimousine, mit der Lucid Motors dem Tesla Model S den Rang ablaufen will, wurde im Vorfeld schon viel berichtet. Ihre Reichweite beträgt in der Ausführung „Grand Touring“ mit 588 kW bis zu 517 Meilen, umgerechnet 832 Kilometer. Diese Variante kommt Mitte des kommenden Jahres heraus und wird 139.000 Dollar kosten. Sie hat einen Akku mit 113 Kilowattstunden an Bord.

Die teuerste und leistungsstärkste Version ist die Dream Edition, die bei gleicher Akkugröße mit 503 Meilen (809 Kilometer) etwas weniger Reichweite bietet. Ihr Motor leistet 794 kW. Dazwischen liegt der Lucid Air „Touring“ mit 653 Kilometern Reichweite und 456 kW, der 95.000 Dollar kostet und zum Jahresende 2021 erhältlich ist. Die Höchstgeschwindigkeiten der einzelnen Varianten liegen bei 250 bis 270 km/h. Die Basisversion Lucid Air, die nur 80.000 Dollar kosten wird, kommt erst übernächstes Jahr heraus. Hier veröffentlichte Lucid Motors allerdings noch keine Angaben zu Reichweite und Leistung.

Die fast 5 Meter lange Limousine kommt mit luxuriöser Innenausstattung und einem fast durchgehenden Panoramadach. Sie ist für autonomes Fahren auf Level 3 ausgelegt und hat 32 Sensoren an Bord. Ungewöhnlich ist die verwendete 900 Volt-Technik, die ultraschnelles Laden ermöglicht. Damit kann die Lucid Air bei 300 kW Ladeleistung theoretisch in 20 Minuten wieder Strom für 480 Kilometer tanken. Normalerweise sind Elektroautos mit 400 Volt-Technik ausgestattet, Porsche setzt auf 800 Volt.

Laut Lucid Motors ist die Limousine zudem das aerodynamischste Luxusauto der Welt. Sie hat auf dem Prüfstand einen Luftwiderstandswert von 0,21. Um das zu erreichen, habe man Formel 1-Technik verwendet, teilte Lucid Motors mit.

Die Auslieferung startet in den USA

Die Elektrolimousine kommt zwar zunächst in den USA und in Kanada heraus, soll aber auch nach Europa kommen. Wann das sein wird, gibt Lucid erst später bekannt. Die Produktion im Lucid Motors-Werk in Casa Grande im US-Bundesstaat Arizona soll jedenfalls in den nächsten Monaten starten. Los geht es bei den Auslieferungen dann mit Kunden in Nordamerika.

Quellen / Weiterlesen

Elektrolimousine Lucid Air kostet 170.000 US-Dollar | golem.de
800 km Reichweite, 300 km/h: Lucid Motors bringt Tesla Jäger | Focus
Lucid Air startet zu Preisen ab 80.000 Dollar | electrive.net
Bilderquelle: © Lucid Motors

Stephan Hiller
Stephan Hiller ist Betriebswirt (Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin und in Cambridge, UK) mit umfangreicher Geschäftsführungs- und Start-Up Erfahrung. Er hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, den Finanzbereich und das Controlling junger Unternehmen operativ zu betreuen und Start-Ups strategisch sowie in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Finanzen zu beraten. Er verfügt über umfassende kaufmännische Erfahrungen, die er durch mehrjährige Berufstätigkeit für internationale Unternehmen im In- und Ausland aufgebaut hat. Hierunter waren u.a. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Automobilindustrie, Solarmodulhersteller und Projektentwickler aus dem Bereich erneuerbare Energien. Weiterhin hat er mehrere Unternehmensgründungen im Bereich erneuerbare Energien initiiert und erfolgreich mit aufgebaut. Stephan hat zusammen mit Ajaz Shah energyload.eu im Oktober 2013 gegründet.

3 KOMMENTARE

  1. Endlich haben wir Milliardäre eine standesgemäße Kutsche. Kommt gleich neben meine Silver Shadows.

  2. Irgendwie auch nicht meine Kragenweite.

    Aber seien wir doch froh über jede S-Klasse, 7er-BMW oder Audi A8, der dadurch NICHT auf die Straßen kommt.

  3. Welch ein Schwachsinn weltweit ist die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen auf max 130 Km/h begrenzt,
    nur in Deutschland darf man noch Rasen!
    Was soll die Verschwendung von wertvollen Rohstoffen?
    Nur damit Eliten und Selbstständige sich diese Luxusrennwagen auf Kosten der Steuerzahler kaufen und von der Steuer einschließlich der Betriebskosten absetzen können?
    Die Konzerne Manager und Aktionäre verdienen daran.
    Die Autobahnen werden von „unseren Auto geilen Verkehrsministern der CSU “ zu Rennstrecken mit überhöhten Kurven beidseitig Leitplanken usw. zu Höchstpreisen gebaut.
    Unsere Nachbarländer können schneller und billiger bauen ,weil ihre max. Geschwindigkeiten unter 130kmh sind.
    Dafür werden die Straßen in den Städten und Gemeinden immer schlechter löchriger unsicherer.
    Die og. Nutzer Besitzer der Luxuskarossen beteiligen sich nicht entsprechend an den Kosten unsers Sozialstaates.

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