Solar-Industrie ist seit 2011 CO2-positiv!

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solar-industrie-klima-negativDie Herstellung von Solarzellen ist CO2-intensiv. Angefangen beim Abbau der benötigten Rohstoffe über bei der Herstellung bis hin zur Installation wird jede Menge Energie verbraucht und Treibhausgase freigesetzt. Hilft Solarstrom also wirklich dem Klima? Ja, sagen Forscher der Universitäten von Utrecht und Groningen, die eine entsprechende Untersuchung durchgeführt haben. Die Solarindustrie hat ihre langfristigen Energie- und Klima“schulden“ demnach wahrscheinlich bereits 2011 beglichen. Je nach Berechnungsmethode kann dies jedoch auch schon sehr viel früher eingetreten sein – oder erst im Jahr 2018 eintreten.

Die weltweit installierte Kapazität wächst im Schnitt um 45 Prozent pro Jahr

Zwischen 1975 und 2015 ist die installierte Solar-Leistung weltweit im Schnitt um 45 Prozent pro Jahr gestiegen. In vielen sonnenreichen Ländern ist Solarstrom inzwischen günstiger als Strom aus fossilen Brennstoffen, selbst ohne Subventionen. Trotz des starken Wachstums hat der jetzt im Magazin Nature Communications veröffentlichten Untersuchung zufolge die Solartechnologie seit ihren Anfängen im Jahr 1975 mit großer Wahrscheinlichkeit mehr CO2 eingespart als selbst verursacht bzw. mehr Energie erzeugt als verbraucht. Sie ist demnach inzwischen klimaneutral, wenn nicht sogar „klimanegativ“.

War der Break-Even-Point bereits 1997 erreicht?

Die Forscher führten für ihre Untersuchung eine sogenannte Lebenszyklusanalyse durch. Dabei wird der der gesamte Einfluss eines Produktes – in diesem Fall eines kompletten Industriezweiges – auf die Umwelt betrachtet. Dazu sammelten und verglichen die Forscher Daten aus 40 Jahren und verschiedenen Ländern und errechneten zwei Szenarien. Demnach spart Solarstrom im besten Falle bereits seit 1997 mehr Treibhausgase ein, als bei Herstellung und Installation erzeugt werden. Im schlechtesten Fall tritt der „Break-Even-Point“ erst 2018 ein. Sobald der Punkt aber erreicht ist, an dem Solarenergie Treibhausgase einspart, bleibt es auch so. Der Herstellungsprozess von Solarmodulen ist schließlich über die Jahre immer günstiger, sauberer und energieeffizienter geworden. Zudem ist der ökologische Fußabdruck der Solarindustrie ohnehin viel kleiner als der der Öl- oder Gasindustrie.

Der genaue Zeitpunkt kann nur schwer bestimmt werden

Der genaue Zeitpunkt ist sehr schwierig zu berechnen, da die verwendeten Daten teilweise bereits aus den 1970er Jahren stammen. Die Qualität des älteren Zahlenmaterials ist schlechter ist als die heutiger Daten, ein Vergleich schwierig. Zudem ist unterscheiden sich die lokalen Herstellungsbedingungen und damit die Auswirkungen auf das Klima erheblich. In China kommt der Strom oft aus Kohlekraftwerken, während in Europa der Anteil von erneuerbaren Energien im Strom-Mix bereits viel höher ist. Zudem gelten hier strengere Umweltschutzvorschriften. Andererseits spart ein in China installiertes Modul im Umkehrschluss mehr Treibhausgase ein als in Europa. Wie viel Energie ein Modul genau erzeugt, ist ebenfalls von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Ort der Installation oder dem korrekten Neigungsgrad abhängig. Moderne Systeme liefern heute entsprechende Daten zur Leistung, doch es gibt keine Datenbank, die Jahrzehnte zurückgeht.

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Die Forscher gingen deshalb für den ungünstigsten Fall davon aus, dass alle seit den 70ern installierten Module nur 50 Prozent der Energie erzeugen, die sie erzeugen könnten. Das zweite, optimistische Szenario geht von einem niedrigen Output in den 1970ern aus, der sich im Laufe der Zeit langsam auf 80 Prozent erhöht hat. Egal, ob der Zeitpunkt bereits erreicht wurde oder es erst im Jahr 2018 soweit ist – die wichtigste Erkenntnis aus der Untersuchung ist zweifellos, dass es danach keine Umkehr gibt. Strom aus der Sonne hilft dem Klima, daran besteht kein Zweifel.

Quellen / Weiterlesen:
The Solar-Power Industry Is Historically Carbon-Negative – The Atlantic
Re-assessment of net energy production and greenhouse gas emissions avoidance after 40 years of photovoltaics development – Nature Communications
Bildquelle: Wikipedia – By SayCheeeeeese (Own work) [CC0]


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40 Comments…

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  1. Fazit: Solarenergie ist mindestens klimaneutral.

    Windenergie ist schon lange klimanegativ.

    Kohleenergie ist nie klimaneutral gewesen und kann es auch nie sein.

    Meine Güte, wie eingebildet kann man sein?

    Du hast mehrfach bewiesen, dass Du von Mathe und Physik überhaupt keine Ahnung hast. Noch nicht einmal von Gasstrahlung hast Du einen Schimmer.

    Und bei der Globalen Erwärmung geht es nunmal um Gasstrahlung.

    Aber, wie ich schon anmerkte, Du bist schlichtweg boshaft. Und missverstehst Alles in boshafter Weise. Und damit nicht satisfaktionsfähig.

    Frag doch endlich mal Deinen Physiklehrer!

  2. Wusste ich’s doch, dass Sie mal wieder überfordert sind, sobald Mathe und Physik ins Spiel kommen. Aber machen Sie sich nichts draus, Alex1, das Leben ist nunmal ungerecht.

  3. Henti, Deine postfaktischen Verdrehungen sind es nicht mehr wert, kommentiert zu werden.

    Jede, die auch nur einen Ansatz von naturwissenschaftlicher und logischer Bildung hat, erkennt das leicht.

  4. Eine kleine Korrektur:

    „Von der Sonne kommen im Mittel 1.367 W/m², die sich auf die gesamte Erdoberfläche verteilen und nur zum Teil die Erdoberfläche erreichen. Wenn man einfach mit Mittelwerten rechnet, kommen auf der Erdoberfläche im Mittel etwa 240 W/m² an.“

    Bei diesem Wert habe ich mich leider einfach auf die von Ihnen genannten 239 W/m² verlassen. Inzwischen habe ich den Wert aber nochmal mit dem Schaubild des IPCC verglichen. Danach sind es aber nur 168 W/m², die die Erdoberfläche erreichen.

  5. Ach herrje! Alex1 versucht es mal wieder mit Physik und Mathematik. Dabei hat er doch längst ausgiebig bewiesen, dass er von beidem keine Ahnung hat…

    Nun gut, irgend ein anonymer Autor bei Wikipedia schrubt also etwas von Leistung und das IPCC spricht von Energie. Wer von beiden wird wohl mehr Ahnung von der Materie haben?

    Die Sonne strahlt natürlich nicht nur 1,3 kW pro m² ab. Die Leuchtkraft der Sonne beträgt laut „Sun Fact Sheet“ der NASA etwa 382,8 Yotawatt (YW), also 382.800.000.000.000.000.000.000.000 W. Der mittlere Radius der Sonne beträgt 695.700.000 m. Somit hat sie eine Oberfläche von (695.700.000 m)² × 4π = 6,082 Exameter (Em) und die Flächenleistung an der Sonnenoberfläche beträgt somit 382,8 YW ÷ 4,61 Em = 62.938.742 W/m² (die NASA gibt 62,94 MW/m² an).

    Per Stefan-Boltzmann-Gesetz lässt sich daraus eine Oberflächentemperatur der Sonne von 5.772 K berechnen, also 5.499 °C.

    Wenn man nun davon ausgeht, dass diese Leistung ungerichtet – also gleichmäßig in alle Richtungen – abgegeben kann man mit Hilfe des mittleren Abstands von der Erde zur Sonne die mittlere Leistung pro m² berechnen, die auf die Erde trifft:

    Die Leuchtkraft der Sonne beträgt wieder 382,8 YW. Der Radius der Kugeloberfläche, also der Abstand der Erde von der Sonne, beträgt laut „Earth Fact Sheet“ der NASA zwischen 147.090.000.000 m (Perihel) und 152.100.000.000 m (Aphel). Das Volumen dieser Kugel beträgt somit zwischen 27,188 und 29,072 Quadratzetameter (Zm²).

    Somit ergibt sich eine flächenspezifische Leistung zwischen 1.316,8 und 1.408,0 W/m².

    Nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz entspricht das eine Temperatur von 397,0 bis 390,4 K (also 123,8 bis 117,2 °C). Auf der Erdoberfläche hat es aber bekanntlich lediglich eine Temperatur von 15 °C.

    Im Jahr 1982 hat die Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization – WMO) die „Solarkonstate“ (die ja offensichtlich nicht konstant ist) mit 1.367 W/m² definiert.

    Das sind wohl die 1,3 MW/m², die Sie gemeint haben – wenn ich mal davon ausgehe, dass Sie noch nicht einmal korrekt runden können.

    Wie Sie korrekt feststellen, treffen diese 1.367 W/m² lediglich am zur Sonne zeigenden Punkt des Randes der Atmosphere auf. Daneben verteilt sich diese Leistung durch die Kugelform der Erde auf eine immer größere Fläche, die Leistung pro Fläche nimmt also entsprechend ab und liegt an der Senkrecht zur Sonne stehenden Atmosphärenoberfläche (näherungsweise) bei Null. Auf der gesamten von der Sonne abgewendeten Halbkugel liegt sie bei Null.

    Schon aus dieser Tatsache ist ersichtlich, dass ihre nächste Behauptung, nämlich „über 24 Stunden kommen dann die angegebenen 239 W/m2 raus“ schon wieder Unfug ist. Da die Erdachse nicht Senkrecht zur Sonne steht, trifft dieser Wert (näherungsweise) nur für den Äquator zu. Auf der sonnenzugewandten Hemisphäre ist er höher, auf der sonnenabgewandten Hemisphäre ist er niedriger. So entstehen ja bekanntlich die Jahreszeiten.

    Ihre nächste Aussage ist bereits offensichtlich Quatsch, denn in einer Stunde können nur ENTWEDER 1.300 Wh/m² ODER 239 Wh/m² eingestrahlt werden. Das eine schließt nunmal das andere aus. Sie müssen sich also für einen der beiden Werte entscheiden.

    Gehen wir also mal für einen Moment davon aus, dass Sie eigentlich gemeint haben, dass die Gesamtenergie, die die Erde pro Jahr empfängt geteilt durch den Zeitraum von einem Jahr und der Erdoberfläche einen Wert von (etwa) 239 W/m² ergibt (eigentlich sind es ja 341,75 W/m²). Dann ist das ja noch immer die Einstrahlung am äußeren Rand der Atmosphäre. Wie viel davon auf der Erdoberfläche ankommt hängt z.B. von der zu durchdringenden Atmosphärenschicht ab (wir alle kennen den Effekt, dass die hochstehende Sonne mehr Wärme erzeugt, als die tiefstehende Sonne) und dem Wassergehalt der Troposphäre (z.B. haben Wolken einen recht massiven Effekt). Gehen wir also mal davon aus, dass im Mittel 2/3 dieser mittleren Leistung die Erdoberfläche erreichen, dann sind das bei Ihrem Zahlenwert noch 159,3 W/m².

    Woher stammen dann die von Ihnen behaupteten 333 W/m², die angeblich ZUSÄTZLICH aus der „atmosphärischen Gegenstrahlung“ stammen sollen? Energie kann nunmal nicht erzeugt oder vernichtet werden, sie kann lediglich von einer Form in eine andere gewandelt werden. Das ist bekanntlich der sogenannte Energieerhaltungssatz – oder der erste Hauptsatz der Thermodynamik. Aus welche Energie wurde da in die Gegenstrahlung umgewandelt? Oder wollen Sie behaupten, dass der Treibhauseffekt sich nicht an physikalische Grundregeln halten muss?

    Sie haben aber offenbar das Schaubild noch immer nicht verstanden. Denn eigentlich wird darin nur krampfhaft versucht, zwei Aussagen zusammenzuführen:

    1. Von der Sonne kommen im Mittel 1.367 W/m², die sich auf die gesamte Erdoberfläche verteilen und nur zum Teil die Erdoberfläche erreichen. Wenn man einfach mit Mittelwerten rechnet, kommen auf der Erdoberfläche im Mittel etwa 240 W/m² an.

    2. Die mittlere Temperatur der Erdoberfläche beträgt angeblich 15 °C, also etwa 288 K. Das entspricht nach Stephan-Boltzmann-Gesetz einer Leistung von etwa 391 W/m².

    Man hat also festgestellt, dass die beiden Zahlen nicht zusammen passen. Statt nun aber darüber nachzudenken, wo bei dieser Milchmädchenrechnung der Fehler liegt (ich habe es Ihnen ja schon verraten: zwischen Temperatur und Leistung besteht kein linearer Zusammenhang, deshalb darf man nicht mit MIttelwerten rechnen) hat man den Treibhauseffekt als „einzig plausible Erklärung“ erfunden.

    Obwohl CO2 nicht Energie spiegelt (sondern absorbiert und anschließend, z.B. per Konvektion oder Wärmestrahlung, wieder abgibt), ist Ihr Beispiel mit dem Spiegelkabinett doch sehr schön. Denn da handelt es sich um ein geschlossenes System: Es wird konstant Energie (durch die Lampe) zugeführt, diese kann aber das geschlossenen System (da ideal verspiegelte Außenwände) nicht mehr verlassen. Die Erde ist aber kein geschlossenes System, sondern ein offenes System.

    Die Grundbehauptung der Treibhauseffekthypothese ist ja sogar, dass zu jeder Zeit genau so viel Energie dieses System verlassen muss, wie ihm von außen zugeführt wird. Es soll also angeblich sogar ein permanentes energetisches Gleichgewicht bestehen. Auch das ist allerdings offenkundig Quatsch. Denn wenn ein energetisches Gleichgewicht bestehen würde, könnte sich die Erde logischerweise weder erwärmen noch abkühlen. Es gäbe also weder eine Tages-Temperaturverlauf, noch Jahreszeiten, noch erdgeschichtliche Warm- bzw. Kaltzeiten.

  6. Falls jemand wirklich Interesse hat: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#/media/File:Sun_climate_system_alternative_(German)_2008.svg

    Da steht – völlig korrekt – was von LEISTUNG. Die Sonne strahlt ja auch mit einer LEISTUNG von ca. 1,3 kW pro m2 auf die Erde, wenn sie senkrecht steht. Über 24 Stunden kommen dann die angegebenen 239 W/m2 raus.

    Und natürlich werden IN EINER STUNDE 1.300 bzw. 239 Wh pro m2 eingestrahlt. Durch die atmosphärische Gegenstrahlung werden eben 333 W/m2 zusätzlich auf die Erdoberfläche eingestrahlt. ZUSÄTZLICH. Ungefähr wie bei einem Spiegel. Unterschied: Ein Spiegel reflektiert nicht zu 100%, also geht Licht verloren. Sonst würde es in einem perfekten Spiegelkabinett unendlich hell.

    Die Atmosphäre aber verliert keine Energie und keine Leistung, also muss alles, was eingestrahlt wird, auch die Atmosphäre als Strahlung wieder verlassen. Durch die zusätzliche Wärmedämmung durch das zusätzliche CO2 braucht die Erde aber eine höhere Oberflächentemperatur, um die zusätzlich zurückgehaltene Wärme auch abstrahlen zu können. Und das ist unser globales Problem.

    Aber es war doch klar, Henti, dass Du nicht einmal dieses einfache Schaubild nicht verstehen wirst.

    Noch einfacher ist dieses hier: http://www.klimafit.at/bilder/treibhaus2.jpg
    Oder auch dieses: http://www.wetterdienst.de/maps/topics/Treibhauseffekt.png

    Die Interessierte findet dort vielleicht darin gute Anregungen.

  7. Ach Alex1, wir haben doch schon längst geklärt, dass das Schaubild, auf das Sie sich beziehen, ausgemachter Blöfdsinn ist. Aber von mir aus können wir uns auch weiterhin mit dieser naiven Malerei beschäftigen.

    Lesen Sie doch mal, was der IPCC selbst zu diesem dämlichen Schaubild erzählt:
    https://www.ipcc.ch/publications_and_data/ar4/wg1/en/faq-1-1.html

    Da steht: „Figure 1. Estimate of the Earth’s annual and global mean energy balance.“

    Und „energy balance“ ist nunmal nicht „power balance“. Es geht also auch beim IPCC – und somit dem „wissenschaftlichen Konsens“ – um Energie und nicht um Leistung. Und ausgerechnet Sie werden sich doch nicht gegen die Meinung der Hammelherde stellen wollen, oder?

    Im Text wird auch erklärt, wie die auf ihre recht seltsame Einheit für die Energie gekommen sind:

    „The amount of energy reaching the top of Earth’s atmosphere each second on a surface area of one square metre facing the Sun during daytime is about 1,370 Watts, and the amount of energy per square metre per second averaged over the entire planet is one-quarter of this (see Figure 1).“

    Demnach geben die also die „Menge an Energie“ in Wattsekunde pro Sekunde pro Quadratmeter an. So kommen die also auf die Einheit W/m². Dass Sie darauf Hinweisen, dass Wattsekunde pro Sekunde, also Watt, nicht die Maßeinheit für Energie, sondern für Leistung ist, ist natürlich korrekt. Aber das ist ja nun beileibe nicht der größte Fehler in dieser Grafik.

    Raten Sie doch mal, wie groß die Wirkung der Solarkonstante auf der Nachtseite der Erde ist. Oder wie groß sie um 12 Uhr mittags in Ihrem Wohnort ist (hätten Sie eine PV-Anlage, könnten Sie das ja sogar selbst herausfinden). Was also wollen Sie mit dieser Solarkonstanten belegen? Dass die Sonne eine näherungsweise konstante Leistung abgibt erklärt weder die Tagestemperaturschwankungen, noch die Jahreszeiten, noch die Temperaturentwicklung der vergangenen etwa 12.000 Jahre seit dem Pleistozän.

    Einfach einen Jahresmittelwert der Einstrahlung zu bilden und daraus die mittlere Temperatur berechnen zu wollen, ist aber nunmal physikalischer Blödsinn, da die Temperatur nicht linear von der Leistung abhängig ist. Aber auch das haben wir ja eigentlich schon längst geklärt.

    Dass das Schaubild Unfug ist, steht aber sogar extra für Unverbesserliche wie Sie im Text des IPCC:

    „Because the Earth is a sphere, more solar energy arrives for a given surface area in the tropics than at higher latitudes, where sunlight strikes the atmosphere at a lower angle. Energy is transported from the equatorial areas to higher latitudes via atmospheric and oceanic circulations, including storm systems.“

    Auch auf dieser Webseite erklärt der IPCC allerdings nicht, wie laut Schaubild aus den von der Erdoberfläche absorbierten 168 W/m², von denen bereits 24 W/m² per Wärmeleitung und 78 W/m² per Verdunstung an die Atmosphäre abgegeben werden, anschließend stolze 390 W/m² werden sollen, die angeblich von der Erdoberfläche per Wärmestrahlung abgegeben werden. Sie haben diese Frage bekanntlich auch noch nie beantwortet, obwohl ich Sie schon mehrfach danach gefragt habe und Sie doch so stolz darauf sind, den Treibhauseffekt vollumfänglich verstanden zu haben.

  8. Oh Hentitroll, Du verwechselst ja immer noch kW mit kWh!

    Die Sonne strahlt mit kW, die EWS rechnen mit kWh ab. Aber das geht wohl in einen Klimatrottelkopf nicht rein.

    Und das Schaubild, auf das wir uns beziehen, spricht nun mal von kW und nicht von kWh.

    Du bist ja sogar so dämlich, dass Du nicht einmal den richtigen Link verwendet hast.

    HIERUM GING ES: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#/media/File:Sun_climate_system_alternative_(German)_2008.svg

    Und rate mal, in welcher Einheit die Solarkonstante angegeben wird? Gucksdu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Solarkonstante

    Und nochmal (ich weiß nicht, hast Du Korsakow? Denen muss man die Welt auch jeden Tag neu erklären): Natürlich emittieren regenerative Kraftwerke auch bei Erzeugung und Rückbau CO2. Das hat doch wohl niemand bestritten? Oder? Aber sie emittieren eben nur einen Bruchteil des CO2 pro kWh wie Deine geliebten Kohledreckschleudern.

    Ich frage mich langsam, ob Du Dich wirklich nur so dumm stellst, dass Du die selben Dummifragen und Strohmänner x-mal bringen musst.

  9. Nunja Alex1, auch Ihre so heißgeliebten Schönauer Stadtwerke verrechnen die von Ihnen verbrauchten kWh – und nicht die kW. Die von Ihnen bezogene Leistung juckt die also nicht die Bohne, die interessiert nur die von Ihnen in Anspruch genommene Energie. Und die werden schon wissen warum.

    Und auch beim Temperaturgeschehen auf der Erde interessiert nicht die Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern die Leistung über einen Zeitraum, also die Energie – und somit die Energiebilanz. Selbst Ihre Informationslieferant verwendet im Artikel zum Klimawandel nicht ein einziges mal den Begriff „Leistung“, dafür aber natürlich mehrmals den Begriff „Energie“:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel

    Aber so komplexe physikalische Themen überfordern Ihren geistigen Horizont nunmal bekanntlich.

    Das zeigt sich auch bei Ihrer zweiten Antwort: Bei der Produktion von Energieerneuerungsanlagen wird unstrittig jede Menge CO2 freigesetzt. Wie Sie nun selbst zugeben, bauen die Energieerneuerungsanlagen dieses CO2 anschließend aber nicht mehr ab. Netto sind die Energieerneuerungsanlagen also CO2-Produzenten – und somit im Zuge der beim Klimagipfel in Paris beschlossenen Decarbonisierung zwangsläufig abzuschaffen.

    Jetzt kapiert?

  10. Oh Henti, das war jetzt selbst für Deine Verhältnisse blamabel.

    Seit wann bezahle ich bei meinem Stromlieferanten die atmosphärische Rückstrahlung?

    LEISTUNG hieß es, LEISTUNG und nicht Energie. Und zwar Strahlungsleistung.

    Und wieder ein – mit Verlaub – saudummer Strohmann: Natürlich ENTZIEHEN regenerative Kraftwerke der Luft kein CO2 (das hatte ja niemand behauptet, ich schon gar nicht), sie verhindern nur weitestgehend, dass es PRODUZIERT wird. Jetzt kapiert?

  11. Jo Alex1, dann erklären Sie uns doch mal, warum Sie Ihrem Stromlieferanten die gelieferte Energie und nicht die genutzte Leistung bezahlen. Meinen Physiklehrer muss ich zum Unterschied nämlich nicht befragen.

    Wie CO2 die vorhandene Energie mehr als versechsfachen soll, erklärt das aber auch nicht.

    Und wie die PV-Anlagen und Windräder CO2 aus der Atmosphäre entfernen, erklärt das ebenfalls nicht.

  12. Ach Henti, Du bist schlicht faktenresistent. Mach Dir mal in einer ruhigen Stunde – vielleicht mit Deinem Physiklehrer – den Unterschied zwischen Energie und Leistung klar. Die Hoffnung besteht, dass Du das schaffst. Allein sie ist sehr klein.

    Zur Entwicklungshilfe: Du plärrst immer noch mit Sachen rum, die ich gar nicht geschrieben habe. Mach doch mal einen Kurs in verstehendem Lesen. Das ist ja fürchterlich mit Dir 🙄

  13. Dass Sie noch nicht einmal wissen, was man bei der Entwicklungshilfe unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ versteht, wundert mich nicht. Es gehört schließlich zu Ihren grundlegenden Wesenszügen, dass Sie von nichts eine Ahnung, dafür aber zu allem eine Meinung haben.

    Dabei wird das sogar bei Ihrem so geliebten Wikipedia so erklärt, dass eigentlich selbst Sie das verstehen könnten (mal vom Wikipedia-typischen Gender-Bashing abgesehen):
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe_zur_Selbsthilfe#Hilfe_zur_Selbsthilfe_in_der_Entwicklungszusammenarbeit

    Aber egal, wie man es auch nennen mag: Es geht immer darum, gewachsene Strukturen nachhaltig zu zerstören. Wenn es dann mal wieder in die Hose ging, verschwinden die Hilfsorganisationen wieder genauso schnell, wie sie über die Bevölkerung hergefallen sind.

    Wer es wissen will, kann es auch wissen, denn darüber wird immer wieder öffentlich berichtet. Aber wer will schon wissen, dass die eigene Ablass-Zahlung nicht das bewirkt, was man sich so schön einreden kann?
    http://www.euractiv.de/section/entwicklungspolitik/interview/weshalb-gehen-drei-viertel-aller-entwicklungsprojekte-in-afrika-schief/

    Ihre albernen Artikelchen zum angeblichen Treibhauseffekt habe ich längst gelesen. Da steht aber auch nicht, wie CO2 die Energie mehr als versechsfacht. Da Sie das Geheimnis aber angeblich kennen, könnten Sie es doch einfach mir (und allen anderen Mitlesern) erklären, statt ständig nur leere Floskeln von sich zu geben.

    So lange Sie die Fragen nicht beantworten, obwohl Sie die Antworten angeblich kennen, nehme ich mir die Freiheit, Sie um die Antworten zu bitten. Das lässt sich doch ganz einfach beenden, wenn Sie nur wollten.

  14. Henti, hast Du Leseschwäche oder lügst Du absichtlich? Ich hatte genau geschrieben, dass „Hilfe zur Selbsthilfe“ eben bedeutet, dass die Leute vor Ort entscheiden, was sie gerade am nötigsten brauchen. Nicht gelesen? Nicht kapiert?

    Au weia, schon wieder so viel Klimatroll-Text mit so wenig Inhalt. Außer wieder jede Menge persönliche Beleidigungen. Wie halt bei Klimatrollen so üblich.

    Ich hatte Dir doch mal vor Jahren geraten, Deinen Physiklehrer zu fragen. Ist der krank? Oder bist Du inzwischen aus der Schule raus?

    Lies doch mal endlich die von mir x-mal verlinkten Artikel zum Verständnis des Treibhauseffekts durch! Und dann versuche zu verstehen! Und dann frage, wenn Du mal wieder was nicht verstehst.

    Aber stell nicht immer wieder die selben – mit Verlaub – saublöden Fragen, die ich Dir schon x-mal beantwortet habe. Bist Du ein Troll-Roboter oder was?

  15. Na Alex1, alter Dampfplauderer, wie holen PV-Anlagen und Windräder denn CO2 aus der Luft? Haben Sie da eine ähnlich dämliche Theorie auf Lager, wie Ihr Schwachsinn von der Energieversechsfachung durch CO2-Gegenstrahlung? Oder behaupten Sie mal wieder unsinniges Zeug einfach frisch von der Leber weg?

    Ihre Leseschwäche ist schon erschreckend, erklärt aber vielleicht auch Ihr verschrobenes Weltbild. Wo steht in dem von mir verlinkten Artikel denn, dass NGOs bei der Entwicklungshilfe irgend etwas nachhaltiges auf die Beine stellen? Da steht doch eigentlich sehr deutlich: „Zwar müsste es das Ziel einer jeden Hilfsorganisation sein, sich baldmöglichst überflüssig zu machen. Das Eigeninteresse und der Selbsterhaltungstrieb der Entwicklungshelfer stehen diesem Ziel aber entgegen. Niemand arbeitet gern auf den Verlust der eigenen Stelle oder Karriere hin. Und wenn die berufliche Perspektive vor allem vom Volumen der ausgegebenen Finanzmittel abhängt, nicht aber vom dadurch erreichten Rückgang der Armut, werden laufende Projekte wohl eher ausgebaut als zurückgefahren. Das zementiert langjährige finanzielle Abhängigkeiten.“

    Na klar, Hilfe zur Selbsthilfe. Wir sagen denen, was sie unserer Meinung nach machen sollen, damit es ihnen hinterher besser geht. Und wenn es dann mal wieder überhaupt nichts geholfen hat, dann sagen wir ihnen, was sie als nächstes zu tun haben. So lange, bis wir auch das Wenige gründlich zugrunde gerichtet haben, das sie vorher hatten.

    Zeigt denen endlich mal, wie man richtig effektiv fischt. Baut ihnen auch noch eine Fabrik zum aufarbeiten der Fische, damit sie diese exportieren können und so ordentlich Geld verdienen. Und nachdem der See durch diesen Raubbau leergefischt wurde, erklärt ihnen, dass Fischfang eh schon immer eine blöde Idee war.

    Oder bohrt Ihnen Brunnen, damit sie mehr Vieh halten können, der Wasserspiegel sinkt, das Gras verdorrt, der Boden versalzt und schließlich das gesamte Vieh eingeht – und macht anschließend die Klimaerwärmung dafür verantwortlich.

    Und vor allem: Fragen Sie Alex1 wie es richtig geht, da wird Ihnen geholfen!

    Das ist genau Ihre Denke: Etwas, was bisher nachweislich überhaupt nichts geholfen hat, muss man nur stur genau so weiter machen – irgendwann muss das dann einfach funktionieren. Egal ob es sich nun um Entwicklungshilfe, Befriedung der Welt mit Waffengewalt oder die Energiewende handelt.

    Es muss sich echt herrlich unbeschwert leben, wenn man so naiv ist, wie Sie.

    Die beste Entwicklungshilfe wäre, wenn wir endlich aufhören würden, die durch die Europäer verursachten Konflikte im europäischen Interesse beeinflussen zu wollen – und so dafür zu sorgen, dass es immer wieder zu neuen Konflikten kommt.

    Aber wer von uns hat denn wirklich ein Interesse daran, dass in Zukunft noch eine Region uns die Arbeitsplätze streitig macht? Nee, die sollen schön brav die Altkleider auftragen und sich vom kostenlos verteilten Essen ernähren – und uns dafür natürlich artig dankbar sein.

    Denn das eigentliche Problem ist: Unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert darauf, dass wenige viel und dafür viele wenig haben. Denn wenn alle gleich viel hätten, dann hätten logischerweise alle wenig. Und das wäre für Nationen wie unsere ja nicht gerade eine positive Entwicklung.

    Das ist ja auch das Konzept hinter dem EEG: Viele zahlen, wenige verdienen. Würden dagegen viele verdienen, würde das Spiel nicht mehr funktionieren. Als Lösung hat man die „Bürgerbeteiligung“ erfunden: Da glauben viele, dass sie eines Tages auch verdienen werden, bis sie irgendwann doch merken, dass sie nur verkohlt wurden.

  16. Och Henti, wieder keine Argumente mehr, also nur noch persönliche Angriffe?

    Daher wieder Deine dümmlichen Ausführungen zum CO2. Schon vergessen, Hentitroll, dass Deine geliebten Kohledreckschleudern nie CO2-positiv werden, sondern nur und ausschließlich negativ sind und immer negativer werden.

    Solaranlagen sind positiv, und Windkraftanlagen sind noch viel positiver. Schon wieder vergessen? Oder nie gewusst?

    Jou klar, ex-Jugoslawien hätten wir in Ruhe weitersäubern lassen sollen. Innere Angelegenheiten und so…

    Und hier schlägt wieder der übliche diffamierende Klimatroll zu. Wes Geistes Kind Du bist, lässt sich gut daran erkennen, wie Du alles und Jeden verleumdest. Du bist so eine richtige Dreckschleuder. Irgendwann wirst Du einsehen, dass nicht alle Menschen so schlecht von Anderen denken wie Du. Oder auch nicht. Der Artikel sagt exakt das, was ich sage: Wirkliche Hilfe bringen nur die NGOs.

    Du bist aber so vernagelt, dass Du nicht einmal diesen Unterschied siehst. Eben das ist ja der Unterschied: Hilfe zur Selbsthilfe.

    Du wirst es schon wieder nicht kapieren, aber es gibt ja den Spruch:
    – Gib jemand einen Fisch, ist er einen Tag satt,
    – Lehre ihn Fischen, hat er sein Leben lang zu essen.

    Die noch bessere Devise ist:

    – Er kann schon fischen, er braucht nur Netze.

    Es bringt Leute genau dann weiter, wenn sie genau das Werkzeug bekommen, um für ihre Umstände wettbewerbsfähige Produkte erzeugen und absetzen zu können. Die wissen vor Ort viel besser, was sie brauchen.

    Aber dazu müsste man ja denken und nicht nur dümmliche Parolen raushauen wie Du.

  17. Alex1, dass Sie sich irgend etwas fragen, bezweifle ich schon grundsätzlich.

    Dass Sie der Überzeugung sind, dass nur wir in der Welt für Zucht und Ordnung sorgen können, darf ich vermutlich nicht mehr kommentieren – also mache ich es auch nicht. Offenkundig glauben Sie aber noch immer an die Lügen z.B. über angebliche Konzentrationslager, mit denen uns Rudolf Scharping (unter freundlicher Unterstützung durch die Grünen) in diesen völkerrechtswidrigen Krieg geführt hat.

    Aber Sie glauben ja auch daran, dass das CO2, das durch Energieerneuerungsanlagen verursacht wird, nicht klimawirksam ist. Ach nein, noch besser: PV-Anlagen sind aus reinem Altglas hergestellt, Windräder nur aus Holz und aus Ihrer Steckdose kommt nur Ökostrom aus skandinavischen Wasserkraftwerken.

    „Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.“

    Dass Sie auch von Entwicklungshilfe überhaupt keine Ahnung – dafür aber eine umso gefestigtere Meinung – haben, passt ebenfalls bestens in das Bild, dass Sie hier konsequent von sich abgeben. Sie kapieren ja noch nicht einmal, dass NGOs nicht vom (effektiven) Helfen leben, sondern vom Spenden sammeln – also letztlich ein Interesse daran haben, dass es auch weiterhin einen Grund zum Spenden gibt…

    http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/der-fluch-der-guten-absicht-ld.4384

    Auch das ist wie bei der deutschen „Energiewende“. Keinem Betreiber einer PV-Anlage oder eines Windrades oder einer Biogasanlage geht es darum, möglichst ohne fossile Kraftwerke eine gesicherte Stromerzeugung zu bewerkstelligen. Es geht lediglich darum, für sich selbst einen möglichst großen Nutzen aus der EEG-Förderung zu ziehen. Und das soll natürlich noch möglichst lange so bleiben.

  18. Ich frage mich, warum Manche an der Energie- und CO“-Bilanz Regenerativer rumnörgeln, wo die „Alternativen“, also Öl, Gas und Kohle überhaupt nie auf einen grünen Zweig kommen, weil sie ja in ihrem Betrieb laufend noch zusätzliche Energie brauchen und ungehemmt CO2 ausstoßen.

    Hmm, ja, wir hätten die ex-Jugoslawen besser sich selbst bis zum Ende zerfleischen lassen. Wäre auch billiger gewesen. Und weniger Menschen übrig, die wir durchfüttern müssen. So eine komplette Säuberung wäre doch ein klarer Schnitt gewesen. Stattdessen verhaftet man noch die effektivsten Säuberer und stellt sie vors Gericht, ts ts ts…

    Hmm, ja, wir hätten Afrika in Ruhe krepieren lassen sollen. Weniger Mäuler, weniger Hunger…

    Im Ernst: Ja, gerade staatliche Entwicklungspolitik ging, da offiziell nicht anders möglich, größtenteils an die Herrscherclans. Und dort verloren. Da ist es besser, Du unterstützt eine NGO.

    Die eigenen Herrscherclans sind oft das eigentliche Problem. Die sind aber in dieser Ausprägung ein Erbe unserer Kolonialpolitik.

    Hmm, ja, die pöhse NATO-Expansionspolitik auch! Schafft es einfach nicht, die händeringend zu ihr wollenden Staaten abzubügeln, nur damit des Lupenreinen Befindlichkeit nicht unbotmäßig gestört werde 🙄 Nachher erzählst Du noch was vom faschistischen Maidan und Russlands Recht auf die Krim. Wenn´s aber doch bei „Russland Heute“ steht… 🙄 🙄

    „Nicht unbedenkliche Rohstoffe“? Wie meinen? Bei Glas? Was ist mit dem „nicht unbedenklichen Rohstoff“ Kohle? DER vergiftet die Menschen. Und erhitzt das Klima.

    Aber Deine geliebten Kohledreckschleuderkraftwerke sind ja immer gut….

  19. Sehr richtig Alex1, wer selbst möglichst viel exportieren will, sollte andere Nationen nicht davon abhalten wollen, ebenfalls zu exportieren. Und sei es nur, weil man sich dabei völlig unglaubwürdig macht.

    Länder, die ein wesentlich niedrigeres Einkommens-Niveau haben als China, gibt es doch etliche. Insbesondere da, wo wir mit unserer Bundeswehr helfend eingegriffen haben, hatte das sehr deutliche Folgen:
    Serbien: 70 % des durchschnittlichen Einkommens in China
    Bosnien-Herzigonwina: 60%
    Afghanistan: 8%

    Auch die Ukraine, die wir mit der NATO-Expansionspolitik ans Messer geliefert haben, kommt lediglich auf 34%.

    Und Afrika war schon immer ein sehr interessantes Herkunftsland für billigste Arbeitskraft. Dank der sogenannten Entwicklungshilfe, mit der eine nachhaltige Entwicklung systematisch verhindert wird, wird das wohl auch noch lange so bleiben. Z.B. im Kongo oder in Gambia liegt das Einkommen gerade einmal bei 5% des chinesischen Wertes.

    Für China dürfte aber auch Indien interessant sein – wegen der geringen Entfernung. Das liegt bei 20% des Einkommens in China (deswegen lassen wir dort ja z.B. unsere Klamotten herstellen und unsere Software entwickeln).

    Allerdings glaube ich nicht, dass die Löhne bei der Herstellung von Solarplatten ein nennenswerter Kostenfaktor sind. Wesentlich interessanter ist da wegen des gewaltigen Energieaufwands der Strompreis. Und die Umweltschutzstandards sind als Kostenfaktor beim Umgang mit nicht gerade unbedenklichen Rohstoffen sicherlich auch sehr bedeutsam. Deshalb haben wir ja die Produktion nicht nur bei den Solarplatten systematisch nach China ausgelagert.

    Ein gewichtiger Standortvorteil ist zudem die Verlässlichkeit der Politik. Im Falle von China muss man weder von außen noch von innen mit gravierenden Änderungen rechnen.

  20. Nun ja, Chorknaben sind ja auch die Unsrigen nicht 😆 Strafzölle schaden wohl im Endeffekt am meisten den auf Export ausgerichteten Wirtschaften. Also uns…

    Ich frage mich gerade, in welches Billiglohnland China outsourcen möchte. USA?

  21. @Ajaz Shah

    Da mich das Thema nicht übermäßig interessiert, habe ich mich nicht eingehend damit beschäftigt, ob die Chinesen wirklich Produktion auslagern, um die Strafzölle zu umgehen. Hier wird das aber jedenfalls behauptet:
    http://de.blog.milkthesun.com/solarmodule-der-preiskrieg-hat-begonnen/

    Grundsätzlich halte ich das auch deshalb für glaubwürdig, weil ich mitbekomme, wie ein Zulieferbetrieb nach dem anderen von Chinesen übernommen wird (nicht nur bei erneuerbare Energien) – was offenbar kaum jemand mitbekommt. Die Chinesen müssen gar keine Betriebsspionage betreiben (wie die NSA oder der BND), die kaufen einfach die Inhaber der Patente auf. Und so manches Produkt, das man vermeintlich von einem alteingesessenen deutschen Hersteller erwirbt, erhöht letztlich nur die Einnahmen Chinas (das ja heute schon nicht mehr weiß, was es mit dem vielen Geld anstellen soll.)

    Dass aber auch bei der chinesischen „Energiewende“ nicht alles Gold ist, was glänzt – und Alex1 deshalb so gerne als leuchtendes Beispiel präsentieren möchte – zeigt dieser Artikel sehr schön, in dem auch weitere Erklärungen für die zunehmende Nutzlosigkeit der Strafzölle genannt werden:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article158064534/Chinas-billige-Solarzellen-fluten-den-Weltmarkt.html

    Was die Strafzölle auf Solarmodule angeht, weiß ich nicht, ob die China wirklich stören. China hat einen langen Atem – im Gegensatz zu den privatwirtschaftlichen Herstellern im Rest der Welt. Ich würde vermuten, dass andere Strafzölle – z.B. auf Stahl – schmerzhafter sind. (Allerdings auch da eher weniger für China, als für die Kunden…)

    Es ist einfach unsinnig, jemanden aushungern zu wollen, bei dem das Essen vom Himmel fällt. Im finsteren Mittelalter hätte man das noch gewusst.

    Vielleicht sollten wir also die europäischen Grenzen einfach ganz dicht machen. Und dann schauen wir mal, bei wem das den größeren Schaden verursacht…

  22. Ajaz Shah

    @Alex1,

    Ja, die Quote war wohl auf jeden Fall schonmal eine Breitseite für deutsche Autoindustrie, ich hoffe ja, dort wird es mehr als „Motivationshilfe“ verstanden 🙂

  23. Ajaz Shah

    @Hentinger:

    Oder es werden einfach Papiere gefälscht:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article141659273/EU-wirft-China-Export-Tricks-bei-Solar-Modulen-vor.html

    Gibt es tatsächlich chinesische Hersteller, die Ihre Produktion deswegen verlegt haben? Das wäre ja interessant…

  24. Ja, in der Politik geht es halt nicht um die Wahrheit, sondern um Interessensausgleich… 🙄

    Das verzögert aber wohl nur die erwünschte und notwendige Entwicklung. Hoffe ich jedenfalls.

    War die Retourkutsche nicht schon die eAuto-Quote? Da haben einige getroffene Hunde ganz schön aufgejault 😆

  25. Die Strafzölle sind doch längst wirkungslos. Die Chinesen sind bekanntlich nicht doof – und produzieren einfach außerhalb von China…

  26. Ajaz Shah

    @Alex1

    Der Preisverfall für Module ist sicherlich zu begrüßen. Ärgerlich sind die Strafzölle für Module aus China, von denen nur ein paar hiesige Unternehmen profitieren (und das noch nicht einmal richtig). Ich denke auch, das es diesbezüglich von China auch noch die eine oder andere Retourkutsche geben wird, vielleicht bei Elektroautos o.ä.

  27. Schön, dass das jetzt geklärt ist.

    Bleibt festzuhalten, dass die Investition in Solarenergie das Beste war, was die Regierung Kohl zustande gebracht hat. Aber das war ja der Klaus Töpfer…

    Solarenergie ist inzwischen so günstig, dass in den USA immer mehr Leute gar nicht mehr ans öffentliche Monopolnetzt wollen, sondern sich autark machen. Gegen Big Oil, Trump und Konsorten.

  28. Ajaz Shah

    @Hentinger,

    ich/wir sind durchaus offen für kontroverse Meinungen. Daher habe ich mich in Ihren Diskussionen mit Alex1 auch noch nicht eingemischt, auch wenn ich einige Sachen, die Sie sich gegenseitig an den Kopf werfen, persönlich etwas übertrieben finde. Wie Sie aber selbst sehen, haben wir das bisher immer alles veröfffentlicht!

    Nazivergleiche und Rassismusvorwürfe von allen Seiten, mögen heute im Netz en Vogue zu sein, ich will das hier aber nicht sehen. Das nimmt jeder Diskussion das Niveau.

    Ich habe Sie darauf hingewiesen, Sie können damit jetzt umgehen, wie Sie es für richtig halten.

  29. Sehr verehrter Ajaz Shah,

    wenn es Sie stört, dass man offen zur Schau getragenen Fremdenhass als solchen anspricht, steht es Ihnen selbstverständlich frei, entsprechende Beiträge nicht zu veröffentlichen. Wozu betreibt man schließlich einen eigenen Blog, wenn nicht, um seine eigene Meinung ungestört verbreiten zu können?

    Dennoch finde ich es – insbesondere aufgrund dessen, was ich mir bei Energyload von einem gewissen Alex1 schon alles „ungestraft“ an den Kopf werfen lassen musste – durchaus interessant, wo für Sie die Grenzen der selbstdefinierten Diskussionskultur zu finden sind.

    Ob Sie oder jemand anderes meine Diskussionsbeiträge unterhaltsam finden oder nicht, ist mir – Sie mögen es mir verzeihen – herzlich egal. Das Bestreben, nur das zu sagen, was „alle“ gerne hören möchten, überlasse ich gerne anderen.

  30. Ach Alex1, was Sie schruben oder nicht schruben, kann doch jeder selbst lesen. [Entfernt – die Redaktion]

    Dass es Ihnen nicht passt, wenn man darauf hinweist, was für Sie der eigentliche Grund für die Energiewende ist – dass es Ihnen darum geht, den alten Plan der Autarkie Deutschlands endlich umzusetzen und im nächsten Schritt den Rest der Welt mit unserer unvergleichlichen Überlegenheit zu beglücken – kann ich nicht nachvollziehen. Sie selbst tönen doch Ihr seltsames Gedankengut ständig in die Welt hinaus.

    Zu den konkreten Fragen zum Thema kommt von Ihnen hingegen nur lauwarme Luft. Seit Monaten warte ich z.B. darauf, dass sie die „Kinderfrage“ beantworten, wie viel Nennleistung aus Windrädern benötigt wird, um ein konventionelles Kraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zuverlässig zu ersetzen. Aber statt diese Frage endlich mal zu beantworten, verbreiten Sie lediglich ständig die Lüge, Sie hätten sie bereits beantwortet. Haben Sie aber schon deshalb offenkundig nicht, weil Sie die Antwort nicht bei Wikipedia finden können.

    Gleiches gilt für die Frage, wie CO2 aus 64 W/m² Einstrahlung die angeblichen 396 W/m² Strahlungsabgabe der Erdoberfläche macht. Erst große Klappe und sobald man nachfragt nur noch Schweigen im Walde.

    Im Gegensatz zu Ihnen benötige ich auch niemanden, der mich an frühere Äußerungen erinnert. Und ich muss mich, ebenfalls im Gegensatz zu Ihnen, auch nicht für meine Äußerungen schämen.

    Haben Sie denn inzwischen wenigstens die Studie von Atse Louwen et al gelesen, um die es hier eigentlich geht? Oder müssen Sie auch da warten, bis jemand einen Artikel bei Wikipedia erstellt, den Sie dann hier her kopieren können?

  31. Ajaz Shah

    @Hentinger,

    Sie haben hier mit irgendwelchen „Mein Führer“-Blödsinn angefangen. Wenn das jetzt Ihre neuen Form von Diskussionskultur sein soll, dann werde ich dem hier nicht die Plattform bieten…

    Disktuieren Sie bitte ohne solche unsäglichen und verharmlosenden Anschuldigungen und bleiben Sie bitte sachlich. Ich finde Ihre Diskussionen sonst z.T. ja recht unterhaltsam, aber das geht einfach wirklich zu weit!

  32. China bau z.Z. seine Kohlekraftwerke zügig ab. Und seine CO2-Emissionen: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/co2-ausstoss-in-china-sinkt-deutlich-a-1034761.html aus dem linksgrünen Blatt „Manager-Magazin“…

    Pro Kopf sind die Chinesen immer noch weit besser als wir Deutsche: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_CO2-Emission Platz 36 D, 59 für Chn.

    Und schließt mindestens 1.000, wenn nicht 5.000 seiner Kohlekraftwerke: http://globalmagazin.com/themen/wirtschaft/1000-kohlekraftwerke-in-china-geschlossen/

  33. Henti, Du bist einfach ein schlechter Mensch. Und geht mir gewaltig auf den Sack mit Deinen Verleumdungen!

    DU hast mit Nazis angefangen!

    Ich sprach von deutschen Solaranlagen wegen der kürzeren Wege und schrub im nächsten Satz „besser Europa“. DU hast daraus gleich eine Nazi-Keule geschnitzt.

    Mit dieser Verleumdung der übelsten und gleichzeitig plumpsten Art hast Du endgültig den Bogen überspannt.

    Nicht nur, dass Du von der Sache ganz offensichtlich keine Ahnung hast – oder in selbstverschuldeter Unmündigkeit nicht haben willst -, Du lügst, unterstellst und verleumdest fast pausenlos.

    Du hast hier jede Berechtigung zur „Diskussion“ verschenkt. Ich werde Dich bei Gelegenheit an Deine Schandtaten erinnern. Das ist keine Drohung, sondern ein Versprechn!

  34. Ach Alzheimer-Alex1, schon wieder vergessen, was Sie vor wenigen Minuten angestellt haben? Sie haben doch den Begriff „Nazi“ eingeschleppt, nicht ich.

    Dass das von Leuten gemacht wird, die keine Argumente haben, ist aber mal eine Theorie von Ihnen, der ich mich durchaus anschließen kann.

    Aber Sie können ja mal erklären, wie Ihr „deutscher Strom aus deutschen Solaranlagen“ tatsächlich gemeint war. Oder der Hinweis auf „Öl aus Saudi-Arabien“ (und nicht etwa „aus Norwegen“ oder „aus den USA“). Sie alter Menschenfreund Sie.

  35. Du kapierst es schon wieder nicht.

    Genau die Klimatrolle schlagen – weil sie keine Argumente mehr haben – wild auf Alles, was nicht in ihren ewiggestrigen Schmalspurhorizont passt. Und wenn sie ganz verloren haben, nennen sie ihre Gegner halt Nazis.

    Ist ein gut bekanntes Fänomen.

  36. Richtig. Für Nazis gibt’s von mir die Keule. Egal ob es Rassisten oder Ökofaschisten sind. Da bin ich gerne berechenbar.

  37. Och jo, Hentitroll, die Nazi-Keule. Hab schon drauf gewartet. Ihr Trolle seid so berechenbar 🙄 😆

  38. Kann es sein, dass Sie „klimapositiv“ mit „energetisch amortisiert“ verwechseln?

    Haben Sie wenigstens die Studie von Atse Louwen et al gelesen? Oder stochern Sie wie üblich blind im Nebel umher?

    „Deutscher Strom aus deutschen Solaranlagen“. Jawoll mein Führer!

  39. Das ist wie so oft eine Frage von Investitionen und Rücklauf. Auch hier in D dauert es inzwischen kaum über ein Jahr, bis Solarzellen klimapositiv sind. Insofern ist es ein Streit um Kaisers Bart, der nur die „Zweifler“, also die Ewiggestrigen und Klimatrolle befeuert.

    Fakt ist ja, dass wir seit Jahren auf der positiven Seite sind. DAS zählt.

    Ferner sollte man nicht vergessen, dass es eben nicht so einfach möglich ist, Solarenergie aus der Sahara zu importieren. Öl aus Saudi-Arabien ist da einfacher. Diktaturen haben es da einfacher.

    Deshalb sollte deutscher Strom schon eher aus deutschen Solaranlagen kommen. Huch, hört sich so nationalistisch an. Ich meine natürlich europäische Solaranlagen :D. Gegen Windenergie haben sich die DonQuichottes dieses Landes (Merkel, Kraft, Altmaier, Seehofer) schon „erfolgreich“ aufgestellt.

    Für den blödsinnigen Vorschlag, nur mit Solar und Speichern zu arbeiten (typisch Klimatrolle) kann gesagt werden: 10-20% Verluste, dann sind wir auch hier quitt.

    So ist die Welt aber nicht, liebe Klimatrolle! Es gibt mehr als Solar und Speicher. Nicht gewusst?

    Na war doch klar, dass unser bekannter Klimatroll und -lügner darauf anspringt und mit AfD-mäßigen Verkürzungen und Lügen Stimmung zu machen versucht.

  40. Wenn die Solarplatten im Durchschnitt (und mit viel Glück) CO2-neutral sind, dann heißt das doch, dass sie an einem schlechten Standort (also z.B. in Deutschland) mehr CO2 produzieren, als sie einsparen, während sie an einem guten Standort (Mittelamerika, nördliches Afrika, südliches Asien) tatsächlich CO2 einsparen.

    Sollten wir dann nicht endlich diesen Blödsinn in Deutschland beenden, um dem Klima einen Gefallen zu tun?

    Wie sieht die Energiebilanz eigentlich aus, wenn man davon aus geht, dass auch morgens, abends und nachts Strom benötigt wird – also auch Stromspeicher in die Berechnung mit einbezieht?

Kommentare

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